Als ihre beste Freundin ihr erzählt, dass sie schwanger ist, wird die fast 30-jährige Freya mit Überschallgeschwindigkeit in eine Krise katapultiert. Sie ist sich sicher: Jetzt ist es mit der Jugend offiziell vorbei. Statt mit Langzeitfreund Thorsten die nächsten Schritte zu gehen, fordert sie eine Beziehungspause, kündigt ihren Job und flieht zurück in das Zuhause ihrer Kindheit. Als sie dort ihrer Jugendliebe Chris – und auch ihren alten Gefühlen für ihn – über den Weg läuft, weiß Freya, was sie will: Mit Chris für immer jung sein! Gemeinsam organisieren sie eine Party für ihre alten Mitschüler, auf der alle nochmal sein dürfen wie mit 18. Doch dann macht ausgerechnet Chris ihr klar, dass sie ihre Geschichte verklärt hat. Warum hat sie nicht mitbekommen, wie unglücklich er war? Und wie soll sie in der Gegenwart ankommen, wenn sie nicht einmal die Vergangenheit versteht?
Freya hat den Karriereweg gewählt und hatte schon lange im Voraus alles genau geplant. Doch mit fast dreißig Jahren ist sie nicht gerade glücklich, denn ihr Freund will schon die nächsten Schritte Richtung Familie gehen, Freya hingegen ist noch nicht so ganz bereit, die Leichtigkeit hinter sich zu lassen. Als auch ihre Karriere sie enttäuscht, flieht sie zurück in ihre Jugend.
Im Abschlussjahrgang hatte Freya es sehr eilig, dem Leben in ihrer kleinen Heimatstadt zu entkommen, auch wenn sie dort eigentlich ziemlich glücklich war. Mit Eltern, die sie unterstützten, einer besten Freundin, die ihr immer mit Rat und guter Laune zur Seite stand, und einem festen Freund, mit dem sich alles so richtig angefühlt hat, hatte sie eine ziemlich sorglose Jugend, die sie in dem Alter aber nicht zu schätzen wusste. Zehn Jahre später kommt sie zurück und will wieder die Gefühle von damals finden, es ist, als wäre es ihr Neustart, ihre zweite Chance aufs Erwachsenwerden.
Sie hatte alles hinter sich gelassen und klammert sich nun verzweifelt an jeden Strohhalm, um wieder zu dem Gefühl jener Zeit zurückkehren zu können, aber ihre Freunde und Familie sind schon weiter, während Freya versucht, mit ihnen Schritt zu halten, aber eigentlich bremst sie sie eher aus, weil sie sich wieder wie eine Jugendliche benimmt. Sogar ihre alten Ängste und Geheimnisse hat sie wieder im Gepäck.
Ich fand Freya besonders am Anfang noch ziemlich anstrengend, weil sie mit Scheuklappen durchs Leben zu gehen scheint. Sie hat sich lange auf ihre Karriere konzentriert und trotz ihrer Fähigkeiten beim Stalken mithilfe von Social Media hat sie keine Ahnung, was in den Leben der Menschen um sie herum los ist, als sie in ihre Heimat zurückkehrt.
Während das Erwachsensein sie stresst, idealisiert sie ihre Jugend. Sie versucht an alten, bekannten Dingen festzuhalten und muss erkennen, wie alle anderen ihr Leben weitergelebt haben, während sie ihre Pläne umgesetzt hat. Nun wird sie damit konfrontiert, wie ichbezogen sie sowohl damals war als auch heute ist, aber immerhin ist sie auf einem Weg der Einsicht.
