»Willkommen, Alma, in den Armen des Styx.« Alma kann nicht glauben, dass ausgerechnet sie die Alleinerbin ihrer sonderbaren Großtante sein soll. Als die Studentin im Nachlass ein magisches Buch findet, wird sie kurz darauf von einem Schattendämon angegriffen. Im letzten Moment kann sie von einem fremden jungen Mann gerettet werden, der sie mit zur sagenumwobenen Geheimgesellschaft Styx nimmt. Dort erfährt Alma, was sie wirklich ist: eine Hexe! Charon, der zwar verboten attraktiv, aber auch unnahbar und arrogant ist, soll fortan stets an ihrer Seite bleiben und Alma helfen, mehr über ihre Kräfte zu erfahren. Doch je tiefer sie in die mystische Welt eintaucht, desto mehr erfährt sie über ihr wahres Erbe – und über die Schatten, die sie selbst in sich trägt.
"Das falsche Lächeln auf meinen Lippen beginnt langsam schmerzhaft zu werden. Meine Wangen sind verkrampft und flehen mich an, endlich die Mundwinkel zu senken - ich bin es nicht mehr gewohnt, gute Laune vorzutäuschen." - 1%
Auf "Alma Obscura: The Secret Society of Styx" habe ich mich total gefreut. Die Geschichte um die mystische Welt und eine geheime Gesellschaft klang richtig spannend und schien perfekt in die eher düstere Jahreszeit zu passen.
Alma erfährt aus dem nichts, dass sie die Alleinerbin ihrer Großtante ist. Sie kann es kaum glauben, die beiden hatten seit vielen Jahren keinen Kontakt mehr. Sie erbt nicht nur eine Wohnung, sondern auch ein mysteriöses Buch, welches sie wie magisch anzieht. Kurz darauf wird sie von einem Schattendämon angegriffen, im letzten Moment hilft ihr Charon, der sie zu Styx, einer geheimen Gesellschaft bringt. Dort erfährt sie, dass sie eine Hexe ist. Charon soll ihr von nun an zur Seite stehen, ihr helfen mit ihren Kräften klar zu kommen. Doch Alma trägt noch ein ganz anderes Erbe in sich und ein mächtiger Feind lauert auf sie..
Ich muss leider sagen, dass ich große Probleme mit "Alma Obscura: The Secret Society of Styx" hatte und mehrmals kurz davor war, das Buch abzubrechen. Dazu aber gleich mehr.
Bonnie Eldritchs Schreibstil mochte ich ganz gerne. Sie schreibt angenehm und flüssig, ich konnte gut in die Geschichte eintauchen.
Die Story fand ich von Anfang an echt gut. Die geheime Gesellschaft Styx, die Schattenwelt und die Magie gefielen mir echt gut und ich war gespannt, was mich hier erwartet. Zwar konnte mich Bonnie Eldricht nie begeistern oder so richtig packen, aber ich mochte die Geschichte. Der Handlungsverlauf war an sich echt interessant, es gab Spannung und ich war immer sehr neugierig, auf was alles hinauslaufen wird. Dabei fand ich manches zwar etwas vorhersehbar, so richtig gestört hat mich das beim Lesen aber nicht.
Was mich hingegen sehr gestört hat, waren Alma und Charon. Die Geschichte wird im Ich-Erzähler aus Sicht von Alma erzählt, was mir an sich gut gefiel. Alma ist sehr unsicher, wurde früher gemobbt und verhält sich entsprechend sehr zurückhaltend. Bis zu einem gewissen Grad konnte ich das sehr gut nachvollziehen, in meiner Schulzeit wurde ich ebenfalls einige Jahre gemobbt, doch es war mir einfach zu viel. Ständig fängt sie wegen irgendwas an zu heulen, ich konnte es irgendwann nicht mehr nachvollziehen. Charon hingegen scheint nur aus Hass zu bestehen, alles und jedem zeigt er die kalte Schulter und verhält sich schon fast abfällig anderen Gegenüber. In anderen (sehr wenigen) Momenten ist er jedoch ganz anders, als ob hinter dem einen Namen zwei verschiedene Personen stecken, es passte nicht zusammen. Die Kombi aus den beiden ging mir irgendwann leider nur noch auf die Nerven.
