Marie hat ein besonderes Sie organisiert Trauerfeiern, die trösten. Dabei hat sie selbst mit ihren jungen Jahren genug Tod und Trauer erlebt. Dann stürzt Ben buchstäblich in ihr Leben, mit dem Fallschirm in ihren Vorgarten. Auf seinem erfolgreichen Blog "Mein bester letzter Tag" lässt er seine Follower an einer ganz besonderen Challenge Ein Jahr lang lebt er jeden Tag, als wäre es sein letzter. Ben gelingt es, Marie aus ihrem Schneckenhaus zu locken - bis sie den wahren Grund für seinen Blog erfährt ... Aber wie kann sie einen Menschen lieben, vom dem sie weiß, dass er sie erneut verletzen wird?
Ich habe viele gemischte Meinungen zu diesem Buch gelesen und gehört, mehr schlecht als gut... Ich persönlich fand das Buch aber eigentlich ganz gut!🤭
Das Cover finde ich auf jeden Fall sehr hübsch und auch der Schreibstil war super flüssig.😊
Hier geht es um Marie und Ben und beide fand ich sehr sympathisch. Beide haben ihre Macken und das ist natürlich total in Ordnung und die waren auch nicht allzu schlimm.😛
Manchmal hat mich die Geschichte zwar ein bisschen runtergezogen, weil es hauptsächlich und das Thema tot ging, aber dafür hatte ich trotzdem das Buch schnell durch.🙈 Es geht hier um ein sehr ernstes Thema, das meiner Meinung nach super rübergebracht wurde und auch zum nachdenken angestiftet hat.
Ben hatte das Motto lebe dem Tag als wäre es dein letzter und manchmal war das schon etwas krass, was er unternommen hat.🤣 Marie dagegen war das "Mauerblümchen" was am liebsten Zuhause hockt.🙈 Ich fand es super wie sie sich kennengelernt haben und ich fand es auch lustig wie hartnäckig beide waren, erst er und dann sie.🤭 Mochte beide aber definitiv sehr.🥰
Ich fand das Buch definitiv toll für zwischendurch und kann es auch empfehlen, dem es nichts ausmacht, dass es die ganze Zeit um den tot geht.😅
Ein wunderschönes Buch, das zum Nachdenken anregt. Katrin Lankers hat eine Liebesromanze geschrieben, die einen Tiefgang und eine Alternative zu gesellschaftliche geprägten Themen hat, das selten angesprochen wird. Obwohl es sich um eine Liebesgeschichte handelt, die sich in ihrem Verlauf kaum von den anderen unterscheidet, hat sie dennoch mein Herz getroffen.
Die Autorin hat in ihrem Buch Themen wie den Tod, Liebe, Verlust, Trauer und Inklusion mit einer Selbstverständlichkeit angesprochen die sehr erfrischend war. Besonders gut gefallen hat mir, dass sie die traditionellen Abläufe indirekt in Frage gestellt hat. Beim Lesen merkte man wie viel schöner es sein kann, wenn man das Leben unkonventionell angeht. Dies begann schon bei Bens Lebenseinstellung, über das Kennenlernen und die Treffen mit Nele, bis hin zu (und vor allem bei) den Trauerfeiern. Gerade dieses indirekte Hinterfragen, Alternativen bieten und jeden Menschen als etwas besonderes und einzigartiges (und dennoch gleich) zu behandeln, hat dem Roman einen Charme geschenkt. Darüber hinaus zum Nachdenken angeregt und Impulse für das eigene Leben gegeben.
Die beiden Protagonisten Ben und Marie waren ein Auf und Ab der Gefühle. Beide waren mit zwar sympathisch, dennoch wirkte Marie teilweise sehr unreif. Bens Entscheidung und auch dessen Begründung hat sie sehr häufig ignoriert. Ihr egoistisches Handeln hat mich oft den Kopf schütteln lassen. Dennoch konnten die beiden darüber reden, sich versöhnen, Fehler eingestehen und ohne nachtragend zu sein, weitermachen. Dies fand ich besonders erfrischend. Dass beide Charaktere sich gegenseitig gebraucht haben, um aus ihren Extremen herauszukommen, um wieder ein glückliches Leben führen zu können, fand ich schön zu beobachten. Sowohl Ben, als auch Marie haben sich beide zusammen aus ihren Schutzhaltungen herausgeholt. Im Laufe der Geschichte konnte man immer wieder beobachten, wie beide reiften.
Auch die Nebendarsteller waren nicht nur Komparsen, die immer mal wieder durch das Bild hüpften, sondern trugen einen sehr großen Mehrwert zu dieser Geschichte bei. Ohne diese, wären die Protagonisten nicht dort, wo sie am Ende der Geschichte stehen.
Der lockere und leichte Schreibstil mit einer gewissen Prise Humor hat das Buch sehr leicht zugänglich gemacht. Hierdurch gelang es Katrin Lankers ein sehr tiefergehendes und bewegendes Thema leicht verdaulich und angenehm rüberzubringen.
Allem in allem kann ich nur sagen, dass dieses Buch lesenswert ist, wenn man über die unschönen Seiten des Lebens weggesehen und diese zu etwas positivem machen möchte. Ein Buch für das Leben, Mut etwas neues Auszuprobieren und sich niemals zu verstecken, Freunde zu haben die einem in schlechten Zeiten an die Hand nehmen und über den Tod und die Krankheit hinaus zu lieben!
This entire review has been hidden because of spoilers.
Die Idee von diesem Buch ist aus meiner Sicht sehr außergewöhnlich. Bisher hatte ich noch kein Buch gelesen, in welcher die Protagonistin bei einem Bestatter arbeitet. Gleichzeitig stürzt auch noch der andere Protagonist mit dem Fallschirm in ihr Rosenbeet, was ja auch nicht alle Tage passiert. Bereits bei diesen Informationen im Klappentext war ich wirklich sehr auf die Umsetzung in der Geschichte gespannt.
