À Meersburg, sur les rives du lac de Constance, en 1917, la jeune Helena et ses soeurs regardent le Lindenhof, le grand domaine familial, avec une certaine nostalgie. Trois ans de guerre ont laissé des traces. Les chambres d'amis sont vides, le jardin autrefois magnifiquement fleuri dépérit, tandis que Gustav, le père, est au front et que la mère, Elisabeth, règne sur les lieux d'une main de fer. Mais malgré les temps difficiles, Helena ne peut pas abandonner de donner une nouvelle vie où elle a tant de merveilleux souvenirs d'enfance. Le transformer en un bel hôtel pourrait lui redonner son lustre d'antan... Lorsqu'un jeune noble russe fuyant la Révolution d'octobre loue une chambre au Lindenhof, Helena reprend courage. Le bel inconnu a une aura intrigante mais son visage est marqué par la vie. Et alors qu'ils se rapprochent peu à peu, Helena comprend que leur hôte dissimule un secret. Quelque chose qui va également bouleverser sa vie à tout jamais...
"Töchter der Hoffnung" war das erste Buch, das ich von Maria Nikolai gelesen habe und es freute mich sehr, dass sie mich von der ersten Seite an begeistern konnte. Sehr gefühlvoll und bildhaft entführt uns die Autorin an den schönen Bodensee, wo wir auf die sympathische Helena treffen, die das alte Gasthaus Lindenhof, welches durch den Krieg arg gelitten hat, in ein Grandhotel ausbauen möchte. Doch ihre Stiefmutter Elisabeth hat ganz andere Pläne und möchte das schöne Anwesen verkaufen. Doch Gott sei Dank kommt Vater Gustav rechtzeitig aus dem Krieg zurück und der Gasthof wird in ein Lazarett umgebaut. Helena und ihre Schwestern haben alle Hände voll zu tun und bekommen Hilfe von Maxim der auf der Flucht ist und eine Unterkunft sucht ... Ich bin nur so durch das Buch geflogen, denn Maria Nikolai hat sehr viel Abwechslung in ihre Geschichte gebracht. Maxim hat seine ganze Familie verloren und ist auf der Suche nach den Mördern und auch nach einem verschwundenen Familienschmuck wird gesucht. Meine Gefühle fuhren Achterbahn, einerseits befand ich mich in einer farbenfrohen Umgebung am Bodensee doch gleichzeitig hält uns die Autorin in atemloser Spannung. Fazit: Ein grandioser Auftakt einer neuen Familiensaga, der mir spannende Unterhaltung von der ersten bis zur letzten Seite geboten hat. Ich konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen, litt, bangte und freute mich mit ihnen und war sehr gespannt, ob Helena ihren Traum verwirklichen konnte. Für dieses besondere Leseerlebnis, eingebettet in ein wunderschönes Cover vergebe ich sehr gerne 5/5 Sterne und empfehle es sehr gerne weiter.
Im Jahre 1917 ist vom Gasthof Lindenhof in Meersburg nicht mehr viel übrig. Das Haus bedürfte einer größeren Renovierung, doch durch den Krieg fehlen die Mittel. So nehmen Helena und ihr Vater Kriegsverwundete aus dem Lazarett bei sich auf, um sich und den Hof über Wasser zu halten. Doch als der Krieg endet, bietet sich den Lindners eine Möglichkeit Helenas Traum eines Grand Hotels doch noch wahr werden zu lassen. Allerdings holt sie dabei die Vergangenheit ein.
Maria Nikolai beginnt mit diesem Buch eine neue Reihe. Wir begleiten die Familie Lindner durch die letzten Kriegsjahre und die erste Nachkriegszeit. Die Familie besteht aus Gustav, den drei Töchtern Katharina, Lilly und Helena, sowie Gustavs Frau Elisabeth, die keine Gelegenheit auslässt, um Intrigen zu spinnen um ihre eigenen Wünsche wahr werden zu lassen. Im Laufe des Buches erfährt man mehr über Helenas Herkunft, dies führt dann auch die Handlungsstränge zusammen. Am Anfang ist nicht klar, wie Maxim, ein Exil-Russe, dessen Familie in den Wirren der Revolution umgekommen ist, in die Geschichte passt. Doch nach und nach kommt alles zusammen und ergibt einen Sinn.
Das Buch ist toll geschrieben, ich fühlte mich sofort an den Bodensee versetzt. Meersburg und die Umgebung sind wunderbar beschrieben und man fühlt sich dorthin versetzt. Man spürt die Not der Kriegsjahre und kann gut nachvollziehen, wie Helena und ihr Vater sich bemühen den Gasthof wie auch immer zu retten. Schön fand ich auch die Nebenfigur des Pater Fidelis, der mit seinen Ansichten immer wieder für Lacher gut ist.
Ich habe mich mit diesem Buch wieder sehr wohl gefühlt und freue mich darauf das nächste Buch aus der Reihe zu lesen. Ich bin gespannt, ob wir dann eine der anderen beiden Schwestern weiter begleiten, beiden steht ja einiges in ihrem Lebensweg bevor, angedeutet wird das ja schon in diesem Buch.
Von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung auch für dieses Buch!
Hat mir wieder recht gut gefallen, wenn auch die "Schokoladenvilla" besser war. Ich finde es ja immer gut, wenn solche Bücher nicht in den Metropolen spielen, und Meersburg kenne ich selber ganz gut, weil ich 7 Jahre lang nahe am Bodensee gewohnt habe und wir des Öfteren dort waren. Allerdings weiß ich nicht so recht, was ich vom "russischen" Anteil der Geschichte halten soll. Hätte ich jetzt nicht gebraucht und ich fand die ganze Geschichte etwas konstruiert. Kann aber auch daran liegen, dass ich mir mit Geschichten oder auch nur Handlungssträngen, die in Russland spielen, generell schwer tue, warum auch immer. Die Figuren mochte ich ganz gern, wobei ich den fidelen Mönch genauso "drüber" fand wie den bösen Ochsenwirt oder die Mutter. Trotzdem bin ich gut unterhalten worden und habe das Buch innerhalb einer guten Woche durchgelesen. Ich denke, ich werden den zweiten Band auch noch lesen und vergebe knappe 4 von 5 Sternen.
Ich liebe den Bodensee. Vor allem Meersburg übt einen ganz besonderen Reiz auf mich aus. Nur zu gerne habe ich mich in das Meersburg 1917 entführen lassen. Das bezaubernde Städtchen hat nicht nur gute Tage hinter sich. Der 1. Weltkrieg brachte Entbehrungen und viele Kriegsopfer mit sich. Helena Lindner und ihre beiden Schwestern gehen jedoch auch in dieser schweren Zeit ihren eigenen Weg. Die mittlere Schwester Lilly macht nicht unbedingt den fleißigsten Eindruck. Dennoch gelingt es ihr, ihr Leben nach eigenen Wünschen zu gestalten. Das Nesthäkchen Katharina arbeitet als Krankenschwester. Helenas größter Wunsch ist es, aus dem renovierungsbedürftigen Gasthaus Lindenhof ein Grandhotel zu machen. Der Vater Gustav kehrt versehrt aus dem Krieg zurück. Der Lindenhof steckt in den roten Zahlen. Seine Frau Elisabeth ist weder für ihn, noch für die Töchter eine große Hilfe. Zu Helena hat Gustav eine ganz besondere Beziehung. Gustav hat sie in die Ehe mitgebracht. Helena hat eine gute Idee, die den Lindenhof eventuell retten könnte. Da findet der junge russische Baron Maxim Baranow den Weg nach Meersburg.
