Sie ist eine Sklavin - doch in ihren Adern fliesst das Blut der mächtigen Magier!
Maru ist eine Sklavin. Auf sie wartet der Dienst in einer Palastküche oder auf den Feldern vor der Stadt. Bis sie vom skrupellosen Tasil gekauft wird - der Maru als Figur in seinem gefährlichen Spiel um Reichtum und Macht missbraucht. Und auch der uralte Daimon Utukku entwickelt Interesse an der jungen Frau und bietet ihr seine Hilfe an - doch die hat ihren Preis...
Torsten Fink, Jahrgang 1965, aufgewachsen an der Nordsee und im Nahetal, arbeitete lange als Texter, Journalist und literarischer Kabarettist. Er schreibt und lebt heute in Mainz, am liebsten mit Blick auf den Dom.
Naja... besonders spannend und innovativ fand ich das jetzt nicht. Zudem ist die Zeitspanne von drei Tagen etwas unrealistisch, bei allem was in dem Buch passiert.
rasanter und düsterer Auftakt „Die Diebin – Die Tochter des Magiers“ von Torsten Fink ist der erste Teil einer Fantasy-Trilogie.
Als Sklavin hat Maru keine guten Aussichten. Doch kommt sie nicht in einen Tempel oder Palast, wie es vorgesehen war. Denn sie wird von dem zwielichtigen Tasil gekauft. Die sie für seine Machtspiele um Reichtum missbraucht.
Maru ist ein junges Mädchen, welches ins eiskalte Wasser geworfen wird. Tasil verlangt viel von ihr und sie muss mit den Aufgaben wachsen, sonst schafft sie es nicht. Ihre Vergangenheit liegt im Dunkeln und doch spielt sie eine große Rolle.
Die Charaktere sind alle sauber gestaltet und haben ihre Eigenheiten wie Tasil und Biredh. So wirken sie lebendig. Ein paar der Charaktere vom Anfang spielen auch später noch eine wichtige Rolle. Dies macht es sehr interessant und lässt einen mehr über sie erfahren.
Torsten Fink hat sich eine eigene Fantasywelt mit menschlichen Völkern und Magie geschaffen. Es gibt Götter und dämonische Wesen. Die Struktur der Völker und ihre Kultur haben zwar bekannte Elemente, passen aber gut in seine Welt hinein. Den Schwerpunkt der Geschichte spielt in der Stadt Serkesch. Denn dort droht ein Bruderkrieg um einen Thron.
Die Geschichte an sich ist sehr rasant. Vor allem wenn man bedenkt, dass sie innerhalb von drei Tagen spielt. Dennoch findet man gut in sie hinein und kann sie angenehm lesen. Durch das Rasante baut sich schnell Spannung auf, aber auch durch die Undurchschaubarkeit Tasils. Maru ist ein Spielball der Mächte um sie herum. Als Leser möchte man wissen ob es sie zerquetscht oder sie daran wächst und ihren Weg findet.
Das Cover zeigt eine Silhouette einer vermummten Person mit einem Schwert in der Hand. Im Hintergrund sind zwei Vögel zu erkennen. Der Rest des Covers ist in roten Tönen gehalten. Es wirkt bedrohlich und düster, wie die Gefahren die Maru meistern muss.
Die Trilogie hatte ich schon einige Zeit auf meinem Wunschzettel stehen. Doch Viktoria von diary of a booklover hat den Stein ins Rollen gebracht. Sie hatte die letzten zwei Teile als Rezensionsexemplare bekommen und hat einen neuen Rezensenten gesucht, weil sie Fantasy nicht so mag. Also habe ich mir Band 1 besorgt und ich muss sagen es hat sich gelohnt. Maru habe ich schnell ins Herz geschlossen und ich war hin und weg, was alles so in drei Tagen passieren kann. Es war Spannung pur.
Neben der offiziellen Blanvalet-Ausgabe der Romanreihe besitze ich selbst eine ungekürzte Sonderausgabe, die ein anderes Cover besitzt. Generell ist dieses aber vom Stil her genauso gehalten. Daher beziehe ich mir hierbei auf das Blanvalet-Cover und den Klappentext auf der Verlagsseite. Beides finde ich gut gewählt, auch wenn das Cover etwas nichtssagend ist und der Klappentext nach dem Lesen des Romans verheißungsvoller klingt als das Abenteuer letztendlich war.
