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Omniversum #3

Ruf der Unendlichkeit

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Als letzter, unsterblicher Mensch in der Milchstraße steht Aron in den Diensten der Moy, einer alten Superzivilisation, die seit unvordenklichen Zeiten über den Kosmos wacht. Sein der Schutz des Kulturguts unterentwickelter Lebensformen vor den Blendern, die überall Zwietracht säen. Die neue Mission führt ihn auf den Planeten Mulkain, wo einige Abgesandte der Moy verschwunden sind. Doch was er dort entdeckt, lässt ihn an allem zweifeln, was er zu wissen glaubt. Er bricht zu einer kosmischen Reise auf, um der Frage nachzugehen, warum die einstigen Hochkulturen der Menschheit untergingen.

544 pages, Kindle Edition

First published October 26, 2022

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About the author

Andreas Brandhorst

400 books80 followers

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Community Reviews

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5 (8%)
1 star
3 (5%)
Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for Callibso.
987 reviews20 followers
April 17, 2023
Das Buch enthält durchaus einiges, das mir an klassischer Space Opera mit kosmischem Touch gefällt, aber genau davon dann irgendwie auch viel zu viel. Es umspannt gigantischen Zeiträume (mehrere Milliarden Jahre) und auch räumlich wird sehr viel Weg zurückgelegt (über eine Milliarde Lichtjahre). Dazu kommen viele verschiedene Zivilisationen, ständig historische Abrisse über Zusammenhänge der verschiedenen Imperien und gefühlt wird mir auf jeder Seite irgendetwas erklärt und berichtet. Spätestens als dann noch Zeitreisen hinzu kamen, war es mir des Guten endgültig zu viel.
Natürlich gibt es schöne Anspielungen (die "Hyperion" Einstiegsszene) und “Perry Rhodan” kennt der Autor auch (hat er ja auch schon geschrieben), die Erwähnung von Laniakea als größte bekannte Struktur gefiel mir und manches andere. Aber dann ist alles wieder so vollgestopft mit großen Zeiträumen, riesigen Entfernungen und abgefahrener Technik, dass es mich mehr und mehr ermüdete.
Hinzu kam, dass ich mit den Figuren wenig bis gar nichts anfangen konnte.
Leider gab es nur ganz selten einmal packende Szenen, wie die, in der der Blender die KI abschaltet, eine an “2001” erinnernde Szene, in der die Schiffs-KI ihrer Möglichkeiten beraubt wird. Solche Szenen haben mir Spass gemacht, auch die Auseinandersetzung mit der Religion, die hin und wieder durchschimmert (aber nicht wirklich durch diskutiert wird): "das toxische Geschenk der Religion", das die Blender bringen.
Davon gab es aber zu wenig, so dass ich mich oft langweilte.
Profile Image for Merinereads.
421 reviews4 followers
November 13, 2022
Ein cooles Sci-Fi Abenteuer mit viel mehr Spannungselementen als erwartet.
Die Geschichte hat mir genau das gegeben was ich wollte (eine nahezu untergegangene Menschenheit und wie es dazu kam, + coole Alienspezies), aber auch viele Elemente die ich nicht erwartet hätte und die die Geschichte kreativ bereichert und erweitert haben.
Die Hauptfigur war gut geschrieben, als letzter existierender Menschen hat er natürlich einige Sorgen und Zweifel und ist umso neugieriger was die Vergangenheit seiner Spezies betrifft.
Die Figuren erleben viele echt krasse Dinge und man merkty wie sie dadurch beeinflusst werden.
Dazu kommen geniale Plottwists und unerwartet weitreichende Zusammenhänge, wodurch die Geschichte durchgehend spannend und fesselnd bleibt.
Ich hätte vielleicht vorher einmal recherchieren sollen, denn so habe ich erst beim Lesen herausgefunden dass dies Buch zu der Omni-Reihe gehört. Ich bin jetzt zwar gespoilert, aber nichtsdestotrotz sehr neugierig auf die anderen beiden Bände.
47 reviews
December 3, 2023
Die Geschichte wäre vermutlich recht spannend, man hätte das ganze aber deutlich kürzen können. Auch sind die klassischen Themen wieder darin.

