Seit zwei Jahrzehnten ist Christian Wehrschütz als Korrespondent am Balkan und in der Ukraine unterwegs, immer nah am Geschehen und mit dem Herzen bei den Menschen. Hier erzählt er, wie seine Beiträge zustande kommen und wie wichtig sein Team ist, das ihn bei schwierigen oder gefährlichen Unternehmungen unterstützt. Fahrer, Sekretärinnen, Kameraleute und Cutter – ohne sie könnte Christian Wehrschütz nicht auf seinem Niveau berichten. Die außergewöhnlichen Einblicke in die oft verwirrenden Situationen in Kriegsgebieten verdanken wir einer besonderen Leistung des Korrespondenten: Er lernt die Landessprache seiner Länder, aus denen er berichtet – und kommt auf diese Weise zu Informationen, die kaum ein anderer erhält.
Ganz nett geschrieben. Mehr aber leider nicht. Hatte mir mehr kulturelle Infos erhofft zu Balkan und zur Ukraine. Aber so ist es eher ein kleines Anekdotenbuch- trotzdem lesenswert. Verärgert bin ich nur über den Buchband an sich. Die Seiten sind viel zu steif und es läßt sich dadurch schlecht halten. Für den Preis (27 €) eine Frechheit
Ein sehr persönliches Buch mit vielen unterhaltsamen Anekdoten und Hintergrundwissen über die Tätigkeit eines Korrespondenten. Bedauerlich zu lesen ist, wie die Entwicklungen in der Ostukraine seit 2014 in der öffentlichen Wahrnehmung so untergegangen sind..