Enttäuschend Ich hatte nach der Leseprobe durchaus große Erwartungen an dieses Buch, doch die wurden leider enttäuscht. Los geht’s als Protagonistin Freya mit bissigem Humor ihr Leben kommentiert. Gerade 30 geworden sieht ihr Leben so gar nicht aus, wie es gesellschaftlich von Frauen ihres Alters erwartet wird: die Beförderung im Job ging an eine jüngere Frau, um sie herum wird geheiratet, ihre beste Freundin verkündet ihre Schwangerschaft und ihr Partner würde neben den Hauskaufplänen am liebsten auch gleich mit dem Nachwuchs beginnen. Freya kommt mit all dem überhaupt nicht klar, weiß nicht, was sie wirklich will und zieht die Reißleine. Ohne Job und ohne Verlobten zieht sie erstmal zurück auf den Bauernhof zu ihren Eltern. Und da beginnen die Probleme des Romans. Während man zu Beginn mit Freya mitfühlen konnte, wird sie hier von Seite zu Seite unsympathischer, egal ob es in den Rückblicken in ihre Abizeit ist oder in die Jetztzeit. Sie behandelt ihre Mitmenschen damals wie heute richtig scheiße – egal ob es ihre Eltern sind, ihre Jugendliebe Chris, die damalige oder die heutige beste Freundin. Kurz vor Schluss gibt es dann einen Plottwist, der sich zwar schon angedeutet hat, aber eine schlimme Sache, die ihr zur Abizeit passierte, soll Freyas Verhalten erklären. Ein Trauma als Plottwist konnte mich noch nie überzeugen, wenn dieses dann aber auch nur halbgar passiert und danach überall Friede, Freude, Eierkuchen ist, ohne dass dieses Trauma tatsächlich aufgearbeitet wird, ist mir das schriftstellerisch zu einfach gemacht. Was mich auch immer extrem nervt: Haustiere, die nur dann auftauchen, wenn es gerade passt und dann als eine Art Plothole verschwinden. Hier ist es ganz extrem: wo ist Oscar, der Labrador, als Chris die Welt bereist? Wo ist er nachdem sich Chris und Freya wieder treffen? Er taucht einfach nie wieder auf, als hätte die Autorin ihn vergessen.
Meine Meinung: „Was nicht war kann ja noch werden“ ist in meinen Augen eine Geschichte über die zweite Chance in der liebe und dem Loslassen der Vergangenheit. Ein Grund weshalb ich mich so sehr über das Rezensionsexemplar gefreut habe ist der Titel. Dieser lässt auf eine schöne uns amüsante Liebesgeschichte hoffen, was im größten Teil auch auf die Geschichte zutrifft. Jedoch kommt zum Schluss ein Thema welches in meinen Augen eine Trigger Warnung benötigt. Wer sich also nicht Spoilern lassen will, hier ist eure Aufforderung nicht weiter zu lesen. So alle die jetzt noch weiter lesen ihr seid gewarnt, dass jetzt ein Spoiler kommt. Und zwar wird gegen Ende des Buches das Thema ungewollte Schwangerschaft, Ansprechen einer Abtreibung und danach ungewollter Verlust des Kindes angesprochen. Ich denke gerade da man bei diesem Buch eine sehr leichte Geschichte erwartet und dies Themen sind die für einen großen Teil von Personen ein wichtiges und vor allem Triggerndes Thema ist sollte in der Nächsten Auflage auf jeden Fall eine Triggerwarnung aufgenommen werden. Abgesehen von diesen Themen muss ich sagen, dass ich sehr gut durch dieses Buch durchgekommen bin. Die doch sehr humorvolle Schreibweise der Autorin hat mir viel spaß bereitet. Ich habe versucht die Protagonistin Freya nicht allzu ernst zu nehmen da sie in einer kleinen ich würde es Quaterlife crisis nennen steckt. Sie bekommt ihre gewünschte Beförderung nicht, ihr Freund will den nächsten Schritt gehen und sie fühlt sich einfach nicht bereit. Abschließende Meinung: Ein Roman mit einer Protagonistin mit der ich mich zwischenzeitig gut Identifizieren konnte und bei der man gegen Ende eine Charakterentwicklung merkt. Die Sache mit der Schwangerschaft hätte in meinen Augen jedoch weggelassen werden können oder hätte vorher schon mehr thematisiert werden können. Und Bitte liebes Ullstein Team macht eine Triggerwarnung!
