Dieren tjilpen, krijsen, blaffen, kletsen, kakelen en piepen niet toevallig. Het taalconcert van dieren is even verfijnd als divers. Het getuigt van hun indrukwekkende cognitieve en emotionele vermogens, waarmee zij ons mensen niet zelden grote stappen voor zijn. Ook communiceren ze niet via een puur instinctief patroon van roepen en antwoorden. Maar hoe en waarom communiceren ze? Welke informatie brengen ze over in hun geluiden? Wat voor talen spreken zij, en wat maakt klanken in de eerste plaats tot een taal? Dit boek behandelt de nieuwste wetenschappelijke bevindingen over de fascinerende taal van dieren. De auteur neemt ons mee op een enerverende reis door de wereld van de dierencommunicatie. Angela Stöger vertelt ons bijvoorbeeld hoe zij kon bewijzen dat giraffen geluiden maken, over haar ontmoetingen met pratende olifanten en over de verbazingwekkend gedifferentieerde communicatiepatronen van dolfijnen. Hoe beter we luisteren, hoe beter we onze dieren leren begrijpen. Angela Stöger gaat ook in op de vraag hoe zij omgaan met het lawaai dat wij mensen maken. Laten we de fascinerende bevindingen van de bioakoestiek gebruiken om zowel huisdieren als wilde dieren beter te beschermen en te begrijpen. Angela Stöger (1976) is gedragswetenschapper, cognitief bioloog en deskundige op het gebied van bioakoestiek en geluidscommunicatie. Zij is een van ’s werelds meest gerenommeerde olifantenonderzoekers. Aan de Universiteit van Wenen staat zij aan het hoofd van het Mammal Communication Lab, dat zij in 2011 heeft opgericht.
Fijn leesbaar verhaal, leuk om zo in het perspectief van een gedragswetenschapper gespecialiseerd in bioakoestiek mee te worden genomen. Helemaal als een van haar favoriete/expertise dieren de olifant is <3
Mooie quote/opdracht in het boek (van Baba Dioum op een milieuconferentie in 1968) : "in the end, we will conserve only what we love, we will love only what we understand, and we will understand only what we are taught"
Ik ga naar haar opdracht aan de lezers luisteren: 'Laat je meevoeren in de fascinerende wereld van de dierentalen, luister goed, luister en leer begrijpen dat wij mensen niet de enigen op deze wereld zijn die wat te melden hebben.' >iets wat tíjdens het lezen al begon door QR-linkjes door het boek heen met dierengeluiden (:
„Von singenden Mäusen und queitschenden Elefanten“ war von Anfang an prädestiniert, ein absolutes Highlight für mich zu werden. Ich liebe Sachbücher, vor allem naturwissenschaftliche Sachbücher. Und noch mehr liebe ich Sachbücher, die auf spielende Art und Weise geballtes Wissen vermitteln. Welche Laute gibt eigentlich eine Giraffe von sich? Kann ein Elefant wirklich menschliche Laute „sprechen“? Wie schafft es ein einzelner Vogel eine gesamte Kolonie von Erdmännchen an der Nase herumzuführen?
Obwohl ich ein paar Semester Biologie studiert habe und die Zoologie noch immer zu einem regelrechten Hobby von mir zählt, so konnte auch ich noch viel von diesem Buch lernen. Ich wusste zum Beispiel, dass unter Wasser durch den Menschen verursacht der Lärmpegel enorm gestiegen ist, aber dass bei Walen wie auch bei uns Menschen Haarzellen im Innenohr nicht nachwachsen, wusste ich bisher nicht. Super spannend fand ich auch den (viel zu) kurzen Exkurs zu dem Nachweis, den die Autorin und ihr Team fanden, dass Elefanten auf die gleiche Art und Weise „rumblen“ wie wir sprechen oder singen.
