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Succession Game

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2054: Der Klimawandel ist weit fortgeschritten, die Menschen leben auf engstem, hoch technologisierten Raum. Augmented-Reality-Programme erfreuen sich großer Beliebtheit – allen voran das Escape-Room-Spiel „Succession Game“, das in den sozialen Medien von Millionen Fans gefeiert wird. Als die Privatdetektivin Clue als Kandidatin ausgewählt wird, sieht sie ihre Chance, den zwielichtigen Megakonzern hinter dem Spiel von innen aufzumischen. Doch kurz nach Beginn des Spiels stirbt ein Teilnehmer, und Clue begreift, welche Abgründe sich hinter den Kulissen von „Succession Game“ verbergen. Plötzlich muss sie selbst um ihr Leben fürchten.

496 pages, Paperback

First published September 29, 2022

6 people are currently reading
108 people want to read

About the author

Anika Beer

15 books3 followers
Anika Beer ist ein Herbstkind des Jahres 1983 und wuchs in der Bergstadt Oerlinghausen am Teutoburger Wald auf. Das Schreiben und Lesen fantastischer Geschichten begleitet sie seit frühester Kindheit. Außerdem interessiert und begeistert sie sich für Kampfkunst, fremde Kulturen und Naturschutz. Nach dem Abitur lebte sie einige Zeit in Spanien, bevor sie in Bielefeld ein Biologiestudium begann. Nach Abschluss der Bachelorarbeit nahm sie eine Teilzeitstelle an der Universität an, bis sie sich im Juli 2010 als Schriftstellerin selbstständig machte. Bis heute lebt und schreibt sie in Bielefeld.