Ich war ehrlich ein bisschen froh, als ich die letzte Seite gelesen hatte. Wenn mich die restliche Entwicklung der Story nicht so sehr interessiert hätte, hätte ich definitiv aufgehört zu lesen, da die beiden mir das Buch ein bisschen kaputtgemacht haben. Das Ende schließt die Geschichte gut ab, es handelt sich um einen Einzelband.
Insgesamt hätte "Alma Obscura: The Secret Society of Styx" mir ein paar echt interessante und spannende Lesestunden bereiten können, doch die beiden Hauptfiguren machten es mir schwer, das Buch zu mögen.
Mit Alma Obscura hat Bonnie Eldritch einfach den perfekten Witchy Herbstread geschaffen. Nicht nur sind die Charaktere so relatable für mich gewesen, nein, auch das Setting war einfach super schön. In Alma Obscura trifft die Protagonistin nach dem Tod ihrer Tante plötzlich immer häufiger auf die geheimnisvolle Society des Styx und auch auf Charon, der ihr zwar sehr unsympathisch vorkommt, dessen Anziehungskraft sie aber nicht leugnen kann. Aber nicht nur Charon und Styx sind plötzlich viel präsenter in ihrer Welt, sondern auch eine geheimnisvolle dunkle Kraft, von der sie nicht weiß, ob Alma von ihr angezogen oder sich eher von ihr fernhalten sollte. Aber zurück zu meiner Meinung: Ich habe selten eine Protagonistin gefunden, die für mich so relatable ist einfach. Alma ist in ihrer Situation so überfordert und zeigt das nicht nur mental sondern auch körperlich und das kommt mir viel zu selten unter, als das ich das nicht noch einmal hervorheben sollte. Wie sie auf die Situation, mit der sie sich konfrontiert sieht, mental reagiert, ist für mich einfach so nachvollziehbar und wow, das vermisse ich so oft in Fantasy Büchern einfach. Auch die social anxiety und dass allgemeine Gefühl der Einsamkeit, obwohl man theoretisch nicht so einsam ist, fand ich einfach viel zu gut dargestellt und nachvollziehbar für mich. Ich kann mir vorstellen, dass Alma dadurch für viele Leute nicht unbedingt die Protagonistin ist, die man in einem Fantasy Roman haben will, weil sie vielleicht "zu kaputt" ist, aber ganz im Ernst, wir brauchen so eine Figur auch einfach mal in Büchern und vor allem in Fantasy! Ansonsten kann ich natürlich nur sagen, dass ich Charon mochte und auch mochte, dass er sich nicht einfach so für sie geändert hat, sondern einfach so ist, wie er ist. Aber auch betonen will ich, dass ich die Darstellung der jüdischen Kultur sehr spannend fand. Ich hab mich sehr gefreut, ein paar Eindrücke ins Jiddische zu sehen und wie viele dieser Begriffe ich tatsächlich auch so schon kannte. Insgesamt hatte ich einfach viel zu viel Spaß an dem Buch und kann es als Herbstread nur empfehlen!
