Ein faszinierender Blick aufs Leben der legendären Kaiserin – aus Sicht ihrer Friseurin und engsten Vertrauten Fanny AngererWien 1863. Bei einer Premierenaufführung am Wiener Burgtheater wird Kaiserin Elisabeth auf die kunstvolle Frisur der Hauptdarstellerin aufmerksam. Sie verlangt, deren Friseurin zu sprechen, und bietet ihr kurzerhand eine Stelle bei Hofe an. So gelangt die junge Fanny Angerer, uneheliche Tochter einer Hebamme, an die prunkvolle Hofburg. Von nun an widmet sie sich jeden Morgen drei Stunden lang der Haarpflege der Kaiserin, die schon bald ihre intimsten Geheimnisse mit ihr teilt. Doch als Fanny sich Hals über Kopf verliebt und den Dienst quittieren will, droht Sisi ihre Friseurin und engste Vertraute zu verlieren …
Ich wurde 1967 in Freiburg geboren und bin in Tübingen aufgewachsen. Nach dem Abitur habe ich Journalistik und Biologie in Dortmund studiert und beim WDR in Köln volontiert. Heute lebe ich mit meinem Mann, zwei Töchtern und zwei Hunden in einem kleinen Dorf bei Stuttgart. Wenn ich nicht als Wissenschaftsjournalistin arbeite, schreibe ich Bücher.
Als ich dieses Buch bei meinem alten Arbeitgeber entdecke, musste ich es unbedingt haben.....obwohl ich meine "Sissimanie" glaubte, im Griff zu haben...!
Mara Andeck konzentriert sich in ihrem flüssig und gut zu lesenden Roman auf die Jahre 1863 bis 1865, in denen die junge Fanny Angerer die Friseurin der Kaiserin Elisabeth von Österreich wird. Spannend und überaus gut recherchiert hält sich dieser Roman an alle relevanten historischen Fakten...und lässt ein intensives Bild der Facetten reichen Sissi entstehen....
Ein schönes Buch zum Jahresabschluss und ein ganz besonderer Blickwinkel auf Sisi. Nicht verkitscht, aber auch nicht so zynisch, wie das in anderen Werken durchaus vorkommt. Lesenswert!
Buch dreht sich rund um die Friseurin Fanny und wie diese in den Hofstaat der Kaiserin Sisi kommt. Roman beruht lose auf wahren Begebenheiten und lies sich entspannt lesen. Man lernt Sisi noch mal etwas anders kennen und wie sehr diese im goldenen Käfig sitzt und was das strenge Hofprotokoll mit der Kaiserin und der Belegschaft macht. Der Plot ist sehr vorhersehbar aber mir hat das Buch dennoch als einfache Lektüre für zwischendurch gut gefallen.
Moc hezké čtení. Zaujme jak svým příběhem, který je napsán z pohledu císařovniny kadeřnice, tak i historickými fakty, kterými je kniha protkána.