Die Geschichte wird aus Sicht von Marie beschrieben. Sie und der Protagonist Ben waren mir beide sympathisch und ich konnte gut ihre Entscheidungen und Emotionen verstehen. Ihre Beziehung zueinander muss einige Beweisproben durchlaufen, da sie beide einige Probleme im Leben haben. Mit der Erzählweise von Katrin Lankers wurde es mir nicht langweilig und ich fand die Mischung der hervorgerufenen Emotionen beim Lesen sehr gut. Durch das dauerhaft begleitende Thema des Todes ist die Grundstimmung eher traurig und deprimierend. Immer wieder gibt es aber auch schöne und sogar lustige Momente. Gerade die älteren Personen wie z.B. Irmi Edel haben die Geschichte sehr bereichert.
Wer in diesem Buch jedoch eine dauerhaft fröhliche Geschichte sucht, wird hier vermutlich enttäuscht werden. Durch das behandelte Thema wird man häufig auch zum Nachdenken angeregt. Mein einziger Kritikpunkt liegt beim Verzeihen der einzelnen Personen. Ich fand es nicht immer ganz realistisch, dass Personen sofort verzeihen, u.a. wenn man wegen eines Streits über mehrere Jahre nicht miteinander gesprochen hat. Ansonsten fand ich es aber wirklich eine gelungene Geschichte.
Fazit: Für mich war es ein gelungener Roman, welcher sehr emotional ist und zum Nachdenken anregt.
Marie hat ein besonderes Talent: Sie organisiert Trauerfeiern, die trösten. Dabei hat sie selbst mit ihren jungen Jahren genug Tod und Trauer erlebt. Dann stürzt Ben buchstäblich in ihr Leben, mit dem Fallschirm in ihren Vorgarten. Auf seinem erfolgreichen Blog "Mein bester letzter Tag" lässt er seine Follower an einer ganz besonderen Challenge teilhaben: Ein Jahr lang lebt er jeden Tag, als wäre es sein letzter. Ben gelingt es, Marie aus ihrem Schneckenhaus zu locken - bis sie den wahren Grund für seinen Blog erfährt ... Aber wie kann sie einen Menschen lieben, vom dem sie weiß, dass er sie erneut verletzen wird? Meinung Der schreibstil war ist leicht und locker. Die Protagonisten liebenswert besonders Irmi Edel ist mir besonders ans Herz gewachsen. Sie hat meiner Meinung nach die Frische ins Buch gebracht. Ihre Sprüche und Geschichten waren manchmal voller Humor und regten oft zum Nachdenken an. Marie liebt es zu Backen und Sendungen übers Backen. So lebt nach einem Schicksalsschlag zurückgezogen, bis ihr Leben umgekrempelt wird. Eine kurzweilige humorvolle Lektüre mit einer Unterschwelligen Prise von Tragik. Große Lese Empfehlung
Titel: Wir und jetzt für immer Autorin: Katrin Lankers Verlag: Lübbe Preis: 14,99 € (Taschenbuch) Genre: Romane, Erzählungen, Belletristik, Liebesroman: Zeitgenössisch Altersempfehlung: ab 16 Jahren Umfang: 368 Seiten ISBN: 978-3-7857-2790-4 Hörbuch: /
KLAPPENTEXT:
Marie hat ein besonderes Talent: Sie organisiert Trauerfeiern, die trösten. Dabei hat sie selbst mit ihren jungen Jahren genug Tod und Trauer erlebt. Dann stürzt Ben buchstäblich in ihr Leben, mit dem Fallschirm in ihren Vorgarten. Auf seinem erfolgreichen Blog „Mein bester letzter Tag“ lässt er seine Follower an einer ganz besonderen Challenge teilhaben: Ein Jahr lang lebt er jeden Tag, als wäre es sein letzter. Ben gelingt es, Marie aus ihrem Schneckenhaus zu locken – bis sie den wahren Grund für seinen Blog erfährt … Aber wie kann sie einen Menschen lieben, vom dem sie weiß, dass er sie erneut verletzen wird?
Insgesamt: 2,5 / 5 ★
„Wir und jetzt für immer“ von Katrin Lankers ist das erste Buch, welches ich von der Autorin lesen durfte und wird wahrscheinlich auch das Einzige bleiben, denn es hat mich leider nicht aus den Socken gehauen, auch wenn ich den Klappentext sehr vielversprechend fand. Vielleicht bin ich mit zu vielen Erwartungen an dieses Buch heran gegangen, aber im Großen und Ganzen hat es mich schwer enttäuscht. Die Protagonisten waren für mich nicht greifend und die Handlung hat mich einfach nicht emotional mitnehmen können, was ich mir jedoch bei solchen Themen erhofft habe.
Der Schreibstil der Autorin ließ sich flüssig lesen, jedoch hat dieser es nicht geschafft, mich immer zum weiterlesen zu motivieren. Vor allem die ersten Kapitel hat es sich sehr gezogen und ich hatte nicht das Gefühl davon, dass ich jetzt unbedingt weiterlesen möchte, um zu wissen wie es weiter geht. Es war mir leider vieles viel zu oberflächlich und zu kurz angeschnitten. Das Buch wurde in der Ich-Perspektive von Marie geschrieben und trotz diesem Punkt, war sie nicht ganz zu greifen für mich. Dadurch, dass es gar keine Sicht von Ben war, war dieser für mich sehr oberflächlich beschrieben und er kam mir dadurch auch sehr „gewollt“ und zu „viel“ vor, worauf ich aber später noch einmal genauer eingehen werde.
