Jump to ratings and reviews
Rate this book

Männer sterben bei uns nicht

Rate this book
In einem prachtvollen Anwesen am See leben sie zusammen, die Frauen einer Familie, denen die Männer nach und nach abhandengekommen sind. Wie zahlreich die dunklen Flecken ihrer Geschichte sind, weiß nur eine von ihnen, die enigmatische Großmutter, die immer den Schein zu wahren wusste. Als Leni sich weigert, genau das zu tun, wird sie still und heimlich verstoßen. Zurück bleibt ihre Schwester, die nun allein gegen eine verhängnisvolle Tradition ankämpfen muss. Annika Reich erzählt von Schwestern, Müttern, Töchtern und Großmüttern, die der trügerischen Anziehungskraft weiblichen Verrats erliegen, auch wenn sie sich nichts mehr als gegenseitigen Beistand wünschen. Bis die Großmutter stirbt und die Geister der Vergangenheit sich nicht länger verstecken lassen.

208 pages, Hardcover

Published February 20, 2023

18 people are currently reading
481 people want to read

About the author

Annika Reich

13 books1 follower

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
33 (6%)
4 stars
126 (25%)
3 stars
211 (43%)
2 stars
98 (20%)
1 star
20 (4%)
Displaying 1 - 30 of 79 reviews
Profile Image for Ellinor.
764 reviews363 followers
February 22, 2023
Männer sterben bei uns nicht von Annika Reich ist diesen Monat schon das zweite Buch, das mich etwas ratlos zurücklässt. Setting und Sprache haben mir sehr gut gefallen. Es ist eine Geschichte (fast) ohne Männer. Die Frauen einer Familie leben in einem Anwesen am See. Man könnte meinen, dass es hier also ein Matriarchat gäbe, in dem sich die Frauen gegenseitig unterstützen. Doch das Gegenteil ist der Fall: Die Großmutter ist vielmehr Patriarchin und wer sich ihr widersetzt, muss gehen.
Das Buch ist in zwei Handlungsstränge unterteilt, die abwechselnd erzählt werden. Einmal gibt es die Beerdigung der Großmutter, die chronologisch abgebildet wird. Und dann sind da einzelne Einblicke in die Vergangenheit, die meist wild durcheinander geschrieben sind.
Mir gefiel das geheimnisvolle an diesem Buch. Vieles wird erst nach und nach sichtbar, anderes wird gar nicht erklärt. Genau das mochte ich. Es war einfach anders als erwartet.
#männersterbenbeiunsnicht hat mir also gefallen und ich empfehle es gerne. Dennoch bin ich immer noch am Überlegen, was die Autorin ausdrücken möchte. Sie hat auf jeden Fall erreicht, dass ich die Geschichte so schnell nicht vergessen werde.
Profile Image for Marie.
183 reviews14 followers
February 8, 2023
"Männer sterben bei uns nicht", so lautet der Titel von Annika Reichs aktuellem Roman. Tatsächlich sterben auf dem Anwesen, das Luise samt Mutter, Großmutter väterlicherseits und einiger weiterer Verwandten bewohnt, keine Männer. Schlicht deshalb, weil es keine gibt. Der Großvater und Luises Vater sind eher Gespenster, die hin und wieder durch die Erzählungen der Familie geistern als Menschen aus Fleisch und Blut. Dennoch gibt es auf dem Anwesen ein eigenes Haus der Männer - inklusive darin gelagertem Motorrad. Doch wer nun annimmt, dass die verbliebenen Frauen eine eingeschworene Gemeinschaft bilden, der hat sich getäuscht. Jede misstraut der anderen und achtet penibel darauf, ob die Fassade stimmt. Dabei ist die bei Luises alkoholkranker Oma mütterlicherseits, die ebenfalls auf dem Hof wohnt, schon längst kaputt. Luises ältere Schwester ist gleich ganz verschwunden und Tante und Cousine zeigen sich nur sporadisch an den Wochenenden auf dem Gelände. Im Fokus der Romanhandlung steht dann aber doch der Tod. Die Großmutter der väterlichen Seite ist gestorben, Luise als ihrer Erbin soll das Matriarchat der alten Lady fortsetzen. Am Grab der Großmutter kommen die Frauen seit Jahren wieder erstmals zusammen.