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Community Reviews

5 stars
24 (27%)
4 stars
34 (38%)
3 stars
20 (22%)
2 stars
10 (11%)
1 star
0 (0%)
Displaying 1 - 18 of 18 reviews
Profile Image for selin.
102 reviews
January 10, 2025
4,5⭐️
Das war so gut! Lange nichts mehr an Dystopie und ähnlichem gelesen, dass so krass gut durchdacht und unvorhersehbar war. Ich liebe liebe liebe die Entwicklung jeder einzelnen Figur und Persona und das Setting war auch crazy gut! Ab und zu hatte ich ein wenig Schwierigkeiten mir das richtig vorzustellen aber das hat der Story überhaupt nicht geschadet. Das waren einfach 480 Seiten Spannung und ich möchte das alle das lesen.
Profile Image for reherrma.
2,152 reviews38 followers
April 16, 2023
Ein sehr zwiespätiger Eindruck hat sich mir ergeben nach der Lektüre dieses Buches. Zum einen ist es ein Roman der in einer Gameshow spielt, mit virtuellen Realitäten, Augmented-Reality, u.ä., denn Romane über Spiele gehören nicht unbedingt zu meinen präferierten Genres. Zum anderen denke ich, dass es ein gutes und interessantes Buch ist, mit vielen Ideen, mir aber war es fast unerträglich, das Buch zu lesen aufgrund der Verwendung einer sog. Gender-gerechten Sprache mit den Wort-Neuschöpfungen „sier“ und „sey“, die mich am Lesefluß stark unterbrochen und sehr gestört hat...
Profile Image for Callibso.
982 reviews20 followers
February 25, 2023
Ein near Future Roman, der im Jahre 2054 und zu einem großen Teil in dem zu dieser Zeit enorm beliebten Escape-Room-Spiel SUCCESSION GAME spielt. Das Buch mit etwa 500 Seiten ist in drei Teile gegliedert, die sich wiederum für die Game-Handlungsebene teilweise in »Stages« und »Phases« unterteilen. Dies leitet sich ab von den Regeln des SUCCESSION GAME, die in eingeschobenen kleinen Kapiteln erklärt werden. Zusätzlich enthält die Printausgabe eine Grafik der verschiedenen Ebenen des Escape Rooms. Dann gibt es noch kleinere Chat-Mitschnitte, deren Hintergrund sich erst im Laufe der Zeit enthüllt. Es gibt eine Handlungsebene in der Realität außerhalb des Spiels, die im Präteritum erzählt wird, und eine im Spiel, die im Präsens erzählt wird und in einem leicht anderen Font gesetzt ist. Diese Benutzung verschiedener Fonts ist sowohl beim Print wie auch im eBook der Fall, im eBook fiel es mir aber kaum auf.
Wie erleben Théo, der gleich zu Anfang das berühmte Spiel zum vierten Mal hintereinander gewinnt. Der Roman schildert danach eine neue Spielrunde, von der Vorstellung der Figuren bis zum Ende. Neun Personen, einige non-binär, einige durch Augmentierungen leicht verändert, treten an, der zehnte ist Théo und zusammen bilden sie die »Contenders« der zwölften Staffel. Nur eine Person von ihnen wird das Ende des Spiels erreichen, alle anderen müssen nach und nach ausscheiden. Ein Problem mit dem Buch war für mich, dass hier ziemlich schnell zehn Figuren eingeführt wurden, von denen mir in der Folge nur wenige wirklich in Erinnerung blieben.
Dazu kommen noch weitere Figuren in der Realwelt, wie eine durchaus interessante Dreier-WG oder auch der Besitzer des Games Eduard und seine Frau Lynn, sowie Rafael, ein Arzt, der die Spielteilnehmer betreuen soll. Gerade die Beziehungen zwischen diesen drei könnten vielschichtig sein, wirkten leider aber unglaubwürdig und etwas plakativ. Eduard wird z.B. zu sehr als klischeehafter Bösewicht charakterisiert.
Es stellt sich schnell heraus, dass es ein größeres Geheimnis um SUCCESSION GAME gibt und dass der Konzern im Hintergrund andere Ziele verfolgt, als er vorgibt. Die Figuren im Spiel haben jeweils eine reale Person als Host und dadurch entsteht eine Beziehung zwischen den beiden Handlungsebenen. Schon auf S. 32 heißt es zum »echten« Seriensieger Théo, er sei »so ein junger Mensch, der sich seit fünf Jahren in einem kahlen Zimmer isolieren und mit identitätsverändernden Drogen vollpumpen ließ für ein dämliches Spiel«. Sinn und Zweck des Spiels ist ein anderer und Zufälle im Spiel sind keine Zufälle sondern Ergebnis von Manipulationen.
Es gibt sehr wenig Weltenbau außerhalb des Spiels. Ein Beispiel sind aber Cyberbrillen, die die Menschen tragen und auf denen sie immer ein paar Informationen zum Gegenüber »sehen«, neben dem Namen und dem Beruf, vor allem auch die bevorzugten Pronomen. Die dargestellte Zukunft wirkte auf mich auch nicht besonders ausgefeilt und wenig detailreich.
Ich sollte anfügen, dass ich kein Gamer bin. Vielleicht lag es daran, dass ich das eigentliche Spiel, das über viele Seiten in den verschiedenen Levels sehr genau beschrieben wird, auf Dauer langweilig fand. In wechselnden Teams müssen die Teilnehmer in vorgegebener Zeit Aufgaben lösen und werden aus dem Spiel entfernt, wenn sie das nicht schaffen. Die Aufgaben waren weder originell noch dem Jahre 2054 angemessen, sie könnten von heute stammen.
Vielleicht findet jemand, der sich mehr mit Games beschäftigt, stärkere Anknüpfungspunkte im Buch und kann es als spannende Unterhaltung lesen.
Profile Image for Janine.
1,447 reviews20 followers
August 25, 2023
Schwierig, schwierig....
Sagen wir mal so, die Grundidee hat mir gut gefallen sowie auch die düstere Atmosphäre in dieser Geschichte. Man hat auch gemerkt, dass die Autorin sich mit gewissen Themen auseinandergesetzt hat und da auch gut recherchiert hat (soweit ich das beurteilen kann). Somit hatte das Buch eigentlich ein gutes Grundgerüst, was in meinen Augen nicht zufriedenstellend ausgebaut worden ist.
Ich bin nicht so wirklich mit den Charakteren warm geworden, teilweise sind diese auch nicht so gut gezeichnet gewesen und manche habe ich einfach nicht sonderlich gemocht, was aber nicht das Hauptproblem gewesen ist. Ich habe irgendwann den roten Faden verloren und habe auch nicht mehr so ganz verstanden wo die Geschichte hingehen soll, weil es stellenweise sehr verwirrend gewesen ist und ich manchmal auch nicht den Sinn verstanden habe, vor allem wenn man dann am Ende mehr oder weniger einen Cliffhanger hat und das Gefühl hat, dass man in der Luft hängt und sich keinen Reim aufs Ganze machen kann.
Die Spiele des Escapesrooms sind interessant und spannend gewesen, davon hätte ich mir mehr gewünscht.
In diesem Buch wird auch gegendert, womit ich anfangs meine Schwierigkeiten hatte, da ich nicht gendere und ich von den ganzen Pronomen etwas erschlagen wurde. Im Laufe der Geschichte ging es dann aber (und ich fange hier keine Genderdiskussion - wieso ich mich nicht mehr damit auseinandersetze).
Insgesamt ist es für mich eine sehr durchwachsende Geschichte gewesen, wo mein größter Kritikpunkt wirklich der Aufbau der Geschichte gewesen ist, der einfach durcheinander und verwirrend gewesen ist.

