Jean träumt nicht mehr, seit er isoliert hinter vierfach verschlossenen Türen lebt, weder vom Sommer draußen in Los Angeles noch dem Strand und dem Meer, das er damals so liebte. Einzig Blue hinter dem Telefon und Jeans launische Katze sehen die Bilder, die er noch davon malt und ihn atmen lassen, bevor die Panik zurückkommt. Bis ein weiterer Notfall eintritt und Elia, ein junger Mann aus der Nachbarschaft, plötzlich nicht vor der Tür, sondern mitten im Raum steht und Jean den Atem raubt, aber diesmal ist es anders. Die Welt, in der Elia lebt, ist anders und vielleicht gerade deshalb das Sicherste und damit Intensivste, das Jean je gefühlt hat. Aber zugleich das Traurigste, obwohl er dachte, dass das nicht mehr geht, denn Elia hat Augen wie die Nacht und sollte trotzdem nicht auch am Tag flüstern müssen.
Nina Kay lebt in Bielefeld, wo sie zunächst ihr Studium der Lingustik und Literaturwissenschaft absolviert hat, um sich danach ganz dem Schreiben von Geschichten im Bereich Romance und NewAdult zu widmen. Eine Geschichte denkt sie sich nicht aus, sie erzählt einfach nur, was ihre Figuren ihr zeigen - zumindest ist sie fest davon überzeugt, denn anders wäre es ja völlig unrealistisch. Wenn sie nicht schreibt, hört sie leidenschaftlich gern Musik, zeichnet oder lässt sich von anderen Geschichten in Bild, Ton und auf Papier inspirieren.
Manchmal sind Geschichten so leise, dass man besonders aufpassen muss, damit einem nichts entgeht und manchmal sind Menschen so leise, dass man genau hinschauen muss, um sie zu sehen. Ich bin der Meinung Jean und Elia sind solche Menschen, solche Menschen die man schwer erkennt, aber um so intensiver sind sie, wenn man sie richtig ansieht.
Es ist eine leise und langsame Geschichte, anders gesagt eine Slowburn Geschichte und es wird alles so, ich finde nicht mal richtig Worte dafür, so vorsichtig und behutsam erzählt. Ich bin ja ein unglaublicher fan des Schreibstiles, aber diesmal ist es was anderes, etwas größeres. Es ist als würde alles perfekt harmonieren, alles atmet miteinander.
Ich habe mich oft zwischen den Zeilen von Elia wiedergefunden, weniger in denen von Jean, aber darum geht's nicht. Es geht nicht darum eine Verbundenheit mit den Charakteren zu fühlen, sondern mehr darum, diese zwischen den Charakteren zu fühlen und die beiden waren perfekt zusammen. Ohne Witz, es ist nicht mal übertrieben es perfekt zu nennen, weil man es merkt, spürt, atmet und lebt, soweit man diese Geschichte liest.
Von den Nebencharakteren will ich gar nicht erst anfangen, ich bin fast jedem verfallen und würde am liebsten zu fast jedem eine eigenen Geschichte haben. Es passiert so viel in diesem Buch, so viele interessante Menschen finden zusammen und ich konnte nicht genug davon bekommen. Von dieser leisen, lauten, achtsamem Geschichte. Denn sogar wenn sie leise und still war, war so viel lautes zwischen den Zeilen zu lesen, so viel Wut, Unverständnis, sogar Scham und ich würde meine Hand ins Feuer legen für die Autorin, denn sie bringt es rüber, sie bringt es in dein Herz und lässt es dich fühlen, als wärst du ein Teil davon.
Da ist es, das neue Buchbaby von @ninakayos und es schwingt noch immer in mir, vibriert nach und lässt mich demütig zurück.