Meine Meinung
Trotz der harten Zeiten hat mir diese warmherzige Geschichte kuschelige Lesestunden beschert. Die verschiedenen Charaktere kommen absolut authentisch rüber. Das Setting könnte für mich nicht schöner sein. Die drei Schwestern hatten eine wunderbare Kindheit. Besonders die große Halbschwester Helene hat zu vielen wunderschönen Kindheitserinnerungen beigetragen. Ihr Gewächshaus war und ist ein heimlicher Rückzugsort, den sie gerne mit ihren Schwestern geteilt hat. Ihre Erdbeeren waren die besten auf der ganzen Welt. Süß, fest und so aromatisch. Da konnte Jahre später auch Helenas erster Kuss mithalten.
Die Mutter Elisabeth hat für mich einen märchenhaften Charakter. Wer kennt nicht die böse Stiefmutter? Jedoch kann sie auch keine warmherzigen Gefühle für ihre leiblichen Töchter aufbringen.
Helenas Kampf um den Lindenhof ist spannend und von Intrigen durchzogen. Wieder einmal erlebt man mit, was sinnlose Kriege anrichten. Wieder einmal lernt man starke Frauen kennen, die über sich selbst hinauswachsen. Und wieder einmal durfte ich Familiengeheimnisse lüften. Das Ganze in Meersburg am Bodensee. Der südländische Flair dort ist mir bestens bekannt. Übrigens gibt es in dieser Geschichte einen Charakter, der einen großen Platz in meinem Herzen eingenommen hat. Dessen Beschreibung von Erdbeeren mir ein schallendes Lachen entlockt hat. Ich verrate Euch jetzt nicht, dass es sich um Pater Fidelis handelt! Diesen Pater würde ich mir in einer unserer Kirchen wünschen. Ich würde keine Messe mehr versäumen. Ehrlich! Maxim Baranows russische Vergangenheit ist mehr sehr zu Herzen gegangen. Was den Unternehmer und Künstler mit dem Bodensee verbindet ist sehr geheimnisvoll.
Fazit
Die Schokoladenvilla hat mir gut gefallen. Mit dem Auftakt der neuen Bodensee-Saga konnte Maria Nikolei mich nun restlos überzeugen. Man merkt der Geschichte die intensiven Recherchen an. Wenn ich demnächst wieder Meersburg besuche, werde ich auch an Russland denken. Warum das so ist, müsst Ihr jedoch selbst herausfinden. Ich würde auch gerne mal von der Torte ein Stück probieren, die Helene selbst kreiert hat. Ich hoffe, die Meersburger Schlosstorte ist nicht fiktiver Natur. Vor allem: Ich möchte im Mondschein schwimmen gehen.
Ich empfehle diesen stimmungsvollen und warmherzigen Roman, der mir die Geschichte von Meersburg zur Zeit des 1. Weltkrieges nahe gebracht hat. Die Zeiten ändern sich. Aber manche Dinge kommen immer wieder auf die Menschheit zu. In diesem Roman kämpfen die Menschen gegen die spanische Grippe an. Sie haben den Kampf gewonnen. Lasst uns den Kampf gegen Corona gewinnen! Ich empfehle den Anhang gleich am Anfang zu lesen.
Maria Nikolai ist einfach ein Garant für herausragende Unterhaltung, der Auftakt der Bodensee-Saga ist ihr besonders gut gelungen. Am Ende konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Das Cover ist sehr edel und romantisch gestaltet, es passt sehr gut, denn zum einen geht es um das den alten Gasthof „Lindenhof“ der zu einem Grandhotel werden soll, wenn es nach den Träumen von Helena, der ältesten Tochter, der Lindner geht. Zum anderen versteckt sich in diesem Roman nicht nur eine feine Liebesgeschichte, sondern zu Ende hin auch ein halber Krimi.
Auf dem Cover ist der alte Gasthof zu sehen und eine Frau am See im Vordergrund, aber auch die Apfelbäume, welche im Roman noch eine Rolle spielen werden, sind zu erkennen.
Es geht in diesem Roman um mehr als nur um den Gasthof und eine Liebesgeschichte. Der Roman spielt 1917 bis 1919, wir erleben so die letzten Tage des ersten Weltkrieges, und neuer Aufbruchsstimmung in einem gebeutelten Land.
Aber auch die Malerei nimmt in dem Roman Raum ein, ebenso der russische Adel, der von dem Bolschewiken flüchten muss. Einigen gelingt dies nicht und sie müssen ihr Leben lassen, die Gesellschaft ist im Umbruch. Immer mehr Frauen halten die Gesellschaft am Laufen und Fordern ihre Rechte ein.
Helena Lindner ist eine sehr sympathische Hauptfigur, welche ich direkt ins Herz geschlossen habe. Eine solche große Schwester hätte ich mir auch gewünscht und habe ein klein wenig ihre jüngeren Schwestern Lilly und Katharina beneidet. Größtenteils wird der Roman aus Helenas Perspektive erzählt. Maxim, ein russischer Adliger, der einen schweren Überfall überlebt hat, im Gegensatz zu seiner Frau und seinen Kindern ist die zweite große Stimme in diesem Roman. Er bringt uns die russische Denk- und Lebensweise ein klein wenig näher.
Bedeutsame Nebenfiguren sind neben Helenas Schwestern, ihr Vater und ihre Stiefmutter, Elisabeth, welche allerdings ihre eigenen persönlichen Interessen vertritt. Besonders ins Herz geschlossen habe ich Käthe die patente Köchin vom Lindenhof und Pater Fidelis, welcher mit seiner einen oder anderen Aussage zum Schmunzeln beigetragen hat.
Der Roman gliedert sich in vier große Teile, insgesamt umfasst der erzählte Zeitrahme knapp zwei Jahre. Die Geschichte ist sehr intensiv, größere Zeitsprünge gibt es nicht. Der Fokus der Geschichte liegt auf Helenas Schicksal, ihrem Traum und ihrer Vergangenheit. Die Wurzeln eines Menschen sind genauso wichtig, wie seine Träume.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und gut zu lesen. Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, der Dialekt von Pater Fidelis und die lateinischen Ausdrücke haben den Roman bereichert. Maria Nikolai hat eine sehr bildhafte und schöne Sprache, in die man wunderbar eintauchen kann.
Die Atmosphäre in dem Roman ist sehr dicht, so dass man sehr nah an den Gefühlen der handelnden Figuren ist.
