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Master Class #1

Blut ist dicker als Tinte

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Ein Schreibwettbewerb in Cornwall.
Neun konkurrierende Autorinnen und Autoren.
Und jemand schreibt über DICH.


Eigentlich hatte sich Riley auf den Schreibwettbewerb auf Masters‘ Castle gefreut. Schließlich lernt sie ihre Online-Schreibgruppe dort endlich persönlich kennen und kommt ihrem Traum, Autorin zu werden, näher. Doch dann reicht jemand bei der Jury anonym Geschichten über Riley ein, mit geheimen Details aus ihrem Leben. Wer steckt dahinter? Hat Killian Masters, Jury-Mitglied und Sohn der Gastgeber, etwas damit zu tun? Als die Geschichten zunehmend bedrohlicher werden, gerät Riley in Gefahr …

352 pages, Hardcover

First published February 27, 2023

3 people are currently reading
215 people want to read

About the author

Stefanie Hasse

53 books193 followers
Stefanie Hasse lebt mit ihrem Mann und ihren lesebegeisterten Kindern in Süddeutschland. Wenn sie nicht gerade selbst in fremden Buchwelten versinkt oder darüber bloggt, denkt sie sich phantastisch-romantische Geschichten aus und liebt es, ihre Leser mit unvorhergesehenen Wendungen zu überraschen.

Ob bei der Jagd nach herausgelesenen Buchfiguren (BookElements-Trilogie) oder der mythologischen Weitererzählung der tragischsten Liebesgeschichte aller Zeiten (Luca & Allegra-Dilogie), einer magisch-dämonischen Welt des Mondes (Darian & Victoria-Trilogie, Nadiya & Seth-Dilogie), einem düsteren Schattenreich (Neumondschatten) oder nicht zuletzt einem nicht ganz abwegigen Zukunftsszenario (The Evil Me) - Stefanie Hasse entführt den Leser stets in neue spannende Welten.
Nicht einmal das Schicksal wird von ihr verschont - wer hätte schon gedacht, wie gut es in Persona aussieht (Schicksalsbringer: Ich bin deine Bestimmung).

Mehr Infos unter: www.StefanieHasse.de
Newsletter abonnieren: http://eepurl.com/bmA_QX


Bibliographie:
Darian & Victoria:
Band 1: Schwarzer Rauch
Band 2: Düstere Schatten
Band 3: Tiefdunkle Nacht

Neumondschatten

Bookelements:
Band 1: Die Magie zwischen den Zeilen
Band 2: Die Welt hinter den Buchstaben
Band 3: Das Geheimnis unter der Tinte

Luca & Allegra:
Band 1: Liebe keinen Montague
Band 2: Küsse keine Capulet

The Evil Me

Nadiya & Seth:
Band 1: Graues Herz
Band 2: Dunkle Hoffnung

Ich bin deine Bestimmung
Band 1: Schicksalsbringer (Juli 2017)
Band 2: Schicksalsjäger (Frühjahr 2018)

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Community Reviews

5 stars
91 (22%)
4 stars
180 (44%)
3 stars
104 (25%)
2 stars
25 (6%)
1 star
4 (<1%)
Displaying 1 - 30 of 98 reviews
Profile Image for Meli  .
1,316 reviews246 followers
March 22, 2023
Riley und ihre Online-Schreibgruppe wurden für einen Schreibwettbewerb ausgewählt und dürfen sich auf Masters‘ Castle verschiedenen Aufgaben stellen. Sie reichen ihre Arbeiten anonym ein und müssen sich auch gegenseitig bewerten. Aber was die Erfüllung eines Traums sein sollte, wird schnell zum Albtraum, denn innerhalb der Gruppe gibt es Streitigkeiten und jemand scheint Texte über Riley zu schreiben - jemand, der sehr viel über sie weiß.

Durch den Einfluss ihrer paranoiden Mutter hat auch Riley einige Ängste entwickelt, die dann erklären, warum sie in schwierigen Situationen öfter mal sehr emotional reagiert. Sie ist eine leidenschaftliche und kreative Autorin und freut sich sehr auf den Wettbewerb, aber die Online-Freundschaften entwickeln sich im echten Leben nicht ganz so, wie sie erhofft hatte, da die Personen sich auch nicht mehr hinter ihren Bildschirmen verstecken können.

Natürlich hat Riley auch Angst, als sie bemerkt, dass jemand über sie schreibt, weil sie nicht weiß, woher diese Person an so viele Informationen über sie kommt. Ich fand es da schon schade, dass sie für eine Autorin eher wenig kreativ an die Sache geht und immer nur sehr offensichtliche Schlüsse zieht statt verschiedene Möglichkeiten auszurechnen, wie sie es sonst beim Schreiben tut.

Am Ende des Buches ist noch sehr viel offen und den Cliffhanger fand ich eher enttäuschend. Die mysteriösen Geschichten über Riley sorgen schon für etwas Spannung und sie versucht herauszufinden, wer sie verfasst. Zwischendurch verdächtigt man jeden mal, weil auch fast jeder Charakter eine Geschichte oder ein Geheimnis zu haben scheint. Es gibt schnell etwas Drama, das dann auch sehr schnell wieder gelöst wird. Letztendlich kommt man aber nicht weiter.

Es gab einige Szenen, die nicht so richtig Sinn ergeben haben und alle Erklärungen werden in die Fortsetzung geschoben. Am Anfang wird so eine große Sache daraus gemacht, dass die Teilnehmer sich vorher nicht kennen sollen, aber eigentlich hat es bisher gar keine Rolle gespielt, abgesehen davon, dass es ein kleines Missverständnis zwischen Riley und Killian gab.

Fazit

Kleine Unstimmigkeiten, Rileys eher schlechte Nachforschungen und die Regeln des Schreibwettbewerbs konnten mich nicht so richtig mitreißen und auch die Liebesgeschichte mit Killian fand ich eher oberflächlich. Beim Lesen hatte ich schon viele Fragen und habe fleißig spekuliert, aber ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte mittendrin abbricht, weil es einfach gar keine Antworten gab, auch wenn es kurz mal so scheint.
Profile Image for Nomnivor.
796 reviews94 followers
dnf-no-hard-feelings
March 19, 2023
DNF.

Ich glaube, das Buch ist vor allem was für Menschen, die selbst schreiben.

P.S.: Die Protagonistin ist die nervigste Buchfigur 2023.

P.P.S.: Ich flehe Stefanie Hasse an, ein Buch zu schreiben, indem es keine reichen Charaktere gibt. Denn leider stellt sie sich damit immer selber die Falle, sich in Details zu verlieren, was für geile Dinge reiche Menschen haben. Viel lieber würde ich allerdings die Geschichte lesen.

P.P.P.S.: Die Protagonistin war wirklich nervig. Also so richtig.
Profile Image for Sarah.
572 reviews58 followers
January 7, 2023
Meine richtige Rezension folgt am ET, nur so viel: mal wieder typisch Stefanie Hasse - absolut spannend, dabei humorvoll und mit tollen Thematiken. Ein Buch geschrieben über das Schreiben? Wow! Sie ist und bleibt die Queen der Romantic Suspense und ihr könnt euch da alle auf was freuen! :)
Profile Image for Steffi.
3,281 reviews183 followers
March 6, 2023
"Blut ist dicker als Tinte", der erste Teil der Master Class Reihe, hat mich sehr neugierig gemacht und ich war gespannt was mich erwartet.

Riley freut sich auf ihren Schreibwettbewerb auf einem Schloss in Cornwall, aber dann passieren seltsame Dinge und jemand scheint sehr private Details von ihr zu kennen.

Die Ausgangsgeschichte fand ich wirklich interessant, aber leider muss ich sagen, dass mich die Umsetzung nicht so ganz überzeugt hat.

Das Thema Spannung wurde für mich leider zu dünn umgesetzt. Klar wollte ich wissen was hier vor sich geht, aber ich habe dennoch nicht vor Spannung an den Seiten geklebt. Ich habe schon vorab von einem fiesen Cliffhanger am Ende gehört, aber den fand ich überhaupt nicht schlimm und hat nicht unbedingt das Bedürfnis in mir geweckt direkt zum zweiten Teil zu greifen.

Auch die Charaktere könnten mich nur bedingt überzeugen. Riley fand ich zum Teil sehr anstrengend und auch ihr Verhalten anderen Personen gegenüber fand ich oftmals sehr unpassend. Kilian entspricht dem vollen Klischee eines männlichen Buchcharakters und hatte mir zu wenige Ecken und Kanten.

