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Das Fluchtparadox

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Grundrechte kann man nicht einfach für die einen abstellen, während sie für die anderen weiter gelten. Sie sind, wie Maya Angelou, die amerikanische Schriftstellerin und Ikone der Bürgerrechtsbewegung, so treffend formulierte, wie Luft: Entweder alle haben sie – oder niemand.“


Flucht ist ein Widerspruch: Man will bleiben, muss aber weg. Flucht ist traumatisierend: Man sucht Sicherheit, muss dafür aber sein Leben aufs Spiel setzen. Und Flucht (nach Europa) ist paradox: Man muss Recht brechen, nämlich „illegal“ Grenzen passieren, um zu seinem Recht auf Asyl zu kommen. Nur um sich im Aufnahmeland abermals mit widersprüchlichen Anforderungen und unerfüllbaren Zuschreibungen der Integration auseinandersetzen zu müssen.

Die Fluchtforscherin Judith Kohlenberger liefert eine detaillierte Analyse unseres Umgangs mit Vertreibung und Vertriebenen, zeichnet die historischen und rezenten Entwicklungen, nicht erst seit dem Krieg in der Ukraine, in rechtlicher, gesellschaftlicher und individueller Perspektive nach und zeigt, wie wir zu einer menschlichen Asyl- und Integrationspolitik kommen, wenn wir unsere moralische Verantwortung wahrnehmen, kurz: wenn wir der Stärke unserer Institutionen, unseres Rechtsstaats und unserer Zivilgesellschaft vertrauen.

240 pages, Hardcover

First published August 22, 2022

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About the author

Judith Kohlenberger

13 books4 followers

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Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for Wandaviolett.
471 reviews66 followers
August 29, 2023
Kurzmeinung: Wenn man verstanden werden will, muss man anders schreiben.
Umfassende Forderungen ohne Problembewusstsein und Lösungsangebote
Ich habe wirklich nicht alles in diesem Essay verstanden, was unter anderem an der Schwerlesbarkeit des Textes mit den unzähligen, gefühlt Tausenden von *chen liegt, wobei man den Plural eines Wortes kaum mehr erkennen kann; das geht bis zur Satzentstellung bei diesem Text! Sprachlich kommen zahlreiche Verballhornungen dazu, von „Verunmöglichung bis Versicherheitlichung“, dazu viele ungebräuchliche Anglizismen, Partizipien ohne Ende, Worte in Klammern und hunderte von Zitaten anderer Fachleute. Warum nicht einfach mal einen Essay bestehend aus eigenen Gedanken schreiben? Ein populärwissenschaftliches Fachbuch ist keine Doktorarbeit, bei der es unerlässlich ist, stets und ständig zu zitieren. Sprachlich ist „Das Flüchtlingsparadox“ also äußerst unschön. Aber wenn es einem nicht darauf ankommt, verstanden zu werden, gerade bei denen, die man doch überzeugen möchte, sich aber von der eigenen Blase feiern zu lassen, ausreicht? Dann schreibt man so.

Der Inhalt und der Kommentar:
Das Fluchtparadox bestehe darin, dass man das jeweilige staatlich garantierte Recht Asyl zu beantragen, nur dadurch erlangen könne, dass man Recht bricht, sprich illegale Grenzüberschreitung(en) vornimmt. Für diesen lapidaren Satz braucht Kohlenberger ein ganzes Buch?
Ich will der Autorin nicht Unrecht tun und mich weiter bemühen: Es geht Kohlenberger darum, dass „wir“ Flüchtlinge menschlich behandeln. Also so wie wir uns selbst. Es fängt gleich an, schwierig zu werden, denn wer ist „wir“?
Leider geht Kohlenberger nur sehr parolenmässig auf diese Problematik ein. Sie müsste sich eigentlich mit Omri Boehm zusammentun, der darüber, wer „wir“ ist ein eigenes Essay schreibt namens „Radikaler Universalismus“.
Die beiden treffen sich im Grunde genommen bei dem Gedanken und der Diskussion darüber, ob der in der Charta der Menschenrechte festgelegte, eigentlich auf Emanuel Kant zurückgehende Grundsatz „alle Menschen haben von Geburt an die gleichen unveräusserlichen Rechte“ , tatsächlich für „alle“ gelten. Auch für die, die ausserhalb der jeweiligen nationalen Grenzen leben?
„Ja, natürlich“, meint Kohlenberger, „kommt darauf an, das ist zu diskutieren“, meint Boehm, der eigentlich auch dafür ist, aber sich mit denen auseinandersetzt, die „alle“ enger fassen, nämlich im Sinne von „wir“. Wobei wir beim Ausgangspunkt angelangt sind: wer ist „wir“?

