5+⭐
Mir fehlen gerade irgendwie die richtigen Worte, um dieses Buch zu beschreiben. Dieses Buch, was die Ernsthaftigkeit eines Lebens beschreibt, das nicht selbstbestimmt ist, dass die Realität in einem Gefängnis aufzeigt, dass von Zweifeln, Ängsten und Problemen handelt, die einen erdrücken und die sich nicht so leicht lösen lassen.
Und gleichzeitig ist da diese Leichtigkeit, wenn sich Devon und Tyler das erste Mal treffen, diese Verbundenheit, die man sofort spürt, die Funken, die Anziehung, die Hoffnung, dass das Leben lebenswert und mehr als nur trist und grau ist.
Und dazu kommt noch, dass dieses großartige Buch eine unglaubliche Message hat: Monster müssen nicht immer diejenigen sein, die Schlimmes getan haben oder im Gefängnis sitzen, Monster lauern überall, ob wir sie nun erkennen oder nicht. Wie wird entschieden, dass jemand böse ist? Was ist, wenn jemand etwas Unvorstellbares tut, jedoch mit einer guten Absicht? Wem kann die Schuld gegeben werden?
Das Buch beschäftigt sich mit so vielen wichtigen Themen und Fragestellungen, auf so sensible Weise, dass man gar nicht drumherum kommt, selbst viel darüber nachzudenken.
Und wenn man sich nicht gerade den Kopf über solche Fragen zerbricht und Dinge hinterfragt oder sich noch mehr in Devon und Tyler verliebt, dann fliegt man durch die Seiten dieser rasanten Geschichte, die unterhaltsam und ereignisreich geschrieben wurde, dass ich gar nicht aufhören konnte oder wollte. Es gab wundervolle Charakterentwicklungen sowie ein paar eingebaute Plottwists und ein Cliffhanger, der es in sich hat, runden dieses Meisterwerk und Highlight ab.
Unbedingt lesen: lasst euch euer Herz brechen und danach wieder zusammenkitten✨