Eigentlich liebt Helena ja Holger. Der Apotheker ist zuverlässig und bodenständig. Als sie jedoch Steffen kennen lernt, wird ihr Leben gehörig durcheinander gewirbelt. Statt wie bisher jeden Tag brav für Holger zu kochen, greift Helena für das abendliche Mahl immer öfter auf die Hilfe des freundlichen Herrn mit dem Kühlwagen zurück. Die so entstandene Freizeit nutzt sie für andere Zwecke.
Dieses Buch hat mich manchmal in den Wahnsinn getrieben und manchmal wirklich gut unterhalten. Die Gründe für diesen Zwiespalt möchte ich euch gerne in Form dieser Rezension darlegen.
Helena Spenger hat einen tollen Beruf und ein eigentlich sehr schönes Leben. Sie macht im Buch auch eine wunderbare Entwicklung durch. Aber eine Frau die auf den ersten Seiten betont wie toll doch alles ist und dann einige Seiten weiter direkt einen Seitensprung hat, ist mir irgendwie unsympathisch. Somit hat es eine Weile gedauert bis ich mit ihr warm wurde. Abgesehen vom Seitensprung macht Helena eine schöne Entwicklung durch. Anfangs noch eine Art Ja-Sagerin mit Scheuklappen, entwickelt sie sich zu einer Frau die merkt, dass sie Wünsche, Begierden und Träume hat. Sie lernt "nein" zu sagen und ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Der Humor kommt dabei auch nicht kurz. Denn nach einiger Zeit nimmt sie wirklich kein Blatt mehr vor den Mund. Ebenfalls positiv finde ich die Ich-Perspektive aus der die Geschichte erzählt wird. Wer meinem Blog schon länger folgt, weiß das ich dies bevorzuge.
Negativ ist an vielen und auch diesen Frauenroman die Bedienung diverser Klischees. Klar könnte man jetzt sagen "Warum liest du es denn?". Einerseits weil ich Frauenromane gut finde und andererseits weil ich hoffte hier mal etwas Neues und Frisches zu finden. Die Geschichte ist nur nicht neu und das Ende damit auch nicht.
Fazit
Ein Roman der zumindest bei mir Erwartungen hervorrief, diese jedoch nicht zu hundert Prozent erfüllen konnte. Nichts destotrotz ein Roman mit Humor und einem schönen, flüssigen Schreibstil. Wer auf genau solche Romane abfährt: zugreifen. Alle anderen, suchen bitte weiter.
Inhalt: Helena lebt in einer klassischen Ehe mit Holger, einem Apotheker. Der Alltag ist lange eingekehrt und eigentlich funktioniert alles soweit ganz gut. Wäre da nicht das Problem, dass Holger Kinder möchte, Helena aber noch nicht. Dann lernt Helena zufällig andere Männer kennen …
Meine Meinung: Ein Frauenbuch über die doch nicht ganz große Liebe, unerfüllte Träume, neue Bekanntschaften, Freundschaften und vieles mehr - es erfüllt dabei jedes Klischee und spiegelt dennoch das Leben wider so wie es nunmal ist.
Ich habe das Buch gerne gelesen, es ist sehr kurzweilig und witzig geschrieben. Natürlich ist es keine bedeutsame Literatur, aber ich beurteile ein Buch immer danach, ob es dem entspricht, was es sein soll. Eine kurze Unterlhaltung für zwischendurch ist es auf jeden Fall, und ich denke auch dass sich so manche Frau mit Helena identifizieren kann.
Das Buch ist was f��r Zwischendurch und ich glaube man mu�� auf so was stehen. Da ich Helena irgendwann nervig fand und ihre Bettgeschichten ziemlich ��bertrieben wollte ich das Buch erst zur Seite legen. Was mich an ihr wiederrum faszinierte war ihre Leidenschaft als Kinderbuchillustratorin. Also Helena lebt in eine total langweilige Ehe mit Holger, der will eher eine Frau hinter dem Herd mit ein Haufen Kindern. Aber dann trifft Helena Steffen und ihre doch so heile Welt br��ckelt da sie merkt sie will das alles so nicht mehr und bricht dann aus. Sie f��ngt was mit ihren Nachbarn an, warum auch immer oder eher was das soll, wei�� nur die Autorin O.o Ich hab es durch gelesen aber mu�� es kein zweites mal lesen.
Das Buch ist was für Zwischendurch und ich glaube man muß auf so was stehen. Da ich Helena irgendwann nervig fand und ihre Bettgeschichten ziemlich übertrieben wollte ich das Buch erst zur Seite legen. Was mich an ihr wiederrum faszinierte war ihre Leidenschaft als Kinderbuchillustratorin. Also Helena lebt in eine total langweilige Ehe mit Holger, der will eher eine Frau hinter dem Herd mit ein Haufen Kindern. Aber dann trifft Helena Steffen und ihre doch so heile Welt bröckelt da sie merkt sie will das alles so nicht mehr und bricht dann aus. Sie fängt was mit ihren Nachbarn an, warum auch immer oder eher was das soll, weiß nur die Autorin O.o Ich hab es durch gelesen aber muß es kein zweites mal lesen.
Im Grunde war mir die Protagonistin des Buches nicht wirklich sympathisch, und ich konnte einige ihrer Handlungen nicht nachvollziehen. Das schlug sich dann auch auf meinen Gesamteindruck über das Buch nieder. Ich konnte ihre Kritiken an ihrem Ehemann voll und ganz verstehen, nicht aber ihre Affäre mit dem Nachbarn (die kam zu unvermittelt) und die Nicht-Affäre mit der Tankstellen-Bekanntschaft. Ihren übertriebenen Ärger auf die Freundin nach dem Surprise-Date beim Italiener. Die überzogene Reaktion von ihrem Mann als sie doch endlich Nägel mit Köpfen macht... Alles irgendwie übertrieben tw. ohne dass es sich aus der bisherigen Handlung logisch ergeben hätte.