oblíbené pasáže:
"Co to je?" "Pasta na náplasti z lékárny" ... "To je zajímavé. Ale proč mi to ukazuješ? "Protože to je řešení tvého problému" Berti zatleská _____________________________________________ "Mám zkušenost, že člověk dostane mnohem častěji to, co požaduje, když o to žádá v krátkých větách. Neměly by obsahovat více než čtyři slova, nanejvýš pět." ... Nakrátko se odmlčím a pak hlasitě a jasně prohlásím: "Chci teplou vodu!" "To bylo ono?" zeptá se císařovna "Tři slova" odpovím sebevědomě. ••• "Ta teplá koupel byla nádherná" pošeptá mi císařovna _____________________________________________ Feifalik se usměje "Naštěstí mám dar, že dokážu klobouk během vteřiny předělat" Zvedne se ze židle, klobouk na ni položí a opět si sedne. ... "Voilà! Teď je z něj polštářek" _____________________________________________ "Každý není vhodný pro manželství. U mne to například není jisté. Možná jsem cosi jako zebra" "Zebra?" Nakloním hlavu a kriticky si ho prohlédnu "Na první pohled to tak nevypadá" ... "Zebry jsou pruhovaní koně" pokračuje "Ale ještě nikdo neviděl zebru zapřaženou do kočáru, že? ... "To spočívá v tom, že se zebra ke kočáru zapřáhnout nemůže" vysvětlí Feifalik "Prostě to nejde. Vždycky se bude vzpírat a cenit zuby, dokonce i tehdy, když ji to učí už jako hříbě" "A vy si myslíte, že jste jakási zebra a manželství je druh kočáru?" Přikývl "Přesně tak" "To jsem potom já zřejmě taky zebra"
Die Geschichte zweier sehr unterschiedlicher Frauen
Covertext: Wien 1863. Bei einer Premierenaufführung am Wiener Burgtheater wird Kaiserin Elisabeth auf die kunstvolle Frisur der Hauptdarstellerin aufmerksam. Sie verlangt, deren Friseurin zu sprechen, und bietet ihr kurzerhand eine Stelle bei Hofe an. So gelangt die junge Fanny Angerer, uneheliche Tochter einer Hebamme, an die prunkvolle Hofburg. Von nun an widmet sie sich jeden Morgen drei Stunden lang der Haarpflege der Kaiserin, die schon bald ihre intimsten Geheimnisse mit ihr teilt. Doch als Fanny sich Hals über Kopf verliebt und den Dienst quittieren will, droht Sisi ihre Friseurin und engste Vertraute zu verlieren.
„Sisi – Die Sterne der Kaiserin“ von Mara Andeck ist ein Roman mit einem historischen Hintergrund.
Zwei Frauen die unterschiedlicher nicht sein können. Dies wir den LeserInnen schon im Prolog vor Augen geführt.
Sisi wird 1837 geboren. Ihre Eltern der Herzog Max Joseph in Bayern und ihre Mutter Prinzessin Ludovika Wilhelmine. Elisabeth hat alles was man sich wünschen kann. Mit 16 Jahren heiratet sie den Kaiser Franz Joseph von Österreich und wird Kaiserin. Aber glücklich wird sie am Kaiserhof nicht.
Franziska Angerer wird 1842 geboren. Sie ist die Tochter einer unverheirateten Hebamme. Der Vater von Fanny ist gestorben. Die Mutter versucht sich mit den Kindern mehr schlecht als recht durchzuschlagen. Später heiratet sie den Friseur Angerer. Durch ihn entdeckt Fanny die Liebe zum Friseurhandwerk. Sie wird erst Friseurin am Wiener Burgtheater und später Friseurin von Kaiserin Sisi und ihre engste Vertraute.
Ab diesem Zeitpunkt nimmt die Geschichte Fahrt auf. Man verfolgt das Leben der zwei unterschiedlichen Frauen. Man erlebt wie sich die beiden anfreunden. Fanny widmet sich jeden Tag mehrere Stunden der Haarpflege von Kaiserin Elisabeth. Dabei vertraut ihr Sisi viele ihrer intimen Geheimnisse an. Sie begleitet die Kaiserin zu Terminen und auf ihren vielen Reisen.
Die Geschichte ist aus der Sicht von Fanny erzählt. Von Sisi gibt es natürlich unzählige Überlieferungen. An die hat sich Mara Andeck auch ziemlich genau gehalten. Auch der historische Hintergrund ist exzellent recherchiert. Von Fanny Angerer gibt es nicht so viele Informationsquellen. Hier hat die Autorin ihre künstlerische Freiheit walten lassen. Diese Fiktive Seite ist so eng mit den historischen Fakten verwebt, dass man als LeserIn es nicht mehr trennen kann. Für mich gibt alles ein sehr schönes Gesamtbild. Der Schreibstil von Mara Andeck ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Die Geschichte mit Sisi und Fanny hat mich gefesselt und begeistert. In letzter Zeit sind einige Romane über Sisi erschienen. „Sisi – Die Sterne der Kaiserin“ gehört zu den wirklich guten Geschichten. Mich hat das Buch schon nach wenigen Seiten in seinen Bann gezogen.
