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Hacer hablar al cielo

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The idea of a connection between poetry and religion is as old as civilization. Homer consulted the Olympian gods on the fate of the fighters on the plain before Troy, and the poet made the heavenly ones speak. It was through poetry that the gods were brought within reach of human hearing, even if this mostly consisted in conversations among immortals who were by chance overhead by mortals. In the centuries after Homer, the phenomenon of speaking gods was incorporated into Greek theatre. The Athenian stage set its storylines into motion before the assembled citizenry and, through the generalizable intelligibility of the action, thereby contributed to the emotional synchronization of the public life of the city.

As with the culture of the Ancient Greeks, the theopoetical founding documents of all religions invoke more or less consciously elaborated literary practices, even when the accompanying dogma serves to obscure these facts. Religions, in Sloterdijk's view, are literary products with whose help authors compete for clients in the narrow market of attention of the educated.

This highly original study of the poetic devices on which religious narratives draw offers a new interpretation of religion and a new critique of theological documents through history, as well as a fresh perspective on our contemporary age in which narratives, facts and alternative facts compete with one another.

379 pages, Kindle Edition

First published January 1, 2020

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About the author

Peter Sloterdijk

134 books606 followers
Peter Sloterdijk is a German philosopher, cultural theorist, television host and columnist. He is a professor of philosophy and media theory at the University of Art and Design Karlsruhe.

Peter Sloterdijk studied philosophy, Germanistics and history at the University of Munich. In 1975 he received his Ph.D. from the University of Hamburg. Since 1980 he has published many philosophical works, including the Critique of Cynical Reason. In 2001 he was named president of the State Academy of Design, part of the Center for Art and Media in Karlsruhe. In 2002 he began to co-host Das Philosophische Quartett, a show on the German ZDF television channel devoted to discussing key issues affecting present-day society.

The Kritik der Zynischen Vernunft (Critique of Cynical Reason), published by Suhrkamp in 1983, became the best-selling philosophical book in the German language since the Second World War and launched Sloterdijk's career as an author.

The trilogy Spheres is the philosopher's magnum opus. The first volume was published in 1998, the second in 1999, and the last in 2004.

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Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for Leo Espluga.
45 reviews2,857 followers
September 7, 2022
He leído la traducción de Siruela (la edición es preciosa)
De vez en cuando está bien leer una descarga de erudición
Profile Image for Georg Sagittarius.
435 reviews6 followers
June 26, 2025
Kurzmeinung: Selbstverliebter Atheist! Ohne (Theo-)Poesie/-Verstand! HIMMEL SPRICHT: Jakob Lorber Max Seltmann Gottfried Mayerhofer: M Kahir Franz Deml!
Irreführender UT! Hochmut kommt vor dem Fall! PseudophiloSOPH, Blasphemiker & Atheist liefert hier für (seelische) BILDUNG völlig Nutzloses & viel Verbildendes! Sloterdijk propagiert antiCHRISTliche & antiGÖTTliche, generalisierte Scheinwahrheiten: "Religionen berufen sich in ihren theopoetischen Gründungsdokumenten auf mehr oder weniger elaborierte literarische Verfahren, auch wenn die begleitende Dogmatik dazu dient, diese Tatsache vergessen zu machen. Religionen sind »literarische Produkte, mit deren Hilfe die Autoren um Klienten auf dem engen Markt der Aufmerksamkeit von Gebildeten konkurrieren" (S. 328)! Defizit: S/P-Register 0/0! 327 Endnoten: Das Beste am Buch! POESIE & WAHRHEIT: Bertha Dudde, Leopold Engel, Jakob Lorber Max Seltmann Gottfried Mayerhofer: Gerd Gutemann! j-lorber.de! Kurt Eggenstein!

S. 328 "Damit ist für Sloterdijk die Einsicht unausweichlich: Religionen berufen sich in ihren theopoetischen Gründungsdokumenten auf mehr oder weniger elaborierte literarische Verfahren, auch wenn die begleitende Dogmatik dazu dient, diese Tatsache vergessen zu machen. Religionen sind »literarische Produkte, mit deren Hilfe die Autoren um Klienten auf dem engen Markt der Aufmerksamkeit von Gebildeten konkurrieren«"

S. 36 "»Wahre Religion« meint fürs erste einen modus vivendi, bei dem die christlichen Grundsätze zum Tragen kommen. Die fordern vor allem anderen: Abstand vom toxischen Realismus »dieser Welt«. Die »Welt« erkennt man daran, daß sie ständig Einladungen zum Mitmachen beim Bösen versendet."

