Ein magischer Garten kurz vor dem Untergang. Eine einsame Zauberin ohne Ausbildung. Ein Krieger mit letzter Hoffnung auf Rettung.
"Ich hatte etwa zwanzig Sekunden Zeit, um die Entscheidung meines Lebens zu treffen. Verließ ich den Zaubergarten und rettete ein Kind? Oder bewachte ich meine Welt und blieb versteckt, wie man es von mir erwartete? Fünfzehn Sekunden. Ich atmete ein. Öffne niemals diese Tür, hatte mir meine Tante eingeschärft. Niemals! Noch drei Sekunden. Tu. Es. Nicht. Die Zeit war um – und ich reagierte ..."
Mein Name ist Liane Mars. Okay. Das ist ein Pseudonym. Warum das? Weil ich mein Autorendasein lieber von meinem anderen Beruf trennen wollte. Da arbeite ich nämlich beim Radio.
Ich bin Jahrgang 1984, werde aber noch immer gerne von Erwachsenen geduzt. Ich liebe meine kleine Familie, meinen Hund, das Wandern und das Sauerland. Familie ist mir sehr wichtig – genau wie meine Freunde. Mit denen telefoniere ich wirklich furchtbar viel.
Mein Mann ist seit vielen, vielen Jahren an meiner Seite. Er ist mein liebster Testleser, der wichtigste Mensch und die ruhige Konstante in meinem Leben.
Ein magischer Garten kurz vor dem Untergang. Eine einsame Zauberin ohne Ausbildung. Ein Krieger mit letzter Hoffnung auf Rettung. „Ich hatte etwa zwanzig Sekunden Zeit, um die Entscheidung meines Lebens zu treffen. Verließ ich den Zaubergarten und rettete ein Kind? Oder bewachte ich meine Welt und blieb versteckt, wie man es von mir erwartete? Fünfzehn Sekunden. Ich atmete ein. Öffne niemals diese Tür, hatte mir meine Tante eingeschärft. Niemals! Noch drei Sekunden. Tu. Es. Nicht. Die Zeit war um – und ich reagierte …“ Quelle: drachenmond.de
Meinung:
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
Ich hatte etwa zwanzig Sekunden, um die Entscheidung meines Lebens zu treffen.
Das Cover ist schlicht und doch sehr schön. Durch die einzelnen Elemente sieht es echt toll aus und außerdem spielen die Tiere auf dem Cover auch eine Rolle.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und flüssig zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Tally, die in dem magischen Garten lebt. Ich hätte den Garten selber gerne besucht, so aber musste ich mich mit den wirklich bildlichen Beschreibungen begnügen.
Zu Beginn lernt man Tallyana kennen, die in ihrem magischen Garten wohnt. Als vor ihrem Gartentor Fremde auftauchen, die Hilfe brauchen, muss sie sich entscheiden, ob sie sie herein lässt und den Garten damit gefährdet oder nicht.
Der Einstieg in das Buch war abrupt. Man weiß zuerst gar nicht, was da eigentlich passiert, was es mit dem Garten auf sich hat und wer die ganzen Personen sind. Trotzdem war ich sofort richtig gefesselt von dem Buch, da hier so viele neue Ideen drinnen stecken. Ich war also sehr gespannt, wie es weiter gehen würde.
Tallyana, oder kurz Tally, ist die Gärtnerin. Sie lebt in dem Garten und kümmert sich um diesen. Obwohl sie wenig Ahnung von Magie hat und so gar keine Ahnung davon hat, was es wirklich mit dem Garten auf sich hat, war sie mir sofort sympathisch. Zwar behält sie die Fremden aus etwas egoistischen Gründen bei sich, aber ansonsten kümmert sie sich aufopferungsvoll um den Garten, seine Bewohner und ihre Gäste.
Samuel und Aiona sind Geschwister, die zusammen mit Avi in den Garten kommen. Von diesem dreien war mir zuerst gar keiner sympathisch, da sie nichts von sich preisgeben und auch nicht allzu freundlich waren. Mit Avi konnte ich mich im Laufe der Geschichte anfreunden und ich stellte so einige Vermutungen zu ihm auf. Aiona bliebt mir bis zum Ende fremd, was auch daran liegen könnte, dass sie das halbe Buch bewusstlos war und man dadurch keine Verbindung zu ihr aufbauen konnte. Samuel wurde mir eigentlich immer nur unsympathischer und als man dann seine ganze Geschichte erfährt und ihn endlich verstand, wurde es auch nicht besser. Insgesamt war es aber doch ein gut ausgearbeiteter Haufen.
Ich gebe zu, ich hatte am Anfang keine Ahnung, worauf die Geschichte hinaus will und ich war lange verwirrt. Aber ich glaube, dass genau das den Reiz des Buches ausmacht. Tally weiß nichts über die wahre Bestimmung des Gartens und die drei Besucher sind nicht wirklich gesprächig, wenn es darum geht. Man will also zusammen mit Tally herausfinden, was da vor sich geht und was alle vor ihr verheimlichen. Noch so eine Sache ist ihr Name, denn den erfährt man erst sehr sehr spät, wenn nicht erst nach der Hälfte. Das ist mir zuerst gar nicht so aufgefallen, aber das ist wirklich mal was anderes.
Zwar beginnt die Geschichte sehr rasant mit einem Angriff, doch danach wird es etwas ruhiger und man hat Zeit sich in die Welt einzufinden. Es wurde aber im gesamten Buch nie langweilig und es gibt immer wieder etwas Neues. Der Großteil der Geschichte spielt sich im Garten ab, und da dieser unglaublich groß ist, gibt es auch viel zu entdecken. Wir gerne wäre ich selbst da durch spaziert.
Ich möchte gar nicht zu viel von der Geschichte verraten, weil ich finde, dass man das Buch einfach selber lesen muss. Ich kann aber sagen, dass irgendwann auch Bösewichte dazu kommen und ab da alles noch rasanter wird. Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, die aber bei Weitem nicht im Mittelpunkt steht und sich langsam entwickelt. Sie ist halt da, aber nicht der wichtigste Teil des Buches. Abgesehen davon kann man als Leser sehr gut mitraten und zusammen mit Tally die richtigen Schlüsse ziehen. Das hat mir wirklich gut gefallen. Obwohl sie sehr behütet im Garten aufgewachsen ist, hat sie doch eine gute Menschenkentniss und sieht die Dinge auch aus verschiedenen Perspektiven.
