Ein hochmütiger Feenprinz. Eine misstrauische Menschenfrau. Ein gefährlicher Plan.
»Du willst eine Fee sein?« Cara hält es für einen schlechten Witz, als Regan sich auf der miesen Halloweenparty als Fee outet. Der Typ?! Selbstbewusst. Gutaussehend. Großgewachsen, okay – und wo sind die Flügel? Dass Regan nach einem Hinterhalt eine Bruchlandung auf ihrer Türschwelle hinlegt und sich Caras Mitbewohner als Hexer entpuppt, sorgt für den krönenden Abschluss einer lausigen Nacht. Jäh findet sie sich in einem unfreiwilligen Bündnis mit dem angeblichen Feenprinzen wieder, das sie immer tiefer in eine Welt voller Geheimnisse, bittersüßer Erfahrungen und an ihre moralischen Grenzen führt. Und Regan? Der muss derweil feststellen, dass es in dieser Intrige nicht um ihn geht, sondern um das Wohl des ganzen Feenreiches. Doch zwischen allen Gefahren kreisen Regans Gedanken auch um eine Frage: Wieso weckt ausgerechnet Cara verloren geglaubte Gefühle in ihm?
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Ernsthaft? Kam Conny mir nun mit der gleichen, dämlichen Erklärung wie Regan im Serpent’s Song? Ermattet ließ ich meine Schultern sinken und machte einen Schritt nach hinten. »Was hatte ich gesagt? Du sollst mit der Wahrheit herausrücken, und mir nicht …« Ich rang verzweifelt nach Worten. Das konnte doch nicht wahr sein. War das ein Albtraum, in dem mich mein Mitbewohner endlos veralberte? »Ein Hexer, klar. Und du …« Ich sah zu Regan. Die Vorstellung hatte etwas, aber es nervte zu sehr, dass sie tatsächlich bei dieser Geschichte bleiben wollten. Ich kicherte gezwungen. »Eine Fee.« »Cara, das ist die Wahrheit und das Einzige, was du jetzt wissen musst.« »Ja. Ist auch das Einzige, das Sinn ergibt, stimmt schon.« Ich nickte eifrig, meine braunen Locken flogen mir ins Gesicht. »Drogen oder so, das ist viel zu normal. Aber mit Hexer und Fee am Tag nach Halloween anzukommen, das erklärt alles.« »Das ist kein Witz.« »Sie braucht einen – wie sagt ihr?« Regan schmunzelte. »Drink.« »Wohl eher einen Beweis für eure unsinnigen Behauptungen.« Ich verschränkte die Arme. Frostig sah ich zu dem Mann auf dem Sofa. Ein Drink war das Letzte, das ich brauchte. Im Moment benötigte ich vernünftige und vor allem rationale Erklärungen, doch zuerst wollte ich wissen, was er mit meiner Freundin gemacht hatte. »Wo ist Agnes?«
Das Buch hat ziemlich viele Seiten, was mir beim Bewerben erst nicht einmal aufgefallen ist und was auch der Grund ist, warum es nun erst einmal so lange gedauert hat, bis ich es beendet habe, aber ich habe es noch geschafft.
Der Start, war, wie mir auch schon bei der Leseprobe aufgefallen ist, etwas holprig, bis ich die Personen nun genau und richtig zuordnen konnte, gerade mit den Bemerkungen über Hexen und alles und auch der Tatsache, dass ich glaub eine halbe Ewigkeit gebraucht habe, bis ich gemerkt habe, dass Conny ja eigentlich ein Typ ist (ich kenne den Namen jedenfalls bisher nur als Frauennamen). Jedenfalls hat es einfach eine Weile gebraucht.
Dennoch kommt man doch gut hinein. Der Schreibstil ist flüssig und man kommt so, trotz der Länge des Buches noch relativ zügig hindurch, auch weil sich die Zeit genommen wird, die Dinge auch zu erklären. Ausserdem mag ich solche Details, wie die Tatsache, dass Regan eben auch nicht allwissend ist und auch mal nicht immer alles über die Menschenwelt weiss, eben weil er auch nicht von dort kommt.