S.56 "Unter Platons Anregungen artikuliert sich eine philosophische Theologie, die der Mythendichtung, mitsamt ihrer Überspielung ins athenische Theater, über den Kopf wächst. Neben ihr wirkt die »Theologie« des Alten Testaments, vom Pentateuch bis zu den massakerüberfüllten Geschichtsbüchern, gelegentlich wie eine Sammlung von sakral überhöhten Grobheiten, die sich sehr viel Zeit ließen, um subtil zu werden (etwa Hosea 6,6: »Denn ich habe Lust an der Liebe, nicht am Opfer«), indes die des Neuen als Hinzustiftung sehr gewinnender, doch stets auch problematischer Innovationen auftaucht – problematisch in dem Maß, wie das Konzept des stellvertretenden Leidens zur Schuldausweitung führen mußte, indes »Gottes erste Liebe« für den Erfolg der Jesus-ist-der-Messias-Sekte einen hohen Preis zu bezahlen hatt. Da der biblische Gott die Liebe über das Wohlwollen stellt, hebt man in den Kreisen seiner Exegeten sein anteilnehmendes Temperament rühmend und rührend hervor; man feiert sein personhaftes Wesen; es wird betont, man dürfe Du zu ihm sagen, während dem Gott der Philosophen anzukreiden sei, daß man vor ihm nicht singen und tanzen könne (wobei offenbleibt, welcher Gott ein Interesse daran haben könnte, Heidegger vor sich tanzen zu sehen). Beim Lob des Bibelgos läßt man außer Betracht, daß nichts so polemogen ist wie bevorzugende Liebe und kaum etwas so höllenbrandbefeuernd wie die einseitige Verteilung von Zuwendung.

Dante war Theologe genug, um mit der Freiheit des Dichters, der Steine sprechen läßt, das Unsägliche rückhaltlos hinzuschreiben. Sein gemauertes Tor zur Hölle gesteht, was sich im Universum eines zu sehr liebenden und zu wenig kontemplativen Gottes nicht vermeiden läßt: »Mich schufen die Göttiche Macht, die Höchste Weisheit und die Erste Liebe.« »Laßt, die Ihr eintretet, alle Hoffnung fahren!«[58] Nichts spricht dagegen, die philosophische Theologie als Dichtung zweiter Stufe zu definieren.

S.57 Der Form nach überboten werden kann sie nur durch die Negative Theologie – die läßt nicht auf sich warten, da sie in Platons Hinweisen auf das unaussagbare Über-Seiende angelegt war. Sie entfaltet sich vom mittleren Platonismus an über Plotin, Proklos und PseudoDionysius Areopagita bis zu den Denkern des hohen Mittelalters, die man gelegentlich unter dem plakativen Ausdruck »Mystiker« zusammenfaßt.

Als Rede vom Gott ohne Eigenschaften bildet diese Negative Theologie eine dritte Theopoesie. Ihre Liebhaber behaupten, dem Rang nach sei sie die erste, weil sie dem Unaussprechlichen besser gerecht werde als jede noch so hoch greifende positive Rede – ob dies nun zutrifft oder nicht. In der negativen Theologie ist Gott von Chören aus Negationen umringt. Sie entrücken ihn, das Un-Objekt schlechthin, dem Zugriff affirmativer Aussagen, selbst wenn sie ihm die äußerste Eminenz zusprächen. Wer in die Litanei einstimmen möchte, tut dies am besten im Klosterleben. Das läßt dem Mönch genug Zeit zu sagen, was alles Gott nicht ist.[60 Pseudo-Dionysios Areopagita, Von den göttlichen Namen.] Übersteigerungen solcher Art verlangen einen Preis. Aus der monarchistischen und suprematistischen Tendenz der logisch anspruchsvolleren Theopoesie folgte eine Abwertung der Volksgötter.