Das Setting mit dem Schloss in Cornwall und dem Schreibwettbewerb fand ich interessant, aber ich hätte mir mehr Spannung gewünscht. Der Schreibstil war flüssig zu lesen, trotz der ein wenig schwachen Geschichte.
Profile Image for  Ela's Welt der Bücher.
1,833 reviews
March 10, 2023
Wenn von Stefanie Hasse eine neue Serie erscheint und beide Teile gleichzeitig erscheinen, heißt es schon mal auf jeden Fall, dass das Ende von Band 1 einen Cliffhanger beinhaltet. Den Aufbau der Geschichte und die Zwischenkapitel von dem Stalker finde ich echt toll aufgebaut, aber irgendwie hat mir trotzdem noch ein bisschen was gefehlt. Der Funke wurde zwar schon entzündet, wollte aber nicht so ganz über springen. Das Setting finde ich ebenfalls wieder wundervoll und auch Riley mochte ich echt gerne. Das Ende, muss ich zugeben, fand ich dieses Mal gar nicht so schlimm. Es macht zwar neugierig auf den nächsten Band, aber ich hatte nicht das Bedürfnis sofort weiterzulesen, was ich jedoch trotzdem machen werde. :) Bin schon gespannt, was sich Stefanie für den zweiten Teil noch ausgedacht hat und wer im Endeffekt wirklich die Person ist, die Riley schaden möchte.
4 Sterne
Profile Image for M.andthebooks.
806 reviews
April 4, 2023
Rezension: (kann Spoiler enthalten)

Mit einem Buch, in dem es um einen Schreibwettbewerb geht, hatte mich Stefanie Hasse natürlich gleich, das muss sich zugeben😅 Und auf die Umsetzung war ich schon sehr gespannt, besonders auf das Suspense-Element der Geschichte war ich sehr gespannt.
Zuerst mal zum Setting: Es hat mir echt gut gefallen, ich mochte die Beschreibungen des Schlosses und all das Drumherum, auch mit dem Aufbau der Prüfungen und so. Generell hat das Ambiente schon etwas sehr Spektakuläres für die Prüfungen gehabt.
Die Bewohner von dort, vor allem Killian Masters, haben da auch irgendwie voll zu gepasst, ich mochte sie sehr gerne, auch die andere Kandidaten. Sie waren alle so bunt gemischt, dass es von allem etwas dabei gab und es auf jeden Fall nicht langweilig wurde.
Spannend waren dann natürlich auch die Geschichten über Riley, ich konnte soo mitfiebern und habe selbst permanent gerätselt, wer es denn sein kann. Dass dann ihr Exfreund noch auftauchte, hat es dann natürlich nur spannender gemacht.
Es werden auch einige ernste Themen angesprochen, wie Stalking oder toxische Beziehungen, und mir persönlich gefiel es gut, wie es hier aufgearbeitet wird, wie auch Riley darüber berichtet, und es hat dem Leser dann auch noch eine gewisse Message mit auf den Weg gegeben.
Da kann man nur gespannt sein, was Band 2 noch so bringt.

5 Sterne
Profile Image for Dinasbookworld.
617 reviews18 followers
March 13, 2023
Ich war schon sehr gespannt auf die neue spannende Dilogie von Stefanie Hasse. Diesmal geht es um einen Schreibwettbewerb. Anfangs war ich etwas verwirrt aufgrund der ganzen Charaktere, die teilweise etwas kurz kamen. Ich hatte immer wieder einige Vermutungen, habe manche wieder verworfen, andere weiterentwickelt. Aus diesem Grund habe ich niemandem in dem Buch getraut. Auch Kilian konnte ich nicht wirklich trauen bzw. durchschauen. Das Ende hat es noch einmal spannend gemacht und ich habe gleich Band 2 gestartet.
Profile Image for kathis.books.
460 reviews82 followers
March 8, 2023
Die Grundidee hat mir richtig gut gefallen und war vor allem absolut mal was anderes. Man weiß wirklich nicht wem man trauen kann und es macht Spaß mitzurätseln. Dadurch und durch die abwechslungsreiche Handlung bleibt es durchweg interessant. Dennoch muss ich sagen, dass die Lovestory mir persönlich zu gewollt und schnell wirkte und ich mir ein wenig mehr Spannung gewünscht hätte. Nach dem Ende bin ich aber dennoch gespannt auf Band 2.
3,5/5
Profile Image for Johenni.
690 reviews8 followers
April 15, 2023
Klappentext
Ein Schreibwettbewerb in Cornwall.
Neun konkurrierende Autorinnen und Autoren.
Und jemand schreibt über DICH.


Eigentlich hatte sich Riley auf den Schreibwettbewerb auf Masters‘ Castle gefreut. Schließlich lernt sie ihre Online-Schreibgruppe dort endlich persönlich kennen und kommt ihrem Traum, Autorin zu werden, näher. Doch dann reicht jemand bei der Jury anonym Geschichten über Riley ein, mit geheimen Details aus ihrem Leben. Wer steckt dahinter? Hat Killian Masters, Jury-Mitglied und Sohn der Gastgeber, etwas damit zu tun? Als die Geschichten zunehmend bedrohlicher werden, gerät Riley in Gefahr …

Cover und Schreibstil
Das Cover ist schön und spiegelt auch den Inhalt super wieder, die farbliche Gestaltung ist perfekt und der zweite Teil passt auch sehr dazu. Der Schreibstil ist echt angenehm zu lesen und war sehr gefesselt vom Schreibstil.

Fazit und Inhalt
Was für ein Buch, ich fand es echt gut. Es war echt alles dabei von Spannung, Liebe, Knistern, Enttäuschung und Freundschaft. Ich kam teilweise kaum mit weil so hintereinander weg ging. Es war aber nicht zu schnell, es kam nur keine Langeweile auf. Das ist echt toll gewesen. Aber fangen wir mal am Anfang an, es geht um einen Schreibwettbewerb und schon allein das ist eine Idee die mich echt begeistert hat.
Die Master Castle auf dem der Wettbewerb spielt war auch ein tolles Setting welches mich ein bisschen an die schottische Küste erinnert hat. Die Beschreibung von dem Haus sind echt toll und auch echt so mystisch, was natürlich super passt.
Es gab von der Autorin zwischendurch auch immer Hintergrund Infos zum Thema Schreiben. Ich fand das echt interessant, es hat mir das ganze Schreiben auch näher gebracht.
Was auch richtig gut gemacht war die Freundschaft zwischen den Teilnehmern.
Aber auch die Beziehung zwischen ihr und Killian ist toll dargestellt. Ich mag auch die tiefe der Charaktere und auch Rileys Gedanken zu ihrer Familie sind toll umgesetzt und mit in die Geschichte integriert.
Ich danke dem Ravensburger Verlag für das Rezi Exemplar und Lovelybooks für die Möglichkeit an der Leserunde teilzunehmen.
Profile Image for Eileen.
416 reviews13 followers
March 27, 2023
Ich liebe es! Die Wendungen, die Dramatik, die Spannung und allen voran die Infos zum Thema schreiben selbst, sehr spannend und inspirierend. Freue mich auf Teil 2.
13 reviews1 follower
April 12, 2023
Mich hat das ganze irgendwie nicht richtig abgeholt...ich mag Stefanie Hasses Bücher eigentlich sehr gerne aber dieses Mal war mir alles zu...flach?
Riley ist sehr anstrengend, manchmal hätte ich sie gerne geschüttelt um ihr zu sagen, wie man in der Situation richtig reagiert anstatt dauernd vor allem wegzurennen. Und damit meine ich nicht ihre ständige "Angst" vor allem wegen ihrer Mutter sondern eher ihre soziale Inkompetenz...auch ihre Liebe zu Kilian kaufe ich noch nicht ab, da fehlen die Funken!! Die Freundschaften mit den anderen, das plötzliche Ausschließen...alles irgendwie logisch aber irgendwie nicht greifbar.
An sich mag ich die Story/ das große Rätsel wer hinter allem steckt und bin gespannt, wie sich alles noch weiter entwickelt, natürlich lese ich Teil 2 und hoffe, er überzeugt mich auch in den anderen Punkten noch vom Gegenteil.
Profile Image for book_lovely29.
603 reviews3 followers
February 27, 2023
"Die Macht der Worte ist faszinierend und beängstigend zugleich."

Endlich gibt es wieder eine fesselnde und süchtig machende Dilogie aus der Feder von Stefanie Hasse.
Nicht nur das wunderschön gestaltete Cover hat mich sofort angesprochen, auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht.
Da ich die Bücher von Stefanie bisher alle verschlungen und geliebt habe, brauchte ich gar nicht lange überlegen.
Und wow, was für eine unglaublich packende Dilogie, die mich von der ersten Seite an fesseln konnte und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen hat.
Ich klebte an den Seiten und war gefangen in der Welt des Schreibens.
Im Auftakt "Blut ist dicker als Tinte" begleiten wir Riley auf eine literarische Reise voller Geheimnisse und Überraschungen.
Der Schreibwettbewerb auf Masters Castle bringt sie ihrem großen Traum Autorin zu werden und endlich ihr eigenes Buch zu veröffentlichen, ein Stück näher.
Endlich lernt sie auch die Menschen kennen, die seit einem Jahr wie ein zweite Familie für sie geworden sind.
Ihre Schreibgruppe, die sich täglich unterstützen und einander helfen.
Gleich zu Beginn erhält man bereits einen ersten Eindruck von allen Teilnehmern.

"Jeder hat seine eigene Hintergrundgeschichte, eine Vergangenheit, die einen prägt und zu der Person macht, die man ist."

So unterschiedlich sie alle sind und jeder von ihnen familiäre Hintergründe, Beziehungen und Erfahrungen hat, so haben alle eins gemeinsam, die Liebe zum Schreiben.
Doch werden sie im realen Leben genauso miteinander klarkommen?

"Der Schleier des Internets verhüllt weit mehr als jede Maske, die man sich im realen Leben aufsetzen kann."

Zu den Charakteren möchte ich gar nicht viel verraten, einige von ihnen habe ich sofort ins Herz geschlossen, andere konnte ich schwer durchschauen.
Einer von ihnen spielt ein gefährliches Spiel und reicht anonym Geschichten über Riley ein, die persönliche Dinge aus ihrem Leben preisgeben?
Jetzt muss sie nicht nur die Aufgaben des Schreibwettbewerbs bewältigen, sie möchte auch herausfinden, wer ihr so übel mitspielt.

