Spannend und über das ewige Leben – und die Frage, wer es leben darf Es ist die Zeit nach den Die Reichen haben sich ins virtuelle »Godland« hochladen lassen. Yolanda und ihre Freunde sind als echte Menschen für die Superrechner weit draußen im Ozean zuständig. Als Lohn winkt ihnen nach zwanzig Dienstjahren ebenfalls das virtuelle Paradies. Bis dahin wird ihr Leben von der KI Godmother Sie überwacht, befiehlt und straft. Aber sie sorgt sich auch um das Wohlergehen und das soziale Gefüge. Für Yolanda ist sie fast wie eine Mutter. Doch als die KI Godmother sie zu einer furchtbaren Lüge zwingt, kommen ihr Ist das ganze System nur ein Fake? Ein brisantes Jugendbuch vom Autor von »Die Scanner«, »Sein Reich« und »Cleanland«
Ein irgendwie durchschnittlicher Text, der keine großen Dinge wagt und dadurch auch nicht hervorsticht. Die philosophischen Hintergründe dieser gewichtigen Themen wie ewiges Leben, eine autokratische KI und der Möhre vor der Nase der Lohnarbeit werden leider nicht tiefer behandelt. Dabei reißt Schäuble sie immer wieder an, was das vergebene Potenzial aufdeckt. Erzählerisch war das Buch recht spannend mit guten Cliffhangern, die mich bei Laune gehalten haben. Mein größter Kritikpunkt ist allerdings die Protagonistin, die letztendlich ein total flacher Charakter war, der naiv durch die Welt stolpert. Das schien auch Schäuble oder dem Lektorat aufgefallen zu sein, weshalb sie gegen Ende einen viel zu plötzlichen Wandel durchmacht, der sehr out of character wirkt.
Ich finde Dystopien total spannend und lese sie richtig gerne! Daher ist mir auch direkt das neue Buch von Martin Schäuble „GODLAND“ ins Auge gesprungen. In diesem Buch geht es darum, dass die Ressourcen der Erde so gut wie ausgebeutet sind und die Klimakriege alles zerstört haben… Als „Lösung“ hierfür wurde „GODLAND“ entwickelt. Ein großer Server, in den man sich uploaden kann und ein ewiges Leben ohne Gefahren genießen kann. Das können sich jedoch nur die Reichen leisten. Allerdings muss diese Masse an Servern natürlich auch am Laufen gehalten werden, und dafür braucht es wiederum Menschen, die alles instand halten und reparieren; diese werden „Analoge“ genannt und sind quasi diejenigen, die sich einen Upload nicht leisten konnten. Yolanda, unsere Hauptprotagonistin, ist eine dieser Analogen; sie ist 15 Jahre alt und lebt mit ihrem Vater auf einer der Serverinseln im Pazifik. 20 Jahre müssen sie dort schuften, dann werden sie zur Belohnung nach „GODLAND“ hochgeladen. Positives oder negatives Verhalten, kann sich auf die Zeit bis zum Upload auswirken. Darüber entscheidet GODMOTHER, der allwissende Computer bzw. die KI, die GODLAND steuert und auch die Serverinseln überwacht; denn überall sind Kameras und Mikrofone angebracht; GODMOTHER kontrolliert ALLES und JEDEN auf der Insel, NICHTS bleibt ihr verborgen. Bei einer Instandsetzung des Wasser-Filtersystems, bei dem Yolanda eingeteilt ist, finden sie einen Zettel, auf dem steht “Godland ist ein Fake. Seid bereit”. Und Yolanda beginnt, GODMOTHER zu hinterfragen und es kommen ihr aufeinmal auch einige Sachen komisch vor…
Die Thematik hat mich sehr angesprochen, da sie mich ein bisschen an die Serie “Upload” von Greg Daniels erinnert hat (der Autor nennt sie auch als eine der Inspirationsquellen in der Danksagung). Das Setting war sehr gut ausgearbeitet; das Leben auf der Serverinsel, die ganzen Regeln und Abläufe, die Nahrungsmöglichkeiten usw. waren vom Autor wirklich sehr gut dargelegt. Der Schreibstil ist ein bisschen Logbuch-artig, was mir für dieses Setting gut gefallen hat und ließ sich prima lesen. Wir starten direkt zu Beginn sehr spannend in die Geschichte ein und die Handlung nimmt direkt an Fahrt auf, was ich super fand. Allerdings nimmt sie dann eine Richtung an, die mir nicht mehr ganz so gefallen hat. Ich war so gespannt, was hinter dem “Fake” stecken wird, aber die “Auflösung” des ganzen Mysteriums fand ich dann doch zu banal und nicht vollkommen logisch. Hinzu kommt ein Plot-Twist am Ende des Buchs, der viele Fragen aufwirft, aber überhaupt nicht mehr gelöst wird, was ich bei einem Einzelband als unbefriedigend empfunden habe. Ich habe generell kein Problem mit einem offenen Ende, aber hier blieben einfach zu viele Fragen unbeantwortet, als dass es Sinn für mich ergeben hätte.