Der Inhalt dieses Buches ist also absolut grandios. Doch auch die restliche Aufmachung des Buches hat mir unglaublich gut gefallen. Immer wieder lassen sich per QR-Code Hörproben abspielen, wie zum Beispiel Laute von Krokodilbabys noch im Ei. Auf der Website des Verlags finden sich zwei Hörproben zum Reinschnuppern. Besonders interessant fand ich die Hörprobe der Echoortung von Fledermäusen, die durch einen Detektor in Frequenzen umgewandelt wurden, die für das menschliche Ohr wahrnehmbar sind. Neben den Hörproben gab es auch allerhand Bilder zum Angucken, die passend zum Inhalt ausgewählt wurden und teilweise von der Autorin selbst oder Bekannten stammen. Besonders toll fand ich ein Bild, das mit einer „akustischen Kamera“ aufgenommen wurde. Also einer Kamera, die aufzeichnet, in welchem Bereich ein Laut entstanden ist und diesen als Schalldruck im Farbspektrum dargestellt hat. Somit entstand ein Bild eines Elefanten mit einem farblichen Spektrum um den Rüssel. Wirklich spannend erklärte die Autorin, wieso wo der Laut entstand – und die Funktion der Kamera, die ich hier auf sehr laienhafte und stümperhafte Weise wiedergegeben habe. Ein kleines Highlight für mich persönlich war das Literaturverzeichnis am Ende, aus dem ich mir die ein oder andere Publikation noch durchlesen möchte.
Die Kapitel sind thematisch aufgebaut und in mehrere, kurze Abschnitte unterteilt. Diese Abschnitte umfassten meist nur bis zu vier Seiten, so dass man immer wieder Pausen einlegen kann, um in Ruhe die Bilder zu betrachten, die Hörproben abzuspielen oder wild nach weiteren Informationen zu googlen. Besonders gefallen hat mir die Mischung aus wissenschaftlichem Anreiz und lockerem Schreibstil. Es wird weitgehend auf Fachbegriffe verzichtet und falls doch, werden diese kurz und prägnant erläutert.
Ich hoffe sehr, dass die Autorin weitere Bücher publizieren wird! Bis dahin werde ich die Chance nutzen und in der Uni Bibliothek die von der Autorin publizierten Artikel recherchieren, um diese zu lesen. Ich habe jede einzelne Seite verschlungen und das Buch ist für mich ein absolutes Jahres-Highlight. Für mich traf es genau die richtige Mischung aus Leidenschaft, nerdiger Wissensvermittlung und Neugierde. Empfehlen kann ich das Buch einfach uneingeschränkt jedem, der sich für die Tierwelt und spannende wissenschaftliche Erkenntnisse interessiert.
Die Autorin Angela Stöger ist Expertin im Bereich der Bioakustik und lässt uns Leser daran teilhaben. Ich muss sagen, dass mir diese Forschungsgebiet bisher völlig unbekannt war, nach dem Lesen denke ich aber es ist ein total spannendes und durchaus erweiterterbares Forschungsgebiet. Tiere kommunizieren miteinander, diese Arten stellt die Autorin dar, wobei ihr Hauptaugenmerk natürlich auf dem Vokalisieren der Tiere geht. Besonders Elefanten haben es ihr angetan und daher findet man sehr viele Informationen zu ihrem "Rumble" und co. Aber auch Giraffen, Pandas, Erdmännchen und heimische Tierarten finden in dem Buch Raum. Das Besondere dabei sind die QR-Codes, mit ihnen kann man sich die Geräusche anhören und auch nochmal ein Bild des jeweiligen Tieres anschauen. Das macht bei einem Buch über Tiergeräusche durchaus Sinn und begeisterte hier auch meine beiden jüngeren Leser. Mit Begeisterung haben mir meine Jungs die Geräusche vorgespielt und dabei auch noch was dazu gelernt. Da die Technik bei so einem Unterfangen auch eine große Rolle spielt, wird darauf auch eingegangen und auch ein Kapitel zum Thema Lärmverschmutzung gibt es. Gerade darüber liest/hört man gerade sehr viel. Die Expertin hat für mich aber noch ein paar neue Aspekte mit reingebracht, die zum Nachdenken anregen. Das Buch hat hier die ganze Familie begeistert, denn wir können einfach nicht Nicht-kommunizieren und das gilt für die Tierwelt natürlich auch.