Lange bevor ich das Buch gelesen habe, habe ich selbst über Fanny geforscht. Ich habe mich sofort für Hugo interessiert (nicht nur wegen seines Geburtsorts, sondern auch wegen seines anderen Wohnorts - er hat in Brünn studiert). Außerdem gehörte Fannys Vater zu den Deutschböhmen, so dass die Friseurin der Kaiserin ziemlich eng mit Tschechien verbunden ist.
Der Roman beschreibt einen Abschnitt aus dem Leben von Fanny und Elisabeth, und mir gefällt die präzise Darstellung der Fakten. Der Leser erfährt auch viel über die damalige Zeit.
Mir gefällt die Art und Weise, wie sich die Autorin Hugo vorgestellt hat. Es war wunderbar zu beobachten, wie er versucht, Fanny für sich zu gewinnen. Der Kauf des Klaviers, die Rettung des Pferdes, ... Ich hätte ihn auch gerne als Verehrer gehabt.
Durch Fannys Augen bekamen wir einen Einblick, wie der kaiserliche Hof funktioniert hat. Ich fand es amüsant, als Fanny von sich selbst als moderner Frau sprach und darauf hinwies, dass sie sich ja schließlich im 19. Jahrhundert lebt. Es gab noch mehr solcher tollen Momente in dem Buch.
Die letzte Hauptfigur ist Kaiserin Elisabeth. Der Autorin ist es gelungen, die Vielschichtigkeit ihres Charakters einzufangen und die Kaiserin dennoch so darzustellen, dass wir sie mögen und verstehen, warum die Menschen in ihrem Kreis, ihr gegenüber loyal waren.
Am Text selbst habe ich nichts zu bemängeln. Die Kapitel sind von angemessener Länge und in jedem Absatz passiert etwas.
Dieser Roman versucht einer historischen Person aus dem Umfeld der Kaiserin eine Stimme zu geben: Franziska “Fanny” Angerer, ihrer privaten Friseurin, die 32 Jahre lang in Diensten Elisabeths stand. Man sagt, ihrem Friseur/ihrer Friseurin würde eine Frau “alles” erzählen. Was soll man sonst auch machen, wenn man wie Kaiserin Sisi, deren Haare fast bis zum Boden gingen, oft stundenlang frisiert werden musste? Wenn man allerlei Kuren und Prozeduren über sich ergehen lassen musste, damit die Haare dem eigenen kaiserlichen Anspruch genüge leisteten? Haarausfall war Sisi ein Graus und sie betrauerte jedes einzelne Haar, das der Kämmprozedur zum Opfer fiel, indem sie es in einer Silberschale auffangen ließ. Fakt ist, Friseurin bei der Kaiserin zu sein, war ein physischer und mentaler Knochenjob, denn auch über politische und gesellschaftliche Themen, Kultur und die neueste Mode sollte eine Friseurin mit der Kaiserin parlieren können ohne ihr mit der eigenen Meinung zu missfallen, während sie zeitgleich eine in kaiserlichen Augen perfekte Frisur abliefern musste.