2,5 von 5 Ottis
71 reviews
November 20, 2022
Autorin: Anika Beer
Verlag: Piper
Preis: 17,00€
Seitenzahl: 496
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Klappentext:
2054: Der Klimawandel ist weit fortgeschritten, die Menschen leben auf engstem, hoch technologisierten Raum. Augmented-Reality-Programme erfreuen sich großer Beliebtheit – allen voran das Escape-Room-Spiel „Succession Game“, das in den sozialen Medien von Millionen Fans gefeiert wird. Als die Privatdetektivin Clue als Kandidatin ausgewählt wird, sieht sie ihre Chance, den zwielichtigen Megakonzern hinter dem Spiel von innen aufzumischen. Doch kurz nach Beginn des Spiels stirbt ein Teilnehmer, und Clue begreift, welche Abgründe sich hinter den Kulissen von „Succession Game“ verbergen. Plötzlich muss sie selbst um ihr Leben fürchten.
Quelle: www.piper.de
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Meine Meinung:
Als ein sehr großer Fan von Excaperooms jeglicher Art, konnte ich natürlich nicht einfach so über dieses Buch hinweg schauen. Und ich kann euch schon mal versichern, dass dieses Buch des Escaperoomvibe wirklich sehr gut rübergebracht hat und ich mich teilweise selber wie ein Mitglied des Spiels gefühlt habe!
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Aber fangen wir doch mal ganz von vorne an… Das Cover finde ich hier ebenfalls wirklich sehr gelungen. Die verschiedenen Treppen und Silhouetten von Personen sorgen dafür, dass man schon beim Anschauen des Covers schnell auf die mystische und spannende Stimmung innerhalb des Buches schließen kann und das finde ich immer super. Aber auch ansonsten ist das Cover optisch wirklich sehr schön gemacht.
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Mit dem Schreibstil der Autorin musste ich erstmal ein bisschen warm werden, aber auch das hat echt nicht lange gedauert. Meiner Meinung nach hat die Autorin einen sehr eigenen Schreibstil, den ich manchmal etwas kompliziert fand, aber dass kann auch an der Thematik des Buches liegen. Gleichzeitig schreibt sie aber auch sehr bildlich und bringt die Atmosphäre in und außerhalb des Escaperooms wirklich sehr gut rüber. Des Weiteren ist dieses Buch in einer genderinklusiven Sprache geschrieben, was mir prinzipiell super gut gefallen hat, aber ich muss gestehen, dass ich am Anfang noch etwas über die Pronomen gestolpert bin, aber das lag glaube ich vor allem daran, dass ich sie davor noch nicht so wirklich gekannt habe. Ich habe mich aber sehr schnell an die Pronomen gewöhnt und finde diesen Aspekt der Diversität auch gut und besonders auch wichtig!
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Auch über das Setting kann ich mich in keinster Weise beschweren. Die Geschichte spielt in Berlin und für mich hat dieses Großstadtsetting perfekt zum Rest der Geschichte gepasst. Eine Sache, die ich aber sogar noch besser fand, war das Spiel selber. Alle Räume und Spiele die vorkamen wurden sehr gut beschrieben und erklärt und sie hatten alle ihre eignen kleinen Besonderheiten. Hier kann man definitiv ein hohes Maß an Kreativität erkennen!
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Aber nicht nur das Setting wechselt immer wieder, sondern auch die Perspektiven, was ich sehr interessant fand. So liest man einerseits aus der Sicht von ein paar Spielern und anderseits aber auch aus der Sicht von Personen, die das Spiel von außen beobachten und so hat man einen guten Überblick über beide Seiten des Geschehens. Meiner Meinung nach waren auch die Charaktere selber sehr gut ausgearbeitet und hatten alle ihre eigene Persönlichkeit und Geschichte und ich habe mit allen mitgefiebert. Es braucht zwar seine Zeit, bis man alle Protas durchschaut hat und verstanden hat, warum sie tun was sie tun, aber genau das trägt dazu bei, dass man sich noch näher mit ihnen auseinandersetzt und spannend bleibt es dadurch auch. Auch die Nebencharaktere wurden hier mit viel Kreativität gestalten, denn auch sie wirken alle unterschiedlich und tragen auf ihre Art und Weise ihren Teil zur Geschichte bei.
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Wie vorher schon angedeutet, hat es aber ein bisschen gedauert, bis ich ganz in die Geschichte reingekommen bis. Besonders am Anfang wird man mit sehr vielen Informationen konfrontiert und ich hatte manchmal das Gefühl, dass man ein paar mehr Erklärungen noch hätte einbauen können, wie so das Grundsystem des Spiels funktioniert, da musste man sich einiges erschließen. Und auch die technischen Teile des Buches waren für mich nicht immer leicht zu verstehen, aber das liegt vor allem daran, dass ich mich in der Materie sehr schlecht auskenne, und ich habe mich dann mit der Zeit doch ganz gut eingefunden.
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Trotz dieser paar Passagen konnte ich das Buch aber kaum aus der Hand legen, denn es war durchweg spannend. Immer wieder kam es zu überraschenden Wendungen und dann hat man wieder die Perspektive gewechselt, usw. Es wurde also definitiv nicht langweilig. Am Ende gibt es auch einen kleinen Cliffhanger und ich hoffe sehr, dass ein zweiter Teil erscheint!
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Ein letzter Punkt, der mir sehr gut gefallen hat, war, dass die Autorin sehrt viele aktuelle Themen einbringt, aber auf eine realistische und sensible Weise und es ist echt erschrecken, wenn man sich mal vorstellt, dass wir echt nicht weit von so einer Zukunft entfernt sind. Aus möglichen Spoilergründen möchte ich jetzt aber auch gar nicht näher darauf eingehen.
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Fazit: Ein sehr gelungener, wenn auch manchmal komplizierter Escaperoom-Thriller, den ich fast nicht aus der Hand legen konnte. Klare Empfehlung!! Ich gebe 4,5/5 Sternen
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Hier könnt ihr das Buch kaufen:
https://www.piper.de/buecher/successi...