Irgendwann kam der Punkt, an dem ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte, weil es einfach so gut war. Ich wollte wissen, wie es ausgeht, was die ganzen Wörter, die Avi da von sich gibt, bedeuten und was mit Tallys Garten passiert. Das Ende war dann einfach nur noch perfekt und auch wenn ich davor schon länger die Vermutung hatte, dass es darauf hinauslaufen würde, war ich doch sehr zufrieden mit diesem.
Fazit:
Ein wirklich grandioses Buch. Man wird als Leser richtig in die Geschichte geworfen und bekommt erst nach und nach alle Infos, die man braucht. Lasst euch auf keinen Fall zu sehr spoilern, so macht das Buch nämlich noch mehr Spaß. Von mir gibts eine klare Empfehlung!
So eine schöne Geschichte! Sie wird ihrem Titel mehr als gerecht, denn selten habe ich so ein hoffnungsvolles Buch gelesen. Die Story wirkt an manchen Stellen so düster und aussichtslos, doch trotz allem findet die Geschichte ein wunderbares Ende. Dies liegt vor allem an der Protagonistin, welche gleichzeitig für mich einer der größten Pluspunkte der Geschichte ist. Tally ist eine herzensgute junge Frau, die zu ihren Idealen steht und auch für diese kämpft - jedoch nicht traditionell mit Waffen und Gewalt, sondern mit Ideenreichtum und der Bereitschaft, zu verzeihen. Sie ist genau das, was diese von Krieg gezeichnete Welt gebraucht hat und ich hatte selten eine Protagonistin, die eine so gute Vorbildrolle ausübt. Tally ist mir von der ersten Seite an ans Herz gewachsen, und durch den humorvollen, leichten Erzählstil der Autorin macht es noch viel mehr Spaß, sie bei ihrem Abenteuer zu begleiten. Auch Avi mochte ich sehr, es gibt Punkte in der Geschichte an denen man ihn ein wenig hasst doch letztendlich sind seine Ideale denen von Tally sehr ähnlich. Anders als sie ist er jedoch bei sehr kriegerischen Menschen aufgewachsen und ist viel unsicher, was friedliche Ideen oder auch Gefühle betrifft. Dies versteckt er jedoch gekonnt hinter der Fassade eines grimmigen, wortkargen Kriegers. Auch er ist mir ans Herz gewachsen nachdem ich seine Beweggründe verstand und das Geheimnis um seine Vergangenheit gelüftet wurde. Tally und Avi als Paar gefielen mir sehr gut, es gibt zwar auch Probleme und Lügen, doch diese entstehen durch das Bedürfnis, einander zu beschützen und die beiden reden stets hinterher darüber und klären die Problematik. Richtig gut fand ich auch den Umgang mit körperlicher Nähe. Tally hatte abgesehen von ihrer Tante seit Jahren keinen Kontakt zu Menschen und dementsprechend heftig fällt auch ihre Reaktion auf ihre erste nähere Bekanntschaft mit einem Mann aus. Die Geschichte hätte ganz leicht in andere Gefilde abgleiten können und ich habe mich wahnsinnig gefreut dass die Autorin reife, untoxische männliche Charaktere schreibt die diese Situation nicht ausnutzen. Im Gegenteil, Avi weist sie sogar darauf hin dass sie denkbar wenig Auswahl und Vergleichsmöglichkeiten hat und sich deswegen genau überlegen soll ob sie ihn wirklich will. Ein Sternchen für untoxische Männlichkeit! Generell fand ich es sehr schön dass Avi auch mal Schwäche zeigt und sogar offen vor Tally weint nachdem er angefangen hat ihr zu vertrauen. Diese vielen kleinen Elemente in der Beziehung der beiden haben sie für mich so überzeugend und "anfeuerbar" gemacht (or to put it simple: I SHIP THEM!) Das Worldbuilding war auch große Klasse; ich fand die Welt mit den Gärten von Anfang an interessant und je mehr im Laufe der Geschichte enthüllt wurde desto mehr hat es mich begeistert. Auch das Ende war in meinen Augen perfekt; es gab viel Angst und Drama und alles zu verlieren, und doch hat Tally es auf ihre ganz besondere Art geschafft ein schönes Ende herbeizuführen und ein ganzes Volk zu retten. Kurz gesagt gefiel mir alles, die Geschichte konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite emotional fesseln und mitreißen und ich verliebte mich sowohl in die Welt als auch die Charaktere. (Besonderes Lob an Tallys passiv-aggressives Zauberbuch!)
Danke an den Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar!
Bei diesem Buch habe ich irgendwie gemischte Gefühle... Der Klappentext verriet ja schonmal nicht viel, eigentlich so ziemlich gar nichts, aber das fand ich nicht so schlimm, dafür klang er sehr sehr spannend und geheimnisvoll. Tallyana gefiel mir, sie hatte zwar von nichts eine Ahnung und das war durchaus schwierig, doch mich hat das nicht gestört, weil wir mit ihr gemeinsam die Geheimnisse der Welt, aber besonders die ihres traumhaften Gartens entdecken konnten. Dafür hatte ich mit den anderen Figuren meine Probleme, zu ihnen konnte ich einfach keine richtige Beziehung aufbauen, dadurch blieb auch die Lovestory für mich ein wenig flach und undurchsichtig. Der Garten als Setting war ultraschön, auch die Bewohner fand ich sehr interessant und vielfältig, sie haben alle ihren eigenen Charme in die Geschichte eingebracht. Die Geschichte selbst war meist ziemlich spannend, im letzten Drittel etwa gab es so einige Ereignisse, die ich recht überraschend fand, ich hätte eher eine andere Entwicklung der Handlung erwartet. Das war für mich jetzt aber nicht völlig negativ, zwar war ich etwas skeptisch, doch insgesamt eine ganz schöne Geschichte, auch wenn die Charaktere für mich außer Reichweite blieben.