Die Beziehung der beiden ungleichen Frauen im Roman beginnt, als Sisi bei einem ihrer Theaterbesuche im Burgtheater die Künste der dort angestellten Friseurin anhand der Frisur einer Schauspielerin bewundern konnte. Vom Fleck weg wird sie vom Hof einberufen, denn zunächst müssen ihre Eignung und ihr Leumund gründlich überprüft werden, letztlich wird sie eingestellt. Von nun an widmet sich die Stieftochter eines Friseurs ausschließlich den kaiserlichen Haaren und bekommt im Roman am eigenen Leib zu spüren, was es bedeutet, Teil des kaiserlichen Hofstaates zu sein. Glanz und Glamour, moderate Berühmtheit und ein finanziell sorgenfreies Leben geben sich mit Verschwiegenheitsgelübden, Hofintrigen und allerlei Personen, die einem nicht wohlgesonnen sind, die Klinke in die Hand. Hinzu kommt, dass die Kaiserin es nicht goutierte, dass ihre persönlichen Angestellten - also die weiblichen - Kontakte zum anderen Geschlecht unterhielten, die über das Professionelle hinausgingen. Sprich: Wollten die Hofdamen eine Ehe eingehen, wurden sie in der Regel aus dem Dienst bei der Kaiserin entlassen. Auch Fanny muss sich im Roman schließlich zwischen Gefühl und Vernunft, zwischen der Liebesbeziehung zu einem Mann und ihrer Loyalität gegenüber der Kaiserin entscheiden. Oder kommt doch alles ganz anders?
Nach dem wirklich gelungenen “Wohlfühl-Opener”, bei dem wir gleich die Kaiserin kennenlernen und viel von der Ich-Erzählerin Fanny erfahren, hätte ich mir gewünscht, dass es in ähnlichem Modus weitergeht. Stattdessen bekommen wir sofort ein absolutes Trigger-Thema (Spoiler: Totgeburt) um die Ohren gehauen. Bei einem historischen Wohlfühlroman - so suggeriert es zumindest das Marketing - muss ich doch nicht gleich am Anfang “Das Leben ist ein schreckliches Jammertal” von den Dächern rufen. Ich war nach dem schönen Anfang, der mich emotional echt gefangen genommen hat, total schockiert und hätte das Buch am liebsten wieder weggelegt. Zumal die Kindheitsgeschichte Fannys und ihrer Schwester auch schon sehr traurig und deprimierend ist, für mich hätte das als Aufhänger für den “from rags to riches”-Trope völlig ausgereicht. Außerdem wissen wir, so schreibt es die Autorin im Nachwort, sehr wenig von der historischen Fanny Angerer und die Geschichte ihrer Herkunftsfamilie ist ebenso erfunden wie die traurige Geschichte, mit der die Existenz der “Sisi-Sterne” später im Buch erklärt wird (correct me if I'm wrong). Wäre der Anfang nicht gewesen, hätte ich volle Punktzahl für dieses Buch gegeben. Mir gefällt die Ich-Erzählerin, die Zeichnung des Charakters der Kaiserin und ihrers Umfelds (von denen mir einige Figuren noch aus dem “Sisi”-Roman von Karen Duve frisch in Erinnerung waren) und auch die (historische) Figur des Hugo Feifalik, der einen sehr witzigen und sympathischen “Love Interest” für Fanny abgegeben hat.
Bis auf den Anfang, der für mich das restliche Buch leider negativ überschattet hat, ein wirklich sehr guter historischer Roman für alle, die so wie ich nicht genug bekommen können von “Sisi”.
In ihrem Roman ,, Sisi- Die Sterne der Kaiserin " erzählt die Autorin Mara Andeck aus dem Leben der Kaiserin, wie es noch nie erzählt wurde.
Schon das Buchcover ist so wunderschön gestaltet. Die berühmte und kunstvoll geflochtene Frisur mit den glitzernden Sternen lässt sofort an die Kaiserin denken. Im Verlauf der Geschichte wird der Leser vieles über die Kunst des Frisierens und auch die Bedeutung der Sterne erfahren.
Um belegbare Fakten aus dem Leben der Kaiser Elisabeth von Österreich hat Mara Andeck eine wunderschöne Geschichte erschaffen, wie sie in Wirklichkeit sein könnte. Aus der Sicht ihrer Hoffriseurin Franziska Angerer, von allen Fanny genannt, wird dieser Roman erzählt.