Profile Image for NiWa.
537 reviews9 followers
December 9, 2025
Im Jahr 2054 ist die Welt vom Klimawandel verändert. Das Leben spielt sich in dicht besiedelten, hochtechnisierten Städten ab. Aufgrund des Platzmangels ersetzen virtuelle Erlebnisse die Realität und das Augmented-Reality-Spiel „Succession Game“ zieht Millionen in seinen Bann.

Mich hat der Klappentext von „Succession Games“ neugierig gemacht. Die Vorstellung einer Zukunft, in der die Menschheit auf engen Raum gezwängt wird, klingt recht realistisch für mich. Genauso wie der Ansatz, dass die unmittelbare Umgebung technologisch hochgerüstet ist und die Menschen vermutlich in Augmented-Reality Unterhaltung finden hört sich für mich interessant und plausibel an.

Aus diesem Setting heraus hat sich die Autorin eine Augmented-Reality-Show überlegt, das „Succession Game“. Es handelt sich um eine Mischung aus Escape Room und Big Brother. Von dieser Ausgangslage habe ich mir eine vielschichtige, moderne und unterhaltsame Dystopie erwartet.

Privatdetektivin Clue ist Kandidatin im „Succession Game“. Ihr geht es weniger um das Spiel, sondern sie möchte den zwielichtigen Konzern dahinter aufmischen. Kurz nach Beginn der aktuellen Staffel stirbt ein Teilnehmer. Dadurch wird für die verbliebenen Kandidat:innen ersichtlich, dass sich unter dem virtuellen Spielbrett regelrecht Abgründe auftun, die sie um ihr Leben fürchten lässt.

Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Einerseits ist man mitten im Spiel und versucht mit Clue, den Hype zu entlarven. Ebenso dabei ist Theo, der eine rätselhafte Figur darstellt und Star sowie Legende von „Succession Game“ ist. Seine Geheimnisse werden nach und nach offenbart.

Auf der anderen Seite begleitet man eine Wohngemeinschaft von jungen Menschen, welche die Show beim gemütlichen Zusammensein verfolgen und disktutieren. Sie fiebern mit ihren Favoriten und werden immer mehr selbst Teil des Geschehens.

Die Spielwelt hat mir besser gefallen als die Realitätsebene, da ich sie spannender und atmosphärisch dichter fand. Die Challenges für die Teilnehmer:innen waren interessant und packend beschrieben. Jedes Mal war ich neugierig, welche Aufgabe als Nächstes ansteht und wie die Teams zusammengestellt werden.