Wie immer in Marias Romanen begegnen wir auch einigen historischen Persönlichkeiten, diesmal sind es Wassily Kandinsky, die Malerin Kasia von Szadurska und indirekt Annette von Droste-Hülshoff.
Thematisch spielt noch die Entwicklung des Bodensee-Raums zum Tourismus-Magnet eine Rolle, ebenso das Ende des 1. Weltkrieges und die Deutsche Revolution 1918/19 sowie die spanische Grippe.
Mir hat dieser Auftakt sehr gut gefallen und deshalb gibt es von mir eine uneingeschränkte Leseempfehlung für alle die gerne Familien-Sagas zu Beginn des 20. Jahrhunderts lesen.
Für mich in diesem Jahr ein wahres Highlight!
Ich bedanke mich sehr bei der Autorin für die wundervollen Lesestunden!
Eindrucksvoll, interessant, mit jeder Menge Historie, wie man es von Maria Nikolai Büchern bereits gewohnt ist, findet auch der Auftaktband „Töchter der Hoffnung“ ihrer neuen Saga einen festen Platz in meinem Herzen.
Wieder einmal begleitet die Autorin eine Familie inmitten der Jahre des ersten Weltkrieges und gibt so einen Einblick in die Höhen und Tiefen, Ängste, aber auch Freuden der damaligen Zeit. War es in ihrer Schokoladenvilla-Trilogie noch Stuttgart gewesen, befinden wir uns nun etwas südlicher, nämlich in Meersburg am Bodensee. Die Auswirkungen des Krieges sind mittlerweile überall zu spüren, so auch bei Familie Lindner. Der Vater an der Front, ist es für die Familie nicht leicht. Der Lindenhof, einst eine Herberge für Reisende, verkommt immer mehr, die Zimmer bleiben leer und das Geld aus. Doch Helena hat einen Traum. Sie möchte aus dem Lindenhof ein Hotel machen, ihm zu neuen Ruhm und Bekanntheit verhelfen. Allerdings muss sie zunächst einige Umwege gehen um ans Ziel zu kommen und so bietet sie das Gut als Hospital für Kriegsverwundete an. Keine leichte Aufgabe für sie und ihre Schwestern, denn zu allem Leid treibt zudem noch die spanische Grippe ihr Unwesen und fordert jede Menge Leben.
Man lernt Helena als eine wirklich zielstrebige und mutige junge Frau kennen, die das Herz am rechten Fleck hat. Sie strotzt nur so vor Kraft und Ideen, ist konsequent und hilfsbereit. Auch ihre Schwestern sind wohlerzogene junge Damen, die helfen wo sie nur können und müssen.
Ein zweiter Handlungsstrang beinhaltet die, für sehr viele adlige Russen, schlimme Zeit der russischen Revolution und das Ende des russischen Zarenreiches. Auf der Suche nach verschwundenen Schätzen und Personen, führt es den jungen russischen Adligen Maxim nach Meersburg, wo er Helena und ihre Familie kennenlernt. Nach und nach offenbaren sich Verknüpfungen, die weder Maxim, noch Helena je für möglich gehalten hätten.
Ich versinke so gern in den Romanen aus Maria Nikolais Feder, denn man merkt in ihrer Erzählweise, ja eigentlich bei jedem einzelnen ihrer wohl gewählten Worte, die Hinhabe und Liebe, die sie in ihre Projekte steckt.
Durch die reellen historischen Daten und Geschehnisse, welche zugleich Grundlage für die erdachte Handlung und das Leben der Familie Lindner bilden und die sich wie ein roter Faden durch die komplette Geschichte ziehen, wird es dem Leser möglich, zeitliche Zusammenhänge selbst zu erkennen und sogar wieder zuerkennen. Meist tritt ein AHA-Effekt ein, sobald ein schon bekanntes geschichtliches Ereignis zur Sprache kommt. Man versucht sich zu erinnern, ist tatsächlich dem Buch und seiner Geschichte sehr nahe, setzt sich vielleicht einmal mehr mit der kompletten Thematik auseinander und fiebert unaufhörlich dem Fortgang der Geschichte entgegen, der immer wieder jede Menge Fragen aufwirft.
Was passiert als Nächstes? Wird der Krieg auch in Meersburg seine Opfer fordert? Kommt der Vater zurück? Wie wird es der Familie und dem Lindenhof ergehen?
All diese Fragen drängen darauf beantwortet zu werden.
„Töchter der Hoffnung“ vereint so viele Emotionen und Gedanken. Von freudiger Überraschung über Entsetzen und Wut bis hin zu Liebe und Hoffnung. Ich durfte in die Zeit dieses Buches eintauchen, sowohl die schlimmen, als auch die guten Ereignisse miterleben und alles das hat mir wieder ein wenig mehr die Augen geöffnet, mich zum Nachdenken gebracht und die schönen Momente genießen lassen.
Traumhaft schöner Auftakt einer neuen Familiensaga
Helena, Katharina und Lilly Lindner sind mit dem Gasthaus Lindenhof in Meersburg am Bodensee fest verwurzelt. Verbinden sie doch viele schöne Kindheitserinnerungen mit dem in die Jahre gekommenen Haus. Besonders Helena träumt davon aus dem alten Gasthof ein Grandhotel zu machen. Doch so eine Neugestaltung ist teuer und das Geld ist knapp. Die Jahre des Kriegs und die fehlenden Gäste haben ihre Spuren hinterlassen. Ihre Mutter Elisabeth führt in der Zeit, wo der Vater im Krieg ist das Gasthaus mit fester Hand aber ohne Erfolg. Als eines Tages ein fremder Mann in das Gasthaus kommt fühlt Helena eine Verbindung zu dem Fremden. Helena fühlt sich trotz der entstellenden Narben die der Fremde im Gesicht hat von seiner Aura angezogen. Er ermutigt sie ihren Traum vom Grandhotel nicht aus den Augen zu verlieren. Nach und nach entdecken sie, dass sie eine gemeinsame Vergangenheit haben der sie auf die Spur kommen müssen.
„Töchter der Hoffnung“ ist der erste Band der neuen Bodensee-Saga von Maria Nikolai. Was soll ich sagen, das Buch hat mich von Anfang bis Ende begeistert. Es hat alles was ein guter Roman braucht. Viele historische Elemente wie der erste Weltkrieg und die Spanische Grippe. Historische Persönlichkeiten wie Wassily Kandinsky, Kasia von Szadurska und Dr. Karl Moll. Eine romantische Liebesgeschichte und ein Geheimnis das sich ganz langsam entblättre. Ja und natürlich einfach tolle Protagonisten. Besonders hat es mir natürlich Helena angetan. Sie ist eine tolle Frau die ihren Traum vom Grandhotel nicht aufgeben mag. Trotz aller Widrigkeiten hält sie immer daran fest. Verzweifelt sucht sie nach einer Lösung den Lindenhof zu retten als das Geld auszugehen drohte. Auch ihre Schwestern Katharina und Lilly mochte ich auf Anhieb. Lilly ist jung und weiß noch nicht so recht wo sie ihr Weg einmal hinführen soll. Katharina dagegen ist von der Medizin begeistert. Sie arbeitet als Hilfsschwester im Lazarett und kümmert sich aufopferungsvoll um die Patienten. Für sie würde ich mir Wünschen, dass ihr der Weg zum Medizinstudium geebnet wird.