Dies war ein Buch, wo ich wirklich sehr angetan von dem Klappentext war, dafür mich aber die Geschichte wirklich enttäuscht hatte. Als Marie dringend einen neuen Job braucht, da ihr gekündigt wurde, bietet ihr Vermieter ihr einen Job in seinem Bestattungsinstitut an, den Marie eher widerwillig annimmt. Als ob das nicht schon reichte, landete Ben mit einem Fallschirm in ihrem Garten in den Rosen. Ben führt ein Projekt durch, in dem er Videos dreht und seinen Tag lebt, als wäre es sein letzter Tag. Als Marie dann Ben‘s Grund herausfindet, weshalb er so handelt, muss sie sich fragen, ob es sich lohnt noch einmal einen Menschen ganz nah an ihr Herz zu lassen, denn mit ihrem Ex-Freund Greg, hat sie keine guten Erfahrungen gemacht.
Ich fand die Liebesgeschichte zwischen Ben und Marie nicht gerade spektakulär und die Handlung hat mich auch nicht wirklich gecatcht. Es ging alles ziemlich schnell und trotzdem hat sich die Handlung gezogen für mich. Die sensiblen Themen, die die Autorin anspricht wie Krebs, Tod, Trauer und Bestattung waren für mich nicht greifend, vor allem das Ende hat es für mich noch schwieriger gemacht, denn plötzlich in ca. 1-2 Kapiteln war es plötzlich ein Happy End, was für mich aber leider die Geschichte noch mehr „kaputt“ gemacht hat, dass Ende war sehr enttäuschend. Die Szenen haben mich auch nicht emotional berührt, was ich bei solchen Themen in Büchern eigentlich immer hatte. Für mich hat einiges gefehlt, aber die Grundidee mochte ich sehr gerne.
Katrin Lankers hat Protagonisten erschaffen, die für mich leider nicht greifend und sehr oberflächlich waren. Marie war mir ganz sympathisch, auch wenn mir manches in ihrem Leben nicht wirklich realistisch vor kam. Vor allem konnte ich ihre Bindung zu den anderen Protagonisten, vor allem zu Ben nicht richtig einschätzen, sie kam mir einfach nicht wirklich echt rüber. Ben war mir zu gewollt, zu viel. Es kam mir alles so erzwungen rüber, was ich wirklich sehr schade fand. Ich fand beide Protagonisten manchmal einfach nur nervig und in ihrem Handeln egoistisch. Die Nebenprotagonisten waren ganz nett, mehr aber auch nicht.
Das Cover fand ich dagegen richtig schön und anspruchsvoll. Ich mag die Blumen Details, was mir ein wenig Romantik vermittelt, der Aspekt, der mir in dem Buch auch sehr gefehlt hat.
FAZIT: Ich hatte sehr hohe Erwartungen an das Buch und wurde leider sehr enttäuscht. Die Handlung war sehr oberflächlich und das Ende hat für mich vieles kaputt gemacht. Die Protagonisten waren für mich auch nicht greifend. Leider gibt es von meiner Seite aus keine Leseempfehlung.
This entire review has been hidden because of spoilers.
BUCHTITEL: Wir und jetzt für immer AUTORIN: Katrin Lankers VERLAG: Lübbe ISBN: 9783785727904 SEITENZAHL PRINT: 368
KLAPPENTEXT: Marie hat ein besonderes Talent: Sie organisiert Trauerfeiern, die trösten. Dabei hat sie selbst mit ihren jungen Jahren genug Tod und Trauer erlebt. Dann stürzt Ben buchstäblich in ihr Leben, mit dem Fallschirm in ihren Vorgarten. Auf seinem erfolgreichen Blog "Mein bester letzter Tag" lässt er seine Follower an einer ganz besonderen Challenge teilhaben: Ein Jahr lang lebt er jeden Tag, als wäre es sein letzter. Ben gelingt es, Marie aus ihrem Schneckenhaus zu locken - bis sie den wahren Grund für seinen Blog erfährt ... Aber wie kann sie einen Menschen lieben, vom dem sie weiß, dass er sie erneut verletzen wird?
MEINE MEINUNG: In dem Buch geht es eigentlich um doch sehr traurige Themen: Tod, Verlust, Trauer, Beerdigung.
In dem Buch geht es um die beiden Hauptprotagonisten "Marie" und "Ben".
Marie hat es momentan nicht leicht. Zum einen wurde sie böse von ihrem Ex getäuscht, ihre heißgeliebte Oma ist gestorben und auch ihre Arbeitsstelle hat sie verloren.
Als sie an einem Tiefpunkt von ihrem Leben ist, bekommt sie ein Jobangebot vom Bestatter Herrn Theodor Gruber. Sie soll ihm im Büro helfen, das Chaos zu besiegen. Dies will sie eigentlich gar nicht annehmen, allerdings überrumpelt er sie regelrecht und sie hat eine neue Arbeit. Nebenbei soll sie sich noch um seine Tante Irmi Edel kümmern.
Sie hat zwar am Anfang ein wenig Schwierigkeiten mit dem Thema "Beerdigung" und "Trauerfeier", aber durch einen Zwischenfall merkt sie dann doch schnell, das sie für besondere Beerdigungen und Trauerfeiern ein Händen hat.
Auch die etwas sture Tante Irmi Edel zeigt nach und nach, das sie das Herz am rechten Fleck hat.
Ben hingegen hat sich in den Kopf gesetzt, er möchte jeden Tag so erleben, als wäre es "sein letzter bester Tag".
Was am Anfang so aussieht als wäre es eigentlich nur eine verrückte Idee, stellt sich nach und nach doch als etwas ganz anderes dar.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zum Lesen und sie hat es wunderschön geschafft, ein eigentlich trauriges Thema so schön in einem Roman zu verarbeiten.
Folgende Zitate sind mir besonders aufgefallen:
"Wer die Krümel nicht ehrt, ist des Kuchens nicht wert."
"Manchmal ist das, womit man nicht rechnet, ja eh das Beste, was einem passieren kann."
"Ergreift das, was das Leben euch bietet, mit beiden Händen."