Reizvoll fand ich auf jeden Fall, dass man beim Lesen zwischen Realität und Spielwelt springt. Allerdings kamen mit diesen zwei Ebenen viele Figuren zusammen, die kaum im Gedächtnis bleiben. Ich vermute, dass besonders im Realitätspart weniger Personen der Geschichte gut getan hätten, weil mehr Raum für die Entwicklung der Handlung und das Gefühl für die Umgebung geblieben wäre.

Denn trotz des originellen Konzepts hatte ich Schwierigkeiten, in die Zukunftswelt und in die Handlung hineinzufinden. Stellenweise wirkt das Szenario überladen, und, der Hergang schwer nachvollziehbar. Besonders Theos Verhalten und Entscheidungen konnte ich nicht immer folgen. Seine Motive und das Rätsel um seine Existenz sind fesselnd angelegt. Meinem Eindruck nach haben sie sich aber zu sehr in Andeutungen verloren. Oft hatte ich das Gefühl, durch ein Flimmern aus Bildern und Informationen zu treiben, ohne festen Halt zu finden. Es gab Passagen, in die ich völlig vertieft war, nur um wieder den Anschluss zu verlieren. Dieses ständige Auf und Ab hat mich etwas ratlos gemacht.

Sprachlich arbeitet Anika Beer gendergerechte Formen ein, was ich überraschend schnell als natürlich empfand. Nur eine Figur, die ihr Geschlecht regelmäßig ändert und dies visuell für andere kennzeichnet, stellte für mich eine Hürde dar. Es war nicht aufgrund des Geschlechterwechsels, sondern, weil ich mir kein Bild zur Person machen konnte. Trotzdem war es interessant für mich, dass die Autorin diese Vielfalt in ihrem Roman und somit in ihrer Zukunftsvision berücksichtigt hat.

„Succession Game“ ist meiner Meinung nach ein Thriller, der mit einer Fülle an futuristischen Ideen aufwartet. Trotzdem konnte mich die Umsetzung nicht durchgehend überzeugen, aber die Kreativität ist beachtenswert. Anika Beers Welt ist eine Mischung aus digitalem Rausch, allgemeiner Überwachung und individueller Täuschung. Es ist eine Zukunftsvision, die teilweise beunruhigend wirkt, aber mit einer Handlung, die mir zu sehr verschwommen ist.
Profile Image for Chenria.
22 reviews
October 22, 2025
Puh... 2,5 Sterne...
Ich habe das Buch geschenkt bekommen, sonst hätte ich es vermutlich nicht gelesen. Meine Erwartungshaltung war auch eine andere...
"SUCESSION GAME - Willkommen im Escape Room. Du hast 60 Minuten" steht auf dem Cover. Auf dem Rücken steht:

"Willkommen im Succession Game.
Dies ist dein erster Raum.
Deine Zeit startet jetzt.
Öffne das Schloss an der Tür in 60 Minuten, oder du wirst Game Over gesetzt."

Okay, klang spannend.
Die Grundindee des Buches war es auch... aber irgendwie war es verworren.
Irgendwie wurde nicht so richtig klar wo das Buch hin wollte. Théo (der Hauptcharakter) hat seit 5 Jahren ein Escape Room Game gewonnen, das angeblich ein totaler Social Media Hit ist... davon hat man im Buch nur nichts mitbekommen. Die beiden "Zuschauer" Charaktere waren da auch nicht sehr hilfreich - und auch nicht wirklich sympathisch.
Generell fehlte mir hier ein Sympathieträger...

Und der böse kapitalistische Konzern, der hier der "Villain" war... was haben sie denn alles gemacht? Angeblich wurde hier so viel über dne Konzern gesammelt und am Ende geleaked... aber was es war, fehlt dann dem Leser.

Im Buch wurde auch gegendert - und ich fange jetzt keine Genderdebatte an. Ich bin eine unabhängige und emanzipierte Frau aber das Gendern in diesem Buch war... anstrengend. Und auch nicht notwendig. "Ärzt_innenzimmer" und "Assistent_innen" liest sich in einem Roman komisch. In einem Fachaufsatz seh ich das zu einem gewissen Grad ein. Auch die neuen nichtbinären Pronomen... das hat das Lesen sehr holprig gemacht. Ich kannte die Deklination nicht, weswegen ich immer umdenken musste, wenn die nichtbinären Charaktere handelten. Gegen Ende dachte ich hab ich die Deklination drauf... aber irgendwie warm wurde ich damit nicht. Das geht in englischen Texten einfacher, da dafür keine "neuen" Worte gefunden werden müssen mit "they/them"...