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INHALT Um Freya rum fangen alle an Häuser zu kaufen und Kinder zu kriegen. Doch sie selbst ist noch nicht so weit. Sie hat noch so viel vor in ihrem Leben. Als auch ihr Freund sie immer weiter Richtung Haus und Kind drängt will sie eine Beziehungspause. Und die verbringt sie in ihrem Heimatdorf. Dort trifft sie auf einmal ihre Jugendliebe Chris wieder. Und das stellt ihr ganzes Leben noch mehr auf den Kopf.
MEINUNG Das farblich interessant gestaltete Cover ist mir sofort ins Auge gefallen. Und der Klappentext konnte mich dann richtig überzeugen. Schon da hab ich geahnt, dass die Geschichte auch bei mir einige Erinnerungen aus der Jugend wiedererweckt. Der Schreibstil von Lydia ist super angenehm und erfrischend. Mit viel Witz, aber an den richtigen Stellen auch ernst. Freya und Chris sind zwei tolle Protagonisten. Ich konnte Freya an viele Stellen gut verstehen - an anderen Stellen hätte sich sie am liebsten mal geschüttelt. Manchmal kam sie mir etwas naiv vor, aber nachdem man ihre ganze Geschichte erfahren hatte, konnte man viele Situationen und Entscheidungen doch besser nachvollziehen. Ich fand es schön, wie sie im Laufe der Geschichte eine richtige Entwicklung durch gemacht hat. Auch wenn der Großteil davon erst am Schluss stattfand. Chris mochte ich von Anfang an. Ihn fand ich wirklich toll und liebenswert. Das Setting auf dem Bauernhof von Freyas Eltern fand ich super authentisch. Das hat dem Ganzen nochmal etwas Besonderes gegeben. Genau so wie Freyas Eltern. Auch die zwei hab ich sofort ins Herz geschlossen. Alles wirklich besondere Charaktere, die Spaß machen beim Lesen. Teilweise fand ich die Geschichte recht vorhersehbar, aber trotzdem gab es auch ein paar ungeahnte Wendung und Situation. Die Geschichte konnte mich insgesamt auf jeden Fall überzeugen. Zum schmunzeln und lieb haben.
Freya steht vor ihrem Leben und weiß nicht so richtig, was sie will. Sie weiß aber was sie nicht will und bricht deshalb ihre Zelte in Hamburg ab und zieht wieder zu ihren Eltern nach Werne. Auf der einen Seite auf der Suche nach sich selbst, aber auch nach ihrer Jugendliebe Chris.
Meiner Meinung nach wird das Buch dem Klappentext in keiner Weise gerecht. Man erwartet einen lustigen Coming-of-Age-Roman, der die Tiefen der Psychologie erkundet und man möchte unbedingt Freyas "verklärte" Vergangenheit ergründen. Dafür braucht man allerding über das halbe Buch.
Steckengeblieben beschreibt sowohl Freya, als auch den Roman meiner Meinung nach sehr gut. Man wartet den ganzen Roman, dass sie sich weiterentwickelt und man erfährt, warum sie so handelt wie sie es tut. Das passiert aber nicht wirklich. Die Erklärungen, die geliefert werden, sind platt und vorhersehbar, machen Freya aber nicht weniger anstrengend und unlogisch. Beispiel dazu (kleiner Spoiler): In Hamburg möchte sie sich nicht commiten und keine Pläne eingehen, während sie sichd amals von ihrer Jugendliebe genau deshalb getrennt hat. Weil er sich nicht entscheiden konnte.
Gerade am Anfang des Romans ist der Schreibstil gezeichnet von Sarkasmus und überspitztem Humor. Das funktioniert an manchen Stellen, an anderen merkt man, das der Grat wischen witzig und drüber sehr schmal ist - und überschritten wird. Was am Anfang zu gewollt wirkt, verliert sich gegen Ende leider total. Da weicht alle Leichtigkeit und Witz aus den Texten. Mich konnte es leider nicht überzeugen.