Das heißt aber keineswegs, dass der Roman inhaltlich nichts zu bieten hätte. Die junge Maru wird von Tasil gekauft und begleitet ihn in eine Stadt, in der Tasil sich Reichtum erhofft und ein Streit zwischen Brüder entbrannt ist. Maru wird dabei zum Spielball, erfährt viel über die politischen Strukturen und muss selbst immer wieder ihren Kopf hinhalten. Durch das Sklavenmädchen, das sich in der Welt selbst kaum auszukennen scheint, kann der Leser schnell anknüpfen und erfährt viel über die Welt, in der die Handlung spielt. Beim Weltenbau legt Fink ein Glanzstück hin und schafft mit dem ersten Band der Trilogie eine authentische Welt. Diese lässt an den Orient denken. Leider lässt die Stärke des Romans – also der Weltenbau – die Handlung in den Hintergrund rücken. Zunächst einmal wird man bereits auf den ersten Seiten mit vielen fremdklingenden Namen konfrontiert, die man sich merken muss. Auch später scheinen Geschichte und Politik wichtiger zu sein als eine spannende, vorantreibende Handlung. Vieles bleibt im Ungewissen. Der Autor scheint es mysteriös zu mögen. Erst spät merkt man, worauf die Handlung in diesem Band hinauslaufen soll und selbst dann ist es nur mäßig spannend, was vor allem daran liegt, dass Maru als Protagonistin nie richtig herausgebildet wurde, sondern immer nur hin- und hergeschickt wird und selbst zwar augenscheinlich nicht ganz unwichtig ist, aber was hinter ihr steckt erfährt man nur indirekt und es scheint bisher keine richtige Bedeutung zu haben. So habe ich das Ende des Bandes auch eher müde belächelt. Auch mit dem Fantasy-Aspekt des Romans konnte ich nur wenig anfangen, da darauf kaum eingegangen wurde. Es gibt zwar einige verstrickte Plotstränge, die sehr clever sind, aber da die Handlung eher vor sich hin tröpfelt, kommen diese kaum zur Geltung.
In dem Roman scheint Maru eigentlich die zentrale Figur zu sein, aber dennoch erfährt man über sie nur wenig bis gar nichts. Sie bildet sich keine richtigen eigenen Meinungen und bleibt eher im Hintergrund. Zudem kommt hinzu, dass sie sehr naiv ist und nicht daraus lernt. Am Ende hatte ich das Gefühl, mehr über fast alle anderen Charaktere zu wissen. Da ist Malk Numur, der schnell in Rage gerät. Tasil, das Schlitzohr, das nur auf seinen eigenen Vorteil aus ist. Immit Schaduk, der gern die Strippen in der Hand hält. Sie alle werden viel besser charakterisiert und wirken wiederum in sich gut durchdacht, während Maru blass bleibt.
Der Schreibstil passt sehr gut zum Roman und dem Fantasy-Genre. Es gibt zwar öfter ein paar eher umständliche Sätze, aber im Großen und Ganzen gelingt es Fink, seine Welt mit Worten zu zeichnen. Die verschiedenen Orte hatte ich dadurch sehr gut im Kopf. Die Figuren werden leider sehr viel anhand ihrer Herkunft beschrieben, was beim bildlichen Vorstellen nicht sonderlich hilft. Gerade für einen All Age-Roman kann der Autor zwischen einfach Dialogen und ausgeprägten Beschreibungen vermitteln. Am Anfang der Kapitel gibt es außerdem immer einen Satz, der etwas über die Kultur und Geschichte der Akkesch aussagt.
Leider muss ich sagen, dass sich meine Begeisterung für diesen Roman in Grenzen hält. Vieles war mir zu rätselhaft, die Hauptfigur zu blass und hinzukam, dass das Erzähltempo geradezu einschläfernd ist und bis auf die Intrigen, die gesponnen werden, einfach nichts passiert. Fast hat man das Gefühl als wäre eigentlich Tasil der Protagonist. Das Setting an sich war großartig erdacht, wenn auch vielleicht zu intensiv in den Vordergrund gerückt, aber eine richtige Handlung lässt sich kaum erkennen. Nachdem man als Leser auch überhaupt nichts erfährt, wird es irgendwann sehr anstrengend, dem Roman noch weiter zu folgen und das Ende war absolut vorhersehbar. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Folgebände dieses Defizit wieder ausbügeln können.
