Das »ewige Eis« am Nordpol schmilzt und arktische Räume werden immer leichter und länger zugänglich. Auf dem Land können die reichen Bodenschätze einfacher abgebaut werden und der Schiffsverkehr im Nordpolarmeer nimmt zu. Die Arktis verliert dabei zunehmend ihren Ausnahmecharakter als Ort der friedlichen Kooperation. Der Klimawandel macht sie zum Objekt widerstreitender Interessen und Machtkonflikte. Es ist dünnes Eis, auf dem sich die Großmächte USA, China und Russland bewegen und um die Vorherrschaft in der Arktis streiten. Sind wir schon in einem neuen Kalten Krieg? Dieses Buch will den vielfältigen Wandel in der Arktis erklären, Konflikte problematisieren und Wege zu Dialog und Kooperation aufzeigen.
Blessed in finding each other later in life, Michael and Deb together have six children and three grandchildren. Michael has written numerous works of fiction and non-fiction. Encouraged by his loving wife, only recently has he decided to start publishing his writing. Influenced by historic inspirational writers and infused with an autobiographical interpretation, Michael aspires to renew timeless messages for today’s reader. The Visitor is the first volume in a series of eight books which together make up The Corvus Chronicles. The Corvus Chronicles follow the struggles between the desires of the flesh and the pull of the spirit while balancing the discord between our external and internal selves. Together they form one story on a journey of Love.
Bekannterweise führt der Klimawandel zu massiven Veränderungen auf dem gesamten Globus. Welche geopolitischen und wirtschaftlichen Konsequenzen daraus für die Artkis resultieren, erörtert der Politikwissenschaftler Michael Paul in "Der Kampf um den Nordpol". Paul zeigt plausibel auf, wie durch das Schmelzen des Packeises die Umschiffbarkeit der Artkis, zumindest in den Sommermonaten, immer einfacher möglicher wird. Dies ermöglicht zwar schnellere Transportwege und den Abbau von Rohstoffen, die am Nordpol erwartet werden, führt gleichzeitig aber dazu, dass der Umweltschutz in der Artkis ins Hintertreffen gerät, was vor allem zum Nachteil der indigenen Bevölkerung vor Ort ist. Auch ist zu erwarten, dass die geopolitische Bedeutung der Arktis wächst. Statt einer friedlichen Koexistenz der arktischen Anrainerstaaten könnten der Nordpol also zukünftig eher militarisiert werden. Insgesamt: Eine lesenswerte Analyse. Wer sich für dieses Thema interessiert kann hier bedenkenlos zugreifen.