Blaufunkelnde Fjorde, verschneite Wälder und das atemberaubende Nordlicht. In dem norwegischen Dorf Elvasund hofft Annabell, zur Ruhe zu kommen. Denn plötzlich ist ihre scheinbar perfekte Welt zusammengebrochen: Freund weg, Wohnung weg - und sie ist schwanger. Obwohl ihr erster Arbeitstag in der historischen Spinnerei der Familie Solberg so ganz anders als erwartet läuft, schließt sie die Familie schnell ins Herz. Während die Winterabende länger werden, verbringen sie am prasselnden Kaminfeuer gemütliche Stunden und verarbeiten gemeinsam die Wolle. Noch nie hat sich Annabell irgendwo zu Hause gefühlt. Dazu trägt auch der charismatische Bjarne bei, dem sie bei der Arbeit mit den Schafen näherkommt. Erlebt Annabell in der bevorstehenden Weihnachtszeit ihr ganz eigenes Wunder?
Annabell braucht eine Auszeit. Freund weg, Wohnung weg, und schwanger von einem One-Night-Stand. Sie muss ihr Leben neu ordnen und nimmt übergangsweise einen Job in Norwegen an in einer historischen Spinnerei. Die Familie, bei der sie wohnt, schließt sie schnell ins Herz, und dann ist da noch Schäfer Bjarne, der ein wenig zurückhaltend ist, und in den sich Annabell verliebt... ❤️ Mein Leseeindruck: Es ist ein schöner Wohlfühl- und Winterroman. Das Setting Norwegen ist wunderschön. Die winterliche Landschaft und die Polarlichter sind wunderbar beschrieben. Sehr authentisch wurde auch Annabells Gefühlslage beschrieben. Schwanger von einem Mann, den sie nicht kennt. Sie ist sich unsicher, ob sie das Baby behalten soll, ob sie es wird lieben können,... Ich kann mich in ihre Lage nicht wirklich hineinversetzen, aber einfach ist es sicherlich nicht. Das hat die Autorin gut beschrieben. Der Schäfer Bjarne ist auch eine sehr interessante Figur. Ein Mann, der einmal nicht über ein gutes Selbstbewusstsein verfügt, sondern im Gegenteil recht schüchtern und zurückhaltend ist. Das habe ich auch noch nicht so oft erlebt in Büchern. Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen, besonders das Setting fand ich perfekt. Ich war leider noch nie in Norwegen, aber es reizt mich sehr. Dennoch hat mich die Handlung nicht immer packen können. Das Buch hat mich gut unterhalten, aber hin und wieder war es auch ein bisschen zu langatmig für mich.
Buchname: Nordlichtträume am Fjord Autor: Julie Larsen Seiten: 336 (Print) Fromat: als Print und Ebook erhältlich Verlag: HarperCollins; 1. Edition (26. Oktober 2021) Sterne: 5
Cover: Das Cover ist richtig schön gestaltet worden. Der Buchtitel steht in hellen bzw weißfarbenen Buchstaben im oberen Bereich. Man kann eine rote Hütte und eine Winterlandschaft mit Berg erkennen. .. Auf dem ersten Blick ist das schon mal sehr ansprechend.
Klappentext: (aus Amazon übernommen)
Blaufunkelnde Fjorde, verschneite Wälder und das atemberaubende Nordlicht. In dem norwegischen Dorf Elvasund hofft Annabell, zur Ruhe zu kommen. Denn plötzlich ist ihre scheinbar perfekte Welt zusammengebrochen: Freund weg, Wohnung weg - und sie ist schwanger. Obwohl ihr erster Arbeitstag in der historischen Spinnerei der Familie Solberg so ganz anders als erwartet läuft, schließt sie die Familie schnell ins Herz. Während die Winterabende länger werden, verbringen sie am prasselnden Kaminfeuer gemütliche Stunden und verarbeiten gemeinsam die Wolle. Noch nie hat sich Annabell irgendwo zu Hause gefühlt. Dazu trägt auch der charismatische Bjarne bei, dem sie bei der Arbeit mit den Schafen näherkommt. Erlebt Annabell in der bevorstehenden Weihnachtszeit ihr ganz eigenes Wunder? Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist total flüssig, liest sich super und ist sehr leicht verständlich.