"Du weißt nie, welche Schatten sich in den Menschen verbergen. Manche sind nach außen hin freundlich und nett, dabei manipulieren sie dich die ganze Zeit."

Ich liebe den Schreibstil von Stefanie.
Fesselnd, süchtig machend, bildgewaltig, einfach grandios.
Es war unmöglich, dieses Buch aus der Hand zu legen.
Ich habe jedes kleinste Detail aufgesaugt und das Miträtseln während des Lesens hat einfach nur Spaß gemacht.
Denn Stefanie versteht es perfekt, den Leser immer wieder auf eine falsche Fährte zu locken und einen an der Nase herumzuführen.
Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht von Riley erzählt und Stefanie gewährt uns tiefe Einblicke in ihre Gefühle und Gedanken, die man hautnah miterleben kann.
Ihr Ängste, ihre Verzweiflung, ihre Zweifel, all das war so greifbar.
Außerdem erhält man tiefe Einblicke in die Welt des Schreibens und gerade diese Idee fand ich absolut grandios und sie wurde perfekt umgesetzt.
Des Weiteren gibt es Zwischenkapitel aus der Sicht des Antagonisten, die das Ganze nochmal richtig spannend gemacht haben.
Ein weiteres Highlight war die atemberaubende Atmosphäre rund um Masters`Castle.
Das Anwesen in Cornwall und die Umgebung wurden so detailliert beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, selbst dort zu sein.
Ich habe die Dark Academia Vibes geliebt.
Und ich habe die Liebesgeschichte zwischen Riley und Killian geliebt.
Stefanie schafft einfach immer die perfekte Mischung aus Romance & Thrill.
Und nicht anders zu erwarten, endet das Buch mit einem Cliffhanger und ich war froh, direkt mit dem zweiten Band zu starten, der zeitgleich erschienen ist.
"Master Class - Blut ist dicker als Tinte" vereint Spannung, Nervenkitzel und Romantik und ich liebe einfach alles daran!
Profile Image for Ninas Bücher.
685 reviews6 followers
March 9, 2023
Ich liebe ja die Bücher von Stefanie Hasse und habe mich sehr auf Master Class gefreut, doch diesmal konnte sie mich nicht komplett mit der Geschichte überzeugen.

Die Story ist gut durchdacht und umgesetzt. Man begleitet Riley auf einen mehrtägigen Schreibwettbewerb, wo sie auf ihre WhatsApp Schreibgruppe trifft und sie immer wieder neue Aufgaben gestellt bekommen. Doch Riley wird schnell von der Gruppe ausgegrenzt, weil jemand Texte über sie abgibt, mit Inhalten, die eigentlich nur jemand wissen kann, der ihr sehr nahe steht. Schnell wird es zu einem Katz und Maus Spiel, in dem Riley alle verdächtigt. Im zweiten Band geht es beim Literaturfestival weiter und ein Sturm bringt sehr viel Aufregung mit sich. Ob Riley herausfindet, wer die Texte über sie verfasst hat? Das müsst ihr selber herausfinden. Die Idee der Story finde ich sehr gut, mir war es nur zu düster und zu viele Verdächtigungen und manche Reaktionen konnte ich nicht nachvollziehen.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Riley berichtet aus ihrer Sicht von den Geschehnissen und so kann man mit ihr mit rätseln wer hinter den ganzen Texten und Nachrichten steckt. Ich fand die Stimmung von Anfang an sehr düster und angespannt, was mir nicht so gefallen hat.

Die Protagonisten wurden angenehm und ausführlich Vorgestellt. Man konnte sich von der Schreibgruppe, der Jury und den Mitarbeitern einen sehr guten Überblick verschaffen. Für Riley ist der Wettbewerb eine große Chance und auch ein Abnabelungsversuch von ihrer Helikoptermutter. Ich bin mit allen Protagonisten irgendwie nicht richtig warm geworden und habe es nur bis zum Ende gehört, weil ich die Auflösung wissen wollte.

Die Cover gefallen mir sehr gut, besonders, dass sie zusammen ein Bild ergeben. Es ist ein schöner Hingucker im Bücherregal.

Fazit:
Master Class die neue Dilogie von Stefanie Hasse konnte mich von der Story und den Protagonisten leider nicht ganz von sich überzeugen. Es wurden viele wichtige Themen aufgegriffen und angeschnitten, die zum nachdenken anregen und die einem nochmal sensibilisieren im realen Leben auch auf die kleinen Zeichen zu achten, um helfen zu können. Die Message ist angekommen und dafür gibt es einen Extrapunkt.

Profile Image for Bluespring.
43 reviews
June 17, 2023
4 ⭐️ | Auf dieses Buch war ich total gehyped! Cornwall, ein Schreibwettbewerb und gewissermaßen die „survival“ trope? I‘m in!
Und ich mochte den ersten Band schon einmal sehr gerne 🥰

Ich fand die Aufmachung des Buches toll, die kurze Discord-Übersicht der Charaktere, die Unterteilung des Spannungsbogens, welcher einen anderen Abschnitt der Geschichte einleitet… ich, die selbst liebend gerne schreibt, war begeistert!
Riley und April mochte ich persönlich am liebsten, ich fand es auch sehr gut, wie die Autorin Aprils Behinderung eingebaut hat - es wurde darauf hingewiesen, aber es floss so selbstverständlich in die Handlung ein. Das würde ich mir von viel mehr Büchern wünschen.
Riley war als Figur etwas eigen, das gebe ich zu, doch obwohl ich in einigen Dingen anders als sie gehandelt hätte, konnte ich sie schon verstehen - wer würde in ihrer Situation bitte nicht die Nerven verlieren? Und zu ihrer Liebe zum Schreiben muss ich wohl nichts mehr sagen, ich verstehe sie da komplett 🤍

Es gibt nur zwei Dinge, die mich etwas gestört haben und wegen denen ich einen Stern abziehen musste:

- Die Liebesgeschichte. Ich… hab sie nicht ganz verstanden 🥲 Riley begegnet (natürlich ganz klischeemäßig, nachdem ihr der Galaabend zu viel wird, im dunklen Garten) Kilian, und ja, sie ergänzen sich irgendwo, aber danach ist ja erstmal Funkstille und irgendwie scheint sie sich sofort zu verlieben. Er wird als klischeehafter geheimnisvoller Bad Boy beschrieben (4th wall breaks, ich liebs!) und er sieht gut aus, ist ansonsten aber distanziert. Und dennoch kommen sie dann im Verlauf zusammen - wo kommen die Gefühle her? Sie haben doch kaum miteinander interagiert? Ist das Liebe auf den ersten Blick? Gegen Kilian als Charakter habe ich nichts, aber ich konnte die beiden leider gar nicht fühlen…

- Die Thrillerelemente. Mir war es persönlich zu wenig. Es hat sich langsam aufgebaut, was nicht schlecht ist, aber ich habe mir leider mehr Spannung erhofft 🥹 Der Cliffhanger war meiner Meinung nach auch nicht so schlimm wie angekündigt wurde, wobei das wohl jeder anders sieht.

Insgesamt hat mir das Buch aber gut gefallen, empfehle es besonders allen (Hobby-)Autoren, für euch wird dieses Buch ein besonderes Fest sein 🫶🏻
Band 2 ist auch schon gekauft und wird auch sofort gelesen (*hust* hab es sogar schon angefangen, hehe) 👀
Profile Image for KataleyaDiamond .
344 reviews8 followers
March 3, 2023
Ziemlich sprachlos sitze ich gerade hier, während ich versuche meine Gedanken zu Band 1 von „Master Class“ zu sortieren. Was bitte habe ich da gerade gelesen? Verlockend, fesselnd, spannend, aber auch irgendwie beängstigend und verstörend. Stefanie Hasse versteht es definitiv mit ihren Büchern Nerven zu treffen und den Leser für sich zu gewinnen, denn auch von diesem Buch geht eine Anziehung aus, die nahezu süchtig macht. Der Cliffhanger zum Ende treibt die Geschichte noch einmal auf einen Höhepunkt zu, den man so absolut nicht stehen lassen kann! Man muss einfach weiterlesen und zum Glück sind beide Bände zeitgleich erschienen, so dass man sofort zur Fortsetzung greifen kann. Wer allerdings denkt, dass sich gleich alles aufklärt, wird zu 100% eines Besseren belehrt, aber nun erst einmal zum Inhalt von Band 1, wobei ich eigentlich gar nicht allzu viel verraten möchte, denn den Zauber, der von dieser Story ausgeht, müsst ihr einfach selbst erleben.

Riley Madows schreibt für ihr Leben gern und tauscht sich regelmäßig online in einer Chatgruppe mit Gleichgesinnten aus. Diese kleine Gruppe, die sich über die vielen gemeinsamen Chatstunden näher gekommen ist, sich nach Freundschaft und Familie anfühlt, wird zu einem Schreibwettbewerb auf Masters‘ Castle geladen. Schnell ist klar, das Internet verzerrt so einiges und ob Riley jedem trauen kann wird immer fraglicher, denn es tauchen täglich neue Geschichten über Riley mit persönlichen Inhalten auf, die eigentlich niemand Fremdes wissen kann, außer vielleicht ihre Chatgruppe?

