Die Söldnerin Delmira nimmt nahezu jeden Auftrag an. Selbst den des Heilers Garreth, für den sie das sagenumwobene Schwert Caligram aus dem Stein befreien soll. Als es ihr tatsächlich gelingt, geht sie nicht nur einen gefährlichen Handel mit einer Hexe ein, sondern vernimmt auch eine längst in Vergessenheit geratene Stimme, der sie sich nicht mehr entziehen kann … Varyans Geist fristet sein Dasein seit Jahrhunderten in der Klinge des magischen Schwerts. Darin gebannt durch einen grausamen Fluch – bis sanfte Hände ihn plötzlich zurück ins Licht führen. Ein Licht, mit dem er niemals mehr gerechnet hätte … Gelingt es den beiden, das Schicksal selbst zu überlisten und sich gegen den Willen der Götter zu stellen?
Noch nie habe ich einen so hassenswerten Charakter erlebt, der von der Audience als sympathisch empfunden werden soll.
Ich hatte MASSIVE Probleme mit der Love Interest! Die Autorin hatte ganz klar vor, ihn erst unsympathisch darzustellen und über die Zeit seine weichen Seiten zu zeigen, so dass man ihn erst für ein A*schloch hält und er später am Herzen liegt. Ich halte ihn nach wie vor für ein riesiges A*schloch. Die Autorin übertreibt diese Trope dermaßen, dass ich zeitweise glaubte, dass die Love Interest sich am Ende als Bösewicht entpuppen würde, denn nie im Leben wollte ich glauben, dass ich so einen Typen sympathisch finden soll.
Hier ein paar seiner Aussagen: „Ich kann mich nicht daran erinnern, je mit einer Frau, mit der ich nicht verwandt war, mehr als drei zusammenhängende Sätze gewechselt zu haben, geschweige denn die geneckt, wie ich es mit Mira tue. Nie hätte ich gedacht, dass es mir solche diebische Freude bereiten könnte, eine Frau zu triezen oder mich überhaupt mit ihr auf eine Weise zu beschäftigen, die nicht dazu dient, mich zu befriedigen.“
„Ich verspürte noch nie das Bedürfnis, eine Frau näher kennenzulernen - abgesehen von flüchtigen Zusammenkünften. Meistens fragte ich nicht einmal nach ihren Namen, geschweige denn nach ihrer Lebensgeschichte. Weder das eine noch das andere kümmerte mich, und ich schäme mich nicht dafür.“ Seite 242
Desweiteren gibt es eine Szene, in der unsere Love Interest den Körper unsere Hauptfigur Mira übernimmt und das erste was er nach dieser kurzzeitigen Übernahme macht, ist ihre Brüste anzustarren und ihren Hintern zu begrabschen. Als Mira sich dagegen wehrt, findet er das ganze tierisch lustig. Hahaha, sexuelle Übergriffigkeit das ist genau mein Humor!
Dazu möchte ich erwähnen, das Mira auch noch so brainwashed ist, dass sie das gar nicht stört, und seine sexuellen Kommentare nur eine Neckerei seien, während ich das alles als höchst unangenehm und fragwürdig empfinde. Ich kann gar nicht glauben, dass die Autorin 10 Jahre älter ist als ich, denn ihre Romanze liest sich als wäre sie 13 und wüsste nicht was sexuelle Belästigung ist und interpretiert diese als romantische/erotische Neckerei.
Zurück zum Thema: Ich möchte fragen, diesen Kerl sollen wir sympathisch finden? Einen Typen, der Frauen nur für seine Lust benutzt, außer unsere Protagonistin, denn sie ist ✨anderes✨ als alle andere Frauen™️. Haben wir dieses Cliche nicht schon längst hinter uns gelassen, oder sind wir alle wieder 13-Jährige Teenies im Jahr 2010?
Wie bereits gesagt, die Autorin hatte wohl vor, die Love Interest wirklich erst unsympathisch erscheinen zu lassen nur um dann später seine andere Seiten zu zeigen. Dieser Wandel passiert jedoch von der einen auf die andere Sekunde und ist alles andere als glaubwürdig. Es ist einfach als hätte sie den Charakter schlicht ausgetauscht.
Und wo wir gerade bei unglaubwürdigen Charakteren sind - wir haben gerade einmal drei Charaktere in diesem Buch, die wirklich eine große Rolle spielen, und KEINER davon ist glaubwürdig.
Wieso sollte ich Mira, 300 Seiten into the book, glauben, dass sie Panik bekommt wenn sie Blut riecht, wenn sie das ganze bisherige Buch über Leute zusammen geschlagen und gekämpft hat, ohne je ein Anzeichen dieser Panik zeigen? Das Lustigste war, als sie einen alten Bekannten traf, und ihm drohte, wenn er sie noch einmal angreifen würde, würde sie ihm die Eier abschneiden. Guess what, nicht mal 100 Seiten später, treffen wie ihn erneut und natürlich greift er sie an. Schneidet sie ihm die Eier ab? Nein. Überwältigt sie ihn und droht erneut damit ihm die Eier abzuschneiden und ihn damit zu ersticken? Ja. Hatte ich gerade ein Deja Vu? In einem Nebensatz dieser Szene, möchte Mira uns dann erklären, dass sie keine leeren Drohungen macht. Aha.
Die Autorin hat noch nie von „show, don’t tell“ gehört. Denn wir hören immer nur davon, was für eine krasse Person Mira ist, wir hören immer nur davon, was für gute Freunde Mira und Garreth geworden sind, wir hören immer nur von den Trauma der Charaktere. Aber sehen tun wir GAR NICHTS davon.
Ich könnte noch ewig darüber reden, wie slow dieses Buch ist, wie vorhersehbar es ist, das es keinen Plottwist gibt, wie cringe die Möchtegern-Deepe-Aussagen sind und so weiter. Aber ich möchte mich nicht mehr mit diesem Buch beschäftigen und meine wichtigsten Punkte habe ich dargelegt.
Alles zusammen, haben wir ein Buch in dem fast gar nichts passiert, die Dinge die passieren, wiederholen sich ständig, mit flachen, hassenswerten Charakteren, wobei die Love Interest dabei wirklich heraussticht.
Hätte es die Love Interest, so wie sie hier ist, nicht gegeben hätte ich das Buch vielleicht mit 3 Sternen bewertet, hätte es schnell vergessen und hätte es nicht auf die Liste der Bücher gesetzt, die ich abgrundtief verabscheue.
Ich war schockiert von den guten Bewertungen und musste dieses Buch einfach zu Ende lesen über darüber sprechen und einen Rant schreiben zu können. Denn dieses Buch verdient keine 4 Sterne. Es verdient den Papiermülleimer. 🚮
Schicksal, magische Schwerter und nervige Cliffhanger
Zusammen mit ihrem Schicksalsgebundenen war Delmira unschlagbar, aber seit er sie verlassen hat, fühlt sie sich verloren. Sie lässt sich von Garreth anheuern, den sie beschützen soll - und sie soll versuchen, ein magisches Schwert aus einem Stein zu ziehen, damit er eine Prinzessin heiraten kann. Und tatsächlich schafft Delmira es, das Schwert zu befreien, womit sie nie gerechnet hätte, und sie hätte erst recht nicht erwartet, dass das Schwert mit ihr spricht. Denn in dem Schwert ist Varyan gefangen, der unendlich nervig ist, aber zu dem sie auch eine starke Verbindung spürt.
Das Ende hat mich etwas geärgert, weil es sich eher wie ein Abbruch als ein Cliffhanger angefühlt hat. Ich kann mir schon genau vorstellen, wie es da weitergeht und fand, dass es viele spannendere Handlungsstränge gab, die viel Potenzial für interessantere Cliffhanger hatten.