Charaktere: Die Hauptprotagonistin ist Annabell Der Hauptprotagonist ist Bjarne
Ich fande alle Charaktere von Anfang an total sympathisch und liebenswert. Des weiteren gibt es noch ein paar andere Charaktere. . Meiner Meinung nach sind alle Charakter sehr gelungen und haben einen sehr guten Platz im Buch bekommen. Meinung: !!!! Achtung !!! Könnte Spoiler erhalten!!!
Mir hat „Nordlichtträume am Fjord“ von Julie Larsen richtig gut gefallen. Die ganze Geschichte rund um Annabel und Bjarne waren total nach meinem Lesegeschmack. Ich habe mich sofort in die beiden Hauptprotagonisten verliebt. Sie kamen auf mich von der ersten Seite an total sympathisch rüber. Meiner Meinung nach waren die beiden auch ziemlich authentisch. Besonders schön fande ich die bildhafte Beschreibung der Landschaft. Ich würde jetzt auch sofort in ein verschneites norwegisches Dorf reisen wollen. Die ganze Art und Weise von der Autorin bzw ihr Schreibstil fande ich einfach nur locker leicht zu lesen. Ich bin förmlich nur so durch die Seiten geflogen. Ich hatte richtig viele schöne Lesestunden in Elvasund. Deshalb bekommt das Buch von mir auch sehr verdiente 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Fazit: Für mich ist „Nordlichtträume am Fjord“ ein gelungener Winterroman. Kann ich nur jedem Romantikfan empfehlen. Und für alle die gerne Winterbücher lesen
Oftmals ist es wichtig in welcher Lesestimmung man sich gerade befindet, wie man eine Geschichte schlussendlich bewertet. Bei "Nordlichtträume am Ford" war der Zeitpunkt für mich perfekt, denn meine Tochter befand sich zur selben Zeit, als ich die Geschichte las, in Lappland. Der Roman beginnt zwar im Sommer und geht erst später auf Weihnachten zu, aber bringt das winterliche Gefühle in der zweiten Hälfte sehr gut rüber. Während ich also von Nordlichtern las, bekam ich zeitgleich wunderschöne Fotos auf meine Handy, die mir meine Tochter aus dem schwedischen und norwegeischen Lappland schickte. So gefiel mir die Lektüre gleich viel mehr.
Unsere Hauptprotagonistin Annabelle lebt in Hamburg, ist schwanger von einem One-Night-Stand und antwortet nach der Trennung von ihrem Freund und dem Verlust ihres Jobs auf eine Internetanzeige. In einem abgelegenen Hof in Elvasund, Norwegen, wird eine Hilfe gesucht. Die Marketingexpertin wünscht sich erstmal Ruhe und eine Auszeit. Der ziemlich kühle Empfang in Norwegen verunsichert sie allerdings sehr, denn die Besitzerin des Hofes weiß von keiner Anzeige und möchte keine Hilfe. Trotzdem bleibt Annabell nach der langen Autofahrt ertsmals auf dem Hof bei Berit und hilft aus. Besonders angetan hat es ihr die alte Spinnerei der Familie, die jedoch stillgelegt ist. Berits Mann wollte sie restaurieren und als Museum für die Allgemeinheit öffnen. Auch der pensionierte Tierarzt Thorbjörn, der mit Berit befreundet ist, versucht sie schon seit einiger Zeit zu überreden, der Genossenschaft beizutreten und die Spinnerei für Touristen zu öffnen. Für Annabell genau das Richtige... außerdem ist da noch Schäfer Bjarne, der ihr nicht aus dem Kopf geht. Doch sie trägt das Kind eines anderen unter ihrem Herzen.... Zusätzlich kann sich Annabell nicht mit ihrer Zukunft als Mutter identifizieren.Schon als Kind war sie die meiste Zeit auf sich alleine gestellt und nun befürchtet sie, dass sie ihrem Kind keine Mutterliebe entgegenbringen kann, da sie diese selbst nie kennengelernt hat. Bei Annabelle brauchte ich ein bisschen länger um mit ihr warm zu werden....
Auch Bjarne hat seit seiner Kindheit Probleme wegen seiner Stotterei. Von den Mitschülern verspottet und vom eigenen Vater nicht akzeptiert, hat er auch noch heute Schwierigkeiten mit der Sprache. Trotz seines Sprachfehlers ist er ein herzensguter und aufrichtiger junger Mann. Er hat mir besonders gut gefallen und die größte Entwicklung durchgemacht.