Im Epilog werden die Geburten von Sisi und Fanny beschrieben. Noch unterschiedlicher könnten ihre Herkünfte und Lebensumstände nicht sein. Fanny , 4 Jahre jünger als Sisi, arbeitet als Friseurin am Burgtheater, als Sisi auf sie aufmerksam wird. Sie bestellt sie zu sich , um ihr die Stelle als persönliche Hoffriseurin anzubieten. Welch ein Traum ! So nimmt Fanny die Stelle an und ist von nun an täglich mehrere Stunden mit den fast bodenlangen Haaren beschäftigt. Sie kreiert die wundervollen Frisuren und kommt dabei der Kaiserin immer näher. Sie freunden sich an. So kommt es , daß in Gesprächen auch persönliches gespürt und gesagt wird. Es ist nicht immer einfach, im Dienste Ihrer Majestät zu stehen, ist Sisi doch durch ihre eigenes, eingeschränktes Leben am Hofe , innerhalb der Familie , immer beobachtet durch die Bevölkerung, häufig unzufrieden. Dies lässt sie auch an ihrem Personal aus. Doch ihre Beziehung zu Fanny ist eine besondere. Fanny kann sich in Sisi und ihre Gefühle hineinversetzen und gibt so manches Mal unerwartete Antworten. Sie wird eine enge Vertraute der Ksiserin. Durch ihre Ähnlichkeit im Aussehen, übernimmt Fanny das ein oder andere Mal, die Rolle von Sisi, so daß diese unbeschwerte Augenblicke ohne Beobachtung genießen kann.
Weil ihre Arbeit Fanny so sehr erfüllt, macht es ihr nichts aus, daß sie nicht heiraten kann. Denn als verheiratete Frau verliert sie ihre Stellung am Hof. Doch dann begegnet ihr Hugo Feifalik und ihr Gefühlsleben gerät durcheinander. Wie wird sie sich entscheiden ? Für die Kaiserin oder die Liebe?
Mara Andeck hat mich mit dieser Geschichte tief in das Leben in Wien und am Hofe der Kaiserin eintauchen lassen. Ich habe Fannys Leben von April 1863 bis ins Frühjahr 1868 begleitet. Durch ihre Augen, ihre Gedanken und Gefühle habe ich einen wunderbareren Einblick in Sisis Welt erhalten. Ein Blick in das zwar glänzende und prachtvolle, aber auch trauriges und einsames Leben der Kaiserin. Jede Medaille hat eben auch eine Kehrseite.
Das Leben der einfachen Familien in Wien und das Leben am Hofe sind so realistisch beschrieben, daß ich immer das Gefühl hatte, mitten drin zu sein. Fanny ist eine sehr sympathische junge Frau, mit Ehrgeiz, aber auch mit ganz viel Feinfühligkeit, was ihre Umgebung und ihre Familie und eben auch Sisi angeht.
Der Text liest sich so flüssig, daß beim Lesen die Zeit nur so verfliegt. Ich war so gefesselt von der Ges, daß ich das Buch nur ungern zur Seite legen konnte und traurig war, als es endete. Ich hätte ewig weiter lesen können.
Daß es die Hoffriseurin Fanny tatsächlich gab und diese 32 Jahre lang im Dienste von Sisi stand ,wusste ich nicht. Es hat mir ganz große Freude bereitet, auf diese Weise einen neuen Einblick in das Leben der Kaiserin zu bekommen. Es ist Mara Andeck hervorragend gelungen, die historisch belegten Fakten zu Sisi und ihrer Friseurin mit einer lebendigen , wunderbaren und gefühlvollen Geschichte zu verbinden. Genauso hat es sein können.
Von ganzem Herzen empfehle ich diese Geschichte an alle Liebhaber von Sisi weiter. Für mich war sie ein Lesehighlight.
