Im ersten Teil sehr anschaulich beschrieben und analysiert, wie sich in Spanien durch das Aufkommen des industriellen und Finanzkapitals die gesellschaftlichen Strukturen vom Feudalismus zur Demokratie entwickeln - immer im Kampf gegen die alten herrschenden ausbeuterischen Mächte, Adel, Monarchie und Klerus. Was sich in Spanien entwickelte, geschieht auch heute noch in vielen Ländern, in denen die landwirtschaftliche Produktion überwiegt.
Die Autorin beschreibt hier aber vor allem beispielhaft auch ihren eigenen Weg als (adlige) Frau, die sich allmählich aus der Unterdrückung der herrschenden Mächte befreit.
Der zweite Teil dann befasst sich sehr detailliert mit der Beschreibung des faschistischen Aufstandes und Krieges gegen die Republik; aber überwiegend aus den ganz persönlichen Erlebnissen und Kämpfen der Autorin. Ihr etwas einfaches Resümee: "Der spanische Krieg war kein Bürgerkrieg, kein Kampf von Ideologien; er war nichts anderes als der Überfall Hitlers und Mussolinis auf eine friedliebende Nation, die ihre Unabhängigkeit, ihre demokratischen Einrichtungen bewahren wollte; ein Überfall überdies,der mit Billigung der reaktionären Regierungen Frankreichs und Großbritanniens erfolgte." ( S. 709, deutsche Ausgabe)