Fazit: „Die Diebin“ könnte Leser begeistern, die für einen gut durchdachten Weltenbau und orientalisches Setting brennen. Handlung und Charaktere bleiben dabei aber im Hintergrund.
I... um.. don't even know what to say. I have no idea why I bought this series, but here we are. I feel like I just read 400 pages for nothing. Much going on, but nothing really happened and what kind of ending was that? Huh? And overall. I'm not into the kind of books you need a glossary for. Too many different peoples and names and everything just thrown at you, so you don't even understand what is going on anymore. But oh well, on to the next one.
Dieses Buch ist mir vor Jahren von einer Freundin geschenkt worden.. ich mochte Maru, das sklavenmädchen und ihren Kampf gegen tarsil. Für mich ist es aber kein klassisches Fantasy buch bis auf den Dämonen utuuku. Deshalb nur drei Sterne.
"Die Diebin" ist ein interessanter Auftakt zur Trilogie eines deutschen Autors. Es ist vor allem ein Buch für Freunde politischer Spielchen und Intrigen; nicht wirklich etwas für Actionliebhaber und schon gar nichts für Leser, die auf eine Romanze hoffen. Die Welt ist gut aufgebaut, auch wenn es in der heutigen Zeit unvorstellbar erscheint, dass Gesellschaften existieren können, in denen es nur einen einzigen grundlegenden Glauben gibt. Die Charaktere sind gut herausgearbeitet und glaubwürdig, wenngleich es zumindest bei der männlichen Hauptperson Tasil nur selten zu erahnen ist, was ihn gerade motiviert, während die weibliche Hauptperson Maru auf seinen Befehl oder die Ratschläge anderer hin von einem Schlamassel zum nächsten hetzt. Dennoch bleibt es spannend, und ich freue mich auch auf den zweiten Teil, obwohl sich wahrscheinlich an dem von-einem-Hindernis-zum-nächstgrößeren-kommen nicht viel ändern wird. Dennoch, vier von fünf Sternen (lieber noch keine fünf, denn es sieht so aus, als würde es sich im Verlauf der weiteren Bände noch nach oben entwickeln können). Ach, und ein Spaßpunkt für den witzigen Titel. Denn ich kann mich nur an eine einzige Szene erinnern, in der Maru tatsächlich etwas stiehlt...
Maru ist eine Sklavin auf dem Weg in den Palast, als sie von Tasil gekauft wird. Von Anfang an scheint mit dem Mann etwas nicht zu stimmen. Und Maru scheint die einzige zu sein, die wirklich etwas merkt. Überhaupt scheint Maru selbst auch nicht so ganz zu den anderen Sklaven zu passen.
Meinung:
Ich bin noch zwiegespalten. Im Prinzip war die Story nicht uninteressant, Maru ist sympathisch und Tasil scheint vielschichtig genug, dass ich immer noch nicht sicher bin, ob er nicht doch einen guten Kern hat. Was mich ein bisschen stört ist, dass ich nicht ganz verstehe, warum das Buch "die Diebin" heißt. Außerdem betont der Autor so oft, dass Tasil "ungewohnt gesprächig" ist, dass mir das gar nicht mehr ungewohnt vor kommt. Die zwei Sterne weniger sind nicht eigentlich punktabzug sondern eher ein Ausdruck meiner Unentschlossenheit. Das Buch war nicht so spannend, wie es hätte sein können, die Reihe könnte aber dennoch sehr gut werden. Eine Meinung die ich auch hier in den doch sehr unterschiedlichen Rezensionen bestätigt sehe. Noch sehe ich nicht, wo das hingeht, aber ich hoffe, im nächsten Teil Klärung zu erfahren.
Fazit:
War bisher nicht schlecht, könnte aber noch was kommen.
Eigentlich spannendes Buch, manchmal etwas langatmig besonders wenn man bedenkt, dass das ganze Buch die Ereignisse von insgesamt nur 3 Tagen wiedergibt.
Das Buch war nicht schlecht, aber man kommt bei diesen vielen Bezeichnungen leicht durcheinander. Schade, dass ich erst am Ende entdeckt habe, dass es hinten im Buch ein Glossar gibt.