Band 1 : **Wir sind nicht füreinander bestimmt. Aber was, wenn wir es trotzdem versuchen?**
Wegrennen, und zwar ganz weit weg. Das ist Charlies einziger Wunsch, als sie während ihres Klassikradio-Praktikums auf ein riesiges Rockfestival geschickt wird. Am liebsten würde sie sich die kommenden vier Tage einfach im Zelt verstecken, vor all dem Lärm und den Menschenmassen, die sie so sehr überfordern. Doch dann trifft sie auf Levy mit seiner faszinierend charismatischen Art, dem Eyeliner und den unzähligen Tattoos – und plötzlich fühlt sie sich wie im freien Fall. Er macht Charlie mutig, in seiner Nähe fühlt sie sich sicher Aber dann fallen ihr Verhaltensweisen an Levy auf, die sie nicht begreift. Er scheint ein ganz anderer Mensch zu sein, als er vorgibt, und zurück im Alltag wendet Levy sich plötzlich von ihr ab – ohne zu wissen, dass ihr Herz in seiner Nähe immer schneller schlägt …
Knisternde Emotionen, atmosphärische Vibes und ganz viel Gefühl – tauche ein in einen Sturm an Gefühlen, der dich sprachlos zurücklassen wird.
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»Ivy Leaghs Humor und überzeugender Schreibstil treffen auf spicy New-Adult-Romance – ›Where Summer Stays‹ ist ein absolutes Must-Read für den Sommer 2023!« SPIEGEL-Bestseller-Autorin Beril Kehribar
»Where Summer Stays« ist der erste Band der gefühlvollen »Festival-Serie« bei Carlsen. Weitere Bände der New Adult Romance:
Ivy Leagh, geboren 1992, braucht bloß drei Dinge: Reisen, Koffein und das Schreiben. Nachdem sie eine Weile als freie Journalistin in Berlin und London kostenlos Konzerte besuchen und Stars interviewen durfte, verbringt sie mittlerweile ihre freie Zeit neben dem Literaturstudium lieber damit, an ihren Geschichten zu feilen. Ihrer Liebe zu Großstädten gibt sie inzwischen nur noch während ihren Reisen nach; sie lebt wieder in ihrer Heimatstadt Würzburg.
3,5⭐️! Vorab finde ich den Verweis wichtig, dass in diesem Buch sensible, zum Teil sehr bedrückende Themen angesprochen werden, die durch das sommerlich-leichte Cover und die Festival-Vibes im Klappentext nicht unbedingt erwartet werden. Nichtsdestotrotz konnte ich "Where summer stays" sehr flüssig lesen, was auch am Ereignisreichtum der Handlung lag - etwas, das mir gut gefallen hat. Besonders überzeugen konnte mich das Festival-Setting, mit dem etwas ganz Neues im New Adult-Bereich ausprobiert wurde. Gerade weil es so faszinierend war, hätte ich mir von den Festival-Vibes sogar noch mehr gewünscht. Mit den Protagonisten wurde ich über das gesamte Buch hinweg leider nicht ganz warm. Das lag an der Sprunghaftigkeit ihrer Gedanken (insbesondere wenn diese überschnell und unerwartet sexuell wurden), was ihre Handlungen oft unnachvollziehbar machte. Auch andere Elemente wie die Liebesgeschichte oder Charlies Ängste konnte ich nicht greifen, sodass mir die Emotionalität fehlte. Das Buch hat zwar in einigen Punkten nicht meinen persönlichen Geschmack getroffen, dennoch habe ich das Lesen genossen und freue mich auf weitere Bücher der Autorin!
Wenn mich Bücher inhaltlich genauso überzeugen würden wie sie es optisch tun, wäre ich ein sehr glücklicher Mensch. Leider war »Where Summer Stays« mal wieder eine sehr schöne Hülle, für einen eher weniger schönen Inhalt.
Das Setting - ein fiktives Festival in Deutschland - ist mal etwas komplett anderes und es hätte so, so gut werden können, aber leider konnte mich nicht mal das wirklich überzeugen. Für mich sind leider kaum Festivalvibes aufgekommen, was super schade ist.
Außerdem spielt nur ungefähr die Hälfte des Buches überhaupt auf dem Festival und der Rest in Berlin (hätte aber genauso gut jeder andere Ort sein können). Noch dazu vergehen in den ersten 220 Seiten (also knapp die Hälfte des Buches!) gerade mal zwei Tage.
Ehrlich gesagt, fällt es mir wirklich schwer mein Leseerlebnis in Worte zu fassen. Sowohl die Story an sich als auch der Schreibstil waren für mich einfach irgendwie unrund? Alles wirkt extrem hektisch und noch dazu gab es für mich einfach keine Lichtblicke.
Es ist ja vollkommen okay, dass die Figuren Probleme haben, das macht sie in der Regel menschlich, aber es war hier einfach zu viel von allem. Das ganze Buch über herrscht eine so unfassbar bedrückende Stimmung, dass es mir irgendwann überhaupt keinen Spaß mehr gemacht hat weiterzulesen. Es wurde ein Drama ans nächste gereiht und immer nochmal eins oben drauf gesetzt, das war einfach viel zu viel für zwei Personen und ein einziges Buch.
Levy hat so eine selbstzerstörerische Denkweise, es war wirklich nur noch anstrengend zu lesen. Noch dazu rennt er literally mehrmals einfach weg wenn es ein Problem gibt? Die Idee mit Charlie und ihrer Angst fand ich eigentlich gut, die Umsetzung hat mir leider auch nicht besonders gut gefallen.
Eigentlich war es bei beiden insta love, kaum sind sie sich einmal begegnet, drehen sich die Gedanken nur noch um den anderen, ständig wird eine Situation mit dem jeweils anderen assoziiert oder man hat sexuelle Fantasien, es war so anstrengend. Spice schön und gut, hab ich wirklich nichts gegen einzuwenden, aber es war SO viel und ständig wird zweideutig gedacht, ich hatte das Gefühl ein Buch über - tut mir leid, dass ich das so sage - zwei notgeile Teenager zu lesen, dabei ist Charlie 19 und Levy 23. Als dann selbst die Situation in der Charlie eine Panikattacke hatte ins Sexuelle abgedriftet ist, war es für mich ganz vorbei. Von da an war ich wirklich nur noch genervt.