Buchname: Was nicht war, kann ja noch werden: Roman | Eine hinreißend witzige Liebesgeschichte über eine Heldin, die nicht erwachsen werden will Autor: Lydia Schmölzl Seiten: 448 (Print) Fromat: als Print, Hörbuch und Ebook erhältlich Verlag: Ullstein Taschenbuch; 1. Edition (29. September 2022) Sterne: 4
Cover: Das Cover ist richtig schön gestaltet worden. Der Buchtitel steht in hellen bzw blaufarbenen Buchstaben quer über dem Cover. Man kann eine Comicfrau im Schneidersitz erkennen. .. Auf dem ersten Blick ist das schon mal sehr ansprechend.
Klappentext: (aus Amazon übernommen)
Für immer jung, für immer verrückt Als ihre beste Freundin ihr erzählt, dass sie schwanger ist, wird die fast 30-jährige Freya mit Überschallgeschwindigkeit in eine Krise katapultiert. Sie ist sich sicher: Jetzt ist es mit der Jugend offiziell vorbei. Statt mit Langzeitfreund Thorsten die nächsten Schritte zu gehen, fordert sie eine Beziehungspause, kündigt ihren Job und flieht zurück in das Zuhause ihrer Kindheit. Als sie dort ihrer Jugendliebe Chris – und auch ihren alten Gefühlen für ihn – über den Weg läuft, weiß Freya, was sie will: Mit Chris für immer jung sein! Gemeinsam organisieren sie eine Party für ihre alten Mitschüler, auf der alle nochmal sein dürfen wie mit 18. Doch dann macht ausgerechnet Chris ihr klar, dass sie ihre Geschichte verklärt hat. Warum hat sie nicht mitbekommen, wie unglücklich er war? Und wie soll sie in der Gegenwart ankommen, wenn sie nicht einmal die Vergangenheit versteht?
Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist total flüssig, liest sich super und ist sehr leicht verständlich.
Charaktere: Die Hauptprotagonistin ist Freya Der Hauptprotagonist ist Chris
Ich fande alle Charaktere von Anfang an total sympathisch und liebenswert. Des weiteren gibt es noch ein paar andere Charaktere. . Meiner Meinung nach sind alle Charakter sehr gelungen und haben einen sehr guten Platz im Buch bekommen. Meinung: !!!! Achtung !!! Könnte Spoiler erhalten!!!
Mir hat „Was nicht war, kann ja noch werden“ von Lydia Schmölzl recht gut gefallen. Ich fande die ganze Geschichte recht lustig und amüsant geschrieben. Ich musste total oft Lachen und Schmunzeln. Irgendwie konnte ich mich mit der Hauptprotagonistin Freya recht gut infizieren und das hat mir besonders gut gefallen. Auch der Schreibstil der Autorin hat mir gefallen. Freya und Chris fande ich von Anfang an total sympathisch und authentisch und die Story war gut geschrieben. Mich konnte das Buch überzeugen und ich hatte ein paar sehr schöne Lesestunden. Deshalb bekommt „Was nicht war, kann ja noch werden“ von mir auch sehr verdiente und gute 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Fazit:
Tolles und amüsantes Buch, mit ganz vielen schönen Lesestunden mit einer tollen Hauptprotagonistin. Nur ein bisschen vorhersehbar ;)
Freya ist Ende 20 und relativ zufrieden mit ihrem Leben – jedenfalls denkt sie das, bis ihre beste Freundin plötzlich ein Kind bekommt, der Lebenspartner sie zum Hausbau drängt und auf der Arbeit nicht sie, sondern eine jüngere Kollegin, die wohl verdiente Beförderung bekommt. Kurzum flieht Freya zurück in ihre Heimat, auf den Bauernhof ihrer Eltern in Werne, wo sie nicht nur mit den Fehlentscheidungenen ihres 18-jährigen Ichs konfrontiert wird, sondern auch mit ihrer damaligen großen Liebe …