Trotzdem zieht es sich doch auch ein klein wenig mit der Länge, bis man wirklich auch zur Sache kommt und das Tempo anzieht. Man kommt zwar gut durch, und wie gesagt, sobald die kleinen Startschwierigkeiten auch weg sind, ist es auch nicht schwierig der Geschichte zu folgen, aber irgendwie hat mir dann doch auch die gewisse Prise Etwas einfach auch ein wenig gefehlt. Das Buch ist absolut nicht schlecht, aber ich konnte dennoch nie vollständig darin versinken, auch wenn ich es gerne gewollt hätte.
Ich denke aber immer noch, dass es sicherlich eine lesenswerte Lektüre für jeden Fantasyfan ist. Nur weil mir noch das kleine Etwas fehlt, heisst es nicht, dass es generell schlecht ist und ich denke es könnte dem ein oder anderen noch richtig gut gefallen, denn viel auszusetzten gibt es bei dem Buch wirklich nicht. Von mir gibt es vier Sterne dafür.
Zum Inhalt: Cara lässt sich von Ihrer besten Freundin Agnes überreden, eine Halloween-Party zu besuchen. Dort trifft Sie auf einen selbstbewußten und gutaussehenden Typen, der sich witzigerweise als Fee outet. Das kann doch nur ein schlechter Witz sein, denkt sich Cara und möchte diese miese Halloweenparty so schnell wie möglich vergessen. Doch weit gefehlt! Regan, der in einen Hinterhalt gelockt wurde, landet mit einer Bruchlandung vor Ihrer Haustür. Und wäre es nicht schon genug des Guten, stellt sich heraus, das Ihr Mitwohner ein Hexer sein soll. Unverschuldet findet Sie sich in einem Bündnis mit dem recht hochmütige Feenprinzen wieder und lernt eine andere, geheimnisvolle Welt kennen. Und auch Regan muss festellen, welche Gefahren sich auf einmal auftun, die sich nicht nur auf Ihn beziehen. Meine Meinung: Die Geschichte hat mich wirklich überrascht. Die Leseprobe konnte mich noch nicht richtig überzeugen, aber die Story an sich, konnte ich dann nicht mehr zur Seite legen. Es war Spannung pur, mit vielen unerwarteten Wendungen. Die Protagonisten fand ich sehr sympathisch und auch die teilweise sehr lustigen Wortgefechte fand ich sehr erfrischend. Besonders Regan habe ich in mein Herz geschlossen. Bin gespannt, ob es weitergeht, da das Ende alle Möglichkeiten offen lässt. Das Buch-Cover finde ich sehr gut gelungen und ist wirklich ein Eye-Catcher.
Das Cover vom Buch ist einfach nur fantastisch. Die Gestaltung hat mir wirklich einfach nur unglaublich gut gefallen. Dann kam der Klappentext dazu und für mich war klar, ich muss dieses Buch einfach lesen. Da ich bisher noch kein Buch der Autorin gelesen habe, kannte ich ihren Schreibstil nicht. Am Anfang fand ich ihn ganz okay, jedoch konnte er mich mit Fortschreiten der Geschichte nicht so wirklich fesseln und wirkte teilweise eher steif auf mich. Auch empfand ich die Thematik nicht sehr gut umgesetzt. Cara ist an sich zwar eine tolle Persönlichkeit, jedoch wirkt es oftmals so, als würde sie nicht so handeln wie sie es sonst tun würde. Dazu konnte ich einige ihrer Entscheidungen nicht nachvollziehen. Dadurch zogen sich einige Handlungen für mich sehr. Wieder andere Handlungen waren dann sehr vorhersehbar, wodurch keine richtige Spannung aufkam. Insgesamt gefiel mir die Grundidee der Geschichte gut, jedoch konnte mich die Umsetzung nicht richtig packen. Zusätzlich mochte ich auch die weiteren Charaktere nicht so gerne und wurde nicht mit ihnen warm. Da ich jedoch den Anfang mochte und die Idee gut fand und es auch ein paar gute Handlungen gab, vergebe ich 3 Sterne. Es ist ein Buch für zwischendurch, jedoch auch leider nichts besonderes. Ob ich weitere Bücher der Autorin lesen werde, weiß ich noch nicht.