"Ich glaube an das Leben. Wenn dieses Leben das einzige ist, das wir haben, dann sollten wir jeden Moment davon voll auskosten..."
„Lassen Sie mich Ihnen eines über Fehler sagen Marie. Am Ende Ihres Lebens werden Sie nur die bereuen, die sie nicht begangen haben.“
„Es geht darum, was man mit jedem einzelnen Tag anfängt.“
„Vielleicht ist Trauer ja die Liebe nach dem Tod“
„Wenn man jemanden liebt, besteht immer das Risiko, dass es furchtbar wehtut, wenn man ihn verliert. Aber ohne Liebe ist das Leben auch Mist.“
„Aber wer braucht denn schon ein Happy End, wenn er den Anfang von etwas Neuem haben kann?“
„Es kam nicht nur auf den letzten Tag an, sondern auf jeden. Auf die Summe.“
„Was wäre das Leben, wenn man nicht ab und zu auch mal ein Risiko eingehen würde.“
„Wissen Sie, man muss das Ganze vom Ende her betrachten. Wenn man am Ende zurückschaut und sagen kann, es war gut so, dann hat man alles richtig gemacht. Und ich finde, daran sollte man sich jeden Tag erinnern: dass man irgendwann zurückschauen wird, ganz gleich, wann. Wenn man seine Entscheidungen danach trifft, dann ist man auch einem guten Weg, denke ich."
Marie braucht unbedingt einen neuen Job, als ihr gekündigt wird. Ihr Vermieter bietet ihr an, ihm als Bestatter unter die Arme zu greifen, doch kann sie dort arbeiten, wo sie schon so viele Verluste erlebt hat? Als wäre der Tag nicht schon verrückt genug, landet ein Mann mit einem Fallschirm in ihrem Garten. Er heisst Ben und er führt ein Projekt durch, bei dem er jeden Tag so lebt, als wäre er sein letzter …
Marie mochte ich auf Anhieb. Bei Ben hingegen tat ich mir schwer, ihn zu leiden … Wenn ich mich recht erinnere, beschreibt Marie ihn ungefähr wie folgt: »Zu viel, zu bunt, zu laut.« Ich würde dem noch ein »zu gewollt« anhängen.
Die Geschichte legt ein rasantes Tempo vor. Ich muss zugeben, dass mir während dem Lesen nie langweilig war; es folgte immer gleich ein nächstes Ereignis, was es mir fast unmöglich machte, das Buch zur Seite zu legen. Auch der Schreibstil erleichterte es mir, flüssig und schnell durch die Seiten zu fliegen, wobei er meiner Meinung nach sehr bescheiden mit Satzvariationen umging.
Im Buch ist der Tod als Thema sehr präsent. Nicht zuletzt dank Maries neuer Tätigkeit, Trauerfeiern zu organisieren. Marie ist somit gezwungen, sich mit ihren eigenen Verlusten aus der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Ein wichtiges Thema, das definitiv im Fokus der Geschichte stand und das die Autorin sehr gut behandelt hat. Daran sieht man auch Maries Entwicklung und wie sie aus ihrem neuen Alltag Lektionen fürs Leben lernt.
Obwohl ich mich bei Teilen aus Maries Geschichte frage, wie realistisch das wirklich ist, bin ich gewillt, darüber hinwegzusehen. Doch bei Bens Figur und seiner Tätigkeit hört es auch bei mir auf. Bis zum Schluss bleibt die Frage unbeantwortet, was er überhaupt für einen Beruf hat, obwohl seine Firma einige Male erwähnt wurde. Und seine ganze Person wirkt künstlich. Als hätte die Autorin nach dem Gegenteil von Marie gesucht und sich dabei in Extremen und Klischees verloren.
Ich behaupte nicht, dass es keinen Menschen geben kann, der wie Ben tickt und jeden Tag bis aufs Äusserste geniesst. Ich behaupte, dass dieser Ben aus der Geschichte mit seiner Verhaltensweise, die an einen zwölfjährigen Jungen erinnert und mit seinen Vorhaben, die übers Ziel hinausschiessen, keine glaubwürdige Entwicklung in dieser kurzen Zeitspanne durchmacht. Jede Interaktion mit Marie ist an den Haaren herbeigezogen, in der Hoffnung, irgendeine Tiefe zu erlangen, die ebenfalls erzwungen wirkt.
Im Allgemeinen finde ich die Ausgangslage, in der sich Ben befindet, zu konstruiert, sodass diese bestimmte Idee für die Geschichte durchgezogen werden konnte. Ausserdem bewirkte das, dass das Buch sehr vorhersehbar und unglaubwürdig wurde und es im letzten Drittel deutlich an Spannung verlor.
Fazit Während ich Marie auf Anhieb mochte, konnte ich mich mit Ben nicht anfreunden. Vieles an seinem Charakter wirkt auf mich zu konstruiert und gewollt, um einem bestimmten Handlungsverlauf zu entsprechen, was die gesamte Geschichte für mich unglaubwürdig machte. Die Spannung zog sich nichtsdestotrotz fast konstant durchs Buch und vor allem die Thematik des Verlusts und Tods, mit dem sich Marie auseinandersetzte, konnte mich überzeugen.