Die Grundidee war okay. Aber zum Schluss war ich froh, durch das Buch durch zu sein.
Das beste waren die Escape-Room Parts... aber die waren leider nicht so stark vertreten wie der Aufmacher des Buches vermuten lässt.
Profile Image for Hendrik.
Author 2 books1 follower
November 25, 2025
Near-Future-Abenteuer zum Mitdenken

"Succession Game" ist eines dieser Bücher, die man nicht nebenbei lesen kann, wenn noch was im TV läuft oder man vergleichbar halb abgelenkt ist. Für diesen Virtual-Elimination-Escape-Room-Roman muss man aufmerksam lesen, denn es geht eine ganze Menge in Hintergrund vor. Ich habe zum Beispiel ein bisschen gebraucht, bis ich das mit den Personas, den Avataren, und was dafür notwendig ist an Anpassungen, verstanden habe. Auch die ganze Situation um Theo, den mehrfachen Champion des Succession Game, um die Hacker, um das Game selbst, das verlangt, dass man wach ist und am Ball bleibt.

Das klingt alles ein bisschen negativ, ist es aber in meinen Augen überhaupt nicht. Wenn man weiß, worauf man sich einlässt, ist es aber ein nahezu perfekter Near Future Roman, der spannend, unterhaltsam, tragisch und auch etwas dystopisch ist. Einzig das eher offene Ende hat mich ein wenig gestört. Es verweist sehr deutlich auf einen Folgeband, der aber aktuell wohl nicht mehr beim Verlag erscheinen wird. Der Roman an sich ist schon abgeschlossen, aber durch diesen Verweis hat mich das Ende etwas unbefriedigt zurückgelassen.

Davon abgesehen lohnt sich das Erleben von Theos Abenteuer aber auf jeden Fall. Wer Spaß am mitkombinieren und so manchem Twist hat, dürfte hier auf seine Kosten kommen.
Profile Image for maskedbookblogger.
443 reviews19 followers
October 2, 2022
Escape-Room-Thriller ist ein Subgenre aus dem Thrillerbereich, welchen ich sehr gerne lese, da es im Thrillerbereich etwas noch einmal komplett anderes ist. Aus diesem Grund habe ich mich auf dieses Buch gefreut.

In diesem Buch geht es um das Escape-Room-Spiel namens "Succession Game". Wir befinden uns im Jahr 2054 und die Welt hat sich im Vergleich zu unserer heutigen Realität enorm weiterentwickelt. Besonders Augment-Reality-Games werden in dieser Zeit sehr gehypt. Dazu gehört aus das Succession Game. Eines Tages wird die Privatdetektivin Clue für das Spiel ausgewählt. Bei der Teilnahme bei diesem Spiel sieht Clue die Chance, die Firma, welche hinter dem Spiel steht, von innen heraus zu entlarven. Doch kurze Zeit nach Beginn des Spiels merkt Clue, dass sie sich um ihr Leben fürchten muss, da ein Teilnehmer plötzlich ums Leben kommt. Was steckt wirklich hinter diesem Spiel?

Von der Grundidee hat mir das Buch gut gefallen, da die Autorin ein sehr düsteres Zukunftsszenario, sehr authentisch entwickelt und dieses durch viel Fachwissen untermauert. So konnte ich mir das Setting und Co. bildlich gut vorstellen und zugleich was über die Themen lernen.

Dennoch fiel mir der Einstieg in das Buch sehr schwer. Ich fand, dass man zu Beginn des Buches als Leser sehr viel Input bekommt, welchen man erst nach und nach kategorisieren kann. Ich war somit am Anfang mit den ganzen Figuren, Szenenwechsel sowie Monologen sehr überfordert und dies kommt bei mir selten vor. Zudem konnte ich mich leider nicht mit dem Schreibstil anfreunden, da ich bis zum Ende des Buches nicht in einen "Leseflow" kommen konnte. Dabei ist aber zu sagen, dass dies natürlich sehr subjektiv ist und ich mir vorstellen kann, dass andere Leser*innen kein Problem damit haben sollten.

Die Spiele des Escape-Rooms fand ich gut ausgewählt und sorgten größtenteils für den nötigen Nervenkitzel. Viel Spannung kam jedoch in meinen Augen erst ab der Hälfte des Buches auf und ab da konnte mich das Buch sehr unterhalten. Besonders die Wendungen in diesem Teil wären positiv hervorzuheben.