Ein faszinierender Blick aufs Leben der legendären Kaiserin – aus Sicht ihrer Friseurin und engsten Vertrauten Fanny Angerer
Wien 1863. Bei einer Premierenaufführung am Wiener Burgtheater wird Kaiserin Elisabeth auf die kunstvolle Frisur der Hauptdarstellerin aufmerksam. Sie verlangt, deren Friseurin zu sprechen, und bietet ihr kurzerhand eine Stelle bei Hofe an. So gelangt die junge Fanny Angerer, uneheliche Tochter einer Hebamme, an die prunkvolle Hofburg. Von nun an widmet sie sich jeden Morgen drei Stunden lang der Haarpflege der Kaiserin, die schon bald ihre intimsten Geheimnisse mit ihr teilt. Doch als Fanny sich Hals über Kopf verliebt und den Dienst quittieren will, droht Sisi ihre Friseurin und engste Vertraute zu verlieren …
Meine Meinung:
Ein Buch über und mit Sisi, dass sich aber nicht hauptsächlich um sie dreht, sondern um ihre Friseurin. Hört sich interessant an und ist es auch. Fanny, die sich am Theater einen guten Ruf für ihre Haarkreationen erarbeitet hat, wird von Sisi eingestellt um ihre wallende Mähne zu zähmen und ins beste Licht zu rücken. Nach anfänglichen Schwierigkeiten arbeiten die beiden erfolgreich und vertraut miteinander. Es geht sogar so weit, dass die Kaiserin ihr so vertraut, dass sie als Double einplant.
Sisi hat mich als Person schon immer fasziniert. Mehrere Biografien, die die unterschiedlichsten Ansätze hatten, habe ich bereits verschlungen. Daher musste ich dieses Buch natürlich auch lesen und wurde nicht enttäuscht. Der neue Blickwinkel durch Fannys Augen gefiel mir sehr. Sie sieht das Hofleben auf etwas distanzierte Weise, da sie sich ihren Wohnsitz bei ihren Eltern erhalten hat und somit weiterhin Abstand zu dem "Zirkus" hat. Sie muss auch nicht den ganzen Tag bei Hofe verbringen und hat ein Leben neben der Arbeit. In dieser Zeit ist das ein großer Luxus und wir erleben Fanny als selbstständige, selbstbewusste Frau.
Die Zeit zusammen mit Sisi ist interessant. Sie erlebt alles mit, da sie Stunden mit der Kaiserin verbringt um sie zu frisieren. Sisi erscheint dabei unsympathisch und vor ihren Launen ist niemand sicher. Doch mit der Zeit lernt der Leser zusammen mit Fanny, dass Sisi einfach nur aus diesem goldenen Käfig ausbrechen möchte, es aber nicht kann.
Am Anfang hatte ich etwas Angst, dass mir das Thema Haare vielleicht zu viel würde, doch ich empfand als passend und sogar sehr interessant. Natürlich nimmt es einen großen Teil des Buches ein, aber genau das ist es ja auch, was die beiden Hauptcharaktere überhaupt miteinander verbindet.
Die Liebesgeschichte von Fanny plätscherte die meiste Zeit nur so vor sich hin und tritt in meinen Augen sogar in den Hintergrund. Und Hals über Kopf ist daran nichts, die beiden brauchen ewig um überhaupt mal zu Potte zu kommen. In diesem Punkt hatte ich von der Inhaltsangabe her mehr erwartet, finde aber den geringeren Anteil im Buch sogar ganz gut. Für mich stand bei diesem Buch die Freundschaft der beiden Frauen im Vordergrund.
Fazit:
Für Fans von Sisi kann ich das Buch empfehlen. Toller Schreibstil, hervorragende Geschichte und interessante Charaktere. Ich zähle dieses Buch zu einen der Besten, wenn es um Sisi geht. Daher vergebe ich fünf Sterne.
Kdo by neznal císařovnu Sisi. Rozhodně nebylo lehké k ní proniknout. Od koho jiného bychom se mohli dozvědět více než od její věrné kadeřnice. Od ženy, která s ní trávila každý den, mohla se dotýkat jejich vlasů i jejich myšlenek.