Was mir auch aufgefallen ist, als Charlie besagte Panikattacke hat, ruft sie Levy an, obwohl sie seine Nummer bis dato nicht mal besitzt und die beiden immer nur bei insta geschrieben haben? Charlie mit dem Account ihres Jobs möchte ich noch dazu anmerken. Gleichzeitig war man aber schon total verliebt (obwohl man sich gefühlt gerade mal drei Tage kennt), aber hat nicht mal die Nummer des anderen.
Zuletzt nochmal kurz zurück zum Schreibstil. Es gab teilweise ganze Absätze, die ich nochmal lesen musste, weil es so viele verschachtelte Sätze gab, die für mich nicht mal Sinn ergeben haben. Noch dazu ist der Humor sehr vulgär, das ist vielleicht Geschmacksache, aber auch hier war es mir einfach zu viel.
Und wenn wir schon bei zu viel sind, ich wünschte ich hätte gezählt wie oft das Wort „verfickt“ gefallen ist oder „scheiß“ Wörtern voran gehangen wurde. Ganz besonders oft ging es um Levys „verfickten Scheißkopf“ und es wurde insgesamt wirklich extrem viel geflucht. Ich dachte echt ich hab damit kein Problem, aber in Kombination mit dem ganzen Rest, gab es Momente, wo ich das Buch am liebsten gegen die Wand geworfen hätte 🙃
Insgesamt war es für mich leider wirklich enttäuschend, obwohl das Potential da gewesen wäre. Ein paar leichtere Szenen hätten der Geschichte sicher auch nicht geschadet. Mal sehen, ob ich dem zweiten Teil noch eine Chance gebe, denn Otis war mir bislang auch nicht sonderlich sympathisch.
Ich weiß gar nicht so richtig wo ich anfangen soll, weil mich das Buch schon ziemlich überwältigt hat. Ich wusste schon vorher, dass es Thematisch vermutlich sehr Deep wird, mir war aber nicht klar wie nah sie mir gehen würden. Ganz besonders Levy‘s Geschichte hat mich sehr berührt und spricht sehr sehr wichtige Themen an.
Charlie konnte ich manchmal verstehen, manchmal auch so gar nicht. Ihre Charakter Entwicklung hat mich aber auch sehr überrascht.
Die Geschichte selbst hatte sich an manchen Stellen für mich gezogen. Ich glaube ich hätte mir mehr von diesen Festival Vibes gewünscht. Also mehr von der positiven Seite, dass hätte so aber natürlich nicht zu den Charakteren gepasst. Vielleicht bekommen wir das ja in den nächsten Bänden.
Ivys Schreibstil ist auf jeden Fall super flüssig und leicht zu lesen, was mir auch sehr geholfen die Geschichte zu genießen.
Die nächsten Bände der Festival-Reihe möchte ich auf jeden Fall auch lesen. 💞
Ich habe aktuell leider keinen so guten Lauf mit dem Verlag - leider. Und das obwohl ich so viel Hoffnung in die ganzen Bücher hatte! Dieses Buch war perfekt für mich. Ich liebe Festival, Musik…Rockstars… dafür brennt einfach meine Seele. Ich habe noch nie ein Buch gelesen, welches auf einem richtigen Musikfestival gespielt hat und war nach der Leseprobe richtig hyped. Doch irgendwie wurde ich je mehr ich gelesen habe nur immer mehr enttäuscht.
Ich muss sagen, dass ein Großteil meiner Probleme damit zusammenhing, dass ich nicht mit dem Schreibstil der Autorin klar gekommen bin. Ich empfand es als anstrengend und nicht flüssig. Irgendwie war alles total wuselig und ja - der Festivalalltag ist stressig, aber mir war das alles einfach nicht rund genug. Und das hat die Freude am Buch ziemlich genommen…denn egal wie toll die Geschichte hätte sein können - wenn der Schreibstil einen nicht das Gefühl gibt das Buch genießen zu können, dann kann man es auch nicht genießen.
Die Bewertungen vom Buch sind wirklich gut und ich kann auch viele positive Aspekte der Geschichte nachvollziehen, aber irgendwie hatte ich auch mit den Charakteren meine Probleme. Ich konnte mich kaum mit Charlie identifizieren und so hatte ich nicht viel Sympathie für sie aufbauen können. Sie hat vor vielen Sachen Angst und auch die ganze Liebesgeschichte hatte für mich nicht viel Tiefgang.
Es war einfach an so vielen Stellen wirklich komisch. Als sich die beiden zum ersten Mal getroffen haben, gab es schon diesen „Liebe auf den ersten Blick“-Moment, der für mich irgendwie total unpassend war. Levy sollte charmant und cool wirken, aber für mich war er einfach nur weird. Es gab so viele Momente, die sich angefühlt haben, wie „Er denkt sicherlich, dass er gut flirten kann, aber das kann er nicht und das macht es nur weird.“ Auch die Dynamik zwischen beiden war einfach… ich weiß nicht… eben nicht gut genug ausgearbeitet? Wo waren die Emotionen, die kurzen schönen innigen Momente… in den ersten Szenen, wo Charlie erfährt, dass Levy viele Follower hat ist sie erstmal von seinen Bilder so angetan, dass sie sehr komische Sachen von sich gibt, die ich hier mal nicht ansprechen möchte, aber ich glaube ihr könnt euch sicherlich denken, was ich meine, wenn ich sage, dass sie angetan davon war seinen Oberkörper auf den Bilder zu sehen…
Auch die Zeit nach dem Festival hatte für mich keinen Reiz mehr. Das Leben begann wieder und alles wurde noch stressiger und dramatischer, aber ich habe dieses Drama einfach nicht mehr richtig fühlen können. Es war offensichtlich was passieren wird.