Annika Reich arbeitet in ihrem Roman mit vielen Rückblenden. Die eigentliche Handlung spielt am Tag der Beerdigung. Dazwischen gibt es Rückblenden in Luises Kindheit auf dem Anwesen und in die jüngere Vergangenheit. Vielleicht liegt es an diesen Sprüngen, dass mich der Roman ein wenig ratlos zurücklässt. Die angesprochene Thematik rund um die Großmutter finde ich sehr spannend. Wie herrscht man über ein Anwesen samt Vermögen? Muss man dafür hart wie ein Mann werden? Kann auch feministische Führung zum Überleben der "Dynastie", wie Luise ihre Familie manchmal scherzhaft nennt, führen? Oder geht Stärke einher mit strengen Verhaltensregeln, mit Selektion und Misstrauen. Diese Aspekte des Romans haben mich sehr interessiert. Dann sind da aber die vielen losen Enden, die ich nicht zusammenfügen kann: Die toten Frauen, die Luise als Kind im See findet. Die verschwundenen Männer, die Zeit im Krieg, über die niemand spricht. Die zu tiefst vergifteten Beziehungen der Frauen untereinander. All das wird nicht schlüssig zusammengeführt und lässt den Leser mit Fragezeichen zurück. Hier ist so viel symbolisch verpackt, dass man nicht recht weiß, mit welchem Schlüssel man wo ansetzen soll.



Für mich ergibt sich ein vages Bild von gewollten und ungewollten Kindern bzw. Partnern und möglichen Verbindungen zu Nazigeld. Allerdings ist dieses Bild so nebulös, dass meine Interpretation eher auf Vermutungen als auf Text beruht. Das hat mich wenig befriedigt zurückgelassen. Meiner Meinung nach liegt es daran, dass Reich bewusst die Figur, die am wenigsten weiß, als Erzählerin nutzt. Selbst die anderen Frauen bezeichnen Luise so. Die Autorin vergisst dabei allerdings, dass Luise im Erzählstrang der Gegenwart kein Kind mehr ist. Eine Erwachsene sollte durchaus in der Lage sein, eigene Schlüsse zu ziehen und den Leser nicht derartig im Dunkeln tappen zu lassen.

(Weitere Verlinkungen nach Erscheinen des Buches)
Profile Image for janasbuecherwelt.
304 reviews21 followers
February 3, 2023
R E Z E N S I O N zu "Männer sterben bei uns nicht" von Annika Reich.

In einem großen Anwesen am See leben Frauen einer Familie zusammen, deren Männer nach und nach aus ihren Leben verschwanden. Einzig und allein über die Geheimnisse und dunkle Flecken weiß die Großmutter Bescheid und möchte den Schein wahren. Leni, die nicht machen möchte, was von ihr verlangt wird, wird daraufhin verstoßen und auf ein Internat geschickt. Zurück bleibt ihre Schwester, die nun dagegen ankämpfen muss.

Mir fällt es tatsächlich schwer, diese Geschichte zu rezensieren. Nicht, weil ich das Buch schlecht fand, mir fehlt einfach leider etwas, das ich nicht beschreiben oder greifbar machen kann. Der Schreibstil von Reich lässt vor allem den Einstieg sehr leicht fallen, dennoch hatte ich lange das Gefühl, ich würde die Geschichte und den Sinn dahinter nicht verstehen.
Die Kapitel sprangen zwischen unterschiedlichen Zeitebenen. Manchmal war für mich zu Beginn eines Kapitels nicht direkt erkennbar um welche Zeit es sich nun handelt.

Buchdetails: erschienen am 20.02.2023 im Hanser Berlin Verlag | gelesen als eBook auf dem PocketBook und im Buddyread | Seitenanzahl: 208 | 16,99 € (eBook), 23,00 € (HC)
Profile Image for Teresa.
170 reviews10 followers
December 25, 2023
Ein Roman der einem nicht sofort und nicht einfach vorgibt was er uns sagen will.
Es geht um die Frauen einer Familie, die auf einem Anwesen am See leben. Die Großmutter ist die Matriarchin, und um ihre Gunst wird gebuhlt. Wer sich nicht verhält wie es die Großmutter wünscht, wird ausgeschlossen. Als die Großmutter stirbt, kommen alle Frauen zusammen.
Und obwohl eigentlich nur Frauen vorkommen und nur diese dort gemeinsam leben, kann es nicht klarer sein, wie sie im Patriarchat gegangen sind.
Vieles wird angedeutet und das wenigste ausformuliert. So wie Luise oft etwas sagen möchte, was sie dann doch nicht tut. Sie hält sich zurück, versucht sich anzupassen, nicht zu viel Raum einzunehmen und zu gefallen, jedenfalls ihrer Großmutter. Vielleicht nicht überraschend, dass sie als Erbin des ganzen Anwesens und Besitzes der Großmutter auserkoren wurde..

Dieses Buch hat mich positiv überrascht.
Ich mag es, wenn mir nicht alles vorgekaut wird, und ich ein bisschen über das Gelesene und seine Bedeutung nachdenken kann.
Profile Image for Clarissa.
706 reviews21 followers
February 26, 2024
Mein erstes Fazit nach zuschlagen des Buches: ???