"Alma Obscura" hab ich in kürzester Zeit durchgelesen, das spricht schon mal für sich! Die Mystery-Komponente hat einen Suchtfaktor mit sich gebracht. Alma fand ich als Charakter ganz okay, ich muss nicht immer total starke Protas haben. Die Abwechslung war also gut, doch musste sie wirklich IMMER weinen? Charon war... yoa. Ich wollte ihn gern mögen aber wie Alma selbst zwischendurch sagt (und dann vergisst) ist er schon sehrrrrr toxisch. Seine *dramatic* backstory hat mich nicht so überzeugt. Ich mochte die Geschichte aber vor allem für die Idee, den Schreibstil und den Humor. Das Ende ist leider zu knapp und die Story nicht wirklich aufgeklärt. Insgesamt eine tolle Idee mit mittelmäßiger Umsetzung. Gemocht hab ichs trotzdem, auch wenn ich einige Kritikpunkte hab :)
•Alma Obscura - The Secret Society Of Styx von Bonnie Eldritch• Ich muss leider sagen, dass es mir total schwer gefallen ist, mich in dem Buch zurechtzufinden und es schlussendlich auch zu bewerten. Es steckt eine spannende, einfallsreiche und tolle Grundidee dahinter und auch die grobe Story war gut, aber an der Umsetzung ist das Ganze leider gescheitert!💛
Nichtsdestotrotz finde ich die Gestaltung des Covers sehr schön, mystisch und passend zur Geschichte. Die Farben sind düster und respräsentieren Styx in meinen Augen sehr gut wieder. Der Schreibstil hingegen konnte mich zwar nicht umhauen, aber ich fand ihn dennoch sehr angenehm und meistens flüssig zu lesen. Teils war er ein wenig stockend und man hätte andere Worte wählen können, aber das war nicht weiter schlimm.
Meine Beziehung zu den Charakteren war allgemein eher schwierig. Ich habe wirklich versucht, mich mit Alma und Charon anzufreunden, aber das hat irgendwie nicht so recht geklappt. Alma war zwar nicht wirklich anstrengend, aber die Tatsache, dass sie ständig geweint hat, fand ich dann doch ein wenig nervig. Mir hat bei ihr irgendwie das Toughe und Kämpferische gefehlt. Stattdessen war sie meistens eher schwach, und das auf viele Weisen. Ich kann nicht sagen, dass ich sie wegen irgendwas bewundert habe. Zudem war sie super naiv und hat sich viel zu viel gefallen lassen. Und ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir auch Charon nicht viel sympathischer war. Dieser Mann war so zweigesichtig und sprunghaft, dass ich manchmal echt einen zu viel bekommen habe. Da war so gut wie kein Moment, in dem er mal ehrlich nett zu Alma war. Er hat zwar seinen Job gemacht, aber auch das ging nie ohne eine Beschwerde oder einen fiesen Spruch. Ich fand das irgendwann einfach nur noch anstrengend und vorhersehbar. Er hatte wirklich ein unglaubliches Mistkerl-Verhalten an sich.
Bei den Nebencharakteren waren wenigstens noch ein paar dabei, die ich mochte. Unter anderem waren das Mel, Bram und Chad. Mel war wirklich ein so herzlicher, hilfsbereiter und offener Charaktere. Im Gegensatz zu Alma hatte sie wenigstens Biss und hat sich nichts gefallen lassen. Bram war zudem ein toller Bruder für Alma und Chad war ein super unterhaltsamer und humorvoller Charaktere, auch wenn er am Anfang etwas viel war. Grace, Hailey, Dak und Almas Familie mochte ich hingegen leider eher nicht so. Und auch Namtar war ein fieser, hinterhältiger Charakter.
