Das 12-jährige Waisenmädchen Minna will nicht zaubern. Sie träumt davon, ein echtes Handwerk zu erlernen! Doch als sie ausgerechnet in der magischen Stadt eine Lehre beginnt, warten auf sie allerlei Verwicklungen und Abenteuer. Als Junge verkleidet gelingt es Minna tatsächlich, eine der begehrten Lehrstellen zu ergattern. Dumm nur, dass der mürrische Buchbinder, bei dem sie in die Lehre geht, nie wieder ein Buch binden will. Irgendetwas stimmt da nicht. Wird Minna es schaffen, hinter sein Geheimnis zu kommen? Was verbirgt sich in den dunklen Katakomben der verbotenen Unterstadt? Und was hat das alles mit dem alten Schlüssel zu tun, der einst ihren Eltern gehörte?
Carina Zacharias wurde 1993 geboren, ist Autorin verschiedener Kurzgeschichten und Romane und betreibt den YouTube Kanal „Bücherwelten“. Ihr Fantasy-Roman „Emba – Magische Wahrheit“ stand 2017 auf der Shortlist des Deutschen Phantastikpreises. Sie arbeitet als Softwareentwicklerin in der Umweltinformatik.
>>"Eines Tages, Peppi", sagte Minna zum tausendsten Mal, "werde ich von hier fortgehen, in die Stadt reisen und eine magische Handwerkerin werden ..."<< ...Und so durfte ich mit Minna innerhalb der Geschichte "Minna und die magische Stadt" von Carina Zacharias in die magische Stadt reisen und muss sagen, dass ich zum einen Minna sehr ins herzgeschlossen und die ganze Umgebung und Magie, die Carina Zacharias hier erschaffen hat unglaublich geliebt habe! Minna selbst wächst in eher schwierigen Verhältnissen auf und letztlich ist sie nicht nur mit dem festen Willen eine magische Handwerkerin zu werden auf dem Weg in diese ganz besondere Stadt, sondern eben auch sehnsuchtsvoll auf den Spuren ihrer Eltern, die spurlos verschwanden, als sie noch ganz klein war. Mehr möchte ich zum Inhalt an dieser Stelle auch gar nicht erzählen, denn es ist unglaublich schön, spannend, magisch und manchmal ganz schön heikel, wie Minna ihren Weg geht und das mit ganz wunderbaren Freunden an ihrer Seite💖 Carina Zacharias greift hier neben Freundschaft, der Suche nach den eigenen Wurzeln, Familie, Mut und Magie eben auch ganz besonders das Handwerk als solches auf, das so vielfältig, besonders und absolut bedeutungsvoll ist und das eben nicht nur in der magischen Stadt, sondern im Bezug auf unsere Realität definitiv mehr als einen kurzen Blick wert. denn letztlich ist das Handwerk auch für uns Basis von allem, was unseren Alltag so begleitet und ein wichtiger Bestandteil der doch leider zunehmend in Vergessenheit gerät. Für mich persönlich hat Carina Zacharias hier eine wirklich unglaublich tolle magische Geschichte geschaffen, die auch mich als Erwachsene auf vielen Ebenen zum nachdenken angeregt und berührt hat. Meine Tochter hat bereits begonnen das Buch zu lesen und auch mein Sohn war von der wundervollen Aufmachung des Buches sehr angetan, zudem es sogar einen eigenen Handwerker-Song zum Buch gibt! Bei "Minna und die magische Stadt" spürt man nicht nur all die Liebe der Autorin, die sie in die Geschichte gesteckt hat, sondern eben auch sehr die Liebe zum Detail auf Seiten des Verlages, die wirklich ein rundum tolles Gesamtwerk daraus gemacht haben! Wie ihr merkt bin ich sehr begeistert und freue mich schon auf hoffentlich viele weitere Werke aus Carina Zacharias Feder✒💞📖
Ein total tolles, spannendes, abenteuerliches und magisches Kinder-/Jugendbuch. Sympathische Protagonistin + Freunde, tolle Welt und keine unnötigen Längen. Liest sich wie ein Disneyfilm oder Hörspiel.
Ein Buch,dass ich mit Begeisterung fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Es war witzig, spannend und hat wirklich Spaß gemacht. Toll fand ich besonders,dass die verschiedenen Handwerksberufe so liebevoll beschriebem wurden. Ganz große Empfehlung von mir(Handwerkerin/Bäckerin).