Angenommen, man kommt zu dem universalen Gedanken, dass „alle“ tatsächlich alle heißt und nicht nur eine bestimmte Interessengruppe umfasst, dann muss immer noch verhandelt werden, wer um Himmels Willen diese Rechte einfordern und verteidigen und dafür gerade stehen soll, nämlich die von allen! Die Migranten selbst? Können es oft nicht, weil sie zu schwach dazu sind, an Einfluß, Macht, Zahl. „Wir“? Will heißen eine ganz bestimmte Nation? Gar alle Nationen zusammen? Eine Illusion!!! Möglicherweise ist (zunächst) doch Pragmatismus angesagt.

Eine einzelne Nation – welche auch immer – ist nie und nimmer dazu imstande, die Menschenrechte der gesamten Menschheit zu verteidigen, zu fordern und zu schützen. Wie sollte das auch gehen?
Es gibt keine Antwort darauf im Buch. Nicht in dem von Boehm, nicht in dem von Kohlenberger, die sich gar nicht weiter mit diesen Gedanken befasst, sondern gleich mit umfassenden Forderungen aufwartet.

Eine andere Gedankenlinie geht dahin, dass es eigentlich gar keine nationalen Grenzen gäbe, die seien willkürlich gesetzt und dahinter verschanzten sich jeweilige Interessenverbände, namens Volk. Das ist falsch.
Es hat von Anfang an zwar keine konkreten Linien gegeben, die man in einer Karte verzeichnete, aber es existierten Stämme, sprich erweiterte Familenverbände, die ihr Territorium mit Gewalt verteidigten (Die Existenz dieser Stämme/Familien wird von Hanno Sauer in "Moral" bestritten). Insofern gab es sowohl Grenzen schon immer wie auch das so sehr verabscheute und verurteilte „Othering“, ja, wenn man so will, ist das „Othering“ ein direktes Erbe der Evolution.
Meint Kohlenberger wirklich, ein Beseitigen aller Grenzen würde die Migrationsproblematik lösen? Wer aber regiert dann, wer verwaltet und zwar wieviel? Wenn sich nichts begrenzen lässt? Grenzenlosigkeit würde direkt zur Anarchie in ihrer wüstesten Form führen, zum Recht des Faustschlags.

Wiederum ein anderer Gedanke, den ich verstanden habe, dreht sich darum, dass zu Coronahochzeiten zahlreiche Menschen mit Migrationshintergrund wichtige Systemerhalter gewesen seien, weil sie überwiegend im Niedriglohnsektor arbeiten (Krankenpfleger, Reinigungskräfte, Kassierer, Lageristen, Fahrer, etc. etc.) und gleichzeitig diejenigen gewesen sind, die am wenigsten geschützt gewesen und wiederum gleichzeitig diejenigen seien, die sich am häufigsten haben impfen lassen. Bravo. Aber ist es nicht überall auch „normal“, wenn auch nicht wünschenswert, dass Migranten „unten“ anfangen, schon allein mangels Sprachkenntnissen? Nein, ich will das nicht rechtfertigen, aber es gibt so etwas wie Schicksal. Wer kann denn etwas dafür, dass Menschen Flüchtlinge werden? Das Aufnahmeland? Gewiss nicht. Aber es soll die Verantwortung für diese Menschen tragen. D a s ist paradox.