Zu den Figuren kann ich sagen, dass mir besonders die Nebenfiguren richtig gut gefallen haben. Clue fand ich auch gut gewählt, empfand jedoch eine weitere wichtige Figur namens Theo recht anstrengend.

Fazit: Auch wenn dieses Buch für mich persönlich nicht der stärkste Escape-Room-Thriller war, den ich gelesen habe, fand ich das Buch vom Setting her sowie ab der zweiten Hälfte interessant. Dennoch haben mir persönlich ein paar Sachen nicht so zugesagt. Wer sich trotzdem auf einen düsteren Zukunftsszenario-Escape-Room-Szenario einlassen möchte, ist hier richtig. Ich bewerte aber das Buch mit 3,5 Sternen, abgerundet auf 3 Sterne.
1,299 reviews2 followers
November 15, 2022
Im Jahr 2054 ist der Klimawandel weit fortgeschritten, die Menschen leben auf engstem, hoch technologisierten Raum. Das Escape-Room-Spiel »Succession Game« wird in den sozialen Medien von Millionen Fans gefeiert und mitverfolgt.

Die Privatdetektivin Clue wird als Kandidatin ausgewählt und möchte den zwielichtigen Megakonzern hinter dem Spiel von innen aufzumischen. Doch kurz nach Beginn des Spiels stirbt ein Teilnehmer, und Clue begreift, welche Abgründe sich hinter den Kulissen von »Succession Game« verbergen...

Wenn ich dieses Buch in einem Wort beschreiben müsste, dann wäre das wohl "ungewöhnlich". Von der Handlung, über die Charaktere bishin zum Schreibstil ist das Buch sehr eigen und besonders.

Der Schreibstil hebt sich vorallem deshalb von anderen Büchern ab, da sich die Autorin genderinklusiver Sprache bedient hat und Wörter wie "sere" und "sey" vorkommen, die ich davor so noch nie in Romanen gelesen habe. Dies hat mich erst einmal vor eine große Herausvorderung gestellt und mein Kopf hat geschwirrt, da war ein entspanntes lesen erst einmal nicht ohne weiteres möglich. Nach und nach bin ich aber immer besser reingekommen und irgendwann hat mich diese Schreibweise nicht mehr sehr gestört. Es war auch wie gesagt das erste Buch das ich mit genderinklusiver Sprache gelesen habe.

Auch die Spieler sind ungewöhnlich und ich es fiel mir sehr schwer sie wirklich zu "greifen", gerade zu Anfang. Aber nach und nach konnte ich immer mehr mit ihnen mitfiebern und war immer wieder überrascht welche Entscheidungen diese Personen gemacht haben.

Die Story ist anfangs sehr geheimnisvoll und viele Fragezeichen standen mir als Leser im Gesicht. Da muss man sich schonmal etwas durchbeissen, denn die Antworten werden erst nach und nach gelöst und erklärt. Die Handlung in den Escape Rooms fand ich richtig klasse! Sehr bildhaft wurden die verschiedenen Spiele vorgestellt und erklärt und es gab sehr oft unerwartete Wendungen und Überraschungen. Dies hat das Spannungslevel immer hoch gehalten! Zum Schluss gibt es einen kleinen Cliffhanger für einen zweiten Teil, das Buch ist aber auch alleine gut lesbar denn die wichtigesten Dinge werden abgeschlossen. Die Geschichte ausserhalb des Escape-Rooms war auch interessant aber mir teilweise mit zu viel Technik und Computerwissen versehen.

Fazit: Ein ungewöhnliches Buch, sowohl vom Schreibstil als auch von der Story und den Personen her. Wenn man sich aber darauf einlassen kann, bekommt man eine sehr neue und ungewöhnliche Geschichte!
Profile Image for Denise.
631 reviews9 followers
November 7, 2022
Berlin, 30 Jahre in der Zukunft: Der Alltag ist mehr oder minder voll digitalisiert. Die Menschen fiebern bei einem Escape-Spiel „Succession Game“ vor den Fernsehern mit. Die Teilnehmer werden in eine augment reality geworfen. So auch dieses Mal. Und doch ist dieses Spiel anders. Es gibt einen Toten…

„Succession Game“ von Anika Beer hat mich aufgrund des Klappentextes angezogen. Ein Escape Game in einer dystopischen Zukunft klang für mich sehr spannend. Leider konnte der Thriller nicht mit meinen Erwartungen mithalten.

Dies lag vor allem daran, dass ich sehr lange überhaupt nicht wusste, wie ich die einzelnen Persona und das Geschehen insgesamt in Einklang bringen soll. Es gab für mich zu viele Fragezeichen, die bis zur Hälfte einfach nicht aufgeklärt wurden. Dies dauerte mir zu lang.