Anhand des Titels und auch des Klappentextes hatte ich einen psychologischen Roman mit eventuell Thriller-Anwandlungen erwartet und was ich bekommen habe, das ist die Frage. Mein Problem ist, dass in dem Buch so viel angedeutet wird, dass letztendlich nichts erzählt wird. Ich habe kein Problem mit Büchern, die auch etwas gedankliche Arbeit von den Leser*innen verlangen, aber das war sehr frustrierend für mich.
Es werden so viele unglaublich interessante Themen aufgemacht: das Haus der abwesenden Männer; der vielleicht oder vielleicht auch nicht auf der Nazi-Vergangenheit beruhende Reichtum der Familie und wie damit umgegangen wird; die Großmutter, die Zwietracht zwischen den Familienmitgliedern sät, um ihre Vorstellung der Dynastie am Leben zu halten; eventuell auch ein Murder Mystery. Aber nichts. Wird. Erzählt.
Ich muss nochmal drüber schlafen, aber im Moment sehe ich vor allem vergebenes Potenzial, zumindest was meine Wünsche angeht.
Profile Image for Jersy.
1,208 reviews108 followers
March 19, 2023
Spannende Studie einer Familiendynamik, die zum Diskutieren einläd.
Generell fand ich die Darstellung der Figuren sehr gelungen, bei der Umsetzung der Thematiken fand ich manche Motive unglaublich stark umgesetzt, andere funktionierten da einfach weniger für mich, was dann auch bedeutet hat, dass mein Gesamtbild nicht 100% rund war. Den Aufbau mit der nicht-linearen Erzählweise fand ich allerdings super. Das hat der Charakterisierung von Luise und wie ich als Leserin zu ihr stand wirklich gut getan.
Profile Image for Caröö.
51 reviews
August 9, 2024
Spanned aber irgendwie bleiben viele Fragen unbeantwortet und ich bin mir nicht sicher was der Punkt des Buches ist.
Profile Image for Natalie.
159 reviews13 followers
December 16, 2024
Hübsch von außen, langweilig von innen. Ein bisschen wie Männer halt, die in diesem Buch immerhin wirklich nur in Erzählungen vorkommen.
Profile Image for Buchdoktor.
2,367 reviews190 followers
February 13, 2023
Zur Beerdigung von Luises Großmutter ist der komplette Clan gekommen: Tochter, Schwiegertochter, die gegnerische Schwiegermutter, Enkelinnen und die Perle Justyna – nur Frauen. Selbst der Friedhof der Gegenwart birgt offenbar nur Gräber von Frauen. Die 30-Jährige ist es gewöhnt, dass Großväter, Väter und Onkel allein in Geschichten existieren; ihre Welt wurde lange nur von den Werten der Großmutter beherrscht. Luises Gedanken wandern 20 Jahre zurück, als sie am See des großmütterlichen Anwesens in kurzem Abstand zwei Frauenleichen entdeckte. Ihre Großmutter hat offenbar nur im Sinn, Luise sofort vom Wasser fernzuhalten, damit sie sich nicht hineinstürzt. Kurz zuvor war die Neunjährige unvorbereitet damit konfrontiert worden, dass ihre Schwester in ein fernes Internat geschickt worden ist. Noch immer nachhaltig schockiert, glaubt sie zuerst, die Tote am See wäre die totunglückliche Leni.

In schrittweisen Rückblenden blättert Luise das Leben auf dem großmütterlichen Anwesen auf, das wie das Diorama einer untergegangenen Epoche von der Großmutter bespielt wurde wie ein Puppenhaus. Mutter Ingrid samt Leni und Luise bewohnte auf dem Gelände ein eigenes Haus, ebenso Ingrids Mutter Vera und Tante Marianna mit Tochter Olga, ein weiteres Haus steht seit langem leer. Justyna durfte - standesgemäß für ein Dienstmädchen - in der Etage über einer Garage wohnen. Großmutters Welt war so simpel wie funktionsuntüchtig. Solange sie fern des Anwesens leben, werden Männer vergöttert, unter Raunen über Krieg, ferne Kontinente, kostbare Mitbringsel und sexuelle Gewalt. Frauen dagegen sind schwach und nicht ernst zu nehmen. Was man hat, das schätzt man nicht … Das System, in dem nahe Personen den Ansprüchen nie genügen werden, abwesende Angehörige jedoch idealisiert werden, inszeniert Annika Reich vor einer leicht angestaubten Kulisse.

Frauen sind in dieser Welt nur zugelassen, wenn sie manipulierbar sind und keine ernstzunehmenden Partner wählen. Das System des Vertuschens und des schönen Scheins funktioniert, solange alle ihre Selbstlügen hätscheln und Schuld stets anderen zuweisen. Kritische, fortpflanzungsfähige Exemplare wie Leni werden entfernt, im Unklaren darüber, welche Rolle im Matriarchat ihnen auf den Leib geschneidert wäre. Mit welchem Auftrag die eine Enkelin in die Welt hinaus geschickt und die andere mit Juwelen ans Haus gebunden wird, darüber geben vielleicht Volksmärchen ausführlicher Auskunft.