Cara ist nicht gerade begeistert davon, dass ihre beste Freundin auf einer Halloweenparty von einer Fee angebaggert wird. Als besagte Fee mitten in der Nacht blutverschmiert auf ihrer Türschwelle auftaucht, wird ihre Sympathie Regan gegenüber nicht gerade grösser, vor allem nachdem dann auch ihr Mitbewohner behauptet, ein Hexer zu sein. Auch wenn Cara es nicht wahrhaben will, muss sie erkennen, dass es Magie wirklich gibt und sie schon viel tiefer in die magische Welt verstrickt ist, als sie glauben möchte. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir etwas schwer, da die Kapitel abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven erzählt werden, die jedoch nicht mit Namen gekennzeichnet sind. Nach einer Weile konnte ich den/die Erzählende/n recht schnell erkennen, was daran liegt, dass die Charaktere ihre eigene Stimme und Sprachstil haben. Trotzdem fühlte ich mich bei jedem Kapitelanfang zuerst etwas verloren, bevor ich mich orientieren konnte. Die Charaktere an sich haben mir gut gefallen und sind sehr interessant. Sie haben alle ihre Macken, sind nicht perfekt und sind sehr eigen. Cara und Regan krachen immer wieder aufeinander, werfen mit witzig-spritzigen Worten um sich und liessen mich das ein oder andere Mal schmunzeln. Cara ist leicht zickig, scharfzüngig und verschenkt ihr Vertrauen nicht gerade leichtsinnig. Regan dagegen ist arrogant, sagt, was er denkt und hat sein Herz am richtigen Fleck. Die Geschichte ist spannend und abwechslungsreich. Nicht alle Elemente sind neu, aber sie werden neuartig verpackt und mit Ironie und Sarkasmus unterlegt. Manchmal ging mir die Geschichte fast ein wenig zu schnell voran, wodurch ich nicht alles verstanden habe, aber dafür sind die Actionszenen rasant und die Plottwists unerwartet. Zusätzlich werden wichtige Themen in die Geschichte verwoben, was mir gut gefallen hat. Glyn ist der perfekte Urban Fantasy Roman für Lesende, die es gerne etwas anders haben, Ironie und Sarkasmus mögen und sich von Blut nicht abschrecken lassen.
Wer verrät hier wen? Das Cover ist toll gestaltet und auch der Klappentext verspricht Spannung. Die ersten Seiten des Buches habe ich richtiggehend verschlungen. Bis zum ersten Viertel des Buches war es unheimlich spannend und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Cara ist als Protagonistin unheimlich lustig und aufrichtig. Immer einen Spruch auf den Lippen, den Regan, der arrogante Feenprinz, gekonnt kontert. Die beiden haben mir im Zusammenspiel sehr gut gefallen. Dazwischen der Mitbewohner von Cara: Conny. Ein Hexer und dazu ein totaler Schwarzmaler (zumindest meine Meinung). Ich glaube, Cara hat mal gesagt: „Conny hat so viel Mut wie ein Eichhörnchen“, das ist schon fast eine Gemeinheit gegenüber dem Eichhörnchen. Erst gefiel mir Conny noch ganz gut, doch schon nach wenigen Seiten konnte ich ihn überhaupt nicht leiden. Und dann noch Agnes, Caras beste Freundin. Nach den ersten Kapiteln habe ich ihr eine höhere Bedeutung zugemessen, als sie tatsächlich im Buch hatte. Nicht dass ich mich Beschweren will, sie war mir ohnehin nicht sympathisch und kam relativ oberflächlich rüber. Bis dahin eigentlich so weit, so gut. Man muss nicht alle Charaktere mögen, aber Cara und Regan haben mir gefallen. Auch die Hintergrundstory, warum sie sich treffen und auf ihre gegenseitige Hilfe angewiesen sind, fand ich sinnvoll und nachvollziehbar. Danach ging es jedoch steil bergab. Das Buch wurde langatmig und die inneren Monologe der beiden wiederholten sich immer wieder. Ich hatte das Gefühl, auf der Stelle zu stehen und nicht weiter zu kommen. Aus dem einen Buch hätte man locker zwei oder gar drei Teile machen können. Dazu kamen immer wieder Situationen, die ich überhaupt nicht