S. 328 "Umwege sind die direktesten Wege zum Zentrum.
Das neue Werk von Peter Sloterdijk ist ein Beleg für diese These: Außerhalb der Aktualität angesiedelt, handelt eopoesie, auf den ersten Blick betrachtet, von den in der Bibliothek der Menschheit gespeicherten Versuchen, Gott oder die Götter zum Sprechen zu bringen: entweder reden sie unmittelbar selbst oder sie werden von den Dichtern mittelbar in ihrem Tun und Denken wiedergegeben. Damit ist für Sloterdijk die Einsicht unausweichlich:
Religionen berufen sich in ihren theopoetischen Gründungsdokumenten auf mehr oder weniger elaborierte literarische Verfahren, auch wenn die begleitende Dogmatik dazu dient, diese Tatsache vergessen zu machen.
Religionen sind »literarische Produkte, mit deren Hilfe die Autoren um Klienten auf dem engen Markt der Aufmerksamkeit von Gebildeten
konkurrieren«.
Ein Studium der poetischen Stilmittel, deren sich die Religionen in
ihren Narrativen bedienen, erfordert eine Neubewertung der
Religionen, die die Karl Marx’schen esen hinter sich lässt.
Elemente einer Kritik literarischer Darstellungsformen als Kritik
dogmatischer wie theologischer Dokumente im Durchgang durch
die Geschichte trägt Sloterdijk also mit seiner stupenden
Belesenheit zusammen – und gelangt so in den Glutkern der
Gegenwart, in der Narrative oder Fakten und alternative Fakten
einander bekämpfen.
Peter Sloterdijk, geboren 1947 in Karlsruhe. 1983 veröffentlichte er die
Kritik der zynischen Vernun; zwischen 1998 und 2004 legte er die Trilogie
Sphären vor
896 reviews54 followers
June 5, 2023
Sloterdijk es un filósofo muy desigual en su producción. Siempre erudito y poético, a menudo le pierde la extensión y la carencia de ideas originales (a excepción de "Crítica de la razón cínica", toda una inmersión de crítica cultural y de reflexiones transversales).

Mientras que "Los hijos terribles..." resulta un ensayo histórico interesante (aunque más largo de la cuenta), la trilogía de "Esferas" está repleta de estimulante erudicion y propuestas (especialmente el volumen II) y "Has de cambiar tu vida" propone tesis propia de gran relevancia. Luego están sus opúsculos, variados, donde, en mi opinión, hay demasiado circumloquio con menos sustancia de lo esperable.

En este caso, Sloterdijk se centra en el tema religioso, que tanto le gusta, pero despojado de la mística de otros ensayos. Y eso le hace perder energía. Quién no haya leído nada de este autor recibirá un buen regalo y varias intuiciones enriquecedoras. Ahora bien, en perspectiva, me resulta poco elocuente. Creo que lo que dice es de sobra conocido para quien tenga interés por la tematica, faltándole aliciente.. Y, comparándolo con su producción, es una obra perfectamente olvidable.

Y, aún así, para quien desconozca al autor o haya reflexionado poco sobre el fenómeno religioso institucional (o decida darse un garbeo sin muchas ínfulas) el libro está bien escrito y se lee con gusto.
1 review
August 3, 2021
Pour les habitués du style sloterdijk il s’agit d’un bon moment de frayage inspirant et érudit. Pour ceux qui souhaitent une analyse plus démonstrative que suggestive, ce livre peut être un brin décevant. L’auteur y est fidèle à lui-même, préférant l’évocation à la clarté, et n’est pas là pour défendre une thèse bien définie. En revanche, pour le lecteur qui voudra retrouver une vision critique et européo-centrée sur l’essor des différentes stratégies religieuses, il aura la joie de suivre sloterdijk dans cette amertume sans lourdeur et toujours emplie de paradoxes qui lui est propre.
Profile Image for Maria Ripoll Cera.
153 reviews3 followers
December 29, 2022
Un placer la acerada ironía de Sloterdijk y el planteamiento de la obra: la relación entre humanos y dioses. Pero es realmente de difícil lectura. He ido leyendo de a poquito, disfrutando de su sabiduría y su sarcasmo, observando esta tesis sobre la completa invención de las religiones y la espiritualidad, sintiendo que en parte tiene razón, que en parte le falta la experiencia de la interioridad.
Profile Image for Chullanchaqui.
36 reviews
January 17, 2026
Fue muy interesante absolutamente toda la lectura, me gustaría conocer más del tema para poder discernir los hechos de las opiniones, estoy gratamente sorprendida por el trabajo bibliográfico que realizó el autor.
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