Luise wurde von der Matriarchin zur Erbin und Nachfolgerin bestimmt; mit Klunkern und Geschmeide hat sie sich auf Großmutters Seite ziehen lassen. Beide Frauen ignorieren, dass ein „Anwesen“ auch Sachverstand erfordert. Dass Luise nicht zu erkennen gibt, ob sie den Denkfehler dieser Erbfolge durchschaut hat, lässt sie als leicht beeinflussbare Icherzählerin leider zu farblos wirken. Spannend und überraschend dicht erzählt, symbolstark und zum Ende etwas abflachend – ein Matriarchat mit Macken.
Profile Image for medsidestories.
16 reviews5 followers
March 6, 2023
Inhalt:
Luise wächst auf dem herrschaftlichen Anwesen ihrer Großmutter auf. Ein Grundstück am Fluss, wo regelmäßig die toten Körper von Frauen angespült werden, die ins Wasser gegangen sind. Als die Großmutter stirbt und die Familie mit ihr ihre Matriarchin verliert, kommen nach und nach alte Geheimnisse an die Oberfläche.

Meine Meinung:
Es fällt mir schwer den Inhalt der Geschichte auf den Punkt zu bringen, da ich mir unschlüssig darüber bin, ob ich die Kernaussage erfasst habe, bzw. ob es überhaupt eine Kernaussage gibt. "Männer sterben bei uns nicht" handelt von einer Familie aus sonderbaren Frauen, in der alle Männer abwesend sind. Das Setting ist ebenso sonderbar, wie die Protagonistinnen. Der Juwelenschmuck der Großmutter und das prunkvolle Anwesen spielen atmosphärisch eine übergeordnete Rolle. Das hat mir sehr gut gefallen. Andererseits wirken die Szenen, die erzählt werden, oft unwirklich, fast ein bisschen grotesk. Manchmal habe ich mich gefragt, ob hier gerade eine Metapher im Text steckt, die ich nicht erkenne. Viel (vielleicht zu viel) bleibt zwischen den Zeilen. Manches wird angedeutet, aber in letzter Konsequenz nicht zu Ende erzählt.
Die Geschichte bringt definitiv eine gewisse Spannung mit sich. Man möchte wissen, was es mit den Frauen auf sich hat. Nicht alle Fragen wurden in meinen Augen zufriedenstellend beantwortet.
Der Text vermittelt eine beklemmende Stimmung. Man hat die ganze Zeit das Gefühl, dass da etwas unter der Oberfläche schwelt. Vieles wird verdrängt und nie oder nur in Ansätzen aufgearbeitet. Auf den Kern der Sache bin ich nicht gestoßen.
"Männer sterben bei uns nicht" ist ein Familienroman, also ein Roman über eine Familie, die aus bunt zusammengewürfelten Frauen besteht. Aber was diese Familie im Innersten bewegt, oder was die Grundproblematik in der Familie und im Leben der alles beherrschenden Großmutter ist, das will mir nicht so recht klar werden.

Fazit:
Im Bezug auf die Atmosphäre und den Schreibstil habe ich "Männer sterben bei uns nicht" sehr gerne gelesen. Inhaltlich ist es mir am Ende aber zu wage und zu substanzlos geblieben. Das Cover ist in meinen Augen eines der schönsten in diesem Frühjahrsprogramm.
Profile Image for laleliest.
430 reviews67 followers
March 15, 2023
Die verschiedensten Generationen von Frauen haben das große Anwesen am See schon bewohnt. Leni, die Schwester der Protagonistin fällt in ihrer Jugend auf und zieht ins Ausland auf ein Internat, was für ihre Schwester wie ein Verrat wirkt. Sie bleibt zurück und schlägt sich nun mit den hinterbliebenden Frauen der Familie rum. Als die Großmutter stirbt, kommen die Risse der Vergangenheit in den Strukturen der Familie erst richtig zur Geltung.