Fantasy Einzelbände sind selten. Welten brauchen Zeit zum wachsen, Protagonisten Zeit um sich selbst und ihre Aufgaben kennenzulernen. Selten kann ein Einzelband Lesende zu 100% überzeugen - Der letzte Garten der Hoffnung kann es!
Tallyanna ist eine Gärtnerin (Garrai), hat aber leider in ihrer Ausbildung ihre Prioritäten anders gesetzt und ist nach dem Tod ihrer Tante ein bisschen lost in ihrer Aufgabe. So trifft sie eine folgenschwere Entscheidung nach der nächsten.
Der Aufbau des Romans ist so unheimlich klug gemacht. Dadurch, dass die magischen Gartenwesen sehr nah an real existierende Wesen angelehnt sind, bedarf es nur wenig Erklärung um eine wundervolle magische Welt zu erschaffen. Ich liebte den Moosmann sehr und ich fand das Zauberbuch sehr sympathisch.
Das Buch ist sehr humorvoll geschrieben und traf genau meinen Lachmuskel. Tallyanna fand ich toll, da sie immer aus der Reihe getanzt hat, aber das mit sehr viel Stärke und Selbstbewusstsein. Die Lovestory steht nicht im Vordergrund, ist aber so mega süß, dass mein kleines schwarzes Herzchen Partys im Brustkorb feierte.
Es gab viele unvorhersehbare Plottwists mittendrin, so war es nicht schlimm, dass man das Ende vielleicht ein wenig erahnen konnte. In den ersten 50% brach mein Herz sogar das erste Mal.
Liane hat einfach in jede Seite so viel Liebe gelegt und das konnte man richtig fühlen. Wir hatten so unheimlich viel Spaß beim Schüppen mit Tallyanna und bei der Verteidigung des Gartens. Ich liebe Lianes Bücher sehr und mit diesem hat sie ein weiteres Mal gezeigt, mit wieviel Kreativität und Skill in ihr steckt.
"Ich hatte etwa zwanzig Sekunden Zeit, um die Entscheidung meines Lebens zu treffen. Verließ ich den Zaubergarten und rettete ein Kind? Oder bewachte ich meine Welt und blieb versteckt, wie man es von mir erwartete? Fünfzehn Sekunden. Ich atmete ein. Öffne niemals diese Tür, hatte mir meine Tante eingeschärft. Niemals! Noch drei Sekunden.
Tu. Es. Nicht.
Die Zeit war um – und ich reagierte ..."
Meinung
"Der letzte Garten der Hoffnung" ist eine fantastische Geschichte von Liane Mars. Das Buch ist am 30. April 2022 im Drachenmond Verlag erschienen, umfasst 295 Seiten, ist als ebook oder als Broschur erhältlich und wird ab 14 Jahren empfohlen. Die Autorin hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht. Dies war nicht die erste Geschichte die ich von ihr gelesen habe. Die Kurzbeschreibung geizt mit Informationen, aber das machte mich erst recht neugierig. Eine Zauberin, ein Krieger, ein geheimer magischer Garten und eine Tür, die nie geöffnet werden darf. So habe ich das Buch gespannt zur Hand genommen und zu lesen begonnen. Die Erzählung beginnt genau mit der Situation, welche in der Kurzbeschreibung zum Aufhänger gemacht wird.
Tallyanna steht vor der Entscheidung das Gartentor zu öffnen und ein Mädchen zu retten oder es verschlossen zu lassen und den geheimen Garten verborgen zu halten. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht schwer. Tallyanna lebt seit dem Tod ihrer Tante alleine im Garten und kümmert sich darum. Ihre Tante war gleichzeitig ihre Lehrmeisterin, doch Tallyanna war eine wenig begeisterte Schülerin. Außerdem konnte sie durch den verfrühten Tod der Gärtnerin ihre Ausbildung nicht abschließen. Die junge Frau ist zwischenmenschlich und magietechnisch sehr unbeholfen. Einerseits ist sie aufopferungsvoll für ihren Garten da. Andererseits handelt sie eigennützig, denn sie ist einsam. So ergibt sich ein großer Zwiespalt.
Ich mochte sie zwar, aber ganz warm geworden bin ich mit Tallyanna nicht. Sie reagierte für mich oft zu überzogen und emotional zu hochfrequent. Irgendwie gelang es mir generell schlecht mit den Protagonisten mitzufiebern. Keiner von ihnen hat sich wirklich in mein Herz geschlichen. Frau Mars hat sehr schöne Ideen und fantastische Details eingearbeitet, welche ich wirklich gerne mochte. Der geheime Garten ist besonders gelungen. Trotzdem konnte mich die Erzählung im Ganzen gesehen nicht für sich einnehmen und begeistern. So schön das Buch auch anzusehen ist, fehlte mir der Drang es zur Hand zu nehmen und weiter zu lesen. Irgendwie war es nicht das Richtige für mich, doch bin ich mir sicher, dass es andere Leser begeistern kann.
Mit dem Schreibstil der Autorin kam ich gut zurecht. Leicht, klar, locker und jugendlich führt sie durch die Zeilen. Die Sprache fand ich zur Geschichte passend und das Erzähltempo in Ordnung.
Fazit: "Der letzte Garten der Hoffnung" ist eine fantastische Geschichte von Liane Mars. Trotz gelungener Ideen und schöner Details konnte mich die Geschichte nicht für sich einnehmen. So schön das Buch auch anzusehen ist, fehlte mir der Drang es zur Hand zu nehmen und weiter zu lesen. Nicht ganz das Richtige für mich. Von mir gibt es *** Sterne.
Zitat
"Was brabbelten die da? In dieser Sekunde verfluchte ich Tante Anni. Warum hatte sie mir ihren Job nicht genauer erklärt? Sie war die Gärtnerin gewesen. Sie hatte sich um alles gekümmert. Und ich? Ich hätte mal besser aufpassen müssen."
(Zitat aus "Der letzte Garten der Hoffnung" von Liane Mars)
Der letzte Garten der Hoffnung ist anders als erwartet und es hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein wunderbarer Einzelband, der sich sehr angenehm lesen lässt.