Marie hat gerade alles andere als Glück. Sie verliert ihren Job und die Kosten für das Haus kann sie auch kaum mehr tagen. Ihr Vermieter bot ihr jedoch die rettende Lösung: einen Job bei ihm im Bestattungsunternehmen. Schnell merkt sie, dass sie ein Händchen für den Job hat. Alles scheint gut zu sein, doch dann fällt Ben mit seinem Fallschirm in ihren Garten. Er hat einen Blog, auf dem er sein Leben unter dem Motto „Mein bester letzter Tag“ lebt. Die beiden merken, dass etwas zwischen ihnen ist, als Marie jedoch den Grund für Bens Blog herausfindet, weiß sie nicht, was sie machen soll …
Die Protagonisten:
Marie ist eher etwas zurückgezogen. Sie lebt allein im Haus ihrer vor längerer Zeit gestorbenen Großmutter und verlässt ihr Haus eigentlich nur zum Arbeiten oder um Kuchen ins Seniorenheim zu bringen. Sie ist eine gute Person, die schon viel Schlimmes miterleben musste und deshalb gerade in einer etwas schwierigen Phase in ihrem Leben ist, das ändert sich allerdings, als Ben in ihren Garten gestürzt kommt. Ben ist so ziemlich das Gegenteil von Marie, er hat unendlich viele soziale Kontakte, es gibt kaum einen Tag und an dem er bei sich zu Hause ist, jedoch schleppt er auch eine Menge Ballast mit sich herum, welchen er lieber für sich behält. Ich mochte die Protagonisten sehr und auch die Nebencharaktere fand ich super.
Die Umsetzung:
Das Cover mit den frühlingshaften Farben sieht super aus und genauso gut klang auch der Klappentext. Das Prinzip der Geschichte an sich ist nicht unbekannt, jedoch fand ich die Umsetzung sehr gelungen. Den Schreibstil der Autorin mochte ich sehr, er war sehr greifbar, ich konnte mir Maries Häuschen richtig gut bildlich vorstellen und zudem war er schnell zu lesen, sodass ich innerhalb weniger Abende das Buch durchgelesen hatte. In dem Buch machte Marie eine sehr große Verwandlung durch und dies hauptsächlich durch Ben, der ihr zeigte, dass man jeden Tag so leben sollte, als wäre es der Letzte. Die beiden halfen sich gegenseitig und unterstützten sich und nach einer Weile kam viel mehr dadurch zustande. Die Atmosphäre im Buch war eher ruhig und das Buch hat mich sehr an eine dieser typischen „Neuanfang“-Serien erinnert, in denen alles am Anfang echt schlecht für die Protagonistin steht und anschließend wird alles besser. Ich konnte mich richtig in die Geschichte hineinversetzen und mit Marie mitfiebern. Das Buch war oft humorvoll, konnte aber auch sehr ernst sein und auch wenn das Ende etwas schnell kam, war es mitunter eine der im Gesamtpaket am stimmigsten Liebesgeschichten, die ich dieses Jahr gelesen hatte.
Mein Fazit:
Wer nach einem ernsten und humorvollen Buch zugleich sucht und während dem Lesen einfach die Zeit vergessen möchte, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Es ist echt gut und deshalb gebe ich ihm 4,5 von 5 Sterne.
Worum es in diesem Roman geht? Um den Tod. Um die Endlichkeit unseres Seins. Und um das Wissen dieser eigenen Sterblichkeit. Aber vor allem geht es um das Leben. Um unser Leben im Jetzt und Hier. Und darum, was wir aus unserem Leben machen (wollen).
Um nicht zu viel vom Inhalt vorweg zu nehmen, füge ich an dieser Stelle einfach mal den _Klappentext_ ein: _Marie hat ein besonderes Talent: Sie organisiert Trauerfeiern, die trösten. Dabei hat sie selbst mit ihren jungen Jahren genug Tod und Trauer erlebt. Dann stürzt Ben buchstäblich in ihr Leben, mit dem Fallschirm in ihren Vorgarten. Auf seinem erfolgreichen Blog "Mein bester letzter Tag" lässt er seine Follower an einer ganz besonderen Challenge teilhaben: Ein Jahr lang lebt er jeden Tag, als wäre es sein letzter. Ben gelingt es, Marie aus ihrem Schneckenhaus zu locken - bis sie den wahren Grund für seinen Blog erfährt ... Aber wie kann sie einen Menschen lieben, vom dem sie weiß, dass er sie erneut verletzen wird?_
Puh, also ich bin mir gar nicht sicher, wie ich diese Rezension am besten ohne Spoiler schreibe. Ich fange einfach mal ganz simpel mit dem Cover an - das haben wir schließlich alle schon gesehen. Mir gefällt das Cover sehr, dieser Türkis-Ton in Kombination mit den roten Blüten hat bei mir sofort ein Wohlfühl-Gefühl ausgelöst, das ich auch mit ganz viel Wärme, Liebe und Glücklich-Sein verbunden habe. Diese Emotionen (und noch ein paar mehr) habe ich im Laufe des Lesens alle empfunden und finde somit meinen Eindruck des Covers bestätigt.
Den Erzählstil der Autorin habe ich als sehr angenehm empfunden. Er ist schön flüssig und lässt sich leicht lesen. Ich persönlich finde das ganz besonders bemerkenswert, da es doch um so schwere Themen wie Tod und Trauer geht. Aber es geht ja auch irgendwie um das Leben und das Leben darf leicht sein - genau wie der Schreibstil. Auch hier finde ich die Symbiose perfekt gelungen.
Die Charaktere sind der Wahnsinn. Marie, die vielleicht ein klein wenig zu gut für diese Welt, und Ben, der erst noch erkennen muss, wie gut diese Welt ist, sind wunderbare Protagonisten. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein - und sind doch teilweise so gleich. Herr Gruber und seine Tante sind auch ein klein wenig speziell, aber ihr werdet beide mögen, versprochen! An Irmi Edel kann man sich schon mal die Zähne ausbeißen und man bekommt auch ungebeten Ratschläge - aber wenn sie jemanden in ihr Herz geschlossen hat, lässt sie nicht mehr los.
