Im Sommer 1999 während der Zerfall Jugoslawiens griff die Republik Serbien (eine von 6 Republiken des ehemaligen Bundesstaates Jugoslawien) zusammen mit der Bundesarmee (jugoslawische Volksarmee) und den serbischen Freiwilligeneinheiten die Republik Kroatien an. Das Ziel war es, so viel Territorium der Republik Kroatien wie möglich zu besetzen. In der Schlacht der breiteren Gegend um die Stadt Vukovar und der Stadt Vukovar selbst schickte die Republik Serbien etwa 50.000 Soldaten, etwa 1.600 Panzer und gepanzerte Transporter, Dutzende von Flugzeugen und Hubschraubern, mehreren Schiffen und Tausenden von Raketen- und Artilleriewaffen. Die kroatischen Streitkräfte, die Vukovar verteidigten, hatten nur 1863 Soldaten (Stadtverteidiger) zur Verfügung, die nur manuelle Waffen und etwa zwanzig Kanonen verschiedener Kaliber hatten. Als den kroatischen Soldaten – Verteidigern der Stadt Vukovar – nach 88 Tagen Belagerung der Stadt die Munition ausging, machten einige von ihnen einen Durchbruch und alle, die in der Stadt verblieben waren, wurden gefangen genommen. Entgegen den vereinbarten Bedingungen für die Übergabe der Stadt vergewaltigten serbische Soldaten kroatische Frauen, ermordeten massenweise gefangene Kroaten und ließen ihre Leichen auf den Straßen zurück. Dannach gab es einen Massenraub an kroatischen Häusern. Serben holten verwundete Kroaten und Zivilisten aus dem Krankenhaus von Vukovar, töteten sie nach schrecklicher Folter und warfen ihre Leichen in das Massengrab „Ovčara“. Die überlebenden kroatischen Verteidiger von Vukovar und Zivilisten wurden in die Republik Serbien überstellt, wo Serben Konzentrationslager errichteten, in denen sie kroatische Soldaten und Zivilisten folterten, schlugen, töteten und vergewaltigten. Während der Schlacht um Vukovar und nach der Eroberung der Stadt töteten die Serben 2.717 kroatische Verteidiger der Stadt Vukovar und Zivilisten (alte Männer, Frauen und Kinder). Wir suchen immer noch nach den Überresten von 300 Kroaten, die nach der Besetzung der Stadt Vukovar getötet wurden. In Vukovar begingen die Serben Urbizid, Kulturmord und Völkermord an der kroatischen Bevölkerung.
Das Buch „Schlacht um Vukovar. Weine nicht, mein guter Engel“ beschreibt die Ankunft des jungen Studenten Damir Plavšić (21 Jahre alt) aus der Stadt Zagreb, wo er Veterinärmedizin studierte, in der Stadt Vukovar und sein Engagement in die Verteidigung der Stadt. In dem Buch beschreibt der Autor die Kämpfe auf der schwierigsten und blutigsten Verteidigungslinie von Vukovar – „Sajmište“, dann auf „Priljevo“ und schließlich in „Borovo naselje“. Nach dem Fall der Stadt Vukovar am 20. November 1991 beschreibt der Autor weiterhin die Gefangennahme, Schläge und Folter in den serbischen Konzentrationslagern „Stajićevo“, „Niš“ und „Sremska Mitrovica“ in der Republik Serbien. Das Buch endet mit einer Beschreibung des Kriegsgefangenenaustauschs und die letzte Seite stammt aus dem Kriegstagebuch von Ivan Zvonimir Plavšić, Vater des Autors. Der Vater des Autors wurde von den Serben aus dem Vukovar-Krankenhaus rausgezogen, gefoltert und schließlich getötet und zusammen mit der Vukovar-Journalist Siniša Glavašević, dem französischen Freiwilligen und Verteidiger von Vukovar Jean-Michel Nicolier und 264 Verwundeten Zivilisten aus dem Vukovar-Krankenhaus getötet und im selben Massengrab „Ovčara“ geworfen.
I met the author of this book Damir on a warm sunny autumn day in Zagreb a couple months back. I decided to purchase the book directly from him whilst I was in town. His warm, loving, appreciative and kind-hearted nature stood out to me from the moment we met. Upon reading his book, my heart filled with sorrow for what he and his fellow men had to endure and suffer. Both during the fighting for Vukovar and the captivity and torture they faced for months on end after. To just imagine oneself, in one’s early 20s fighting for your home as it crumbles around you, and seeing your closest friends killed seems more like a nightmare, but this was the reality Damir and his fellow Branitelji endured. For a man to go through so much and not have his heart hardened is a testament to the Holy Spirit that flows within him. Well worth a read for all future generations. To keep sight of history and never forget the ultimate sacrifice so many made for this land known as Croatia.