Ich kenne dein Profil. Es wird dir zum Verhängnis werden. #Qual.#Mord.#Tod.
Der Tote im Sandkasten ist bis zum Kehlkopf eingegraben. Ihm fehlt ein Auge. Der makabre Fund auf einem Hamburger Spielplatz setzt die erfahrene Kriminalkommissarin Franka Erdmann und ihren neuen Assistenten Alpay Eloğlu unter Hochdruck. Kurz darauf wird eine junge Influencerin brutal in ihrer Wohnung getötet. Auch wenn sich die Handschriften beider Verbrechen unterscheiden, deutet immer mehr darauf hin, dass es sich um denselben Mörder handelt. Und während die Polizei fieberhaft ein Profil von ihm erstellt, überwacht er bereits den Instagram-Account seines nächsten Opfers, dessen scheinbar perfektes Leben ein grausames Ende finden soll.
Mit "Das Profil" präsentiert uns Autor Borck sein Debüt sowie den Auftakt in eine neue Reihe um die Ermittlerin Franka Erdmann und Alpay Elogu. Das Ermittlerduo steht vor einem großen Rätsel, da ein Mann tot vergraben in einem Sandkasten aufgefunden wurde und kurze Zeit später eine Influencerin brutal ums Leben kommt. Auch wenn zu Beginn die Beiden keine Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Fällen erkennen können, deutet doch etwas darauf hin, dass hinter den beiden Taten derselbe Mörder steckt. Die Ermittlungen beginnen und parallel dazu, überwacht der Täter schon die nächsten Opfer über ihr Instagram-Profil.
Borck konzipiert mit "Das Profil" einen soliden Auftakt in eine neue Thrillerreihe. Startschwierigkeiten hatte ich bei diesem Buch gar keine, da ich finde, dass es dem Autor gut gelungen ist, einen spannenden Einstieg zu gestalten. Man wird als Leser direkt zum Fall geworden und kann mit den beiden Protagonisten mit ermitteln.
Die Handlung bzw. der Fall entwickelt sich meiner Erachtens nach, sehr schleppend. Der Autor lässt sich nämlich sehr viel Zeit, um die Ermittlungen zu beschreiben, da man als Leser auch informativ über unterschiedliche Vorgehensweisen oder Ermittlungsprozesse unterrichtet wird. Darüber hinaus plante der Autor viel Zeit ein, Nebensequenzen detailliert zu beschreiben, da man in diesen, die Figuren und besonders den Täter noch näher kennenlernen kann. Ich habe nach dem Beenden des Buches gemerkt, dass ich einen Täter wie diesen, noch nie so ausführlich kennenlernen durfte - Pluspunkte dafür.
Nichtsdestotrotz hat mich der Schreibstil an einen Fantasy-Roman erinnert, da man wirklich sehr viel Informationen über relevante, aber auch nicht relevante Aspekte erhält.
Wie erwähnt, empfand ich dadurch die Ermittlungen sehr schleppend - nicht, wie man es zum Beispiel vom Autor Chris Carter oder Arno Strobel kennt. Aus diesem Grund war die Spannung nicht konstant auf einem hohen Niveau.
Dieser Schreibstil sowie ein derartiges Erzähltempo war jedoch für mich neu und ich mochte es nur bedingt, auch wenn ich es erfrischend fand.
Mit Franka Erdmann und Alpay Elogu entwirft der Autor ein sehr kontroverses Ermittlerduo, dass sich erstmal finden muss. Während ich Franka aufgrund ihrer Charaktereigenschaften und als Person nicht mochte, fand ich die Charakterentwicklung von Alpay sehr interessant. Dieser hat nicht aber nicht so viel Spielraum, wie Franka erhalten, sodass ich jetzt schon gespannt bin, ob man Alpay im kommenden Band besser kennenlernen kann.
Fazit: Es ist ein Thriller der anderen Art. Ich empfehle diesen Thriller allen Leser*innen, die einen detailreichen/ausführlichen Thriller lesen wollen, bei dem kein hohes Erzähltempo vorliegt und die Ereignisse nicht Schlag auf Schlag passieren. Es ist ein ruhiger Thriller, bei welchen man sich selbst überzeugen muss, ob dieser einem zusagen wird. Persönlich mag ich eher schnellere Thriller, möchte aber dennoch den zweiten Band lesen, da ich auf die Figurenausarbeitung in Band 2 gespannt bin. Insgesamt gebe ich diese Buch 3 Sterne!
Mit den Charakteren bin ich mit der Zeit immer mehr warm geworden und der Plot war von Anfang an interessant und spannend. Sicher nicht unbedingt ganz frei von Klischees, aber doch so flüssig und bildhaft erzählt, dass man drüber hinwegsehen könnte. Passt bloß auf, ihr Interior-Influencerinnen da draußen! 😉
Der Thriller startet sehr, sehr slow. Zunächst war ich nicht so begeistert davon, war eher gelangweilt. Auch der Schreibstil erschien mir sehr schlicht & monoton. Ab der Hälfte nimmt die Geschichte aber gut an Fahrt auf, war zwar für mein Empfinden immer noch nicht besonders spannend, aber absolut in Ordnung. Was mir besonders gut gefallen hat, war die Perspektive des Täters. Die war sehr gut ausgearbeitet. Auch die Kommissarin hatte auf alle Fälle Persönlichkeit, ich fand sie aber trotzdem nicht mega sympathisch. War okay 😁 Es gab sehr viele Perspektivwechsel nach relativ kurzen Abschnitten. Zwar waren die Kapitel extrem lang, was mich im Hörbuch zum Glück nicht weiter gestört hat, dafür waren die jeweiligen Abschnitte immer recht kurz. Für meinen Geschmack war der Wechsel etwas zu häufig, wodurch die Perspektivwechsel mich öfters rausgebracht haben. Insgesamt war es mir zu langatmig, da allerlei Krams sehr ausführlich geschildert wurde, egal ob wichtig oder nicht. Muss aber dennoch sagen, dass es mich letztlich besser unterhalten hat als anfangs gedacht. Das Ende war rasant, aber fast schon zu abrupt im Vergleich zum Rest 😅. Ich würde den Thriller allen empfehlen, die es von der storyline her gerne ruhig, aber vom Täterprofil trotzdem intensiv mögen. Für mich war es okay für zwischendurch (vor allem als Hörbuch) 😊 Werde die Reihe aber voraussichtlich nicht weiter verfolgen.
