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Der Zaubergarten #6

Ferien bringen Glück

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Zwergpony Max aus dem kleinen Privatzoo braucht ein neues Zuhause. Im Zaubergarten von Herrn Bovist wäre es doch wunderbar aufgehoben, finden Tilda, Anni und Lilian. Herr Bovist sieht das leider anders. Was tun? Tilda hat die Idee: Sie bringen das kleine Pony einfach unsichtbar in Herrn Bovists Garten und verstecken es dort. Gesagt, getan. Leider stellt das Pony im Zaubergarten lauter Unfug an. Wenn es nur mit Lilians neuer Tierversteh-Zauberblume endlich klappen würde! Doch dafür braucht es noch eine ganz besondere geheime Zutat. Ob die drei cleveren Zauberblumen-Züchter sie rechtzeitig finden werden?

Unsichtbar sein, durch Wände gehen und mit den Tieren sprechen – mit den magischen Blumen aus dem Zaubergarten erleben die Freunde Tilda, Anni und Lilian die tollsten Abenteuer.

208 pages, Hardcover

Published June 1, 2022

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Nelly Möhle

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August 16, 2022
Die Freunde Tilda, Anni und Lilian (m, als Feriengast) erleben kurz vor dem Ende der Sommerferien ein weiteres Abenteuer rund um den verwunschenen Garten ihrer Großeltern, auf deren Nachbargrundstück der Zauberpflanzenzüchter Herr Bovist unbemerkt seiner Kunst nachgeht. Mit einer Leiter direkt über die Gartenmauer können die jungen Zauberlehrlinge zu ihrem Mentor und durch sein riesiges Gelände gelangen. In Band 4 waren die Kinder nach der vorgeschriebenen Prüfung in den Kreis der erwachsenen Zauberpflanzenexperten aufgenommen worden. Herr Bovist lässt sie daher vertrauensvoll seine geheimste Züchtung pikieren – Boviste, eine unentbehrliche Zutat für seine Rezepturen. Lilian wartet schon ungeduldig auf das Wachstum der Pilze; damit er weiter an seinem Tierverstehens-Zauber arbeiten kann. Herr Bovist hatte im Laufe seiner Arbeit misslungene Zuchtergebnisse aufgehoben, die allerdings harmlos wie Zuckerpastillen aussehen. Weil Anni die Finger nicht von den unscheinbaren Pillen lassen kann, wächst ihr doch tatsächlich eine Chamäleon-Zunge. Außer der Entwicklung neuer Zauber müssen die Kinder im 6. Band der Serie ein Abenteuer um einen Privatzoo in finanziellen Schwierigkeiten bestehen. Auch die Konkurrenz zwischen Tilda, Anni und Lilian und Tildas älteren Zwillingsbrüdern ist längst nicht ausgestanden. Sollten die Jungen gemeinsam mit dem Großvater einen Teich direkt vor dem Gartenhäuschen der Kinder ausheben, würden die drei Zauberlehrlinge ihren geheimen nächtlichen Weg über Herrn Bovists Gartenmauer verraten – das muss unbedingt verhindert werden …

Nelly Möhles Leser*innen kommen schnell wieder in die Serie um Familie Kannegießer, Herrrn Bovist, Lilian (aus alter Zauberpflanzenzüchter-Familie), seine Oma Emilia und Herrn Bovists filmreif boshaften Neffen hinein. Die Kinder vervollkommnen in diesem Band ihre Züchterfähigkeiten und müssen „draußen“ ein anspruchsvolles Problem lösen. Wenn Kinderbuch-Figuren für eine gute Sache ausnahmsweise nächtliche Abenteuer bestehen und Geheimnisse vor Erwachsenen haben, sollte die Geschichte – wie hier – am Ende gut ausgehen. Nach den Sommerferien wartet auf die jungen Helden der normal-langweilige Schulalltag – und Zaubergarten-Fans warten auf die Fortsetzung der Serie.
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