Diesen schmalen Roman habe ich in einer Sitzung weggelesen und die Sprache als angenehm empfunden. Direkt hatte ich ein Bild vor Augen, wie das Haus aussehen mag, wie der Steg zum Fluss und wie der Schmuck der Großmutter. Leider hat mich die Geschichte aber nicht hundertprozentig abholen können. Die einzelnen Frauen der Geschichte blieben für mich eher blass. Die gedrückte Stimmung und die unausgesprochenen Gedanken hingegen konnte ich förmlich spüren. Es wurden einige Situationen angesprochen, von denen ich mir noch eine Auflösung erhofft hatte. Dadurch ließ mich das Buch eher mit offenen Fragen zurück. Ich glaube, ich muss es mit mehr Zeit vielleicht ein erneutes Mal lesen, um alles aufzusaugen. Empfehlen kann ich es dennoch, da es wirklich angenehm zu lesen war und eine besondere Handlung aufweist. Zudem ist das Cover wirklich unschlagbar schön.
181 reviews10 followers
May 2, 2024
Es war ein kurzes und wahrscheinlich auch schnell vergessenes Leseerlebnis
Die Autorin beginnt die Geschichte mit vielen Fäden und lässt sie nach und nach Fallen. Die angeschwemmten Frauen spielen keine Rolle mehr. Leni kommt und geht und man will eigentlich viel lieber wissen, was mit ihr ist. Luise kopiert Verhaltensmuster und ist am Ende ein anderer Mensch, doch wie ist sie dahin gekommen. Die Familienverhältnisse werden auch immer wirrer.
Vieles in dem Roman bleibt ungeklärt und mysteriös. Jedoch ist er teilweise auch sehr plakativ und lässt keinen Interpretationsspielraum zu.Der Schmuck der Großmutter steht beispielsweise im sehr plakativen Kontrast zu dem Pommesbuden-Besuch nach dem Tod der Großmutter.

Leider hatte ich nach dem Lesen das Gefühl, dass viel gewollt und wenig umgesetzt wurde.
Profile Image for rocknroll.vulvina.
9 reviews
December 1, 2024
Abbruch. Ich hasse es Bücher abzubrechen, aber ich kann es nicht weiterlesen, weil es sich anfühlt, als würde ich die ganze Zei die gleichen Passagen ein weiteres Mal lesen. Es ist mir jetzt mehrmals passiert, dass ich mein Lesezeichen vergessen und das Buch später an ungefährer Stelle weitergelesen habe, und jedes Mal ist mir nach 20-30 Seiten aufgefallen, dass ich eigentlich schon viel weiter gelesen hatte, der Inhalt aber so ähnlich und wenig einprägend war, dass ich es erst so spät gemerkt habe. Die Figuren sind leider sehr flach und der Inhalt entwickelt sich leider gar nicht. Sprachlich okay, aber offensichtlich sehr redundant. Sorry. Aber das Cover ist schön! 😭
Profile Image for Paula.
284 reviews31 followers
March 24, 2024
es war SO langweilig. wirklich schade, weil die thematiken, die behandelt werden, eigentlich total interessant sind, aber ich habe mich wirklich einfach nur durchgequält. kann ich absolut nicht empfehlen
Profile Image for Verena.
17 reviews6 followers
May 24, 2025
Der Titel des Buches hat mich in der Bücherei neugierig gemacht! Ich lese gerne Romane über Frauen in der Familiengeschichte und auch wenn ich schon viele andere Romane dazu gelesen habe, hat mir dieser auch gefallen.

Ich finde, dass Annika Reich ein Geschick dafür hat Gefühle wie Beklemmung und Unwohlsein zu produzieren, ohne dass man das Buch weglegen will. Einige Rezensionen kritisieren, dass einige Fäden nicht zu Ende gesponnen werden und die unzuverlässige Erzählerin irritiert hat. Ich fand jedoch, dass dies sehr treffend gewählt ist für eine Familiengeschichte und fand es passend, dass es am Ende nicht die große, erleichternde objektive Aufklärung gibt. Auch, dass "der Krieg" immer nur vage angesprochen wird und der Bezug zur Familiengeschichte nicht erläutert wird erlebe ich als realistisch und als geschickte Wahl von Annika Reich.

Ich fand jedoch die charakterliche Tiefe der Figuren hier teilweise etwas zu kurz gekommen. Oft wirkten die Frauenfiguren sehr überzeichnet, was mich manchmal genervt hat (aber vielleicht ja auch gewollt).

Insgesamt ein fesselndes Buch mit vielen neuen Fragen zu der Beziehung von Frauen innerhalb einer Familie und der Wucht von Unausgesprochenem, Zwängen und Macht.
Profile Image for Carina.
2 reviews16 followers
February 20, 2023
Die Großmutter ist gestorben und dies bringt alle Frauen der drei Generationen auf der Beerdigung wieder zusammen. Zumindest für den einen Tag. Denn die Großmutter war diejenige, die alle Fäden in der Hand hatte, die über alles bestimmt hat und “ihre” Frauen in die richtige Richtung gelenkt hat. Eine wahre Matriarchatin.
Luise, die Enkelin, Augenstern der Großmutter erzählt nun in Rückblicken die Geschichte der Frauen - denn Männer kommen gar nicht vor. Doch über wen und was weiß Luise wirklich Bescheid? Möchte hier nicht irgendjemand den schönen Schein bewahren?

