Jump to ratings and reviews
Rate this book

Tankred #2

Hammer und Kreuz

Rate this book
Juli 882: Tankred hat noch eine Rechnung offen. Seine Stiefmutter Uta hat ihn vor Jahren um sein Erbe betrogen. Um endlich zu seinem Recht zu kommen und Uta zu Fall zu bringen, braucht er mächtige Unterstützung. Doch die bekommt er nicht ohne Gegenleistung: Im Auftrag des Kaisers soll der gebildete Kämpfer in einen erbarmungslosen Krieg gegen die Normannen ziehen, die sich unweit seiner Heimatstadt Maastricht verschanzt haben. Zusammen mit seinen Mitstreitern wagt er sich in die Höhle des Löwen und steht dabei plötzlich einem alten Widersacher gegenüber.

448 pages, Paperback

Published February 14, 2023

1 person is currently reading
8 people want to read

About the author

Michael Römling

24 books6 followers

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
6 (22%)
4 stars
11 (40%)
3 stars
9 (33%)
2 stars
1 (3%)
1 star
0 (0%)
Displaying 1 - 9 of 9 reviews
Profile Image for Kat.
178 reviews51 followers
May 6, 2023
Nachdem mir der erste Band von Michael Römlings Tankred-Reihe Anfang des Jahres sehr gut gefallen hat, war es natürlich gar keine Frage, dass ich auch den zweiten Band, „Hammer und Kreuz“, lesen würde. Oder besser: hören würde, denn die von Oliver Rohrbeck (Justus Jonas von den Drei Fragezeichen) eingelesene Hörbuchfassung gibt der Geschichte um den adeligen Tankred, der nach seiner zwölfjährigen Verbannung in ein Kloster auf Rache gesinnt durch das frühmittelalterliche Rheinland zieht, noch den letzten Schliff.

Auch Band Zwei hat mir alles in allem wieder gut gefallen, kommt jedoch meiner Meinung nach nicht an den ersten Teil von Tankreds Geschichte heran. An sich setzt „Hammer und Kreuz“ genau da an, wo „Weihrauch und Schwert“ aufgehört hat: Die Dänen versuchen noch immer das Rheinland zu besetzen, Tankred versucht noch immer sich sein Erbe, um das ihn die neue Frau seines Vaters und ihr Sohn gebracht haben, zurückzuholen. Versteht mich nicht falsch, auch der Humor, den man in Wikinger-Romanen für gewöhnlich nicht findet, ist noch da: Oft intelligent, meistens spielend mit historischen Absurditäten, manchmal etwas plump und derb.

Die Dänen kommen! Schon wieder ...

Vielleicht hat sich einfach nur der Novelty Effect abgenutzt, denn ich habe mich beim zweiten Band öfter ertappt, dass mir die Handlung ein bisschen lang geworden ist, da ja auch kaum etwas neues hinzugekommen ist, was wir im ersten Band nicht auch schon wussten. So reitet Tankred weiterhin durch die Gegend um Aachen, findet neue Verbündete und trifft sogar den Kaiser Karl III. persönlich, immer mal wieder werden Dänenangriffe abgewehrt, man trifft auch alte Bekannte wie Lupus und den Heiligen Gauzbert wieder. Das alles hat mir wieder gut gefallen. Besonders die lebendig erzählten politischen Verstrickungen des Frühmittelalters, in die Tankred natürlich involviert ist, sind wie vom Autor gewohnt fesselnd erzählt.

Leider hatte ich bei diesem zweiten Band jedoch das Gefühl, dass dem Autor die Balance zwischen dem akribisch recherchierten historischen Setting und einem modernen Zwinkern nicht so gut gelungen ist, wie in seinen anderen Büchern. Ungewohnt moderne Worte (Refrain, Puff, etc.) reißen öfter mal aus der Handlung, was besonders bei einem historischen Setting, das so weit in der Vergangenheit liegt, störend wirkt.