Abgesehen davon fand ich die Handlung eigentlich schon spannend. Mysteriöse Weissagungen mit mehr Interpretationsspielraum, als die Charaktere wahrhaben wollen, und das magische Schwert, in dem Varyans Geist gefangen ist, sowie Hexen und vielen Geheimnisse sorgen für eine interessante Geschichte. Es gibt schon sehr viele Hinweise, die eigentlich keine Fragen offenlassen: Ein paar Theorien wurden schon bestätigt und bei den anderen würde ich mich wundern, falls es doch anders kommen sollte. Ich würde mich natürlich freuen, wenn die Fortsetzung mich noch überraschen kann, aber bisher fand ich es schon ziemlich vorhersehbar.
Aber es ist schon ein nettes Abenteuer und mich konnten die Beziehungen zwischen den Charakteren überzeugen. Mira ist zwar eine starke Kämpferin, aber aufgrund ihres Geschlechts wurde sie schon immer sexualisiert und als schwächer angesehen, daher hat sie nur noch härter gekämpft. Garreth ist eher sanft, eigentlich sieht er sich nur als mittelmäßigen Heiler, aber er ist auch fest entschlossen, die Dame seines Herzens zu heiraten. Für Delmira wird er schnell zu einem treuen Freund, den sie unbedingt beschützen möchte und dem sie auch helfen will, seine Träume zu verwirklichen. Varyan ist schon lange im Schwert eingesperrt und ist natürlich sehr einsam und auch traumatisiert. Auch wenn er Delmira eigentlich sehr anstrengend findet, ist sie doch die erste Person, bei der er sich nach so vielen Jahren zum ersten Mal wohlfühlt. Nun muss er entscheiden, welchen Preis er für seine Freiheit zu zahlen bereit ist.
Dieses Buch steckt voller Spannung, großartigen Handlungssträngen und noch wundervolleren und vor allem besonderen Charakteren. Asukas Bücher sind für mich schon lange Bestandteil meines Lebens und immer wieder schafft sie es mich mit ihrem Schreibstil und den Plottwists zu umzuhauen. . . . Slow burn und forced proximity sind nur 2 tropes die dieses Buch behandelt aber genau für diese beiden tropes brenne ich! . . .
𝐌𝐨𝐨𝐧𝐥𝐢𝐠𝐡𝐭 𝐬𝐰𝐨𝐫𝐝 ist für mich ein grandioser Auftakt zu einer gefühlvollen, spannenden Reihe und Reise auf die die Leser mitgenommen werden. Eine ganz andere Beziehung zwischen Protagonistin und männlichem Prota erwartet euch hier. Aber rechnet damit, dass diese besondere Beziehung direkt ins Herz geht und auch dort bleibt. So viel Gefühl steckt hier zwischen den Zeilen… ich liebe diese beiden. Aber nicht nur die lovestory steht hier im Vordergrund sondern ebenso die spannungsgeladene Story. Asuka hat hier wieder Großes erschaffen und ich kann es von ganzem Herzen empfehlen! ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️/5 Sternen!
Der Schreibstil war super flüssig und man kam gut durch das Buch aber bei 52% war bei mir Schluss. Es passiert einfach gar nichts, außer das alle durch die Gegend reisen… ich hab mich am Ende nur noch gelangweilt und dann beschlossen, dass Buch abzubrechen
Ein sprechendes Schwert? Ein Fluch? Ein Auftrag? Eine starke Protagonistin? Ein tolles Setting? Count me in. 🥹🫶🏻🥺✨️🤍
✨️ c h a r a k t e r e ✨️ Das Besonderste an diesem Buch waren die Charaktere. Ihre Konstellation und ihre Verbundenheit, die mir ein ums andere Mal Tränen in die Augen getrieben hat ♡ Ich habe mein Herz ein klein wenig an die kleine Truppe verloren 🫶🏻🤍 Mira in ihrer vorlauten und starken Art hat mich von Seite 1 von sich überzeugt. Sie bringt alles mit, was ich mir von einer Fantasy-Protagonistin wünschen würde. Sie ist nicht auf den Mund gefallen, aber weiß was sie kann und was nicht. Sie geht an den richtigen Stellen Risiken ein und besitzt dennoch ein großes Herz 🫶🏻✨️🤍 Varyan hingegen ist alles, was ich mir von einem Fantasy Protagonist wünschen kann. Ein bisschen grummelig, ein bisschen launisch, ein bisschen neckend, ein bisschen überheblich, ein bisschen das Herz am absolut rechten Fleck ♡ Und Garrath hat ohnehin mein Herz. Er ist der Ruhepol der Truppe und gleichzeitig das Herz und die Seele, die alle drei zusammenhält. Als Einheit waren die Drei wirklich besonders ✨️🫶🏻🤍 Jeder Charakter für sich besaß eine unglaubliche Tiefe. Man hat ihre Gedankengänge und ihr Verhalten so gut verstehen und nachvollziehen können und hat mit ihnen gelitten. Diese Verbindung, die zwischen den beiden Protagonisten entstanden ist, war wirklich etwas Besonderes, das man durch die Seiten des Buches hindurch spüren konnte 🫶🏻✨️🤍
✨️ m a g i e s y s t e m / s e t t i n g ✨️ Das Setting und die Magie fand ich sehr interessant. Typische Fantasywälder und Elementarmagie. Dennoch mit Hexen und eigenen Kreaturen, die an Fae erinnern. Verschiedene Völker und Länder, die man auf den Karten erkennen kann und deren Entwicklung man im laufe des Buches näher erfährt. Krankheiten und Heilkräfte vermischen sich mit kunstvollen Seen, Gasthäusern und Wäldern 🤍🫶🏻✨️
✨️ s t o r y l i n e ✨️ Hier kommt gleichzeitig Highlight und Kritikpunkt ♡ Ich finde es WAHNSINNIG, wie man eine Verbindung erschaffen kann, die auf einem Charakter IN einem Schwert besteht. Man hört nichts außer seinen Gedanken und doch war es so echt und roh und greifbar. Varyan besaß mehr Tiefe als manch anderer Charakter, der noch einen Körper besitzt und dessen Seele nicht in einem Schwert feststeckt. Auch die Schwertkämpfe und allgemeinen Rückblicke, sowie der Aufbau rund um die Schicksalsgebundenen hat mich sehr in seinen Bann gezogen ! ╰┈➤ einziger Kritikpunkt: Ich hätte mir ein wenig mehr Handlung gewünscht. Dieses Buch ist sehr Charakter-basiert, aber ich hätte mir dennoch einen größeren Handlungsspielraum, mehr von der Reise oder mehr Interaktion mit anderen Ländern/etc gewünscht.
✨️ f a z i t ✨️ Ein Fantasybuch, das sehr charakterfokussiert ist, in dem man nur so durch die Seiten schwebt und eine tiefe Verbindung zu den einzelnen Charakteren aufbauen kann 🫶🏻🤍✨️ Ich bin bereits sehr gespannt auf Band 2 und habe Band 1 geliebt 🤍🫶🏻✨️
"Manchmal verlieben wir uns mit den Augen. Manchmal mit der Seele. Niemand kann sagen, welche Art die bessere ist."