Die Story ist gut durchdacht und hervorragend umgesetzt. Am Anfang fragt man sich die ganze Zeit, worum geht es hier überhaupt, aber mit der Zeit kommen immer mehr Informationen hinzu und es macht wirklich sehr viel Spaß mit Tally ihren Garten neu zu entdecken und die Geheimnisse zu lüften, die überall verborgen sind. Es gibt einige Überraschungen und spannende Elemente, die das Buch zum Pageturner machen.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Tally berichtet aus ihrer Sicht von den Geschehnissen, sodass man immer einen guten Überblick über die Geschehnisse hat und ihre Reaktionen sehr gut nachempfinden kann.
Die Protagonisten sind alle sehr individuell und liebevoll gestaltet. Tally ist die Gärtnerin und lebt in ihrem wunderschönen und magischen Garten, allerdings ist sie sehr einsam und wünscht sich menschliche Gesellschaft. Als eines Tages ein Kind und zwei Krieger Schutz suchen muss sie sich entscheiden, ob sie sie in ihren Garten lassen soll, oder nicht. Es beginnt ein Wettrennen gegen die Zeit und Tally muss über sich hinaus wachsen.
Das Cover gefällt mir sehr gut und es gibt bei jedem Hinschauen was neues zu entdecken. Es passt auch sehr gut zum Inhalt des Buches.
Fazit: Der letzte Garten der Hoffnung ist ein wundervoller Einzelband voller magischer Momente, den man einfach lieben muss. Ich wurde sehr gut unterhalten und immer wieder aufs neue von den Protagonisten überrascht. Ich kann euch das Buch sehr ans Herz legen und wünsche euch viel Spaß beim entdecken von Tallys Garten.
Ich finde die Geschichte über den letzten Garten der Hoffnung wunderschön und fantastisch, sie hat nur mich persönlich nicht hundertprozentig abgeholt. Es geht um eine 22-jährige Frau, die, seit dem Tod ihrer Tante vor 2 Jahren allein, in einem magischen Garten mit vielen Tierwesen lebt, aber nicht wirklich Ahnung hat, was sie dort eigentlich tut, bis sie eines Tages ein junges Mädchen und ihre Begleiter hereinlässt, die auf der Flucht vor ihrem Garten landeten, um sie vor ihren Verfolgern zu retten. Dabei bringt sie auch ihren Garten und sich selbst in Gefahr. Eine kleine romantische Nebengeschichte ist auch noch eingebaut ;).
Die Geschichte ist so wunderhaft, wie sie sich anhört, doch wie gesagt haben mich die Figuren und der Schreibstil nicht sehr abgeholt. Die Protagonistin handelt immer wieder so, dass es mit dem sonstigen Charakter irgendwie nicht zusammenpasst. Außerdem mochte ich oft die Art nicht, wie etwas beschrieben wurde, da mir dann erst sehr spät klar wurde, wie etwas sein/aussehen/funktionieren sollte, und das Worldbuilding ist bei einer Fantasy-Welt essentiell. Einige Sachen sind mir noch immer noch nicht klar (aber einige plotholes gibt es wohl in jedem Buch). Die romantische Nebenlinie finde ich zwar süß, sie ist jedoch etwas oberflächlich und meiner Meinung nach ginge es auch ohne. Zudem passt es von der Sprache her für mich eher zu einem Buch für ~12-Jährige, mit einer total energiegeladenen Hauptfigur, obwohl die Protagonistin bereits 22 ist und nach eigenen Angaben kurz vor einer Depression stand, bevor die ganze Geschichte passierte, und sich auch von dem Zustand erst relativ spät erholt.
Insgesamt würde ich das Buch weiterempfehlen, aber ich denke ich werde es sehr bald wieder vergessen haben, weil keiner der Charaktere sich in meinem Herzen eingenistet hat.
I was very disappointed with this story. I felt like it dragged on and I as a reader got no answers to the questions. I couldn't finish it. The magic secret garden is very fascinating but the introduction of the creatures and garden rules so suddenly without explanation is not how I like to read things. Considering the book I only 300 pages I understand things move quickly but not like this. I may try to read it again the future but forgot this gets 1 star for having good potential.
Meinung Ich muss gestehen, dass mir das Cover nicht ganz so zusagt (je länger ich es aber anschaue, um so besser fängt es an mir zu gefallen), doch der Klappentext versprach mehr. Ganz zu schweigen davon, dass mir die Autorin nicht unbekannt ist und mich ihre Geschichten bisher immer gepackt und mitgerissen haben.
Der Schreibstil ist weiterhin magisch und so landet man direkt bei Tallyanna im Garten und in der Situation wie im Klappentext beschrieben. Geschildert wird das ganze übrigens aus der Perspektive von Tallyanna.
Also natürlich öffnet sie das Tor, denn sonst wär die Geschichte ja schon so gut wie zu Ende. Doch kaum sind die Tore einmal offen, geschieht ein Schlamassel nach dem anderen.
Ich fand die Idee der Geschichte und auch die Umsetzung wirklich klasse. Das Buch ist unterhaltsam, spannend und romantisch. Der perfekte Mix, der mit richtig coolen Charakteren abgerundet wird.
Tallyanna hat zwar eine Menge Schlamassel an dem Hals, doch ist sie auch froh endlich mal unter “Menschen” zu kommen. Denn so ein Leben als Gärtnerin in einem für Normalsterbliche unsichtbaren Garten kann man doch ziemlich einsam sein.
Ich hab ihr Gartenleben wirklich geliebt, schon alleine die vielen fantastischen Wesen, die hier leben und einen ziemlichen Dickkopf haben. Durch das Öffnen des Tores kommen in ihre Welt nicht nur neue Charaktere, sondern eben auch neue Gefahren.
Diese Gefahren sorgen für die Spannung, denn es kann nicht nur für ihre neuen Freunde gefährlich werden, sondern auch für sie selbst und ihrem Garten. So gibt es tolle Kampfszenen und brenzlig Situationen die nicht nur Tallyanna zum Schwitzen bringen, sondern auch den Leser.