Absolut geil!!!! Also aus der Sicht eines Thrillerlieblings. Vielleicht fand ich das Buch auch so toll, weil es viel um die Polizeiarbeit geht und man einen guten Einblick in die reale Ermittlungswelt bekommt. Das Buch zeigt mal wieder, was Autoren sich ausdenken können… irre!!!
Ich muss zugeben, ich hätte hinter dem Titel etwas anderes erwartet… aber der andere Hintergrund war trotzdem sehr gut und rüttelt auch ein bisschen wach.
Ich freue mich schon bald erneut von dem Autor ein weiteres Buch der Serie zu lesen.
Ein bizarrer Leichenfund in einem Sandkasten hält die Hamburger Polizei auf Trab. Die alteingesessene Kommissarin Franka und ihr neu zugeordneter Partner Alpay können sich zunächst keinen Reim darauf machen, erst recht nicht als eine weitere Leiche einer Influencerin gefunden wird. Was zunächst nicht zusammen passt, scheint dann doch miteinander verknüpft zu sein. Hat es hier jemand auf Influencer abgesehen, die ihr gesamtes Leben im Internet ausbreiten?
Die Idee, dass ein Mörder sich seine Opfer anhand von Social Media aussucht ist nicht ganz neu, dennoch klang das Buch vom Klappentext und Cover her sehr ansprechend. Auch dass die Ermittler ein sehr ungleiches Team bilden, hat man sicherlich schon öfter gelesen. Franka ist das Paradebeispiel eines „alten Hasen“ bei der Polizei und sie macht es ihrem jungen Kollegen Alpay nicht gerade leicht mit seinen frischen und neuen Ideen Fuß zu fassen. Beide waren nicht gerade große Sympathieträger. Im Laufe der Story nähern sich beide natürlich an, und stellen fest, dass sie eben doch beide voneinander lernen können.
Die Geschichte lesen wir aus wechselnden Perspektiven – mal als Ermittler, dann wieder als Täter und auch die Opfer werden begleitet. Der Gedanke, dass Serientäter sich ihre Opfer auf Instagram etc. suchen, ist gar nicht so abwegig. Die Opfer teilen bereitwillig ihr ganzes Leben und auch bei größerer Vorsicht ist es eben doch nicht sehr schwer ihre Gewohnheiten, Abläufe oder gar die Wohnadresse rauszubekommen. Kein schöner Gedanke und regt vielleicht auch den einen oder anderen Leser an, seine Präsenz im Internet ein wenig zu überdenken.
So wenig mir die Darstellung der beiden Ermittler gefallen hat, so viel besser fand ich dann die Kapitel aus der Sicht des Täters. Man dringt sehr tief in seine Gedanken ein und erfährt viel aus seiner Vergangenheit. Man merkt deutlich, dass man versucht hat dem Täter eine gewisse Dimension zu verleihen, was eben bei den beiden Ermittler absolut nicht beglückt ist.
Grundsätzlich hat mir das Buch gut gefallen, auch die Morde fand ich gut beschrieben, ebenso wie das Katz und Maus Spiel. Das Ende war mir persönlich etwas zu plötzlich und hätte ruhig etwas mehr ausgeschmückt werden können. Ich bin gespannt, ob es ein Wiedersehen mit den beiden Ermittlern geben wird.
*Inhalt* Auf einem Kinderspielplatz mitten in Hamburg wird eine Leiche gefunden, die bis zum Kehlkopf im Sand vergraben ist, außerdem fehlt ein Auge. Bald schon wird die Identität des Opfers festgestellt und im Zuge der Ermittlungen eine weitere Leiche entdeckt: eine Influencerin, deren Tod auf den ersten Blick nichts mit dem Toten im Sandkasten zu tun hat. Oder?
Franka Erdmann und Alpay Eloglu ermitteln mit Hochdruck - doch der Täter ist schon auf der Suche nach dem nächsten Opfer..
*Erster Satz des Buches* „Kein einziges Staubkorn tanze im einfallenden Sonnenlicht." Borck, H. (2022) - Das Profil -
*Meine Meinung* Während die Meinungen um dieses Buch so weit auseinandergehen, wie die anhaltenden Debatten um das Fortführen der Atomkraft, war ich erst einmal gespannt, was mich bei diesem Werk erwarten würde und ging ganz unvoreingenommen ans lesen.
Zu Beginn des Buches konnte ich die schlechten Bewertungen nicht ganz nachvollziehen, denn der Plot schien spannend und die Idee dahinter gefiel mir. Bezüglich des Plots konnte ich auch im weiteren Verlauf des Buches nicht ganz nachvollziehen, wieso Kritik geübt wird, denn für mich war der Plot schlüssig, spannend und die Thematik immerhin brandaktuell.