Können wir bitte mal darüber sprechen, wie schön dieses Cover ist? Und können wir bitte auch noch darüber sprechen, wie unfassbar genial diese Geschichte ist? "Moonlight Sword - Klingenherz" ist der Auftakt einer ganz besonderen, einzigartigen und epischen High Romantasy-Dilogie von Asuka Lionera. Ich liebe ihre Bücher abgöttisch und wow, mit dieser Geschichte hat sie sich mal wieder selbst übertroffen. Was sie hier erschaffen hat, ist ganz großes Kino! Als ich die Geschichte begonnen habe, hätte ich nicht mal ansatzweise erwartet, dass sie mich so sehr überwältigen würde. Dieses Buch hat so ein krasse Sogwirkung, dass ich mich vollkommen in dieser Welt verloren habe. Atemberaubende Spannung, die kaum auszuhalten war. Zwischendurch dann die witzigen Wortgefechte zwischen Delmira & Varyan, es war so unglaublich gut. Was sich zwischen den beiden entwickelt, kann ich gar nicht in Worte fassen. Ich habe so etwas zuvor noch nie gelesen und wie Asuka diese einzigartige und intensive Verbindung mit Worten so greifbar macht, war unbeschreiblich. Sie verzaubert mit ihren Worten! Und das Seite für Seite, absolut süchtig machend. Ihre Worte liest man nicht nur, man fühlt sie. Eine Flut an Emotionen, die mich komplett übermannt hat. Und das ist es, was ich an ihren Büchern so sehr liebe. Außerdem erschafft sie immer wieder so komplexe, facettenreichen und liebenswerte Charaktere und haucht ihnen so viel Leben und Liebe ein. Man kann gar nicht anders, als sie ins Herz zu schließen und ihnen hoffnungslos zu verfallen. Delmira ist so eine starke und mutige junge Frau, eine wahre Kämpferin, die ich schnell liebgewonnen habe. Aber der wahre Star der Geschichte ist Vayran, was für ein großartiger und facettenreicher Charakter. Er hat mein Herz im Sturm erobert, zum Schmelzen gebracht und hat sich als absolute Überraschung entpuppt. Ich liebe alles an ihm. Sein Sarkasmus, seine freche Art und ich konnte absolut nachvollziehen, warum er anfangs so kalt und abweisend war, denn sein Licht ist schon lange erloschen. Und wen ich auch noch so sehr in mein Herz geschlossen habe, ist Garreth. Er ist ein Heiler, hat das Herz am rechten Fleck und ist so ein unglaublich liebenswerter Charakter. Er hat Delmira damit beauftragt, das sagenumwobene Schwert Caligram für ihn aus dem Stein zu befreien, um Prinzessin Ragna für sich zu gewinnen. Nur hat das bisher noch niemand geschafft. Und so begeben sie sich auf eine atemberaubende Reise voller Überraschungen und dabei entwickelt sich zwischen ihnen eine wundervolle Freundschaft. Was soll ich sagen, dieses Buch ist ein absoluter Pageturner, das mich nicht nur vollkommen gefangen genommen hat, das auch extrem süchtig macht und die eigenen Gefühle verrückt spielen lässt. Ich bin restlos begeistert und so verliebt in das Buch. "Moonlight Sword - Klingenherz" ist ein unvergleichlicher, epischer, fesselnder, einzigartiger und magischer Romantasy-Auftakt mit außergewöhnlichen Charakteren, der mich auf ganzer Linie verzaubern konnte und noch dazu eine wahnsinnig geniale Idee mit sich bringt. Faszinierend, fesselnd, prickelnd und voller überraschender Wendungen, die meine Gefühle auf eine Achterbahnfahrt geschickt haben. Besser geht es einfach nicht! Jahreshighlight!!!
Meinung: Tatsächlich weiß ich garnicht, wo ich anfangen soll… Als ich das Buch gekauft habe hatte ich nicht all zu hohe Erwartungen, weil mir schon andere Bücher der Autorin nicht all zu sehr gefallen haben, ich fand sie okay, aber auch nicht wirklich schlecht oder gut. Leider muss ich sagen, dass mich Moonlight Sword total enttäuscht hat, aber kommen wir erstmal zu den positiven Dingen an dem Buch: Ich liebe das Cover wirklich total und es passt richtig gut zur Geschichte! Und auch der flüssige und leicht zu lesende Schreibstil haben mir richtig gut gefallen und trugen dazu bei, dass ich das Buch total schnell beendet hatte, was mich selbst auch überrascht hat. Fangen wir erstmal mir der Story an: Leider muss ich hier sagen, dass ich sie richtig langweilig fand, denn das gesamte Buch besteht nur aus einer Reise, bei der gefühlt nur das selbe passiert: sie werden angegriffen, verletzt, gehen in irgendein altes Gasthaus, reisen wieder und dann wiederholt sich das ganze. Ich finde man hätte einfach mehr aus der Geschichte machen können als einfach nur die Reise darzustellen, um dieses Schwert auf zu hübschen. Die Sache mit dem Schwert fand ich ja sowieso ganz komisch und gewöhnungsbedürftig, denn die Protagonistin Delmira verliebt sich in einen Jungen, der durch einen Fluch in dem Schwert, steckt. Leider konnten mich die Protagonisten auch nicht all zu sehr begeistern, was letzendlich auch dazu beitrug, dass ich die Story noch lustloser und weniger begeistert gelesen habe. Ich werde den zweiten Teil auf keinen Fall lesen und erstmal auch keine weiteren Bücher der Autorin lesen.
Fazit: Moonlight Sword hat mich leider total enttäuscht. Die Story fand ich extrem langweilig, da sie sich im Grundaufbau wiederholt und einfach nichts passiert, auch die Charaktere konnten mich nicht überzeugen, da ich sie eher unsympathisch fand. Einzig durch den tollen Schreibstil und das hübsche Cover konnte das Buch bei mir punkten. Von mir gibt es keine Leseempfehlung. 2/5 ⭐️
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Das war das zweite Buch, das ich von Asuka Lionera gelesen habe und es hat mich nicht enttäuscht 😍Ich mochte Delmira direkt gern, weil mir ihre raue Art gefallen hat, wie sie sich von niemandem etwas sagen lässt. Und doch merkt man, dass da mehr dahinter steckt. Ich mag es, wie Asuka Lionera mit Klischees bricht! Auch die Handlung hat mich von vorne bis hinten fesseln können. Durch einen Auftrag von Garreth, einem Heiler, kommt Mira an das alte Schwert Caligram, das bisher keiner aus dem Stein ziehen konnte. Keiner außer ihr. Um es mitzunehmen, muss sie einen Handel mit einer Hexe abschließen, der sie daran bindet, das Schwert nach drei Monaten und drei Tagen wieder zurückzubringen… Da wusste sie noch nicht, dass das bald die schwerste Aufgabe ihres Lebens werden würde.
Einige der Plottwist habe ich zwar von Anfang an vorhersehen können, aber trotzdem hat es mich letztendlich so sehr gecatcht, dass ich dringend Band zwei brauche 😍
Mira ist eine Söldnerin auf der Suche nach Arbeit. Da kommt ihr Garreth gerade recht, der sie um etwas Unmögliches bittet. Sie soll für ihn versuchen, das sagenumwobene Schwert Caligram aus dem Stein zu ziehen, in dem es seit Jahrhunderten steckt. Tatsächlich gelingt es ihr und sie begibt sich mit Garreth, Schwert und einer körperlosen Stimme im Schwert, die dem jungen Mann Varyan gehört, auf eine abenteuerliche Reise.
Warum ich abgebrochen habe
Leider, leider konnte mich dieses Buch so gar nicht von sich überzeugen. Tatsächlich hat es mich irgendwann so gelangweilt, dass ich es abgebrochen habe. Das hatte verschiedene Gründe:
Zum einen war mir die Hauptfigur, Mira, nicht wirklich sympathisch. Sie soll rau rüberkommen, aber auf mich wirkte das viel zu gezwungen, auch weil man immer nur in ihren Gedanken zu hören bekommt, wie hart sie doch ist und wie gut sie kämpfen kann und dann doch ständig nur gerettet werden muss. Darüber hinaus verbringt man als Leser*in - auch bedingt durch die Ich-Perspektive - viel zu viel Zeit in ihrem Kopf und das ist nicht sonderlich interessant.
