Wir lieben In Europa isst fast jeder Mensch 60 Kilo Fleisch pro Jahr. Wenn wir in einen saftigen Burger beißen, denken wir nicht mehr an das einmal lebendige Tier, das fühlt. Das Tier wird von uns unsichtbar gemacht, dabei ist es so viel mehr als ein Produktionsgut, das es auszubeuten gilt. Der Philosoph Thomas Macho beschäftigt sich seit Jahren mit der Beziehung des Menschen zum Nutztier. Er erforscht, warum wir häufig so tun, als würden wir Tiere respektieren, sie dann aber doch massenhaft und grausam töten, um sie zu essen. Wenn wir uns unsere gemeinsame Geschichte mit dem Tier wieder vergegenwärtigen, finden wir auch zurück zu einem respektvollen Umgang – denn trennt sich der Mensch vom Tier, verliert er einen Teil seiner Geschichte.
Ursprünglich begonnen weil ich es im Kontrast zu einem anderen Buch lesen wollte; außerdem finde ich die Forschungsschwerpunkte von Thomas Macho im gesamten ansprechend. Dass der Mensch seine Nähe und Teilhabe an und zu der Tierwelt mittlerweile verdrängt hat sollte nun kein Geheimnis sein, der Umgang mit den „Überbleibsel“ dieser Teilhabe ist in Zeiten der Massenkonsums jedoch mehrfach maskiert.
Ich wusste nicht was ich von dem Buch erwarten soll, im Endeffekt bin ich jedoch froh es gelesen zu haben, spannende Überlegungen und Querverweise zu Todeskult, Esskultur, wie auch verschiedener Subsistenzarten (und vor allem Hunger!), die den Umgang mit Ernährung, Fleisch und Tod formen, laden dazu ein weiter über das Thema nachzudenken.
Es muss aber gesagt werden, dass auf den knapp 90 Seiten die Ausarbeitung spezifischer Themen doch selten tiefergehend behandelt wird, und Macho gefühlt einen Turbosprint per Überflug hinlegt. Auch bin ich mit gewissen Schlussfolgerungen persönlich nicht einverstanden - das ist natürlich Ansichtssache - dennoch liefert Macho im gesamten genug Gründe sich mit dem derzeitig ausgeblendeten „nicht-mehr-Todeskult“ der Fleischlust auseinanderzusetzen. Ebenso bietet er drei mögliche Spielweisen die für alle ethische und ideologische Grundhaltungen interessant wären und des Problems Lösung sein könnten. Insofern Menschen bereit wären dem Überfluss abzusagen.
Ik heb de Nederlandse vertaling gelezen en het is een saai boek. Heel stom want het beantwoordt de vraag maar heel lichtjes en nadien wijkt hij weer af over bekende verhalen en mythes, die iedereen waarschijnlijk kent. Ik geef het 1 ster en niet 0, omdat hij heel af en toe iets interessants meegaf.
was ist denn mit den buchtiteln los? auch hier hatte ich was ganz anderes erwartet. am anfang völlig sprunghaftes geschwafel, profilierung durch eine aneinanderreihung von verweisen auf philosphie, mythologie, film, wollte es schon fast weglegen, zwischendrin ein paar ganz interessante dinge (zu essen und macht – mein gott hat der adel früher viel gegessen – oder zu beispielen von tieren die zu empathie, kommunikation und komplexem denken fähig sind), ansonsten verstehe ich aber nicht, was einem das buch jetzt sagen soll. außer: ja, verstanden, der autor weiß viel. achja, die antwort auf die ausgangsfrage ist übrigens: wir essen tiere, weil wir selbst tiere sind (naja) und wir essen sie, weil sie nicht mehr nach tier aussehen (offensichtlich)
Ich fand das Buch irgendwie okay, aber ich habe auch nichts neues oder besonderes darin gelesen, also würde ich es vor diesem Hintergrund nicht wirklich zur Lektüre weiterempfehlen...