"Arielle meets Hungergames" Hokulani ist eine Außenseiterin an ihrem Riff. Einst die Hoffnung ihres Volkes, ist sie jetzt auf den kalten und dunklen Meeresboden verbannt.
Als sie einen Taucher vor dem Ertrinken rettet, bricht sie eines der wichtigsten Gesetze des Ozeans und bringt damit die Meermenschen Hawaiis in Gefahr. Um Schlimmes abzuwenden, lässt sie sich auf einen fatalen Handel ein und bindet sich an den Geretteten. Seine Unbarmherzigkeit erschüttert sie tief.
In ihrer dunkelsten Stunde trifft sie auf den idealistischen Kaleo, dessen Meervolk sich der längst verloren geglaubten Magie des Ozeans bedient. Kann ihre zerrissene Seele durch die weiche Kraft des Wassers heilen? Oder ist Vergeltung ihr einziger Ausweg?
>>...Manche Verbindungen sind so stark, dass Sprache überflüssig ist. ...<<
In "Der Atem des Ozeans" von Ilka Mella lernen wir das Meervolk, im besonderen die junge Hokulani kennen, die nicht nur zum Ozean sondern eben auch zu den Lebewesen des Meeres eine ganz besondere Verbindung spürt. Während das Meervolk mehr und mehr die modernen Vorzüge für sich nutzt, so ist Hokulani den alten Bräuchen und Sagen und nicht zuletzt der alten Magie zugetan. In Hokulani findet man innerhalb dieser Geschichte aus Ilka Mella's Feder eine sehr besondere Protagonistin, wie ich finde und eine junge starke Frau, die sich innerhalb der Geschichte zwangsläufig stark entwickelt, und sich selbst gleichzeitig selbst findet und lernt, in ihr Inneres zu schauen. Durch einige Umstände ist sie schließlich gezwungen über all ihre Grenzen zu gehen, um das Meervolk zu schützen und gerät dabei in größte Gefahr! Ein Aspekt der Geschichte, der mir wirklich nah gegangen ist und ein gekonnter Zug der Autorin hier dem Leser ein Stück weit begreiflich zu machen, was wir dem Ozean und all seinen Lebewesen eigentlich antun... Kein böser erhobener Zeigefinger, aber ein Spiegel, der wohl jeden Leser dieser Geschichte zum Nachdenken anregen wird und das fand ich wirklich gelungen! Insgesamt schafft Ilka Mella hier eine sehr spannende, ausdrucksstarke, bildhafte Geschichte mit tollen Charakteren und ganz ganz viel Magie rund um den Ozean und seine wundervollen Wesen, die es dort zu entdecken und zu bestaunen gibt! Allen voran spürt man die Liebe der Autorin zu Haien, die von uns doch an vielerlei Stelle zu Unrecht verurteilt werden. Zudem vermittelt die Geschichte einen hawaiianischen Flair, der dieser wunderbaren Geschichte in meinen Augen noch mehr Glanz verleiht! Im besonderen schafft sich die Autorin hier einfach auch unglaublich schöne Be- und Umschreibungen der ganzen Meereswelt, der Meermenschen und der Tiere - man merkt vielleicht schon, dass ich aus dem Schwärmen kaum raus komme und kann jedem, der sich dem Meer nahe fühlt dieses Buch wärmstens empfehlen! ✒Fazit: Eine absolut gelungene Mischung aus der Weite des Ozeans, Meermenschen, Meeresbewohnern, Umwelt- & Tierschutz, Umgang mit der Natur und alter Magie, mit einem Hauch Hawaii😍
Werde nicht warm mit der Geschichte. Die Prota nervt mich. Der MMC nennt sie nach einmal sehen "mein Herz". Keine Grautöne, alle sind entweder gut oder böse. Und die Sprecherin des Hörbuches ist leider gar nicht mein Fall.
