Eine Winzerstochter kämpft um das Weingut ihrer Familie - ein Roman über guten Wein und mutig erkämpfte Freiheit, über das Leben am Rhein und die Liebe
Rhöndorf, 1688: Die junge Winzerstochter Flora und ihr Vater bangen um ihre Zukunft. Der Besitzer des Zenningshofs, den sie am Fuße des Siebengebirges gepachtet haben, ist plötzlich gestorben, und sein Sohn und Erbe möchte den Hof verkaufen. Als er dort persönliche Erinnerungen an seine Kindheit findet, ändert er jedoch seine Pläne. Nicht ganz unschuldig daran mag auch seine Begegnung mit Flora sein. Doch Flora hat bereits einen Verehrer - und ganz eigene Pläne. Sie möchte Winzerin werden und den besten Wein des Rheinlandes anbauen. Als dann auch noch die Franzosen das Rheinland besetzen, muss Flora die wichtigste Entscheidung ihres Lebens treffen ...
Die historischen Beschreibungen des Rheinlands und der Bonner Region waren sehr interessant. Man wurde zurückversetzt in das alte Bad Honnef, Bonn und Köln und es fühlte sich fast wie eine kleine Zeitreise an.
Die Protagonisten hatten für mich allerdings etwas zu wenig Tiefe und die Handlungsstränge wurden teils abrupt beendet, sodass leider wenig Emotionen aufkamen und die Geschichte insgesamt nicht flüssig wirkte. Die Idee für die Geschichte hat mir aber sehr gut gefallen, diese hätte vielleicht etwas spannender und detailreicher umgesetzt werden können.