Letztendlich muss ich sagen, dass ich leider kein Fan von dem Buch war - auch, wenn ich es mir wirklich gewünscht habe. Das ganze Buch ist wunderschön und ich sag euch…die Festival Idee hatte SO SO viel Potential, doch es wurde meiner Meinung nach leider nicht genutzt.
(abgebrochen) Irgendwie können mich die ersten 150 Seiten des Buchs nicht überzeugen. 🙈 Sowohl das Setting als auch die Charaktere haben mich nicht abgeholt. Daher habe ich beschlossen es erst mal zur Seite zu lesen und es zu einem späteren Zeitpunkt nochmal mit Buch zu versuchen.
Dieses Buch ist deep! Tatsächlich lässt das sommerliche Cover nicht wirklich erahnen, welche ernsten Themen darin behandelt werden. Lest euch vielleicht die Triggerwarnung durch, wenn ihr mit einigen Themen nicht gut umgehen könnt.
Ich persönlich war war vor dem Lesen wahnsinnig gespannt auf die Festivalvibes, denn etwas in der Art habe ich zuvor noch nicht gelesen. Ich wurde auch auf keinen Fall enttäuscht. Tatsächlich hätten sie nach meinem Geschmack sogar noch präsenter sein können. Die Lovestory zwischen Charlie und Levy ist für mich leider neben den ganzen ernsteren Themen etwas verblast und ich konnte nicht wirklich eine gute Bindung zu den Charakteren aufbauen. Es gab immer wieder wirklich schöne kleine Gesten und Momente zwischen den Beiden, jedoch haben mir die doch eher plötzlichen sexuellen Szenen und das Erwachen von sexueller Begierde nicht so gut gefallen.
Nachdem ich nach etwa 100 Seiten jedoch zum Hörbuch gegriffen habe, dass übrigens super schön vertont ist, hat mir das Buch deutlich mehr zugesagt und besonders das Ende hin hat mich sehr berührt. "Where Summer Satys" ist für mich kein Highlight, dennoch eine Geschichte die Lust auf mehr macht. Ich freue mich schon auf die weiteren Bände der Festival-Reihe von Ivy Leagh. 3,5 Sterne
Abgebrochen auf Seite 242 bei ungefähr 52% und hach wie gern hätte ich das Buch gemocht 🥺
Ich möchte auf jeden Fall begründen, warum ich es einfach nicht beenden konnte. Ich habe mich einfach von Anfang an schwer getan und irgendwann so sehr das Interesse verloren, dass es Quälerei gewesen wäre. Und da mein SuB nicht gerade klein ist… ihr kennt das.
>>Trotzdem vorweg eine Spoiler-Warnung, also bitte nur weiterlesen, wenn ihr das Buch schon kennt oder es sowieso nicht lesen wollt.<<
Zum einen bekomme ich das Rockfestival einfach nicht mit Glitzer, Boho-Schick, DJ-Musik und Hippieoutfits in Einklang - das ist jetzt sowas von untypisch für ein Rockfestival, und mich hat das von Anfang an irritiert. Auch die Playlist schreit „kein Rockfestival“ und mal davon abgesehen, von Musik bekommt man sowieso kaum etwas mit. Von Rock schon mal gar nicht 😂 Bis zu dem Punkt, zu dem ich gelesen habe, wurde nicht eine einzige Band angeschaut oder ein Konzert beschrieben. Von Festival-Vibes kann da überhaupt keine Rede sein, eigentlich bewegt man sich nur zwischen Toiletten, Supermarkt und den Zelten. Wirklich, kein Witz, ich konnte es auch erst nicht glauben, als ich das in einigen Rezis gelesen hatte.
Zum anderen erschien mir der Schreibstil irgendwie wirr. Ich weiß immer noch nicht, worum es genau geht, die Dialoge sind nicht nachvollziehbar für mich gewesen, es gibt eine Menge Andeutungen und Halbsätze und Gestammel, und all das wird von ständigen S€x-Fantasien unterbrochen. Es war sehr anstrengend zu lesen und konnte mich leider zu keinem Zeitpunkt fesseln.
Die Charaktere waren für mich überhaupt nicht greifbar oder nahbar, ich konnte weder etwas mit Levy und seiner Art anfangen (er läuft wirklich bei jeder Gelegenheit einfach weg), noch mit Charlies Angst oder Überforderung. Man bekommt die ganze Zeit über nur Andeutungen, aus denen man sich aber nichts zusammen reimen kann, es wird kaum etwas aufgeklärt, so dass ich auch irgendwann keine Lust mehr hatte, mehr herauszufinden. Während Charlies Gefühle sehr diffus waren und irgendwie alles und nichts hätten sein können, ist Levy jemand, dem sein eigenes Leben nicht viel wert ist (das sagt er selbst so) und das merkt man auch. Die beiden haben praktisch auf den ersten Blick eine Art Obsession füreinander. So richtig gesund ist es nicht und außerdem mit viel Hin und Her verbunden.
Es kann ja immer sein, dass man ein Buch nicht mag, aber hier ärgert mich einfach, dass ich durch das Marketing dachte, mich erwartet ein sommerlich-leichtes Romancebuch mit Festival-Vibes. Das ist definitiv nicht der Fall. Stattdessen bekam ich eine Geschichte, die mit Problemen überladen wurde und leider meiner Meinung nach nicht gut erzählt ist.
Ich möchte aber auf jeden Fall betonen, dass das meine persönliche Meinung ist, und ich freue mich für jeden, der Spaß an der Geschichte hatte und etwas darin für sich gefunden hat ❤️
Dieses Buch ist von außen echt hübsch und der Inhalt klang für mich auch echt gut, daher wollte ich es unbedingt lesen. Aber irgendwie ist der Funke nicht so richtig übergesprungen. Ich fand die Geschichte von Levy und Charlie echt heftig, aber ich konnte keine Beziehung zu ihnen aufbauen. Es war für mich so vorhersehbar, was bei diesem Genre ja oft passiert, aber hier hat es mich eon bisschen gestört. Ich wollte es wirklich mögen und hab auch nicht aufgegeben. Dennoch fand ich die Handlung mit dem Festival richtig gut und wäre selbst gerne dort gewesen. Auch den Schreibsti fand ich ansprechend und daher werde ich den nächsten Teil auch noch lesen. 3 Sterne
als ich gemerkt habe, wie schlecht das buch ist, war es zu spät. ab da hab ich super nachlässig gelesen aber ich glaube nicht, dass es die story minderte.
ich glaube, es soll ✨festival atmosphere✨ einfangen. was es tut, ist eine ach-ich-bin-so-anders-prota meckern zu lassen, auf jeder einzelnen seite. und sie hasst dieses festival und ich verstehe nicht warum diese story existieren muss.
der schlusssatz gab mir dann den kompletten rest mit einer analogie von ,,bist du gekommen“ und einem JA und zwar ANgekommen in meinem neuen leben. REALLY???