nachempfinden konnte. Entscheidungen, die Cara traf, die für meinen keinen Sinn ergaben. Dadurch hat mich das Buch ab der Hälfte, spätestens nach der Hotelszene, etwas verloren. Trotzdem habe ich tapfer weitergelesen, wenn ein Buch so gut startet, muss man ihm eine Chance geben. Doch leider wurde es nicht besser. Es kamen Wendungen, die für mich eher völlig verwirrend als überraschend waren. Es war mir alles etwas zu chaotisch. Dann kam die Szene mit Baran im Keller (ich gehe mal nicht näher drauf ein, was passiert, das wäre sonst ein riesiger Spoiler), in der es richtig blutig wird und ab da war es bei mir endgültig gelaufen. Das war echt zu viel. Ja, es hatte seinen Sinn und Zweck für die Story, aber mir gefiel die Wendung überhaupt nicht, und wenn man sie schon mit einbaut, dann bitte mit weniger Details. Das Ende hat dann noch mal ein riesiges Fragezeichen in meinem Kopf aufgeworfen. Diese Feen sind einfach alle echt merkwürdig. Trotzdem fand ich das Ende ganz ok, es hat einige Fragen beantwortet, auch wenn es nicht alle waren, es hatte einige Wendungen in sich, die sich zwar zum Teil angekündigt hatten, aber auch das ist in Ordnung und es gab einen kleinen Cliffhanger für den nächsten Teil. Daher gibt es von mir 3 von 5 Sternen.
„Glyn: Silberstaub und Feuerklinge“ wurde von Catrina Seiler geschrieben. Es handelt sich dabei um eine Urban-Fantasy-Geschichte, in der es um Folgendes geht: Cara hält es für einen schlechten Witz, als Regan sich auf der miesen Halloweenparty als Fee outet. Der Typ?! Selbstbewusst. Gutaussehend. Großgewachsen, okay – und wo sind die Flügel? Dass Regan nach einem Hinterhalt eine Bruchlandung auf ihrer Türschwelle hinlegt und sich Caras Mitbewohner als Hexer entpuppt, sorgt für den krönenden Abschluss einer lausigen Nacht. Jäh findet sie sich in einem unfreiwilligen Bündnis mit dem angeblichen Feenprinzen wieder, das sie immer tiefer in eine Welt voller Geheimnisse, bittersüßer Erfahrungen und an ihre moralischen Grenzen führt. Und Regan? Der muss derweil feststellen, dass es in dieser Intrige nicht um ihn geht, sondern um das Wohl des ganzen Feenreiches. Doch zwischen allen Gefahren kreisen Regans Gedanken auch um eine Frage: Wieso weckt ausgerechnet Cara verloren geglaubte Gefühle in ihm? (Klappentext) Meine Meinung: Das Cover hat mich direkt angesprochen und neugierig gemacht. Der Klappentext hat sich interessant angehört. Leider war die Leseprobe schon nicht ganz mein Fall. Jedoch hatte ich gehofft, dass sich das im Laufe der Handlung legt und mich de Geschichte in ihren Bann ziehen kann. Dem war jedoch leider nicht so. Ich hatte Probleme, mit den Charakteren warm zu werden und den Sinn der Handlung (besonders zum Ende hin) zu verstehen. Zudem hatte ich das Gefühl, dass sich die Handlung in die Länge zieht, was mir das Lesen zusätzlich erschwert hat. Erzählt wird die Geschichte aus den Perspektiven von Cara und Regan. Beide hatten etwas an sich, wodurch sie mir unsympathisch erschienen. Cara empfand ich als sehr leichtgläubig und naiv. Ab und zu hat sie mich mit ihrer Einstellung gerade zu genervt. Ob das jetzt daran lag, dass sie verzaubert war oder nicht. Wie kann man ohne nachzudenken, egal wie unwahrscheinlich die Geschichte erscheint jedem wildfremden einfach erzählen was passiert ist. Während sie bei diesen Leuten leichtgläubig ist, verhält sie sich Regan gegenüber misstrauisch und glaubt nicht an das, was er erzählt. Das hat für mich nicht ganz zusammengepasst. So richtig verstanden habe ich auch nicht, wie aus der Abneigung der Beiden so schnell Liebe geworden ist. Im ersten Moment hassen sie einander und dann sind sie einer plötzlich so nahe, dass er alles für sie geben würde? Ich hatte mir von der Geschichte etwas mehr erhofft.