Kurzmeinung / Hörerlebnis Vielen Dank an Netgalley und Story Company/audio4you für das kostenlose Rezensionsexemplar. Eine ungewöhnliche und meiner Meinung nach auch ungewöhnlich gute Geschichte. Ich lese sehr gerne von Wasserwesen und bin hier voll auf meine Kosten gekommen. Zu keiner Zeit langweilig und nach meinem Empfinden auch nicht klischeehaft. Aktuell für 2,99 Euro für den Kindle zu haben, das sind 2,99 Euro die sicher nicht falsch ausgegeben sind.
Die düstere Geschichte Hokulanis ist mit so viel Licht und Magie gespickt, dass sie mich in einen wahren Bann gezogen hat. »Die kleine Meerjungfrau« war schon immer mein Lieblingsmärchen, aber nicht im romantischen Sinne – die Tragik, dass die Meerfrau für einen Menschenmann alles aufgibt, hat mich jedes Mal aufgerührt. Aber was ist, wenn die kleine Meerfrau den falschen Mann rettet? Einen Kapitalisten, der nur an Ruhm und Geld interessiert ist? Diese düstere Neuerzählung des Märchens beginnt zwar ähnlich, läuft allerdings ganz anders ab. Hokulani liebt das Meer und seine Bewohnenden – manche besonders. :) Auch das ist etwas, was mich direkt berührt hat: Wie schafft es die Autorin uns Gefühle für ein Tier hegen zu lassen? Die Beschreibungen sind von der ersten Seite an absolut authentisch und ich hatte Gänsehaut. Das zieht sich so auch bei den Beschreibungen des Meeres durch, das Ilka Mella in all seinen Farben beschreibt. Wer denkt, dass es kalt, blau und düster wird, täuscht sich: Die bunten Korallen, die Fische in verschiedenen Formen und Farben, all das Leben unter dem Meer ist so fühlbar, dass ich gar nicht mehr auftauchen wollte. Normalerweise ist es in Unterwassererzählungen bei mir so, dass ich gespannt bin, was an Land passiert und ich freue mich darauf, aufzutauchen. Bei diesem Buch war es nicht so – Hokulanis Liebe für das Meer wurde auf mich übertragen. Genauso schärft der Roman auch den Blick für Meeresverschmutzung und lädt uns dazu ein mehr auf unsere Umwelt zu achten, was ich sehr bewundere. Es ist einer der Romane, die die Welt besser machen. Nicht nur, was den Blick auf unsere Umwelt angeht, sondern auch durch die generelle Botschaft, die das Buch vermittelt, sobald wir am Ende angekommen sind. Aber das müsst ihr selbst lesen. :) Auch die besonders düsteren Momente gingen mir unheimlich nah und ich schien selbst die Schmerzen zu spüren, an Körperteilen, die ich gar nicht besitze, habe gezuckt und die Luft eingesogen, als ich es gelesen habe. Genial ist auch, dass wir hier keine perfekte Heldin haben, sondern eine echte Figur mit Fehlern, Problemen, Erlebnissen, die sie prägen und manchmal zu schwierigen Denkweisen verleiten (aber immer nachvollziehbar). Ich empfehle diesen Roman von Herzen allen Dark-Fantasy-Begeisterten, aber auch jenen, die Märchenneuerzählungen mögen, die eine Liebe für das Meer hegen oder offen dafür sind, und allen, die nach dem Licht in einer manchmal nicht enden wollenden Dunkelheit suchen.
Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Ich habe es in zwei Tagen durch gelesen. Ich bin leicht ins Buch rein gekommen und wollte es schon nicht mehr aus der Hand legen. Man hat von den tollen Beschreibungen der Unterwasserwelt tolle Bilder vor Augen und ich fande es richtig schön mit Hokulani durch diese tolle Unterwasserwelt zu schwimmen / tauchen.
Gut fande ich, dass Hokulani den Ozean beschützen will und den Menschen Sachen, wie Plastik, so skeptisch gegenüber steht und versucht, ihre Freunde zum aufwachen zu bewegen, dass Plastik und was weiß ich, schädlich ist und dass sie sich halt dafür interessiert, das hat mir sehr gut gefallen.
Die Abschiedsfeier von Nelio / Ika fande ich sehr schön. Traurig aber auch schön. Pal fande ich so lieb. Ich mochte sie sofort. Aber spater ihre Entwicklung, gegenüber Hokulani konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, weil diese ja für die Regeln des Meerkriegervolkes nichts kann.