This entire review has been hidden because of spoilers.
Auf „Where Summer Stays“, Band 1 der Festival-Serie von Ivy Leagh, war ich schon sehr gehypt. Ich habe mich auf eine leichtfüßige, sommerliche und schwungvolle Liebesgeschichte mit guter-Laune-Stimmung gefreut.
Die Lovestory zwischen Charlie und Levy war auch tatsächlich ganz schön, doch die Handlung mit den verarbeiteten Themen insgesamt eher bedrückend & zermürbend. Ich lese gerne Geschichte mit intensiven, berührenden Themen, war es mir hier seitens Charlie jedoch nicht völlig verständlich und bei Levy beinah schon zu viel des Guten, wodurch ich die Story oft auch als langatmig empfand.
Leider wirkte sich das auch negativ auf die Chemie zwischen mir und den Protagonisten aus. Charlie war mir anfangs zwar recht sympathisch, verlor in meinen Augen jedoch mehr und mehr an Persönlichkeit. Sie wirkte auf mich oft sehr naiv und unbedarft, entdeckt in sich aber zunehmend Selbstvertrauen und -stärke. Bei Levy hingegen nahm ich eher eine Rückwärtsrolle in der Entwicklung wahr. Wahrscheinlich war es anfangs auch mehr Schein, als Sein. Er ist ein toller junger Mann – sehr verantwortungsvoll, empathisch und pflichtbewusst. Aber Levy verleugnet und verdrängt viel von sich, was ihn im Verlauf nur noch zu einem Schatten seiner Selbst macht …
Die Liebesgeschichte zwischen ihnen ist aufgrund der schweren Themen verblasst. Es gab immer mal ein paar Funken, gelegentlich mit zaghaftem Herzklopfen verbunden, oftmals aber durch übermäßige und unpassende sexuelle Begierde, entzündet. War mir beinah schon zu pubertär.
Der Schluss hat mich aber definitiv besänftigt und die Geschichte für mich zu einem schönen Ende gebracht.
Den Schreibstil empfand ich als ganz angenehm, jedoch nicht immer ganz rund.
Mein Fazit: Der Auftakt der Festival-Serie konnte meine Erwartungen nicht erfüllen. Es ist leider keine sommerlich-leichte und romantisch-knisternde Geschichte. Zwar gefühlvoll und intensiv, aber dabei recht schwerfällig und bedrückend.
3 Sterne
Ich bedanke mich vielmals beim Carlsen Verlag für die Bereitstellung des Lese- und Rezensionsexemplar und die Ausrichtung der Leserunde bei Lovelybooks.
Vorab sollte ich vielleicht sagen, dass dieses wunderschöne Cover wirkt als verbirgt sich dahinter eine leichte sommerliche Romance. Die Romance ist auch wirklich wundervoll, jedoch ist sie für den ein oder anderen vielleicht nicht ganz so leicht verdaulich, da hier auch ernste und nicht ganz so einfache Themen angesprochen werden, die dem Buch eine gewisse Schwere mitgeben. Wer also gewisse Trigger hat, tut sich hier selbst einen Gefallen diese vorab zu lesen. Passt auf euch auf! ❤️
Nun aber zu meiner eigentlichen Rezension:
Die Festival Reihe beginnt, wie es der Reihentitel vermuten lässt auf einem Festival. Dort treffen Charlie und Levy aufeinander; zwei Charaktere die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten, die aber wenn man genauer hinsieht Erfahrungen in ihren jungen Leben gemacht haben, die beide auf ihre Weise gezeichnet haben und die einander durch diese Erfahrungen unglaublich gut tun und harmonieren. Man erfährt nicht sofort was in der Vergangenheit passiert ist und erfährt von den Erlebnissen, die die beiden und insbesondere Levy gezeichnet haben erst im Laufe der Geschichte, was zum einen den Spannungsbogen der Story hoch hält und zum anderen dafür sorgt, dass einem die Charaktere nur umso mehr ans Herz wachsen.
Beide haben zu dem im Laufe der Story eine wahnsinnige Charakterentwicklung durchgemacht. Ich fand es schön, dass Charlie mit und durch Levy ihren Mut gefunden hat, ich fand es schön, dass Levy nicht der stereotypische männliche Protagonist war und dass er seinen Gefühlen freien Lauf lassen konnte, ich fand es schön wie die beiden zusammen so viel stärker waren als alleine. All das hat mich mitgerissen und mitfühlen lassen.
Alles in allem war Where Summer Stays eine unglaublich starke und gefühlvolle Story, die mir gut gefallen hat! 🥰
Ich bin noch ein wenig unentschlossen wie ich das Buch bewerten soll, denn es ist so ganz anders als ich erwartet habe.
Es geht um Charlie, die aufgrund ihres Praktikums bei einem Classic Rock Radio Sender auf ein Festival geschickt wird. Doch genau das ist so gar nicht ihre Welt, denn sie hat Angst vor großen Menschenmassen und sie bekommt schon Panik bei dem Gedanken an dem ganze Lärm und das Festivalgewusel. Doch am ersten Abend trifft sie auf dem faszinierenden Levy, der so ganz anders scheint als sie. Voll tätowiert, trägt Eyeliner und im ersten Augenblick auch das Herz auf der Zunge. Sie traut sich in seiner Gegenwart aus ihrem Schneckenhaus zu kommen, doch plötzlich stößt Levy sie von sich…
Es ist mein erstes Buch von Ivy und ich war unglaublich gespannt, wie sie so schreibt und ob sie mich abholen kann. Ihr Schreibstil liest sich flüssig und nah am alltäglichen Sprachgebrauch. Trotzallem habe ich ziemlich lange gebraucht, bis ich in der Geschichte war.