Meine Meinung: Wer Chick-Lit liebt (ich 😻!) bzw. Romane mit einer toughen (ja, auch anstrengenden), aber vor allem super authentischen Protagonistin, wird bei „Was nicht war, kann ja noch werden“ auf seine Kosten kommen. Die Geschichte ist für Frauen in dem seltsamen Stadium Ende 20/Anfang 30 geschrieben, wo man sich selbst noch finden muss zwischen Erwachsen Sein und an „früher“ festhalten. Sofort fühlt man sich beim Lesen zurückkatapultiert in die Zeit mit 18, als die ganze Zukunft noch vor einem lag und alles intensiv und schmerzhaft, aber auch irgendwo sorglos war. Ich musste oft richtig lachen, wenn Freya beispielsweise von Dorfpartys erzählt hat, den Bravo-Hits oder Alkopops. Denn alles davon habe ich früher selbst in ähnlicher Form erlebt 😄. Aber der Roman schlägt auch ernsthafte Töne an. Dann, wenn es um den Umgang mit Versagensängsten geht oder dem Gefühl, damals die falschen Entscheidungen getroffen zu haben. Wenn alle nach dem Abi woanders hingehen und Freundschaften & Beziehungen sich auflösen …
Kritik: Was mir nicht so gefallen hat, war die Erzählweise zwischen „heute“ und „damals“. Die Flashbacks traten für mich zu gehäuft auf und nahmen zu sehr das Tempo raus, außerdem mag ich persönlich nicht gerne das Second-Chance-Trope in Liebesgeschichten. 😅
Bewertung: 5/5 ⭐️ Das Buch hält alles, was das Genre verspricht und verdient daher die volle Punktzahl, unabhängig davon, ob ich andere Tropes lieber mag.
Die Protagonistin Freya verfolgt mit Ehrgeiz ihre Karrierepläne, im Übrigen trudelt sie ohne Halt und mit viel Angst vor dem Erwachsenwerden durchs Leben. In ihrer Beziehung ist sie nicht bereit einen der Schritte, die ihr Freund sich so sehr wünscht, einzugehen; als ihre beste Freundin schwanger wird ist sie schockiert. Gepackt von romantischen Gedanken an ihren Ex-Freund aus Schulzeiten bricht sie kurzerhand alle Zelte ab und fährt zu ihren Eltern in die Heimat.
Freya ist gestresst von ihrem Leben, vom Erwachsenwerden und den Wünschen, welche ihr Umfeld äußert. Ich persönlich fand die Darstellung überspitzt: Freya wirkte kindisch, unreif und völlig planlos. Auf der einen Seite wird sie als ambitionierte Karrierefrau dargestellt, auf der anderen Seite scheint sie auch in der Arbeitswelt völlig ohne Sinn und Verstand zu agieren. Freya idealisiert ihre Jugend und scheint sich völlig verblendet nur an das Positive der 90er und 00er Jahre zu erinnern - so reiht sich eine Erinnerung an diese Zeit an die andere, wobei Klischee auf Klischee folgt. Für Leser wie mich, die ebenfalls in dieser Zeit groß wurden und etwa zur selben Zeit geboren sein dürften wie im Buch Freya, sicherlich teilweise unterhaltsam, irgendwann ist die Grenze zum unerträglichen aber schlicht überschritten. Hat der Text so teilweise genau die richtige Portion Leichtigkeit und Humor, ist er phasenweise eine unerträgliche Aneinanderreihung von Belanglosigkeiten. Vorhersehbare Wendungen und eine Protagonistin, die keine Entwicklung durch macht, sondern am Ende noch so unreif scheint wie zu Anfang. Hier konnten mich leider weder der Schreibstil noch die Geschichte überzeugen.
Fazit: Was eine wundervolle Coming-of-age-Geschichte hätte werden können bleibt leider ein seichter Roman mit abgedroschenen Platitüden ohne Tiefgang.
Bei „Was nicht war, kann ja noch werden“ handelt es sich um einen Einzelband der Autorin Lydia Schmölzl. Ich möchte bereits jetzt Johanna vom Team Tina Lurz danken, welche auf mich zukam und mich fragte, ob ich dieses Buch als Rezensionsexemplar lesen möchte. Ohne diese Frage, wäre mir dieses verrückt humorvolle Buch einfach durch die Lappen gegangen und das wäre echt schade gewesen.
Das Cover sticht mit seinen bunten Farben hervor, hätte mich nun aber auf den ersten Blick nicht angesprochen. Angetan hatte es mir dann aber der Klappentext, der einen humorvollen Storytwist verspricht.