Schon nach der Hälfte vom Buch war zu erwarten das Aron einer der Omni ist und bereits am anfang als die Moi als diese tolle Art dargestellt wurden war klar das die eigentlich böse sind.

Ich denke der einzige Charakter der mir gefallen hat war Sal.

Ich hatte auch das Gefühl dem Autor war es sehr unangenehm einfach zu schreiben, dass die beiden Menschen Sex hatten, da es so seltsam umschrieben war. Zudem die Umschreibung "etwas wurde groß" für eine Erektion hört sich dann doch so an als wäre es jemandem doch sehr peinlich zuzugeben das Menschen nun mal gewisse Organe haben. Ich finde wenn man sowas nicht in klaren Worten ausschreiben kann sollte man es doch besser bleiben lassen.

Auch das Ende war etwas langweilig. Da Aron mehr oder weniger beschließt das zu tun was das Ziel vom Feind war.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Frank Lang.
1,405 reviews15 followers
November 8, 2022
Bei dem Buch „Ruf der Unendlichkeit“ ist der Name Programm. Andreas Brandhorst wirft mit unglaublich großen Zeitspannen um sich, wenn er vom Leben des letzten Menschen erzählt, der selbst schon viele Millionen Jahre im Universum lebt und von den mysteriösen Moy angeleitet wird, weniger hoch entwickelte Kulturen vor den „Blendern“ zu schützen, die versuchen, diese zu unterwandern und zu sabotieren.

Lange Zeit bleibt unklar, wer eigentlich wer ist und welchen Einfluss die unterschiedlichen Kulturen auf das Universum haben. Auch der Weg der Menschen ist nicht immer eindeutig und auch hier wird der Leser mit großen Zeitspannen und unvorstellbaren Entfernungen konfrontiert. Zudem werden immer wieder wissenschaftliche Erkenntnisse in dem Roman verarbeitet, die den Leser an der ein oder anderen Stelle fordert.

Bei einem solchen Science-Fiction-Roman darf natürlich eines nicht fehlen. Zeitreisen mit ihren Zeitparadoxen, die gleich mehrfach auftauchen. Und auch hier reden wir nicht von Zeitreisen, die die Zeitspanne eines Lebens umfassen, sondern eines Universums. Ich bin hier und da etwas verwirrt gewesen, wer jetzt welche Jahrmillionen zurückgelegt hat, habe es später einfach ignoriert, weil es irgendwann keine Rollte mehr spielte. Hauptsache, ich bekam mit, wer gerade in der Zukunft, Vergangenheit oder Gegenwart war.

Andreas Brandhorst erzählt eine Science-Fiction-Geschichte, die mehr philosophischer und technischer Natur ist, die am Ende relativ plötzlich die Karten auf den Tisch legt. Glücklicherweise gibt es die Theorie der Multiversen, so dass Zeitparadoxen elegant ausgewichen werden. Ich habe jetzt nicht jede Theorie überprüft, die in diesem Roman auftauchte, fand das Gesamtpaket aber in sich schlüssig. Und darauf kommt es ja an.

Fazit

Der Leser darf sich weder von großen Zahlen noch von vielen technischen oder philosophischen Feinheiten abschrecken lassen und muss gerne in solcher Art Science-Fiction-Romane unterwegs sein, die gerne ohne große Raumschlachten auskommen. Das Buch ist eine Reise quer durch das Universum vom Anbeginn der Zeit bis zu ihrem Ende. Zumindest fast, so dass der Titel „Ruf nach Unendlichkeit“ durchaus wörtlich genommen werden kann. Wer lieber seichte Action-SF sucht, sollte lieber die Finger von diesem Buch lassen.
Profile Image for A. Hadessa.
510 reviews13 followers
December 15, 2022
Ganz ok, hat mich sprachlich auf jeden Fall mitgenommen, aber an einigen Stellen ziemlich aufgeregt.
Die rassistischen Untertöne waren komisch, aber nachvollziehbar für die generelle Menschheit.
Die Welt, die er erschaffen hatte durch seine Bücher, wurde hier prima wiedergegeben und erweitert.
Zwischendurch spannend und interessante Darstellung der Avatare.
Displaying 1 - 5 of 5 reviews

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