Eine abgründig-witzige Geschichte vom Unterwegssein
Manuel Rubey ist auf Tour – und dieses Mal dürfen wir mit! Er liebt es, seine Kunst in die österreichische Provinz zu bringen, aber hart ist es schon. Nachts, wenn er wachliegt in den ländlichen Hotelzimmern, denkt er nach: Warum bin ich immer unzufrieden? Warum quält mich der Erfolg der anderen? Warum bin ich in Attnang-Puchheim und nicht in Cannes? Warum brauche ich die Kunst so sehr? Warum will ich manchmal nicht mehr leben?
Manuel Rubey schreibt seit Jahren nur über die Dinge, die mit ihm zu tun haben, die er beobachtet, mit denen er sich auskennt. Dann überlässt er seiner Füllfeder das Steuer und lässt sich von der Kreativität umarmen – denn nur so hat das Ganze einen Sinn. Sein Publikum vergisst er dabei nie:
Immer wieder animiert er uns, zum Beispiel mal in ein paar gute Stifte zu investieren oder jeden Tag eine Seite zu schreiben...
Jo … da hat der Schauspieler also (noch) ein Buch geschrieben, wie es ist, als Autor durch die österreichische Provinz zu touren. Liest sich ungefähr genauso spannend wie es klingt - eher weniger. Das Buch hat ein bissi was von einem Tagebuch, man schreibt halt auf, was man als mehr oder weniger interessant empfindet. Ein paar Schmunzler hat das Buch schon, an manchen Stellen wird es dann fast schon tiefgründig, aber nur fast, um dann wieder abzudriften in Belanglosigkeiten. Schauspielern kann er besser als erzählen, der Rubey - meine Meinung.
Ich fand's extrem interessant geschieben, nicht wie eine normale Geschichte, rubey redet auch mit den Lesern und lässt einfach sie in seinem Leben und Gedanken teilhaben, als Fan von jemandem kann man natürlich auch Sachen anders bewerten, aber ich finde einfach die Meinung und Art von Rubey schön und kann mich selber in denen sehen was für mich auch der Grund war weswegen ich es gelesen hab, ja