Die Geschichte in dem Buch wird sowohl aus der Sicht von Freya als auch von Chris erzählt und spielt zum einen in der Gegenwart, als auch immer mal wieder in der Vergangenheit. Das hat mir persönlich besonders gut gefallen, da man so einen sehr guten rundum Einblick erhält. Die Protagonisten sind herzerwärmend, aber auch grüblerisch und zweifelnd und somit absolut authentisch. Freya, welche mit 30 knapp in meinem Alter ist, hätte ich sehr oft sehr gerne in den Arm genommen, da ich ihre Gefühle und Gedanken zum großen Teil sehr gut nachvollziehen konnte. Chris ist der eher ruhigere Part in der Geschichte, was allerdings sehr gut zum Gesamtkonzept gepasst hat. Der Schreibstil ist humor- sowie gefühlvoll und ließ sich sehr flüssig lesen. Zwischen mitleiden und lachen waren einfach alle Emotionen dabei und das sorgte dafür, dass ich nur so durch die Seiten flog weil ich einfach nicht genug von dieser Lovestory bekommen konnte. Das ein oder andere war schon leicht vorhersehbar, dennoch schaffte es die Autorin mich am Ende sprachlos über die Entwicklung und den Plotttwist zurück zu lassen.
Fazit: Ein unterhaltsamer Roman mit viel Gefühl und noch mehr Tiefe als man zu Beginn annimmt.
Der Titel kommt nicht im Ansatz an den Inhalt dieses Romans heran! Hätte ich den Klappentext nicht gelesen, wäre mir definitiv etwas entgangen. Die Protagonistin Freya ist in ihrem 30. Lebensjahr angekommen und kämpft sozusagen mit einer Lebenskrise. Falsche Entscheidungen, das Erwachsenenleben, unverarbeitete Erinnerungen, das alles plagt sie und führt sie zurück in die Vergangenheit. Wir erleben immer wieder Flashbacks ihrer Jugend, um die Zeit ihres Abiturs und langsam ergibt sich ein Bild, das teilweise doch sehr erschütternd ist. Ich konnte mich teilweise so gut in die Situationen hineinversetzen, da ich quasi "zur selben Zeit" mein Abitur geschrieben hatte. Die ganze Geschichte ist mit Songs hinterlegt, die mich ebenfalls durch diese Zeit begleiteten. Das war ein super interessantes Leseerlebnis! Die Charaktere sind ebenfalls sehr authentisch. Manchmal konnte ich absolut nachempfinden, warum diese oder jene Entscheidung getroffen wurde, manchmal aber auch überhaupt nicht. Davon abgesehen, dass die Geschichte für alle, die sich evtl. in einer ähnlichen Situation befinden, etwas tröstliches haben kann, überrascht sie einen (oder zumindest mich) auch mit der ein oder anderen Wendung. Alles in allem war es mir eine Freude, dieses zugleich lustige und emotionale Buch zu verschlingen und kann es daher nur empfehlen.
Das bunt gestaltete und farbenfrohe Cover ist schonmal zu Beginn an ein absoluter Hingucker!
Im Buch geht es um eine junge Frau namens Freya,die mit ihrem aktuellen Leben mehr als zufriedenist. Doch leider kommen einige Komplikationen auf, die ihr Leben ungewollt verändern. Ihr Freund, eher gesagt ihr Verlobter, möchte weitere Schritte gehen, vor denen Freya sich eher drückt, da es sich für sie noch nicht richtig anfühlt. Doch als dann ihre beste Freundin den beiden mitteilt, dass sie schwanger ist und Freya gleichzeitig auch noch bei der Beförderung übergangen wird nimmt sie Reißaus nach Hause, um endlich ihre Ruhe zu haben und abschalten zu können. DOch auch Zuhase lässt das Chaos nicht lange auf sich warten. Ein alter Freund von Freya steht auf einmal in ihrem Leben und dreht alles auf den Kopf.