Julie Larsen hat ihren Figuren Leben eingehaucht. Neben den beiden Hauptprotagonisten, die beide ihr Päckchen zu tragen haben, sind auch die Nebenfiguren gut gezeichnet. Birte, die mürrische Hofbesitzerin, die das Herz am rechten Fleck hat, ihre Tochter Camilla und deren Kinder Linnea und Liam, sowie der lebenslustige Tierarzt Thorbjörn und Bjarnes Freund Ole.
Die Geschichte mit Annabelle und Bjarne beginnt langsam und plätschert leider an manchen Stellen vor sich hin. Es fehlte mir etwas an Spannung. Bemängeln muss ich auch noch, dass Annabelle in zwei Wochen super norwegisch spricht und es dann vor Ort perfektionieren möchte. Ich kenne niemanden, der in zwei Wochen eine Sprache spricht, die er vor Ort anwenden kann und nur mehr perfektionieren muss...
Die Landschaftsbeschreibungen der Naturschönheiten wurden von der Autorin sehr bildgewaltig beschrieben. Zusätzlich mit den Fotos meiner Tochter bekam ich großes Fernweh. Auch Sitten und Bräuche wurden immer wieder miteinbezogen und besonders süß sind die Szenen mit dem Lämmchen Loki.
Fazit: Alles in allem eine nette Lektüre, die an manchen Stellen etwas zu sehr vor sich hin plätschert. Hingegen konnten mich die wunderschön dargestellten Landschaftsbeschreibungen und das norwegische Flair vollkommen überzeugen. Ein lockerer Roman, der vorallem Reiselust weckt, aber keine Weihnachtsgeschichte, wie das Cover vielleicht vermuten lässt.
Nordlichtträume am Fjord hat mir in manchen Aspekten wirklich besonders gut gefallen. Beispielsweise dass der "starke Held" nicht immer ein selbstsicherer und gut verdienender Mann sein muss. Auch dass die Figuren alle ihr eigenes Päckchen zu tragen haben und ein Leben vor der Geschichte des Buches haben. Es ist keine reine heile Welt Geschichte, sondern hat auch problematische Themen, was ich an sich gerne mag.
Allerdings war es mir auch recht oft einfach ein wenig zu... Süß? Seicht? Ich kann nicht exakt sagen was gefehlt hat, aber immer mal wieder habe ich mir einfach etwas mehr Tiefgang gewünscht. Gerade bei den schwierigereren Themen ging mir das ganze oft etwas zu flott und zu glatt.
Auch von der historischen Spinnerei hätte ich mir nach dem Klappentext einfach mehr erwartet. Es ist wirklich nur ein wenig Hintergrundkulisse und das war es auch schon.
Alles in allem eine nette Geschichte, die sich flott lesen lies und mich auch unterhalten hat. Aber leider einfach nie so richtig fesselnd konnte.
"Nordlichträume am Fjord" verzaubert bereits mit seinem magischen Cover und zusammen mit dem Klappentext hat es mich sehr neugierig gemacht.
Annabells Leben ist zusammengebrochen - ihr Freund hat sie verlassen, sie hat ihren Job verloren und dann ist sie nach einem One-Night-Stand auch noch schwanger. Sie flüchtet ins ländliche Norwegen, um dort abschalten zu können.
Die Geschichte wird sehr ruhig erzählt und entwickelt dadurch irgendwie einen besonderen Zauber. Zusammen mit dem Setting und dem sehr einfühlsamen Charakter von Bjarne, konnte mich die Geschichte sehr berühren. Aber auch Annabell war sympathisch und sie und Bjarne haben sehr gut zusammengepasst.
Das Setting war wie bereits absolut zauberhaft. Das winterliche Norwegen, in dem es langsam auch Weihnachten wird, dazu der Hof und die historische Spinnerei, machen die Geschichte zu etwas Besonderem.
Es gab zwar auch ein paar Kleinigkeiten, die mir nicht ganz so gut gefallen haben, aber insgesamt konnte mich das Buch sehr gut unterhalten.