Die Charaktere kann man mögen - oder nicht, ich für meinen Teil fand gerade die sehr spezielle Ermittlerin Franka Erdmann irgendwie erfrischend, auch wenn sie am laufenden Band rauchte und einen Energydrink nach dem anderen in sich hineinschüttete. Von diesen Lastern mal abgesehen stellte sie zwar nicht gerade den Inbegriff der Sympathie dar und zeigte stellenweise ein paar sehr misanthropische Tendenzen, war aber in den richtigen Momenten zu Teamarbeit bereit. Auch wenn sie es ihrem neuen Kollegen Alpay Eloglu nicht gerade einfach macht, so zeigt er doch ein gewisses Durchhaltevermögen und bleibt am Ball - was dann auch irgendwann von Franka honoriert wird.
Großer Kritikpunkt des Buches waren für mich die unvorhergesehen Perspektivenwechsel, die nicht nur relativ häufig vorkamen, sondern auch überhaupt nicht gekennzeichnet waren, sodass man im Lesefluss oft erstmal stoppen musste um sich zu orientieren. Dies hätte durch eine einfache Kennzeichnung zwischen den Absätzen zumindest kenntlich gemacht werden können, alternativ aber auch als Kursivschrift, wenn man aus der Perspektive des Mörders liest. So oder so störte dies meinen Lesefluss erheblich, obwohl ich den Schreibstil ansonsten sehr angenehm fand.
*Infos zum Autor* "Hubertus Borck, geboren 1967 in Lübeck, war der kreative Kopf des Hamburger Musik-Kabarett-Duos Bo Doerek. Er arbeitet heute als Theater- und Drehbuchautor und schrieb u. a. für «Gute Zeiten, schlechte Zeiten», «Wege zum Glück» und die NDR-Produktion «Rote Rosen». Hubertus Borck lebt in Hamburg." (Quelle: Verlagshomepage)
*Fazit* Für mich ein solider Thriller mit ungewöhnlichen Charakteren - ich mochte es.
Es ist ein bizarrer Anblick: Im Sandkasten eines Hamburger Spielplatzes wurde ein toter Mann eingegraben, nur sein Kopf schaut heraus – mit dem Blick in eine Richtung, in die er mit intaktem Genick nicht hätte schauen können. Nicht allzu lange und die ermittelnden Beamt:innen können einen Zusammenhang zum Tod einer jungen Frau herstellen, die in ihrer Wohnung schwerst misshandelt wurde.
Die Geschichte, die Hubertus Borck erzählt, ist nicht neu: Ein in seiner Kindheit traumatisierter Mann überfällt Frauen, an denen er sich stellvertretend rächt. Seine Opfer findet er über geschickte Instagram-Nutzung und macht es damit den ermittelnden Behörden nicht leicht – es ist zwar schnell offenkundig, dass es sich um einen einzigen Täter handelt, aber die Verbindung will sich partout nicht zeigen.
Borck wechselt in seiner Erzählung immer wieder die Perspektiven – mal steht der Täter im Mittelpunkt, mal Kommissarin Franka Erdmann, mal ihr neuer Assistent Alpay Eloğlu. Die Erzählstränge laufen dabei aufeinander zu und das macht er durchaus geschickt – seine Erfahrung als Drehbuchautor macht sich hier eindeutig bemerkbar.
Das ist einerseits eine Stärke dieses Thrillers – er liest sich schnell weg und ist spannend geschrieben, es fällt nicht schwer, das Gelesene in Bilder umzusetzen. Wollte man das verfilmen, wäre wahrscheinlich nicht viel Übersetzungsarbeit zu erledigen. Andererseits ist das auch eine Schwäche des Buches. Borck beschreibt gut – aber das Innenleben, die psychische Entwicklung der Figuren, das wirkt auf mich nicht überzeugend. Mir erscheint das zu oberflächlich und nicht immer nachvollziehbar, das war mir an vielen Stellen einfach zu sprunghaft und häufig auch einfach zu platt.
Und zu guter Letzt: So unbedingt brauche ich jetzt auch nicht den drölfzigsten Thriller, der ausgiebig Gewalt an Frauen zelebriert. Mir ist klar, dass Tatbeschreibungen zum Genre gehören und dass Frauen tatsächlich häufig Opfer von Gewalttaten sind. Aber übermäßig einfallsreich ist das halt auch nicht.
Ich würde am ehesten 3.5 Sterne geben. Geht leider nicht. Weswegen ich eher abrunde, als aufrunde? Ich glaube, dass mich dafür die Story nicht so ganz überzeugt hat.
Die Charaktere sind ganz unterhaltsam. Franka hat etwas sehr bockiges, was ich sehr gut fand. Alpay als den neuen Gegenpart fand ich noch etwas blass, vielleicht kriegt man da noch etwas mehr in den neuen Büchern zu lesen. Insgesamt ist das Pärchen solide.
Die Geschichte, na ja, mehr oder minder habe ich das schon so, oder so ähnlich, häufiger gehört. Klar, wenn man eine gewisse Anzahl an Thrillern und Krimis gelesen hat, kann einen nicht mehr so ganz viel schocken, das ist wahr. Und hier kriegt man auch etwas, für seine Zeit, die man investiert. Nur eben nicht ganz so viel Innovation.
Ich denke, dass ich Hubertus Borck aber noch eine Chance gebe, und die Serie weiterhören werde. Ein bisschen Blut geleckt habe ich, und das ist doch auch was feines.
Einen Stern für das Cover, einen Stern für die Grundidee. Der Rest hat mir nicht gefallen. Es hätte spannend sein können, aber nein. Wir bekommen hier ewig lange Kapitel und, für mich wirklich das schlimmste, rapide Szenenwechsel, zum Teil sogar nicht mal mit einem Absatz versehen. Was in einem Film gut funktioniert, klappt im Buch gar nicht. Ein Thriller halten wir hier ebenfalls nicht in der Hand, eher einen Krimi in meinen Augen. Eine Reihe, die ich defintiv nicht weiterverfolgen werde.