Wer einen gelungenen Liebesroman mit etwas mehr Tiefe und Ernsthaftigkeit sucht, wird hier bestens beraten sein. Denn obwohl es hier um den Tod und um Trauer geht, geht es doch auch in erster Linie um das Leben. Um das Leben, welches wir leben (dürfen) und welches tatsächlich endlich ist. Es ist eine lebensbejahende Erfahrung, diesen Roman zu lesen und ich kann es wirklich jeder und jedem empfehlen. Irmi Edel, ihr wisst, die schrullige Tante, sagt in dem Buch auf Seite 240: _„Wissen Sie, man muss das Ganze vom Ende her betrachten. Wenn man am Ende zurückschaut und sagen kann, es war gut so, dann hat man alles richtig gemacht. Und ich finde, daran sollte man sich jeden Tag erinnern: dass man irgendwann zurückschauen wird, ganz gleich, wann. Wenn man seine Entscheidungen danach trifft, dann ist man auch einem guten Weg, denke ich.“_ Und ich denke, dass ich euch mit diesem Zitat nun erlöse und hier aufhöre, diesen Roman weiter zu loben.
"Manchmal ist das, womit man nicht rechnet, ja eh das Beste, was einem passieren kann."
Stellt euch vor, heute wäre euer letzter Tag. Wie würdet ihr diesen verbringen wollen? Würdet ihr auch wollen, dass es euer bester letzter Tag wird? So zumindest geht es Ben Kaufmann in diesem Buch. Er hat einen Vlog "Mein bester letzter Tag" und versucht aus jedem Tag das beste rauszuholen und dies für seine Follower auf der Kamera festzuhalten. Bei einer dieser Aktionen landet er mit einem Fallschirm direkt in den Rosen von Marie, die seit dem Tod ihrer Oma nicht so recht weiß, wie das Leben für sie weitergehen soll. Denn eigentlich lebt sie nur so vor sich hin und hat zu allem Übel gerade ihren Job verloren.
So beginnt der Roman von Katrin Lankers und ich muss einfach sagen, dass mich das Buch von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Mit einem lockeren Schreibstil und einem Plot, der aus der Ich- Perspektive von Marie erzählt wird, fliegt man regelrecht durch die Seiten. Marie, die die letzten zwei Jahre eigentlich nur so vor sich hingelebt hat und im Haus ihrer Oma nicht eine Kleinigkeit verändert hat, scheint auf der Stelle zu treten, bis Ben buchstäblich in ihr Leben fällt. Passend dazu beginnt sie eine neue Tätigkeit in einem Bestattungsunternehmen und ihr Leben wird dadurch stark durcheinander gewirbelt.
Hinzu kommen weitere sehr sympathische Charaktere mit Ecken und Kanten, wie zum Beispiel der Bestatter Theodor Gruber oder dessen betagte Tante Irmi-Edel. Gerade Irmgard- Edeltraud Gruber ist eine sehr schillernde und interessante Persönlichkeit, trotz ihres Alters. Und sie hat mir einige amüsante Momente beschert! Insgesamt hat Der Plot so einiges an Witz und Handlung zu bieten, so dass es keinesfalls langweilig wird. Und trotz der doch eher ernsten Hintergrundthemen, dem Umgang mit Verlust und Tod, werden diese charmant in die Handlung mit eingebunden, ohne dass man beim Lesen schwermütig wird. Denn am Ende zählen nicht die Jahre, sondern das Leben, mit denen diese gefüllt wurden!
Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung und das Buch zählt definitiv zu einem meiner Highlights in diesem Jahr! Ich vergebe volle 5 von 5 Kuchen!
Weil sie gerade ihren Job verloren hat, bietet Maries Vermieter ihr einen neuen an: In seinem Büro. Eigentlich toll. Der Haken: Es ist das Büro eines Bestattungsinstitutes. Widerwillig nimmt Marie an – und findet schon bald Gefallen an der Arbeit. Doch dann bringt auch noch Ben ihr Leben durcheinander. Denn der YouTuber landet mit einem Fallschirm in Maries Garten – und lässt sich nicht mehr so leicht abwimmeln.
Ich war schon nach den ersten paar Seiten sehr angetan von der Geschichte. Katrin Lankers hat es voll drauf, einen mitten ins Geschehen zu werfen und bunte Bilder vor dem geistigen Auge des Lesers zu erschaffen. Das lag auch hauptsächlich an den tollen Charakteren. Marie war eine wundervolle Protagonistin. Ich fand sie sehr menschlich, nicht zu perfekt, nicht zu jammernd, sondern sie fühlte sich beim lesen sehr echt an. Ben war mir zu Beginn des Buches etwas zu aufdringlich, aber schon bald hatte ich auch ihn wirklich gern. Was Marie und er zusammen erleben und wie sie einander kennenlernen, war einfach schön zu lesen. Auch die Nebenfiguren waren richtig toll. Vor allem Frau Edel mochte ich von der ersten Zeile an. Die Themen Sterben und Tod werden hier sehr positiv angegangen. Man erfährt einiges über verschiedene Beisetzungsarten und die verschiedenen Möglichkeiten, wie Trauerfeiern ausgerichtet werden können – das war einfach mal was anderes, was ich so noch nicht gelesen hatte. Generell empfand ich das Bestattungsinstitut als Setting wirklich gelungen. Hier und da war einiges übertrieben und an manchen Stellen war mir die Story dann doch zu perfekt, aber im Großen und Ganzen bin ich durch die Seiten geflogen und habe das Buch einfach unheimlich gern gelesen. Das wird auf keinen Fall das letzte Buch gewesen sein, das ich von der Autorin gelesen habe.