Durch die wechselnden Kapitelsichtweisen lernen wir die jeweiligen Gefühlswelten der beiden Charaktere gut kennen. Charlie, die viele Ängste mit sich herumträgt und im Laufe des Buches sich immer weiter aus ihrer Angst herauskämpft, trotz Rückschläge und Einpämperungsversuche durch ihre Mutter und Levy, der seinen ganz eigenen großen Rucksack an Problemen mit sich rumträgt. Ein Buch, indem sehr viele Ecken und Kanten da sind, was mir unglaublich gut gefallen hat. Wer mir allerdings ans Herz gewachsen ist, ist Ria - die beste Freundin von Levy! Soweit ich weiß bekommt sie auch noch ein Buch! 💗
Aber irgendwie konnte es mich nicht so richtig berühren. Kaum war eine emotionale Situation da, tauchten bei einem von beiden spicy Gedanken auf. Dass das mal passieren kann, kann ich verstehen, doch war es fast jedes Mal und das machte es irgendwie cringey. Es wirkte stellenweise auch etwas langatmig und konstruiert. Dabei wollte ich das Buch wirklich lieben, denn das Setting ist so außergewöhnlich mit der ganzen Festival-Thematik. Aber hiervon haben wir leider recht wenig mitbekommen, außer vom Supermarkt auf dem Zeltplatz.
Ingesamt hatte ich meine Schwierigkeiten, vielleicht auch, weil ich eher eine leichte Sommer-Festival-Geschichte erwartet habe. Ich habe es trotzdem gerne gelesen und glaube, gerade für Menschen, die unter Panik- und Angststörungen leiden, ist dieses Buch gut zu lesen, da die Autorin aufzeigt, was passieren kann, wenn man sich traut!
2.5/5 Nach der anfänglichen Euphorie und den tollen Festival Sommer Vibes ist am Ende nichts mehr übrig und die toxischen Verhaltensweisen beider Charaktere haben die Oberhand gewonnen ☹️ Ich bin einfach nur enttäuscht und sogar ein wenig wütend über das Buch, den Verlauf und die Charaktere. Ich hatte mit einer locker leichten New Adult Story mit Festival Setting gerechnet. So wie das Bich eben auch seit der Ankündigung vermarktet und angepriesen wurde. Und was war ich bereit dafür. Ich war noch nie auf einem großen Festival. Aber ich liebe allein schon die Atmosphäre auf (Open Air) Konzerten immer unglaublich. Ich bin dann jedes Mal total beflügelt und absolut glücklich 🥰 Deswegen war ich sehr gespannt wie die Autorin das mit der Story umsetzen wird. Der Anfang war auch super gut und atmosphärisch geschrieben. Der Festival/Konzert Vibe wurde toll beschrieben und für den Leser greifbar gemacht. Doch durch die Eigenheiten und psychischen Päckchen der Charaktere wird diese Stimmung sehr schnell getrübt 😕 Nicht falsch verstehen! Ich mag es wenn Charaktere nicht so glatt gebügelt sind sondern eben so wirken wie aus dem Leben gegriffen und die Story dadurch mehr Tiefe bekommt (siehe Love Trilogie von Marina Neumeier ❤️) Doch hier haben die Zwänge, Panikattacken etc sämtliche Sachen überschattet. Außerdem fand ich es nicht gut, wie es ständig zu sexuellen Anspielungen kam, nur damit die Charaktere aus ihrer Gedankenspirale kommen. Das führte zu der ein oder anderen merkwürdigen Szene. Klar, jeder geht mit psychischen Hindernissen anders um, aber ich kann von mir aus eigener Erfahrung sagen, dass ich im Moment einer Panikattacke nicht an irgendwelche sexy Sachen denke um mich zu beruhigen 🤣 Generell war mir der Festival Anteil einfach zu gering, da er ca 1/3 des Buches einnimmt. Ich bin auch der Meinung am Schluss von dem Event werden sogar einfach 1-2 Tage übersprungen und nicht weiter erwähnt 🤔 Sehr schade. Mal abgesehen davon fand ich den Plot mit Charlies Volontariat beim Klassikradio total interessant und hätte davon dann schon gerne mehr Infos und Abläufe gehabt. Zu Charlie und Levy konnte ich leider keine richtige Verbindung aufbauen und habe demnach im weiteren Storyverlauf auch nicht wirklich mit ihnen mitgefiebert. Ich werde die Reihe nicht weiterführen 😕
Wenn ich ein Buch zuschlage und einfach übers ganze Gesicht grinsen muss, dann weiß ich, dass es gut war. Und diese Geschichte hat mir auf so viele verschiedene Weisen immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Ich lese super gerne Romance, muss aber auch ehrlich sagen, dass ich viel wählerischer geworden bin. Viele Geschichten ähneln sich und es ist inzwischen schwer, die Besonderen darunter zu finden. Und genau das hat Where Summer Stays meiner Meinung nach geschafft. Es war anders, auf die absolut positive Art. Das Festivalsetting war für mich auf jeden Fall was Neues und ich fand die Atmosphäre unglaublich greifbar. Auch liebe ich Ivys Art zu schreiben. Voller wunderschöner Beschreibungen und Metaphern und mit ganz viel Humor. Und was hab ich gelacht. Über witzige Situationen und ganz besonders über die vielen kleinen Verweise, die in der Geschichte versteckt waren. Neben Momenten, die mich zum Lachen gebracht haben, gab es genauso auch jene, die mir die Sprache verschlagen haben oder mich zum Nachdenken brachten. Charlies und Levys Geschichte ist wunderschön, aber beide haben auch ihr Päckchen zu tragen. Genau das hat es für mich authentisch gemacht. Ich war teilweise erschrocken, wie sehr ich mich mit Charlie und ihren Ängsten identifizieren konnte und ihre Entwicklung hat auch mir selbst irgendwie Mut gemacht. Aber auch Levy hats mir sofort angetan und ich fand den Gegensatz von seinem harten Äußeren zu seinem Inneren total spannend. Er war mal eine andere Art von Protagonist und grad deswegen faszinierend. Die Dynamik zwischen den beiden war einfach wunderschön. Immer wenn die beiden einen Schritt weiter kamen, sich mehr annäherten, hab ich mit ihnen mitgefiebert und gegrinst wie ein Honigkuchenpferd. Die beiden tun sich einfach gut, das hat man sofort gemerkt. Und wer es gern spicy mag, der kommt auch absolut auf seine Kosten. Holla die Waldfee! Ich hab die Geschichte förmlich verschlungen, so einige Zitate markiert und mich von Anfang bis Ende einfach nur wohl gefühlt. Ich freu mich wahnsinnig auf Band zwei.