Natürlich muss ich auch Baron Maxim Baranow erwähnen. Er hat so viel schreckliches erlebt: Seine Begegnung mit Helena führt ihn zu einem Wendepunkt in seinem Leben.
Die Entwicklung all der wunderbar ausgearbeiteten und sympathischen Charaktere mitzuerleben war einfach toll. Ich habe mit ihnen gelitten und mich mit ihnen gefreut.
Maria Nikolai erzählt die Geschichte mit sehr viel Gefühl. Viele historische Gegebenheiten hat sie mit in die Geschichte eingeflochten und auch reale Persönlichkeiten die Bühne betreten lassen. Mit ihrem gut verständlichen und fesselnden Schreibstil hat die Autorin mich ganz schnell in die Geschichte eintauchen lassen. Ich konnte das Buch nach wenigen Seiten kaum noch aus der Hand legen.
Jetzt freue ich mich schon auf den 2. Band der Bodensee-Saga.
'Dochters van Hoop', is het eerste deel van Maria Nikolai’s nieuwe historische serie De Lindenhof. Na het lezen kan ik oprecht zeggen dat het een boeiende en meeslepende roman is. De auteur neent de lezer mee naar Meersburg, Duitsland, tijdens de Eerste Wereldoorlog. Het verhaal volgt de belevenissen van Helena Lindner en haar zussen, die onder het strenge bewind van hun moeder, Elisabeth, leven terwijl hun vader aan het front vecht. Nikolai weet de lezer vanaf de eerste pagina's te betrekken bij het wel en wee van de familie, met name door de complexe relaties binnen het gezin en de ingrijpende gevolgen van de oorlog.
Helena is de hoofdpersonage; een jonge vrouw die haar eigen dromen heeft voor de toekomst van de familieherberg. Nikolai’s vaardigheid in het gedetailleerd beschrijven van levendige beelden zorgt ervoor dat je als lezer helemaal wordt meegezogen in de sfeer van de tijd en plaats. Zonder moeite zie je alles zo voor je en dat geeft het lezen een extra dimensie.
De interactie tussen Helena en de mysterieuze jongeman die in de herberg arriveert, geeft het verhaal extra diepte en dynamiek. Zijn komst, samen met de geheimen die hij met zich meedraagt, zorgen voor onverwachte wendingen en zetten de gebeurtenissen in beweging. Deze verhaallijn voegt een intrigerend element van mysterie en spanning toe aan de overwegend romantische sfeer van het boek. De manier waarop de twee verhaallijnen, en de twee jonge mensen, uiteindelijk samensmelten is dan ook erg mooi.
Hoewel de romantische scènes en de groeiende band tussen Helena en de jongeman centraal staan, worden ook zwaardere thema’s zoals verlies, familieperikelen en persoonlijke dromen verweven in het verhaal. De spanningen tussen stiefmoeder Elisabeth en Helena, evenals de terugkeer van vader van het front, voegen extra lagen van conflict en emotie toe. Ik had trouwens vrijwel meteen een antipathie tegen Elizabeth, en dat wil zeggen dat Nikolai dit overtuigend heeft neergezet.
'Dochters van Hoop' is een geslaagde mix van feelgood-romantiek en historische spanning. De prachtige beschrijvingen van het platteland en de herberg creëren een sfeer van nostalgie en hoop, ondanks de donkere tijden waarin het verhaal zich afspeelt. Nikolai schetst een sterk beeld van de impact van de oorlog, zowel op een familie die probeert te overleven als de maatschappij.
Nikolai’s stijl is mooi. Beeldend, bijna filmisch, kleurrijk en zonder te overdrijven, waardoor de personages en hun omgeving tot leven komen in de verbeelding van de lezer. De combinatie van tot de verbeelding sprekende personages in een fascinerend verhaal werkt gewoon goed. Het boek is dan ook een aanrader voor liefhebbers van historische romans én romantische zielen die graag worden meegesleept in de levens en liefdes van geloofwaardige personages. Ik kijk met smart uit naar het vervolg.
Inhalt 1917, Familie Lindner durchlebt schwierige Zeiten - es herrscht Krieg, der Vater kommt verwundet von der Front zurück, das Verhältnis zur Mutter ist schwierig, der Gasthof ist in schlechtem Zustand und das Geld ist knapp. Doch Helena, die Älteste von drei Schwestern, tut alles um den Lindenhof zu erhalten und gibt die Hoffnung nicht auf ihn eines Tages zu einem Grandhotel umzugestalten.
Gestaltung Hier ist außer dem wirklich hübschen Cover, in meinen Augen auf jeden Fall der Anhang des Buches zu erwähnen. Man findet dort ein Personenverzeichnis, Informationen zu realen Personen, die im Buch vorkommen und zum historischen Hintergrund, außerdem ein Glossar und ein Rezept für die „Meersburger Schlosstorte“. Darin kann man einige interessante Dinge erfahren und die Geschichte besser in den realen Kontext einordnen.
Sprache Maria Nikolai schafft es trotz der bedrückenden Umstände, in denen die Geschichte spielt, eine gewisse Leichtigkeit zu vermitteln. Man spürt die Ängste und Sorgen der Charaktere, erfährt etwas von der Not der Menschen und den Gräueltaten zur damaligen Zeit, aber man verspürt auch die unglaubliche Willenskraft und die Hoffnung auf eine bessere Zeit.
Bei dieser Geschichte hat mich ja das Setting ganz besonders gereizt. Da ich die Gegend rund um den Bodensee kenne, fand ich es sehr spannend in die Vergangenheit zu reisen und zu schauen, was man Bekanntes entdecken kann. Der zweite Handlungsstrang, der in Russland beginnt, hat mich hingegen überrascht und konnte mich auch erst nicht so richtig fesseln. Deshalb war ich ganz froh, als die Person später ebenfalls nach Meersburg kam. Doch der Handlungsstrang hat später noch für wirklich spannende Verwicklungen gesorgt.
Charaktere Es gab hier wirklich einige Charaktere zu entdecken - die ganze Familie Lindner, Angestellte, Gäste und Freunde, einige Meersburger und dann auch noch einige Personen aus dem Handlungsstrang, der in Russland startet, die für mich am Anfang sehr undurchsichtig und geheimnisvoll waren. Durch die Vielzahl an Personen erhält man ein belebtes Setting, aber ohne überfordert zu werden, denn die Personen haben alle einen ganz eigenen Charakter und sind so schnell kennenzulernen und leicht zu unterscheiden.
Mein liebster Charakter ist aber auf jeden Fall Helena. Sie ist eine starke Frau, die viel für andere tut, aber auch Hilfe annimmt und ihre eigenen Träume nicht vergisst. Außerdem finde ich den Titel „Töchter der Hoffnung“ wirklich sehr passend, weil Helena für mich genau das vermittelt - Hoffnung. Hoffnung, dass der Krieg endet, dass der Lindenhof wieder blühen wird, dass sie ihr Glück findet und alles gut wird.