Auf den Start dieser Thriller Reihe von Hubertus Borck, hab ich mich total gefreut. Wobei mich zuerst das Cover angesprochen hat, der Rest kam danach. Ich hab mich hierbei entschieden, das Hörbuch zu hören und das war definitiv die beste Entscheidung. Daniela Ziegler spricht es unglaublich fesselnd und eindringlich. Diese Stimme ist für mich einfach Franka, ein Teil des Ermittlerduos. Ich musste mich erst an die Sprecherin gewöhnen, weil sie eine für mich sehr ungewöhnliche Stimme hat, was aber einfach perfekt zu diesem Thriller passt. Sie spricht schnörkellos und so ungemein intensiv, dass es mich einfach nur mitgerissen hat. Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm und fesselnd. Dazu erschafft er eine sehr beklemmende Atmosphäre, die hier wirklich unglaublich gut passt. Wir erleben hier verschiedene Perspektiven. Opfer, Ermittler und Täter. Das fand ich unglaublich gut, weil man sich so ein viel besseres Bild von den Protagonisten machen konnte und sie nicht blass blieben. Franka stach für mich als Ermittlerin sehr gut heraus. Sie weiß, was sie will und was sie kann. Was sie des öfteren schon mal anecken lässt. Alpay fand ich ebenfalls nicht schlecht, er ging jedoch für mich eine kleine Nuance unter. Sehr viel Raum bekommen Täter und Opfer. Was aber keineswegs heißt, dass es deshalb vorhersehbar wird. Das ist es definitiv nicht. Denn gerade bei dem Täter tappt man sehr lange im Dunkeln. Der Einstieg fiel mir sehr leicht. Da die erste Leiche nicht lange auf sich warten lässt, bleibt man direkt am Ball. Das war definitiv nach meinem Geschmack und so handhabt es der Autor weiterhin. Man wusste zwar, was der Täter tat und dachte, aber nie wer er wirklich ist. Das hält die Spannung konstant oben. Dadurch dass die Taten nicht zu detailreich sind, ist es auch für jedermann geeignet. Darüber hinaus erfährt man auch mehr über die Hintergründe, die nicht nur sehr interessant, sondern auch sehr tragend waren, wodurch ich Mitgefühl empfand. Die Idee hinter diesem Thriller ist definitiv faszinierend und beängstigend zugleich. Denn wie oft posten wir etwas auf Instagram, denken uns aber nichts dabei. Ein fataler Fehler, der sich hier als Falle entpuppen könnte. Ich war erschüttert, wie unbesonnen mit der eigenen Privatsphäre umgegangen wird. Es wird nichts verschwiegen, die Bilder sprechen ihre eigene Sprache. Das an sich ist schon sehr beängstigend. Zudem sollte es zum nachdenken aufrufen. Denn das Internet ist ein offener Ort und nicht immer wollen dir die Menschen etwas Gutes. Der Verlauf selbst war sehr spannend und nervenaufreibend. Es passierte eigentlich immer was und die Ermittler, besonders Franka fand ich einfach nur genial. Es strotzt zwar nicht vor Wendungen, aber das muss es auch nicht. Besonders das Ende fand ich unglaublich gut gewählt. So muss ein guter Thriller in meinen Augen sein. Sobald das Print erhältlich ist, muss es definitiv bei mir einziehen. Ich bin mega gespannt, womit es Franka und Alpay es als nächstes zutun bekommen. Definitiv eine Hörempfehlung.
Fazit: Der Start der Reihe um die Ermittler Erdmann und Eloglu ist einfach nur unglaublich genial. Ein ungleiches Ermittlerteam und ein Fall, der definitiv brisant und nervenaufreibend ist. Hubert Borck hält die Spannung konstant oben und punktet dabei auch mit psychologischen Aspekten. Ich bin definitiv begeistert. Definitiv eine Hörempfehlung.
Der eher eigenbrötlischeren Kriminalbeamtin Franka, Anfang 50, wird zu ihrem leichten Unbill nach dem Tod ihres bisherigen Partners der ambitionierte „Jungpolizist“ Alpay als Partner zugewiesen: was mir an diesem Buch sehr gut gefallen hat, war, dass Franka und Alpay zwar sehr gegensätzliche Figuren sind, hier aber dennoch keine der typischen Hassliebe-Konstellationen mit ständigen Reibungen herbeigeschrieben wurde, sondern sich die Beiden durchaus auf derselben Augenhöhe einfanden. Zudem blieb die Konzentration auch auf der Ermittlungsarbeit; man erfuhr zwar insbesondere von Frankas privaten (zugegeben kaum vorhandenen) Verhältnissen ein wenig und konnte die Art beider Ermittelnden gut einschätzen, aber selbst diese Infos wurden während der Arbeit und nicht nach Feierabend vermittelt. Da war „Das Profil“ nun definitiv eher ganz ausschließlich und durch und durch Krimi.
Der Erzähler wechselt dabei die Perspektiven: mal begleitet er den Mörder, mal die Ermittlungen an Seite Frankas und mal schaut er dem (mutmaßlich) nächsten Opfer über die Schulter (ohne je aus der „Ich“-Sicht zu berichten). Mir hat das sehr gut gefallen, aber man muss derlei unterschiedliche parallele Erzählstränge und Szenenwechsel schon mögen. Der Prolog, der den Roman einläutet, wirkt zunächst völlig zusammenhanglos zur sonstigen Geschichte, erschließt sich dann aber plötzlich zum Ende hin – dabei hatte genau dieser Prolog ursprünglich aber auch meine Neugier auf diesen Krimi erst so richtig geweckt, weil ich um dessen tiefere Bedeutung wissen wollte. Ich habe den Roman nun aber nicht nur deswegen durchgelesen, weil ich jenen Zusammenhang wissen wollte, sondern er hätte mich letztlich auch ohne diesen Prolog bei der Stange gehalten, weil ich gespannt war, ob und wann der Täter überführt werden würde bzw. wie viele Opfer es noch gäbe oder wer womöglich überlebte.