Soviel zur Ausgangssituation mit einem Wink in Richtung Inhalt. Das muss genügen, denn diese Story lebt von ihrem Aufbau und Stefanie Hasses überzeugenden Schreibstil.
Ich kann euch „Master Class“ schon jetzt empfehlen, denn für mich fühlt es sich, auch wenn ich Band 2 noch vor mir habe, schon jetzt nach einem Jahreshighlight an! Ich bin gespannt wie sich alles entwickelt, wie die Fäden letztendlich zusammenlaufen und sich nach und nach fügt. Eine Vermutung habe ich ja und nein, ich denke es ist nicht der Gärtner ;) .

Viel Spaß beim Rätseln!
Profile Image for Michelle.
109 reviews3 followers
March 27, 2023
2,5⭐️

Leider bleiben die Charaktere sehr blass und mir auch etwas die Spannung gefehlt, da die Protagonistin mit ihrer hysterischen Art sehr davon ablenkt. Ich kann verstehen, dass man durch verschiedene Ereignisse geprägt wird, meiner Meinung nach hat die Protagonistin dahingehend aber dann nicht gut reagiert, wenn sie mit etwas konfrontiert wurde, dass sie an diese erinnert.

Generell wurde ich mit der Protagonistin leider nicht wirklich warm und auch mit ihrem Love Interest konnte ich nicht viel anfangen. Die Liebesgeschichte der beiden war mir auch einfach nicht tiefgründig genug, sodass ich diese auch nicht nachvollziehen konnte. Der Schreibstil und auch die Aufgaben, die die Schreibenden bekommen haben, haben mir sehr gut gefallen, sowie auch die erste Hälfte des Buches. Das miträtseln hat mir auch gefallen, konnte mich aber nicht immer ganz abholen.

Ich weiß nicht so recht, was ich vom Ende halten soll, es war nicht ganz meins. Da ich den zweiten Band auch schon hier habe, werde ich diesem wohl auch noch einen Versuch geben und hoffe, dass mich dieser und vor allem auch die Auflösung überzeugen können.
Profile Image for Andrea.
84 reviews
October 14, 2023
Ich habe mir gedacht, dass der Exfreund irgendwie beteiligt sein muss, war aber bis zum Ende gespannt wie ein Flitzebogen, weil er anscheinend doch nicht der Antagonist ist aus dessen Sicht die anderen Kapitel erzählt werden. Ich hab die ganze Zeit Killian als ein Gefühl in Verdacht gehabt und hab es immernoch, aber das wäre irgendwie zu klischeehaft.

Ich bin unfassbar gespannt auf den zweiten Teil.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Jessi.
1,249 reviews42 followers
January 15, 2024
Ich habs als Hörbuch gehört und fands ok, aber nicht super spannend. Die Liebesgeschichte hatte keine Tiefe, da kamen gar keine Gefühle bei mir an. Es hätte auch mehr Spannung geben können, denn so plätschert alles so vor sich dahin.
Profile Image for Janina.
10 reviews
June 5, 2023
Ich fand die Idee des Buches sehr spannend und es wurde teilweise gut umgesetzt. Dennoch hat mich die Protagonisten etwas genervt, da sie mir viel zu unreif war und sehr wenig Selbstvertrauen hatte.
Profile Image for Max.
47 reviews
June 13, 2023
Es war wirklich schwer dieses Buch zu bewerten, denn ich finde es hat, ja, einen Plot aber sonst nicht wirklich etwas, das Buch hat irgendwie einen "Tunnelblick" da alles was sonst so abläuft irgendwie ignoriert wird.
Auch habe ich das gefühl gehabt, dass dieses Buch mehr für Autoren geschrieben wurde als den average Leser. Nebenbei muss ich noch anmerken, dass Riley zwar immer über unnötige Klischees geredet hat, ich aber sehr das Gefühl hatte, dass die Autorin versucht in den ersten 180 Seiten zumindest so viele Klischees einzubauen wie möglich.
Das alles macht die Bewertung schwer, da I'm großen und ganzen es kein schlechtes Buch war und sehr viel Potential hatte, das noch besser herausgearbeitet hätte werden können.
Profile Image for Jules.
120 reviews3 followers
May 29, 2024
Der Klappentext hat mich total begeistert, aber das Buch hat sein cooles Potential leider nicht genutzt. Das Schreiben über das Schreiben funktioniert nicht, ist recht langatmig und langweilig. Die Hauptfigur verliert sich zu oft in einem Stream of Consciousness. Die anderen Figuren sind zu zahlreich und bleiben zu blass, um mit ihnen zu connecten, und erschweren es dem Leser so auch dabei, mitzurätseln, wer der Böse ist. Die in diesem Band präsentierte Auflösung ist dann unbefriedigend und obwohl keine Fragen wirklich beantwortet werden, bleibe ich lieber im Ungewissen, als auch noch Band zwei zu lesen.
Profile Image for Lena Fra.
82 reviews
June 24, 2023
Die Protagonistin fährt zu einem Schreibwettbewerb auf ein Anwesen und trifft dort ihre Internet Schreibgruppe. Vor Ort bemerkt sie jedoch, dass sie ihre Internet Freunde eigentlich gar nicht richtig kennt und jemand schreibt unheimlicherweise Texte über sie.

Die Geschichte war schon zeitweise sehr schmerzhaft zu lesen. Die Protagonistin handelt vielmals absolut irrational bis geradezu dumm. Beispielsweise bringt sie sich auf absolut dämliche Weise in Lebensgefahr, jemand Anderes bringt sich daraufhin selbstlos selbst in Gefahr um sie zu retten und anstatt der Person auf knien zu danken, findet sie noch Gründe herumzunörgeln. Unglaublich. Als nächstes hat sie eine absolute Opfermentalität. Sie isoliert sich komplett von der Gruppe und jammert dann herum, dass sie eine Außenseiterin ist. Wobei ihre sozialen Probleme mit einem klärenden Gespräch gelöst wären.
Kommunikation ist allgemein nicht ihre Stärke. Bei verschiedenen Gelegenheiten, konfrontiert sie Menschen bei denen sie die Vermutung hat, dass diese hinter dem Stalking stecken könnten. Ihre Art dabei ist derart übertrieben vorwurfsvoll und angriffslustig, dass diejenigen komplett abblocken und gekränkt sind. Hier hatte ich den Eindruck, dass unbedingt erzwungen werden soll, dass die Protagonistin sich von der Gruppe absondert, was nicht notwendig gewesen wäre.

Aber nicht nur die Protagonistin agiert irrational. Die Vorsitzende des Schreibwettbewerbes versucht dies zu überbieten. Eine ihrer Teilnehmerinnen berichtet über ernsthaftes Stalking und die Vorsitzende wirft ihr, ohne die verängstigte Teilnehmerin überhaupt richtig erklären zu lassen, vor nur auf Aufmerksamkeit aus zu sein. Hier wird die unglückliche Situation der Protagonistin künstlich am laufen gelassen, obwohl das ganze abgekürzt werden könnte.

Die Art und Weise wie am Ende Aufgelöst wurde, kam dann auch aus heiterem Himmel.
151 reviews2 followers
February 25, 2023
Der Klappentext macht neugierig, denn na klar, wer mag es schon, wenn die eigenen Geheimnisse offengelegt werden? Manchmal ist es einfach nur peinlich, aber manchmal ist es auch bedrohlich. Und wer kann das? Doch nur jemand, der uns kennt, wirklich kennt. Aber kennen wir diesen Jemand dann auch genauso gut? So oder so ähnlich waren meine Gedanken, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte. Nach der Leseprobe, war die Neugier noch größer. Wer sind diese Menschen, die sich bisher nur online kennen? Wie viele von ihren Geheimnissen geben sie im Internet wirklich preis, weil sie glauben, dass die vermeintliche Sicherheit des Internets sie schützt? Merken wir uns wirklich alles, was wir ausplaudern, weil uns der andere Nickname so vertraut ist? Und können wir wirklich sagen, dass wir unseren virtuellen Gegenüber kennen?

All diese vielen Fragen stellen sich beinahe unweigerlich, noch bevor man Riley und ihre Schreibfamilie kennenlernt. Riley ist eine junge Frau mit der Ambition Autorin zu werden. Sie ist gut in dem, was sie tut und zu Recht bei diesem Schreibwettbewerb dabei. Aber sie ist auch geprägt von den Sorgen ihrer Mutter um ihr Wohlergehen. Sorgen, denen sie sich seit frühester Kindheit gegenübersieht, Sorgen, die sie selbst nicht immer nachvollziehen kann, die aber ihr Handeln trotzdem beeinflussen. Sie nennt ihre Mutter mehr oder weniger liebevoll Helikoptermum, was ich durchaus nachvollziehen kann. Riley steht im Mittelpunkt dieses Romans. Es sind ihre Gefühle und Gedanken, in die der Leser eintaucht und aus ihrer Sicht, in der ich-Perspektive ist das Buch geschrieben. Ich mag diese Perspektive sehr, weil sie mich als Leser an den Protagonisten heranrücken lässt. Ich mag Riley, wenngleich ich manchmal denke, dass sie überreagiert und anstatt zu fragen hin und wieder eher anklagt. Dennoch wirkt sie auf mich über den ganzen Roman hinweg authentisch. Ich kann verstehen, dass sie zunehmend unsicherer wird und endlich herausfinden will, wer da über sie schreibt und warum sich ihre Gruppe so rigoros von ihr abwendet. Es ist überaus nachvollziehbar, dass sie den “Schuldigen” unbedingt finden will. Immerhin ist es ihr Leben, dass hier ausgebreitet wird. Ebenso authentisch sind ihre Zweifel, die sich zunehmend einstellen, weil einfach nichts mehr zusammenzupassen scheint. Ich kann mich sehr gut in sie hineinversetzen.