Mein drittes und bisher mein liebstes Weihnachtsbuch in diesem Jahr ist definitiv „Nordlichtträume am Fjord“ von Julie Larsen!
Gemeinsam mit Annabell reisen wir über Weihnachten nach Norwegen und lernen die Sitten und Gebräuche der Norweger*innen kennen. Dort wünscht man sich „God Jul“ und muss traditionell sieben verschiedene Kekse backen. Doch Annabell ist nicht aus einem heiteren Grund nach Norwegen gereist. Ungewollt schwanger und plötzlich arbeitslos sucht sie „am Ende der Welt“ einen Ort, um sich wieder zu sammeln und entscheiden zu können, was sie als nächstens tun wird. Eine Auszeit an einem unbekannten Ort in Norwegen klang nach einem perfekten Plan. Das sie dort genau die Antworten finden wird, die sie suchte, hätte sie sich nicht einmal im Traum zu erhoffen gewagt. Doch in einer charmanten, älteren Dame, ihrer Tochter und den beiden Enkelkindern findet sie wahrhaftige Freund*innen. Und der attraktive Schäfer sorgt auch für den ein oder anderen romantischen Augenblick.
Mit ein wenig Dramen und realistischen Erzählungen verschafft die Handlung den Lesenden eine weihnachtlich verschneite Vorfreude auf die schönste Zeit des Jahres. Familie, Freundschaft und Liebe sind in dem kleinen Ort am Fjord die wichtigsten Güter. Charmant baut die Autorin unterschiedliche Menschen und ihre Denkweisen ein, dass es einfach rund und stimmig ist. Der Schäfer stottert, Annabells Mutter hatte unterschiedliche Sexualpartner und ihre Tochter daher drei potenzielle Väter, die sie mit aufzogen, Berit erlebt im Alter noch sexuelle Leidenschaft, ihre Tochter ist eine alleinerziehende Mutter und deren Sohn trägt gerne auch mal Make-up.
Die Handlung ist mitten aus dem Leben heraus geschrieben und macht dabei einfach Spaß. Die Liebesgeschichte ist hier rein und auf Augenhöhe angesiedelt und lässt einen innerlich aufhüpfen. Julie Larsen beschert den Lesenden eine fröhliche und moderne Weihnachtsgeschichte, die man gerne mit ein paar Plätzchen und einem Kakao liest. Herrlich!
[Vielen Dank an @harpercollinsde für das kostenlose Rezensionsexemplar.]
Der Einstieg in dei Geschichte ist mir sehr einfach gefallen, trotz des langsamen Erzähltempos, da der Schreibstil sehr locker war. Wir reisen direkt mit Annabell an den Fjord und lernen die Umgebung und Nebencharaktere kennen. Ich konnte mich so gar nicht in sie hineinfühlen und auch ihr Problem, so wie es dargestellt wurde, nicht richtig nachvollziehen. Berit ihre Arbeitgeberin habe ich geliebt. Sie hat etwas Leben durch ihre direkte/verrückte Art in die Geschichte gebracht und dadurch die eher melancholische Stimmung aufgebrochen. Bjarne lernen wir auch ziemlich am Anfang kennen, der durch sein starkes Stottern Schwierigkeiten hat vertrauen und Beziehungen zu Menschen aufzubauen. Er war sehr unbeholfen und hat sich dadurch etwas in mein Herz geschlichen. Ole, der beste Freund von Bjarne ist ein richtiger Herzmensch. Leider konnten mich die beiden Hauptprotagonisten nicht so richtig von sich überzeugen.
Es gab kaum Überraschungen und die Story plätscherte nur so dahin. Was wirklich schade war, weil es so viel potenzial gab, was die letzten 80 Seiten gezeigt haben. Die sind so herausgestochen, waren spannend und ich habe mit den beiden mitgefiebert. Das Setting ist einfach traumhaft und auch die Nebencharaktere haben mir so gut gefallen. Ich liebe das Feeling und die Gemeinschaft in so kleinen Dörfern, wie auch hier in Elvasund.
Leider konnte mich das Buch nicht richtig catchen und war für mich eher etwas für zwischendurch, was aber nicht länger im Gedächtnis bleibt.