Ich habe „Das Profil“ während einer mehrstündigen Zugfahrt gelesen, die sich so sehr kurzweilig gestaltete; was ich allerdings bedauerte, war, dass letztlich Einiges bzgl. des Täters (z.B. den Zweck der hinterlassenen Spuren) doch offen blieb. Von Seiten der Ermittlungsarbeit war es zwar nachvollziehbar, dass dort nicht dessen Innerstes herausgekehrt werden konnte, aber es gab ja durchaus auch einen auf den Täter konzentrierten Erzählstrang, in dem dieser seine Beweggründe aber irgendwie völlig außenvorließ; da hätte ich mir definitiv gewünscht, dass seine Vergangenheit nicht bloß eher fragmentarisch angerissen worden wäre, sondern man mehr Einblick in sein Gefühlsleben erhalten hätte. Da war mir der Täter ein wenig zu sehr wie ein nüchterner Techniker dargestellt und „Das Profil“ blieb mir in dieser Hinsicht zu oberflächlich; diese geringe Tiefe würde ich doch eher allenfalls bei einem Kurzkrimi erwartet haben, aber nicht bei einem Roman in Normallänge.
Generell hoffe ich aber auf noch weitere fallkonzentrierte Franka/Alpay-Krimis aus der Feder Borcks!
Ein kalter, verregneter November in Hamburg. Ein Toter in einem Sandkasten auf einem Spielplatz. Die ermittelnden Polizisten Erdmann und Eloglu. Und bei dem einen Toten bleibt es nicht...
"Das Profil" beginnt mit einem guten Einstieg. Die Relevanz der Szene realisiert man dabei allerdings erst gegen Ende.
Allgemein zeichnet sich das Buch durch einen sehr simplen, schon stellenweise recht plumpen Schreibstil aus. Der Autor versucht diese mit Witzen in Dialogen auszuschmücken, die man den Charakteren aber nur bedingt abkauft. Teilweise wirken die Charaktere auch maßgeblich durch den Schreibstil unauthentisch.
Die Szenerien wechseln innerhalb der Kapitel immer wieder. Gerade, wenn mehrere Handlungen gleichzeitig an verschiedenen Orten passieren, springt man immer wieder hin und her und liest immer nur wenige Sätze in der einen Perspektive. Das kann man als Leser*in als anstrengend einstufen. Die Sprünge sind vom Autor bewusst so gesetzt, dass man als Leser*in die Zusammenhänge vor der Polizei erkennt und sich somit so fühlt als wäre man Teil der Ermittlungen und immer einen Schritt voraus.
Es gibt einen deutlichen Bezug zur Digitalisierung und social media. Während die Idee anfangs gut gewirkt hat und die Kritik des Autors, dass Menschen zu vieles im Internet teilen deutlich durchkommt, wurde die "Verwendung" von social media im Verlauf immer anstrengender zu lesen. So wurden usernamen vielfach hintereinander wiederholt bis sie den Lesenden auf die Nerven gingen. Auch die Selbstinszenierung eines Charakters als Influencerin wirkte sehr unauthentisch, gekünstelt und unangenehm.
Die anderen Charaktere waren auch allesamt leider wenig vielschichtig und nicht sympathisch.
Man versucht, dem Mörder einen psychologischen Hintergrund zu bieten, wodurch man versucht, die Figur dreidimensionaler erscheinen zu lassen. Für mich persönlich hat das nicht besonders gut geklappt. Die Figur wirkte trotzdem recht stumpf und die Auflösung am Ende schien noch plumper und sinnloser als der Schreibstil schon die ganze Zeit war.
Die Spannungskurve im Buch wurde nur durch kleine cliff hanger immer wieder künstlich am Leben erhalten.
Leider wurde das Buch meinen Erwartungen nicht gerecht. Ich hatte mir vor allem einen sehr spannenden Thriller erhofft. Auch wenn er teilweise sehr interessant war, wurde das durch die anderen Kritikpunkte leider wieder vermindert. Nichtsdestotrotz war es angenehm, das Buch zu lesen. Für Thriller-Fans würde ich allerdings andere, spannendere Thriller empfehlen
Was wie ein Albtraum klingt, wird wahr. In der Sandkiste vom Kindergarten ist eine männliche Leiche vergraben, die sich kurz darauf als vorbestrafter Mitarbeiter eines Schlüsseldienstes heraus stellt. Den psychischen Schaden der Kinder möchte man sich gar nicht ausmalen. Mit diesem schlimmen Ereignis startet der Debütroman von Hubertus Borck. Doch bei einer Leiche bleibt es nicht, kurz darauf wird die Leiterin einer Marketingabteilung und als Influencerin erfolgreiche Marie Möbius in ihrer Wohnung tot aufgefunden. Der erste Fall für das neue Ermittlerduo Franka Erdmann und Alpay Eloglu.
Die Charaktere sind sehr gut beschrieben. Franka wirkt anfangs äußerst unsympathisch und unnahbar. Mit der Zeit lernt man sie immer besser kennen und verstehen, warum sie so ist, wie sie ist. Alpay wirkt von Anfang an sympathisch: jung, aufstrebend. Die beiden bilden eine ganz eigenartige Kombination, die sich aber auf dem richtigen Niveau ergänzt. Besonders interessant wurde meiner Meinung nach der Täter dargestellt. Seine Vergangenheit ist verheerend und fast entwickelt man ein bisschen Mitleid und tatsächlich Verständnis für seine Taten. Der Thriller geht rasant los, liest sich flüssig. Die einzelnen Kapitel sind sehr lange, was den Lesefluss aber nicht stört. Die Message, die herüber gebracht werden soll, ist ganz klar und zieht sich durch das gesamte Buch: man kann nicht vorsichtig genug sein, wie man sich in Social Media präsentiert. Die Ermittler tappen anfangs im Dunkeln, sie drehen sich im Kreis. Man hat das Gefühl, dass sie es mit einem besonders hartnäckigen Puzzle zu tun haben. Doch schön langsam gewinnt alles an Struktur und es setzen sich die Details zu einem Gesamtbild zusammen.
