Nach Jahren bei Europol in Deutschland kehrt Ferdinand Sterz in die Steiermark zurück. Aber das Wiedersehen mit seiner alten Heimat ist alles andere als einfach: Sein bester Freund aus Jugendtagen wurde brutal mit einer Mistgabel erstochen.
Inspektor Sterz will den Fall unbedingt lösen. Doch die Grazer Polizei-Kollegen sind ihm gegenüber skeptisch. Zusammen mit seiner neuen Kollegin Gitte Busch ermittelt er auf Hochtouren, doch keine der Spuren scheint mit der Tat zusammenzupassen. Unerwartet geschieht ein zweiter Mord, nicht weniger grausam. Kann er dieses Rätsel lösen?
Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut! Das schwarz-weiße Bild mit dem grünen Buchschnitt ist ein perfekter Eyecatcher und das Buch wird zum Highlight in jedem Bücherregal. Die Karte in den Innenklappen finde ich auch super. Der Schreibstil ist äußerst angenehm und flüssig zu lesen. Von der ersten Seite an kann man gut in die Geschichte eintauchen und wird richtig mitgerissen. Der Humor und der Dialekt kommen auch nicht zu kurz. Ich mag die ländliche Atmosphäre im Buch sehr gerne. Unser Hauptprotagonist, Inspektor Ferdinand Sterz, wirkt von Beginn an sehr sympathisch und kommt sehr authentisch rüber. Vor allem die Szenen aus seinem Privatleben machen ihn zu einem Mann mit Ecken und Kanten. Auch die anderen Charaktere finde ich gut geformt. Die Handlung ist von der ersten Seite an spannend und man kann das Buch nur schwer beiseitelegen. Man versucht die ganze Zeit selbst herauszufinden, wer hinter dem Mord steckt. Mit der Aufklärung des Falls überraschte mich die Autorin zum Schluss noch einmal sehr. Ich hoffe auf eine Fortsetzung mit Sterz und seiner Kollegin Gitte. Für den tollen Krimi vergebe ich gerne 5 von 5 Sterne.
Ein sehr spannender Thriller bzw. Krimi, bei dem es lange nach einem anderen Ausgang aussieht. Auch der vom Kommissar Sterz beschriebene Charakter sowie seine eigenen Erinnerungen an seine Heimat sorgen dafür, dass der Leser das Buch ungerne weglegt.