Ein Kind, das den Papstthron besteigt - der große historische Roman von Bestseller-Autor Peter Prange.
Er ist noch ein Kind, gerade erst zwölf Jahre alt, aber er besteigt den mächtigsten Thron des Abendlandes. Im Jahr 1032 wird Benedikt IX. in Rom auf den Stuhl Petri erhoben. Er ist der jüngste Papst aller Zeiten. Aber er zahlt einen hohen Preis dafür. Denn er muss verzichten: auf die Liebe zu der Frau, der sein ganzes Leben gilt. In Rom regt sich bald Widerstand gegen seine strenge Herrschaft. So schwer die Bürde des Amtes auf ihm lastet, ist er doch bereit, alles zu tun, um sich auf dem Papstthron zu halten. Und er muss sich fragen, welche Hoffnung auf Erlösung ihm bleibt.
»In der Tradition anspruchsvoller Unterhaltungsliteratur.« SWR 2
Bin bei Seite 229 angkommen und werde das Buch auf unbestimmte Zeit zur Seite legen. Der Titel hat mich verführt. Die Päpste und das Papstum faszinieren mich. Auch ist der Roman anschaulich geschrieben und den Kinderpapst hat es wirklich gegeben, damals im 11., als römische Adelsfamilien darum konkurrierten, ein Familienmitglied auf den Heiligen Stuhl setzen zu können. Aber die Soap-Elemente des Romans nerven mich. Zu vieel "Verbotene Liebe" und "Alles was zählt"! Zudem finde ich die Figur des Gregorio de Tusulum, der älteste Bruder des Kinderpapstes für schlichtweg misslungen. Er erscheint mir als Mann und Adelige viel zu unreif. Außerdem wundert es mich sehr, dass er immer noch unverheiratet ist, auch nachdem er den Titel und die Stellung von seinem Vater geerbt hat. Auch wird mir einfach zu viel gelitten.
Historischer Roman im Stile Rebecca Gables. In den tiefen des Mittelalters wird ein kleiner Junge zum Spielball kirchenpolitischer Mächte...sehr intensiv!
Die Mutter stirbt beinahe bei seiner Geburt, da der Kleine falsch herum liegt, aber diese glaubt einem Eremiten, der ihr sagte, dass ihr Kind von Gott beseelt sein soll. Seine Mutter überlebt und bevotzugt ihn danach ständig, was natürlich seine Brüder neidisch macht! Und da der alte Pabst stirbt, muss Theo als BenediktIX. in seine Fußstapfen treten. Doch dabei muss er der Liebe entsagen und darf Chiara nicht heiraten. Eine wundervoll recherchierte Geschichte im 11. Jahrhundert in Rom, die das damalige Leben und den Vatikan zu dieser Zeit vorbehaltlos darstellt. Ein absolut lesenswerter historischer Roman, bei dem wir noch so Einiges über Geschichte lernen können und der uns viele wunderbare,spannende Lesestunden schenkt!Meine absolute Leseempfehlung!
Peter Prange ist definitiv mein lieblings deutsche Schriftsteller für historische Romane! Sein neues Buch hat es weiter bestätigt. er bettete reale und bekannte historische Ereignisse und Charaktere meisterhaft in seine Schöpfung der Persönlichkeit Benedikts IX. ein. Sein tragisches Leben in einer mehr als tragischen und gewalttätigen Welt hat mich von Anfang an gefesselt . Wie kann man es überleben, mit 12 Jahren Papst zu sein, wenn der einziger Wunsch darin besteht, die Liebe deines Lebens zu heiraten? Ein ergreifendes, verstörendes und menschliches Porträt von Benedikt IX. Sehr empfehlenswert! Ich habe ein kostenloses Exemplar dieses Romanes von NetGalley erhalten, und ich habe freiwillig eine Rezension geschrieben.
Interessantes Buch von Peter Prange über den "Kinderpapst" Benedikt IX., der - obwohl Chiara di Sasso versprochen - vermutlich schon als 12jähriger auf den Thron des Papstes gesetzt wurde. In Folge ist er nicht nur in diverse politische und religiöse Probleme verstrickt, sondern auch in diverse Verbrechen, aber auch die Liebe zu Chiara. Auch wenn die Personen und die unbekannte Geschichte dieses Papstes spannend sind, ist es leider das Buch nicht immer. Trotz einiger spannender Momente war dieser historische Roman doch auch oft langatmig. Vermutlich nicht Pranges bestes Werk. Danke an den Verlag und Netgalley für ein Ebook im Gegenzug zu einer ehrlichen Rezension.
Habe ich als Hörbuch gehört. 2 bis 2.5 Sterne. Peter Prange ist einer meiner Lieblingsschriftsteller, aber seine Frühwerke sind einfach nicht mein Ding. “Der Kinderpapst” hatte für mich keine wirklich klare Handlung - viel Hin und Her, Vorwärts - Rückwärts. Auch wenn es auf wahren Gegebenheiten beruht, hätte man mehr aus der Geschichte machen können.
Wieder verknüpft Peter Prange eine historische Figur mit Legenden und Fantasien über ihr Leben und Wirken.
Gelesen dank Netgalley.
Der sogenannte "Kinderpapst" Benedikt IX ist der Päpste über dessen Leben und Wirken nur sehr oberflächliche Informationen existieren. In dem Buch wird er mit 12 Jahren zum Papst gemacht, in Realität kann er auch einige Jahre älter gewesen sein.
Seine Mutter verstand ihn als Gabe Gottes, der Großes in der Kirche leisten sollte. Die Familie drückte ihn ins Papstamt, wo er als Spielball der Kardinäle und seiner Familie begann, zwischenzeitlich die Macht an sich riss und zeitweilig durch Gegenpäpste ersetzt wurde. Sein Wunsch wäre die ganze Zeit stattdessen eine Ehe mit seiner Jugendliebe Chiara gewesen, die ihm sein Vater aber für den Machterhalt der Familie verbot.
Die Geschichte ist gewohnt gut geschrieben und sie zeigt auch deutlich den Sumpf aus Korruption und Machtschacherei auf, den das Papsttum um diese Zeit darstellte. Das Leben des jungen Papstes wird aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und seine Handlungen werden meiner Meinung nach recht nachvollziehbar dargestellt. Ich habe das Buch gern gelesen und mich gut unterhalten gefühlt. Ich mag den Schreibstil von Herrn Prange und seine Mischung aus geschichtlicher Wahrheit und dichterischer Freiheit.
Dieser historische Roman, der angeblich einen realen Hintergrund hat, war einerseits sehr interessant. Besonders eindrucksvoll ist die Gottesfürchtigkeit in dieser Zeit geschildert. Die Handlung selber war teilweise vorhersehbar, selbst wenn der Autor mal etwas Spannung erzeugen wollte, wusste man eigentlich genau wie es weitergeht. Auf der anderen Seite habe ich mich auch gewundert, wie oft manche Personen mal so eben - im Laufe der Geschichte - ihre Charakterzüge ändern können. Das Buch war gut geschrieben, aber hatte doch einige Mängel.
Als Papst Johannes XIX. 1032 stirbt, sorgt dessen Bruder mit hohen Bestechungsgeldern dafür, dass sein elfjähriger Sohn Teofilo di Tuscolo zum Nachfolger gewählt wird und die Cathedra in der Familie bleibt. Das Kirchenamt wird für Teofilo, der sich jetzt Benedikt IX. nennt, zum Fluch, weil er auf die angestrebte Heirat mit seiner Cousine Chiara verzichten muss und zum Spielball widersprüchlicher politischer Interessen zu werden droht ..