Die anderen Charaktere kann ich aber auch am Ende des Buches nur schwer einschätzen. Hier bleibt mir die Autorin zu sehr an der Oberfläche, denn ich hätte gern mehr über die anderen erfahren. Diese Figuren erscheinen mir im Nachhinein noch immer so eindimensional wie am Anfang als ich ihre Profilnotizen las. Immer wieder stelle ich mir die Frage, warum diese Menschen, die doch das gleiche Ziel wie Riley haben, sie so bloß stellen sollten. Denn eines ist Fakt: auch am Ende des Buches weiß der Leser nicht, wer nun eigentlich hinter diesen Offenbarungen steckt. Immer wieder hat man das Gefühl “jetzt weiß ich es” und dann kommt Stefanie Hasse mit einer neuen Formulierung, mit einem neuen Zwischenruf und genau dieses Wissen fällt wieder in sich zusammen. Mir gefällt es ausgesprochen gut, dass sie genau das schafft. Die Spannung, die sie damit kreiert, hält sie aufrecht. Es ist und bleibt ein Rätsel bis zur letzten Seite und darüber hinaus.

Das vorliegende Buch ist aus meiner Sicht ein reichlich ungewöhnliches Buch. Es ist - zumindest für mich - nicht in eine Schublade zu stecken. Ich kann es noch nicht einmal wirklich einem bestimmten Genre zuordnen. Für mich ist es eine unglaublich gelungene Mischung aus Thriller mit einem Hauch Romantik, der so überhaupt nicht kitschig wirkt, einem Buch über das Handwerk des Schreibens und dem Kennenlernen eines virtuellen Gegenübers, mit vielen seiner Facetten. Die Autorin zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie sehr sich Rileys Gedanken und Gefühle in einem wilden auf und ab befinden. Gleichzeitig sind es aber ihre Einschübe, die zwar ebenfalls in der ich-Perspektive geschrieben sind, aber ganz offensichtlich von einer anderen Figur, die dem Leser sowohl etwas über diese unbekannte Figur, aber auch sehr viel vom eigentlichen Schreibhandwerk zeigt. Zeitgleich sind es eben diese Einschübe, die mich als Leser immer wieder zu dem Rätsel zurückführen: "Wer bist Du eigentlich?”

Ein weiterer Aspekt, den dieses Buch auf sehr gelungene, aber keineswegs oberlehrerhafte Art beleuchtet, ist die (vermeintliche) Anonymität des Internets. Ein Satz im Buch stellt eben diesen Aspekt so wundervoll dar, dass ich ihn mir notiert habe. Zitat S. 207: “Der Schleier des Internets verhüllt weit mehr als jede Maske, die man sich im realen Leben aufsetzen kann.” Stefanie Hasse wählt in ihrer Geschichte tolle Beispiele dafür aus und lässt sie so selbstverständlich einfließen, dass man daran überhaupt nicht zweifelt. Warum auch? Es klingt alles so plausibel. Allerdings kommt auch irgendwann der Moment, da man darüber nachdenkt, dass es auch im realen Leben Situationen geben kann, in denen dies alles andere als nur eine Geschichte ist. Aus meiner Sicht regt die Autorin hier den Leser dazu an, einmal darüber nachzudenken, was genau er denn tatsächlich über seine virtuellen Gesprächspartner weiß und was er ihnen erzählt. Dieses Thema halte ich für erschreckend aktuell und deshalb freue ich mich, dass es hier in lockerer Umgebung auftaucht.

Last but not least finde ich den Schreibstil von Stefanie Hasse passend zum Buch, passend zur Geschichte, passend zur Zielgruppe. Die Geschichte lässt sich leicht und locker lesen. Es gibt keine komplizierten Wortspiele und man kann sich ganz einfach in die Geschichte fallen lassen. Und darauf kommt es an. Ihre Beschreibungen machen es dem Leser leicht, sich die Umgebung und die Stimmungen vorzustellen, einzutauchen in die unterschiedlichen Situationen. Besonders charmant finde ich übrigens die Aussage im Nachwort, dass es gar nicht so einfach sei, ein Buch über das Schreiben zu schreiben. Ich für meinen Teil denke, die Herausforderung hat die Autorin gemeistert.

Fazit
Dieses Buch ist in seiner Gesamtheit sehr facettenreich. Es bringt vieles zusammen und damit liefert es eine Mischung, die mir viel Spaß macht. Die Protagonistin ist stets authentisch. Bei den anderen Charakteren hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Alles in allem ein sehr gelungenes Buch, welches einfach fordert, dass man den 2. Teil liest.
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March 19, 2023
Umsetzung ist genauso wichtig wie die Grundidee - und hier leider nicht ganz gelungen

Ich habe einfach mit ein bisschen mehr gerechnet.
Mehr Spannung.
Mehr Nervenkitzel.
Mehr Handlung.
Mehr Gefühle.
Einfach mehr.

Bei Blut ist dicker als Tinte handelt es sich um den ersten Band der Master Class Romantic-Suspense-Dilogie aus der Feder der deutschen Autorin Stefanie Hasse rund um Riley und den anderen angehenden Autorinnen und Autoren des Schreibwettbewerbs auf Masters‘ Castle. Der finale zweite Band der Master Class-Dilogie Mut kommt vor dem Fall erschien zeitgleich mit dem ersten Band und ist eine direkte Fortsetzung der Geschichte um Riley, Kilian und all den anderen Letterbattler des Schreibwettbewerbs auf Masters‘ Castle. Das Buch und die Geschichte endet dementsprechend mit einem Cliffhanger – dieser war zwar nicht wirklich vorhersehbar, aber ziemlich erwartbar – und ist somit nicht in sich abgeschlossen. Es ist also unabdingbar, zunächst Master Class: Blut ist dicker als Tinte zu lesen und anschließend die Geschichte mit Master Class: Mut kommt vor dem Fall zu beenden.

Ich liebe die Idee dieser Romantic-Suspense-Dilogie und das Genre im Allgemeinen. Ich bin von der ersten Sekunde, in der ich nur ein winziges bisschen von ihr gehört habe, dieser Idee komplett und unwiderruflich verfallen. Ich liebe das zusammenhängende Cover der Master Class-Dilogie, die ein Highlight in meinem Bücherregal darstellen, wobei sich mir bis zum Ende die Untertitel der Geschichten nicht ganz erschlossen haben. Während ich von den Farben her Blut ist dicker als Tinte (Band 1) etwas präferiere, mag ich von der Darstellung jedoch den zweiten Band Mut kommt vor dem Fall etwas mehr. Besonders die thematisch passende, sich durchziehende Schreibfeder und die im Hintergrund zu sehenden Details haben es mir persönlich sehr angetan.
Auch der Einstieg in die Geschichte hat mir unfassbar gut gefallen. Der Schreibstil von Stefanie Hasse ist klar, flüssig und angenehm unkompliziert. Ich konnte der Geschichte zu jedem Zeitpunkt folgen und hatte dank der detaillierten Beschreibungen nahezu immer ein relativ konkretes Bild vor Augen. Jedoch war die Spannung für mich leider nicht so greifbar wie erhofft. Hier hätte das Setting der altertümlichen Masters‘ Castle meines Erachtens wesentlich mehr Potential gehabt als es am Ende gezeigt hat. Zwar wird der Protagonisten Riley von einer anonymen Person nachgestellt, jedoch kam bei mir kein Angstgefühl auf. Ich hatte nie wirklich das Gefühl, dass irgendjemand in Gefahr schwebt. Das es brenzlig und heikel werden könnte. Auch wenn ich die Kapitel aus Sicht des unbekannten Autors als sehr einnehmend und grandios umgesetzt empfinde, hat dies nicht gereicht um ein Suchtgefühl für diese Geschichte bei mir entstehen zu lassen.
Mit der Protagonistin Riley bin ich bis zum letzten Wort nicht ganz warm geworden. Mir fehlte etwas. Ich kann gar nicht genau in Worte fassen, was es genau war, aber irgendwie fehlten mir Faktoren, die sie einzigartig machten. Ihr fehlten in meinen Augen wirklich Ecken und Kanten, sie war keineswegs perfekt, aber auch nicht einmalig anders. Irgendwie gewöhnlich. Irgendwie blass. Irgendwie austauschbar. Irgendwie nicht für mich. Besonders auch beim männlichen Protagonisten fehlte mir komplett die Tiefe und ich habe nach den 352 Seiten immer noch das Gefühl ihn kaum bis gar nicht zu kennen und lediglich auf sein attraktives Äußeres zu beschränken. Dies hatte auch zur Folge, dass ich die entstehenden Gefühle zwischen den beiden Protagonisten nicht so nachvollziehen und nachempfinden konnte. Dies wurde auch dahingehend noch unterstützt, dass alles die Liebesgeschichte betreffend doch sehr abrupt verlief, egal wie stimmig sie auch angefangen ist. Auch die Nebencharaktere konnten mich nicht uneingeschränkt von sich überzeugen. Wo ich zu Beginn noch begeistert war, dass jeder Charakter allein durch den Humor schon so individuell und einzigartig zu sein schien und der Humor an sich genial war, blieben die Teilnehmenden des Schreibwettbewerbs dann doch etwas zu blass und zeichneten sich nahezu durch lediglich einen signifikanten Charakteraspekt aus. Auch die semi vorhandene Freundschaft zwischen den Charakteren war für mich nicht authentisch und nachvollziehbar. Hier erhoffe ich mir besonders im Folgeband einen stärkeren Fokus auf die Charaktere und deren Entwicklung, damit ich emotional mehr in die einzelnen Handlungsstränge integriert bin. Dennoch mochte ich die in Master Class: Blut ist dicker als Tinte erzählte Geschichte. Liebte die Grundidee sogar. Nur die tatsächliche Umsetzung hätte für mich gelungener sein können, aber diesbezüglich sind Geschmäcker ja zum Glück verschieden.