Das Buch war super spannend und mitreisend. Ehe man sich versah war man total von der Geschichte gefesselt und wollte das buch garnicht mehr aus den Händen legen. Man Fiebert so mit und versucht sich eigene Theorien aufzubauen. So sehr man sich auch anstrengt, bis kurz vor dem Ende bekommt man nicht heraus, wie das Buch enden wird. Durch den super leicht zu lesenen Schreibstil ist mann flüssig vorangekommen.
Fazit: Für alle Drama Fans. Holt euch das Buch! Ihr werdet es nicht bereuen ;)
Freya ist mit 30 Jahren an einem Punkt im Leben, an dem sie anfängt darüber nachzudenken wie es weiter geht. Beziehung, Job, alles läuft nicht so richtig rund. Ihr Freund möchte nun die nächsten Schritte gehen und ein Haus kaufen, ihre Freundin ist schwanger. Doch irgendwie ist Freya nicht bereit für all das und sehnt sich zurück in die unbeschwerte Zeit, damals zur Zeiten ihres Abis... Doch war damals wirklich alles eitel Sonnenschein?
In zwei Zeitsträngen erzählt die Autorin die Geschichte von Freya, ihrer Familie und ihren Freunden. Aufgrund der Kapitalüberschriften kann man gut folgen und sich in die Situation der Zeit und des jeweiligen Erzählers versetzen. Der Schreibstil ist angenehm und locker, das Buch lässt sich prima lesen und ist perfekt für gemütliche Herbstabende. Gut gefallen haben mir auch immer so kleine Hinweise und Anspielungen, man überlegt und rätselt wie diese sich dann in die Geschichte einfügen werden.
Die kleine Rezi zu "Was nicht war kann ja noch werden" Freya ist unsere weibliche Protagonistin. Sie ist frech, lautstark und extrovertiert. Sie muss sich einigen Sachen stellen, doch rennt sie immer weiter weg. Wo will sie hin? Und was bringt ihr Erwachsenen Leben für sie? Für mich war es ein etwas schwieriges Buch, aber auch ein schönes aus dem man viel mitnehmen kann. Man lernt zwei Zeitstränge kennen und beide haben mir sehr gut gefallen. Sie ergänzen sich wundervoll und kaufen schön flüssig nebeneinander. Die Entwicklung von Freya hat mir gut gefallen, obwohl ich mit ihrer Entscheidungen oft nicht konform gekommen bin. Einiges hat mich dann aufgeregt, aber die Emotionalität hat mich sehr getroffen. Chris und Freya waren eine tolle Mischung aus kämpfen, Ehrlichkeit und Liebe aber auch Konfrontation. Die Themen waren toll aufgearbeitet und sehr einfühlsam.
Der Klappentext hat mich auf das Buch neugierig gemacht, obwohl mich das Cover und der Titel nicht sonderlich überzeugt haben. Der Anfang war dann wieder ganz vielversprechend, das Thema Kinderkriegen oder auch genau eben keine zu wollen, ist sehr interessant. Leider wurde es mir dann irgendwie zu langatmig. Ich kann nicht genau sagen, ob es an den Zeitsprüngen lag, die die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven und in zwei verschiedenen Zeitlinien erzählen, oder am Schreibstil. Daher legte ich das Buch für ein paar Tage weg, ohne weiterzulesen. Nachdem ich auch ein paar Kapitel mehr oder weniger nur überflogen habe, nahm die Story wieder an Fahrt auf und es wurde doch noch ein ganz netter Liebesroman. Die Personen sind authentisch und sympathisch, was wohl der Hauptgrund war, warum ich das Buch fertiggelesen habe. Alles in allem war es ganz nett, aber doch durchwachsen.
Ich liebe diese Art Humor im Buch. Leider gibt es wirklich zuwenig RomCom im deutschen Genre, aber dieses hier trifft meinen Lesegeschmack total. Freya ist witzig, sarkastisch, hängt der Vergangenheit nach und will wieder 18 sein - I feel it.
Doch sie ist 30, hat eine langjährige Beziehung und alle rund um sie heiraten und bekommen Kinder. Mit viel Witz aber auch ernsthaftigkeit reflektiert sie über ihr Leben und ihren Status Quo. In Rückblenden erfährt man, wie es war, als sie 18 war. Total gut geschrieben, in der Ich-Form und ich fühlte mich Freya sehr nah. Das ich immer wieder lachen musste, war das Highlight für mich.