“Sie wies jeder von uns einen Platz und eine Aufgabe zu, und wenn wir diesen Platz einnahmen und die damit verbundene Aufgabe erfüllten, lief alles glatt, wenn nicht, wurden wir aussortiert wie verschlossene Muscheln.” (S.158)

Annika Reich erzählt angenehm und leicht. Doch fängt sie bereits sehr früh an viele Themen anzureißen, die letztendlich auch leider nicht zu Ende erzählt werden. So liest man recht gespannt durch die Kapitel und hofft auf Auflösung. Aber vielleicht war auch genau das nicht der Plan?
Inhaltlich geht es um Zusammenhalt und Entfremdung, um Erbe und Nachkommen. Von einer Familiengeschichte, die durch die Frauen geprägt und dominiert wird. Viele der Charaktere habe ich bis zum Ende bedauerlicherweise nicht greifen können, hatte kein Bild von ihnen im Kopf und lässt mich etwas bedrückt zurück.
Profile Image for Olivia Morof.
26 reviews
August 9, 2025
Gab mir irgendwie nichts? Habe mich für keine der Charakteren intressiert????
Profile Image for Klara.
134 reviews40 followers
March 4, 2023
"Männer sterben bei uns nicht". Wenn einen der Titel nicht fängt, dann tut's das Cover. Annika Reich hat nach vielen Jahren ein Buch geschrieben, das Fragen aufwirft - und unbeantwortet lässt.

In einem Anwesen am See wohnen Frauen. Eine reiche, enigmatische Großmutter, ihre Töchter, ihre Enkelinnen. Auf den ersten Blick wirkt ihr Leben famos - was könnte schon fehlen, wenn es keine Männer, genug Geld für alle, Perlhuhn zum Abendessen und Brillanten zum Geburtstag gibt? Die Antwort: Einiges. Denn der schöne Schein trügt - dem Haus, das alles hat, fehlt es am Essenziellsten: Wärme. Gefühle werden unterdrückt, Erinnerungen tabuisiert, und die Frauen, die eigentlich als glückliche Familie zusammenleben könnten, werden zu Einzelkämpferinnen mit dem Ziel, in der Gunst der Großmutter zu stehen. Die Vergeblichkeit dieses Unterfangens dämmert ihnen erst, als die Herrin des Hauses stirbt - und damit ein klaffendes Loch in die patriarchalen Strukturen des Anwesens reißt.

Ich will ganz ehrlich sein: Beim ersten Lesen hat mich das Buch nicht vom Hocker gehauen. Sicherlich gilt der Grundsatz "Show, don't tell", aber auf diesen 200 Seiten wird wirklich viel gezeigt und beinahe nichts gesagt, was den*die Leser*in zuweilen etwas verwirrt zurücklässt. Die vielen losen Enden haben mich frustriert, und es wollte sich für mich einfach kein Zugang zum Text finden lassen.

ABER! dann hatte ich das Glück, Annika Reich im Literaturhaus zu treffen. Die Lesung, die Diskussionen zum Buch und nicht zuletzt Annika Reichs unheimlich sympathische Art haben mir das Buch von einer ganz neuen Seite gezeigt. Ich habe verstanden, dass der Text in mir genau die Gefühle auslöst, die auch die Protagonistin Leni umtreiben: Verwirrung, Unsicherheit und Sprachlosigkeit ob der vielen Fragen, die für sie und uns unbeantwortet bleiben. Das Buch wirft einen Blick auf Familiengeschichten, in denen Verdrängung der Aufarbeitung im Weg steht - etwas, das mir gerade aus der Generation unserer Großeltern bekannt vorkommt. Zeit für mich, den Roman nochmal zu lesen. Ich bin ja lernfähig.

Nochmal vielen Dank an Hanser Berlin für das Rezensionsexemplar.
Profile Image for Christiane Fischer.
516 reviews6 followers
February 20, 2023
MÄNNER STERBEN BEI UNS NICHT
Annika Reichs

Nein, Männer sterben auf Großmutters Anwesen nicht, alleine schon aus dem Grund, weil es dort keine Männer gibt.
Drei Generationen von Frauen wohnen hier. Großmutter im Haupthaus und in den vier Häusern, die die Flanken säumen, wohnen die Tochter, die Schwiegertochter mit ihrer Mutter und die Enkelinnen.

Wer nun denkt, dass die Damen des Anwesens eine heitere und illustre Gesellschaft bilden, den muss ich hier gleich zu Beginn enttäuschen - wer nicht in Großmutters patriarchischen Führungsstil passt, wird auf Nimmerwiedersehen verbannt.
Großmutter favorisiert Luise, die Tochter ihres Sohnes, den Hallodri, der auch bereits das Gut verlassen musste. Luise ist ihr Augenstern und mit dieser Vorliebe hält Großmutter nicht hinter dem Berg. Neid und Missgunst bestimmen das Leben auf dem Anwesen.

