In zehn motivierenden Kurzgeschichten rund um den Klimawandel und die Welt, in der wir leben, erfahren junge Leser*innen ganz ohne Pathos und Angstmacherei, warum sich unser Klima verändert und wie wichtig jede einzelne Aktion ist. Auch Kinder können mit kleinen Taten Großes bewirken; gemeinsam können wir vieles zum Guten verändern. Altersgerecht und mit viel Fantasie lösen die Kinder in den zauberhaften Storys aktuelle Probleme und werden dabei zum Vorbild für Gleichaltrige. • ernst genommen werden • erleben, dass auch junge Menschen aktiv werden können • die große Wirkung kleiner Veränderungen erfahren • es lieben, Gutes zu tun • sich ihre Kinder altersgerecht mit dem Klimaschutz auseinandersetzen • es liebevoll zum Nachdenken anregt • die Geschichten fantasievolle Beispiele für den eigenen Alltag mitbringen • ihre Kinder von den Geschichten fasziniert sein werden Müssen wir wirklich im Winter Erdbeeren essen? Warum ist es für uns und unser Klima so viel besser, saisonales Obst und Gemüse statt Lebensmittel aus dem Treibhaus zu wählen? Wie viel Spielzeug benötigen Kinder wirklich und was passiert mit überflüssigen Dingen? Diese und weitere Geschichten machen Mut und motivieren Kinder, sich aktiv mit ihren Möglichkeiten zum Klimaschutz zu beschäftigen. Wir alle sind achtsam im Alltag und schaffen zusammen etwas ganz Großes. Greta Thunberg ist das Vorbild einer neuen Generation. Flugreisen, Plastikmüll und Upcycling sind Themen, die junge Menschen beschäftigen. Lösungsorientiertes Handeln gehört zu den Skills, die bereits im Grundschulalter entwickelt werden. Umso wertvoller sind Ideen und Vorschläge, die lebensnah zum Nachahmen animieren, ohne mit erhobenem Zeigefinger moralisieren zu wollen. Die jungen Alltagsheld*innen in den Kurzgeschichten erleben, wie aus kleinen Ideen wertvolle Beiträge zum Klimaschutz entstehen.
In diesem Buch sind zehn Kurzgeschichten zusammengefasst, die alle die Themen Nachhaltigkeit, Klima und Umweltschutz umfassen – Urlaub mit dem Rad innerhalb Deutschlands statt einer Pauschalreise in den Süden Europas; eine Upcycling-Idee, die nicht nur Ressourcen spart sondern auch noch Spaß macht und Geld für die Sommerferienkasse einbringt; ein mutiges Mädchen, dass gegen Baumaßnahmen in ihrer Stadt protestiert.
Meine Meinung:
Wir haben die Kurzgeschichten als Familie gemeinsam gelesen und so viele teils tiefgründige Gespräche führen können. Jedes unserer Kinder hat aus den Geschichten etwas mitnehmen können und wir alle fünf haben auch teilweise noch etwas dazu gelernt. Eingeladen zu den Gesprächen haben aber nicht nur die Geschichten selbst, sondern auch die kurzen Anmerkungen nach jedem Kapitel. Hier gab es teils Zusatzinformationen, aber auch Denkanstöße. Ist es wirklich notwendig, im tiefsten Winter Erdbeeren zu kaufen? Wie könnte man mit Müll umgehen, den man bei einem Wald- oder Strandspaziergang findet?
„Ich war der Meinung, dass ein Kind in dieser Welt nichts bewirken kann. Aber ihr habt mir gezeigt, dass das doch geht.“ (Zitat, S. 157)
Die Geschichten zeigen Kindern und auch Erwachsenen anhand von Situationen, die wir alle schon mal irgendwie erlebt haben, wie einfach Umweltschutz sein kann und dass es teilweise nur wenige Änderungen im Alltagsleben bedarf. Sie zeigen ebenfalls, dass wirklich jeder – egal welches Alter man hat – etwas bewirken kann. Auch, wenn man anfangs vielleicht alleine sein Verhalten ändert oder alleine für etwas protestiert – der Anfang wurde gemacht und die andere Personen werden zumindest darüber nachdenken und im besten Fall ihr Verhalten ebenfalls ändern.
„Viele kleine Leute, die an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.“ (Afrikanisches Sprichwort)
Fazit:
Wir haben dieses Buch sehr gerne gelesen und als Mutter fand ich es schön zu sehen, wie die Kinder durch dieses Buch unser Familienleben reflektiert haben und Punkte finden konnten, die auch wir im Alltag ändern können, damit unser CO2-Fußabdruck etwas kleiner wird oder wir weniger Müll produzieren.