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VorTeks #0.5

Die Grenze der Dunkelheit

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Im Jahr 2195 hat die Menschheit das Sonnensystem erobert. Auf dem Weg zu weiteren bewohnbaren Planeten verbringen Kolonisten Jahrzehnte im Kryoschlaf, um das Ziel ihrer Träume zu erreichen. Bis die Entwicklung des Portalantriebes die Hoffnung weckt, die Tore zur Galaxis aufzustoßen.

Doch der Jungfernflug des experimentellen Forschungskreuzers Koukishin scheitert und das Schiff unter dem Kommando seines Schöpfers, Ishmael Molina, verschwindet spurlos.

Vierzig Jahre später tauchen Hinweise auf den Verbleib der Koukishin auf. Eine kleine Crew bricht auf, um das Rätsel zu lösen – nicht ahnend, dass sie damit eine Bedrohung entfesselt, der die Menschheit nichts entgegenzusetzen hat.

Mitreißender Science Fiction Thriller über menschliche Überheblichkeit und wissenschaftlichen Fortschritt. Für Fans realistischer, packender und mysteriöser Romane.

344 pages, Paperback

First published September 11, 2022

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About the author

Michael Hirtzy

47 books9 followers
Michael Hirtzy, 1976 in Graz geboren, absolvierte die Lehre zum Buchhändler bevor er eine Expedition in die bunte Arbeitswelt unternahm. Berufssoldat, Anzeigenkeiler, Verlagsvertreter und IT Consultant waren einige Stationen. Er gründete eine Metal Konzertagentur die er 5 Jahre lang leitete. Heute verdient er Geld als Vertriebsleiter. Ein WU Studium motivierte ihn, sich wieder mit realistischen Themen zu befassen. So schreibt er Science Fiction, Fantasy und Horrorgeschichten. Sein erster Roman "Vor dem Abgrund – Bilder der Apokalypse Teil 1 ist bereits veröffentlicht und er arbeitet aktuell an 3 weiteren Projekten. Er lebt mit seiner Frau und zwei Katzen in Wien.

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Displaying 1 - 3 of 3 reviews
Profile Image for Nachtfalter.
60 reviews5 followers
June 15, 2026
»Die Grenze der Dunkelheit« ist der erste Roman, den ich von Michael Hirtzy gelesen habe. Nachdem ich den Autor schon oft auf Messen getroffen habe, wurde es Zeit, etwas von ihm zu kaufen.

Der SF Roman ist allgemein sehr unterhaltsam, hat aber ein paar Schwächen. Er beginnt mit einem sehr bildlich geschriebenen Prolog. Anschließend erwacht die Crew der Hikaru aus ihrem Kryoschlaf und muss sich erst mal in diversen Dialogen erzählen, warum sie so weit gereist sind und was die Lesenden erwartet. Mit den Dialogen hatte ich leider über die meiste Zeit des Buches hinweg ein Problem. Sie sind hölzern und steif. Fühlen sich nicht wie Unterhaltungen an, die wirklich von Menschen geführt werden, sondern eher wie Infos, die hier und dort unbedingt noch reingedrückt werden müssen. Dabei hat kaum eine der Figuren eine richtige eigene Stimme, alle reden gleich.

Die Crew der Hikaru, bestehend aus Aaron, Anjing und den Eheleuten Erin und Jantila, will das Wrack des Forschungskreuzers Koukishin bergen. Besonders für Erin ist das wichtig, denn auf diesem Schiff war ihr Großvater leitender Offizier. Kurz nachdem sie das Schiff betreten haben und den Strom wiederherstellen konnten, machen sie Bekanntschaft mit einer formlosen Masse, die später nur noch das Monster oder die Formation genannt wird. Aaron ist der Erste, der dem Wesen zum Opfer fällt. Doch er wird in einer Rettungskapsel ins All geschossen und von einem Bergunsschiff aufgenommen. Ich weiß nicht, ob ich das falsch gelesen habe, aber so wie ich es verstanden habe, war ein Teil des Wesens in Aaron, als dieser rausgeschossen wurde. Aber am Ende, als die letzte Überlebende Aaron im Koma auf dem anderen Schiff sieht, kommt nicht noch mal die Frage auf, ob ein Teil des Wesens in ihm überlebt haben könnte. Darauf hatte ich eigentlich gehofft.