Wie soll man etwas in Worte fassen, das einen so sehr fühlen lässt? Jedes Wort, jeder Satz, war so enorm wichtig und auch das, was dazwischen schwang. Man reist an Orte, sah sie, fühlte sie. Man lernt Menschen kennen, sah sie, fühlte sie. Man liest dieses Buch und fühlte es 🥹 Nina nimmt einen mit an Orte, zu Menschen, zu Gefühlen und Gedanken, dass es weh tut. Aber das ist gut, denn man betrachtet vieles ganz anders. Elias & Jean schenken einem Hoffnung, wenn man nicht atmen kann. Und sind wahrhaftig ein Sinnbild dafür, dass es sich lohnt zu leben. Und das es ok ist, nur zu atmen, zu trinken, zu essen, einfach zu Sein. Und, dass es bessere Zeiten geben wird. Dass es sich lohnt stark zu sein und zu kämpfen. Und, dass man niemals vergisst, auch wenn andere das tun. Dass man nichts ist und mit jemand anderem alles! Weil man nichts sagen muss und der andere einen doch versteht, weil man ohne den anderen einfach nicht hell genug scheint. Weil man ohne den anderen zwar Sauerstoff in die Lungen befördert, aber doch nicht atmen kann.
Nina malt Bilder in den Kopf, die nicht so schnell verblassen und das liebe ich sehr. Sie nimmt einen an die Hand und sagt, es ist ok. Es ist in Ordnung all das zu fühlen. Wir fühlen das alle, aber kaum jemand spricht darüber. Und sie gibt Jean& Elia eine Stimme und dafür danke ich ihr, aus tiefstem Herzen ♥️
„𝓓𝓮𝓻 𝓦𝓲𝓷𝓭 𝓴𝓸𝓶𝓶𝓽 𝓱𝓮𝓾𝓽𝓮 𝓪𝓾𝓼 𝓢ü𝓭-𝓞𝓼𝓽. 𝓕𝓪𝓵𝓵𝓼 𝓭𝓾 𝓯𝓻𝓮𝓲 𝓪𝓽𝓶𝓮𝓷 𝔀𝓲𝓵𝓵𝓼𝓽.“ - Nina Kay, As I leave
Heute erscheint nicht nur ein neues Buch. Heute erscheinen 596 Seiten voller Hoffnung, Liebe und Heilung.
@ninakayos erzählt mit „As I leave“ die Geschichte von Jean und Elia. Als in Jeans Wohnung ein Wasserschaden die Sanitärfirma auf den Plan ruft, für die Elia arbeitet, merkt Elia sofort, dass mit dem Bewohner dieser Wohnung etwas nicht stimmt.
Die beiden Protagonisten haben die verschiedensten Hintergründe und Nina versteht es, niemanden in Schubladen zu stecken und deren Geschichte mit viel Gefühl an den Lesenden heranzutragen. Sie eignet sich nichts an und wahrt die Distanz zu Elias Hintergrund mit viel Respekt.
Es handelt sich hier um Slow Burn Romance, mit einer sehr behutsamen und leisen Liebesgeschichte. Alles andere hätte auch niemals zu Jean und seinen Erlebnissen gepasst, die ihn so sehr geprägt haben. Seine Entwicklung geht in eine ganz andere Richtung, als man es aus anderen Romance Büchern kennt. Das macht es sehr authentisch.
„𝐼𝒸𝒽 𝓌𝑒𝓇𝒹𝑒 𝓈𝓉𝑒𝓇𝒷𝑒𝓃.“ „𝒩𝑒𝒾𝓃, 𝓂𝑒𝒾𝓃 𝐻𝑒𝓇𝓏.“ - Nina Kay, As I leave
In diesem Buch tragen die Nebencharaktere sehr stark zum Ausbau der Hauptcharaktere bei. Es ist alles ein sehr dynamisches Ganzes und ich liebe die gedämpfte Atmosphäre, die die Auflösung letztendlich zu einer emotionsgeladenen Gefühlsexplosion anwachsen lässt.
Das Sensitive Reading erfolgte durch den wundervollen @matti_laaksonen_autor, was die Leseerfahrung noch einmal unterstreicht.