Wieder ein anderer, an oben anknüpfender Gedanke Kohlenbergs: Von Migranten wird eine Intergrationsleistung gefordert, aber sie soll auch nicht zu weit gehen; insbesondere muslimische Migranten sollten keine einflussreichen Positionen erringen. Das ist zum Teil vielleicht richtig, aber zum Teil auch falsch. Es gibt sehr wohl geachtete muslimische Politiker, Ärzte, Rechtsanwälte, etc. etc. Insofern ist es falsch.

Zum Teil, der daran richtig ist, Vorbehalte und Ressentiments gegenüber Muslimen, näher gefasst gegenüber dem Islam, müsste man das Sachbuch Hamed Abdel-Samads „Islam – Eine kritische Geschichte“ heranziehen, das begründet, dass nicht alle Vorbehalte muslimischen Mitbürgern gegenüber gegenstandslos und falsch sind. Aber auch dieses Faß läßt Kohlenberger ungeöffnet!

Letztlich meint Kohlenberger, alle Menschen müssen menschlich behandelt werden und verdienten behördlichen Respekt. Warum sagt sie das nicht einfach und verklausuliert alles in unnötiger komplizierter Weise? Don’t know.
Lösungen grundsätzlicher Art bleibt sie freilich schuldig. Wahrscheinlich, weil es keine gibt, solange die Länder, aus denen die Flüchtlinge kommen, ihre Staatsbürger unmenschlich behandeln. Denn das ist die Quelle des Übels.

Um es noch einmal auf den Punkt zu bringen: Der Sachverhalt ist im Grunde einfach, die Lösungen aber sind schwierig:Keine einzelne Nation der Welt kann das Elend der ganzen Welt lösen. Und wenn die halbe Welt schreit „ich habe ein Recht auf ein menschenwürdiges Leben“, dem im Prinzip beizupflichten ist, wer sollte dieses Recht einlösen und die Verantwortung dafür übernehmen? Zumal die entsprechenden Wissenschaftler und Migrationsforscher, wenn ich Omri Boehm richtig verstanden habe, eine göttliche, abstrakte Ableitung dieser Rechte vehement bestreiten. Allerdings wäre es ein Ziel globaler Politik, alle Staaten dazu anzuhalten, allen ihren Staatsbürgern ein menschenwürdiges Leben zu emöglichen. Globale Politik - das ist die Richtung, die eingeschlagen werden muss.

Fazit: Zu kompliziert, zu tendenziös, durch ideologischen Sprachgebrauch beinahe unlesbar.