Weil Marie ohne Job mit Schulden da steht, fängt sie in einem Beerdigungsinstitut an. Als Bürokraft mit den anderen Aufgaben will sie nichts zu tun haben. Als ihr Chef dann ihre Hilfe bei Angehörigen braucht, hat sie eine interessante Idee. Sie verändert das Gebaren bei den Trauerfeiern. Es wird gefeiert das man die Verstorbenen gekannt und geliebt hat. Klingt wie eine schöne Idee. Im Privaten ist ihr Leben nach einigen Schicksalsschlägen sehr eintönig. Dann stürzt Ben in ihr Leben. Er lebt nach dem Motto Nutze den Tag oder auch Höher, Schneller, Weiter. Er hat verständliche Gründe für diesen Lebensstil, die in diesem Roman ausreichend diskutiert werden. Genau diese Diskussion hat mich gestört. Es stimmt gewissen Entscheidungen verletzen Freunde und Familie zutiefst. Aber ein selbst bestimmtes Leben wollen wir auf der anderen Seite alle. und uns in unsere Entscheidungen hinein reden lassen, das hassen wir auch alle. Es ist viel von Trauer, Vertrauensmissbrauch und Ängsten die Rede. Noch eine Kernaussage ist: Kuchen macht glücklich egal ob ein richtiger oder ein Sandkastenkuchen. Es ist die Geschichte einer heilen Welt mit traurigen Elementen, der Tod gehört zum Leben also tut das dem Wohlfühleindruck keinen Abbruch. Als Leser weiß man von der ersten Seite an, Alles wird gut, es gibt ein Happy End. Obwohl, drei Seiten vor Schluss hatte ich beim Lesen den Eindruck es ist kein glückliches Ende da. Denn die Autorin beschrieb eine Szene die sich erst auf der nächsten Seite glücklich aufgelöst hat. Ansonsten verlief das Buch geradlinig, ich hätte mir etwas mehr Ecken und Kanten bei Marie und Ben gewünscht, auch die Nebenfiguren waren lieb und nett aber etwas farblos. Für mich ein netter Roman für zwischendurch.
Marie hat ein besonderes Talent: Sie organisiert Trauerfeiern, die trösten. Dabei hat sie selbst mit ihren jungen Jahren genug Tod und Trauer erlebt. Dann stürzt Ben buchstäblich in ihr Leben, mit dem Fallschirm in ihren Vorgarten. Auf seinem erfolgreichen Blog "Mein bester letzter Tag" lässt er seine Follower an einer ganz besonderen Challenge teilhaben: Ein Jahr lang lebt er jeden Tag, als wäre es sein letzter. Ben gelingt es, Marie aus ihrem Schneckenhaus zu locken – bis sie den wahren Grund für seinen Blog erfährt … Aber wie kann sie einen Menschen lieben, vom dem sie weiß, dass er sie erneut verletzen wird?
𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜:
Ich mag Geschichten, die Schicksal und Drama versprechen, dabei ein wenig auf die Tränendrüse drücken, aber auch mal lustig sein dürfen. Genau das habe ich mir von diesem Buch, laut Klappentext, versprochen. Der Anfang war tatsächlich lustig, auch wenn der Umstand es eigentlich nicht war. So steigt der Leser jedenfalls in eine humorvolle Geschichte ein, wohlwissend da kommt noch was. Dabei mochte ich auch die Protagonistin Marie. Nachdem ich Ben, mit seiner traurigen Geschichte kennengelernt hatte, hätte die Story eigentlich richtig losgehen können. Sie hatte viel Potential, was für mich allerdings, in der Mitte angekommen, verloren gegangen ist. Die Geschichte wurde etwas zäh, die Charaktere wurden blasser und somit blieben auch Tränen aus. Zudem hatte das Buch so ein Schützenfest^^ Feeling. Das war mein Empfinden. Kleines Dorf in Deutschland, jeder kennt jeden, Bestattungsinstitut mit altem Mobiliar. Selbst Marie hat in dem Haus ihrer Großmutter noch alles so gelassen, anno 1970. Fehlte nur noch die Kuckucksuhr und das Hirschgeweih auf dem Cover. Ich jedenfalls mochte es nicht ganz so gerne. Frage mich tatsächlich, ob die Geschichte in Amerika/England spielend ein anderes Gefühl vermittelt hätte. Eine Szene, dass kommt auch noch hinzu, fand ich nicht ganz logisch. (Livestream) Darüber hinwegsehen, war es dann am Ende eine ganz nette Geschichte für Zwischendurch, die zeigt, nicht aufzugeben, wenn es mal nicht ganz so rund läuft, im Leben.
𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩:
Ganz nett für Zwischendurch. Meine Erwartung allerdings, war leider höher.
,,Wir und jetzt für immer" hat mich überzeugt. Das Buch hatte viel mehr zu bieten, als das was auf dem Klappentext stand. Ben und Marie haben es mir angetan. Beide sind auf ihre Art verkorkst und dadurch wirken die beiden sehr echt und nahbar. Ben als Protagonisten fand ich toll. Sein Humor und seine Art haben es mir angetan.🤭 Tatsächlich hat es mir aber noch ein Charakter sehr angetan und zwar Irmi Edel. Einfach ihre Art. Ich meine wer würde eine reiche, alte Frau, die allen sagt wo es lang geht nicht lieben? Inhaltlich hat mich jedoch ganz besonders ein Aspekt beeindruckt. Marie arbeitet als Bestatterin und plant allerdings keine ,,normalen" Beerdigungen sondern individuell auf die Person abgestimmte. Einige der Ideen waren echt cool und ich finde dadurch wurde dieses eher negative Thema in einem ganz anderen, schönen Licht dargestellt. Auch liebe ich die Werte, die besonders zum Ende des Buches geteilt wurden und den Realismus. Der Satz: ,, klar streiten wir mal." im Prolog bedeutet mir viel. Ich hatte zudem auch endlich Mal bei einem Romance Buch wieder das Gefühl, dass der Fokus wirklich auf den Charakteren und deren Entwicklung und Beziehung liegt, was einfach total angenehm war. An ein paar Stellen hatte ich sogar ein paar Tränen in den Augen.🤭Den auch wenn man es vielleicht am Anfang nicht erwartet diese Buch ist echt emotional. Ich bin echt begeistert und möchte unbedingt mehr von der Autorin lesen, da auch der Schreibstil mir persönlich total zugesagt hat .