Ein kurzweiliger und schöner Weihnachtsroman. Der Roman hat sehr schön gezeigt, dass Menschen nicht perfekt sein müssen, um trotzdem von anderen geliebt zu werden.
erschienen im HarperCollins Verlag am 21. Oktober 2021
Taschenbuch 336 Seiten
Klappentext
Blaufunkelnde Fjorde, verschneite Wälder und das atemberaubende Nordlicht. In dem norwegischen Dorf Elvasund hofft Annabell, zur Ruhe zu kommen. Denn plötzlich ist ihre scheinbar perfekte Welt zusammengebrochen: Freund weg, Wohnung weg - und sie ist schwanger. Obwohl ihr erster Arbeitstag in der historischen Spinnerei der Familie Solberg so ganz anders als erwartet läuft, schließt sie die Familie schnell ins Herz. Während die Winterabende länger werden, verbringen sie am prasselnden Kaminfeuer gemütliche Stunden und verarbeiten gemeinsam die Wolle. Noch nie hat sich Annabell irgendwo zu Hause gefühlt. Dazu trägt auch der charismatische Bjarne bei, dem sie bei der Arbeit mit den Schafen näherkommt. Erlebt Annabell in der bevorstehenden Weihnachtszeit ihr ganz eigenes Wunder?
Meine Meinung
Mit Annabell überqueren wir die Berge und blicken direkt in eine atemberaubende Natur. An ihrer Arbeitsstelle angekommen ist der Empfang alles andere als herzlich und dann wird sie auch noch von einem Gänserich angegriffen. Der wortkarge Bjarne befreit sie von dem Gänserich, aber alles andere führt nur zu Missverständnissen. Annabell möchte Ruhe und stolpert dabei von einem Schlamassel in das nächste. Und Bjarne ist ein großer und kräftiger Norweger, der noch mit etwas vergangenen zu kämpfen hat. Das Zusammenraufen der beiden gestaltet sich schwieriger, wie es auf den ersten Blick scheint. Aber es gibt noch ein paar wunderbare Bewohner auf Solgard die immer unterstützend zur Seite stehen.
Fazit
Nordlichtträume am Fjord entführt uns diesmal ins winterliche und weihnachtliche Norwegen. Julie Larsen beweist auch hier wieder, dass mich ihr Schreibstil durchs Buch fliegen lässt. Annabell und Bjarne mit jeder Seite besser kennenzulernen hat viel Freude gemacht. Der Liebesroman ist bezaubernd und ein Wohlfühlroman mit leisen Tönen. Von mir gibt es 5 🐥🐥🐥🐥🐥 und eine Leseempfehlung.
Wie der Titel bereits andeutet, ist Norwegen der Schauplatz der romantischen Geschichte, die Julie Larsen ihren Leserinnen in dem hier zu besprechenden Roman erzählt. Norwegen in der Gegend um Trondheim, um genau zu sein, einer überwältigend schönen Landschaft, in der die Protagonistin Annabell aus Hamburg landet, um dort auf dem Hof der Familie Solberg für eine Weile zu arbeiten. Auf eine Stellenanzeige hatte sie sich beworben, nicht ahnend, dass es ganz sicher nicht die Besitzerin des Hofes mit ehemaliger Spinnerei war, die ihren Arbeitsvertrag online unterschrieben hatte, und die von Annabells Ankunft genauso überrascht war wie Annabell enttäuscht von der Tatsache, dass es keinen Arbeitsplatz für sie geben sollte. Zurück nach Hamburg? Unmöglich, denn vor ihrem Leben dort – und vor sich selbst, wie die Leser erfahren werden – war die schicke junge Frau geflohen, nachdem sie nicht nur ihre Arbeit verloren hatte sondern zu ihrem Entsetzen auch noch schwanger geworden war nach einer Nacht mit einer Zufallsbekanntschaft. Zum Glück ist Berit Solberg zwar eine schnell aufbrausende, aber eben auch eine patente Frau mit dem Herz auf dem rechten Fleck und findet nach der ersten rechtschaffenen Empörung flugs eine Beschäftigung für die aus den Bahnen ihres geregelten und kontrollierten Lebens geworfenen Annabell, die in ihren Designerklamotten und großstädtischem Auftreten so gar nicht in die raue Gegend hoch oben im Norden passen will, zu ihrer eigenen Überraschung aber sehr bald Gefallen findet an ihrer leicht chaotischen, doch überaus toleranten Gastgeberin nebst Familie und der ungezwungenen Freundlichkeit, die ihr entgegengebracht wird. Und als sie dann auch noch dem zurückhaltenden, gar menschenscheuen Schafbauern und Sonderling Bjarne, der seine eigenen Geheimnisse hütet, näherkommt und überdies ihre