Dann war da die Sache mit dem Schwert. Es ist kein großer Spoiler zu verraten, dass Mira das Schwert tatsächlich aus dem Stein ziehen kann. Direkt darf sie dann Bekanntschaft mit Varyan machen. Sein Geist ist in dem Schwert gefangen. Die Beziehung zwischen Mira und Varyan ist der zweite Punkt, der mich sehr gestört hat. Sie sollen sich am Anfang nicht leiden können. Ich formuliere das bewusst so, denn jeder einzelne "Streit" zwischen den beiden wirkte genauso gezwungen, wie Miras harte Persönlichkeit. Für mich existierte zwischen den beiden überhaupt keine spürbare Chemie. Varyan sagt etwas, das wohl irgendwie provokant sein soll - er soll übrigens ganz furchtbar unsympathisch sein, was er mir auch war, aber einfach nur, weil er so nichtssagend ist. Mira ist auf Varyans Provokation hin wütend und droht damit, das Schwert (und damit ihn) irgendwo im Wald zu vergraben. Die Logiklücke: Ihr Leben hängt mehr oder weniger davon ab, dass sie das Schwert nach einer bestimmten Zeit an seinen Ursprungsort zurückbringt. Die Drohung also, das Schwert zu verscharren ergibt absolut keinen Sinn.
Zudem kann Mira nur mit Varyan sprechen, wenn sie das Schwert berührt. Aha, Problem gelöst, denkt man da als erfahrene Leserin. Aber da ist ja diese unbeschreibliche Verbindung zwischen ihr und Varyans Stimme (die ich nicht eine Sekunde nachvollziehen konnte) und deshalb hört sie sich lieber gezwungene Beleidigungen an, was zu gezwungenen Streitereien führt. Normalerweise liebe ich solchen verbalen Schlagabtausch in der Romantasy. Aber hier hat sie einfach nicht funktioniert, denn die beiden hatten überhaupt nichts, worüber sie sich hätten streiten können.
Zudem passiert in dem Roman neben diesen nervend unlogischen Sequenzen und gestellten Streitigkeiten nicht wirklich viel. Mira trauert ihrer Vergangenheit nach und freundet sich mit dem übertrieben netten und extrem unbedarften...ähm... ich muss kurz nachschauen, wie er eigentlich... ah, es fällt mir ein: Garreth. Mit Garreth freundet sie sich an und ihm öffnet sie sich Stück für Stück. Wie Garreth in dieser rauen Welt mit seiner Nettigkeit überlebt hat ist mir ein Rätsel. Eigentlich soll Mira ihn auf der Reise beschützen. Eine gute Idee, denn sie kann ja laut eigener Aussage ganz hervorragend kämpfen. Am Ende ist es dann aber doch Varyan, der ihr bei den Kämpfen aus der Patsche hilft. Natürlich, denn - ihr erratet es - er ist natürlich viiiieeelll besser als Mira. Generell und in allem.
Irgendwann habe ich es dann aufgegeben, Mira und Garreth beim durch-die-Gegend-reiten zu begleiten. Es passierte zu wenig bzw. wenn etwas passierte, wurde es auf so uninspiriert klischeehafte Weise gelöst, dass es mich kalt gelassen hat.
Wirklich sehr schade, denn eine Frau, die Kämpfen kann und sich ihr Leben lang in einer Männerwelt durchgeschlagen hat, ist an und für sich eine interessante Protagonistin. Leider hat sich herausgestellt, dass sie nur so gut ist, wie es den männlichen Protagonisten noch besser aussehen lässt.
Ich gebe es jetzt auf, die neuen Bücher von Asuka Lionera zu lesen. "Frozen Crowns" hat mich so begeistert, aber bis jetzt waren alle anderen Romane von ihr eine Enttäuschung.
Ein sehr schöner Fantasy-Auftakt! Der Schreibstil hat mir wirklich unheimlich gut gefallen, das Buch hat sich wirklich sehr flüssig lesen lassen. Das besondere an dem Buch war die Tiefe der Charaktere. Man lernt die Protagonisten wirklich sehr intensiv kennen und ich habe Delmira und Varyan über das Buch hinweg sehr ins Herz geschlossen. Es ist wirklich beeindruckend wie die Autorin es schafft eine Beziehung zu einem Schwert so intensiv zu gestalten. Die Charaktere waren wirklich super authentisch und man konnte mit jeder Seite mit ihnen mitfühlen. Mir hat über das ganze Buch hinweg nur ein wenig die Handlung gefehlt. Die „Mission“ wird zwar das ganze Buch hinweg verfolgt, ich hätte mir für ein Fantasy Buch doch noch ein wenig mehr Spannung gewünscht. Insgesamt hat mir das Buch aber gerade wegen den tollen Charakteren sehr gut gefallen und ich bin schon sehr gespannt auf Band 2! (4,5 ⭐️)
⚔️Manchmal ... verlieben wir uns mit den Augen. Manchmal mit der Seele. Niemand kann sagen, welche Art die bessere ist.⚔️
Klingenherz ist das erste Buch, welches ich von Asuka Lionera gelesen habe und ich wurde nicht enttäuscht.
Wer hätte schon damit gerechnet, dass gerade Mira, eine einfache Söldnerin, das sagenumwobene Schwert Caligram aus dem Stein ziehen kann und dass das Schwer dann auch noch mit ihr spricht, sie auf jeden Fall nicht. Sonst hätte sie den Auftrag des Heilers Garreth bestimmt nicht so leichtfertig angenommen. Denn die Stimme aus dem Schwer kostet sie einige Nerven, doch wieso kann sie trotzdem nicht die Finger vom Schwer lassen, um sie weiterhin zu hören...
Mira ist eine richtig coole Protagonistin und ich mochte es, wie stark sie ist. Sie war mir durch ihre eher ruppige Art gleich sympathisch. Aber auch Varyan mochte ich, die beiden geben ein tolles Gespann ab. Bissige Dialoge gibt es hier einige, aber im Verlauf der Handlung ändert sich die Beziehung zwischen den beiden, und zwar schön langsam, was mir sehr gefallen hat.
Die Story hatte mich sogleich gecatcht und ich habe die ersten 200 Seiten verschlungen, dann stagnierte es etwas für mich, weil die Handlung auf der Stelle stand, dafür wurden die Charaktere weiter gezeichnet. Ich muss aber dazu sagen, ich bin kein Fan von Reisegeschichten und hier haben wir eine lange Reise, aber trotzdem mochte ich die Story echt gerne und das heißt schon was😅
Die Idee mit dem Schwer fand ich richtig toll und war auch mal etwas anderes. Ich meine, wann habt ihr zuletzt ein Buch gelesen, in dem sich jemand nur in eine Stimme verliebt, weil der Geist der Person in einem Schwer gefangen wurde? 🤷🏻♀️Eine wirklich erfrischende Idee.
Ich bin richtig gespannt auf Band 2 und wie es weiter geht.
Fazit: Wer Lust auf eine Romantasy Dilogie mit Excalibur Vibes, zwei facettenreichen Protagonisten, einem schönen lockeren Schreibstil und einer Slow Burn Liebesgeschichte hat, ist hier genau richtig 4,5 Sterne
Ein romantisches Excalibur-Retelling, das sowohl enemies-to-lovers, slow burn und forced proximity beinhaltet. Ich mochte die Geschichte und vor allem die Figuren sehr, allem vorab die verbalen Schlagabtäusche zwischen Mira und Varyan. Ab und an zieht sich die Story, weil nicht wirklich etwas passiert und sie sich auf die Liebesgeschichte und Dialoge fokussiert. Trotzdem fand ich das Buch gut und bin gespannt auf Teil 2!
Edit: Je mehr ich über das Buch nachdenke, desto mehr ärgert es mich, dass Mira als so tough und stark dargestellt wird, aber ihr immer wieder geholfen werden muss. Deswegen verringere ich von 4 auf 3 Sterne.
Asuka Lioneras Schreibstil konnte mich mal wieder von Anfang an begeistern. Ich habe mich zwischen den Seiten verloren und bin in eine neue Welt abgetaucht, die nicht nur Schönheit und Magie verspricht, sondern auch Tod und Gefahren. Die Emotionen, die sich langsam aber stetig durch das Buch hinweg aufbauen waren wirklich unglaublich und die Sensibilität, mit der hier mit gewissen Thematiken umgegangen wird, war einfach wunderschön.