Die Autorin ist in Sachen Romantik in diesem Buch schon ein klein wenig gemein. Bekommt man zu Anfang gleich zwei schicke Herren vor die Gartentür gesetzt. Hier hat sie mich ein wenig an der Nase herumgeführt, zumindest bis zum Teil, wo es endgültiger nicht hätte sein können. Also, die Romanze ist wirklich schön und auch gut nachvollziehbar, da beide genug Zeit bekommen sich langsam kennenzulernen.
Durch emotionale Situation, wie eben das alleine sein, mit seinem Schicksal zu hadern und Verluste, ist das Buch auch wirklich schön emotional. Ich musste mir wirklich die ein oder andere Träne verdrücken.
Natürlich dürfen die tollen Charaktere nicht fehlen. Tallyanna ist jemand, den man einfach von der ersten Seite an lieb hat. Sie ist eine Mischung aus selbstbewusster junger Frau, mit einer Menge Tollpatsch Geschick, liebenswert und doch auch kämpferisch und auch irgendwie ahnungslos. Aber das macht sie total zu diesen einen besonderen Charakter, der dem Buch den besonderen Touch gibt. Die neben Charaktere fand ich ebenfalls gut getroffen. Sie sind vielschichtig und bergen Überraschungen, was sie realistisch erscheinen lässt.
Das Ende ist wirklich schön geworden und ganz nach meinem Geschmack. Auch die gesamte Situation finde ich gut gelöst und so hat jeder sein Happy End bekommen.
Fazit Eine tolle Geschichte, die mich mit der perfekten Mischung aus Spannung, Humor, Romantik und liebenswerten Charakteren überzeugt hat. Von mir gibt es daher 5 Sterne und kann sagen, dass die Autorin immer noch tolle mitreisende Geschichten schreibt.
Das Cover: Besticht durch seine Schlichtheit und die tollen Elemente, die das ganze zu einem einzigartigen kleinen Kunstwerk machen. Ich hätte mir hier allerdings mehr Grün gewünscht, auch wenn das Cover trotzdem zum Buch passt.
Meine Meinung: Anfangs fühlte ich mich total verloren und wie in die Geschichte hineingeworfen. Weder wusste ich um was es genau geht, noch warum es so schnell los geht. Nur langsam lüfteten sich hier die Geheimnisse und Geschehnisse. Aber genau das macht auch den Reiz der Geschichte aus. Ich war neugierig.
Tallyana, genannt Tally, ist eine Gärtnerin und Hüterin der magischen Wesen des Gartens. Dabei kann sie glänzen, leidet aber auch an Einsamkeit nach dem Tod ihrer Tante. Vom Kämpfen hat sie keine Ahnung und so ist für sie eine komplette Überforderung als sie auf einmal die Entscheidung treffen muss Menschen zu retten und damit gegen die Regeln zu verstoßen oder in ihrem Garten zu bleiben.
Die Menschen die Tally rettet sind alles andere als gewöhnlich, alle haben ihren eigenen Willen, ihren eigenen Charakter und es macht viel Spaß diese zu entdecken. Aiona ist zurückhaltend, geheimnisvoll und ihre Begleiter scheinen alles für ihren Schutz geben zu wollen. Warum dies so ist, muss man als Leser erst einmal selber herausfinden. Samuel, ihr Bruder, ist anfangs ein wenig eindimensional. Sein Fokus liegt allein auf Aiona und ihrem Schutz. Hier hätte ich gerne mehr über seine Beschützerinstikte und Beweggründe erfahren. Er wirkte recht flach.
Avi ist am intressantesten. Er ist nicht mit den beiden verwandt, scheint seine eignen Ziele zu verfolgen und macht die größte Entwicklung durch, was ich sehr gut fand. Die Geschichte mit ihm und Tally steht hier nicht im Vordergrund, sondern enwickelt sich in einem guten Tempo.
Der Schreibstil konnte mich komplett abholen, wenn auch anfangs ein wenig holprig, so entwickelt sich besonders die Magie des Gartens und der Geschöpfe zu einem wundervollen Erlebnis voller Magie und Wunder, die ich gerne entdeckt habe. Immer wieder konnte ich über die Ideen und bildhaften Beschreibungen schmunzlen, mich verlieren und eine schöne Zeit erleben. Das einzige Manko der Geschichte ist wirklich der Start, hier muss man Geduld mitbringen und sich auf die Geschehnisse einlssen, dann wird man mit einer magischen Geschichte voller Wunder belohnt.
Mein Fazit: Eine tolle Geschichte, auf die man sich komplett einlassen sollte, damit sie ihren Zauber entfalten kann. Ich könnte ewig durch den Garten streifen und seine Geschöpfe entdecken. Anfangs weiß man nicht worauf die Geschichte hinauswill und genau das macht ihren Reiz aus.
„Der letzte Garten der Hoffnung“ von Liane Mars ist eine zauberhafte und magische Fantasy, in der man beim Lesen komplett versinken kann. Tally ist die Hüterin eines magischen Gartens, für den sie seit dem Tod ihrer Tante vor zwei Jahren allein verantwortlich ist. Sie ist nicht unbedingt glücklich mit ihrem Schicksal, da sie offensichtlich wenig magisches Talent von ihrer Familie geerbt hat. Als eines Tages vor ihrem versiegelten Tor ein Mädchen von geheimnisvollen Angreifern bedroht wird, zögert Tally nur kurz. Obwohl es streng verboten ist, öffnet Tally das schützende Tor und gewährt dem Mädchen, ihrem schwer verletzten Bruder und einem grimmigen Krieger Zutritt. Sie ahnt jedoch noch nicht, welche Kette von Ereignissen diese spontane Entscheidung in Gang setzt.