As I leave ist für mich ein Jahreshighlight und ich empfehle es alles Fans von Slow Burn Romance, die sich gerne in andere Schicksale einfühlen möchten - ganz ohne Wertungen und Schubladendenken. Das Buch findet ihr 3 Monate lang kostenlos im KU Abo! Also nutzt die Chance!
Mit ~As I leave~ hat Nina ein Buch geschrieben, welches ganz leise daher kommt aber eine Geschichte erzählt, die gelesen werden muss❤️. Gefühlt sitze ich immer noch mit Jean & Elia am Fenster, trinke Kaffee und weine. Diese Geschichte, genau so wie sie geschrieben ist, geht ganz ganz tief und hat sehr viel in mir berührt. Sie erzählt von Schmerz und Angst, davon alles verloren zu haben. Aber auch von dem Mut weiterzumachen, wieder zu hoffen und zu träumen. Und von Liebe, so so viel bedingungsloser Liebe 🫶🏻 Ich kann nur sagen, lest diese Geschichte! ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️❤️
Manchmal sorgen die leisesten Geschichten für die lautesten Gedanken
So erging es mit As I leave von Nina Kay. Ich habe diesem Buch entgegen gefiebert und das völlig zu Recht. Nina hat Jean & Elia eine Stimme gegeben und damit zwei Charaktere erschaffen die so komplex, vielschichtig, tiefgründig und authentisch sind, dass sie mich nicht nur in ihren Bann gezogen sondern ich mich ihnen auch direkt nahe gefühlt habe.
Elia ist aufmerksam, tut für die Menschen, die er liebt, einfach alles und trägt sein Herz am rechten Fleck. Er ist ein begnadeter Koch und immer darauf bedacht nicht aufzufallen, nicht anders zu sein. Seine Geschichte, die auf den ersten Blick nicht offensichtlich ist, hat mich tief bewegt und berührt. Anders ist es bei Jean. Auch wenn wir erst einmal nicht wissen, was ihm widerfahren ist, so ist sein Schmerz, sein Verlust, seine Angst und sein Kummer allgegenwärtig.
Das diese beiden sich überhaupt begegnen ist einem Wasserrohrbruch zu verdanken, der Jean völlig aus er Bahn wirft und in Panik versetzt. Elia, der zum Bautrupp gehört, sieht Jean. Und mit sehen meine ich hier nicht das was das Auge erkennt, sondern das, was hinter der Fassade steckt. Er ist aufmerksam und nähert sich Jean Stück für Stück an. Immer darauf bedacht keine Grenzen zu überschreiten. Überhaupt ist das etwas, dass die Beziehung der Zwei für mich ausmacht. Elia und Jean sind stets auf Augenhöhe und gehen nicht nur sehr achtsam sondern auch rücksichts- und respektvoll miteinander um ohne das ich dabei das Gefühl hatte, dass sie sich in Watte packen. Viel eher ist es so, dass jeder den anderen versteht ohne dabei genau zu wissen was passiert ist und was sie beschäftigt.
Und dann gibt es auch noch so viele wundervolle und stimmige Nebencharaktere, die diese Geschichte einfach rund machen. Sei es Blue, der wirklich immer für Jean da ist. Der ihn mitnimmt, wenn alles zu viel und die Brust zu eng wird und ihm die Welt zeigt. Und auch Elias Freunde sind toll, denn sie nehmen Elia wie er ist, bestärken ihn und sind da. Keiner von Ihnen ist perfekt und genau deswegen fühlen sie sich so echt an.
Diese Geschichte ist vor allem leise aber ohne langweilig zu sein. Sie ist nachdenklich, intensiv, emotional und hat mir beim Lesen oft ein Ziehen in der Herzgegend verursacht. Nina schafft es einfach mich mit ihrem Schreibstil auf so vielen Ebenen zu erreichen. Ich bin kein Zuschauer, ich fühle nicht mit, ich fühle einfach alles. Ich lese Sätze oder Absätze oft mehr als einmal, aus Angst etwas zu übersehen, denn hier steht so viel zwischen den Zeilen geschrieben. Und manchmal auch, weil ich nicht fassen kann was passiert. Dieses Buch hallt nach und ist keines, das nach Beenden gleich wieder vergessen ist. Es zwingt einen dazu in Gedanken immer wieder zurückzukehren.