Kategorie: Sachbuch. Migration.
Auf der Longlist Deutscher Sachbuchpreis 2023
Verlag: Kremayr & Scheriau, 2022
Profile Image for Lina.
127 reviews10 followers
May 5, 2023
In dem Buch werden mehrere Seiten der Flucht und Geflüchteten, sowie wie auf sie reagiert und über sie gesprochen wird diskutiert. Dabei werden mehrere Paradoxien aufgezeigt: Geflüchtete müssen vulnerabel und schützenswert sein, aber müssen gleichzeitig leistungsbereit und ambitioniert sein. Sie müssen sich gut integrieren, aber sollen trotzdem noch anders genug sein, damit die Mehrheitsgesellschaft sich von ihnen abgrenzen kann. Sie sollen den Arbeitsmarkt beitreten aber nicht zu erfolgreich werden. Vor allem sollen sie keine Rechte einfordern oder Unrecht ansprechen. Mir waren viele der Paradoxien noch nicht bekannt bzw. bewusst, sodass dieses Buch sehr erhellend und lehrreich war. Es ist verständlich geschrieben und gut gegliedert. Ich hätte mir gerne noch Grafiken gewünscht um die Informationen besser verdeutlicht zu haben, manchmal kam ich etwas durcheinander welches Paradox gerade besprochen wurde.
Profile Image for leyli....
14 reviews5 followers
May 7, 2023
Ein faires, bewegendes und vor allem aufdeckendes Buch. Ich habe nachhaltig viel mitgenommen und über unser widersprüchliches Asylsystem gelernt, doch auch verstanden zu was unsere Institutionen eigentlich fähig sind. In meinen Augen ist dieses Buch ein Must Read und bringt einen etwas aus der extrem emotionalisierten Fluchtdebatte raus und zeigt nüchtern woran es eigentlich scheitert. Es verbindet kritisch systemische Lücken mit philosophischen Ansätzen und beweist, dass wir Flucht anders denken können oder eigentlich müssen.
Profile Image for Sandra von Siebenthal.
99 reviews26 followers
October 18, 2023
Inhalt
Hannah Arendt beschrieb die Menschenrechte einst als «das Recht, Rechte zu haben». Dieses Recht müsste jedem Menschen zustehen, würde aber genau da ausser Kraft gesetzt, wo es den grössten Bedarf gäbe: Bei den Flüchtlingen. Judith Kohlenberger hat einen ähnlichen Ansatz, wenn sie schreibt:
„Grundrechte kann man nicht einfach für die einen abstellen, während sie für die anderen weiter gelten. Sie sind, wie Maya Angelou, die amerikanische Schriftstellerin und Ikone der Bürgerrechtsbewegung, so treffend formulierte, wie Luft: Entweder alle haben sie – oder niemand.“
In ihrem Buch «Das Fluchtparadox» widmet sie sich der paradoxen Situation rund um das Thema Flucht. Sie beleuchtet die Widersprüche, die darin verborgen sind, macht die Not und das Leid der Flüchtenden sichtbar sowie die Hürden, mit denen sie zu kämpfen haben. Menschen, die aus ihrer Heimat müssen, setzen ihr Leben aufs Spiel, um an einen sicheren Ort zu kommen, wo sie nicht wirklich gewollt sind. Einerseits sollen sie sich integrieren, andererseits aber bitte unsichtbar bleiben. Dieses und weitere Paradoxe sind zentrale Themen, die an aktuellen Beispielen wie Syrien, der Ukraine und vielen anderen deutlich gemacht werden.
Kohlenberger gelingt eine differenzierte, sachliche, informative Analyse unseres Umgangs mit Flüchtlingen, sie legt den Finger in die Wunden der heutigen Regelungen und beleuchtet, wo wir versagen, weil wir unserer Verantwortung nicht gerecht werden.
Gedanken zum Buch
„Vertrieben zu sein verdeutlicht in seiner passiven Form nämlich, dass man keine Wahl hat, dass man den Umständen, die zum Aufbruch zwingen, unterworfen ist.“
Wie oft hört man, dass Flüchtlinge doch bitte dankbar sein sollen, dass sie aufgenommen werden, Forderungen und Ansprüche seien da fehl am Platz. Aber auch – oder gerade – Flüchtlinge haben Bedürfnisse. Sie sind die Vertriebenen, welche keine Heimat mehr haben, die oft ihre Familien und liebsten Menschen hinter sich lassen mussten. An den Umständen, dass es soweit kam, sind wir westlichen Länder oft nicht unschuldig. Wir haben mit unseren globalen, wirtschaftlichen Machenschaften dazu beigetragen, dass arme (und oft) korrupte Länder ausgebeutet werden. Wir haben ihnen ihre Ressourcen genommen und sie im Elend zurückgelassen. Aus diesem Elend sind nicht selten Unruhen entstanden oder die Lebensbedingungen wurden sonst unzumutbar.
Wenn nun diese Menschen fliehen und bei uns Zuflucht suchen, wäre es in unserer Verantwortung, dafür auch geradezustehen, im Wissen, was wir an Schuld auf uns geladen haben. Doch wir verschliessen die Augen. Wir wollen unseren Wohlstand schützen (der auch auf der Ausbeutung generiert wurde), und ihn nicht von den Flüchtlingen gefährdet sehen, weil wir teilen müssten.
Wir stellen Grenzen auf und Forderungen an die Menschen, die kommen, Forderungen, die in sich paradox und teilweise menschenverachtend sind.
„…worum es in der Asyl- und Migrationsfrage eigentlich gehen sollte: nicht um Almosen, um Akte der Barmherzigkeit und Nächstenliebe, zu der wir uns durch Bilder von Leid, Elend und absoluter Verzweiflung bemüßigt fühlen, sondern um Rechte.“
Es muss sich etwas ändern, und zwar dringend. Wir müssen die strukturelle Ungerechtigkeit erkennen und unsere Verantwortung anerkennen. Menschen müssen Rechte haben. Alle Menschen. Sie müssen ein Recht auf diese Rechte haben, die ihnen niemand nehmen darf, weil sie Menschen sind.
Fazit
Ein sachliches, informatives, differenziertes Buch zu einem aktuellen und brennenden Thema.
Profile Image for Lisa B..
5 reviews1 follower
August 20, 2023
Das Buch ist so aufgebaut, dass verschiedene Paradoxe zum Thema Flucht thematisiert werden. Hierbei muss gesagt werden, dass die Autorin Österreicherin ist und daher gerade Beispiele im Umgang mit Flüchtlingen aus Österreich stammen. Allerdings ist das Buch nicht spezifisch auf das System in Österreich abgestimmt, da die Paradoxe Europa als Ganzes betreffen. Betrifft es doch das System in Österreich, gibt es hervorragende Fußnoten. Diese haben mir maßgeblich bei der Einordnung der Beispiele geholfen und viel nachschauen zu müssen. Allerdings ist die Sprache nicht ganz einfach, sodass ich einige Wörter nachschauen musste. Als Nachteil habe ich es nicht empfunden, weil das Buch inhaltlich einen wahnsinnigen Mehrwert bieten kann.

