Frankfurt am Main im Jahre 1650: Nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges hat sich die ehemalige Wundärztin Magdalena mit dem Kaufmann Eric in der Reichsstadt eine Existenz aufgebaut. Doch als Eric unter dem Vorwand einer Handelsreise überstürzt aufbricht und die junge Mutter allein zurücklässt, legen sich dunkle Schatten über ihr Glück. Was verschweigt er ihr über sein früheres Leben? Magdalena ahnt, dass es mit ihrem Familienerbe zusammenhängt, einem großen Schatz aus Bernstein – und sie weiß auch, wie Macht und Geldgier selbst den edelsten Menschen verderben können. Es bleibt ihr nichts anderes ü Sie muss sich auf die weite und beschwerliche Reise in ihre Heimat Königsberg machen, um das Geheimnis um Erics Vergangenheit und ihr Erbe zu lüften – und für ihr Glück zu kämpfen …
Heidi Rehn wurde 1966 in Koblenz/ Rhein geboren und wuchs in einer Kleinstadt am Mittelrhein auf. Zum Studium der Germanistik, Geschichte, BWL und Kommunikationswissenschaften kam sie nach München. Nach dem Magisterexamen war sie zunächst als Dozentin an der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig, anschließend war sie PR-Beraterin in einer Agentur. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet sie als freie Journalistin und Autorin. Zusammen mit ihrer Familie lebt sie mitten in München. 2014 erhielt sie den "Goldenen Homer" für den besten historischen Beziehungs- und Gesellschaftsroman.
Seit dem Ende des 30-jährigen Krieges sind zehn Jahre vergangen. Magdalena, Eric und die gemeinsame Tochter Carlotta leben in Frankfurt und besitzen ein erfolgreiches Handelshaus. Doch dann erfährt Magdalena eines Tages, dass Eric ihr in wichtigen Dingen nicht die Wahrheit gesagt hat. Sie kann ihn nicht zu Rede stellen, da er sich gerade auf einer Handelsreise befindet. Doch plötzlich wird ihr das Haus in Frankfurt weggenommen, und so sieht sich Magdalena gezwungen, ihrem Mann nachzureisen...
* Meine Meinung * "Hexengold" schließt nahtlos an den Roman "Die Wundärztin" an. Aber man muss den ersten Teil nicht unbedingt gelesen haben; auch ohne Vorwissen versteht man die Handlung. Auch dieser zweite Teil hat mir wieder sehr gut gefallen. Wie gewohnt hat die Autorin Heidi Rehn auch hier wieder die Begebenheiten sehr detailliert und bildhaft beschrieben. Man fühlt sich in die Vergangenheit zurückversetzt. Altbekannte Charaktere spielen natürlich in "Hexengold" eine Rolle, aber es tauchen auch viele neue interessante Figuren auf, die die Geschichte bereichern und beleben. Auch in diesem Buch spielt die damalige Behandlungsweise von Kranken eine Rolle, was für mich wieder sehr spannend zu lesen war. Sowieso ist der über 700 Seiten starke Roman sehr flüssig zu lesen, und es kommt an keiner Stelle Langeweile auf! Das Familiengeheimnis, das in "Die Wundärztin" bereits eine Rolle spielte, wird in "Hexengold" endlich aufgeklärt und lässt sich klar nachvollziehen. Alles in allem also wieder ein Roman, der absolut empfehlenswert ist für alle Leser von historischen Romanen! Fünf Sterne = ausgezeichnet!
Nutně potřebuji třetí díl, který jako jediný nemám :) Druhý díl byl mnohem lepší než první. A nutno říct, že to, co bylo nakousnuto v prvním díle, se dozvíte v tom druhém. Čili je u prvního dílu velmi brzy vznášet kritiku a soudy. V Čarodějnickém zlatu se příběh posouvá dál. Do doby po skončení třicetileté války. Vykresluje tu situaci, kdy lidé bez války neuměli žít. Byla tu spousta vojáků, kteří najednou neměli práci, živořili a tak se snažili válku rozpoutat. Také se z nich stávali loupežníci. Neuměli se přizpůsobit. Jen malé procento to dokázalo změnit. Erik se stává kupcem. Kupcoval během války, dělá to i po ní. Magdalena vychovává dceru a spřátelí se s ženou bratrance Erika. A o těchto dvou ženách to je. I o tom, že s Erikem to asi zase nebylo zase až takové, jak se zdálo. No a v konečném výsledku se musí spolehnout jen na sebe a to, co umí. Jenže v té době se jaksi moc nenosilo, aby žena byla chytrá, uměla obchodovat, uměla psát, uměla vyrábětléčiva a uzdravovat. Byla postavením na stejné úrovni jako muž. Ženy byly podceňované. Střetává se tu apatykář, porodní bába, medicinman a ranhojič. Z ranhojičů se vlastně v budoucnu vyvrbily sestry. Zajímavé to bylo. Navíc se tu i hodně cestuje. Rozhodně jsem zvědavá na poslední díl, protože to rozhodně není ukončeno, takže nějak nechápu tvrzení, že stačí jen dva díly a podobně.