Ein superbuch für unbeschwehrte Lesestunden. Mit einer wichtigen message- aber gut verpackt und nicht zu rührselig. Hat mir sehr gut gefallen und ich danke Ullstein für diesen Gewinn ❤️ Follow me on Insta: deblioteca
Was zunächst als seichte Unterhaltung startet, holt thematisch zunächst dadurch ab, dass sich Freya mit etwa 30 in einem Alter befindet, in welchem jede:r eine Vorstellung davon hat, wo und wer sie sein sollte, entflieht sie Job, Beziehung und Freundschaft zu ihren Eltern zu welchen ein angespanntes Verhältnis herrscht. Schnell wird deutlich, dass einiges aufzuarbeiten ist… Das Buch hat mich positiv überrascht.
Freya ist mit ihrem momentanen Leben überfordert. Ihre beste Freundin ist schwanger und nun denkt sich Freyas Partner, dass sie doch auch bereit für eine richtige Familie wären. Aber ist das Freya? Möchte sie Kinder? Möchte sie jetzt schon eine Familie gründen oder ist sie einfach noch nicht bereit dazu? Um sich darüber klar zu werden, legt sie die Beziehung zu ihrem Freund vorübergehend auf Eis und zieht zurück zu ihren Eltern in ihre alte Heimat. Dort trifft sie alte Schulfreunde, schwelgt in Erinnerungen an alte Tage und begegnet dann auch noch ihrer Jugendliebe Chris.
Über das Cover lässt sich vermutlich streiten. Mich konnte es auf den ersten Anblick nicht überzeugen, doch je öfter ich es mir nun schon angesehen habe umso mehr gefällt es mir. Die große Schriftart, die über das komplette Cover reicht sowie die Farbauswahl gefallen mir richtig gut. Nur mit der kleinen Figur in der Mitte kann ich leider nicht so viel anfangen. Dafür gefällt mir das Thema des Buches umso mehr. Freya wird plötzlich mit dem „Erwachsen sein“ konfrontiert: Babys, Lebenspartner, der richtige (oder falsche) Wein für ein Treffen mit Freunden und die innere Zerrissenheit. Lebenskrisen, die man vielleicht selbst kennt oder schon durchgestanden hat.
Ich konnte mich mit der Protagonistin sehr gut identifizieren, da ich mich ebenfalls gerade in den 30ern befinde und mich solche Themen selbst betreffen. Da steckt man schon mal in einer Lebenskrise und wünscht sich die gute alte Zeit zurück: Keine biologische Uhr, die tickt, kein Arbeitsstress und viel weniger Verantwortung.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Freya erzählt. Zudem gibt es aber auch Rückblicke, die jeweils aus der Perspektive von Freya als auch von Chris geschildert werden. Dadurch bekommen wir Einblicke in das Gefühlsleben der beiden, wie sie beide die Vergangenheit wahrgenommen haben und was in dieser Zeit alles passiert ist. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist locker geschrieben und leicht zu verstehen.
Ich kann das Buch denjenigen empfehlen, die vielleicht auch gerade in ihren 30ern und in einer ähnlichen Lebenskrise stecken und nicht so richtig wissen, wohin mit ihrem Leben.
Der Klappentext hat mich sehr angesprochen, auch den Anfang fand ich unterhaltsam, doch dann wird es irgendwie schnell langweilig. Zum Ende hin entwickelt sich dann noch ein halbgarer Plot und man erfährt warum die Protagonisten so handelt, doch irgendwie finde ich, dass dieses Trauma als Plot irgendwie unpassend wirkt und auch nicht ausreichend aufgearbeitet wird.
WOW. Das Buch war faszinierend in jeder Hinsicht. Es war so schön,lustig und traurig gleichzeitig. Freyas Geschichte ist so einzigartig und trotzdem spiegelt man sich selbst irgendwie in ihr wieder.
This entire review has been hidden because of spoilers.