Die Erde, wie sie zur zweiten Jahrtausendwende war, existiert nicht mehr. Die Menschheit ist explodiert und nun, knapp hundert Jahre später, vegetieren vierzehn Milliarden Menschen auf einem Planeten, der für sie nicht ausreichend ist. Die Nachrichten werden von Gewalt, Krankheit und Tod beherrscht. Berichte über Wassermangel und Hygieneengpässen machen Bildern von brutaler Gewalt und grauenvollen Unruhen Platz. Jedes Land ist heillos überfordert, denn die Menschen brauchen Wohnungen, Essen und vor allem Wasser. Die Welt droht an ihren eigenen Bewohnern zu ersticken. Inmitten des drohenden Untergangs steht Olivia. Vertrauen ist für sie nur ein Wort, Freundschaft kaum noch existent. Und dennoch muss sie sich in ihrer dunkelsten Stunde auf Fremde verlassen.
Abgebrochen nach knapp 100 Seiten. Zu viele Rechtschreib- und Grammatikfehler, und ich bin überhaupt nicht in die Geschichte reingekommen, obwohl die Idee wirklich cool klingt. Habe dann hier und da noch ein paar Seiten überflogen, aber der Stil war einfach nicht meins und es passiert gefühlt nichts.
Tut mir sehr Leid, aber das war das letzte Buch, was ich auf einer Messe von einem kleinen Verlag gekauft habe, denn ich wurde nun schon zum wiederholten Mal enttäuscht. Trotzdem vielen Dank an die Autorin für die nette Beratung und die Widmung.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es wirkt düster und bedrohlich, richtig dystopisch. Der Schreibstil ist sehr bildhaft so kann man der Handlung ohne große Schwierigkeiten folgen. Man fühlt sich beim Lesen direkt vor Ort und fiebert mit den Protagonisten richtig mit. Die Auszüge des Sektenführers zwischen den Kapiteln hätte ich nicht unbedingt benötigt, sie hemmen irgendwie meinen Lesefluss. Olivia ist mir überaus sympathisch und ich bewundere ihren Kampfgeist sehr. Joshua mag ich auch sehr gerne, vor allem seine humorvolle Art trotz der deprimierenden Situation. Das Buch bzw. die Idee dahinter war für mich spannend und ich wollte immer erfahren wie es für Olivia und die anderen Menschen weitergeht. Leider gab es mittig im Buch einen ziemlichen Stillstand der Handlung, es wiederholten sich lediglich alle Szenen in etwas abgeänderter Weise. Da musste ich mich doch etwas zum Weiterlesen drängen. Ich vermisste den besonderen „Knall“ irgendwie. Der Anfang und vor allem das Ende waren wirklich toll geschrieben, den Mittelteil hätte man etwas kürzen können. Hoffentlich ist das Buch kein Blick in die Zukunft. Für diese Dystopie vergebe ich 3,5 von 5 Sterne.
"Stillstand" ist ein dystopischer Roman, welcher in der Zukunft in Deutschland spielt. Es gibt mittlerweile 14 Milliarden Menschen auf der Welt und sämtliche Ressourcen neigen sich dem Ende zu.
Die Kapitel des Buches sind als Countdown von 10 abwärts angeordnet. Jedes Kapitel beinhaltet zu erst einen Überlebenstipp, dann einen Absatz der Abschrift eines Sektenführers, einen Tagebucheintrag und dann die eigentliche Geschichte. Der Aufbau ist wirklich interessant und, trotz des Wechsels, gut zu lesen. Hierdurch hat der Leser unterschiedliche Gedankengänge vor Augen.
Insgesamt ist die Story spannend, mitreißend und nervenaufreibend. Ich hätte dem Buch gerne 5 Sterne gegeben, muss aber sagen, dass es scheinbar nicht Korrektur gelesen wurde. Es finden sich auf jeder Seite Rechtschreibfehler und teilweise musste ich Sätze hierdurch leider 2 Mal lesen. Es war leider so häufig, dass der Lesefluss gestört wird. Da das Buch aber wirklich gut ist, würde ich es dennoch empfehlen.
Hilfe anbieten, wo sonst nichts als der Tod ist. Auf sich selber achten, um nicht unterzugehen. Es ist eine düstere Zeit, von der Juliane Schiesel berichtet. Ein Ort an dem Leid und Angst mit Karma und Hoffnung kämpfen. Dabei ist es ein solch reales Gefühl, um das es dabei geht. So vieles liest sich bekannt und mehr als nur eine fiktive Endzeitstimmung. Eine Welt, die so zerbrochen und doch vertraut ist. Der Mensch will überleben, schaut dabei aber allzu oft nur auf sich selbst. Lohnt es sich weiterzumachen wenn die Humanität verloren ist? Sich an das zu klammern was war, bringt einen nicht weiter. Wo liegt der Sinn des Handelns, wenn alles stillzustehen scheint... 4,5 ⭐
Die erste Hälfte habe ich mich wirklich recht gequält und hab es auch mehrmals unterbrochen, weil es sich einfach ziemlich zog und kaum Fahrt aufnahm. Als Olivia kurz vor der Hälfte es Buches, dann endlich den "Fremden" trifft nimmt das Buch endlich Fahrt auf und man kann es kaum noch weglegen. Die 2 Hälfte habe ich dann in Rekordzeit gelesen. Das Ende war dann nicht ganz so wie erwartet, aber naja, dann wäre es ja auch nicht ganz so spannend.