Glyn-Feuerklinge und Silberstaub von Catrina Seiler ist ein superspannendes Fantasyabenteuer einer Selfpublisherin.
Was soll man sagen. Schon nach den ersten paar Seiten wird deutlich, dass die Autorin es versteht den Leser für sich zu gewinnen. Mit einer spannenden Handlung, welche mit keiner anderen vergleichbar ist, unterhaltsamen Protagonisten und einer ordentlichen Prise Humor, hat Carina Seiler etwas Einzigartiges geschaffen. Wer auf der Suche nach einer Urban Fantasystory ist, mit unterschiedlichen Reichen, Magie, Hexen ,Feen, Flüchen und spritzigen Dialogen ist hier genau richtig.
GLYN handelt zunächst von den drei Feen Regan, Kian und Lucian, die sich schon wieder aus dem Feenreich geschmuggelt haben, um im Menschenreich Spaß zu haben. In einer Bar trifft das Trio auf die hübsche Agnes und deren Freundin Cara. Schon bald verzieht sich Regan mit Agnes, was Cara Sorgen bereitet, da sich ihre Freundin auch nach mehrmaligen Kontaktieren nicht bei ihr meldet. Wer nun denkt, dass Agnes die Hauptrolle in dieser Geschichte spielt, irrt. Die Handlung wird von Cara, deren Mitbewohner Conny und Regan getragen.
Cara kann mal als eigensinnig, willensstark beschreiben, desweiteren ist sie auch nicht auf den Mund gefallen, was sich an den amüsierenden Dialogen zwischen ihr und Regan erkennbar ist, wenn sie ihm mal wieder kontra gibt. Ihre Welt steht Kopf, als sie erfährt, dass magische Wesen existieren und ihr Mitbewohner Conny kein geringerer, als ein Hexer ist. Natürlich stellt sie sich zunächst quer, merkt jedoch nach einiger Zeit, dass wenn ihr Leben ihr lieb ist, ihr nichts anderes übrig bleibt, als ihre Rationalität hinter sich zu lassen. Regan ist nämlich gutaussehend, großgewachsen, arrogant und großzügig, was sich durch seinen Stand als Feenprinz erklären lässt.
Der Leser kann sich auf jeden Fall auf ein spannendes Abenteuer mit List und Tücken rechnen. Cara, Conny und Regan müssen sich nämlich zusammen reißen um das Feenreich zu retten und sich selber gleich dazu. Dabei lernen sie, dass auch nähere Bekannte Verrat begehen können und nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.
In Catrina Seilers Fantasyroman „Glyn“ – Silberstaub und Feuerklinge“ kommen Freunde dieses Genre voll auf ihre Kosten. Allein das Cover hat eine mystische und geheimnisvolle Wirkung auf den Leser, welches durch die geschwungene Glyn-Schrift gut versüßt und verziert wird.
Vor lauter Abenteuern und Rätseln wirken die Protagonisten anfangs sehr undurchschaubar, man verliert schnell den Roten Faden und fragt sich dann, welche Figur jetzt menschlich und welche fiktiv, beziehungsweise eine Fee ist. Auch die Erzählweise ist anfangs eher verworren und ich habe mich öfters gefragt, wer jetzt der Erzähler ist. Nach geraumer, ich nenne es jetzt mal Einlesezeit, wurde es dann klarer und besser verständlich.