Die Kapitel haben alle eine angenehme und meist gleichbleibende Länge, so ist es einfach sie hintereinander weg zu lesen. Nach einiger Zeit wurde ich dann, trotz der steifen Monologe, ganz gut warm, mit der Besetzung der Hikaru. Die hat mittlerweile ihr Schiff verloren und muss auf der Koukishin überleben. Alles gut, alles spannend soweit. Doch nach etwas mehr als der Hälfte des Buches springt die Story in die Vergangenheit und setzt uns die Crew der Koukishin und deren Geschichte mit dem feindlichen Wesen vor. Das fand ich alles etwas plump gelöst. Beide Erzählstränge hätten auch gleichzeitig stattfinden können, in abwechselnden Kapiteln. Oder Erin hätte direkt eine Nachricht von ihrem Großvater mit allen Infos finden können. Gut, so haben wir zwei Überlebenskämpfe von zwei Crews, die versuchen, das Monster zu vernichten. Aber es fiel mir schwer, nach über der Hälfte des Buches, mit dieser neuen Crew warm zu werden. Da werden einem plötzlich ein Haufen neuer Leute vorgestellt, zu denen man kaum eine Bindung als Lesende aufbauen kann, da sind sie schon wieder weg. Das Schlimme ist, dass der Autor das Gleiche noch mal am Ende des Buches macht, mit der Crew des Rettungsschiffes. Obwohl diese nur ein Kapitel lang dabei sind, werden mindestens 5 Leute vorgestellt, teilweise mit Werdegang. In dem Fall hab ich dann wirklich schon abgeschaltet.

Ich habe auch nicht verstanden, warum die Rettungscrew in einem Super-Schnellflug-Manöver ankommt, dass sie alle körperlich komplett auslaugt. Sie sollen ja andere Leute retten, das könnte schwer werden, wenn sie nach dem Flug erst mal ihr Gleichgewicht wiederfinden müssen. Der Captain klagt zum Beispiel auch über Ohrenschmerzen während des Manövers und da frag ich mich schon, ob es in der Zukunft keine Ohrenstöpsel oder Kopfhörer gibt, die da etwas entgegenwirken können. Dieses Kapitel hat das Ende für mich, leider sehr in die Länge gezogen.

Trotzdem kann ich das Buch empfehlen. Es ist kurzweilig und spannend zu lesen. Der Kampf der beiden Crews gegen das Monster ist anschaulich und Space-Horror-Stimmung kommt auf. Wer sich an den oben erwähnten Minuspunkten nicht stört, der wird in »Die Grenze der Dunkelheit« auf seine Kosten kommen.
Profile Image for Dennis.
104 reviews1 follower
April 30, 2024
Als das verschollene Schiff ihres Großvaters auftaucht, machen sich Erin und ihre Partnerin Jantila auf den Weg, um es zu bergen. Dafür heuern sie Aaron und Anjing an, sowie deren Raumschiff. Doch kaum betreten die vier die Koukishin, zieht Michael Hirtzy gefühlt alle Daumenschrauben gleichzeitig an, und jagt die vier Handlungsträger von einer unerwarteten Situation in die Nächste. Die ganze Zeit über fiebern die Lesenden mit.
Diese Spannung bleibt bis zum Schluss bestehen. Michael versteht es, ein rasantes Tempo vorzulegen und vermittelt eine stetige Vorahnung drohenden Grauens, das auf die vier Protagonisten wartet, wobei er die Leser dabei genauso im Dunkeln tappen lässt.
Ein Lesespaß ohnegleichen für alle, die Sci-Fi mögen und sich vor ein bisschen Horror nicht fürchten.
Profile Image for Elyn.
135 reviews
April 6, 2025
Dem auf der Buchmesse gesprochenem Wunsch nach nicht-humanoiden Lebensformen wurde definitiv entsprochen! Interessante Charaktere, noch interessantere SciFi und ein Ende das Lust auf mehr macht.
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