Fazit Ein toller Auftakt der Bodensee-Saga! Ich freue mich auf die weiteren Bände!
Auf diesen Roman, den Auftakt der neuen „Bodensee-Saga“ aus der Feder von Maria Nikolai habe ich mich schon riesig gefreut. Denn schon ihre erste Trilogie in der sich alles um die Schokoladenvilla dreht war ja ein echtes Lesehighlight. Umso neugieriger war, was mich wohl dieses Mal erwartet. Der Inhalt: Meerburg, 1917: Ein romantisches altes Gasthaus am Ufer des Bodensees, umgeben von einem blühenden Garten – für Helena und ihre Schwestern ist der Lindenhof ein Ort voller idyllischer Kindheitserinnerungen. Doch drei Jahre Krieg haben ihre Spuren hinterlassen. Die Gästezimmer stehen leer, Vater Gustav ist an der Front, und Mutter Elisabeth regiert mit eiserner Hand. Trotz der schweren Zeit lässt Helena der Traum nicht los, den Ort ihrer Kindheit zu neuem Leben zu erwecken und zu einem Grandhotel auszubauen. Als ein junger Adeliger sich im Lindenhof einmietet, erwacht in ihr neuer Mut. Den schönen Fremden umgibt eine faszinierende Aura, aber sein Gesicht trägt tiefe Narben. Während sich die beiden näherkommen, entdecken sie Gemeinsamkeiten, die tief in Helenas Vergangenheit führen. Wow! Mir fehlen die Worte – was für ein sensationeller Auftaktroman, das ist ja einfach der Wahnsinn. Schon nach dem Lesen der ersten Zeilen stand ich unter Strom und diese Hochspannung hat mich während der ganzen beeindruckenden Lektüre, die ich nicht mehr aus der Hand legen konnte, begleitet. Wenn ich die Augen schließe, befinde ich mich am Bodensee in der kleinen verträumten Stadt Meerburg. Ich kehre in den Lindenhof, der leider geschuldet der Zeit, etwas in die Jahre gekommen ist und der seit Generationen im Besitz der Familie Lindner ist. Ich lerne die bezaubernden Schwestern Helena, Katharina und Lilly, von denen jede ihren eigenen Traum vom Leben hat, kennen und habe die drei sofort in mein Herz geschlossen. Es war spannend und aufregend am ihrem Leben teilzuhaben. Sie haben auch während der schweren Kriegsjahre gekämpft und sich nicht unterkriegen lassen, obwohl ich das Gefühl hatte, dass sie unter der Lieblosigkeit ihrer Mutter manchmal gelitten haben. Als dann auch noch ein russischer Adeliger auftaucht und mit der Zeit ein altes Familiengeheimnis ans Tageslicht kommt, stehe ich wirklich unter Strom. Ich werde beim Lesen von zahlreichen Emotionen übermannt und nehme großen Anteil am Leben der Linders. Einfach sensationell! Für mich ein absolutes Lesehighlight – ein Meisterwerk – das mich völlig in seinen Bann gezogen hat. Auch das wunderschöne Cover ist ein echter Hingucker. Ein Traumbuch, das mir Traumlesestunden beschert hat und für das ich sehr gerne 5 Sterne vergebe. Ich freue mich jetzt schon riesig auf die Fortsetzung.
„Töchter der Hoffnung“ ist der erste Band einer neuen Familiensaga, die am Bodensee spielt. Der Schreibstil ist sehr schön bildhaft und angenehm zu lesen. Man kann vollkommen in die Geschichte und die damalige Zeit abtauchen und fühlt sich, als wäre man selbst im Lindenhof zu Gast. Auch wenn es größtenteils ernst zugeht und schwere Zeiten herrschen, ist es der Autorin gelungen, eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen, und damit einen Ort, in den man sich gern hineinliest. Die Geschichte ist eine gelungene Mischung aus Geheimnissen und gefährlichen Intrigen, aber auch Romantik und Hoffnung, die von der Verwirklichung großer Träume ausgeht. Es gab einige unerwartete Wendungen und die Spannung baut sich langsam immer weiter auf. Dabei bleibt die Handlung eher unaufgeregt, schreitet aber durch Zeitsprünge sehr schnell voran, sodass die Zeitspanne insgesamt recht groß ist. Zusammen mit den vielen unterschiedlichen Handlungssträngen und Perspektiven hat das für viel Abwechslung gesorgt, sodass es nie langweilig wurde. Helena ist eine sehr sympathische und bewundernswerte Protagonistin. Man spürt beim Lesen, wie viel der Gasthof ihrer Familie ihr bedeutet. Sie ist nicht bereit, ihn aufzugeben, egal wie groß die Herausforderungen sind, die sich ihr in den Weg stellen. Sie bringt viel Mut auf, um aus dem Gasthof ein Grandhotel zu machen, während sich die Menschen noch vom Krieg erholen. Ihre beiden Schwestern habe ich ebenfalls direkt ins Herz geschlossen, auch wenn sie im ersten Band noch eine untergeordnete Rolle spielen. Alle drei Schwestern sind sehr unterschiedlich, mit interessanten Persönlichkeiten und jede ist auf ihre eigene Art liebenswert, weswegen ich mich jetzt schon darauf freue, in den Folgebänden mehr über die anderen beiden zu lesen und sie dabei zu begleiten, während sie ihre eigenen Träume erfüllen. Maxim war anfangs noch sehr geheimnisvoll und schwer einzuschätzen. Doch je mehr man über ihn erfährt, desto sympathischer wurde er mir. Ich mochte die gemeinsamen Szenen von ihm und Helena und die Harmonie und Verbundenheit zwischen ihnen. Besonders gut gefallen hat mir auch, wie die Geschichte in den historischen Kontext eingebettet wurde und Fiktion mit realen Ereignissen und Persönlichkeiten verschmolzen ist. Es wurden immer wieder Hinweise gestreut, in einer sehr ungezwungen Art, sodass es sehr authentisch wirkte. Mit dem Ende ist Helenas Geschichte vorerst abgeschlossen, auch wenn noch einzelne Fragen offenbleiben. Jetzt bin ich umso neugieriger auf die Fortsetzung und kann es kaum erwarten, weiterzulesen.
Nachdem ich die Trilogie über die Schokoladenvilla regelrecht verschlungen habe, war klar, dass ich auch „Töchter der Hoffnung“ lesen werde. Dieses Werk stellt den Auftakt der neuen Trilogie aus der Feder von Maria Nikolai dar. Doch um was geht es denn eigentlich in dieser historischen Geschichte?