Zuerst lernen wir Cara, eine Menschenfigur und ihre Freundin Agnes kennen. Cara ist traurig und zur Zeit geplagt vor Liebeskummer, deshalb hat Agnes die Idee zu einer Halloween Part zu gehen. Dort angekommen lernen sie die männliche Fee Regan kennen und das Abenteuer beginnt. Zwischen den beiden Hauptprotaginsten, Cara und Regan, rieselt es nur so von lustigen und schrägen Wortgefechten, sodass man sich vor Lachen kaum halten kann. Zwei Charaktere, welche nicht unterschiedlicher sein könnten. Cara hat einen Frauencharakter, sie ist sympathisch und dennoch etwas zickig und stur. Regan hat ein sehr großes Selbstbewusstsein, naja man kann es auch Arroganz nennen und dennoch das Herz an der richtigen Stelle. Auch die weiteren Protagonisten besitzen gut durchdachte, unterschiedliche Charaktere und stellen einen schönen, harmonischen Freundeskreis, wo man sich direkt dazugehörig fühlt, dar. Glynn ist in moderner und sehr kreativer Sprache geschrieben. Catrina schreibt zudem sehr detailliert und man muss das Buch sehr aufmerksam lesen, damit keine Zusammenhänge überlesen werden. Auch ich musste ab und zu nochmal zurück Blättern und die Seiten nochmal lesen. Ein sehr lustiger, witziger und moderner Fantasyroman mit einer gut durchdachten und mitreißenden Story. Fantasyliebhaber sollten sich dieses Buch nicht entgehen lassen.
Da ich Bücher über Feen liebe und mir der Klappentext gut gefallen hat, war ich schon sehr gespannt in was für eine Welt uns Catrina Seiler mit Glyn – Silberstaub und Feuerklinge mitnimmt. Das Cover des Buches ist mir sofort ins Auge gestochen. Es wirkt irgendwie total magisch und wenn man ganz genau hinsieht kann man sogar Gesichter in der Mitte erkennen. Den Schreibstil der Autorin mochte ich sehr gerne. Besonders gut gefallen hat mir der Humor, der von Anfang bis Ende vorhanden war. Die Geschichte wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt. Abwechselnd tauchen wir in die Gedankenwelt des Feenprinzen Regan und der Protagonistin Cara ein. Leider konnte ich nicht so wirklich mit den Protagonisten warm werden. Ich fand Cara teilweise etwas anstrengend und Regan kam mir ein wenig oberflächlich vor. Die Handlung hat mir aber sehr gut gefallen. Gerade gegen Ende hin wurde es richtig spannend und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich fand es nur etwas schade, dass nur ein kleiner Teil des Buches in der Feenwelt spielt. Der Großteil der Handlung findet in London statt. Das ist aber kein wirklicher Kritikpunkt. Ich persönlich mag es nur sehr gerne in andere Welten einzutauchen und hätte davon gerne noch etwas mehr gehabt. Alles in allem hat mir das Lesen des Buches viel Spaß gemacht, was vor allem am durchweg vorhandenen Humor lag. Daher bekommt das Buch auch eine Empfehlung von mir.
Aufgrund des mystischen Covers war mir direkt klar, dass ich bei diesem Buchgenre richtig bin. Es ist phantasievoll gestaltet und passt in meinen Augen gut zur Geschichte. Diese startet ziemlich direkt im Geschehen und wird aus den 2 Sichtweisen von Regan der Fee und Cara des Menschen erzählt, was mir beides sehr gut gefallen hat. Die Chemie zwischen den beiden fand ich interessant und amüsant, ich mochte das augenzwinkernde Frotzeln und die unterschwellige Anziehungskraft. Auch einige Nebencharaktere wie Conny fand ich gut getroffen, wobei ich der Meinung bin, dass dieser zum Schluss etwas in den Hintergrund getreten ist und andere- vorher eher keine Rolle spielende- dafür in den Vordergrund getreten sind. Das fand ich etwas schade, da diese Nebenfiguren dadurch oft etwas eindimensional geblieben sind, besonders z.B. Regans Bruder und Agnes. Den Handlungsstrang fand ich durchgängig recht spannend und man konnte gut mitraten, wer Regan so zu setzten wollte. Die Abschlusskampfszene hingegen fand ich etwas übertrieben und gehastet und zu effektheischend. Insgesamt aber ein tolles, kurzweiliges Buch mit Option auf einen noch tolleren Folgeband.