Bob konnte auch ich von Anfamg an nicht leiden. Seine Gier, seine Haltung... Ich habe sehr gehofft, dass er seine gerechte Strafe erhalten wird und zum Glück ist es auch so gekommen. Wobei ich ihn eigentlich fast lieber in Haft in der Menschenwelt gesehen hätte, aber ich glaube, das wäre für ihn nicht das richtige gewesen, denn diese Strafe ist teilweise echt lasch und sie haben es teilweise echt gut im Knast, wobei das von Land zu Land auch unterschiedlich ist. Ich glaube in der USA ist es viel härter wie in Deutschland.
Hokulanis Kämpfernatur fande ich richtig gut. Sie ist eine Kämpferin und lässt sich nicht unterkriegen.
Was es mit Bobs Hass auf das Meer zu tun hat, wird nur kurz angedeutet. Ich denke, dass er jemanden, evtl ein Mädchen / eine Frau, die ihm viel bedeutet hat, an das Meer verloren hat. Dass sie ertrunken ist. Aber das ist nur eine Vermutung, aufgrund dieser kurzen Erwähnung.
Ich fand es richtig schön und süß, wie Kaleo Lani (Hokulani) ,,mein Herz" nennt. Als er später aufklärt wieso, fande ich das richtig cool und ganz zum Schluss zeigt ja Lani auch noch, was es bedeutet, dass ,,Herz" zu sein. Das fande ich richtig toll.
Ich finde auch gut, dass die Meermenschen nicht perfekt sind, dass es alte Traditionen und Regeln gibt, die aber nach und nach aufgebrochen und später abgeschafft werden.
Was ich richtig schön und so cool und toll fande, war die ,,Lunge des Ozeans". So magisch. Endlich gibt es auch etwas Magisches in der Meermenschenwelt. Darauf habe ich ja gehofft.
Bei Kapono war ich etwas hin- und hergerissen. Ich wusste die ganze Zeit nicht so recht, was ich von ihm halten will. Er und Hokulani haben durch ihr gemeinsames Leiden eine besondere Verbindung, aber die beiden sind so unterschiedlich. Er ist zu sehr auf diese Rache fixiert.
Das Ende fande ich dann gut. Dass Hokulani in letzter Sekunde die Kurve bekommt, ihr Vater endlich wieder auftaucht, dass Kapono entmachtet wird, Malia und Palila endlich offiziell zsm sein dürfen, die Völker endlich zsm finden, es künftig eine faire Wahl bei den Meerkriegern geben wird und einfach insgesamt.
Ein richtig tolles Buch, von Seite 1 bis zum Schluss. Ich kann das Buch echt nur empfehlen. So so toll.
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Im Ozean vor Hawaii lebt die Meerfrau Hokulani. Sie liebt das Meer, versucht alles, dieses zu retten, und hat mit einem Walhai eine ganz besondere Freundschaft geschlossen, die sie ein wenig darüber hinwegtröstet, dass ihr Volk sie, nachdem sie nicht den Mann geheiratet hat, den man für sie vorgesehen hatte, ausgrenzt. Eines Tages rettet sie einem Menschen das Leben, nicht ahnend, dass das ihr eigenes stark beeinflussen wird – leider nicht zum Guten.
Ilka Mella entführt einen schon mit wenigen Worten mitten in ihre Geschichte, man meint selbst mittendrin zu sein, das Meer um sich herum zu erleben, und auch Hokulani und ihre Gedanken und Gefühle werden sehr greifbar. Leider erlebt sie schlimme Dinge, die man auch als Leser:in kaum aushalten kann, was auch ihr Seelenleben stark beeinflusst.
Auch der Zustand des Meeres macht einem zu schaffen, die Message die der Roman enthält ist deutlich, und man hat durchaus die Möglichkeit, ihr zu folgen, und zu versuchen, etwas am aktuellen Zustand zu ändern.