abschließendes Fazit:
Insgesamt hatte ich mit dem ersten Band der Master Class-Dilogie Blut ist dicker als Tinte wirklich angenehme Lesemomente, auch wenn die Geschichte im Großen und Ganzen etwas unter meinen Erwartungen und ihrem Potential blieb, sodass es lediglich eine Leseempfehlung mit kleinen Einschränkungen von mir gibt. Der Schreibstil ist flüssig und die Grundidee genial, jedoch hätten für mich die Charaktere etwas stärker ausgearbeitet sein können, die Spannung höher und um einiges packender und die Liebesgeschichte zwischen Riley und Kilian emotional involvierender.
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March 8, 2023
Stefanie Hasses Bücher sind mir zwar noch zum grössten Teil, aber doch auch nicht ganz, unbekannt (einige stehen schon bereit auf dem Regal und BookElements habe ich vor einigen Jahren schon gelesen).

Ihre Bücher kommen aber immer gut an wie es scheint, und ich wollte schon länger auch einmal eines von dieser Sorte von ihr lesen, auch wenn ich klar weiss, dass es kein Fantasybuch ist.

Die Thematik hier fand ich nämlich sowieso wirklich interessant und die kleine Leseprobe klang eindeutig vielversprechend von der Richtung her, die eingenommen wurde.

Jedoch habe ich von diesem Abschnitt her einiges ganz anders erwartet. Riley ist Teil einer buntgemischten Schreibgruppe, die alle zum Master's Castle für den Schreibwettbewerb eingeladen wurde. Die ganze Gruppe wurde auf einen Schlag ausgewählt und ich dachte mir durch dem kurzen Anfang der Leseprobe, dass es Gruppenwettbewerbe werden und sie gemeinsam durch ihren vielseitigen Aufbau dann an einer Geschichte und gegen andere Gruppen antreten müssen (sonst schien es mir wie ein zu grosser Zufall, dass nur genau diese Leute allein, die alle von der gleichen Gruppe stammen, gewählt wurden).

Leider ist es aber so, dass nur sie allein gegeneinander antreten. Für die längste Zeit wird das nicht genau klargemacht, bis auffällig wurde, dass Riley scheinbar nur nach den Leuten ihrer Gruppe auf der Party suchte und sich gar nicht so im allgemeinen auch auf andere Schreiber einlassen wollte. Das war eine ziemliche Enttäuschung für mich.

Enttäuschung Nummer zwei, war die Tatsache, dass der Älteste der Gruppe gar nicht mitmachen durfte, weil er zu alt war, was mir auch die Hoffnung zu einer unglaublichen tollen Gruppendynamik mit Leuten aus ganz verschiedenen Altersklassen geführt hätte. Zwar wird nicht eingegrenzt, wie hoch die Altersgrenze sein wird, aber es hat auch meine Hoffnung zerstört, dass auch der Schreiber mit der kleinen Tochter wohl kein Mann kurz vor der ersten Midlifecrisis sein wird, der ebenfalls wohl eine ganz andere Meinung und Perspektive zur Gruppe hätte beitragen können und mehr Vielfalt hineingebracht hätte.

Und selbst wenn es so wäre, spürt man davon leider nicht viel. Ich habe nicht viel Gutes kommen sehen, von der Tatsache, dass sie nicht miteinander, sondern gegeneinander arbeiten müssen (und auch die einzigen Leute dort sind), aber wenn die Figuren genug Reife gehabt hätten, wäre auch das kein Problem gewesen und hätte so ebenfalls genial umgesetzt werden können. Stattdessen kommt es genauso weit wie man es eher von einer Gruppe Teenager erwartet: Eifersucht und Ausgrenzung von einer Person, während die anderen nur still dastehen, bloss weil Riley unbewusst am ersten Abend mit dem Juror sprach. Die Leute teilen online schon seit Jahren die gleiche Leidenschaft und wissen, wer was gut schreiben kann und treffen sich nun endlich das erste Mal. Eine Gruppe schreibbegeisterter Freunde, die nach solch langen Chats endlich kennenlernen darf und wohl selbst im Wettbewerb gegeneinander noch viel voneinander hätten lernen können (ich nehme zumindest an, dass das auch teils der Grund ist, warum Leute wie Lydia selbst nach dem Ausscheiden bleiben dürfen) und dann braucht es wenige Tage und sie reden teils kaum mehr miteinander.

Mir ist absolut bewusst, dass Intrigen und Lügen, die zur Spaltung der Gruppe beiführen sollen und müssen. Es ist Teil der geplanten Handlung und ich habe auch nichts dagegen, dass die Gruppe sich auch irgendwann spalten muss, aber doch nicht auf diese oberflächliche Weise? Eine Person, die eifersüchtig wäre und sich kindisch verhält, ist ja kein Problem und hätte auch gut zu einer besonderen Dynamik beigeführt, besonders wenn sie die einzige gewesen wäre, die Fronten aufgebaut hätte, aber dass die anderen dann auch noch still darauf eingehen und über solche Vorwürfe nicht hinwegsehen können, ist sehr traurig.

Kommen wir aber zu anderen, positiven Punkten. Die Leidenschaft fürs Schreiben und die Art, wie Riley immer mit Ideen sprüht ist fantastisch beschrieben worden. Man spürt hier förmlich wie auch die Begeisterung der Autorin hier eingeflossen ist und dafür kann ich nur Pluspunkte geben.
Auch einige der kleinen Details an ihr, die manchmal auch in der Geschichte noch relevant werden, lassen Riley als Figur viel echter wirken.

Es klingt hier gesamt nach sehr viel Beschweren, aber mir war einfach wichtig, dass ich die fehlende Gruppendynamik und Reife auch klar aufzeigen kann. Meine Enttäuschung war in dieser Hinsicht riesig, was mir auch die Freude am Buch gesamt stark verzerrt hat. Ich bin zwar immer noch neugierig, wie es weitergeht und ich kann nicht verneinen, dass einige Punkte unglaublich gut gestaltet wurden, aber ich stecke im Zwiespalt. Ich weiss nicht, ob ich hier allein stehe damit, mich so extrem verschätzt zu haben und ich zu viel erwartet habe, was ja mein eigener Fehler wäre oder ob es wirklich einfach nicht so gut ist. Ganz rein objektiv wären es vier Sterne, denn es ist, bis auf die Gruppendyamik, noch immer absolut keine schlechte Geschichte. Mein eigenes Gefühl sagt mir drei Sterne, denn der Fehler ist schon auch nicht klein und hat mir persönlich vieles kaputtgemacht. Von dem her gesehen wären es dreieinhalb Sterne und da ich dann so etwas doch auch immer aufrunden würde, sind es hier also vier Sterne mit einem grossen Augezudrücken.
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March 22, 2023
Super spannend bis zum Schluss…

Dieses Cover ist doch mal etwas ganz Besonderes. Es passt perfekt zu dieser Geschichte, macht neugierig und die Farben sprechen mich total an. Ich finde es rundum gelungen und um ehrlich zu sein, wollte ich es auch unbedingt in meinem Bücherregal stehen haben… hoffentlich bald mit Band 2.

Und auch sonst ist diese Geschichte für mich neuartig und so auch einzigartig.

Riley und ihre Online-Schreibgruppe werden zu einem Schreibwettbewerb eingeladen. Endlich lernt sie ihre Mitschreiberlinge also auch mal persönlich kennen. Nur hatte Riley sich das ein wenig anders vorgestellt. Sie müssen verschiedene Aufgaben lösen und bei einer Jury einreichen. Doch plötzlich findet sie ein Lösungsblatt, mit persönlichen Informationen über sich selbst. Von dem Moment an beobachtet Riley alle anderen ganz genau. Aber wer macht so etwas? Ob Kilian Masters, Jury-Mitglied und Sohn der wohlhabenden Familie, die dieses Event veranstaltet, in die ganze Sache involviert ist? Riley weiß nicht mehr, was sie glauben soll und wem sie vertrauen kann. Wird diese Sache zwischen ihr und Kilian stehen?

Riley ist eine sehr sympathische junge Frau, die es liebt, Geschichten zu schreiben. Durch ihre überfürsorgliche Mutter wurde ihr eine Angst vor allem anerzogen. Entsprechend skeptisch geht sie mit neuen Personen und Situationen um. Dabei hat mir aber besonders gefallen, dass es Riley durchaus gelingt, sich zu reflektieren und an ihrem Verhalten zu arbeiten und auch Fehler zuzugeben. Die Situation spitzt sich für sie natürlich zu, als sie merkt, dass jemand persönliche Informationen über sie verbreitet. Doch so groß der Schock darüber ist, bleibt Riley insgesamt bedacht und wächst an genau diesen Herausforderungen. Ich finde Riley in ihrer ganzen Art authentisch und ich finde sie macht eine nachvollziehbare Entwicklung durch.