Delmira mochte ich von Beginn an sehr gerne - sie ist eine unglaublich starke Protagonistin, die bereits viel durchmachen musste und sich dennoch nicht unterkriegen lässt. Ganz im Gegenteil sogar, sie steht für diejenigen ein, die sie in ihr Herz geschlossen hat und vergisst sich selbst darüber. An der ein oder anderen Stelle wollte ich sie ein wenig schütteln, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sie im nächsten Band einige Dinge klarer sehen wird und hoffe auf mein Happy End. Und an Varyan habe ich ein wenig (sehr) mein Herz verloren. Er ist nicht der typische Held, sondern zuerst nur eine Stimme und dieses Konzept war genial. Ich habe mich mit jedem Satz und anschließend auch mit jeder seiner Handlungen mehr in ihn verliebt und möchte ihn am liebsten in meine Arme schließen. Seine Vergangenheit und auch seine Gegenwart/potenzielle Zukunft (ich hoffe nicht, dass sich meine Vermutungen bewahrheiten werden) haben mir das Herz gebrochen. Die Beziehung der beiden war wundervoll gelöst und die Dynamik zwischen ihnen der absolute Hammer! Die Idee, dass Varyan in diesem Schwert ist und nur so mit Delmira kommunizieren kann hat mir an vielen Stellen das Herz gebrochen und mir die Tränen in die Augen getrieben. Ich habe es geliebt, wie die beiden füreinander da waren, ohne wirklich da zu sein, wie sie sich angenähert und gesehen haben, ohne einander in die Augen zu schauen. Ich habe jede einzelne Minute geliebt, der Witz zwischen ihnen, die Tiefgründigkeit und vor allem auch die Verbundenheit (ich habe eine sehr starke Vermutung und hoffe sehr, dass sie sich bewahrheiten wird). Außerdem mochte ich den kleinen Einschub von spicy-time... sogar sehr! Auch die Nebencharaktere, vor allem Garreth und eine gewisse Hexe (ich habe irgendwie noch Hoffnungen für die beiden, haha) haben es mir ebenfalls sehr angetan - die schöne und platonische Freundschaft zwischen ihm und Delmira konnte mich absolut überzeugen, auch wenn ich ihm gegenüber besonders am Anfang sehr skeptisch war.
Die Handlung fand ich ebenfalls sehr sehr gelungen! Man könnte behaupten, dass durch das Buch hinweg immer wieder dieselben Dinge geschehen und ja, das mag vielleicht so sein - ABER mir war zu keinem Zeitpunkt langweilig, ganz im Gegenteil. Man hat die Welt durch die Augen von Delmira kennengelernt, hat angefangen das Magiesystem zu verstehen und die Reise miterlebt. Das Ende kam mehr oder weniger sehr überraschend, weil ich wirklich mit vielem gerechnet habe, aber nie-nie-niemals mit dieser Art der Umsetzung. Ich muss unbedingt wissen, wie es weitergeht und werde mein Herz schonmal vorsorglich auf Schmerz vorbereiten.
Fazit
Somit komme ich auf 4 von 5 Sterne. Ich habe mich wirklich Hals über Kopf in die Geschichte von Delmira & Varyan verliebt - für jeden Romantasy-Liebhaber ist "Monnlight Sword - Klingenherz" ein absolutes Muss! Es ist spannend, voller Magie und kann jedoch vor allem auch durch die Freundschaften und Gefühle zwischen Delmira & Varyan überzeugen. Ich freue mich riesig auf Band 2 und kann es kaum abwarten, bis ich ihn in den Händen halten kann!
Zu allererst möchte ich mich bei NetGalley und dem Planer Verlag für das eLeseexemplar bedanken.
Ich bin schon eine ganze Weile um »Moonlight Sword – Klingenherz« von Asuka Lionera herumgeschlichen und als ich es auf Netgally entdeckt habe, musste ich es einfach anfragen.
Da ich schon einige andere Werke von Asuka gelesen habe, war mir ihr fesselnder Schreibstil bereits bekannt und konnte mich auch diesmal wieder in seinen Bann zeihen.
Als großer Fan von Kriegerinnen, mochte ich Demira direkt von der ersten Sekunde an und auch Varyan mochte ich von Anfang an. Die Schlagabtausche der beiden waren immer wieder urkomisch und ich konnte die Verbindung zwischen den beiden fast schon sehen.
Was mir den Lesespaß etwas verdorben hat, war die Vorhersehbarkeit der Plottwists; kaum einen hab ich nicht fast genau so kommen sehen, wie er eingetroffen ist. Das ich dennoch weitergelesen habe, lag hauptsächlich an dem wirklich fesselnden Schreibstil.
Alles in allem ist Band 1 der Moonlight Sword Dilogie ein toller Paigeturner, der mich zwar fesseln, aber nicht so richtig begeistern konnte. Wer gern eine tolle Geschichte über eine ganz eigene Verbindung zwischen den Protas lesen möchte, ist mit »Moonlight Sword – Klingenherz« an der richtigen Adresse.
Ich liebe alle Bücher von Asuka, aber hier hat sie wieder mal ein wahres Meisterwerk geschrieben. Ich liebe einfach alles daran. Die Story ist unfassbar spannend und fesselnd und die Charakter sind einfach bombastisch ausgearbeitet.
Delmira ist eine Söldnerin, und hat es dabei als Frau nicht immer leicht. Als sie bei einem Auftrag gemeinsam mit Garreth, das sagenumwobene Schwert Caligram aus einem Stein befreit, geht ihre Reise erst so richtig los. In das Schwert verbannt ist Varyans Geist. Nur Delmira kann ihn hören und zu Beginn fliegen die Fetzen.
Ich fand diese andere Art einer Liebesgeschichte wirklich beeindruckend. Wenn man jemanden die ganze Zeit in seinem Kopf, in seinen Gedanken hat, kann man sich da verlieben? Ohne den anderen zu sehen und zu spüren? Wir werden sehen wo die Reise der beiden noch hingeht, ich bin schon sehr gespannt.
Gegen Ende wird es einfach nur schockierend, auch wenn man damit schon die ganze Zeit gerechnet hat. Ich brauche sofort den nächsten Teil.
Angenehmer Schreibstil, stimmiges Worlbuilding, eine charakterstarke Protagonistin, dazu ein wunderschönes Cover und eine ebenso ansehnliche Innengestaltung. Der Beginn der Geschichte erinnert in einem Punkt an die Legende von Excalibur, was vermutlich von der Autorin beabsichtigt ist. Solche Parallelen finde ich in Fantasy-Geschichten immer ganz schön, solange die Story trotzdem ihren eigenen Weg nimmt, was in Band 1 von „Moonlight Sword“ definitiv der Fall ist. Leider war’s das auch schon mit dem Lob. Was stark begonnen hat, verlor leider schnell an Geschwindigkeit und Reiz. Nach weniger als dem ersten Drittel zog sich die Geschichte sehr in die Länge und für meinen Geschmack passierte einfach viel zu wenig. Ich hatte das Gefühl, auf der Stelle zu treten. Generell konnte der erste Teil der Dilogie nicht gerade mit Handlungsvielfalt glänzen. Auch die „Beziehung“ der Protagonistin Delmira zu dem im Schwert Caligram eingeschlossenen Prinzen Varyan war mir eher suspekt und konnte mich bis zum Schluss weder berühren, noch überzeugen. Das Ende fand ich nicht besonders überraschend und eher unspektakulär. Hat leider nicht wirklich Lust auf mehr gemacht.
Delmira ist einfach cool. Ich mochte sie sehr und irgendwie auch Garreth. Er war einfach herrlich unkompliziert, beide wussten, was sie wollen, aber sie waren doch trotzdem so freundlich zueinander und haben eine Beziehung zueinander aufgebaut. Das mochte ich irgendwie am meisten. Aber auch so gefiel mir die Story gut. Mit der Reise, die Delmira und Garreth machen, haben wir immer einem schönen roten Faden, dem wir folgen können, und nebenbei haben wir mit Delmiras Unterhaltungen mit Varyan definitiv eine Menge zum Schmunzeln. Ich hoffe ja, dass wir exakt diese kleinen Diskussionen auch im zweiten Band noch sehr oft sehen dürfen. Die Idee mit dem Schwert und dem Fluch fand ich einfach cool. Irgendwie hat es dem Buch auch das gewisse Etwas verliehen, dass eine Figur eben ein Schwert ist und dementsprechend natürlich eine gänzlich andere Dynamik herrscht. Den Schreibstil von Asuka Lionera mag ich immer wieder. Ich schaffe es dann irgendwie, durch die Seiten zu fliegen und lese gut und gerne eines ihrer Bücher mal am Stück. Ihr versteht also hoffentlich, warum ich mich auf Band 2 schon sehr freue.