Ich habe wirklich versucht, der Geschichte eine Chance zu geben und habe mich von Anfang an voll darauf eingelassen, obwohl ich skeptisch war. Leider musste ich ziemlich schnell merken, dass ich nicht so gut mit der Geschichte zurechtkomme. Ich habe es nie wirklich geschafft, dort anzukommen und mich wohlzufühlen, was wahrscheinlich auch an der negativen, nicht wirklich herzlichen Atmosphäre, der nicht vorhandenen Chemie zwischen den Charakteren, der wenig durchdachten Story und einigen anderen Dingen lag. Ich fand die Grundidee hinter der Geschichte und die grobe Story wirklich gut und einfallsreich. Geschichten, in denen Mythologie und Fabelwesen eine Rolle spielen, finde ich immer gut. Vor allem weil die Autorin sich auch hier etwas Interessantes mit Styx überlegt hat. Ich fand die Idee total cool, musste aber schnell merken, dass die Umsetzung nicht die richtige ist. Es hat mir teils die Ausarbeitung gefehlt und an vielen Stellen ging alles unglaublich schnell und überhaupt nicht rund. Und dann ist da noch die Tatsache, dass ich zwischen Charon und Alma kein bisschen Chemie gesehen habe. Während er stets unmöglich zu ihr war, hat sie sich immer alles gefallen lassen. Da waren keine intensiven Emotionen oder Momente, in denen ich dachte, wow, die beiden gehören zusammen. Ich glaube, ich hätte es sogar besser gefunden, wenn sie nicht zusammen gekommen wären. Nichtsdestotrotz hatten die beiden zum Ende hin doch noch ein paar süße Momente. Das war nicht viel, aber ich glaube, wäre mehr davon da gewesen, wäre meine Meinung über sie anders gewesen. Ansonsten hat mir auch die Story rund um Almas Tante und Namtar gefallen. Das war ein sehr interessanter Ansatz, der durch ein bisschen mehr Ausarbeitung noch besser hätte sein können. So war das alles recht grob und schnell, aber es hat auf jeden Fall für ein wenig Spannung gesorgt. Die ganze Auflösung um die beiden fand ich zwar ein bisschen aus dem Kontext gezogen und ein paar Fragen hätte ich noch, aber die Idee hatte definitiv Potenzial. Auch das Ende an sich hat mir gefallen, auch wenn es ein wenig plötzlich kam und ich das Gefühl hatte, es hätte noch mehr kommen können. Es wirkte noch nicht fertig.
Fazit: abschließend gebe ich der Geschichte von Alma und Charon 2 von 5 Sternen. Grundsätzlich kann ich das Buch leider nicht weiterempfehlen. Es steckt eine tolle Grundidee dahinter, aber an der Umsetzung hapert es sehr.
Seine Augen sind so dunkel, als hätte es nie ein Licht in ihnen gegeben; eine endlose Nacht, die sich schwer und ohne Erbarmen um einen legt, getüncht von Schmerz und Erkenntnis, die nur jenen vorbehalten ist, die zu vergessen wagen. S. 106/Tolino
Inhalt Als ihre Grosstante die Studentin Alma zur Alleinerbin macht und sie im Nachlass ein Grimoire entdeckt und aus Versehen einen Spruch wirkt, ändert sich ihr ruhiges Leben schlagartig: Dämonenwesen haben es auf sie abgesehen und der unausstehliche und durch und durch abweisende Charon bringt sie zu Styx, einer geheimen Studentenverbindung - für paranormale Wesen. Denn offenbar ist Alma eine Hexe und hat mit dem Spruch unerwartet Ärger heraufbeschworen. Und nun soll ausgerechnet Charon sie fortan begleiten, beschützen und in die paranormale Welt einführen. Doch dann entdeckt Alma eine dunkle Wahrheit über sich selber...
Meine Meinung Als Fan von "Bayou Priestess" musste ich natürlich auch zum neuen Werk der Autorin (die nun unter neuem Pseudonym auftritt) greifen. Und ich wurde wiederum nicht enttäuscht! Der Schreibstil der Autorin ist einfach toll, lässt sich schnell und flüssig lesen und bringt am den richtigen Orten Spannung und Gefühl mit.
Die Geschichte ist in der Urban Fantasy angesiedelt, also in unserer Welt, in der aber auch Magie und Übernatürliches existiert. Hier wurde dies recht subtil eingebaut im Sinne von geheimen Organisationen, in denen Paranormale Hilfe und Zuschlupf finden. Schauplatz ist San Francisco und mir hat das Setting wirklich gut gefallen. Allgemein fand ich alles sehr stimmig und stimmungsvoll und ja ich habe mich richtig wohlgefühlt in der Geschichte, auch wenn diese teils ungemütlich und teils emotional war (für die Protas aber auch für mich ^^).