Der Leser findet sich im Jahr 1917 wieder, in der malerischen Stadt Meersburg, die direkt am Bodensee liegt. Dort begegnete ich Helena Lindner, die mit ihren Schwestern Lilly und Katharina im alten Gasthaus Lindenhof aufwuchs. Die Kindheit war genau so, wie sie sein sollte, doch der 1. Weltkrieg hat auch in Meersburg seine Spuren gelassen. Gustav, Helenas Vater, kommt schwer verwundet von der Front nach Hause und Helenes Traum, aus dem Gasthaus ein Grandhotel zu machen, lässt sie einfach nicht los. Da taucht ein junger Russe im Lindenhof auf und plötzlich ist nichts mehr, was es war. Denn der junge Mann ist durchaus nicht nur ein Sommergast...
Mein Eindruck vom Buch: Maria Nikolai beweist auch in diesem Buch ihre genialen Fähigkeiten, tollen Protagonisten Leben einzuhauchen. Helene ist zauberhaft gezeichnet und man hat sofort das Gefühl, Helena könnte von einem selbst eine Freundin sein. Es ist bezaubernd, wie emotional ihre Beziehung zu ihrem Vater und zu ihren zwei Schwestern dargestellt wird. Aber nicht nur Helena wird facettenreich charakterisiert, nein, es gibt einige Protagonisten, die ich sofort liebgewonnen habe. Und Maria Nikolai wäre wohl nicht Maria Nikolai, wenn nicht auch wundervolle Köstlichkeiten ihren Raum im Roman hätten. Diesmal geht es weniger um Schokolade, sondern viel mehr um Kuchen, Torten und Marmelade und zwei Kuchenrezepte sind sogar im Innenteil enthalten. Was ich auch besonders gelungen fand, war die Darlegung, dass nicht alles Friede, Freude und Eierkuchen ist. Da gibt es schließlich noch Helenas Stiefmutter Elisabeth, die zwar ihr eigenes Päckchen zu tragen hat, aber dennoch nicht gerade mit einer liebevollen Art besticht. Im Gegenteil, hier trifft man auf einen egoistischen und rachsüchtigen Charakter. Und was hat es mit dem wunderschönen Schmuck auf sich, der den Leser sogar ins weit entfernte Russland entführt? Spannend von der Autorin erzählt, konnte ich das Buch kaum noch weglegen. Und auch das Cover besticht sofort! Zauberhaft gehalten mit Goldschrift ist es ein absoluter Blickfang!
Fazit: Wer die Schokoladenvilla mochte, wird auch die Bodensee-Saga lieben! Wieder ein fantastisches Werk von der begnadeten Autorin und ich freue mich schon wahnsinnig auf den nächsten Teil!
Töchter der Hoffnung ist der erste Band der Bodensee Saga. In dieser geht es um die drei Lindner Schwestern Helena, Lilly und Katharina und deren Schicksale. In Töchter der Hoffnung lernen wir die drei Frauen kennen und verfolgen das Leben von Helena. Es ist 1917 und es herrscht Krieg, die Zeiten sind nicht leicht, auch nicht für Helena Lindner und ihre Schwestern. Um ihr Zuhause vor dem Ruin zu retten beschließen sie daraus ein Lazarett zu machen und somit verwundeten Soldaten zu helfen. Doch Helenas Traum ist ein anderer: sie möchte irgendwann einmal ein Grandhotel errichten und leiten. Eines Tages erscheint ein fremder Mann aus Russland bei Ihnen und sucht Arbeit. Was Helena nicht weiß: er verbirgt ein Geheimnis das mit ihrer eigenen Vergangenheit zusammen hängt. Werden sich ihre Träume eines Tages erfüllen können?
Ich war schon nach den ersten Seiten des Buches verliebt in diese Geschichte. Der Schreibstil der Autorin ist einfach unglaublich leicht und erzählerisch. Man hat sofort das Gefühl Teil der Handlung zu sein. Die Beschreibungen fühlen sich wahnsinnig echt an. Man taucht sofort in diese andere Welt ab, vergisst alles um sich herum.
Mir gefällt die Mischung aus Historischer Akkuratesse und Literarischer Freiheit, sowie auch die Leichtigkeit eines Liebesromans, gepaart mit einigen düsteren Geheimnissen und spannenden Geschehnissen. So bleibt es bis zur letzten Seite spannend und man möchte immer weiter lesen um zu erfahren was passiert, gleichzeitig verliert man nicht das gute Gefühl eines schönen Romans. Man fiebert mit den Protagonisten mit, hofft auf ein Happy End und freut sich wenn dies auch geschieht. Generell sind alle Charaktere sehr gut ausgearbeitet. Jeder hat seine ganz eigene Persönlichkeit und recht schnell kann man entscheiden wer einem sympathisch ist und wer nicht.
Mir hat die Handlung sehr gut gefallen, ein wirklich schöner Roman der mich auch fesseln konnte und mir nie das Gefühl von Längen gab. Es gab einige Wendungen und unerwartete Enthüllungen, inklusive eines tollen Showdowns mit Happy End. Ein sehr empfehlenswerter Roman und würdiger Nachfolger der ''Die Schokoladenvilla'' Saga. Ich freue mich schon sehr auf Band 2 und darauf die zweite Schwester - Lilly - besser kennen zu lernen.
Ce roman nous permet d’avoir deux histoires en un seul récit. On va suivre Helena, Katharina et Lily qui vivent au bord d’un lac dans un grand domaine avant la première guerre mondiale. Leur père va être enrôlé sur le front et elles vont tenter de survivre.
Quand leur père revient, l’hôtel et les finances de la famille vont mal et Helena a l’idée de transformer la bâtisse en hôpital de campagne afin de subsister. Au final le problème est la belle mère qui fait tout pour mettre le domaine en faillite et le vendre. L’arrivée des soldats donnera l’occasion à Katharina d’encore plus s’impliquer dans sa passion pour la médecine et Lily tombera amoureuse d’un soldat convalescent.
Dans le même temps nous allons suivre un russe, Maxime, un jeune noble dont la femme et les enfants ont été assassinés. Lui même marqué par la guerre va traverser tout son pays pour et la moitié de l’Europe pour découvrir qui en avait après sa famille.
C’est ainsi que nos deux personnages principaux Maxime et Helena vont se rencontrer. Entre la vendetta personnelle dont Maxime ignore tout et les liens qui se recoupent vers les Helena se devient addictif.
Je vous laisse découvrir le reste de l’intrigue mais tout se joue sur les troubles qui mettent à feu et à sang l’Europe et la Russie à cette époque. L’auteure maitrise parfaitement la chronologie et l’on se sent emporté dès le début de cette lecture.
Les personnages sont bien travaillés et se dévoilent au fur et à mesure, ils donnent vraiment encore plus vie à ce récit et l’on peut ressentir par moment la détresse des gens des l’époque comme leur force de caractère pour traverser les aléas de la vie.
La plume de l’auteure est impeccable, Elle transmet parfaitement le décor, l’ambiance, la pression et l’espoir. C’est vraiment superbe à lire et on ne se lasse pas de tourner les pages pour aller au bout du récit.