Kilian fand ich beim ersten Kennenlernen interessant und auch sympathisch. Danach hat sich sein Verhalten aber recht plötzlich geändert und ich dachte, was hat er denn jetzt. Das wird glücklicherweise im Verlauf der Geschichte dann deutlich. Bei Kilian war ich hin und hergerissen. Mag er Riley oder spielt er ein falsches Spiel? Für Riley habe ich natürlich gehofft, dass er es ernst mit ihr meint. Auch Kilian macht eine beobachtbare Entwicklung durch und er hat mir insgesamt als Figur gut gefallen.

Die anderen Figuren fand ich auch alle super interessant. Bei Paul ist es für mich ein wenig, wie mit Kilian. Immer wieder habe ich mich gefragt, was er zu verbergen hat und ob er etwas mit der Sache zu tun hat. April fand ich super süß und habe für mich festgelegt, dass sie nichts mit all dem zu tun hat, aber nur weil ich sie so mochte und ich hoffe, es bleibt auch so. Insgesamt ist es für mich jedenfalls so genial gemacht, dass ich keinem zu 100% vertraue und es jeder gewesen sein könnte.

Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Es wurde eine ansteigende Spannungskurve mit vielen kleinen und größeren Konflikten und überraschenden Wendungen entwickelt und mich hat es durchweg im Buch gehalten. Es ist wirklich spannend bis zum Schluss und dann kommt dieser fiese, gemeine Cliffhanger… aber zum Glück ist Band 2 bereits auf dem Markt. Puh!
Die gewählten Themen fand ich super bearbeitet, ganz besonders das Thema um Riley. Wie geht man damit um, wenn Eltern einem vor allem Angst gemacht haben, anstatt Mut zuzusprechen. Allein diese Thematik ist durch Riley wunderbar visualisiert worden.
Und die Schreibaufgaben fand ich auch alle passend und sehr abwechslungsreich. Das macht beim Lesen schon Spaß.

Der Schreibstil ist einfach wundervoll. Alles liest sich locker und flüssig. Sprachlich ist es modern und passt in das Genre, aber auch zu dieser Geschichte. Die Dialoge sind authentisch und frisch und haben das Ganze noch lebendiger werden lassen. Ganz besonders haben mir die Chatverläufe gefallen. Dadurch bekommt man nochmal einen anderen Eindruck der Figuren. Die Beschreibungen der Settings und die atmosphärischen Beschreibungen sind für mich perfekt. Ich habe es so genossen mit Riley anzureisen und alles durch ihre Augen entdecken zu dürfen. Dadurch bin ich mit in die Geschichte eingetaucht, zu einem Teil davon geworden. Großartig. Auch die Darstellung der emotionalen Ebene hat mich total abgeholt. Von Anfang an konnte ich mich super in Riley hineinversetzen, mit ihr mitfühlen und mitleiden, aber manches auch einfach nur genießen. Ich war Seite an Seite mit ihr auf Beobachtungstour und Spurensuche. Und ich hoffe, Kilian meint es ernst mit ihr.

Von mir gibt es für dieses Buch eine ganz klare Kaufempfehlung (5/5 Sterne), weil ich schon lange nicht mehr so eine spannende Geschichte in diesem Genre gelesen habe, weil die Geschichte und deren Aufbau etwas Besonderes ist, weil die Figuren echt interessant sind und weil der Schreibstil einfach so wundervoll ist. Kritikpunkte habe ich keine.

Vielen Dank an Stefanie Hasse und den Ravensburger Verlag für diese Geschichte.
Profile Image for black-eyes-black.
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May 4, 2023
Die Autorin Stefanie Hasse hat mit „Master Class - Blut ist dicker als Tinte“ den Auftakt zu einer Dilogie geschrieben, sodass sich dieses Buch ohne Vorkenntnisse von anderen Werken aus der Feder der Autorin lesen lässt.

Klappentext:
Eigentlich hatte sich Riley auf den Schreibwettbewerb auf Masters‘ Castle gefreut. Schließlich lernt sie ihre Online-Schreibgruppe dort endlich persönlich kennen und kommt ihrem Traum, Autorin zu werden, näher. Doch dann reicht jemand bei der Jury anonym Geschichten über Riley ein, mit geheimen Details aus ihrem Leben. Wer steckt dahinter? Hat Killian Masters, Jury-Mitglied und Sohn der Gastgeber, etwas damit zu tun? Als die Geschichten zunehmend bedrohlicher werden, gerät Riley in Gefahr.

Ich persönlich habe noch kein Wer von Stefanie Hasse gelesen, doch bei diesem Werk hat mich der Klappentext neugierig gemacht. Daher bin ich ohne große Erwartungen an dieses Buch herangegangen und wurde positiv überrascht.
Zu Beginn des Buches ist eine Übersicht beigefügt, welches die Mitglieder der LetterBattler zeigt. Auch sind noch ein paar wesentliche Informationen zu diesen aufgelistet. Dies hat mir persönlich geholfen, besonders zu Beginn des Buches die einzelnen Charaktere zu sortieren und damit einen besseren Überblick zu bewahren.
Der Schreibstil von Hasse ist sehr angenehm und leicht. Dadurch lässt sich das Buch flüssig lesen und man ist sofort mitten in der Geschichte drin. Auch der gewählte Ort, wo die Handlung stattfindet, fand ich sehr gelungen. Ich konnte mir alles gut vorstellen, die Autorin schafft es, diese Bilder gekonnt durch Worte zu zeichnen.
Da dies der erste Band einer Dilogie ist, muss man zunächst erst einmal die Charaktere kennen lernen. Mir ist dies persönlich am Anfang etwas schwergefallen, ich hatte leichte Schwierigkeiten diese zu sortieren und auseinander zu halten. Aber dies hat sich mit fortschreitender Handlung gelegt, sodass ich dann komplett in die Story hinabtauchen konnte. Allgemein fand ich den Plot recht ansprechend. Es geht um eine Gruppe, welche sich nur aus dem Internet kennt, eine gemeinsame Liebe zum Schreiben verbindet diese. Sie haben sich gegenseitig Ratschläge gegeben und sich unterstützt, haben dadurch eine enge Freundschaft aufgebaut. Diese Schreibgruppe hat an einem Wettbewerb teilgenommen und wurde daraufhin zu einem Schreibwettbewerb auf Masters‘ Castle eingeladen. Als Leser ist man dabei, wenn sich die Gruppe zum ersten Mal im Real Life kennen lernt. Aber natürlich ist dies nicht so einfach, denn es sind noch weitere Gäste anwesend und es gilt, die Freunde aus der Schreibgruppe zu erkennen. Dabei merkt man, dass gewisse Vorurteile aufgebaut wurden, kennt man sich doch bisher eher anonym. Natürlich treffen diese nicht immer zu und es ist ziemlich schwierig, anhand des Geschriebenen einen Menschen zu erkennen. Auch gibt es Reibungspunkte, ein Kennenlernen im wirklichen Leben ist doch etwas Anderes, wenn man sich nur über das Internet kennt. Hier fand ich es wirklich interessant zu lesen, welche Schwierigkeiten auftreten, sind einem doch eigentlich vertraute Personen auf einmal doch etwas fremd.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Riley. Sie ist eine eher ängstliche junge Frau, welche oftmals Selbstzweifel hat. Riley ist recht abgeschottet aufgewachsen und wird von ihrer Mutter eher wie ein rohes Ei behandelt. Dadurch konnte sie sich nicht so richtig entfalten und ist teilweise etwas unbeholfen, auch in ihrem sozialen Verhalten. Mir hat es Spaß gemacht, die Entwicklung von Riley zu verfolgen. Auch lernt man immer mehr über sie, erfährt etwas aus ihrer Kindheit und was sie geprägt hat. Dabei ist eine unterschwellige Bedrohung erkennbar. Während des Schreibwettbewerbs ereignen sich merkwürdige Zufälle und Riley scheint in dessen Mittelpunkt zu stehen. Wie bei einem Puzzle erfährt man bruchstückweise kleine Zusammenhänge, nur um diese kurz darauf wieder zu hinterfragen. Auf vielseitige Weise wird Spannung erzeugt, sodass eine regelrechte Sogwirkung entsteht. Als Leser taucht man immer tiefer in die Geschichte hinab. Dabei entpuppt sich die Geschichte als mehrschichtiger, als man zunächst vermutet hätte.
Interessant fand ich auch die kleinen Zwischenkapitel, welche quasi aus der Sicht des Antagonisten geschrieben sind. Hier kann man fleißig miträtseln und grübeln, welche Zusammenhänge damit wohl angesprochen werden.
Am Ende denkt man zunächst, dass sich gewisse Zusammenhänge geklärt haben. Nur um dann feststellen zu müssen, dass vieles doch anders ist, als man angenommen hat. Ein böser Cliffhanger sorgt dafür, dass man am liebsten sofort weiterlesen möchte.