Ich kann ehrlich sagen, dass das Thema des Buches kein leichtes Thema ist und es mir oft schwer fällt, darüber nachzudenken oder darüber zu sprechen. Und doch wollte ich das Buch gern lesen, weil ich das Gefühl hatte, dass die Geschichte die Themen rundum Beerdigungen, den Tod und auch das Abschiednehmen auf eine sensible aber doch auch leichtere Art und Weise aufgreift, sodass einen das Buch berührt aber mental nicht zusetzt. Das hat die Geschichte auf jeden Fall geschafft. Schon durch die Protagonistin Marie, die einfach sympathisch und authentisch ist, absolut nicht perfekt und daher umso echter wirkt. Sie hat in ihrem Leben schon einige traurige und schlechte Erfahrungen machen müssen, mit denen man sich teilweise auch selbst identifizieren kann, was sie als Charakter umso greifbarer macht. Der wunderbare, teils humorvolle, aber auch emotionale Schreibstil, hat es mir leicht gemacht, mich in die Geschichte und auch in all die anderen Charaktere hineinzufühlen. Vor allem die alte Tante Irmi Edel und ihr Humor hat die teils ernsten Themen, immer wieder aufgelockert. Auch Bens Lebenseinstellung hat es geschafft, dass ich viel darüber nachgedacht habe, was mir wirklich wichtig sein sollte. Mir hat an der Geschichte auch so gut gefallen, dass der Verlauf und vor allem das Ende bis zum Schluss überhaupt nicht vorhersehbar war. Vor allem der Epilog hätte mir fast noch einen Herzinfarkt beschert. ✨
Es war mein erstes Buch der Autorin und dadurch ging ich völlig ohne Erwartungen und Vorahnungen hinein.
Der Schreibstil ist super angenehm zu lesen gewesen und die Thematik des Buches klang spannend bzw. war für mich etwas neues.
Die Protagonisten sind interessant, denn sie sind auf den ersten Blick quasi das komplette Gegenteil von einander.
Marie ist Trauerrednerin und für mich eine starke Persönlichkeit, denn dies ist definitiv keine leichte Aufgabe, vor allem wenn man schon mit dem Tod in Kontakt gekommen ist.
Ben lebt im Risiko und bloggt über seine verrückten Erlebnisse. Doch hinter seinen mutigen Taten steckt ein trauriges Geheimnis. Ich finde es bewundernswert, dass er einen Weg gefunden hat damit umzugehen.
An sich hat die Geschichte viel Potenzial, doch irgendwie hat das Buch nicht so ganz meinen Geschmack getroffen. Es war eine nette Lektüre für zwischendurch, aber trotz der emotionalen Thematik konnte mich die Geschichte nicht richtig abholen.
Eigentlich beginnt die Geschichte anders als im Klappentext beschrieben, aber im Wesentlichen fasst er es gut zusammen. Sie lebt ein ziemlich einfaches und eintöniges Leben bis Ben in ihr Leben stürtzt (und das wirklich wortwörtlich).
Eine Geschichte die sich mit dem Tod beschäftigt und auch wie wichtig es ist sich damit auseinander zusetzen. Auch das Trauerfeiern anders sein können als wie wir sie gewohnt sind.
Tolle Protagonisten und zwar nicht nur Marie und Ben sondern auch viele andere mehr oder weniger wichtige Personen, die die Geschichte zu etwas besonderem machen.
Emotional, mitreißend und mit sehr viel Gefühl. Das Buch ist eine emotionale Achterbahnfahrt und hat mich in seinen Bann gezogen und mir damit ein paar sehr schöne Lesestunden bereitet.
Ein süßer Wohlfühlroman über die Welt des Backens und die Liebe, aber auch über Abenteuerlust und das pure Leben.
Die Person der Irmi Edel gefiel mir hier besonders gut, da mich ihre direkt originelle, etwas herrische und dennoch liebe Art mehrmals zum Schmunzeln oder Lachen brachte.
Auch, wenn mir der Turn in Bens Entscheidung am Ende zu aprubt vorkam und das letzte Kapitel Vieles nur im Schnelldurchlauf zusammenfasste und etwas "kitschig" wurde, würde ich das Buch im Gesamten dennoch als sweete Geschichte beschreiben, perfekt für etwas Leichteres zwischendurch :)
Da stürzt doch wirklich jemand Wort wörtlich vom Himmel in Marie's Garten. Ben der sein Leben in vollen Zügen genießt und es dokumentiert, zeigt ihr das es so viel mehr im Leben gibt und noch viel mehr zu erwarten.
Marie die so langsam eine Bestimmung für sich selbst entdeckt, in dem sie Trauerfeiern etwas die Trauer nimmt. Doch was soll sie tun wenn sie ausgerechnet Bens Trauerfeier ausrichten soll, wo doch ihr Herz nicht noch einen Verlust verkraften kann.
🖋Meinung:
Ein Buch das so viel mehr ist als eine Liebesgeschichte. Denn die Liebe zum Leben, zum weiter machen und niemals aufgeben.
Durch die Autorin, die den Charakteren Leben ein haucht, ein anrührende und mit unter sehr emotionale Geschichte wird erzählt und berührt viele Themen.
Jeder hat Verluste und diese gilt es zu bewältigen. Ob nun persönlich oder für andere als Stütze.
Die Charaktere sind Gegensätze, die sich gegenseitig heraus fordern, Seiten zeigen die sie selbst nicht wahrnehmen oder auch den gewissen Schubs brauchen um ihr Dasein um zudenken.
Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil und eine gute Strucktur. Auch wenn der Roman Trauer, Verlust und Bewältigung behandelt, ist es dennoch eines der das Leben bewundert und zeigt das es sehr wohl lebenswert ist. Es ist gespickt mit Lebensweisheiten, dieses macht es um so sympathischer.
Begegnungen die zu neuem Ansporn führen und so einfühlsam erzählt werden, das es zu einer ganz besonderen Story wird. Besser hätte man alles in einem nicht vereinen können und ist somit eine Lesereise wert.