Auch etwas negativ aufgefallen ist mir in diesem zweiten Band, dass die Frauenfiguren stark in den Hintergrund getreten sind. Tankreds Schwester Judith kommt kaum vor und auch seine Geliebte Fidis sitzt eigentlich die ganze Handlung über nur in Aachen und wartet auf Tankred. Darüber hinaus sind Frauen Statistinnen, an denen irgendein Mann sexuelles Interesse hat, Opfer von Verschleppung und sexualisierter Gewalt oder Fußnoten, wenn es unbedingt sein muss, wie Kaiserin Richardis, die Frau von Karl III., die nur genannt wird, wenn sie als Inhalt einer politischen Intrige herhalten kann. Natürlich ist da Uta, die Antagonistin, aber ich finde schon schade, dass die mächtigen, politischen karolingischen und lothringischen Frauen in diesem Buch keine Rolle spielen. Auch für die Wikinger sind z.B. weibliche Kriegerinnen ja nun überliefert. Auch die fehlen hier.

Frühmittelalter und moderne Sentiments

Auch die ständigen „no homo“-Witze sind mir nach einer Weile immer negativer aufgefallen, denn LGBTQ+-Figuren gibt es natürlich auch nicht. Die engen Freundschaften zwischen Tankred, Lupus und Gauzbert, die auch mal emotional sein dürfen und viel Raum einnehmen, haben mir gut gefallen, aber die knee-jerk-Reaktion sie durch ein nachgeschobenes „no homo“ wieder zu entwerten, deutlich weniger. Ganz generell hatte ich das Gefühl, dass dieser Band deutlich öfter in die typischen Fallen des Hau-Drauf-Histo-Genres „für Männer“ tappt, die der erste Band noch so gekonnt subvertiert und umschifft hat.

Zudem hoffe ich, dass Tankreds Doppelmoral im letzten Band der Reihe, der im Juli erscheinen wird, eine Rolle spielen wird. Die Narrative baut ihn als strahlenden Helden auf, der kaum Fehler macht und immer den rettenden Einfall hat, was die Handlung, in der zwielichtige Intrigen und politische Rivalitäten schließlich eine große Rolle spielen, etwas ausbremst, denn Tankred tut immer "das Richtige" (für sich selbst, was so nie auf den Tisch kommt.) Auch sein Zwist mit Halbbruder Gerolt leidet darunter, denn der Roman stützt Tankreds Anspruch auf das Erbe des gemeinsamen Vaters 100%, während zumindest ich mich frage: Aber wieso sollte Gerolt leer ausgehen? Dürfte Tankred mal etwas selbstsüchtig sein, bzw. würde die Narrative das erkennen, wäre auch dieser Konflikt deutlich spannender.

Trotzdem ist auch „Hammer und Kreuz“ ein unterhaltsamer historischer Roman, der vor allem durch seinen Humor und sein akribisch recherchiertes frühmittelalterliches Setting überzeugt. Der Novelty Effect des ersten Bandes, der viel anders gemacht hat als seine Genrekollegen, hat sich leider abgenutzt und Band Zwei trägt nicht wirklich etwas neues bei, was man nicht schon in Band Eins erfahren hat. Spaß gemacht hat das Buch trotzdem und ich hoffe, dass Michael Römling mit dem dritten und letzten Band, „Krone und Kelch“, zu alter Form zurückkehren wird. Trotzdem muss ich an dieser Stelle sagen: Die „Tankred“-Reihe macht wirklich Spaß, aber ein „Mercuria“ oder „Pandolfo“ sind die Bücher leider wirklich nicht.
Profile Image for Anja Stephan.
Author 11 books40 followers
May 14, 2023
Ich habe den ersten Band der Tankred-Trilogie wirklich sehr gemocht, weshalb ich mich auf den zweiten Band gefreut habe. Aus meiner Sicht, entwickelt sich der zweite Band jedoch zu einem generischen Mittelalter-Klopperei-Roman. Das finde ich sehr schade.

Der zweite Band knüpft da an, wo der erste aufgehört hat. Wir befinden uns immer noch im Krieg mit den Dänen und Tankred verfolgt immer noch das Ziel, seinen Namen reinzuwaschen und sein Erbe zurückgewinnen. Dabei rücken sowohl Fides als auch seine Schwester komplett in den Hintergrund und es geht eigentlich nur um Tankred, der irgendwie zu einer Mary Sue mutiert ist.