Minna hat genug! Genug von der Rumschubserei, dem ewigen Geschirrspülen und überhaupt den Misshandlungen ihrer Ziehmütter, die sie wie ein Aschenputtel behandeln. Weil es ihr irgendwann reicht und sie außerdem ihre leiblichen Eltern finden möchte, reißt sie aus und schmuggelt sich in die Magische Stadt ein. Dort wird das Handwerk noch hochgehalten - auch deswegen, weil fast alle Handwerker magische Gegenstände herstellen. Allerdings dürfen nur Jungen eine Handwerkerlehre beginnen und nur wenn man eine Lehrstelle bekommt, darf man in der Magischen Stadt bleiben. Also wird Minna zu Matz und beginnt eine Lehre bei Johann Buchbinder, der dummerweise selbst keine Bücher mehr binden mag. Dafür lebt er in einem magischen Haus mit eigenem Bewusstsein, das sich über Minnas Ankunft sehr zu freuen scheint. Unter anderem mit seiner Hilfe kommt Minna dem Geheimnis des Buchbinders auf die Spur und rüttelt dabei die Strukturen der Magischen Stadt ein bisschen auf. Carina Zacharias hat mit "Minna und die Magische Stadt" ein ganz bezauberndes Buch für Lesende ab 10 Jahren geschrieben, das ich in einem Rutsch verschlungen habe. So spannend war Minnas Abenteuer, so wunderbar die ganze Geschichte und das Setting. Da ist kein Satz zu viel, es gibt keine unnötigen Ausschweifungen oder Klischeeformulierungen. Alles ist genau auf den Punkt und trotzdem so liebevoll erzählt - ich bin wirklich sehr verliebt in das Buch. Natürlich durchschaut man als erwachsene Leserin den ein oder anderen Handlungsstrang etwas schneller, aber das macht gar nix, mir hat das alles total viel Spaß gemacht. Ich habe mitgefiebert, gelacht und hatte auch ein bisschen feuchte Augen.
Hab das Buch richtig gemocht. Minna is sympathisch, ihre Freunde auch und selbst der leicht mürrischen Buchbinder ist toll. Es hat die perfekt Mischung zwischen Spannung, Freundschaft und Hass (vor allem der eine Charakter von dem ich jetzt nicht rede ;)). Kann es jedem empfehlen der gerne ein paar kuschelige Stunden auf der Couch verbringen möchte :)
„Minna und die magische Stadt“ von Carina Zacharias ist eine dieser Geschichten, die einen sofort in eine liebevoll gestaltete Welt hineinziehen. Im Mittelpunkt steht Minna, ein 12-jähriges Waisenmädchen, das sich eigentlich gar nicht fürs Zaubern interessiert. Ihr Traum ist es, ein echtes Handwerk zu erlernen – etwas Greifbares, Bodenständiges. Dass sie sich ausgerechnet in einer magischen Stadt auf die Suche nach einer Lehrstelle macht, klingt nach einem Widerspruch, ist aber der Ausgangspunkt für ein Abenteuer voller Rätsel und Überraschungen. Verkleidet als Junge gelingt es ihr, eine Lehre bei einem mürrischen Buchbinder anzutreten. Dumm nur: Der Buchbinder will schon lange keine Bücher mehr binden. Warum? Und wie hängt das mit den dunklen Katakomben der verbotenen Unterstadt zusammen – oder gar mit einem geheimnisvollen Schlüssel, der einst Minnas Eltern gehörte? Die Geschichte entfaltet sich aus Minnas Perspektive und lebt von ihrem Charme und ihrer Neugier. Minna ist eine wunderbar greifbare Protagonistin, mit der man sofort mitfühlt. Während sie die magische Stadt und ihre Bewohner entdeckt, dürfen auch wir Leser*innen diese Welt erforschen – und zwar eine, die nicht einfach nur glitzert und zaubert, sondern auch Fragen aufwirft. Themen wie der Wert des Handwerks, Freundschaft, die Suche nach Familie und Zugehörigkeit sowie eine leise, aber deutliche Kritik an gesellschaftlichen Normen durchziehen den Roman. Besonders spannend: Das Buch bindet nicht nur Magie ein, sondern auch eine Art feinen Humor, der die Geschichte leicht macht, ohne ihre Tiefe zu schmälern. Die Magie selbst ist herrlich kreativ und macht einfach Spaß beim Lesen. Mein persönliches Highlight ist das magische Haus, das fast schon wie ein eigenständiger Charakter wirkt – skurril, charmant und absolut liebenswert. Der Spannungsbogen wird konstant gehalten, sodass man wirklich durch die Seiten fliegt, und das Ende ist so stimmig, dass man das Buch mit einem warmen, zufriedenen Gefühl zuklappt. „Minna und die magische Stadt“ ist ein Standalone, aber ganz ehrlich: In dieser Welt könnte man noch viele weitere Abenteuer erleben, und ich wäre sofort dabei. Für mich war es eine perfekte Mischung aus Wärme, Abenteuerlust, Humor und inhaltlichem Tiefgang. Ein Buch, das ich ohne Zögern mit 5 von 5 Sternen bewerte.