Alma ist eine junge und sehr unsichere Studentin. Es hat mich teilweise etwas geschmerzt über sie zu lesen, denn ich habe meine eigene Erfahrung und mein eigenes Verhalten von früher in ihr entdeckt (es gibt selbstverständlich eine Triggerwarnung zu Beginn des Buches). Alma ist eine Einzelgängerin, gezeichnet von ihrer Vergangenheit, unsicher und traurig und oft auch wütend - wütend über sich selber. Sie ist nahe am Wasser gebaut und auch darüber wütend. Kurzum: Sie ist eine sehr ungewohnte Protagonistin aber gerade deswegen habe ich sie sehr gut verstanden.
Ich fühle mich zerrissen, denn einerseits brennen die Gefühle in meiner Brust, schlägt mein Herz für eine faire Lösung; andererseits bin ich keine Kämpferin und keine Advokatin. Was könnte ich schon tun? S. 223/Tolino
Charon, A*% vom Dienst, bildet den männlichen Part und Love Interest. Er hat natürlich auch (mindestens) ein Geheimnis und die eigenen Dämonen zu bekämpfen. Seine sanfte Seite mochte ich sehr. Die weniger sanfte, nun, sagen wir einmal so; ich hätte ihm gerne manchmal eine reingehauen.
So viel Schmerz, so viel Angst. Dabei siehst du so zart aus, als würden deine Adern Blumen bluten. S. 263/Tolino
Fazit Mir hat die Geschichte wahnsinnig gut gefallen. Sie hat die richtigen Gefühle im richtigen Moment heraufbeschworen, bietet eine ungewöhnliche Protagonistin und Magie und dunkle Wesen, und ich würde mir wünschen, dass Alma und Charon einen zweiten Band bekommen (noch hat es klitzekleine offene Handlungsstränge).
Die Grundidee des Buches und der Storyline ist sehr spannend und einfallsreich. Habe ich eher selten in Büchern, vor allem der Einfluss von mystischen Elementen. Die Umsetzung jedoch konnte mich leider nicht überzeugen.Obwohl mich die Widmung persönlich sehr gerührt hat. Das lag teils an den Protagonisten und teils auch an den Storyaufbau. Mit Alma wurde ich seit Anbeginn nicht warm. Das ständige Heulen von ihr in den verschiedensten Situationen und dann noch wie schnell sie ihre Kräfte entwickeln konnte. Der Prozess ihres Trainings wurde schwammig und zu schnell erzählt. Bei Charon war es der Fall das er mich mit seiner Art verwirrte. Das ständige hin und her seiner Persönlichkeit. Und als er erzählte woran es lang war mir das nicht emotional genug. Es fühlte sich an als ob er sein Inneres Preisgibt sie es einfach hinnimmt. Die Chemie zwischen den Beiden hat einfach nicht gestimmt und beim lesen hat sich das Gefühl erbracht das die Beziehung zwischen den beiden einfach Teil der Geschichte sein muss.
Alma hat es nicht gerade leicht im Leben, das merkt man schon auf den ersten Seiten des Buches. Dann erbt sie von Großtante alles und das setzt einiges in Gang. Es bringt ihr Leben durcheinander. Sie kann sich selbst nicht mehr trauen und anderen auch nicht. Ist das, was sie glaub zu wissen real? Charon sorgt dafür, dass es noch unterstrichen wird. Allgemein sorgen so manche Charaktere dafür, dass einiges immer im Dunklen bleibt. Nichts wird ganz erzählt. Immer nur Bruchstücke, so als hätte man Angst, dass sonst etwas ans Licht kommt. Auch beim Lesen glaubt man manchmal etwas vergessen zu haben oder etwas überlesen zu haben. Hier wird mit der Wahrnehmung gespielt und sorgt dafür, dass man gefesselt das Buch an einem Stück lesen muss. Die Magie und die Romantik kommen hier nicht zu kurz. Perfekt für den Halloweenabend.