Besonders durch den Vergleich mit Fitzek und Tsokos konnte ich an diesem Buch nicht vorbei gehen. An die beiden Autoren kommt das Buch nicht ganz heran, was zugegebenermaßen auch sehr schwierig ist, aber es ist auf jeden Fall wert gelesen zu werden und ein würdiger Vertreter in der unendlich weiten Welt der Thriller. Man darf auf jeden Fall auf weitere Werke des Autors gespannt sein.
In Hamburg wird auf einem Spielplatz eine grausige Entdeckung gemacht: Ein Toter, dem auch noch ein Auge fehlt, ist im Sandkasten bis zum Hals eingegraben. Kriminalkommissarin Franka Erdmann und ihr neuer Partner Alpay Eloglu werden mit dem Fall betraut, doch kaum haben sie angefangen zu ermitteln, wird die nächste Leiche gefunden. Dieses Mal ist eine junge Influencerin das Opfer. Schnell erhärtet sich der Verdacht, dass es derselbe Täter ist, der hier sein Unwesen treibt.
Das Cover macht neugierig und ist spannend gestaltet, die Verschmelzung aus Gesicht und Fingerabdruck ist gut gelungen.
Daniele Ziegler macht einen guten Job und man hört ihr gerne zu, auch bei doppelter Geschwindigkeit kann man ihr gut folgen.
Der Schreibstil ist fesselnd und der Perspektivenwechsel der vielen Charaktere ist super umgesetzt, sodass der Leser einen Rundumblick in die Geschichte erhält. Die Tätersicht finde ich immer besonders spannend und auch hier enttäuscht sie nicht. Ebenso trifft der Autor mit seinem gewählten Thema über Social Media und das ständige Teilen aller Lebensereignisse den Geist der Zeit. Besonders gut gefallen hat mir die Definition von "verrückt", die irgendwann in einem Gespräch erläutert wird. Die Charaktere sind authentisch gezeichnet und die Beziehung der neuen Partner entwickelt und verbessert sich glaubwürdig im Laufe der Geschichte. Der Spannungsbogen baut sich kapitelweise immer weiter auf und ich habe das Buch an einem Stück verschlungen. Die Hintergründe und Auflösung des Falls haben mich ebenfalls überzeugt und ich denke, die folgenden Fälle des Teams werden genauso aufregend.
Ich freue mich schon auf weitere Bände der Reihe und gebe 4 Sterne.
Pass auf, was du teilst Auf einem Spielplatz in Hamburg wird eine Leiche entdeckt. Kurz darauf wird eine Influencerin brutal in ihrer Wohnung zugerichtet. Schon bald ist sich die Polizei sicher, dass diese Morde vom selben Täter begangen wurden, nur der Zusammenhang fehlt. Franka übernimmt den Fall und muss dabei mit ihrem jungen, unerfahrenen Kollegen Alpay zusammenarbeiten, den die lieber nicht im Team gehabt hätte. Dabei wird es ein Wettlauf gegen die Zeit, denn der Täter hat sein nächstes Opfer bereits im Visier.
Borck greift bei seinem Thriller ein topaktuelles und wichtiges Thema auf: wie viel sollte man auf Social Media wirklich teilen? Wie nahe kann dir jemand mit den unbewusst geteilten Details aus deinem Leben kommen? Auch wenn mir an einigen Stellen des Buches die Spannung ein wenig verloren gegangen ist, so habe ich es dennoch verschlungen. Es findet immer wieder ein Wechsel der Perspektiven statt, zwischen Ermittlern, Tätern und Opfern. Dies geschieht jedoch immer mitten im Kapitel, was mich zu Beginn immer ein wenig verwirrt hat. Auch fanden zeitweise plötzliche Sprünge in die Vergangenheit statt. Nach kurzer Zeit kam ich damit aber super klar. Der Schreibstil war angenehm zu lesen und die unterschiedlichen Charaktere wurden super beschrieben. Vor allem die Tätersicht fand ich super umgesetzt und spannend. Während die meisten Kapitel eine angenehme Länge hatte, waren die letzten beiden Kapitel mehr als doppelt so lange, was ich ein wenig störend fand, jedoch hat dies keine Auswirkung auf die Spannung gehabt und ist nur eine persönliche Vorliebe. Alles in allem ist ‚Das Profil‘ ein gelungener Auftakt für das Ermittlerteam aus Hamburg und ich freue mich auf weitere Fälle für Franka und Alpay.
„Er spürte die Aufregung, wenn er ihren Account besuchte. Das Spiel, sie zu verfolgen, jeden ihrer Schritte zu beobachten und herauszufinden, wo die Frauen wohnten, triggerte seinen Ehrgeiz. Der Jagdinstinkt war geweckt.“
Danke schön @rowohltverlag ❤️ für das Rezensionsexemplar.
Ein unbekannter Täter macht Jagd auf Hamburger Influencerinnen. Franka Erdmann und Alpay Eloglu ermitteln! Ich hab das Buch sehr gern gelesen, bereits auf den ersten 50 Seiten hat mich der Autor abgeholt und ich hatte Gänsehaut beim Lesen. Denn die ganze Geschichte ist mehr als realistisch! Dadurch, dass das Ganze noch in meiner Stadt spielt und ich förmlich mich selbst gesehen hab wie ich irgendwo am Rathausplatz langlaufe oder meine Stories poste… wow!