J’ai pu découvrir l’auteure avec ce récit et j’ai hâte de me procurer la suite pour retourner vers ces personnages. Je vous conseille cette lecture très riche et passionnante à 100%
bezaubernder Auftakt der Bodensee -Saga Helena, Katharina und Lilly wachsen behütet im Lindenhof in Meersburg am Bodensee auf. Helena und ihre Schwestern nehmen sich ab und zu eine kleine Auszeit im kleinen verwilderten Obstgarten und Helena träumt davon, den Lindenhof in ein Grandhotel umzubauen. Leider zerstört der 1. Weltkrieg zunächst ihre Hoffnungen. Helena kennt ihre Mutter nicht, ihre Stiefmutter Elisabeth sucht und findet Wege, Helenas Pläne zu durchkreuzen. In einem zweiten Handlungsstrangsucht Maxim Baranow nach den verschollenen Mitgliedern der Familie seiner verstorbenen Frau.
In diesem historischen Roman widmet sich Maria Nicolai der Familie Lindner aus Meersburg, die durch den 1.Weltkrieg gebeutelt, ihren Weg findet. Dieser erste Teil der Saga beschäftigt sich vor allem mit Helena und den Umständen ihres Lebens. Katharina und Lilly erfahren in den Folgebänden mehr Beachtung. Die Autorin schafft es, die Leser*innen zu fesseln mit ihrer hervorragend recherchierten Geschichte. Die Beschreibung der Umgebung ist so detailliert und bildhaft schön, dass man sich am Ort wohlfühlt und die Sorgen der Protagonisten mit empfinden kann. Man atmet den Duft des Apfelkuchens und wünscht sich dabei zu sein, wenn die Meersburger Schlosstorte verzehrt wird. Die verschiedenen Handlungsstränge verbindet Maria Nicolai gekonnt miteinander, als Leser erlebt man gespannt wie die Autorin die Fäden miteinander verwebt. Die Charaktere sind lebensecht beschrieben und haben ein gutes Profil. Einzutauchen in diese Geschichte und die bewegende Zeit mit all ihren Gefahren und Chancen war für mich eine schöne Erfahrung. Der Zeitgeist ist gut getroffen, die historischen Ereignisse nachvollziehbar. Mich hat dieser Roman an einigen Stellen sehr berührt und insgesamt finde ich: ein rundum gelungener Auftakt der Familien - Saga. Ich gebe diesem Buch 5 Sterne.
Die neue Familien-Saga handelt von den drei Schwestern Helena, Lilly und Katharina, die unterschiedlicher nicht sein könnten und jede für sich aber sehr interessant und spannend ist. Der Auftakt der neuen Trilogie fokussiert Helena, wobei man aber auch Lilly und Katharina kennen- und lieben lernt.
Helena hat einen großen Traum: aus dem Lindenhof ein Grandhotel zu machen. Doch mitten im ersten Weltkrieg sind nicht nur Nahrungsmittel knapp, auch Rohstoffe sind nur sehr schwer zu bekommen. Ihr Vater Gustav ist an der Front und ihre Stiefmutter Elisabeth kümmert sich nur wenig um den Gasthof oder auch um ihre Töchter. Das Geld ist knapp, an eine Renovierung kaum zu denken. Aber wie sagt man so schön? Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Helena ist sehr sympathisch und eine tolle Figure. Sie ist mir wirklich ans Herz gewachsen, ich mochte total ihre Art.
Die Geschichte wird langsam erzählt und dennoch kommt man nicht umhin, Seite für Seite lesen zu wollen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Obwohl es über 500 Seiten hat, liest man das Buch wahnsinnig schnell durch, da der Schreibstil so schön leicht und flüssig zu lesen ist.
Auch die Liebe kommt nicht zu kurz und auch sie wird langsam und romantisch erzählt, was ich besonders gern mochte. Nichts ist überstürzt, alles ergibt Sinn, nichts ist übertrieben.
An Spannung mangelt es aber auch nicht. Neben Helenas Erzählstrang gibt es einen weiteren, der sehr spannend beginnt und bei dem man sich die ganze Zeit fragt, wie er mit der Geschichte zusammenhängt und wann die losen Enden zusammengeführt werden. Eins kann ich versprechen: die Enden werden zusammengeführt und es gibt den einen oder anderen Schocker, die ich niemals erwartet hätte.
Kurzum: Sehr schöne Geschichte, toller Auftakt, ich kann kaum erwarten, dass der nächste Band erscheint!
Ein wunderschönes Gasthaus am Bodensee, bedeutet für Helena Lindner eine Erinnerung an eine unbeschwerte Kindheit. Doch der Krieg bringt seine Schattenseiten zum Vorschein. Das Gasthaus bleibt verwaist und Helena versucht den Lindenhof wieder zu beleben und ihren Traum zu verwirklichen. Auch die Bekanntschaft mit einem jungen Mann, bringt für Helena mehr Mut und Gefühle zu Tage. Aber es gibt auch eine Geheimnis zu entdecken die in die Vergangenheit von Helena führt.
🍂Meinung:
Nach "Die Schokoladen Villa" Saga, hat Maria Nikolai ein wunderbares neues Buch herausgebracht. Die Bodensee Saga begibt bezaubernd und eindrucksvoll. Wer schon einmal am Bodensee war, kann sich fast schon vorstellen wie es vielleicht zur damaligen Zeit ausgesehen haben könnte. Dieses Blumenmeer und die Gutshäuser, all die kleinen Höfe und Gasthäuser, haben heute noch so mancher Orts ihren Charme von damals. Mit einer ausdrucksstarken und kreative Protagonistin hat die Autorin genau den richtigen Start für eine gefühlvolle und spannende Reihe geschaffen. Auch die historischen Hintergründe, besonders die der russischen Adligen sind faszinierend. Menschen die in ihrem im eigenen Land nicht mehr sicher sind und sich eine neue Existenz, entfernt von der Heimat aufbauen müssen. So auch Baron Maxim Baranow, der als privilegierte Zuflucht sucht. Ein Familiengeheimnis das es zu lüften gibt und bis zum Ende einfach spannend bleibt. Alle die Verstrickungen machen es sogar mehr als nur zu einem historischen Roman. Es wurde mit viele Leidenschaft geschrieben und das merkt man auch Seite um Seite. Bis zum Ende habe ich vorallem mit Maxim gehofft. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Band wie es mit der Familie und den Gasthaus weiter gehen wird.