Leider konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen 😕 Der Schreibstil ist super angenehm und ich war am Anfang sofort in der Geschichte drin. Mira war mir als Heldin direkt sympathisch und ich hab sie auf ihren Weg sehr gerne begleitet. Aber auch Gerreth und Varyan waren interessante Charaktere von denen ich gerne mehr erfahren wollte. Dennoch konnte ich zu keinen der drei eine richtige Verbindung aufbauen und konnte demnach bei den Ereignissen auch nicht großartig mitfiebern 😕 Zudem wurde mir die Liebesgeschichte irgendwann ein wenig zu weird und abgedreht, obwohl ich es der Autorin hoch anrechne, dass sie hier etwas geschaffen hat was abseits der 0815 Romanzen ist. Dennoch war mir das mit dem gegenseitigen berühren im gleichen Körper zu weird 🙈 Das Highlight für mich waren definitiv die beiden Synchronsprecher von Mira und Varyan. Viola Müller spricht Mira so facettenreich. Sven Macht ist einfach nur mega hot 🔥 und ich hätte zerfließen können 🥵❤️ Alles in allem war es nett für zwischendurch und ich werde den 2. Teil auch noch hören .
Wieder eine sehr gelungene Geschichte. Mir haben die Wortwechsel der beiden Protas sehr gefallen und auch der Aufbau der Beziehung ist spannend und interessant gestaltet. Die Umsetzung fand ich gelungen.
Bei 82% abgebrochen, weil a) meine bookbeat Zeit zu Ende ist und b) es mich auch einfach nicht gecatcht hat... Es war okay nebenbei zu hören, aber eigentlich auch schade um meine Hörbuchstunden. Ich habe lange gebraucht, um mich an die Protagonisten zu gewöhnen und muss sagen, dass je weiter ich im Buch kam, desto mehr wurde ich auch etwas verwirrt, auch von den characters traits...
Ich habe das Buch gerne gelesen und wollte unbedingt wissen, ob Mira und Varyan einen Weg aus ihrer Situation finden. Die Gefühlswelt der Protas wurde sehr glaubhaft transportiert. Man erfährt durch die vielen Dialoge, aber auch Gedanken unheimlich viel über die Beiden und ich fand die Entwicklung der sich anbahnenden Anziehung zu tieferen Gefühlen hier perfekt. Für meinen Geschmack drehten sich die Gedanken manchmal zu sehr im Kreis und es hätten ein paar weniger Wiederholungen sein dürfen. Aber abgesehen davon hat die Autorin hier eine wunderbare phantastische Welt geschaffen mit liebevoll gezeichneten Protas und einem bildhaften und angenehmen Schreibstil. Dies ist mein 6. Buch der Autorin. Ich mag ihren Stil total gerne.
Die Söldnerin Delmira nimmt nahezu jeden Auftrag an. Selbst den des Heilers Garreth, für den sie das sagenumwobene Schwert Caligram aus dem Stein befreien soll. Als es ihr tatsächlich gelingt, geht sie nicht nur einen gefährlichen Handel mit einer Hexe ein, sondern vernimmt auch eine längst in Vergessenheit geratene Stimme, der sie sich nicht mehr entziehen kann … Varyans Geist fristet sein Dasein seit Jahrhunderten in der Klinge des magischen Schwerts. Darin gebannt durch einen grausamen Fluch – bis sanfte Hände ihn plötzlich zurück ins Licht führen. Ein Licht, mit dem er niemals mehr gerechnet hätte … Gelingt es den beiden, das Schicksal selbst zu überlisten und sich gegen den Willen der Götter zu stellen? Quelle: goodreads.com
Meinung:
Ungeduldig wippe ich auch Vaters Schoß hin und her.
Das Cover it wunderschön und echt genial, sehr passend zum Inhalt.
Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt gut und flüssig zu lesen. Ich mag es sehr gerne, dass man aus Sicht von Delmira und Varyan liest, dadurch lernt man beide Charaktere besser kennen. Wie immer sind die Beschreibungen sehr bildhaft und ich konnte mir alles super vorstellen.
Zu Beginn lernt man Delmira kennen, die von einem Fremden, Garreth angeheuert wird um ihn auf seiner Reise zu beschützen. Er möchte das berüchtigte Schwer Caligram holen, damit er seine Prinzessin heiraten kann.
Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Durch den Schreibstil kam ich schnell in die Geschichte rein und Mira war ein sehr sympathischer Charakter. Es wird recht bald erklärt, wie die Welt funktioniert, was es mit Caligram auf sich hat und auch warum Mira in diesem Gasthaus ist. So hat man bereits die Grundlagen um das Buch zu genießen.
Delmira, oder kurz Mira, war mir sehr sympathisch. Am Anfang mochte ich sie noch nicht so gerne, da sie ein bisschen arrogant und selbstbezogen wirkte, aber das hat sich zum Glück schnell geändert. Ich fand es schön zu beobachten, wie sie sich Varyan und Garreth gegenüber öffnet und somit andere Leute in ihr Leben lässt. Besonders Garreth hat sie es zuerst nicht leicht gemacht.
Ach Garreth, ich lieb den total, weil er in manchen Situationen so unbeholfen ist und auch ein wenig tollpatschig rüber kommt. Aber als er dann erzählt hat, wieso er Caligram holen will, hatte er mich. Seine Hingabe für die Prinzessin und seine Entschlossenheit, sein Ziel zu erreichen, haben mich beeindruckt und ich habe ihn danach in mein Herz geschlossen.
Der Dritte Hauptcharakter ist Varyan. Ihn lernt man erst mit der Zeit besser kennen, obwohl man als Leser schnell weiß, wer er ist. Zuerst wirkte er sehr arrogant und egoistisch auf mich, aber er hat sich bald geändert. Je besser er Mira kennen gelernt hat, desto mehr hat sich seine ganze Einstellung gewandelt. Ich weiß nicht, wie man Varyan nicht mögen kann, denn besonders ein Kapitel gegen Ende zeigt, wie sehr er lieben und fühlen kann.
Die Geschichte selbst besteht eigentlich nur aus einer langen Reise. Einmal um Caligram zu holen und dann um Caligram zur Prinzessin zu bringen. Trotzdem wurde das Buch für mich nie langweilig, da man viel über das magische Schwert liest und auch die zwischenmenschlichen Beziehungen eine große Rolle spielen. Alle drei Charaktere machen eine große Entwicklung durch, Mira verändert sich wahrscheinlich am meisten, und das Buch lebt einfach davon.
Vielleicht mag sich eine Reise nicht spannend anhören, aber es gibt immer wieder Gefahren auf dem Weg, dadurch gibt es auch spannende und actionreiche Szenen. Dann sind da noch die Rückblicke und die Erzählungen über die Hexen, die ebenfalls für Spannung sorgen. Man muss also keine Bedenken haben, dass hier nur durch die Gegend geritten wird, denn das ist nicht der Fall.
Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, die sich aber langsam entwickelt. Zuerst habe ich mich gefragt, wie das funktionieren kann, aber die Autorin hat das alles so geschickt gemacht, dass ich keinerlei Zweifel an der Liebe der beiden habe und hoffe, dass irgendwann richtig zusammen sein können. Außerdem gibts ja auch noch die Schwärmerei von Garreth für die Prinzessin, alle die Liebe suchen sind alos gut bedient.