organisatorischen Fähigkeiten als Marketingfachfrau, als die sie in Hamburg erfolgreich war, gefragt sind für die Bildung einer Kooperative, von der die kreativen Bewohner des Örtchens Elvasund träumen, um die Traditionen zu wahren und ihnen Zukunft zu geben, beginnt Annabell allmählich, nicht nur die Scherben, in die ihr bisheriges Leben vermeintlich zerfallen ist, aufzusammeln, sondern sich gleichzeitig auch mit sich selbst und der Person, die sie glaubte zu sein, auseinanderzusetzen – und schließlich an eine Zukunft zu glauben, für die es allerdings den Mut braucht, über den eigenen Schatten zu springen.... Einen gefühlvollen Roman mit insgesamt liebenswerten Charakteren hat die Autorin mit ihren „Nordlichtträumen“ geschrieben, den ich mit geringen Abstrichen gern gelesen habe. Sie vermittelt durch das gerade richtige Maß an immer wieder wie zufällig eingestreuten, dankenswerterweise niemals episch ausgedehnten Landschaftsschilderungen, auch denjenigen unter den Leserinnen (denn es ist ganz gewiss ein Frauenroman, dem ich hier ein paar Gedanken widme), deren Weg sie nie hinauf in den Norden Europas geführt hat, einen bildhaften Eindruck des ob seiner Naturschönheiten als Urlaubsziel so beliebten skandinavischen Landes, das durch den Ölboom vor wenigen Jahrzehnten aus seinem Dornröschenschlaf gerissen wurde und nun eines der europäischen Länder mit dem höchsten Lebensstandard ist. Doch was noch wichtiger ist – ihre Charaktere sind so gezeichnet, dass sie nicht austauschbar sind, man sie nur in einer Geschichte finden kann, die eben in Norwegen spielt. Kurz und gut – sie sind authentisch in ihrer gelassenen Fröhlichkeit und Freundlichkeit, ihrer Unkompliziertheit und Bereitschaft, das Leben so zu nehmen, wie es kommt, entschlossen, ihm in jeder Lebenslage etwas abzugewinnen, das beste aus jedem Tag zu machen. Die Figur der Annabell ist das genaue Gegenteil zu den Menschen, die sie vorurteilsfrei aufnehmen und deren Freundschaft sie sich schon bald wünscht. Oberflächlich betrachtet ist sie eine typische Vertreterin ihrer Generation, ihres Landes und ihres Berufsstandes: erfolgreich, dynamisch, unabhängig und reichlich selbstbezogen. Dass viel mehr in ihr steckt, lernt sie im Laufe der Geschichte – durch die Begegnung mit einer Welt, die der eigenen so gar nicht ähnelt, mit Menschen, die alles andere als oberflächlich sind, die in ihrer unkomplizierten Schlichtheit begriffen haben, worum es im Leben geht. So schön, so gut! Allerdings ist auch die sich wandelnde Annabell eine eher schwache Protagonistin, nicht so ganz glaubwürdig, nicht fassbar (und als sehr störend empfand ich, dass sie in nicht einmal zwei Wochen Norwegisch so gut gelernt haben will, dass sie sich schon vom ersten Tag an flüssig über alle anfallenden Themen unterhalten kann! Das ist des Guten denn doch zuviel, sogar wenn man über eine außergewöhnliche Sprachbegabung verfügt!). Sie ist bedauerlicherweise niemand, dem ich mich tiefer annähern konnte. Und das gilt auch für den eigentlich sympathischen Bjarne, dessen Seelenleben jedoch so überaus kompliziert ist und dessen ihn ständig aufs Neue überfallenden Selbstvorwürfe im letzten Drittel des Romans ermüdend waren. Was verbindet die beiden, habe ich mich immer wieder gefragt. Ihre Einsamkeit, ihr Außenseitertum? Es muss wohl so sein! Sie scheinen einander genau das zu geben, was der jeweils andere braucht. Aber so recht überzeugen will mich das nicht... Doch sei's drum! Ob der vielen klugen Gedanken, mit denen man des öfteren überrascht wird und nicht zuletzt den liebevoll geschilderten Details, den sichtbaren wie auch unsichtbaren, den häufig zu lesenden Andeutungen einer reichen Sagenwelt, die zum Alltag der ländlichen Bevölkerung im schönen Norwegen gehören, betrachte ich Julie Larsens Roman als wirklich lesenswert. Perfekt für die Romantiker unter den Leserinnen, denen eine Liebesgeschichte, die sich zart entfaltet und nach einigen Hindernissen direkt ins Happy End mündet, über alles geht!