Liane Mars erschafft in diesem Buch eine märchenhafte und wunderschöne Welt, die sich jedoch auch in wenigen Augenblicken in eine tödliche und gefährliche Umgebung wandeln kann. Der geheimnisvolle Garten ist fast schon ein eigener Charakter für sich und mit all seinen wundersamen Wesen absolut faszinierend. Der bildhafte und detailreiche Schreibstil lädt zum Träumen ein und konnte mich bis zum Schluss fesseln. Tally und ihr Garten bilden anfangs kein besonders gutes Team, denn ihre Rolle als Gärtnerin hat sich Tally nicht ausgesucht. Nach dem Tod ihrer Mutter war das Verhältnis zu ihrer Tante eher schwierig und in der jetzigen Situation merkt Tally, dass ihr sämtliches Hintergrundwissen und die wichtige Ausbildung für ihre Aufgabe fehlen. Sie verzweifelt an ihrer Einsamkeit, so dass sie froh über die unerwartete Gesellschaft ist, auch wenn diese Gefahr bedeutet. Für mich ist die Entwicklung von Tally großartig beschrieben und ich habe ihren Charakter total ins Herz geschlossen. Sie ist die absolute Heldin dieser Geschichte und ich habe von Anfang bis Ende mit ihr mitgefiebert. Neben Tally gibt es noch weitere facettenreiche Charaktere, die mit ihren Ecken und Kanten rundum gelungen sind. Die Handlung ist gekonnt konstruiert und einige Twists haben mich echt überraschen können.
Mein Fazit: Eine wunderschöne Story, die mich ganz klar verzaubert hat! Unbedingte Leseempfehlung!
„Der letzte Garten der Hoffung“ ist mein erstes Buch von der Autorin Liane Mars und ich muss sagen, dass mich bereits das Cover und der Klappentext verzaubert haben. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir unglaublich leicht und einmal angefangen, konnte ich nicht wieder aufhören. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu Lesen und konnte den Zauber, der in Tallyannas Garten steckt sehr gut einfangen. Hier gefielen mir die Beschreibungen sehr gut, sodass ich mir die magischen Wesen im Garten sehr gut vorstellen konnte. Die Charaktere waren von der Autorin sehr liebevoll gestaltet. Im Mittelpunkt steht Tallyanna. Sie ist eine Garrai - die Wächterin ihres magischen Gartens. Sie ist eine sehr sympathische junge Frau, die zwar ein Händchen für Gartenarbeit und den Umgang mit den magischen Geschöpfen hat, aber im Punkto Kampf und Magie eher unfähig ist. Da sie alleine im Garten lebt, nagt auch die Einsamkeit an ihr. Doch alles soll sich ändern, als das Mädchen Aiona, ihr Bruder Samuel und Avi vor ihrem Garten auftauchen. Wird sie den dreien Unterschlupf in ihrem Garten gewähren, auch wenn Tallyanna damit die Pforte ihres Gartens öffnen muss? Wie sie sich entscheidet und was alles passiert, das müsst ihr selbst lesen. Ich kann nur sagen, dass die Geschichte auf jeden Fall für die ein oder andere Überraschung gut ist und auch eine gute Portion Spannung in sich trägt. Die Story an sich und der Weltenaufbau empfand ich unglaublich spannend. Es gibt unterschiedliche Völker, die sogenannte Wabenwelt und die Laoch - ein sehr kriegerisches Volk- und noch vieles mehr. Ich empfand den Zusammenhang als sehr interessant. Gleiches gilt für Tallyannas Garten und seine Magie. Aber auch hier möchte ich nicht zu viel verraten. Insgesamt habe ich die Geschichte wirklich sehr genossen. Ich hatte einige schöne Lesestunden mit dem Buch und kann es nur weiterempfehlen. Es ist eine Geschichte zum Wohlfühlen voller Magie und auch Geheimnisse. Ich vergebe dem Buch fünf Sterne.
Spannende Geschichte in einer fantastischen Welt Tallyanna hütet seit dem Tod ihrer Tante den magischen Garten; sie lebt alleine und ist sehr einsam. Nie hätte sie mit den Folgen gerechnet, als sie ein kleines Mädchen und ihre Begleiter in ihren magischen Garten lässt. Ihre Besucher wissen mehr über den geheimnisvollen Garten und Stück für Stück entdeckt man zusammen mit Tally das ein oder andere Geheimnis. Doch der idyllische Garten ist in großer Gefahr. Wird es Tally gelingen ihn zu beschützen? Das Setting ist fantastisch. Die verschiedenen Wesen wie die Dornenwölfe oder der Moosmann, die unterschiedlichen Völker, die andersartigen Welten – ich konnte mir alles bildhaft vorstellen und in ein tolles Kopfkino abtauchen. Dies macht auch die Besonderheit dieser Geschichte aus. Die Charaktere haben mir alle gut gefallen. Besonders Tallys Zerrissenheit zwischen der Treue zu dem Garten und dem Wunsch der Einsamkeit zu entfliehen ist hervorragend dargestellt. Auch die anderen Charaktere konnten mich überzeugen. Die Trauer, die Wut und alle anderen Emotionen kamen hervorragend bei mir an. Die Handlung ist packend und spannend geschrieben. Teilweise habe ich mit der einen oder anderen Entwicklung gerechnet, doch es gab auch überraschende Wendungen. Der gute Spannungsaufbau hat mich am Lesen gehalten und ich habe das Buch geradezu verschlungen. Abgerundet wird alles mit einer sehr schönen Slowburn-Romance. Das Ende lässt zwar kleine Fragen offen, doch es passt hervorragend zur gesamten Geschichte. Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin.
Die Protagonistin Tally ist die Hüterin eines magischen Gartens, der versteckt vor menschlichen Augen mitten in einer von Menschen bewohnten Siedlung liegt. Ihre Mutter ist lange tot und seitdem ihre Tante verstorben ist, viel zu plötzlich, ist Tally die Letzte, um die magischen Tiere und Pflanzen und diesen Garten mit seinem ganz eigenen Mikrokosmos zu bewahren - und eigentlich auch zu beschützen, denn der Garten muss vor aller Augen verborgen bleiben. Doch dann öffnet sie die Pforten, um ein Kind zu retten. Doch damit macht sie den Garten verwundbar und sein Schutzschild wackelig. Denn Tally hat nie gelernt, den Garten zu verteidigen und die Schutzrunen zu erneuern und aufrecht zu erhalten. Dennoch lässt sie auch den verletzten Bruder und einen Krieger ein. Auf einmal sind neben Tally noch Avi, Samuel und Ainoa da und bringen das Gleichgewicht ordentlich durcheinander und Moosmann, Windenmutter und weitere Wesen des Gartens sind nicht glücklich damit. Aber Eindringlinge von außen müssen bekämpft werden. Eine Geschichte, die Zeit braucht, um sich zu entwickeln. Mir war es manchmal etwas zu langsam und es dauerte, bis sich alles erschloss. Dennoch ein interessantes Buch mit einer Geschichte, die sich erst ganz am Ende richtig zeigt. Und definitiv interessante magische Wesen und Co.