Gegen Ende wurde dann alles intensiver. Es baute sich so viel Spannung (auf verschiedene Weisen) auf, dass ich es fast gar nicht mehr aushalten konnte. Ich hatte echt Angst, dass irgendwas ganz Schlimmes passiert und habe bei den letzten dreißig Seiten gehofft, dass es doch nicht so kommt, aber die Autorin hat mich überrascht, indem sie den Leser eigentlich ein ziemlich schönes Ende mit Cliffhanger beschert hat.
Fazit:
Insgesamt ist es ein eher ruhiges Buch, das im Prinzip auf einer langen Reise besteht und doch wurde es zu keinem Zeitpunkt langweilig. Man lernt so viel über Varyan, seine Vergangenheit und die Magie in dem Land, dass man immer Neues entdecken kann. Gegen Ende hatte ich schon Angst vor dem großen Cliffhanger, aber hier war es tatsächlich ein sehr schöner Cliffhanger und ich freue mich schon mega auf Band zwei!
Asuka Lioneras Bücher sind schon oft in mein Bücherregal eingezogen, wobei ich merke, dass mir ihre NA-Bücher immer etwas besser als die YA-Bücher gefallen. Sie alle lesen sich jedoch super schnell und einfach, ohne dass die Geschichte an sich etwas einbüßt. Diese Reihe war dabei etwas Schönes und Besonderes, auch, wenn mir andere Reihen bisher besser gefallen haben.
Inhalt:
Schon lange besitzen Menschen keine Magie mehr. Das tun lediglich die Nachfahren der Götter, die Hexen, sowie deren Kinder die Priesterinnen, welche jedem in seinem 16. Lebensjahr eine Prophezeiung gewähren. Zudem breitet sich der Rote Tod, eine Plage, aus, welche vielen Menschen das Leben nimmt und die Ödnis dadurch vergrößert - ein karges Stück Land ohne Leben. Vor langer Zeit gab es zudem einen Prinzen, dessen Name durch die vielen Jahre verlorengegangen ist, welcher einst mit dem mächtigen Schwert Caligram alle vier Reiche unter sich einte. Als er jedoch auf mysteriöse Art und Weise verschwand, teilten sich die Reihe wieder und sein legendäres Schwert kehrte in den Besitz der Seehexe zurück.
Zusammenfassung:
Delmira ist als Söldnerin knapp bei Kasse. Sie sucht nach ihrem Schicksalsgebundenen, welcher sie verlassen hat und ohne welchen sie sich einfach nicht mehr ganz fühlt. Vor der Grenze zu Lerthau rastet sie in einem Gasthaus, da ihr das Geld zur Überreise fehlt. Da trifft sie auf Garreth, welcher sie nicht nur vor dem wütenden Wirt rettet der seine Miete haben will, sondern auch als seine Leibwächterin anheuern möchte. Zudem soll sie versuchen, das Schwert Caligram aus dem Stein zu ziehen, da Garreths wahrscheinliche Schicksalsgebundene nur denjenigen heiraten wird, der ihr das Schwert bringt. Dies gelingt Delmira dann unerwartet auch, wobei sie das Schwert auch hören kann. Varyan, welcher sich darin befindet, kann zu ihr sprechen und Delmira geht mit der Seehexe einen Handel ein, das Schwert für 3 Monate auszuborgen. Unterwegs werden sie von einigen alten Bekannten angegriffen (Korven, einem Knappen der mit Delmira zusammen die Ausbildung bei ihrem Lehnherren genoss), welche ihr Caligram entwenden wollen, doch Mira schafft es das Schwert zu beschützen. Beim ersten Mal lässt sie ihn noch entkommen, doch beim zweiten Angriff tötet sie ihn dann. Im Herzholzhain wird das Schwert schließlich restauriert und sie erhält die Erdmagie von der dort lebenden Hexe und erfährt auch mehr über die Ödnis. Dann machen sie sich auf in das Königreich von Garreths Angebeteten, Valencia, wobei auf dem Weg in einem Gasthaus Varyan zum zweiten Mal sein Schwert verlässt.
Meinung:
Bei diesem Buch handelt es sich um den ersten Teil einer Dilogie und das merkt man auch. Es fehlte für mich zum Ende hin ein richtiger Höhepunkt und den Cliffhanger, wo Varyan das zweite Mal aus dem Schwert entsteigt, fand ich etwas ungünstig gewählt, habe jedoch glücklicherweise schon den zweiten Band direkt bei mir. Dennoch werde ich den ersten Band für sich alleinstehend bewerten.
Der Weltenaufbau ist leicht und schön in die Geschichte verwoben, vor allem die Idee mit den Prophezeiungen hat mir gut gefallen. Was mir jedoch bei dem Buch aufgefallen war, ist, dass relativ wenig geschieht. Spannung entsteht hier und da bei einigen Kämpfen, wobei es auch zweimal Korven war und es beim zweiten Mal einen faden Beigeschmack hatte, da Delmira ihn erneut am Leben gelassen hätte, wenn er sie nicht angegriffen hätte. Mir persönlich geschah es zu wenig, doch das ist nur meine Meinung!
Dieses Buch legt definitiv mehr Wert auf seine Charaktere, was aber keinesfalls schlimm ist. Varyan hat es mir am Anfang nicht leicht gemacht ihn zu mögen, doch auch seine überhebliche Art wurde irgendwann lockerer und ich konnte ihn doch ins Herz schließen. Was ich wirklich erstaunlich fand, war wie nahbar er erschien, obwohl er die meiste Zeit in seinem Schwert eingesperrt blieb. Das hat die Autorin wirklich hervorragend gelöst!
Delmira erschien mir mit ihren Sorgen auch sympathisch und Garreth war sowieso die reinste Seele von allen. Die Story ist eher ruhig, für mich also ein Buch zum Entspannen und Gutfühlen.
Der Schreibstil war wie immer sehr angenehm. Bei jedem einzelnen von Asukas Büchern fällt es mir nicht schwer, mich auf die Geschichte zu konzentrieren, denn sie schreibt verständlich und in einem sehr angenehmen Tempo.
Zum Ende hin kann ich nur sagen, dass ich mir sicher bin, dass die Reihe sich mit dem zweiten Band deutlich verbessern wird. Es gibt noch viele Plotpunkte, die gelöst werden müssen und welche im ersten Band stets im Hintergrund erwähnt wurden, vor allem Delmiras Schicksalsgefährte Batur und Garreths Angebetete Ragna, und darauf freue ich mich bereits.
Manchmal greift man zu einem Buch, weil es schon viel zu lange ungelesen auf der TBR liegt – und wird dann vollkommen abgeholt. Klingenherz war für mich genau so ein Buch. Die anfängliche Skepsis, ob eine Geschichte mit einem Schwert als zentralem Protagonisten wirklich funktionieren kann, war schnell vergessen. Asuka Lionera beweist hier eindrucksvoll, dass ungewöhnliche Konzepte nicht nur tragfähig sind, sondern der Geschichte sogar eine besondere emotionale Tiefe verleihen können.
Im Zentrum steht Delmira, eine Protagonistin, die wohltuend mit klassischen Fantasy-Klischees bricht. Sie ist weder zierlich noch geheimnisvoll-adelig, sondern eine ausgebildete Ritterin mit muskulösem Körper, klaren Prinzipien und einer rauen Direktheit. Besonders stark fand ich ihren inneren Konflikt mit ihrem Geschlecht: Mira ist überzeugt, dass sie als Frau niemals wirklich als Ritter ernst genommen wird. Sie versteckt ihren Körper, verflucht dessen Sichtbarkeit und versucht, sich einer Rolle anzupassen, die ihr Schutz verspricht, sie aber gleichzeitig einengt. Dieser Aspekt wird sensibel, glaubwürdig und ohne Sensationslust erzählt und macht Mira zu einer der greifbarsten Fantasy-Figuren, die ich in letzter Zeit gelesen habe.