Etwas ungewohnt war es für mich, dass die Kapitel recht lang waren (für einen Thriller) und innerhalb der Kapitel rasanter Szenewechsel stattgefunden hat. Waren wir eben noch beim späteren Opfer in der Wohnung, sind wir im nächsten Moment bereits im Auto der Ermittler oder im Kopf des Bösewichts. Für mich hat das aber gepasst, nachdem ich mich dran gewöhnt hab.
Das Ende war schon fast poetisch! Und ich hab’s geliebt, dass die Ermittler nicht permanent auf falschen Fährten unterwegs waren. Ja, es hat etwas gedauert bis sie entscheidende Hinweise hatten, aber der Weg war das Ziel und ich bin Fan von Franka und Alpay. Absolute Leseempfehlung von mir ❤️
Das Profil - Erdmann und Eloglu von Hubertus Borck ist in der Hörbuchfassung von Daniela Ziegler gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen. Die Stimme der Sprecherin kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit war diese noch sehr angenehm zu hören. Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt. In diesem Buch wird der erste Fall für das Ermittlerduo Erdmann und Eloglu geschildert - und dieser ist wirklich nicht ohne. Wie bei vielen Duos ist der eine Part sympathietragend (Eloglu), der andere etwas bärbeißiger aber insgeheim nicht minder sympathisch (Erdmann). Beide Charaktere haben sich gut ergänzt und ihre gemeinsame Entwicklung an der Ermittlung entlang hat mir gut gefallen. Die Handlung an sich hatte einen guten Spannungsbogen, war mir an der ein oder anderen Stelle etwas zu konstruiert und zurechtgebogen. Die verschiedenen Erzählperspektiven und Zeitstränge lassen die:den Leser:in mitknobeln und auf die Auslösung des Falles hoffen. Durch die Perspektive des Mörders ist man den Ermittlern meist einen paar Informationen voraus, was eine interessante Dynamik mit sich bringt. Ich bin gespannt, ob Erdmann und Eloglu in weiteren Fällen gemeinsam ermitteln...
Hamburg – inzwischen die deutsche Thriller-Hauptstadt - hat ein neues Ermittlerteam. Der erste Fall, den Kriminalkommissarin Franka Erdmann und ihr neuer Kollege Alpay Eloglu aufzuklären haben, hat es in sich. Ausgerechnet im Sandkasten eines Spielplatzes wird ein Toter bis zum Kopf im Sand vergraben aufgefunden. Kurz nach diesem makabren Fund wird eine erfolgreiche Influencerin in ihrer Wohnung gefunden. Die Blondine wurde brutal misshandelt und stranguliert. Auf den ersten Blick scheinen die beiden Fälle nichts miteinander zu tun zu haben, doch mit der Zeit wird klar, dass in Hamburg ein Serienkiller umgeht. Und er hat sein nächstes Opfer bereits im Visier.
Das Profil hat, wie viele Thriller in der letzten Zeit, die schöne neue Social-Media-Welt mit all ihren Gefahren zum Thema. Das ist durchaus interessant und spannend verarbeitet. Vor allem das Team Erdmann-Elogu hat Potential und es ist schön zu lesen, wie sie ihre Anfangsschwierigkeiten überwinden und im Laufe der Zeit zu einem richtig guten Team werden. Auch der Blick in eine geschundene Seele, die nicht mehr gegen ihre inneren Dämonen ankommt, ist sehr gelungen. Was mir persönlich allerdings den Lesespaß etwas vermiest hat, waren die harten Perspektivwechsel, die innerhalb des Textes vollzogen wurden, zum Teil ohne Absatz, so dass ich stellenweise gar nicht wusste, wie das jetzt zusammenhängt.
Mein Fazit: Solider Thriller mit aktuellem Thema mit Luft nach oben.
Bei diesem Buch haben mich die unterschiedlichsten Rezensionen echt neugierig gemacht. Die eine findet die Protagonistin mehr als unpassend und andere stören sich nicht einmal an ihr. Also selbst lesen und eine eigene Meinung bilden…. Der Anfang ist schon mal gelungen, Spannung wird aufgebaut und dann empfinde ich die Ermittlungen jedoch sehr in den Vordergrund gerückt. Für mich bricht dadurch der Spannungsbogen immer wieder etwas ab und ich muss gefühlt wieder erst reinkommen. Die Ermittler fand ich sehr passend zusammen. Franka hat eine ziemlich raue und ruppige Art. Ihr Kippenkonsum könnte ich jetzt erwähnen und das ich auf Grund der gelesenen Rezensionen angefangen habe die Kippen die sie raucht zu zählen Alpay war mir da doch sympathischer. Sein ganzes Auftreten ist einfach authentischer. Die Thematik im Thriller sind aktuelle Themen und regen einen schon zum Nachdenken an. Denn selbst gibt man ja das ein oder andere von sich im Internet preis. Ohne oftmals vielleicht wirklich zu wissen was andere damit anfangen können. Fazit: Ein Thriller der mich nicht leider nicht durchgehend fesseln konnte
Das Profil ist ein interessanter und spannender Krimithriller Buch, dass dich fesselt.
Am Anfang griff schon das Cover vom Buch meine Aufmerksamkeit und es passt im Nachhinein auch sehr gut zu der Geschichte.
Zudem mochte ich die laufende Kollegenbeziehung zwischen Franka und Alpay. Es ist jedoch zu sagen, dass viele Charaktere sehr unsympathisch wirkten. Auch finde ich, den Schreibstil im Buch war etwas akzeptabel.
Aber im Gegensatz dazu fand ich, den moderneren Umsatz vom Verbreiten des Verbrechens über Social Media sehr aufregend und interessant, welches die Geschichte eine Aktualität gibt.