Nun ist Großmutter tot. Luise erbt alles, alle anderen Familienmitglieder gehen leer aus.

Annika Reichs schreibt ihren Roman, anachronistisch, auf zwei Zeitebenen, die man am simpelsten mit 'vor und nach dem Tod der Großmutter‘ beschreiben kann. Immer wieder gibt es Rückblicke zu der Zeit, als Großmutter noch ihr strenges Regiment führte und ihre Cocktail-Partys gab.

Die ersten 100 Seiten konnten mich überzeugen, aber dann hörte es schlagartig auf. Die Handlung entwickelte sich einfach nicht weiter. Neid und Missgunst wurden regelmässig wieder und wieder durchgekaut - immerhin in einer schönen bildlichen Sprache. Aber zu viele Fragen blieben unbeantwortet: Woher kam ihr Vermögen und warum mussten die Männer gehen?

Am Ende bleibt nur, wie auf dem wundervoll gestaltetem Cover zu sehen, angeschlagenes Porzellan und vertrocknete Dinge, die einst bessere Zeiten gesehen haben.

Schade, 2½ /5

Herzlichen Dank @hanser.berlin und @netgalleyde für das Rezensionsexemplar, leider war es nicht ganz meins.
Profile Image for Beetroot.
5 reviews
September 25, 2024
More interesting than exciting, this novel encourages us to think about a immaterial inheritance that is passed down from woman to woman within the same family.
This novel paints a vivid landscape of patriarchy, in all its shades of violence.
Set on the shores of a magnificent lake, where the absence and violence of men are common knowledge, the women put on a brave face to keep up appearances. Yet behind the roses, their earth enriched with ashes, and heavy strings of pearls, it's not the men who are killing. It's the women, devious and fatal among themselves.
And when the patriarch dies, these same women face each other. Those who conformed, and those who resisted.

This is a very interesting novel, alternating between flashback and present day.
At the same time, this sometimes leads to confusion, and a lack of clarity.
It's up to the reader to decide whether this same confusion encourages a process of introspection, to which this book almost naturally leads.
Profile Image for LeserinLu.
328 reviews39 followers
May 8, 2023
In einem Rutsch gelesen, ich mochte die beschriebene Atmosphäre und die Leerstellen. Dennoch hat mich der Roman nicht völlig überzeugen können, dazu waren mir viele Charaktere zu oberflächlich gezeichnet.
92 reviews
March 23, 2025
Dieses Buch hat mich an einen Punkt in mir geführt, den ich nicht jeden Tag reflexiv anschaue: Familie, Erinnerung, Verletzung. So handelt es sich nicht um einen Roman, den man nur liest – man fühlt ihn mit. Zwischen den Zeilen vibriert etwas, das schwer greifbar ist, aber tief sitzt.

Große Teile des Romans sind durch die Augen eines Kindes erzählt – oder besser gesagt: durch die vermischte Linse von damaliger Wahrnehmung und heutigem Verstehen. Als würde man zurückschauen und plötzlich erkennen, was man damals intuitiv gespürt, aber nicht einordnen konnte. Und genau in dieser Spannung – zwischen kindlicher Ahnung und erwachsener Erkenntnis – entfaltet sich das Buch. Zum Ende hin entwickelt sich daraus ein neuer Blick: eine leise, aber klare Veränderung.

Ich mochte, wie vielschichtig die Figuren sind, auch wenn es nicht vom ersten Moment an entsprechend wirkt. Keine Klischees, keine einfachen Wahrheiten. Stattdessen Menschen mit Schutzschichten, mit ihren eigenen Geschichten und Brüchen. Wenn man sich Zeit nimmt – wirklich Zeit – merkt man: Das kennt man. Vielleicht nicht sofort, vielleicht nicht bewusst. Aber irgendwann taucht das eigene Echo zwischen den Zeilen auf. Und dann wird klar: Wir alle sind geformt von dem, was war, und von dem, was nicht gesagt wurde.

Was dabei ganz subtil, aber kraftvoll sichtbar gemacht wird, ist die Unsichtbarkeit von Frauen – in Beziehungen, in Familien, in Gesellschaften. Ihre Leben, ihre Stimmen, ihre Wut und ihr Schmerz werden nicht ernst genommen oder ihr verschwinden zwischen den Geschichten der Männer. Auch das ist eine patriarchale Prägung: dass Männer Raum nehmen, Frauen aushalten. Dass Männer zum Maßstab werden – und Frauen zur Erinnerung.

Ein Satz aus dem Buch ist bei mir hängen geblieben: „Und wie auch immer man zu ihr stand, sie war ein Ereignis.“ (S. 50)
Würde dies über mich gesagt werden, wenn ich nicht mehr da bin, dann wäre ich durchaus zufrieden.

