Ruhe kehrt in Aquenos ein – so schien es zumindest für kurze Zeit. Schon verfolgt Aurelian die nächste Vision, die ihn und Kayron eines Nachts zu den Kappas an Land zwingt. Wenn sie sich nicht beeilen, geschieht erneut eine Katastrophe. Und eine weitere Tragödie wollen weder Aurelian noch Kayron zulassen. Für Kayron ist es nahezu unerträglich, dass er seine Gefühle für den Prinzen nicht mehr leugnen kann. Er findet Aurelian anziehend und faszinierend. Und was soll er tun, als er dem in goldenes Licht getauchten Aurelian gegenüberschwimmt und die Welt um sie herum vergisst? Sich wirklich auf den Prinzen einlassen – ist es das, was Kayron will? Oder spielen nur seine Hormone verrückt?
Dies sind die Abenteuer des Prinzen Aurelian und seiner Waffe Kayron.
In der Welt Aurelians verzehrt die Angst die Herzen der Wesen und verwandelt all jene, die kein passendes, magisches Instrument beschwören können mit dem fünfundzwanzigsten Lebensjahr in Angstdiener. Diese sind nur auf das Verschlingen der Herzen geeicht. Die Wesen lernten damit umzugehen, aber dennoch stellt die Angst eine ständige, stille Bedrohung dar.