Ich habe schon lange kein Kinderbuch mehr gelesen. Doch dieses Buch fand ich echt toll. Ich liebe die Vielfältigkeit an Ideen der Handwerke in der magischen Stadt. Zum Beispiel gibt es einen Schuster, der Schuhe fertigt, die einen nicht mehr aufhören lassen zu tanzen, wenn man sie trägt. Oder einen Spielzeugmacher, der mehr oder weniger lebendiges Spielzeug herstellt. Ich habe es echt gemocht, die magische Stadt durch die Seiten zu erkunden. Und die Charaktere waren auch abwechslungsreich. Nicht so wie bei manchen Büchern, dass sie richtig flache Persönlichkeiten haben. Tim zum Beispiel, der seine Meinung immer gerade heraus sagt oder Ferdi, der eher der zurückhaltende Typ ist oder die Putzfrau, deren Name mir leider entfallen ist, aber sie hatte auch eine starke Persönlichkeit. Oder die aufmüpfige Rabea. Ich habe alle Charaktere in ihrer Vielfältigkeit geliebt. Genauso wie der grimmige Buchbinder, bei dem man im Laufe des Buches erfährt, warum er überhaupt so verbittert geworden ist. Das ist auch ein Pluspunkt für das Buch. Am Ende ergibt alles Sinn und klinkt ineinander wie Zahnräder. Das ist bei Büchern auch nicht immer der Fall. Was mir auch gefallen hat war, dass die meisten Charaktere nicht an Minnas Art bemerkten, dass sie eigentlich ein Mädchen war. Denn sie muss sich verkleiden, um überhaupt als Handwerker angenommen zu werden. Denn nur Jungs dürfen ein Handwerk erlernen in der magischen Stadt. Aber Tim oder Ferdi haben, zumindest soweit ich mich erinnern kann, nie so etwas gesagt wie: "Du benimmst dich voll wie ein Mädchen", oder so. Dass könnte Kinder auch zeigen, dass das Verhalten eines Menschen nichts mit dem Geschlecht zutun hat. Außerdem waren in dem Buch Zitate drin, die auch einen Erwachsenen zum nachdenken anregen. Mir ist in dem Buch eigentlich nichts negativ aufgestoßen, zumindest nichts, was man hier groß erwähnen müsste. Also alles in allem; ein Top-Buch!
Eine magische Reise Minna lebt als Waise in einem Haus in dem sie nur die Drecksarbeit machen muss. Eines Tages beschliesst sie in die magische Stadt zu gehen und dort ein magisches Handwerk zu erlernen. Da dies aber nur Jungen vorbehalten ist verkleidet sie sich als Junge. Irgendwie ist es komisch, dass sie so ohne Probleme einen der ersehnten Lehrlingsplätze bekommt und dann noch bei einem Buchbinder, der schon lange nicht mehr arbeitet, geschweigenden Lehrlinge aufnimmt. Auf alle Fälle lernt Minna schnell zwei Freunde kennen und beschliesst , sich durchzubeissen. Bis sie plötzlich eine Entdeckung macht, die ihr Leben auf den Kopf stellt.
Die Geschichte ist spannend und doch einfach gehalten, so dass sie gut für jüngere Kinder geeignet ist. Ich liebe den Sprecher. Er hat eine wunderbare Stimme für Kinderbücher und schon allein das zieht mich in den Bann. Die Kapitel sind immer schön durch musikalische Einlagen unterteilt, was ich persönlich gern hab um mal Luft zu holen und auch gezielt Pause machen zu können beim Hören.
Mein Sohn hat die Geschichte auch gehört, er ist 12 und für ihn war es etwas zu langweilig.