Fazit: Where Summer Stays war für mich die perfekte Mischung aus Tiefe, Humor und Gefühl. Und einfach herzerwärmend schön. Von mir gibts ne riesengroße Leseempfehlung!
Um ehrlich zu sein dachte ich mir die meiste Zeit beim lesen : „ was ist das denn für ein komisches Buch ?“ Die Charaktere waren voller Probleme und trotzdem gab es eine wundervolle Liebesgeschichte und sehr viel Charakter Entwicklung. Es ist mal was komplett anderes. Ein Festival Vibe Buch ist es jedoch auf keinen Fall
Die Idee hat mir im Grunde gut gefallen, mit dem Schreibstil bin ich nicht gut zurecht gekommen. Viele Szenen waren für mich total chaotisch beschrieben und ich musste ein paar mal drüber lesen und Levy konnte sich in meinem mindset nicht als erwachsener Mann etablieren, für mich war er immer ein Teenager.
Levy und Charlie konnten mich beide nicht wirklich überzeugen. 2,5⭐️
Beide Charaktere konnten mich irgendwie nicht richtig für sich gewinnen. Beide haben viele Probleme und deren Handlungen wirken für mich oft nicht nachvollziehbar. Das Festival- Setting konnte mich auch nicht wirklich überzeugen, da es auch nur etwa die ersten 200 Seiten des Buches ausmachte und auch in denen konnte die Stimmung nicht wirklich transportiert werden. Ich will auch nicht zu negativ sein. Es werden wichtige Themen in der Geschichte angesprochen wie verschiedene Angststörungen und schwierige Eltern-Kind Verhältnisse, aber dennoch konnte mich das alles nicht wirklich überzeugen. Schade. Ich hoffe, dass vielleicht andere diese Geschichte ansprechender finden werden als ich.
Kann mich noch nicht so ganz zwischen 3,5 und 4 ⭐️ entscheiden. Die Geschichte generell fand ich gut und auch um einiges deeper als gedacht. Ich fand gut, dass beide Protagonisten ihre eigenen Probleme haben (und das nicht gerade kleine) und vor die Aufgabe gestellt werden an sich zu wachsen. In manchen Teilen konnte ich mich jedoch nicht 100% reinversetzten und es war auch leider teilweise zu sprunghaft geschrieben. Trotzdem hat mich die Geschichte berührt und fand es nicht langweilig zu lesen.
Die von Ängsten geplagte Charlie landet für eine Reportage auf einem Rockfestival – und das, obwohl sie ihr Praktikum eigentlich bei einem Klassik-Radiosender absolviert. Von allem überfordert begegnet sie dort Levy, der ihr nicht nur in den angstbehafteten Situationen hilft, sondern auch dabei, über sich hinauszuwachsen, dabei trägt Levy selbst ein sehr großes Päckchen mit sich herum.
Was mir sehr positiv aufgefallen ist: Es ist ein New Adult-Buch, das nicht am College/einer Universität spielt und wo auch keine(? kaum?) Charaktere studieren, sondern Ausbildungen, Praktika und dergleichen machen. Das fand ich sehr cool, weil sich dadurch auch mal Leser*innen, die nicht studieren, repräsentiert fühlen!
Der Rest… na ja. Nahezu jede zwischenmenschliche Beziehung in diesem Buch ist absolut toxisch und einfach nur falsch. Die der beiden Hauptcharaktere Charlie und Levy wird zwar nicht als solche deklariert, dennoch bin ich mir über weite Strecken des Buches überhaupt nicht so sicher gewesen, wie gut die Beziehung zwischen den beiden letztlich eigentlich war. Wird auch noch dadurch verstärkt, dass ich da nicht wirklich einen Vibe zwischen den beiden gespürt habe und es auch nicht so recht süße Momente gab, wo man mit ihnen mitfiebern kann (oder meinetwegen auch spicy Szenen; persönlich nicht so meins, aber mitfiebern kann man da trotzdem). Weiterhin fand ich das Buch, die Konflikte, die Hintergründe extrem konstruiert und übertrieben. Ich fand keine der Verhaltensweisen in irgendeiner Form nachvollziehbar und es war deutlich too much, was da alles in welcher Form reingepackt wurde. (Gleichzeitig fühlte es sich auch ziemlich undramatisch an, dafür, was die Charaktere alles durchgemacht haben.)
Die Ausgangsidee mit dem Festival fand ich supercool, leider wurde mir darauf aber zu wenig eingegangen, da hätte ich mir deutlich mehr erhofft. Insgesamt ziemlich mittelmäßig und enttäuschend.
Ich habe mich schon sehr auf das Buch gefreut, da es für mich einmal etwas komplett anderes war. Das Buch spielt auf einem Gesicht und ich war noch nie auf einem, deshalb fand ich diese Thematik besonders spannend. Die Protagonisten haben beide schwere Päckchen zu tragen. Die Thematiken fand ich eigentlich gut, auch wenn ich es öfter zu viel fand. Zwischen den ernsten Themen ging die spannende und fröhliche Festivalstimmung für mich leider total unter. Außerdem fand ich die ganzen sexuellen Gedanken beider auf dauern echt anstrengend, für mich haben sie einfach nicht wirklich gepasst. Die Idee des Buches fand ich gut, die Umsetzung hat mir aber leider nicht so gut gefallen, was ich wahnsinnig schade fand. Dennoch bin ich gespannt auf Band 2.