Garreth bildet dazu einen spannenden Gegenpol. Als Heiler ohne Kampferfahrung ist er freundlich, loyal und von einer fast schon stillen Stärke geprägt. Auch er ist auf der Suche nach seinem Schicksalsgebundenen – der Prinzessin von Valencia –, und genau diese Suche führt ihn zu Mira. Besonders mochte ich, dass Garreth nicht als klassischer „nutzloser Sidekick“ dargestellt wird. Seine emotionale Unterstützung, seine Loyalität und seine Menschlichkeit machen ihn zu einer wichtigen Säule der Geschichte. Zwischen ihm und Mira entwickelt sich eine echte Freundschaft, die der Handlung viel Wärme gibt.
Das Herzstück der Geschichte ist jedoch Varyan – der Prinz, dessen Geist im Schwert Caligram gefangen ist. Was auf dem Papier leicht gimmickhaft wirken könnte, entfaltet sich im Roman als überraschend vielschichtige Figur. Varyan ist abweisend, rechthaberisch und oft sarkastisch, doch unter dieser Oberfläche verbirgt sich Schmerz, Angst und Schuld. Seine Vergangenheit, der Handel mit der Seehexe und die grausame Strafe machen ihn tragisch und nachvollziehbar zugleich. Besonders berührend ist, dass er Miras Berührungen genießt, weil sie frei von Besitzanspruch oder Gier sind – ein Detail, das seine Isolation umso deutlicher macht.
Das Worldbuilding ist klar strukturiert und dennoch reich an Details. Die vier Reiche, allen voran das hungernde Bellvor und das fruchtbare Lerthau, setzen starke Kontraste. Die Hexen mit ihren Elementen, der Rote Tod und die daraus entstandene Ödnis sowie das religiöse Konzept der Schicksalsgebundenen geben der Welt Tiefe und kulturelle Schwere. Schicksal ist hier keine romantische Idee, sondern ein gesellschaftliches Dogma – und genau das macht die Konflikte so spannend.
Auch der Plot überzeugt durch eine gelungene Mischung aus klassischer Quest und emotionaler Eskalation. Was als einfacher Auftrag beginnt – ein Schwert aus dem Stein zu ziehen –, entwickelt sich schnell zu einer Geschichte über freien Willen, Schuld, göttliche Ordnung und Selbstbestimmung. Besonders stark ist, dass Spannung nicht nur durch äußere Gefahren entsteht, sondern durch moralische Entscheidungen. Varyans bewusste Irreführung aus Angst vor weiterer Qual verleiht der Handlung Grauzonen, die man als Leser*in nicht einfach verurteilen kann.
Der Romance-Anteil ist dabei überraschend intensiv. Wer glaubt, eine Geschichte über ein Schwert könne keine echte Romantik enthalten, wird hier eines Besseren belehrt. Die emotionale Annäherung ist langsam, organisch und lebt von Vertrauen, Gesprächen und Nähe – nicht von schnellen Gesten. Gerade diese Zurückhaltung macht die Beziehung so wirkungsvoll.
Der Schreibstil ist eine absolute Stärke. Die Seiten fliegen nur so dahin, ohne dass Tiefe oder Atmosphäre verloren gehen. Dialoge wirken lebendig, Emotionen kommen an, und selbst ruhigere Passagen tragen die Geschichte mühelos. Das Ende schließlich ist ein klassischer, schmerzhafter Cliffhanger – genau an der Stelle, an der man unbedingt weiterlesen will. Dass es sich um eine abgeschlossene Dilogie handelt, ist hier wirklich ein Segen.
Klingenherz ist für mich ein echtes Fantasy-Highlight: mutig im Konzept, stark in den Figuren, emotional, spannend und hervorragend umgesetzt. Ein Buch, das zeigt, wie frisch klassische Fantasy sein kann, wenn man bekannte Elemente neu denkt.
~Einen Menschen zu töten, ist keine Tat, die gelobt werden sollte, ganz gleich wie notwendig dieser Schritt war. Ich musste mich verteidigen, aber ich werde diesen Moment nicht genießen. ~ --- Bewertung Insgesamt:⭐️⭐️⭐️⭐️,25 Inhalt (Storyline & Charaktere):⭐️⭐️⭐️⭐️,75 Schreibstil:⭐️⭐️⭐️,5 Cover & Design: ⭐️⭐️⭐️⭐️,75 --- Am Anfang fiel es mir etwas schwer, in die Geschichte hinein zu finden. Weder die Welt noch Delmira sagten mir besonders zu, aber dann kam Garreth und die Mission und ich war gefesselt. Garreth, Delmira und auch Varyan auf ihrer Reise zu begleiten hat mir mega viel Spaß gmeacht. Manchmal ist zwar nicht ganz so viel passiert, aber das war keinenafalls langweilig, sondern schuf Raum für die Charaktere und ihre Beziehungen. Der Story konnte ich sehr gut folgen, aber trotzdem konnte sie mich auch noch überraschen und erregte Spannung in mir. Auch das Ende gibt mir Rätsel auf, die mich dazu bringen, die Charaktere zu hinterfragen und ich würde am liebsten sofort mit dem zweiten Teil starten.
Erst dachte ich, dass ich Delmira nicht mögen können würde und sie so gar nicht ist wie ich. Schnell musste ich aber feststellen, dass ich mich geirrt hatte. Schon nach kurzer Zeit habe ich sie verstanden und gefühlt. Garreth hat mivh ab der ersten Sekunde von sich überzeugt, er ist das, was jede Geschichte braucht. Seine jnd Delmiras Freundschaft ist absolut besonders und ich liebe, mit welcher Fürsorge die beiden sich behandeln. Auch wenn Varyan vielleicht anfangs unfreundlich scheint, hat er doch etwas, wegen dem ich ihn mochte. Mit der Zeit konnte ich auch ihn immer verstehen und er ist mir wie die anderen auch sehr ans Herz gewachsen. Besonders die Gespräche zwischen ihm und Mira sind amüsant, aber auch tief. Die Chemie zwischen ihnen stimmt einfach. Ich hoffe sehr, dass sie beide bekommen werden, was sie verdienen.
Was ich auch toll finde ist, wie Asuka Lionera die Beziehungen beachreibt. Auch wenn die Verbindung zwischen Varyan und Delmira bielleicht erstmal sehr absurd zu sein acheibt, ist sie doch absolut greifbar. Dazu ist es absolut anschaulich beschrieben, wie sich ihre Beziehung langsam entwickelt und mir gefält, dass sie genügend Zeit bekommen. Asuka schafft es, dass ich eine gewisse Nähe zu allen Charakteren fühle und sie auch dadurch, dass sie alle eine Stimme bekommen, sehr verstehe. Auch wenn ich anfangs etwas Zeit brauchte muss ich sagen, dass die Sprache perfekt zum Setting der Geschichte passt und mich somit auch sehr überzeugen konnte. Was mich aber leider nicht überzeugte, war die Zeitform des Schreibstils. In dieser Geschichte störte mich das Präsens sogar noch mehr, als sonst. Ich weiß nicht genau warum, aber irgendwie konnte ich mich außerdem oft nicht wirklich auf die fantastische Geschichte konzentrieren und ich bin abgeschweift, auch wenn ich eigentlich jedes Wort einsaugen wollte.
Alles in allem muss ich trotzdem sagen, dass ich »Moonlight sword - Klingenherz« und vor allem die Charaktere, ihre Tiefe und die Verbindungen zwischen ihnen, sehr liebe. Ich fühle mich ihr einfach sehr verbunden und finde toll, wie viel Platz das Zwischenmenschliche in der Geschichte bekommt. Es fällt mir schwer, die Geschichte jetzt erst einmal gehen lassen zu müssen. Meine einzige Kritik ist eigentlich die Zeitform und die Tatsache, dass ich abgeschweift bin. Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, der besonders viel Wert auf Charaktertiefe legt und Lust hat drei unglaubliche »Freunde« auf einer Reise voller toller Magie zu begleiten, denn auch diese konnte mich überzeugen.