Im Grunde reiten Tankred und seine Leute nur von einer Klopperei zur anderen. Zwischendrin passieren mal lustige Szenen, die mich sehr amüsiert und gut unterhalten haben, aber dann geht es schon zur nächsten Klopperei. Daher hat sich das Buch für mich über mehrere Längen gezogen. Ich habs neben der Arbeit gehört, wenn ich Statistik gemacht habe.

Tankred ist dermaßen verbissen in seine Familienfehde, dass ich das mittlerweile echt für unsgesund halte. Er hat einen absoluten Hass auf seinen Halbbruder, obwohl er schon selbst mitgekriegt hat, dass der eigentlich gar nicht das Arschloch ist, wie er bisher gedacht hat. Auch er verabscheut die Taten seiner Mutter, die versucht hat, die jüngere Schwester als Baby zu ertränken. Auf mich hat der Halbbruder einen ganz vernünftigen Eindruck gemacht, weshalb ich diesen Hass nicht nachvollziehen kann. Der Kerl kann ja wohl am wenigsten für die Entscheidungen des gemeinsamen Vaters. Und dass er jetzt auch selbst um seine Existenz fürchtet, ist wohl verständlich. Daher habe ich mich die ganze Zeit gefragt, warum sich Tankred nicht mit ihm zusammentut, um eine friedliche Lösung zu finden. In diesem Kontext hat mich auch die Darstellung der Stiefmutter gestört. Diese ist eine Art Querdenkerin des Mittelalters und bildet sich ein, ihr Mann sei von Dämonen besessen und alles. Hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. So kommt mir die Frau einfach nur wie eine total durchgedrehte Tante vor.

Weil es nur um Tankred geht, kommen andere Charaktere, die ich in Buch 1 sehr mochte, kaum bis gar nicht vor. Ich habe Gauzbert schmerzlich vermisst. Auch bei Fides hätte ich mir mehr Charakterentwicklung erhofft. Stattdessen sitzt sie nur daheim rum, wartet auf Tankred und wird am Ende schwanger. Langweilig. Die haben sich seit 12 Jahren nicht mehr gesehen, was hat sie in der Zeit gemacht? Hat sie vielleicht Lesen gelernt und hat selbst mittlerweile viele Bücher gelesen, kann mit ihm über Gott und die Welt diskutieren, hat politisches Interesse oder wenigstens irgendwelche Hobbies. Nope. Nix. Sie ist halt der Preis, den Tankred am Ende für seine Heldentaten bekommt. Hat bei mir einen üblen Geschmack hinterlassen.

Genauso ist es mit seiner Schwester. Wo er noch im 1. Band total hinter war, sie zu retten, sitzt die jetzt bei irgendeinem Typen rum und wird im ganzen Buch vielleicht einmal in einem Nebensatz erwähnt, dass sie noch da ist. Was soll das?

Ich bin ziemlich enttäuscht. Ich habe die Trilogie angefangen, weil es eben KEIN generischer Mittelalter-Klopperei-Roman war und jetzt ist der 2. Band eben genau das. Ich weiß, manchmal sind diese Zwischenbände als Übergang zum Finale etwas langatmig und erklärend, deshalb hoffe ich inständig, dass der dritte Band es echt noch rausholen wird.
202 reviews2 followers
September 17, 2024
Nachdem Tankred seine Halbschwester Judith aus der Gefangenschaft des Dänen Ivar befreit hat, kann er an die Verwirklichung seiner eigenen Ziele denken: Die Vertreibung seiner Stiefmutter Uta, die ihn um sein Erbe betrogen hat.

Dies erreicht er jedoch nur, wenn die Ehe seiner Eltern für gültig erklärt und folglich seine Ehre wiederhergestellt wird, was bedeutet, dass Uta und somit auch Halbbruder Gerold keinerlei rechtliche Ansprüche auf Land und Titel haben.

Ohne die Unterstützung einflussreicher Persönlichkeiten ist dies schier unmöglich, zumal Tankred seine Zukunft mit legalen Mitteln sichern will.

Aus diesem Grund nimmt er einen neuen Auftrag an, der seinen Einsatz als Krieger fordert. Erneut soll er gegen die Dänen kämpfen, die sich in die Festung Asselt an der Maas zurückgezogen haben. Einen Vorteil hat das Ganze: Seine Heimat Maastricht und Aachen, wo Judith und Fidis auf ihn warten, sind nur einen Tagesritt entfernt.