Für mich ist dieses Buch nicht laut, aber stark. Nicht eindeutig, aber ehrlich. Es lässt Raum – für Gefühl, für Erinnerung, für Erkenntnis. Und es hallt nach.
Profile Image for Naraya.
269 reviews8 followers
February 18, 2023
Ein Anwesen am See und 8 Frauen, die dort leben. Über allem thront die namenlose Großmutter, eine elegante, aber manchmal auch grausame Frau, um deren Zuneigung alle buhlen: die Töchter Ingrid und Marianna, die Enkelinnen Leni, Luuise und Olga und – etwas abseits – Hausangestellte Justyna. Und die Männer? „Männer starben bei uns nie, Männer kamen und gingen.“ (S. 1) Nach dem Tod der Großmutter, fällt das ganze familiäre Konstrukt in sich zusammen.

„Männer sterben bei uns nicht“, aus der Feder von Schriftstellerin und Aktivistin Annika Reich, wird aus der Sicht der Protagonistin Luise in der Ich- und Vergangenheitsform erzählt. Ausgehend von der Beerdigung der Großmutter in der Gegenwart, blickt sie immer wieder in die Vergangenheit zurück, indem sie assoziativ Verbindungen herstellt, zum Beispiel durch ein getragenes Schmuckstück oder einen umher flatternden Schmetterling.

Im Zentrum steht die Großmutter; wer nach ihren Vorstellungen lebt, den überschüttet sie mit Geschenken und Lob. Zum Liebling hat sie sich Luise auserkoren, die so zur Außenseiterin wird. Generell gelingt es der alten Dame, Schwestern und Cousinen gegeneinander auszuspielen und somit alle Beziehungen zu vergiften. Als Luises Schwester Leni als Teenager „rebelliert“, wird sie ins Internat geschickt. Lenis andere Großmutter Vera darf zwar auf dem Anwesen leben, ist dafür aber täglichen Demütigungen ausgesetzt.

Männer gibt es in der gesamten Geschichte keine. Der Großvater lebte von der Familie getrennt, dennoch musste die Illusion der Ehe erhalten werden. Luises und Lenis Vater machte sich nach Australien davon, mehr wissen wir nicht. Überhaupt wird im Roman vieles angedeutet, so zum Beispiel die Rolle der Familie im Dritten Reich. Die Großmutter verkörpert das, was als männlich verstanden wird: Macht, Reichtum, Gefühllosigkeit, doch auch sie ist in diesem Spiel aus vererbten Traumata und Schuld gefangen und hält alle anderen mit sich im Unglück fest.

Während ihre Mutter sofort nach dem Tod der Großmutter aus dem Anwesen auszieht, fällt es Luise schwer, loszulassen. Im Gegensatz zu allen anderen verbindet sie auch positive Erinnerungen mit dieser schwierigen Frau. Vieles will sie sagen, tut es dann aber doch nicht und das immer wieder im Verlauf des Romans. Doch am Ende muss sie sich positionieren, eine Haltung einnehmen und entscheiden, ob sie das Erbe ihrer Großmutter annehmen will.

Ein düsterer, aber auch allzu wahrer Roman über das, was Frauen einander antun, anstatt solidarisch zu sein.
Profile Image for Heike Bund.
63 reviews
March 14, 2023
Annika Reich lässt uns hier tief in die Machtstrukturen und Erwartungen einer matriachalischen Familiengeschichte blicken.
Der fulminante Anfang als prägendes Erlebnis in der Kindheit der Erzählerin führt aber zunächst einmal auf völlig falsche Spuren. Denn die wahren Ereignisse dieses Buches geschehen im Inneren der Protagonistinnen, durchwegs Frauen. Die wenigen Männer, die vorkommen, werden nur durch die Augen der Frauen betrachtet und sind eher "Zubehör" als eigenständig handelnde Wesen. Der Umgang mit familiärem Erwartungsdruck, der wohl auf jeder Familie lastet, sowie die verschiedenen Möglichkeiten damit um- oder unterzugehen oder daran zu wachsen, ist der wahre Kern des Romans.
Die Autorin versteht es, diese Thematik in eine derart faszinierende Sprache zu verpacken, dass es schwerfällt, den Roman zur Seite zu legen und gerne möchte man das Leben der Hauptfiguren noch etwas länger begleiten.
Profile Image for Sarah Luciana .
16 reviews
April 18, 2025
einfach und irgendwie ganz spannend zu lesen, aber man wartet und es kommt keine pointe oder ich habs nicht verstanden lol
Profile Image for Anna.
2 reviews
September 19, 2025
Die Geschichte gibt leider nicht wirklich was her.
Profile Image for Bianca.
95 reviews
July 9, 2025
Pluspunkt für den angenehmen Schreibstil, der Rest bleibt leider im Unklaren
Displaying 1 - 30 of 79 reviews

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.