Aufgrund des Covers und des Klappentexts war ich super neugierig auf das Buch. Ich finde, das Cover verspricht schon, dass es romantisch und die Natur viel eingebunden wird. Der Schreibstil von Julie Larsen hat mich total mitgerissen und ich war richtig im Flow, sodass ich die zweite Hälfte des Buches in einem Rutsch durchgelesen und deshalb bis um 3 Uhr nachts wach war.
Annabells und Bjarnes Geschichte ist zauberhaft. Sie ist leise und gefühlvoll und bringt einem zwei Themen näher, die von Julie ganz wunderbar und tiefgründig behandelt werden. Bjarne stottert schon sein ganzes Leben lang und wurde deswegen nicht gerade immer auf eine freundliche Art und Weise behandelt. Annabell ist zwar schwanger, doch das war ganz und gar nicht ihr Plan, denn sie möchte eigentlich keine Kinder haben. Die Geschichte baut sich zwar mit der Zeit ein bisschen mehr auf, aber behält immer eine gewisse Ruhe. Das mochte ich sehr gerne. Gleichzeitig geht es auch viel um Selbstfindung und sich selber verzeihen. Faszinierend fand ich die Beschreibung der norwegischen Landschaft. Das kann Julie besonders gut, denn beim Lesen hatte man das Gefühl, dass man mit Annabell und Bjarne durch die Schneelandschaft fährt oder stapft.
Annabell ist eine selbstbewusste Frau und weiß eigentlich ganz genau, was sie im Leben will und was nicht. Wie oben schon angedeutet bringt die Trennung von ihrem Freund und die Schwangerschaft ihr ganzes Leben ins Wanken. Sie zweifelt und hat Ängste, vor denen sie sich anfangs versteckt. Doch mit der Zeit und mit Bjarnes Hilfe fängt sie an, sich auf dieses ungewollte Abenteuer einzulassen. Es gibt Rückschläge und es kostet sie immer noch sehr viel Mut, aber sie lernt dazu und gerade diese Entwicklung fand ich ganz wunderbar. Bjarne ist ein Mann, den sich jede Frau nur wünschen kann. Er ist leise, ruhig und drückt seine Gefühle durch Gesten und das Dasein für Andere aus. Das finde ich wunderschön. Auch er hat mit seiner Vergangenheit zu kämpfen und bestraft sich zu oft selber für Dinge, für die er nichts kann und die man jetzt auch nicht mehr ändern könnte. Doch Annabell weckt etwas ihn ihm, den Wunsch an ihrer Seite zu bleiben. Gerade deswegen kümmert er sich absolut rührend um Annabell, informiert sich über Schwangerschaften etc. und steht ihr zur Seite, wenn sie ihn braucht. Die zwei habe ich definitiv in mein Herz geschlossen, genauso wie Berit, Camilla, Liam, Linnea, Ole und Thorbjørn.
Fazit: Eine zauberhafte, winterliche Geschichte, die mich mit ihrer Ruhe, den wichtigen Themen und viel Gefühl in den Bann gezogen hat. Lest Annabells und Bjarnes Geschichte und es wird euch ganz sicher warm ums Herz!