Die Autorin hat sehr liebe- und phantasievoll das Leben unter dem Meer beschrieben. Vor allem die Schönheit des Meeres und seiner Bewohner kommt sehr gut zum Tragen. Das Meervolk ist leider unter sich nicht ganz einig, und aus Gründen, die nachvollziehbar sind, haben manche gewisse Fähigkeiten verloren. Diese Fähigkeiten fand ich übrigens sehr spannend, und ebenfalls wunderbar beschrieben. Die Bedrohung durch manche Menschen – es wird deutlich gemacht, dass nicht alle so sind – zwingt es nun, mehr zusammenzuhalten als vorher, und manche Strukturen zu überdenken. Etwas, was man durchaus auch auf die Menschen übertragen könnte. Sehr gut gefallen hat mir, dass der Roman immer wieder Überraschungen bietet.
Schon die Leseprobe hatte mich davon überzeugt, dass dies ein besonderer Roman sein könnte. Dass ich nun trotzdem keine volle Punktzahl vergebe, liegt an zwei Dingen, die mich gestört haben, weil sie mir nicht logisch bzw. nachvollziehbar erschienen. Auch wenn das im Roman wichtige Punkte sind, hat es mir den Genuss der Lektüre doch nicht so sehr vermiest, wie es hätte sein können, wäre der Erzählstil anders gewesen und hätte mich die Geschichte weniger gepackt. Am Ende habe ich mich dann auch nur schwer lösen können, und würde mich freuen, Hokulani und die anderen Meermenschen noch einmal wiederzutreffen.
Ein lesenswerter Roman mit einer wichtigen Botschaft, der liebe- und phantasievoll erzählt wird, aber auch dunkle Seiten nicht verschweigt – ich empfehle ihn sehr gerne weiter!
„Für alle Meermenschen“ lautet die Widmung dieses wunderbaren Buches! Jede* der oder die das Meer liebt, wird dieses Buch lieben - allein schon wegen der treffenden und wunderschönen Beschreibungen.
Es geht um eine Meerfrau, die wohl auch in der realen Welt mit ihren Einstellungen zu Konsum und Umweltverschmutzung immer wieder an die Mauern unserer vergnügungssüchtigen Gesellschaft stoßen würde. Unter dem Meer verhält es sich leider nicht anders und um ihr Volk zu retten, begibt sie sich in Menschenhände, wird missbraucht und erfährt vielfältige Traumata. Im Nachhinein hat sie hauptsächlich damit zu kämpfen, ob sie sich für Rache und blinde Zerstörung oder Kooperation und Empathie entscheidet.
Die von Ilka Mella in diesem Buch aufgegriffenen Themen sind vielfältigst: Umweltschutz und das Leben im Meer, hierarchische und patriarchale Strukturen vs. neuere Gesellschaftsformen, Missbrauch, Übergriffigkeit, Tierversuche, Homophobie - um nur einige zu nennen. Die Geschichte ist logisch aufgebaut, man lernt die Charaktere gut kennen und fiebert vor allem mit der Protagonistin sehr mit.
Großartig fand ich den Verweis auf die Content Warnungen. Davon könnten sich einige Autor*innen noch etwas abschauen. Auch der Soundtrack zum Buch war eine tolle Idee, der es einem ermöglichte, nach jedem Kapitel nochmal in die Stimmung abzutauchen und es Revue passieren zu lassen. Das sehr stimmige und atmosphärische Cover passt perfekt zur Geschichte und durch die detaillierte und liebevolle Innengestaltung freut man sich beim Aufschlagen des Buches nochmal mehr.
INHALT: Hokulani ist ein Meermensch und lebt vor der Küste Hawaiis im tiefen Wasser. Eines Tages sieht sie einen Taucher, dieser wird von der starken Strömung mitgerissen und droht zu ertrinken. Eigentlich weiß Hokulani, dass sie auf das Urteil des Meeres vertrauen kann, doch sie kann sein Leiden nicht mit ansehen - und rettet ihn. Leider soll sie das schon schnell bereuen, denn Bob hat Hokulani erkannt und will sogleich aus ihr und ihrem Volk eine Touristenattraktion machen. Ausschließlich die Heirat mit einer der Meerjungfrauen kann ihn umstimmen und da Hokulani sich die Schuld an der ganzen Misere gibt, willigt sie ein, was soll auch Schlimmes passieren? Doch leider hat Lani nicht mit mit der Grausamkeit mancher Menschen gerechnet.