Im Großen und Ganzen kann man sagen, zwar der Schreibstil an sich nur okay wie auch viele Charaktere. Aber das Wichtigste ist jedoch, dass die Geschichte einen mit fesselt, indem man auch die beiden Ermittlern bei der Ermittlung verfolgt und mit denken kann.
Ich hatte mir dieses Buch spontan auf dem Frankfurter Flughafen gekauft als ich in den Urlaub geflogen bin. Die Geschichte fängt direkt spannend an. Die Kapitel sind für meinen persönlichen Geschmack ein wenig lang. Was ich gut finde, ist dass die Geschichte aus mehreren Sichtweisen erzählt wird. Dies kann einen aber zumal am Anfang ein klein wenig irritieren. Im Großen und Ganzen lässt das Buch sich schnell lesen und macht einen neugierig welche Fälle das Ermittlerduo noch so zu bearbeiten haben.
Einer der besten Krimis, die ich seit langem gelesen habe. Hubertus Borck greift spannende Themen der aktuellen Gesellschaft auf und verpackt sie mühelos in einen spannenden Krimi. Die beiden Ermittler*innen sind genau richtig konträr, tief und ein bisschen schrullig. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen!
Habe ich als Hörbuch gehört. 2.5 Sterne. Für mich war es in allen Belangen ein durchschnittliches Buch. Plot: ok, ein wenig an den Haaren herbeigezogen. Spannung: ok - etwas seicht, aber wurde zum Ende hin ganz gut. Schreibstil: ok, aber halt auch nichts Besonderes.
Erst einmal bin ich mit den Ermittlern, vor allem mit Franka, überhaupt nicht warm geworden. Etwa ab dem letzten Drittel des Buches ging es dann aufwärts. Es wird sicher nicht mein Lieblings-Duo werden, aber der Fall hat mich gepackt und ich freue mich auf den nächsten Band.
Inhalt: Auf einem Hamburger Spielplatz wird eine bis zum Hals im Sand vergrabene, nackte Leiche eines Mannes entdeckt, dem ein Auge entfernt wurde. Kurz darauf wird eine junge Influencerin brutal ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden. Immer mehr deutet darauf hin, dass die beiden so unterschiedlichen Morde zusammenhängen. Kriminalkommissarin Franka Erdmann bekommt die Leitung der Ermittlungen übertragen. Gemeinsam mit ihrem neuen Assistenten Alpay Eloğlu und dem Rest des Ermittlerteams macht sie sich auf die Suche nach dem Mörder. Während die Ermittler noch damit beschäftigt sind, ein Täterprofil zu erstellen und eine Verbindung zwischen den Opfern zu finden, hat der Mörder bereits sein nächstes Opfer ins Auge gefasst…
Meine Meinung: „Das Profil“ ist der Auftakt einer neuen Thrillerreihe um das ungleiche Ermittlerduo Franka Erdmann und Alpay Eloğlu von der Hamburger Mordkommission.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und schon nach wenigen Seiten ist der Leser mitten drin im Geschehen. Die Handlung wird aus verschiedenen, sich abwechselnden Perspektiven erzählt. Zum einen kommen die beiden Protagonisten der Reihe, Ermittlerduo Franka Erdmann und Alpay Eloğlu, zu Wort. Zum anderen gibt es einige Passagen aus Sicht des Täters. Dadurch bekommt der Leser einen Einblick in dessen Gedanken, aber auch deren Pläne und ist den Ermittlern zumeist einen Schritt voraus. Darüber hinaus erlebt der Leser aber auch aus Sicht der Opfer die Angriffe auf diese aus nächster Nähe mit, was definitiv nichts für schwächere Nerven ist.
Die Ermittler haben mir gut gefallen, auch wenn sie für meinen Geschmack noch etwas blass bleiben und ich gerne noch mehr über sie erfahren hätte (ich hoffe sehr auf die Folgebände). Kriminalkommissarin Franka Erdmann ist eine erfahrene Ermittlerin, allerdings eckt sie mit ihrer eher unwirschen und starrsinnigen Art gerne mal an. Sie trauert noch immer ihrem erst vor kurzen verstorbenen Partner hinterher, entsprechend hält sich ihre Begeisterung für ihren neuen Assistenten, Alpay Eloğlu, in Grenzen. Frisch von der Uni ist er ehrgeizig und motiviert – stellenweise schon beinahe übermotiviert – aber auch unerfahren. Nach anfänglichen Schwierigkeiten raufen die beiden sich aber zusammen und haben durchaus Potential als Team.
Der Plot an sich ist spannend. Die Opfer scheint auf den ersten Blick nichts zu verbinden, die Morde weisen ganz unterschiedliche Handschriften auf, und doch scheint es einen gemeinsamen Nenner zu geben. Die Ermittlungen sowie die Erstellung eines Täterprofils gestalten sich entsprechend schwierig. Die Idee, dass sich der Täter seine Opfer über Social Media sucht, ist zwar nichts neues, die Umsetzung hat mir aber sehr gut gefallen. Auch, da das Buch dem Leser vor Augen führt, welche Gefahren auch mit einem so freizügigen Umgang mit dem Privatleben einhergehen. Die schlussendliche Auflösung inkl. des Motivs des Täters sowie das Ende haben mir – nicht zuletzt dank einiger überraschenden Wendungen auf dem Weg dort hin – sehr gut gefallen und bilden in meinen Augen einen gelungenen Abschluss dieses spannenden Thrillers.
Fazit: Spannender Auftakt einer neuen Thrillerreihe. Ich bin gespannt auf weitere Fälle und freu mich auf ein Wiedersehen mit dem ungleichen Ermittlerduo Erdmann/Eloğlu.