Die Fluchtparadoxe, die thematisiert werden, geben einen ganz anderen Blick auf die Situation von Flüchtlingen, aber auch auf den Umgang mit diesen in Europa. Es zeigt strukturelle Probleme auf, wenn es um physische Grenzen, Lager, Externalisierung etc. geht. Aber es zeigt auch, wie die Gesellschaft den Geflüchteten gegenübersteht und es Menschen mit Migrationshintergrund nahezu unmöglich macht, tatsächlich dazuzugehören. Das Buch kritisiert auch die Vorstellung des vollkommen hilflosen Flüchtlings, der dankbar zu sein hat und daher keine Ansprüche haben darf. Dabei wird auch erklärt, wer flüchtet und was Einkommen und Status im Herkunftsland mit den Fluchtrouten zu tun hat und wie die Externalisierung diese Probleme nur noch verschärft.

Trotz der Komplexität des Themas lässt sich das Buch auf verstehen, wenn man sich zuvor kaum mit dem Thema Flucht beschäftigt hat. Mir hat es durchaus mehrere neue Blickwinkel auf das Thema gegeben und mich auch sensiblisiert wie schwierig es ist, die Probleme im Zusammenhang mit Migration zu lösen. Ich kann es nur empfehlen
Profile Image for Anna.
109 reviews20 followers
July 27, 2023
I read this because a friend of mine started reading it, found it too hard to read and said I'd enjoy it and I kept rolling my eyes at the writing (not the content!).
Basically: The book that could have been an article. No honestly, this was such an important topic and I wanted to like this book so so bad but it was unnecessarily blown up, the author kept using long sentences that didn't amount to anything just so she could sound smarter I assume. I could skip whole pages without missing anything because sometimes nothing was actually said.
In general: very important topic, very important discussion but something give her an editor.
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