Viele kennen die Autorin schon durch ihre Schokoladenvilla Trilogie, die ich noch unbedingt nachholen muss. Vor allem nach der 30 Minuten WG auf der Frankfurter Buchmesse wollte ich dieses Buch sehr gerne lesen. Zuerst einmal hat mir das Setting sehr gut gefallen mit dem Prolog vor dem Ersten Weltkrieg und die Geschichte selbst zur Zeit des Ersten Weltkrieges. Ich finde es auch richtig schön, dass der Künstler Wassily Kandinsky kurze Auftritte in dem Buch hatte. In diesem Buch geht es vermehrt um die älteste Tochter Helena, die den Lindenhof erst zu einem Lazarett und danach zu einem Grandhotel umbauen möchte. Das Buch macht einem Hoffnung und lässt einen an seine Träume glauben, was ich sehr gut gelungen finde. Es gibt zwei große Handlungsstränge, der eine findet bei Helena und ihrer Familie in Meersburg statt und der andere in Moskau bei Maxim. Zu Beginn mochte ich die Handlung in Meersburg wesentlich lieber, da ich die Familienmitglieder von Helena schon gut kennengelernt und aus den verschiedenen Sichten Einblicke bekommen hatte. Dahingegen war ich mir ein wenig unschlüssig, warum es den Handlungsstrang in Moskau gibt. Erst als Maxim nach Deutschland gekommen ist, habe ich richtig verstanden, weshalb es diesen Strang geben musste. Der Schreibstil von Maria Nikolai ist einfach toll, da sich das Buch unglaublich flüssig lesen lässt und man sich den Lindenhof beispielsweise gut bildlich vorstellen kann oder auch die Meersburger Schlosstorte, zu der es am Ende des Buches auch ein Rezept gibt. Ein tolles historischer Roman, indem es über Familie, Intrigen und Liebe geht und das man nicht aus der Hand legen möchte, wenn man im Lesefluss ist. Zudem lässt das Ende des Buches einen die Fortsetzung spannend zu erwarten.
Voordat de oorlog zijn intrede deed, had Helena samen met haar zussen een mooi leven in hun oude herberg De Lindenhof. Maar nu hun vader strijdt voor een betere wereld lijkt ook De Lindenhof zijn charme te verliezen, en dus ook zijn inkomsten.
De zussen zetten alles op alles om hun thuis te houden en beginnen op eigen houtje een veldhospitaal in de herberg.
Ondanks al hun moeite lijkt het bijna onmogelijk om De Lindenhof te behouden. Een verkoop dringt zich op. Maar Helena kan haar droom om ooit van de plek waar ze opgroeide een Grand Hotel te maken niet loslaten. En net op dat moment dient een jonge man zich aan. Een man met tal van geheimen, maar ook met vele antwoorden.
Dochters van hoop wordt verteld vanuit verschillende perspectieven die allemaal een duidelijk en mooi aandeel in het verhaal brengen. Lastig is wel, het zijn er best veel. In het begin had ik wat moeite om de personages uit elkaar te houden. Achteraf (lees toen hij uit was) ontdekte ik wel een personagelijst achteraan in het boek, deze was van pas gekomen 😉.
De personages zelf, zijn mooi uitgewerkt en wisten mij enorm te boeien. Ze zijn allemaal zo verschillend en zitten vol verrassingen.
Door de langzame opbouw had ik wat meer tijd nodig om in het verhaal te komen. Anderzijds zorgen de korte hoofdstukken er dan weer wel voor dat het boek leest als een trein. Maria Nikolai wist wederom haar verhaal steengoed te onderbouwen met historische feitjes en weetjes. Heerlijk om te genieten van een verhaal en tegelijkertijd iets bij te leren.
Dochters van hoop wist me niet omver te blazen, toch zit er veel meer in het verhaal dan ik had verwacht. Een fijne verrassing dat maakt dat ik heel veel zin heb in het tweede deel van De Lindenhof.
Iedereen bekomt ten huize Lindenhof van de oorlog. Toch zijn er ook zware gevolgen die de familie en de stad hebben geraakt. Vader gewond, financieel aan de grond, stiefmoeder die in haar eigen ideale wereldje leeft en de 3 zussen met een wil en gedrevenheid. Het idee om terug financieel erbovenop te geraken, is hun landhuis om te bouwen tot een hotel. Toch zal het op iets totaal anders uitdraaien. Het wordt een herstel oord/ziekenhuis dat hun terug financiële middelen zal geven en ook zoveel andere avonturen en verhalen. Helena en haar zussen hebben hun handen vol en krijgen hulp van Maxim, die op de vlucht is en een onderkomen zoekt... Dochters van hoop zet twee verhaallijnen uit die gaandeweg versmelten tot één geheel. Je krijgt een heel duidelijk beeld van tijdgeest, omgeving, de geschiedenis van Meerdburg en Rusland. De personages zijn ook zo goed en doordacht bedacht, de lieve en zorgzame Helena, zussen Katharina & Lilly die hun eigen wil en gedrevenheid hebben, stiefmoeder Elisabeth die de nodige irritaties opwekt en het stiefmoeder beeld alle eer aan doet. Maar ook pater Gustav die hun op het goede spoor zet met de nodige knipogen en zelfreflectie. En tot slot de Russische vluchteling Maxim, die al veel heeft moeten doorstaan en afgeven. De schrijfstijl van Maria Nikolai is zeer vlot en gemakkelijk te lezen. Het soms toevoegen van dialect en Latijnse uitdrukkingen gaven het dat extraatje in de klassieke schrijf benadering. Het eerste deel van de trilogie Lindenhof is een erg goede start van een nieuwe familiesaga die mij vanaf het begin goed mee had. Maar nu mij toch ook achterlaten met vragen die in de volgende delen hopelijk een antwoord gaan geven.
Auf "Töchter der Hoffnung", den Auftakt zu der neuen Saga von Maria Nikolai, war ich sehr gespannt, denn ihre Reihe um die Schokoladenvilla hat mir unglaublich gut gefallen.
Bei "Töchter der Hoffnung" habe ich ein bisschen gebraucht, um in die Handlung reinzufinden und die verschiedenen Personen kennenzulernen. Man lernt bereits zu Beginn sehr viele Personen kennen und neben den Perspektiven der drei Schwestern vom Lindenhof gibt es auch noch ein paar andere Perspektiven.
Ich fand es sehr interessant Helena und ihre Schwestern durch die Kriegsjahre des ersten Weltkrieges zu begleiten und ihr Leben auf dem Lindenhof kennenzulernen. Hierbei stehen insbesondere die Träume von Helena im Vordergrund, die aus dem Gasthof ein großes Grandhotel machen will.
Interessant ist auch die Perspektive, die mit der Vergangenheit von Helena verbunden ist und ich fand diesen Part sehr spannend und bin sehr gespannt was sich hierbei noch alles weiterentwickeln wird in den zukünftigen Teilen.
Der Auftakt der Bodensee-Saga hat mir gut gefallen und bietet viele verschiedenen Themen, aber im Vergleich fand ich den Auftakt jedoch ein kleines bisschen schwächer als die Schokoladenvilla-Reihe.
Nach der tollen Schokoladenvilla Trilogie war ich sehr gespannt auf Töchter der Hoffnung. Ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil von Maria Nikolai ist wieder sehr unterhaltsam. Das Buch hat sich schnell weg gelesen. Es gibt wieder verschiedene Erzählstränge. Am Ende wird alles aber sehr schön aufgelöst. Band 1 ist ein abgeschlossener Band. Ich freu mich schon die anderen beiden Bände. Ich glaube von den 3 Schwestern ist noch einiges zu erwarten.
Die historische Ereignisse die dazwischen eingebunden waren, haben eine bedeutende Rolle gespielt. Nicht nur der erste Weltkrieg, aber auch die Spanische Grippe. Besonders heutzutage war es interessant darüber zu lesen.