Der schmale Grad zum Kriminellen
Im Morgengrauen wird Louise von zu Hause entführt. Alle möglichen Zeugen (Martin, die Nachbarin) werden unter falschen Vorwänden weggelockt. Mit der Entführung wird Nathalie erpresst. Sie soll einen inhaftierten Drogenbaron befreien, wenn dieser ins Krankenhaus verlegt wird. Das Team kommt zusammen und sucht verzweifelt nach einer Lösung, da die Zeit knapp ist. Daher holt sich Nathalie Hilfe von einem Profi, den alle kennen.
Yoshiko hat sich super eingearbeitet und verfolgt nun die zwielichtigen Rechnungen des Getränkehändlers Tyler, der anscheinend alle Kunden systematisch betrügt.
Entführung, Moral, Mörder. Jeder steckt diesmal in einem Dilemma. Es wird viel diskutiert und im Grunde ist die Gruppe sich uneins, was es bedeutet, alle Möglichkeiten auszuschöpfen. Denn nur das Ziel - Louise zu befreien - steht klar vor Augen.
Kann man Sympathie für einen Auftragskiller haben? Ist das ein erstrebenswerter Job bzw. ein Job wie jeder andere? Es werden alle Möglichkeiten verglichen und es kommt ein ziemlich cooler Plan dabei heraus.
Leider spielen nicht alle fair!
Fazit: ich finde nicht, wie vom Verlag darauf verwiesen, dass man die einzelnen Fälle unabhängig voneinander lesen kann. Man sollte die Serie auf jeden Fall in Reihenfolge hören/lesen, denn es wird immer mal wieder auf Vergangenes Bezug genommen oder ein weiterer Fall vorbereitet.