Im Jahr 2108: Erde und Mond befinden sich weiterhin im fernen Sternhaufen M 3. Immerhin ist die Gewaltherrschaft der Überschweren unter Leticrons Kommando auf den terranischen Koloniewelten beendet.
Aber die Bedrohung ist längst nicht vorbei. Leticron sinnt auf Rache für seine Niederlage und plant, die verlorenen Planeten zurückzuerobern. Ein erster Versuch auf Rumal ist noch gescheitert. Perry Rhodan will das Ausmaß der Gefahr herausfinden und reist mit der SOL ins Machtzentrum der Überschweren nach M 13 – es geht nach Arkon.
Dort stellt er fest, dass Leticron sich die Adligen des Imperiums gefügig gemacht hat. Sie widersetzen sich dem Usurpator nicht, sondern jubeln ihm zu – ein besonders drastisches Beispiel für ihren Verrat ist der Fall Kerlon...
Ein sehr gutes PRneo-Debüt von Dietmar Schmidt, das zwar keine neuen Geheimnisse beisteuert, aber auch keine löst. Trotzdem ist der Roman lesenswert und spannend, er endet mit Rhodans Gefangennahme durch die Überschweren, die auf Arkon I auf einen Schauprozess gegen ihn verzichten, sondern ihn gleich zur Todesstrafe schicken, zur infiniten Todesstrafe was an Grausamkeit und Barbarei nicht zu überbieten ist. Natürlich wird sich im späteren Verlauf des Zyklus zeigen, dass Thora und Atlan ihn zu befreien versuchen, in Zusammenarbeit mit Ihin da Achran, die sich zu einem wichtigen Machtfaktor nach dem Sturz Leticrons entwickelt könnte. Aber das wird das nächste Heft im Arkon-Handlungsbogen zeigen...