Als Violet nach dem Tod ihres geliebten Großvaters nach Crail zurückkehrt, spürt sie sofort wieder dieses besondere Band, das sie schon immer mit dem kleinen schottischen Dorf an der Küste verbunden hat. Schnell hat die junge Therapeutin alle Hände voll zu tun, denn zusammen mit dem Cottage am Meer hat sie auch das private »Tierheim« ihres Großvaters geerbt. Besonders der Schäferhundwelpe Rowdy hält sie auf Trab: Mit seinem untrüglichen Gespür für peinliche Situationen führt er Violet immer wieder mit dem Bauunternehmer Evan DeBurgh zusammen – ausgerechnet dem Mann, der sie in den Wahnsinn treibt, wenn er nicht gerade Schmetterlinge in ihrem Bauch tanzen lässt. Zum Teufel mit seinen eigensinnigen Bauplänen für das Dorf – Violet wird dafür sorgen, dass alles so bleibt, wie es ist! Aber sie hat nicht damit gerechnet, dass ihr eigenes Herz ihr einen Strich durch die Rechnung machen könnte …
Jennifer Wellen entdeckte ihre Vorliebe für Bücher bereits in ihrer Kindheit. Der erste Versuch mit 13 Jahren selbst eines zu schreiben scheiterte jedoch kläglich an ihrer schwer zu entziffernden Handschrift. Nach dem Abitur studierte sie Biologie an der RUB in Bochum und frönte danach wie so viele Menschen der Steigerung des Bruttosozialproduktes.
Erst 2008 lebte die Liebe zum kreativen Schreiben während ihrer Promotion wieder auf. Schuld daran war das neue iPhone ihrer besseren Hälfte. Jennifers erste Kurzgeschichte Olliphone hat es dann auch direkt auf das allererste iPhone-Hörbuch der Welt von steinbach sprechende bücher geschafft.
Derzeit lebt Jennifer im Ruhrgebiet, arbeitet als wissenschaftliche Dozentin in der Erwachsenenbildung und schreibt in ihrer Freizeit sowohl Kurzgeschichten als auch Bücher. Ihr Debüt Katerfrühstück mit Aussicht erschien im November 2014. Weitere Romane von ihr sind Liebe ist wie eine Goodie Bag und Glühwein mit Kuss.
Schöne Liebesgeschichte in Schottland mit vielen tierischen Begleitern
Violet arbeitet als Therapeutin gemeinsam mit ihren Hunden Hope und Rowdy und betreibt eine private Tierauffangstation. Als das Vereinshaus des Hundesportvereins abgerissen werden soll, sucht sie gemeinsam mit ihren Freunden nach einer Lösung. Dabei lernt sie den Bauunternehmer Evan DeBurgh und seine Tochter Shanning kennen. Erst sind sich die beiden gar nicht sympathisch, das ändert sich aber schon bald...
Wie auch das erste Buch aus der Reihe lässt sich dieses Buch locker und leicht lesen. Die Figuren sind sympathisch und der Schreibstil flüssig. Es ist spannend, mehr über Therapiehunde und ihre Arbeit zu erfahren. An einigen Stellen wurde mir aber zu viel tierisches Wissen vermittelt und es hat sich angefühlt, als würde man einen Ratgeber lesen, was für mich leider manchmal die Geschichte etwas ausgebremst hat. Trotzdem hat es mir sehr gut gefallen, dass die Tiere eine so grosse Rolle spielten, das hat sehr gut zu Violets Charakter gepasst. Die Geschichte ist zwar ein bisschen vorhersehbar, das mindert aber die Freude beim Lesen keineswegs.
Ein schönes Buch, welches ich für gemütliche Lesestunden sehr empfehlen kann.