MEINE MEINUNG: Ein Buch über Meerjungfrauen wollte ich schon lange mal lesen. Wie es der Zufall so wollte, ist mein erstes dann auch gleich eines geworden, dass gar nicht so klassisch ist. Die Unterwasserwelt ist wirklich toll beschrieben und auch das Leben der Meermenschen, mit stellenweise so viel Brutalität hätte ich aber tatsächlich nicht gerechnet und vor allem eine Szene wird mir definitiv noch eine Weile im Gedächtnis bleiben. Lani als Charakter mochte ich ziemlich gerne, ihren Opa und ihre Freundin Haila aber noch lieber. Auch das Ende hat mir absolut gut gefallen, 5 Sterne gibt's nur nicht, weil das Buch nicht diesen typischen Sog erzeugt hat, den ich dafür verspüren muss.
FAZIT: Eine Meerjungfrauengeschichte der etwas anderen Art, die mir wirklich gut gefallen hat.
Die Kleine Meerjungfrau hat von jeh her, eine besondere Faszination auf mich ausgeübt, allerdings wegen der Tragik in der Geschichte, weil ich so ein unglaubliches Mitleid habe, mit der Meerjungfrau. Daher bin ich wirklich froh, daß die Geschichte der Meeresfrau Hokulani, eine komplett andere Wendung nimmt, im #deratemdesozeans von der lieben @autorin_ilka_mella . Außerdem ist Hokulani eine sehr nahbare und authentische Person, mit Stärken und Schwächen und durchaus alltäglichen Problemen. Eine junge Frau mit der sich heutzutage, sicher viele identifizieren können. Auch wenn die Meeresfrau schreckliches erlebt, dass sie innerlich zu zerstören droht, bekommt sie besondere und wichtige Weggefährten an ihre Seite gestellt, wie zum Beispiel Kaleo, dessen Meervolk sich der längst verloren geglaubten Magie des Ozeans bedient, und der versuchen wird, Hokulanis leidende Seele zu heilen. Ein unglaubliches Erlebnis war auch, die beschriebene Meereswelt (angelehnt an die hawaiianische Mereswelt und Landschaft), die mit so viel Liebe und plastischen, wie farbenfrohen Details beschrieben ist. Nicht nur die liebe zum Meer und ihren Bewohnern, kommt zum Ausdruck, sondern auch die Bedeutung und Wichtigkeit im Umgang mit der Umwelt. Eine wirklich wichtige Geschichte, die ich absolut allen Lesern empfehlen kann .
Der Atem des Ozeans ist ein wundervoller Roman, der einen in die Tiefe des Ozeans entführt und einem die Kostbarkeit dieses Lebensraumes verdeutlicht.
Bereits das Cover ist atemberaubend und der Grund weshalb ich es ursprünglich in die Hand genommen habe. Mit Hokulani haben wir eine sehr greifbare und erfrischend unperfekte Protagonistin, deren Handeln sehr nachvollziehbar ist. Die Romanze ging mir persönlich etwas zu schnell (Stichwort Insta Love), war aber trotzdem ein schöner Bonus. Die besonderen Fähigkeiten der Meermenschen fand ich sehr interessant, vor allem das unterschiedliche Erleben beim Einsetzen.
Es werden auch sehr ernste und schwere Themen behandelt, bei denen nichts geschönt wird. Teilweise hatte ich Mühe weiterzulesen, da ich sehr mit Hokulani mitgefühlt habe. Danke an dieser Stelle für die Content Notes.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gefallen. Die Liebe der Autorin zum Ozean ist auf jeder Seite spürbar und ich bin nur zu gerne abgetaucht. Auch wenn ich keine direkte Fortsetzung brauche, einfach weil die Geschichte zuende erzählt wurde, würde ich mich sehr über ein Wiedersehen mit den Meermenschen freuen!
Das Buch ist sehr spannend geschrieben und entführt den Leser in eine düstere Geschichte, mit viel Leid, Qual und wahren Fakten.