Tankred drohen nicht nur neue Kämpfe, sondern auch Ärger und anderes Ungemach …


„Hammer und Kreuz“ von Michael Römling setzt dort ein, wo „Weihrauch und Schwert“ endete. Fließend führt der Autor die Erlebnisse seines titelgebenden Helden Tankred fort und beansprucht dessen Verstand, die Spontanität und seinen unerschrockenen Einsatz.

Der ehemalige Mönch ist zu einem wichtigen Mann geworden, niemand stellt seine Autorität infrage. Aber Tankred kommt einfach nicht zur Ruhe und steht vor neuen Herausforderungen, obwohl er eigentlich nur seine Ehre wiederherstellen und letztlich für das zukünftige Leben mit seiner geliebten Fidi sorgen möchte.

Dafür muss er Kompromisse eingehen, das heißt aufs Neue mit dem Schwert in der Hand gegen die Dänen zu Felde ziehen.

Außerdem hat Bischof von Lüttich einen weiteren Auftrag für ihn: Er soll Osmund, seinen Sohn, aus dänischer Gefangenschaft befreien. Gerade Franco kann er die Hilfe nicht verweigern, ist er doch derjenige, der über die Gültigkeit der Ehe von Tankreds Eltern entscheidet. Allerdings hat der Kirchenmann auch Halbbruder Gerold in die Spur geschickt.

Mit einer routinierten Verknüpfung von historischer Wahrheit und Fiktion schildert der Autor die Vorkommnisse des Jahres 882, in die Tankred aktiv involviert wird. Der Handlungsaufbau ist auch in „Hammer und Kreuz“ ausgereift und durchdacht, dramatische Ereignisse wechseln mit beschaulichen Szenen, so dass das Tempo bis auf gelegentliche Ruhephasen frisch und zügig vorangetrieben wird.

Dank der Schilderung aus Tankreds Sicht können wir ihn nicht nur in seine Schlachten begleiten, sondern auch seine Gedankengänge sehr gut nachvollziehen und mit einer eigenen Wertung versehen.

Beachtenswert ist erneut die Fülle in der Riege der Figuren, die mit Ecken und Kanten aufwarten und nicht immer auf den ersten Blick offenbaren, ob sie nun Freund oder Feind sind.

Einen ausgesprochenen Reiz der Geschichte machen die kleinen Wortgefechte aus. Die meisten Persönlichkeiten sind redegewandt und schlagfertig, so dass sich ein hoher Unterhaltungswert mit Schmunzelfaktor ergibt, bei dem neuzeitliche Ausdrücke entschuldbar sind.

Gefallen hat mir außerdem die zurückhaltend integrierte Liebesgeschichte. Da bin ich mir mit Tankred einig, Fidi habe ich einfach ins Herz geschlossen, vorrangig wegen der gelassenen Urteilskraft, die sie mit ausreichender Nüchternheit der Rastlosigkeit ihres Gefährten entgegenstellt.

Michael Römling hat mit „Hammer und Kreuz“ eine in der Gesamtheit aus Handlung, Figuren und Schreibstil überzeugende Fortsetzung geschaffen, nach deren Lektüre mit Freude den neuen Abenteuern entgegengefiebert werden kann.
Profile Image for Moni2506.
395 reviews
October 31, 2025
„Tankred - Hammer und Kreuz“ von Michael Römling ist der zweite historische Abenteuerroman aus der „Tankred“-Reihe. Es geht um den ehemaligen Bibliothekar und Mönch Tankred, der um sein Erbe kämpft und dabei in den Dunstkreis der Mächtigen gerät und gegen die Dänen kämpft. Erschienen ist das Buch im Februar 2023 bei Rowohlt.

Juli 882: Tankred ist weiterhin dazu entschlossen, um sein Erbe zu kämpfen und seine Stiefmutter samt Halbbruder zu Fall zu bringen. Hierfür benötigt er mächtige Verbündete, die im Gegenzug auch etwas von ihm verlangen: Im Namen des Kaisers beteiligt er sich Kampfzug gegen die Dänen, die sich in Asselt verschanzt haben. Mit klugen Ideen wird Tankred bald zu einer wichtigen Größe, was nicht jedem gefällt. Als es zu Kampfhandlungen kommt, sieht er sich nicht nur durch alte Widersacher auf dänischer Seite bedroht, sondern auch durch Intrigen aus dem eigenen Lager bedroht.