Hinzu kommt, dass der Erzählstil zwar gut zu lesen ist, jedoch die Perspektiven so schnell wechseln, dass ich leider nicht in die Geschichte reingefunden habe.

Insgesamt eine tolle Grundidee, die leider an der Ausführung scheitert.
Profile Image for Emma.
741 reviews30 followers
November 24, 2023
Das Buch war eines meiner Highlights aus der Aktion #12für2023 - 12 Bücher von 12 Menschen empfohlen. Sonst wäre ich wohl nicht darauf aufmerksam geworden. Aber was für ein Buch!

Unglaublich gut konstruiert, da sitzt jedes Wort und der Plot erst recht. Auch wenn man viele Fäden im Blick haben muss und anfangs kaum weiß, warum welche Perspektiven wichtig sind, ist es nie anstrengend, sondern außerordentlich spannend. Und irgendwann auch traurig. Und nachdenklich. Und insgesamt steckt so viel in dem Buch!

Das Thema Gaming/Escape Room klang mir am Anfang zu sehr nach einem reißerischen Aufmacher, so dass ich etwas schlechteres erwartet hatte. Stattdessen ist dies hier eine sehr, sehr feinsinnige SciFi-Story und man merkt, dass Anika Beer wirklich Ahnung hat und oder sehr gut recherchieren kann. Ich bin auf so manche Finte hereingefallen und war am Ende - gerade von dem Ende - sehr begeistert. Das Buch geht nicht sofort wieder aus dem Kopf, was auch heißt, dass ich eine deutliche Empfehlung ausspreche, es ebenfalls zu lesen!
58 reviews4 followers
April 24, 2024
Zu aller erst, ich mag die Idee & das Setting des Biches echt gerne und mir gefällt auch dass solche dinge wie Neopronomen verwendet werden. Diese stören mich auch nicht. aber die Story an sich ist dür moch langweilig erzählt und es war wirklich schwer für mich, mich durch dieses buch hindurchzuquälen.
Insgesamt kann ich verstehen, weshalb dieses Buch Leuten gefallen könnte, für mich ist es aber leider überhaupt nichts.
11 reviews
July 11, 2025
An sich eine spannende Geschichte mit interessanten Charakteren. Jedoch viel es mir beim Lesen schwer, das Spiel mir vorzustellen. Teilweise habe ich den Ablauf nicht verstanden, sodass ich das Buch erneut lesen müsste, um die Handlung komplett zu verstehen.
Da ich die Autorin kennengelernt habe würde ich dem Buch eine zweite Chance geben.
Profile Image for Xenia.
87 reviews
August 10, 2025
Dieses Buch war für mich das erste was so dystopisch und Sci-Fi mäßig war. Ich fand es sehr spannend, diese Zukunft mit realistischen Sachen wie zb. anderem Sprachgebrauch was die Pronomen angeht. Ich fand auch die Geschichte um das Game sehr spannend, ich hab nur das Gefühl irgendwie nicht alles verstanden zu haben, vor allem das Ende hat mich etwas verwirrt.
Profile Image for Aniya.
341 reviews39 followers
January 1, 2023
Zwischen zu vielen POVs, unnötigem Liebesgedöns und anstrengendem Schreibstil durchaus spannende Abschnitte und gute Ideen.
Profile Image for LM.
591 reviews2 followers
December 14, 2025
Succession Game bekommt 3,5 Sterne von mir, da mich die kreative Welt und das Game gut unterhalten haben, ich aber stellenweise etwas vom Plot verwirrt war.

Plot
Battle Royale-artige Spiele sind eigentlich immer unterhaltsam und hier ist es nicht anders, besonders wenn es Figuren gibt, die clevere Pläne machen. Daneben hat mir gut gefallen, wie gender-divers die Figuren sind und dass das Buch in Berlin spielt. Die eröffnete Zukunftsvision ist detailreich mit einem Mix aus dystopischen und utopischen Elementen. Auch gibt es ein paar Mixed-Media-Elemente, die ich ebenfalls gut fand. Auch mochte ich den Twist, dass . Ich hätte mir aber noch gewünscht, mehr davon zu sehen, wie groß bzw. bedeutend das Game in der Außenwelt tatsächlich ist.

Figuren
Die Figuren haben mir grundlegend gefallen, auch wenn die Nebencharaktere teilweise etwas eindimensional sind.
Displaying 1 - 18 of 18 reviews

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