Ein Buch der leisen, zarten Töne, das ganz tief unter die Haut geht.
Schon beim Lesen habe ich mich oft hilflos gefragt, was ich zu diesem Buch sagen könnte. Nichts erscheint mir gut genug, passend genug, wird dem gerecht. Es gibt einfach zu viel zu fühlen. Und das ist genau der Zauber, der Ninas Büchern innewohnt. Nicht nur diesem. Allen. Deshalb liebe ich ihre Geschichten. Sie lassen mich wortlos und doch bis zum Rand angefüllt zurück. Das ist schwer zu beschreiben.
Jean und Elia sind herzzerreißend wundervoll. Sie beweisen unglaublichen Mut und erkennen ihre eigene Stärke kaum. Ihre Geschichte erfordert viel Aufmerksamkeit und die sollte sie auch bekommen. Nehmt euch Ruhe beim Lesen. Spürt nach, wenn ihr könnt.
Ich weiß nicht, wann ich zuletzt so lange vor einer Rezension gesessen habe, weil ich ganz genau wusste, kein Wort wäre gut genug. Nichts kann in Worte fassen, wie viel ich hier gefühlt habe und noch immer fühle. Dafür reichen Worte nicht, aber vielleicht beginne ich damit, euch zu sagen, dass es eines der schönsten Bücher ist, das ich je lesen durfte.
Nina erzählt die Geschichte von Jean und Elia so sanft und behutsam, dass es ganz leicht ist in die Zeilen zu schlüpfen. Wo andere Bücher wie ein Sog sind, ist das hier vielleicht wie zärtlicher Rausch, der einen fliegen lässt. Fliegen oder fallen. Denn die Autorin ist bekannt dafür, dass sie schweren und wichtigen Thematiken ihre Stimme verleiht und das tut sie auch hier wieder so authentisch, dass ich manchmal einfach nur inne halten und weinen konnte. Jean und Elia sind zwei bedeutsame Charaktere, jeder mit seiner unendlichen Tragik, jeder auf seine Weise ein Überlebender und zusammen sind sie Zärtlichkeit, Geborgenheit und Mut. Hier geht es um die kleinen Dinge, die ungesagten Worte, all die Ängste und Sorgen, die zu man nicht laut auszusprechen traut. Für mich ist es ein Privileg, dass ich Bücher wie 'As I leave' lesen darf, denn Nina hat hier nicht nur wahre Kunst geschaffen, sie hinterlässt ein Werk, das uns alle zum Nachdenken und Träumen anregen kann.
Anfangs dachte ich noch, dass es die Verbindung der beiden jungen Männer ist, die mich hier am meisten berührt aber im Nachhinein weiß ich, es ist so viel mehr als das. Es ist Jeans Kampfgeist, sein neugefundener Mut, aber auch seine Verbindung zu Blue. Und dann ist es Elias Verständnis, seine Sicht die Welt zu sehen und Dinge zu verstehen, die in der Luft hängen, aber niemals ausgesprochen werden. Die Kunst der beiden, die jeder für sich etwas ganz eigenes aus ihrem Alltag erschaffen, egal wie hoffnungslos es manchmal zu sein scheint. As I leave ist ein Buch, das ich gerne jedem mit auf den Weg geben würde. Es ist leise und sanft, aber manchmal auch schwer, doch was für mich am meisten zählt, ist die Hoffnung und Sanftheit, die diese Geschichte ausstrahlt. Ein absolutes Meisterwerk.
