Abenteuergeschichte und Künstlerroman, geht das? Und wie! Ein blinder Amokläufer stürmt einen Kongress in Bonn mit viel Prominenz aus Fernsehen, Wirtschaft, Politik. Doch er verwendet eine Attrappe, niemand wird verletzt. Am Ende zündet sich der Mann an, stürmt aus dem Gebäude und wird von den Einsatzkräften erschossen. Der Erzähler, ein Schriftsteller, ist anwesend und erkennt den Mann. Es ist Benito, ein Kumpan aus alten Pfadfindertagen. Er begibt sich auf Spurensuche. Was ist mit Benito passiert, was trieb ihn zu der Tat. Alles scheint um eine Bootsreise zu kreisen, die sie als Kinder unternommen haben. Nur was ist dort geschehen? Seine Erinnerung ist lückenhaft und so reist er in seine Heimat, das Ruhrgebiet, zur Beerdigung Benitos, um seine Kameraden von damals aufzusuchen, um Licht ins Dunkle zu bringen. Grandios!