Der letzte Garten der Hoffnung von Liane Mars, Drachenmondverlag gelesen dank Netgalley Ein magischer Garten, eine einsame Gärtnerin, Runen, Verfolgte, die vor der Tür auftauchen und den Garten in Unruhe versetzen, Hereingelassen gegen alle Regeln, schreckliche Feinde und drohende Zerstörung, dazu ein langsames, geruhsames Erzähltempo, eine Welt in unserer Welt, die sich uns genauso langsam erschließt wie der Heldin. Eine Heldin, die wenig begabt für ihren Posten scheint und sich auch dafür hält und deren Stärken sich erst nach und nach enthüllen – doch nicht wie so oft durch einen magischen Eingriff, der diese erst weckt, sondern durch Abstand und einen genaueren Blick und durch Mut, den sie erst selbst finden muss. Ich habe dieses Buch genossen. Die Geschichte strahlt vor liebevoller Details – all die magischen Geschöpfe – lässt aber auch Unnötiges und Überbordendes einfach weg. Schön finde ich, dass die Liebesgeschichte nicht im Zentrum steht, sondern sich sanft am Rande entwickeln darf und auch am Rande bleibt, auch wenn die Wichtigkeit erkennbar ist. Personen und Setting und die Geheimnisse der Welt haben Zeit zu wachsen und zu gedeihen und die Lösung, obwohl überraschend, ist organisch und nicht konstruiert. Ich habe das Lesen genossen! #Drachenmondverlag #DerletzteGartenderHoffnung @LianeMars #NetGalleyDE! #KathrinliebtLesen #Bookstagram #Rezension
☀️1. Satz:☀️ 'Ich hatte etwa zwanzig Sekunden, um die Entscheidung meines Lebens zu treffen. ' Ein wirklich toller, spannender Anfang führt in das Buch!
Ich bin absolut Team Avi 🥰. Ich mag aber Samuel und Ainoa auch sehr. Sie sind alle tolle Charaktere!! ❤️🙏 Ainoa ist eine liebevolle, süsse kleine Dame, ihr Bruder Sebastian ist ein cooler junger Mann. Avi hat Ecken und Kanten, ist manchmal etwas fies und abschätzig, aber wenn es drauf ankommt hat er das Herz am rechten Fleck! Die Gärtnerin ist für mich eine sehr besondere Figur, sie ist etwas durch den Wind, nicht wirklich auf die Situation vorbereitet und handelt absolut nach Instinkt und Herz, das gefällt mir sehr!
💜Mein Fazit💜 Die Welt, der Garten, in dem die Geschichte spielt, ist wundervoll. Das Buch ist spannend, es passiert immer etwas und es gibt unglaublich viele Dinge zu entdecken. Auch wenn es immer mal wieder ein ähnlicher Tagesablauf gibt, finde ich die Geschehnisse interessant, voller Spannung und liebevoll geschrieben. Und schlussendlich gibt es noch eine dicke Überraschung... ❤️
❤️Ein wirklich sehr schönes Buch, welches ich absolut empfehlen kann!❤️
Tja, da habe ich mich einen Abend hingesetzt, um dieses traumhaft schöne Buch zu beginnen und habe es einige wenige Stunden später bereits abgeschlossen. Wie das passieren konnte? Ganz einfach. Der grandiose, leichte und eindringliche sowie bildgewaltige Schreibstil faszinierte mich auf Anhieb, zog mich mitten ins Geschehen und immer tiefer in die Abenteuer dieses Buchs. Die Ereignisse hielten mich fest und ließen mich wie gebannt jede einzelne Seite lesen. Die unglaublich spannenden und interessanten Ideen überraschten mich und bescherten mir ein Abenteuer der Extraklasse. Die magische und fantastische Seite kam hier definitiv nicht zu kurz und der grandiose Humor der Autorin zauberte mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Doch am meisten konnten mich die Ideen der Autorin bezüglich des magischen Gartens beeindrucken. Sie erschuf starke Wesen, denen sie wahres Leben einhauchte und eine Welt, die ich mir so nie erträumt hätte. Auch ihre Charaktere sind allesamt sehr gut ausgestaltet worden und besitzen ihren eigenen Kopf.
Lest dieses unglaublich tolle Buch, lasst euch in einen Garten voller Magie und fantastischen Wesen entführen, träumt davon und genießt!🤍
Rezension „Der letzte Garten der Hoffnung“ von Liane Mars
Meinung
Mit Pauken und Trompeten, einem gewaltigen Knall führt die Autorin direkt zu Beginn mitten ins Geschehen und öffnet die Tore für einen magischen Garten mit allerhand phantastischer Wesen. Wow und große Faszination stand mir ins Gesicht geschrieben.
Die vielen Besonderheiten, die Magie und die Wesen des Gartens wurden durch einen lebendigen und bildhaften Stil perfekt in Szene gesetzt. Ich konnte nicht genug bekommen von der Vielfalt und Herzlichkeit, die den Wesen und Charakteren innewohnte.
Liane Mars verbindet zahlreiche Facetten mit Entdeckungen und einer Auflösung, die es in sich hatte. Durchweg herrschte Spannung und Tempo, was mir sehr gefiel und Langeweile nie aufkommen ließ. Diese Geschichte bietet so viel und lässt wünschen, diesen einen Garten wahrhaftig und hautnah erleben zu können, wenngleich ich mich mittendrin fühlte.
Fazit
Ein zauberhafter Garten, Magie, geheimnisvolle und warmherzige Wesen - Liane Mars erschafft eine Welt und Figuren, von der man kaum die Augen los reißen kann. In diesem Buch stecken so viele Facetten, Vielfalt und Kreativität, das ich noch Tage danach in meinen Träumen zurückkehre, zu diesem besonderen Garten.