In " Nordlichtträume am Fjord " kehrt Annabell ihrem zerrütteten Leben in Hamburg vorerst den Rücken, um im fernen Norwegen in Elvasund in der alten Spinnerei von Familie Solberg sich über ihre Zukunft Gedanken zu machen, zu mal sie ungeplant schwanger wurde und das, wo sie nie Kinder in ihrem Leben sah. So trifft Annabell auf Bjarne, ein Nachbar von Birte, zudem sie sich hingezogen fühlt, auch wenn ihr dies in ihrer momentanen Situation unpassend erscheint. Das Bjarne diese Gefühle erwidern könnte, lässt sich zunächst aus seinem Verhalten ihr gegenüber nicht erahnen. Dabei ist dies nur ein Schutzmechanismus seinerseits. Doch wenn möchte Bjarne damit schützen? Auch findet Annabell bei Birte und deren Familie das was ihr ihr Leben lang fehlte. Und bemerkt dabei, dass nicht immer alles perfekt sein muss, um sich geliebt zu fühlen. Kann Annabell in Elvasund zu sich finden und auch herausfinden wie es für sie weitergehen kann? Und was wird aus Bjarne und ihr, geben sie ihren Gefühlen nach und sich beide eine Chance? Die Story lässt sich recht flüssig lesen, bleibt dabei abwechslungsreich sowie spannungsgeladen. Man darf mit Annabell und Bjarne mitfiebern und die verschiedesten Emotionen erleben. Es gibt einiges zum schmunzeln bis herzhaft zu lachen, so manche mitfühlende wie auch tragische Momente und die ein oder andere Träne zu vergießen. Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen, da ich erfahren wollte, wie und wo sich Annabell ihre Zukunft vorstellte und ob es für sie und Bjarne ein Happy End gab. Das Buch bekommt von mir eine Lese / Kaufempfehlung und 5 ⭐⭐⭐⭐⭐ Sterne.
Ein traumhaft schönes Cover und die Story spielt in Norwegen – das hat mich hier angezogen. Die Autorin ist mir nicht bekannt – also loslegen und sich überraschen lassen.
Hier gibt es schwierige Charaktere, das hab ich sofort gemerkt und deshalb ist diese Lovestory auch nicht so locker und leicht zu lesen. Man muss sie aber alle auf ihre Art mögen und ins Herz schließen Hier ist es schwierig für mich zu bewerten, da es mich nicht hundertprozentig abgeholt hat – schon gar nicht in den Bann gezogen. Es plätscherte irgendwie so dahin. Die Handlung ließ zu wünschen übrig und ich vermisste den sogenannten roten Faden. Verstehe schon, was die Autorin hier rüberbringen wollte und das ist nicht einfach, da es einfach zu viele schwierige Themen waren. Dennoch 4 Sterne von mir – eine etwas andere Lovestory, das Setting ist detailliert beschrieben und hat mir sehr gut gefallen. Auch der Mut hier solche Charaktere zu erschaffen hat mir imponiert.
Annabel trennt sich von ihrem Freund.Dadurch ist auch die Wohnung weg und sie ist ungewollt schwanger.Um wieder zu sich selbst zu finden, will sie so weit weg wie möglich sein und bewirbt sich als Hofhelferin in einem Dorf in Norwegen.Dort trifft sie auf Bjarne, der auch ein Geheimnis hat.Er hat nämlich das Problem, dass er in den meisten Situationen stottert.Aber bei Annabel ist es besser und er kann sie sogar aus einer gefährlichen Situation retten.Und dann kommt es dazu, dasss sie ein wunderschönes Weihnachten mit dem ganzen Dorf feiern können und es natürlich ein schönes HappyEnd für beide gibt!Schön flüssig geschrieben, nur hätte das Thema mit der alten Spinnerei gerne noch etwas detaillierter dargestellt werden können!Leseempfehlung!
Annabell lässt fast ihr ganzes Leben hinter sich um in einer alten Spinnerei zu arbeiten, aber als sie ankommt ist alles anders als erwartet. Sie lebt sich aber ziemlich schnell ein und dann ist da auch noch Bjarne, aber nicht nur sie sondern auch er trägt ein Geheimnis mit sich herum.
Ein schöner Wohlfühlroman, der nur ein kleines bisschen Drama enthält, aber viel mit Vergangenheitsbewältigung zu tun hat. Es geht zwar hauptsächlich um Annabell und Bjarne, aber irgendwie ist es wie Bullerbü für Erwachsene und alles dreht sich um eine große Familie und Gemeinschaft.
Ich fand die Geschichte und auch die Schreibweise leider etwas sehr simpel und oberflächlich. Für große Norwegen Liebhaber jedoch bestimmt ganz nett und auch als unkompliziertes Buch oder Hörbuch für nebenbei geeignet.