Und nun habe ich mich tatsächlich doch dazu entschieden, einen weiteren Band dieser Reihe zu lesen und mit den klareren Vorstellungen, was mir diese Reihe zu bieten hat, würde ich sagen, bin ich diesmal sogar besser reingekommen als beim letzten Mal.
Es gibt viele Parallelen zum ersten Band, wie z.B. die Ich-Perspektive und der relativ kurze Zeitraum, in dem das Buch spielt. Auch diesmal hatte ich nicht das Gefühl, dass mir irgendein Teil der Geschichte fehlt und Tankreds Perspektive ausreichend ist, um die Geschichte zu erzählen. Ich konnte mir alles gut vorstellen und bin den Ereignissen gerne gefolgt.
Es war interessant für mich, dieses Buch direkt nach einem dicken Historienschmöker zu lesen, der sich über mehrere Jahrzehnte erstreckt. Hier wird ein Ereignis aus der Geschichte herausgenommen und mit der fiktiven Geschichte rund um Tankred verwoben. Diese Erzählweise erlaubt einen viel detaillierteren Blick beispielsweise auf eine Belagerung und man bekommt einen ganz anderen Bezug zum Zeitraum, in dem sich alles ereignet. So konnte Tankred hier auch mal für Tage wegreiten, um andere Angelegenheiten zu klären.
Ich habe darüber hinaus viele Informationen über die politische Lage im 9. Jahrhundert erhalten und wie rechtliche Angelegenheiten geklärt wurden. Aufgelockert wird das ganze durch Szenen bei Saufgelagen, bei denen der ein oder andere Dänenwitz fällt oder ich an Ballermann-Hits erinnert werde. Letzteres war ganz sicher nicht auf meiner Bingo-Karte für einen historischen Roman.
Das Schicksal Tankreds habe ich interessiert verfolgt. Ich fühlte mich in seiner Wissbegierde und der Liebe zu Büchern mit ihm verbunden und finde, das hat einen guten Kontrast zu seinem Erfolg in Kämpfen und brenzligen Situationen gegeben. Manches Mal wirkte es mir vielleicht ein Stück zu spektulär, das wurde aber wieder ausgeglichen, dadurch, dass nicht alles nach Plan läuft und manchmal Umwege zum Ziel führen.
Als Zusatzmaterial gibt es eine Karte und ein Nachwort, das Fiktion von Wahrheit trennt. Ich bin ein wenig zwiegespalten. Bei der ein oder anderen Sache hätte ich mir etwas weniger Fiktion gewünscht.

Fazit: Ein unterhaltsamer historischer Abenteuerroman, auf den ich mich tatsächlich etwas besser einlassen konnte als beim ersten Teil und ich bin jetzt so sehr in der Geschichte drin, dass ich wissen möchte, wie Tankred sein Erbe zurückgewinnt.
Profile Image for Hendrik Schultz.
90 reviews1 follower
May 31, 2025
Das Abenteuer von Tankred ist noch nicht vorbei und so zieht er auch im zweiten Teil wieder gegen die Dänen in den Krieg, in diesem Fall in Form des Sturms auf Asselt.
Ein guter kurzweiliger Hostorienroman, der einen in die Zeit nach Karl dem Großen versetzt und historische Ereignisse aus der Sicht eines Kriegenden Mönches beschreibt. Bin gespannt wie es weitergeht und ob Tankred endlich Rache an Uta, seiner Stiefmutter üben kann..
Profile Image for curi_ous.reader.
266 reviews
January 10, 2025
War okay. Gute Fortsetzung aber ich habe die selben Anmerkungen wie beim ersten Band. Ansich jedoch gute Unterhaltung weswegen ich weiterhören werde.
Profile Image for Flo.
16 reviews1 follower
September 6, 2025
Tolle Fortsetzung. Könnte eine meiner liebsten mittelalterlichen Buchreihen werden.
Displaying 1 - 9 of 9 reviews

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.