Ich weiß nicht, was das soll, aber im Büchermarketing läuft gerade irgendwas schief.
Das Cover und - vor allem! - das Marketing auf Instgarm und Co. macht aus "Where Summer Stays" einen schönen Sommerroman mit Festival-Vibes. Das Buch selbst hat aber gleich psychisch ...belastete Protagonisten, einen deprimierenden und melancholischen Grundton und spielt nur zu Anfang auf einem Festival - von dem wir die meiste Zeit nur den Weg zwischen den Zelten zu den Toiletten und dem Supermarkt zu sehen kriegen. Festival-VIBES? Fehlanzeige. Für einen Sommerroman zu erdrückend.
Ich glaube, wenn es anders vermarktet worden wäre und ich von Anfang an etwas anderes erwartet hätte, hätte mir das Buch auch direkt besser gefallen. Leider gab es davon abgesehen aber noch andere Kritikpunkte für mich. Charlie war mir oft zu widersprüchlich. Kein direkter Kritikpunkt, aber: Ihre Mutter fand ich so schlimm! Meiner Meinung nach ist sie ein großer Teil von Charlies Problem. Die hat mich richtig auf die Palme gebracht. Levy fand ich leider einfach unsympathisch und komisch. Und mit Charlies Freundinnen konnte ich leider überhaupt nichts anfangen. Aber Gloria! Gloria fand ich echt cool.
Insgesamt eine nette, etwas bedrückende Geschichte für Zwischendurch. Leider nicht das, was ich erwartet habe und ich werde die Reihe auch nicht weiter verfolgen.
Ich war aufgrund der gemischten Bewertungen ein wenig skeptisch. Aber das Buch hat mich dafür umso mehr überrascht. Es wurden so viele wichtige Themen angesprochen und ich konnte so gut mit den Charakteren mitgehen 😊 durch den Schreibstil war das Buch super angenehm zu lesen. Ich bin jetzt fast ein wenig traurig, dass es vorbei ist ❤️🩹
Nachdem "Fate and Fire" für mich persönlich eine absolute Katastrophe war, wollte ich der Autorin, obwohl ich mich mit deutschen Settings nicht unbedingt anfreunden kann, noch eine Chance in einem anderen Genre geben, weil, es könnte ja sein, dass es ihr besser gelingt, also bin ich tatsächlich ganz ohne Erwartungen und Vorbehalt an die Geschichte von Charlie und Levi rangegangen, da mich auch Festivals total interessieren, obwohl ich noch nie auf einem war.
Ivys Schreibstil kam mir zu Beginn der Geschichte, genau wie in "Fate and Fire", etwas verwirrt vor und ich hatte Mühe in die Geschichte reinzufinden, was allerdings auch an den für mich doch auf Dauer ziemlich anstrengenden Protagonisten lag, denen ich lange Zeit keine wirkliche Sympathie zukommen lassen werden konnte, weil mich zum einen Charlies ständige Ängste vor allem und jedem, wo die Gründe auch niemals wirklich richtig aufgeklärt wurden und Levis ständiges Wechselverhalten ein wenig anstrengte , doch war das tatsächlich für mich nicht das anstrengenste, nein, was für mich absolut nervig war, waren die ständig unanständigen Gedanken, die Charlie und Levi voneinander hatten, wie so pubertierende Teenager, dabei sind die 19 und 23 Jahre, das war mir tatsächlich etwas too much. Das Festival fand ich widerum wirklich schön, ich habe das Setting total genossen und war tatsächlich auch über einige Dinge nebenbei ein wenig positiv überrascht und nachdem nun die Geschichte mehr und mehr an Fahrt aufnahm, konnte ich gewissermaßen das Verhalten von Charlie und Levi nachempfinden und fand deren Entwicklung und den Verlauf der Geschichte gelungen, allerdings blieben die Charaktere für mich die ganze Geschichte über leider relativ flach, da hätte ich mir ein bisschen mehr gewünscht.
So waren aber auch die Nebencharaktere eine absolute Bereicherung für diese doch etwas tiefgründige Geschichte, die natürlich Lust auf mehr machen, weshalb ich die Reihe weiterlesen werde, obwohl ich meine Bewertung aus genannten Gründen leider nur auf ein mittelmaß bringen kann.
Where Summer stays passt zu den aktuell ziemlich warmen Temperaturen, zu einem sonnigen Nachmittag in der Sonne im Garten, auf dem Balkon, im Park, am See oder wo auch immer einem die herrlich gelbe Kugel Wärme spenden kann.
Vielen Dank an den Carlsen Verlag für das über Netgalley Deutschland bereitgestellte Exemplar, dies beeinflusst meine Meinung in keinster Weise!
2.5⭐️ Also ich weiß nicht ob es an mir lag aber ich habe teils einfach die Zusammenhänge überhaupt nicht verstanden. Viele Dinge sind einfach viel zu schnell passiert oder auch ganz ohne Erklärung was mich den Plot nur schwer nachzuvollziehen ließ. Trotzdem wurden die psychische Belastungen der Protagonisten in dem Buch sehr gut und realitätsnah dargestellt, was mich sehr gefreut hat und mich letzten Endes auch dazu bewegt hat auf die 3 Sterne in der tatsächlichen Goodreadsbewertung zu gehen. Die Prämisse hatte Potential, dieses wurde jedoch nur mäßig und in Teilaspekten verwirklicht. Schade.
Zuallererst möchte ich mich für das Rezensionsexemplar bedanken, welches mir von Carlsen bereitgestellt wurde. Dieser Fakt beeinflusst aber in keiner Weise meine persönliche Meinung zu diesem Buch. Der Post enthält Werbung und die Rechte liegen bei Carlsen.
Natürlich ist dies nur meine persönliche Meinung und nur weil ich diesem Buch diese Bewertung zukommen lassen, heißt es nicht, dass es auf jeden anderen zutrifft.