Císařovna Alžběta Rakouská, alias Sisi, si velice zakládala na svých vlasech. Pečlivě kontrolovala každý vlas, který vypadl, chtěla vlasy zdravé i náležitě upravené. Během divadelního představení si všimla nádherného účesu hlavní herečky a vyžádala si setkání s její kadeřnicí. Mladá Fanny se tak stala osobní kadeřnicí císařovny a díky jejím bystrým úvahám byla možná i něčím víc.
Miluji zbeletrizované životopisy a již od mládí mám ráda císařovnu Sisi. Filmy s Romy Shneider jsem viděla několikrát a přečetla jsem i jiné knihy o Sisi. Když jsem dočetla tento příběh, úplně mě nalákal, abych se podívala i na některý z filmů o krásné císařovně.
Celý příběh je psán svižně, lehce, mile i poutavě. Nutí vás číst dál, chcete se dozvědět víc a stále nemáte dost. Abyste nebyli zklamaní, je to kniha spíše o kadeřnici Fanny. Celý příběh nám vypráví ona, čteme tak o jejích myšlenkách a pocitech a Sisi pouze pozorujeme. Ale i tak, nebo možná právě proto, mě to moc bavilo. Fanny i Sisi si rozhodně zamilujete. Jsou to dvě silné a chytré ženy.
V knize se také dozvíte spoustu nového. Třeba to, jak se žilo v Rakousku kolem roku 1860 a to jak u císařského dvora, tak u těch nejchudších lidí. Velice mě například zaujalo, jaké sňatky byly povoleny a jaké ne, kdo o tom vůbec rozhodoval, jak se to kontrolovalo a dodržovalo. Rozhodně bylo vidět, jakou práci si autorka dala, něž zjistila všechna historická fakta.
Při čtení jsem si dohledávala obrázky a fotografie jak Sisi, tak i Fanny a zaměřila jsem se hlavně na krásné účesy, o kterých je v knize hodně psáno.
Kniha je pro všechny milovníky historie, životopisných knih, ale i pro ty, kdo mají rádi romantické příběhy.
Tatsächlich habe ich bis heute noch nie den Sisi-Film oder -Serie angeschaut. Trotzdem oder gerade deswegen hat mich dieses Buch total angesprochen. Das Cover gefällt mir wirklich gut und die Geschichte aus Sicht von Sisis Friseurin und Vertrauter Fanny Angerer zu hören, klang für mich sehr vielversprechend.
Den Schreibstil fand ich angenehm und obwohl die Geschichte eher gemütlich ist und keine extreme Spannung enthält, wurde es beim Lesen nicht langweilig. So erfährt man nach und nach immer mehr über die Sisis und ihr Leben als Kaiserin. Gleichzeitig liest man auch einiges über Fannys Leben und ihre Familie. Zudem wird einiges über die damalige Zeit beschrieben, wie Familiengründung, Stellung der Frau und andere Gegebenheiten. Auch wenn die Geschichte nicht komplett der Wahrheit entspricht, ist doch einiges sehr angelehnt an die wahre Begebenheit und es wirkte auf mich sehr realistisch. Gerade die parallelen Handlungsstränge haben mir an diesem Buch besonders gut gefallen.
Fazit: Für mich ist dies ein rund um gelungenes Buch, welches direkt Lust auf die Sisi Verfilmung macht.
Po delší době jsem se pustila do historické knihy. Jedná se spíše o zbeletrizovaný životopis císařovny SISI a její kadeřnici. Jelikož autorka neměla tolik podkladů, aby mohla napsat román dle skutečných událostí. Napsala to takto. Císařovna a hlavně Fanny si své soukromí velmi chránily a dodnes se toho moc nedochovalo, tak autorka zapojila svou fantazii a úžasné dílo je na světě. Já se přiznám, než jsem začala číst, tak jsem o SISI moc nevěděla, nikdy mě moc nezajímala a na rozdíl od Královny Alžběty, kterou mám slušně načtenou, jsem SISI nikdy nevěnovala pozornost a spíše naopak jsem ji úplně přehlížela. Ale, když jsem si přečetla anotaci, že tento příběh není jen o Sisi, ale i o její kadeřnici, tak mě to moc zaujalo a musím říct, že i historicky obohatilo. Jsem ráda, že i na základě těchto „románů pro ženy“ se můžu takto něco dozvědět a doplnit si znalosti. Tohle bylo tak krásné a skvěle napsané. Je to přesně čtení pro ty, které máte rády rodinné ságy, třeba od Anne Jacob. Moc doporučuji. Krásně mě čtení zahřálo na srdci.
