"More powerful by far than All Quiet on the Western Front and much more frightening." Minneapolis Star-Tribune
The daring, brutal and moving tale of a young, enlisted German soldier who hates Hitler and yet must fight for his country. He is eventually captured by the Americans in the bloody battle at Cassino and sent to a prisoner-of-war camp in the Missouri. Within the barbed wire, the camp is run by fervent Nazis who rule by terror and horrific violence while the disinterested Americans do nothing...
The novel was inspired by author Hans Werner Richter's (1908 – 1993) own experiences as a German POW. He went on the write several critically-acclaimed novels and non-fiction books.
"It's a gripping read, and a wonderful look at what things were like on 'the other side' in World War II." Brendan Dubois, #1 New York Times bestselling author.
"Not since All Quiet on the Western Front has there been such a moving story of what it was like to be a German soldier." Rapid City Journal
"A graphic account...thought-provoking and timely. Richter's writing is pointedly sharp." Los Angeles Times
"Tense and electrifying." New York Times
"This is as important a document and as powerful a novel as All Quiet on the Western Front." Montgomery Advertiser
"This is perhaps the finest novel to come out of post-war Germany. " Kansas City Star
"A powerful, moving book... a story that begins with bare, harsh, stabbing realism...rapidly becomes a story whose chief interest is the ideas behind the action. And ideas, in the long run, are more exciting than bullets." Oakland Tribune
Richter ist weniger mit eigenen Werken bekannt geworden. Dafür gelangte er als Initiator, Spiritus rector und „graue Eminenz“ der Gruppe 47 – der wichtigsten bundesdeutschen Schriftstellergruppierung der Nachkriegszeit – zu weltweiter Berühmtheit und Anerkennung.
Hans Werner Richter war Sohn eines Fischers. Als 16-Jähriger absolvierte er von 1924 an eine dreijährige Lehre als Buchhändler in Swinemünde und arbeitete danach als Buchhandelsgehilfe in Berlin.
1930 trat Richter der KPD bei. Nach zwei Jahren wurde er 1932 wegen seines Trotzkismus ausgeschlossen. Nachdem er 1933 Zeuge eines NSDAP-Aufmarsches auf dem Tempelhofer Feld in Berlin wurde, knüpfte er allerdings erneut Verbindungen mit der illegalen KPD und versuchte, eine Widerstandsgruppe zu bilden. Als ihm dies nicht gelang, floh er mit seiner Freundin nach Paris. Seine Emigration scheiterte an seiner aussichtslosen finanziellen Lage.
Nach seiner Rückkehr 1934 arbeitete er als Buchhändler und Lektor in Berlin und wurde politisch im Untergrund tätig. 1940 verhaftete die Gestapo Hans Werner Richter vorübergehend. Nachdem ihm seine leitende Tätigkeit in einer illegalen pazifistischen Jugendgruppe nicht nachgewiesen werden konnte, erfolgte die Einziehung zum Kriegsdienst (1940–1943). Sowohl er als auch seine drei Brüder überlebten den Krieg.
In der amerikanischen Kriegsgefangenschaft (1943–1946), zuerst in dem Gefangenenlager Camp Ellis (Illinois), später in Fort Kearney (Rhode Island), gab Richter seit Frühling 1945 die antifaschistischen Zeitschriften Lagerstimme und Der Ruf heraus. An Der Ruf arbeiteten auch Alfred Andersch, Gustav René Hocke und Walter Kolbenhoff mit. Richter und Andersch gaben ab August 1946 in München Der Ruf weiter heraus. Nachdem die Zeitschrift im April 1947 wegen zu linker, prokommunistischer Einstellungen von der amerikanischen Besatzungsmacht verboten worden war, bildete sich schließlich ein Schriftsteller- und Kritikerkreis, der sich als Gruppe 47 auf informelle Einladung durch Hans Werner Richter in wechselnden Besetzungen zuerst halbjährlich, später bis 1967 jährlich zusammenfand.
In die ersten Jahre der Gruppe 47 fiel die mengenmäßig produktivste Phase in Richters Schriftstellerleben. 1951 wurde ihm der Fontane-Preis, 1952 für Sie fielen aus Gottes Hand der René-Schickele-Preis, 1972 der Kulturpreis des Deutschen Gewerkschaftsbundes, 1979 das Große Bundesverdienstkreuz, 1986 der Große Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und 1992 der Pommersche Kulturpreis verliehen.
Nach seinem Tod am 23. März 1993 in München wurde er auf eigenen Wunsch auf dem Friedhof von Bansin auf der Insel Usedom begraben.