Sie beide haben Angst. Völlig andere Angst aber beide vollkommen gerechtfertigt. Sie beide akzeptieren sie und helfen sich gegenseitig, ohne sich zu drängen oder einzufordern. Sie kochen füreinander und malen Bilder, um der Welt ein Stück zu entfliehen. Sie lernen sich kennen und verlieben sich. Und das alles geschieht wie in einer typischen Nina Kay Manier. Sehr achtsam, mit vielen Zwischentönen und sanft. Elia und Jean haben ihre Päckchen an denen sie schwer zu schleppen haben; Elia ist der fürsorgliche und aufopfernde Familienmensch, während Jean sich abkapselt und Blue und eine Katze hat. Sie nähern sich an und entwickelten sich, lernen sich und ihre Stärken und Schwächen kennen; sie helfen sich, dass sie stehen und nicht fallen, auch wenn das manchmal nicht so scheint und auf keinen Fall leicht ist und wahrscheinlich niemals wird. Und das ist das tolle an Ninas Büchern. Wir lernen beide Charaktere ganz unterschiedlich kennen, aber sehr intensiv, als wären wir live dabei. Als hätten wir all das selbst erlebt. Es ist kein leichtes Buch, aber das war klar. Es ist intensiv. Und vielleicht auch lehrreich in Sachen Umsichtigkeit und Achtsamkeit. Hört auf die leisen Töne.
Ich weiß gar nicht, wie ich all die Gefühle, die ich zu diesem Buch habe, in Worte kleiden soll. "As I Leave" ist von außen, wie es innen ist: Der Schreibstil ist so sanft und leise wie Jean, die Themen sind so tief und präsent wie Elia. Ich kann gar nicht sagen, wen der beiden ich mehr mochte, weil sie sich in ihren Ecken und Kanten so aneinanderfügen, dass sie wie Zahnräder ineinandergreifen und man sie gar nicht getrennt betrachten will. Dieses Buch ist so viel, so schön, ich liebe Ninas Schreibstil so, weil man so sanft an die Hand genommen und durch so schwere Themen geführt wird. Ich muss zugeben, ich hab nicht mit dem gerechnet, was genau Jean passiert ist, aber es passt so sehr zu ihm und seinem Verhalten. As I Leave behandelt diese rohe, ungefilterte Angst vor dem Leben, vor dem Fremdsein, vor dem Man-Selbst-Sein in einer ungeschönten Art, wie ich sie noch nie vorher gelesen habe. Und webt gleichzeitig eine so zarte Liebe, ein Füreinander-Da-Sein ein, dass einem das Herz aufgeht.
Diese Buch ist vieles nur nicht langweilig. Es ist langsam. Es ist gefühlvoll. Es ist schmerzvoll. Man spürt den Schmerz mit. Es ist traurig zugleich aber versprüht es Mut und vor allem eins Liebe. Die Geschichte zwischen Jean und Elias ist schwer und voll mit Ängste, die beiden tragen. Die aber unterschiedlicher nicht sein können und doch so gleich sind. Man spürt den Druck,ihre Angst und fiebert mit wenn der erste Kuss kommt. Man möchte so sehr,dass die beiden ihr Happy-End finden. Dabei gibt es auch so wundervolle Nebenfiguren. Welche für die beiden da sind. Kann das Buch vom Herzen empfehlen.
Bei Nina Kays Bücher muss man ganz genau hinhören, sich sinken lassen und dann nur noch fühlen........So viel fühlte ich, dass ich zwischendurch beim Lesen aufhören muss weil es so viel ist und ich Jean am liebsten den Schmerz nehmen möchte und es nachempfinden kann wie es ist am liebsten nie wieder raus zu gehen. Elia mit seiner wundervollen emphatischen Art, so respektvoll, so achtsam aber doch voller Schmerz. Wie schwer es ist allen gerecht zu werden. So leise aber doch so laut.
This entire review has been hidden because of spoilers.
𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥: Jean lebt isoliert von der Außenwelt. Gesellschaft hat er nur von seiner Katze und von Blue, der ihn in die Ferne entführen kann ohne, dass Jean seine Wohnung verlassen muss. Als ein Wasserrohrbruch Jean aus seiner Routine reißt, ist es Elia, der plötzlich in seinem Leben auftaucht. Elia mit dem wunderbaren Lächeln. Elia der Jeans Herz berührt. Elia, dem scheinbar die ganze Welt offen steht und der in Jeans Gegenwart genau die Sicherheit findet, die er sucht.
𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘: Das Buch war vollkommen anders als erwartet. Denn es ist auf gar keinen Fall ein Buch für nebenbei, sondern erfordert wirklich aufmerksames Lesen. Auch die Themen die vorkommen sind nichts für schwache Nerven und haben mir doch die ein oder andere Träne entlockt. 🥺 Die Gespräche zwischen Jean und Elia habe ich leider nur die Hälfte der Zeit verstanden. 🙈 Anfangs habe ich noch versucht, die Absätze nochmal zu lesen, habe aber irgendwann akzeptiert, dass Jean und Elia ein so tiefes Verständnis füreinander haben, dass ich als Außenstehende nicht mitkomme. 😂 Unabhängigkeit davon fand ich die beiden zauberhaft. Jeans Verbindung zu Blue und Elias Verhältnis zu seinen Freunden ist einfach genial und ich habe mich in die Nebencharaktere sowas von verliebt. ❤️ Vor allem Blues Erzählungen haben wunderschöne Bilder in meinen Kopf gepflanzt.
𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘? 👍🏻 Für alle Fans von emotionalen Gay-Romance gibts eine Leseempfehlung.
Inhaltlich gefällt mir das Buch wirklich gut. Ich mag Jean und Elia sehr und es ist bewegend, ihre langsame und sanfte Annäherung mitzuerleben.
Leider war es mir oft nicht möglich, mich einfach in die Geschichte sinken zu lassen und zu fühlen, da ich mich sehr auf das Geschriebene konzentrieren musste. Ich hatte ich oft Mühe, den Zusammenhängen zu folgen. Bei den Gesprächen waren so viele Gedanken und Gefühle, in denen es häufig um mehr als den aktuellen Moment ging, zwischen den gesprochenen Worten, dass ich noch mal nachlesen musste, worauf gerade geantwortet wird und auseinandersortieren, welche Gedanken/Gefühle zum Moment gehören und welche zur Vergangenheit und zu welchem Protagonisten. Ich habe Abschnitte mehrmals lesen müssen, weil in Sätzen beide Protagonisten mit „er“ bezeichnet wurden und es nicht eindeutig war, welches „er“ sich auf wen bezieht. Insgesamt waren die Bezüge häufig uneindeutig. In meinen Augen sollte man, wenn man sich auf etwas (z.B. ein Gefühl) bezieht, an das vor mehreren Sätzen gedacht wurde und dann (in den darauffolgenden Sätzen) aber an etwas anderes (z.B. zur Situation passende Kleidung) gedacht wird, das Gefühl im aktuellen Satz nochmal erwähnen, damit der Leser dann nicht denkt: „Hä, was hat das denn jetzt mit der Hose zu tun?“
Weil ich die Protagonisten und ihren Umgang miteinander so mag, gebe ich 3 Sterne.
Endlich war es soweit und wir durften alle das neue Werk von Nina bestaunen. Und was soll ich sagen? Schon das Cover alleine ist wunderschön, aber zusammen mit dieser überaus gefühlvollen, sanften und auch ängstlichen Geschichte einfach ein Meisterwerk. Nina hat es einfach wieder geschafft, allein mit Worten, mich in eine andere Welt zu schicken. Ich habe so viel gefühlt und mitgefühlt, ständig haben die Finger und Handgelenke gekribbelt. Elia und Jean sind einfach zwei unglaublich tolle Charaktere, die ich beide sofort ins Herz geschlossen habe. Ich habe bisher alle von Nina's Charakteren gemocht, aber die zwei… Elia und Jean habe ich nochmal mehr in mein Herz geschlossen. Und ich war traurig, als es zu Ende war. Ich kann auch gar nicht so viel dazu sagen, weil mir die Worte fehlen. Man sollte es einfach lesen, selbst fühlen und genießen. Bisher absolut mein Highlight und eine absolute Leseempfehlung.
Zitat: "Está bien, ich hab dich. Es geht vorbei." 🖤