Um von Anfang an klar zu stellen: Ich habe beschlossen, dass Buch abzubrechen und in dieser Rezension findet ihr die Gründe warum. Natürlich können sind einige Dinge im Laufe des Buches ändern / bessern aber ich habe halt nicht bis dahin gelesen.
Grundsätzlich habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Die Idee mit dem Festival fand ich mega cool und auch die Promo des Verlags rund um die Geschichte war super. Nun ja leider hatte ich so einige Probleme mit dem Buch.
Der Schreibstil hat mich null gepackt. Ich hatte kein Problem mit den eher verschachtelten Sätzen aber der Funke ist nicht übergesprungen. Die Kapitel aus seiner Sicht fand ich tatsächlich etwas cringe und auch nervig, weil Levy häufiger Wörter wie „abgefuckt“ etc. benutzt und damit habe ich einfach nicht gevibet (ich habe nichts gegen das Wort und ich mag auch derbere Charaktere aber hier war es für mich einfach nicht rund)
Was ebenfalls für mich nicht rund war, waren die Charaktere. Ich habe innerhalb der ersten 10% so häufig mich über die Charaktere aufgeregt, dass mir die Freude am Lesen einfach vergangen ist. Ich konnte Charlie teilweise verstehen aber manchmal halt auch einach abolut gar nicht. Es gab schon die ein oder andere dumme Entscheidung und ich hatte so ein bisschen das Gefühl, dass es eine Insta Love Geschichte werden könnte. Bei beiden werden große dunkle Geheimnisse angedeutet und besonders da habe ich festgestellt, dass das Buch micht nicht packt, denn die Geheimnisse haben mich nicht sonderlich gejuckt.
Ein paar „Kleinigkeiten“ plotmäßig haben mich ebenfalls noch gestört.
Das ist ein Rockfestival aber die Klamottenstile sind Coachella Boho und Glitzer? Sie macht den Social Media Kanal und ein Typ muss sie dran erinnerin die Fotos hochkant zu machen, wenn es für die Story sein soll? Und den Vogel abgeschossen hat für mich folgendes: Nach einer Situation, die die Me Too Debatte in Gespräch bringt und zeigt, dass die Freundinnengruppe feministisch eingestellt ist fällt folgende kleine Überraschung: Die Freundinnen schicken die Dick Pics, die sie bekommen in die gemeinsame Mädelsgruppe. Ja, niemand bkommt gerne ein ungefragtes Schwanzbild aber hallo?! Meiner Meinung nach schickt man sowas nicht weiter (Es sei denn es geht zur Polizei). Das ist mir echt sauer aufgestoßen.
Fazit Ein Satz mit x …
Von mir gibt es: keine Bewertung, da ich das Buch abgebrochen habe.
Aufgrund des wunderschönen Covers und Buchschnitts von „Where Summer stays“ und dem im Klappentext versprochenen Festival-Setting, habe ich eine locker leichte Geschichte erwartet, die Vorfreude auf lauwarme Sommernächte macht. Das hat nicht so ganz geklappt.
Mit dem Schreibstil von Ivy Leagh bin ich überhaupt nicht klar gekommen. Die ganze Geschichte war mir zu hektisch, voller Drama und geprägt von einer vulgären Schreibweise. Es hat mich wirklich von Seite zu Seite mehr genervt, wie oft geflucht wurde oder Momente wie Panikattacken ins sexuelle übergegangen sind. Auch wenn die Geschichte wichtige und sensible Themen beinhaltet, wurden diese von dem Schreibstil und vielen unpassenden Momenten völlig überlagert.
Umso überraschender war es, dass es auch einige wenige schöne Dialoge gab, z.B. „Erinnerungen lassen sich nicht auslöschen, aber manchmal bunt übermalen“.
Auch die erwarteten Festival-Vibes blieben für mich aus, was auch an Charlie’s Charakter und Ängsten lag. Weder mit ihr, noch mit Levy bin ich wirklich warm geworden oder konnte mich in sie hineinversetzen. Besonders, weil es ewig gedauert hat, bis man ihre Background-Storys endlich vollständig erfassen durfte. Bis dahin wurde viel angeteasert, was ich persönlich einfach nur noch nervig fand.
Die Entwicklung der beiden Persönlichkeiten ist zwar positiv, aber auch das ging mir irgendwie zu schnell, zu überstürzt.
Insgesamt für mich ein Buch, das sehr viel Potenzial hat, aber dieses nicht im geringsten ausgeschöpft hat.
Ich hatte ja Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen, weil ich mir unter der Beschreibung und Titel es nicht ganz so "schwer" vorgestellt habe. Aber nach dem Festivalsetting wurde es für mich immer besser. Es war gut geschrieben und sehr spannend.
Es kamen wichtige Themen auf, die sich nicht so oft in Büchern finden, wie toxische Beziehung mal aus der Sicht eines Mannes. Aber in Summe war es mir doch zu viel Drama, da nicht nur die Protagonisten mit ihren Dämonen zu kämpfen hatten.
Gefühlt hatte fast jeder Charakter ein ungewöhnliches / schlimmes Paket zu tragen. Ich verstehe, dass das Leben/ Verhalten der Protagonisten auch von was her kommen muss / ihr Umfeld nicht fehlerlos sein kann, aber in Summe war es mir einfach zu viel.
Bin auch irgendwie mit den Protagonisten nicht ganz warm geworden.
Die Sprecher*innen haben das Buch sehr gut gesprochen und den einzelnen Personen perfekt die Emotionen zum gesprochenen Wort gegeben. Der Epilog hat mich wie so einige hier gestört. Ich fand ihn etwas unnötig, man hat bisschen erfahren wie es weiterging aber auch nicht richtig und Focus war nur die noch "eingeschobene" spicy Szene. das wäre nicht nötig gewesen und wird den Charakter und ihren Emotionen auch nicht 100% gerecht.
In Summe ist es eine schöne Geschichte mit wichtigen Themen. Und werden Teil 2 mit Otis und Ella auf jeden Fall lesen.