Ich mochte, dass es nicht nur um Sisi, sondern auch um Fanny ging. Außerdem fand ich die Verbundenheit der beiden sehr schön. Ich fand es außerdem gut, dass das letzte und das erste Kapitel so einen schönen Kreis geformt haben. Außerdem war es fast schon feministisch, was mir gut gefallen hat.
Was mir nicht gefallen hat, war leider der Schreibstil. Er war grundsätzlich nur mittelmäßig, aber was mich gestört hat, war, dass er so gar nicht zu der Zeit gepasst hat. Die Worte waren grundsätzlich viel zu flapsig und die “Oha”s haben mich ja mal richtig gekillt. An einigen Stellen habe ich mich auch etwas gelangweilt. Trotzdem hätte es wahrscheinlich noch drei Sterne von mir gegeben, wäre da nicht das Ende gewesen.
Gelesen, um mich auf eine anstehende Wien-Reise einzustimmen. Dafür war die Geschichte wirklich nett, man konnte sie sehr flüssig und schnell lesen und sich dabei in die Zeit und an die Orte des Geschehens denken. Auch die historischen Hintergründe erschienen mir sehr gut recherchiert. Die Idee, Sisi aus dem Blickwinkel ihrer Friseurin zu betrachten, hat mir grundsätzlich auch gut gefallen. Allerdings war es mir ein bisschen wenig, dass sich der Spannungsbogen der Geschichte eigentlich nur durch die Liebesgeschichte von Fanny und Hugo aufbaut. Da hätte ich mir noch etwas mehr Spannung gewünscht, gerne auch in Bezug auf die Kaiserin oder auf politische Ereignisse zu der Zeit. Aber vielleich war hier mit der historischen Person der Fanny als Protagonistin auch einfach eine Grenze der künstlerischen Freiheit erreicht.
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Ein tolles Buch mit spannenden Einblicken hinter die Kulissen der Wiener Hofburg — leicht und flüssig zu lesen und dabei auch noch voller spannender historischer Fakten; perfekte Lektüre für ein Wochenende. Allein das Ende erschien mir irgendwie abrupt, ich hätte noch weiterschmökern können :)
Hodnocení: 4,5/5 ✩ Autorka se rozhodla v tomto příběhu představit samotnou císařovnu Sisi z naprosto nezvyklého úhlu pohledu. A rozhodně musím uznat, že v tomto směru zcela uspěla. Jak sama v závěru říká, jedná se o fikci vystavěnou na základě reálných podkladů, jelikož život samotné Fanny není dobře zdokumentován. To však nic nemění na tom, že autorce se podařilo vytvořit příběh, který zobrazuje důr i samotnou Sisi velice osobitě a lidsky, a dokáže tak čtenáři přiblížit život i způsob myšlení tehdejší doby. To vše je zabalené v příjemně romantickém kabátku, který ale nijak nezastiňuje historickou reálnost celého příběhu, který příjemně ozvláštňuje. Tato kniha pro mě byla velice milým překvapením. Velice snadno jsem se začetla a netrvalo dlouho a příběh mě zcela vtáhl. Jediným důvodem, proč nedávám plné hodnocení je jedna z úvodních pasáží knihy, která na mě působí trochu až jako zbytečná hra o city, vzhledem k tomu, že se toto téma ještě jednou otvírá později, souvztažně k samotné Sisi. To je však ale celkově jen drobnost. Způsob, jakým autorka píše, mě zaujal a bavil, doufám, že budu mít možnost si přešít i některou z jejích dalších knih.