Bisher haben mir die Geschichten der Autorin fast immer gefallen, leider konnte mich diese hier nicht so fesseln wie sonst. die Grundidee mit diesem Garten klangt wirklich faszinierend, wurde aber nicht so umgesetzt, dass ich die Geschichte interessant fand. Ich hatte teilweise gar kein Interesse daran, zu erfahren, wie es weiter geht. Das ist schon mal keine gute Voraussetzung beim Lesen.
Das lag zum einen daran, dass man mitten in die Geschichte geworfen wird und die Autorin die Charaktere vorher nicht vorgestellt hat. Zwar lernt man sie während der Geschichte kennen, aber mir hat das persönlich dieses Mal nicht gereicht, um sie besser kennenzulernen oder sie irgendwie liebt zu gewinnen.
Und weil man auch mitten in die Geschichte geworfen wird, fand ich die Geschichte am Anfang etwas verwirrend, weil so wenig erklärt wird. Das passiert zwar auch im Laufe der Geschichte, aber auch hier hat es für mich nicht gereicht, um mich wirklich bei Laune zu halten.
Es gibt bestimmt Leser, die dieses Buch mögen. Für mich war es dieses Mal leider nichts. Ich vergebe 2 von 5 Punkten.
Ich habe schon einige Bücher von Liane Mars gelesen und freue mich immer wieder, wenn Nachschub kommt. Natürlich auch diesmal! Mit dieser Geschichte schaffe es die Autorin erneut, mich völlig in ihren Bann zu ziehen! Obwohl es mich anfangs gestört hat nicht genau zu wissen, was es mit diesem Garten auf sich hat. Warum ist er da und wo ist er? Mit der Zeit wurden diese Fragen jedoch beantwortet und die Geschichte hat sich rund angefühlt. Von Anfang an ist es spannend! Das fand ich super. Letztendlich kommt man kaum zum Luft holen. Lange Zeit bangt man um Leben, immer wieder passiert etwas und erst gegen Ende versteht man wirklich alle Zusammenhänge. Ich mag es, wenn man nicht sofort weiß, was passieren wird und wo die Story hin führt. Besonders toll fand ich die ganzen magischen Wesen und den Garten. Liane hat ihrer Fantasy erneut keine Grenzen gesetzt und so dafür gesorgt, dass auch ich jetzt immer nach diversen Wesen in einem Garten suchen werde. Ich empfehle das Buch jedem, der sich eine spannende, magische Geschichte wünscht, in der keine Lovestory im Vordergrund steht. Natürlich gibt es die, aber nur unaufdringlich. Von mir gibt's 4 1/2 Sterne!
ғᴀɴᴛᴀsʏ ⭐️⭐️1/2⭐️ . . ��Der letzte Garten der Hoffnung“ von @liane_mars war für mich das erste Buch der Autorin
Das Cover ist wunderschön und auch die Geschichte klingt vielversprechend aber leider konnte mich das Buch nicht durchgängig begeistern …
Der Beginn ist spannend wenn auch etwas verwirrend … ich habe relativ lange gebraucht um mich in der Welt der Gärten halbwegs zurecht zu finden und um überhaupt zu verstehen worum es eigentlich geht
bei rund der Hälfte vom Buch hab ich eine längere Lesepause eingelegt da für mich die Spannung wie weggeblasen war und es auf vielen vielen Seiten nur noch um die Selbstzweifel der Hüterin des Gartens ging - es plätschert so dahin und konnte mich leider gar nicht packen
Da es ein Rezensionsexemplar war hab ich dann doch nach einigen Wochen wieder zum Reader gegriffen und es fertig gelesen - und das war gut so denn zum Ende hin wird’s dann wieder besser und richtig spannend und auch die Auflösung hat mir sehr gut gefallen - nur der Weg dorthin war leider nicht meines …
Wäre das Ende nicht gewesen hätte ich nur ⭐️⭐️ vergeben da ich es fast abgebrochen hätte 🤷🏻♀️
Dieses Buch hat für mich alles, was ein gutes Buch haben muss. Eine fantastische Geschichte in einer zauberhaften magischen Welt, Spannung und etwas Action gepaart mit einer Liebesgeschichte. Tally ist die Hüterin eines magischen Gartens und darf diesen eigentlich nicht verlassen. Doch als vor ihrer Tür ein Kind in Not gerät, muss sie Handel. Und diese Entscheidung hat weitreichende Folgen. Sie Gewährt Fremden Einlass in ihren Garten und der wehrt sich gegen die Besucher. Auch von außerhalb droht Gefahr. Dabei ist es nicht hilfreich, dass sie nie gelernt hat, mit Magie umzugehen. Die Figuren sind zauberhaft und ich mochte sie auf Anhieb. Das Buch ist sehr humorvoll geschrieben und liest sich daher ganz fix. Absolute Leseempfehlung. Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar.
Von Anfang an hat mich das Buch völlig vereinnahmt und bis zum Ende nicht mehr los gelassen, sodass ich es auf einmal vollständig gelesen habe.
Nicht nur der Schreibstil, den ich unglaublich liebe, die Formulierungen, die mich manchmal zum Schmunzeln gebracht haben oder die spannenden Wendungen und die vielen Punkte, die am Ende miteinander verknüpft werden, haben dafür gesorgt, dass dieses Buch nicht nur ein Platz in meinem - wenn auch virtuellem - Bücherregal sondern auch in meinem Herzen bekommen hat. Auch die sympathischen Charaktere, mit denen ich von Anfang an mitgefühlt habe, konnten mich ohne Mühe überzeugen.
Ich kann dieses Buch einfach nur jedem Fantasy-Liebhaber empfehlen.
Ich finde das Buch sehr fesselnd und auch nicht vorhersehbar. Ich bin sofort bei der Hauptfigur Tally und kann alles nachvollziehen und finde die Entwicklung sehr interessant. Sie wächst über das ganze Buch über. Am Ende ist sie so mutig wie man es am Anfang gar nicht erwarten würde. Genauso ans Herz gewachsen ist mir Avi. 🫶🏻