Eigentlich hat mich an diesem Buch vor allem eins gestört: Alma. Sie hat wirklich ständig angefangen zu weinen (bei eigentlich absolut allem) und wirkte dadurch so zart und zerbrechlich, dass ich mich gefragt hab wie sie eigentlich durchs Leben geht. Auch ihre ganze unsichere Art wurde mir einfach zu viel. Das kann ich zwar bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen, aber so konnte ich mich absolut überhaupt nicht mit ihr anfreunden oder irgendwie identifizieren und fand sie eigentlich nur richtig nervig und anstrengend. Hätte mir hier eine etwas toughere Protagonistin gewünscht.
Da leider auch aus Ich-Perspektive erzählt wird, hat dies für mich alles andere überschattet und ich hab mich gar nicht mehr auf den Rest der Handlung einlassen können weil ich nur noch dauergenervt war. Also DNF
Ich liebe die Charaktere. Alle haben so eine Tiefe, sodass man immer etwas neues entdecken kann. Auch war gut, dass man nicht die Hintergründe in einem eigen Kapitel beschrieben bekommen hat, sondern direkt in der Situation. Die Story war eine typische Urban Fantasy Story aber das fand ich schön, da dadurch die Charaktere mehr im Vordergrund standen. Dank ihnen habe ich mich währen dem Lesen nicht mehr so alleine mit meinen eigenen Problemen gefühlt. Der Schreibstil war gut und hat erstaunlich gut zu den Charakteren gepasst, das schaffen nicht alle Autor*innen, vor allem wenn sie schön älter sind. Rundum für mich war es ein richtiges Highlight und Wohlfülbuch. Ich hoffe die Autorin schreibt noch viele weitere Geschichten.
3.5 Sterne Die Story ist eher düster und verworren. Zu Beginn konnte ich mich mit den Charakteren nicht anfreunden oder ich tat mich schwer. Nach und nach konnte ich mich damit arrangieren, wie die Charaktere waren und gegen Ende hat sich auch einiges an Fragen gelöst. Alma ist sehr emotional und dadurch war es etwas zu viel. Durch die Erlebnisse in ihrer Veegangenheit trotzdem verständlich. Es war mal etwas Anderes und die Story war dadurch auch spannend und interessant.
War grundsätzlich eine interessante Idee, doch an manchen Stellen war es mir zu oberflächlich bzw hätte ich gerne mehr erfahren. Auch das Ende war mir etwas zu offen. Trotzdem war ein großes Potenzial da und der Schreibstil war angenehm zu lesen.
Ein kurzweiliger Spaß. Die Welt und die Regeln der Magie hätten durchaus mehr Tiefe benötigt, sowie die Konsequenzen und die Wirkung nach Außen. Die Charaktere sind okay, die Romanze vorhersehbar. Die Idee ist frisch und innovativ.
Eine schöne und originelle Geschichte, die wichtige und ernste Themen anspricht. Nach einer mittelmäßigen ersten Hälfte konnte mich die zweite Hälfte und besonders der Schluss komplett überzeugen
Alma Obscura war ein gutes Buch mit tollen Hexen Vibes für den Herbst. Die ersten Seiten haben mir direkt Lust auf mehr gemacht und war richtig gefesselt. Über den Mittelteil wurde es dann aber etwas langweilig und es ist leider nicht mehr so viel passiert. Zum Ende hin haben sich die Ereignisse dann wieder überschlagen und das Buch hielt einige Wendungen bereit, was für mich den eher langweiligeren Mittelteil wieder aufgewertet hat. Ein schönes Buch für die herbstliche Jahreszeit.