Insgesamt hat mich die Autorin Stefanie Hasse mit ihrem Auftaktsband „Master Class – Blut ist dicker als Tinte“ wahrlich gut unterhalten. Sowohl die Charaktere als auch die Story fand ich ansprechend, sodass ich tief in diese Geschichte hineingezogen wurde. Dafür möchte ich 4 Sterne vergeben.
Profile Image for Seitenzauberin.
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August 9, 2023
Ich liebe ja Bücher die mit dem Schreiben zu tun haben. So musste ich mir Masterclass einfach durchlesen. Die Inhaltsangabe alleine war schon sehr spannend. Ob das Buch meine Erwartungen erfüllen konnte ? Ich verrate es euch sofort. Zunächst mal um was es überhaupt geht:

Für Riley und ihre Schreibgruppe geht ein Traum in Erfüllung. Sie dürfen an einem exklusiven Schreibwettbewerb teilnehmen der sie nach Masters Castle führt. Dort wird eine ausgewählte Jury jeden Tag ihre Geschichten beurteilt und nur die Besten werden am Ende zu den Finals eingeladen. Schon mal das ist recht spannend aber auch die Tatsache das sich die Schreibgruppe vorher noch nie gesehen hat, wir zu einer kleinen Herausforderung. Denn eine der Aufgaben ist zum Beispiel das die Teilnehmer ihre Schreibgruppe erkennen sollen. Das ist jedoch alles andere als einfach, da nicht alle im Internet so offenherzig sind wie Riley. Das ihr das zum Verhängnis wird, zeigt sich auch sehr schnell denn jemand unbekanntes reicht Geschichten ein die sich um Riley drehen. Und das schlimmste, es sind Dinge die eigentlich nur sie weiß.

Was hier schon interessant klingt wird auch wirklich sehr spannend von der Autorin wiedergegeben. Ich war bei den ersten Seiten richtig von der Geschichte gefangen und habe mich etwas gegruselt. Wenn es Dinge gibt die sie nur ihrem Notizbuch anvertraut hat, dann bekommt man schon Gänsehaut beim Lesen. Und auch die subtilen Texte die Riley immer wieder zugespielt werden, machen das nicht besser. Man spürt förmlich wie sehr Riley darunter zu leiden beginnt, vor allem weil in jedem der Texte eine stumme Drohung steht. Schnell beginnt Riley an ihren Schreibgefährten zu zweifeln und umgekehrt ist es ebenso. Da ist es auch nicht gerade hilfreich das sie sich mit Killian Masters anfreundet.

Toll fand ich hier schon mal das Setting, das Anwesen auf dem der Schreibwettbewerb stattfindet ist wie aus einem Traum und passt super zur Atmosphäre. Auch der ganze Schreibwettbewerb an sich klingt beim Lesen sehr spannend. Hier hat die Autorin wirklich gute Arbeit geleistet und den Wettbewerb interessant gestaltet. Auch wie sich die Gruppe immer wieder gegen Riley gestellt hat und sie deshalb immer mehr verzweifelt ist mochte ich. Es kam alles recht glaubhaft rüber.

Was ich nicht so toll fand war hier folgendes: zuerst einmal Riley selbst. Sie hat nicht immer sinnvoll reagiert, ist sehr naiv und geradezu sträflich vertrauensselig. Obwohl sie eine schlimme Erfahrung in der Vergangenheit gemacht hat, ist sie praktisch offen wie ein Scheunentor. Das fand ich nicht sehr authentisch. Dann der zweite Punkt. Der erste Junge auf den sie trifft, ist natürlich sexy und hübsch und Riley agiert bereits hier wie eine Liebeskranke Trulla. Man denkt hier ok, dann ist das wohl der Love intererst aber nein, kurz darauf begegnet sie ihm und natürlich ist ER noch viel hübscher und sexy. Riley, die mir ein wenig langweilig vorkam war natürlich gleich DIE Frau die er jetzt unbedingt haben will. Und natürlich will auch sie ihn. Da vergisst sie gleich alles und agiert einfach teilweise unlogisch. Die Liebesgeschichte der beiden ist zwar nett zu lesen aber die Gefühle und wieso sie sich verliebt haben bleibt auf der Strecke. Bzw kaufe ich das weder Riley und noch weniger ihm ab. Sorry. Auch schlimm ist diese Szene mit ihrem Ex, also das war mir dann ein wenig zuviel.

Dafür waren aber die vielen spannenden Vorkommnisse und Wendungen doch so gut das ich die Geschichte um Riley echt gern gelesen habe. Spannung kam immer wieder mal auf und man konnte stellenweise gut mit rätseln. Das Ende war dann aber keine Überraschung für mich.
Ein tolles und spanendes Buch ums Schreiben das wirklich Spaß gemacht hat zu lesen. Ich mochte die vielen Ideen, das schöne Setting und auch den Plot an sich. Auch die Figuren konnte ich gut leiden, wenn ich auch mit der Hauptperson Riley so ein paar Probleme hatte. Sie ist mir ein wenig zu Oberflächlich, naiv und zu schnell verliebt. Aber das ändert nichts daran das man das Buch gut lesen kann. Mir machte es Spaß und der Cliffhanger hat mich zwar verwundert, aber nicht schockiert. Trotzdem habe ich auch den zweiten Band gekauft.
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March 9, 2023
Von Stefanie Hasse liegt eine beachtliche Menge Bücher auf meinem SuB, gelesen wurde bisher nur Matching Night. Diese Reihe hat mich jedoch so begeistert, dass ich mich nun mit Freuden in die Master Class gestürzt habe. Bücher über Bücher und Schreibende finde ich immer besonders spannend, weil man sich in die Figuren oft deutlich besser hineinversetzen kann, wenn man ein Hobby teilt. Mit dem Schreiben wie in dieser Reihe habe ich persönlich es jetzt nicht so, aber das änderte nichts daran, dass ich mich mit Protagonistin Riley sehr wohlgefühlt habe.

Riley und ihre Freunde verbindet die Liebe zum Verfassen von Geschichten. Ich finde es genial, wie sehr das schriftstellerische Denken hier im Vordergrund steht, wie man die Passion zum Schreiben das ganze Buch über geradezu greifen kann. Diese Truppe, die sich online kennengelernt hat, hat eine ganz spezielle Dynamik inne. Sie alle sind so grundverschieden, dass es natürlich nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen gibt, aber sie schaffen es, sich über dem gemeinsamen Hobby zusammenzuraufen und ergeben dabei eine einzigartige Charaktermischung, die beim Lesen viel Spaß gemacht hat.

Unsere Protagonistin ist kein klassisches Mauerblümchen, aber auch keine Draufgängerin. Insgesamt ist sie eine ruhige Vertreterin, mit der man schnell sympathisieren kann, hat Humor und eine manchmal leicht verplante Art, die sie allerdings nur umso liebenswerter macht. Unter der Fuchtel einer Helikoptermutter muss sie sich ständig von deren Ängsten zu lösen versuchen, wird allerdings in vielen Situationen davon übermannt. Diesen inneren Kampf zu verfolgen war sehr intensiv und hat Riley eine unerwartete Tiefe verliehen.

Die anderen Mitglieder aus ihrer Schreibtruppe konnte ich mir nicht alle merken. Manche stachen durch besonders gute oder schlechte Laune hervor, andere durch ihre schreiberischen Vorlieben und wenige waren für mich einfach Hintergrundrauschen. Besonders gut gefallen hat mir April, die scheint, als hätte sie das Herz am rechten Fleck und in meinen Augen als Sonnenschein der Gruppe funktioniert. Insgesamt empfand ich die Dynamik der Schreibenden aber als sehr spannend, vor allem wegen der Reibereien, die eine zusätzliche Portion Pfeffer mit sich brachten. Da ist es auch egal, ob ich mir alle Namen merken konnte oder nicht.

Der Thrill-Anteil des Buches lässt nicht allzu lange auf sich warten und schleicht sich ab dem Anfang des zweiten Drittels immer vehementer zwischen die Zeilen. Parallel dazu entwickeln sich an allen Ecken zarte Gefühle, was ich als schöne Auflockerung empfand, zumal es den Fokus nicht von den Spannungselementen nahm, sondern sie lediglich ergänzte. Ich kann nur für mich sprechen, aber ich habe laufend mitgerätselt, Theorien gesponnen, sie wieder verworfen, neue Hinweise gesucht, mich versucht in die Gedanken der Person hineinzuversetzen, die über Riley schreibt. Das wird dadurch, dass ab und an Szenen aus der Sicht der betreffenden Person geschrieben sind, noch zusätzlich angefeuert.

Am Ende wurde ich zu meiner Freude überrascht, allerdings muss ich sagen, dass ich den Cliffhanger, mit dem ich schon gerechnet hatte, nicht ganz so fürchterlich fies finde, wie ich zunächst befürchtete. Natürlich bleiben viele Fragen offen, allen voran ein großes: Warum? Und ich möchte auf jeden Fall so schnell wie möglich wissen, wie es weitergeht. Aber man hängt nicht zu 100% in der Luft, sondern bekommt zumindest ein paar Anhaltspunkte an die Hand gegeben, selbst wenn die vielleicht nur auf falsche Fährten führen, wir werden sehen.

Mein Fazit:
In Master Class fand ich einen starken Dilogieauftakt, der mich rundum begeistern konnte. Eine liebenswerte Protagonistin mit Ecken und Kanten, ein Freundeskreis mit aufregender Dynamik und ein malerisches Setting ergänzen den spannenden Plot mit haarsträubende Thrill-Elementen zu einem rundum gelungenen Buch. Ich freue mich auf die Fortsetzung!
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