Meine Tochter ist 7 und fand die Geschichte ganz ok, was ein grosses Lob ist. Sie "musste" die Geschichte mit mir hören, aber eigentlich mag sie keine so Abenteuergeschichten sondern eher Freundschaftsgeschichten. Obwohl in der Geschichte auch die Freundschaft und das Miteinander eine grosse Rolle spielt, so ist doch das Abenteuer dominierend. Wer Magie mag, Spannung ohne schlaflose Nächte, Abenteuer, Geheimnisse, eine tolle Stimme, der wird hier begeistert sein
Mir hat das Hörbuch sehr gut gefallen, aber da es für Kinder ist und meine zwei nicht ganz so überzeugt waren gebe ich nur 4 Sterne.
Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut, ich mag die vielen Details. Minna wird klasse dargestellt und ich war neugierig auf das Hörbuch.
Der Sprecher Jürgen Bärbig liest die Geschichte mit viel Gefühl und einer wunderbaren Aussprache. Ich konnte mir die Szenen wunderbar vorstellen.
Minna weiß nicht wer ihre Eltern sind, sie ist bei drei Schwestern großgeworden, die eine Pension führen, dort haben auch ihre Eltern geschlafen, waren aber am nächsten Morgen verschwunden. Was Minna geblieben ist, ist ein besondere Schlüssel und eine Taschenuhr, die rückwärts läuft. Leider ist eine der drei Schwestern schon früh verstorben, sie hat sich liebevoll um Minna gekümmert, die anderen beiden sind bösartig und gemein. So beschließt Minna fortzulaufen, sie möchte in die magische Stadt und eine Lehre beginnen. Und so macht sie die 12 jährige Minna gemeinsam mit ihrem Igelfreund Peppi auf den Weg. Sie gelangt in die magische Stadt und erhält eine Lehrstelle beim alten Buchbinder. Mehr und mehr erfährt Minna mehr über die Stadt und über ihre Vergangenheit. Der Buchbinder scheint der Schlüssel zu sein doch dann passiert etwas Furchtbares und gemeinsam mit ihren beiden Freunden und einem Mädchen aus Unterstadt wollen sie helfen! Werden sie es schaffen?
Die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Minna ist eine starke Persönlichkeit, ich fand es gut, wie einfallsreich sie war. Es dürfen in der magischen Stadt eigentlich nur Jungen eine Lehre beginnen und so verkleidet sie sich kurzerhand in einen. Auch die vielen magischen Erfindungen fand ich wunderbar kreativ. Die Handlung war bis zum Ende spannend. Ein tolles Hörbuch, ich empfehle es auf jeden Fall weiter.
Bezauberndes Abenteuer mit viel Liebe zu Handwerksberufen und deren ganz eigener Magie. Besonders schön fand ich, dass alles in sich schlüssig war. Auch scheinbare Zufälle fügten sich im Laufe der Geschehnisse zu einem runden Ganzen zusammen, was ich eher außergewöhnlich für ein Kinderbuch fand und mir sehr positiv aufgefallen ist. Zudem ist es ein Einzelband, die Geschichte macht richtig Spass und ich konnte wunderbar abtauchen.
Wer die Duftapotheken Reihe von Anna Ruhe liebt, wird auch an diesem Buch Gefallen finden. Die Autorin greift viele Themen auf, die man aus Kinderbüchern kennt, aber webt sie in eine eigene, besondere Welt, die sehr liebevoll gestaltet ist.
Mir hat das Buch gut gefallen, insbesondere, weil die Welt zwar ein klassisches Fantasy-Setting ist, aber die Perspektive eine neue und interessante.
Zum einen fand ich die Idee des magischen Handwerks spannend und die Zauber, die dadurch auf die Menschen wirken. Hier gab es ein paar zauberhafte Ideen, aber der mechanische Käfer war mein absolutes Lieblingsstück.
Spannend war auch zu sehen, wie die Stadt sich in magische und nicht-magische Bereiche aufteilt (gruselige Unterstadt), wie magische Handwerker anders behandelt werden als nicht-magische und was das mit einer Gesellschaft macht. Das Buch animiert den Leser zu Wertschätzung und Anerkennung derer, die etwas mit den Händen schaffen.
Insgesamt fand ich Minnas Geschichte und die Auflösung der Suche nach ihren Eltern sehr gelungen und bin ihr gerne in und durch die magische Stadt gefolgt..