#glyn von der lieben @catrina.sailer würde ich am ehesten als Urbanfantasy Geschichte einordnen, da es überwiegend in unserer Welt spielt, also London und zum deutlich kleineren Teil in der Feenwelt. Was für mich völlig in Ordnung ist, ich mag es genauso wenn Feenwesen sich in unserer Welt tummeln.
Die Geschichte fängt recht zackig an, und unterhät von der ersten Seite an mit viel Humor und lustigem und sarkastischen Schlagabtausch zwischen den Protagonisten. Wer mich kennt, weis dass für mich Humor und Witz, am besten von einer Geschichte überzeugen. Wobei mich der Feenprinz Regan, am meisten für sich gewonnen hat. Die menschliche Protagonistin Cara dagegen, war mir die meiste Zeit zu anstrengend. Sie übertreibt es, für mein Gefühl, etwas zu sehr mit ihrem Trotz und Misstrauen. Irgendwann habe ich dann gedacht: so und jetzt ist auch mal gut.
Die Handlung war recht kurzweilig, bis auf den mittelteil der sich ein Weilchen doch gezogen hat. Dafür war der Endteil dann echt spannend gestaltet, durch unerwartete Wendungen und eine echt tolle Entwicklung die Regan durchmacht.
Allen Fantasy/Urbanfantasy und Romarasy -Fans kann ich die Geschichte auf jeden Fall empfehlen.
Erstmal zu dem Cover: Wow! 🤤 Als ich hörte, es geht in der Geschichte um Feen, schlug mein Fantasyherz wie wild.
Es fiel mir schwer in die Geschichte hineinzukommen, da ich mich an den Schreibstil der Autorin etwas gewöhnen musste, aber als ich dann drin war, ging es ganz leicht. Es fanden Sichtwechsel statt, durch die man die Handlungen besser verfolgen konnte. Ich hatte etwas Schwierigkeiten mit den beiden Protagonisten warm zu werden. Cara war viel zu oft einfach nur nervig und vieles konnte ich nicht nachvollziehen. Regan hingegen begann ich so ca. ab der Mitte der Geschichte zu mögen. Die Handlung der Geschichte war eher langgestreckt und ich bin mir sicher, das man einiges hätte kürzen können, aber dennoch hatte die Geschichte einige spannende Wendungen und Momente, die mich gefesselt haben.
Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Es hatte seine Schwächen, aber auch seine Stärken. Besonders die Idee mit den Feen, Hexen und Jägern fand ich sehr interessant und die spannenden Wendungen haben die Längen in der Handlung wieder wett gemacht. Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, besonders an Fantasy-LiebhaberInnen.
Scherben und Weglicht hat mir schon sehr gut gefallen, somit habe ich mich extrem auf Silberstaub und Feuerklinge gefreut. Das Cover ist der Hammer, und die Geschichte rund um Cara und den Feenprinz hat mir sehr gut gefallen. Eine Halloweennacht, und ein komischer Kautz der behauptet eine Fee zu sein, stellt in Caras Welt so richtig auf den Kopf. Plötzlich soll ihr Mitbewohner ein Hexer sein und Magie soll wirklich existieren... Tja eine turbulente Reise beginnt. Sehr toll geschrieben, spannend, abwechselnd und auch sehr emotional. Cara fand ich sehr toll, ihre Wortgefechte, oftmals ihr Unglaube und gleichzeitig ihr Mut... Ein sehr tolles Buch für angenehme Lesestunden, nicht allzu brutal, also eine Fantasygeschichte zum Wohlfühlen, zum eintauchen und genießen. Eine Fee die mit Tinker Bell so gar nichts am Hut hat, toll umgesetzt. Freu mich auf weitere Auszüge rund um das Glyn-Universum.