Das Cover hat mich direkt angesprochen - ich liebe den blauen Farbton und die vielen kleinen Details laden zum träumen ein. Spätestens die Meerjungfrauen-Floße weißt auf ein interessantes Fantasy-Buch hin.
Inhalt: Hokulani gehört zu den Meermenschen und ist eine Außenseiterin. Dann begeht sie auch noch einen fatalen Fehler, der ihr Leben für immer verändern wird. Denn um ihr Volk und ihr Riff in Hawai zu retten, bindet sie sich an den Menschen. Doch dieser hat nichts gutes im Sinn; im Gegenteil er ist skrupellos und bringt das Schlechteste in seiner Umgebung zum Vorschein.
Wird Hokulani einen Ausweg und Unterstützung in Gleichgesinnten finden? Bleibt ihr möglicherweise nur die Rache als letzter Ausweg? Oder kommt für sie und das Meer voller Plastik sowieso jede Hilfe zu spät?
Was für ein magischer Zauber, der mich eingefangen hat. Was, wenn die kleine Meerjungfrau, deren tragische Geschichte wohl viele von uns kennen, den falschen Kerl rettet? Die Autorin entführt uns mit angenehmen Schreibstil in die Welt von Hokulani. Bildhaft sah ich eine Welt vor mir, die mich in alte Kindertage zurückversetzt hat. Obwohl diese Geschichte düster ist, wird sie stellenweise in bunte Farben getaucht, wie z.B. der Beschreibung des Meeres und der Welt unter Wasser. Des Weiteren gibt uns die Autorin auch noch ein alltägliches Thema mit an die Hand, was Hokulanis Geschichte eine wichtige Botschaft vermittelt. Hokulani war mir sehr sympathisch. Selten trifft man auf derart authentische Figuren, die so voller realer Eigenheiten sind. Es war, als würde man sich in einem Meer der Dunkelheit treiben lassen und dabei auf einen bunten Himmel blicken, der uns mit Magie erfüllt. Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen!
Charaktere nervig, Handlung nervig... Was soll denn "Arielle meets Hungergames" heißen...? WEIL DAS IST NICHT DAS! Sie und ein FISCH Lovestory???!! WEIRD! Ich dachte das wird eine forced marriage Geschichte oder sowas?! Aber dass die geheiratet haben, hat üüüüüberhaut nichts zur Handlung beigetragen!!!! Und dann war sie die gaaaaaaanze Zeit -zurecht- sauer, deprimiert und neeeervig! Wie er etwas an ihr finden konnte ... naja...
Auch die Nebenstories mit den Freunden ist echt untergegangen und war komisch und WIE SIE EINFACH AAAALLLLEE LEUTE UMBRINGEN WOLLTE hahahahaha sooo dumm und nervig (trotzdem bissle verständlich).
This entire review has been hidden because of spoilers.
Eine sehr schöne Geschichte die einen wieder etwas an Arielle erinnern tut, weil es wieder unter Wasser spielt und an Land. Ich finde sie ist gut geschrieben, da man ja auch viele Ecken erfahren tut. Der Anfang hatte mir noch probleme gemacht, aber umso mehr ich gelesen habe, umso besser hat sie mir dann gefallen und ich konnte mit in den Ozean abtauchen und die Geschichte genießen. Der Schreibstil ist auch gut, man kann alles super lesen und es liest sich alles ganz leicht. Wer Geschichten mehr Ozean, Meer oder ähnliches liebt, der sollte sich diese Geschichte holen und sie genießen.
Ein wundervolles Buch, bei dem man die detsilverlievte Recherche 100% merkt und wortwörtlich in die Welt der Meeresvewohner*innen eintaucht. Zwischen Meermenschen, Gestaltwandler*innen und verschiedenen Tieren ergibt sich ein interessantes World Building mit großem Spannungsbogen aber auch einigen Wendungen, die mich quasi durch das Buch fliegen lassen haben. Politisch, historienreich, magisch! Eine tolle Überraschung und gelungenes Debut, das wichtige Themen wie Unwelt- und Artenschutz mit mythologischen Elementen verbindet.