Wen die Thematik generell anspricht, kann ich das Buch aber definitiv empfehlen, auch wenn es letztendlich meinen Geschmack nicht ganz getroffen hat. Trotzdem war es sehr spannend zu lesen, sodass ich das Buch innerhalb eines Tages durchhatte. Ich vergebe 3 Sterne ⭐️ für diese Jugendbuch-Dystopie !
Inhalt: Nach den Klimakriegen liegt die Welt in Trümmern. Die Reichen haben sich in virtuelle „Godland“ hochladen lassen, um dort sorgenfrei leben zu können. Doch die Server für Godland müssen gewartet werden. Dafür leben Yolanda und ihre Freunde auf riesigen Serverinseln mitten im Ozean. Nach 20 Dienstjahren auf der Serverinsel winkt ihnen auch als Belohnung der Upload ins Godland. Doch das Leben für Yolanda ist beschwerlich, denn sie wird auf Schritt und Tritt von der KI Godmother beobachtet. Diese regelt den Tagesablauf, belohnt oder aber bestraft. Yolanda fühlt sich Godmother trotzdem verbunden, bis sie von der KI zu einer drastischen Lüge gezwungen wird. Langsam beginnt sie das ganze System zu hinterfragen. Ist Godland wirklich die Rettung oder nur ein großer Fake?
Cover: Das Cover hat mich sofort angesprochen und auf die Story neugierig werden lassen. Die Farbgestaltung passt sehr gut zum Setting. Man hat das Gefühl, dass der Coverschriftzug in einen tosenden Ozean gebettet ist.
Meinung: Die Idee hinter der Story hat mich sofort begeistert. In Zeiten des Klimawandels stellt sich einem natürlich die Frage, wie geht es mit der Welt und uns Menschen weiter. Martin Schäuble hat sein Setting in einer sehr düsteren Zukunft angesiedelt. Die Erde ist komplett zerstört und der einzige Hoffnungsschimmer auf eine sorgenfreie und ewige Zukunft bietet das virtuelle Godland. Doch die riesigen Serveranlagen müssen auch am Laufen gehalten werden. Dafür muss wie immer das einfache Volk herhalten. Hier treffen wir Yolanda, die auf einer Serverinsel arbeitet und die Jahre bis zu ihrem eigenen Upload nach Godland zählt.
Martin Schäuble hat einen tollen Schreibstil. Das Buch lässt sich dadurch zügig und flüssig lesen. Seine Beschreibungen der Serverinsel waren so detailreich, dass ich mir diese ungemütliche Umgebung richtig gut vorstellen konnte. Der Spannungsbogen steigt auch konstant an, doch dann nimmt die Story eine Wendung, die mir nicht so wirklich gefallen hat. Die große Enthüllung über Godmother und Godland konnte mich nicht überzeugen. Das gesamte Ende wirkte für mich zu übereilt und zu konstruiert. Die Story bietet so viele Möglichkeiten, aber mir wurde alles viel zu schnell und zu oberflächlich abgehandelt. Ein paar Seiten mehr oder sogar ein weiterer Band hätten der Story gutgetan.
Die Charaktere sind sehr authentisch, aber ich konnte zu keinem eine wirkliche Beziehung aufbauen. Da alles sehr gehetzt war, gibt es nicht genügend Zeit in die Tiefe zu gehen und somit bleiben die Figuren an sich eher blass.
Fazit: „Godland“ ist ein Buch mit einem sehr interessanten Thema, aber einer schwachen Umsetzung. Es wurde versucht zu viel auf zu wenigen Seiten unterzubringen. Daher bleiben viele Fragen offen und die Charaktere ziemlich auf der Strecke. Deshalb vergebe ich insgesamt 3 Ananas.
Der dystopische Text war von Anfang bis Ende so fesselnd und spannend, dass ich ihn kaum aus der Hand legen konnte. Das Thema erinnert an die Serie "Upload", wobei der Autor betont, sich nicht davon hat inspirieren lassen, sondern die Serie sich zeitlich ziemlich mit seinem Buch überschnitt. Das fand ich super zu wissen. Im Gegensatz zu "Upload" lernen wir die digitale Welt nur durch kurze Ausschnitte kennen, es geht primär um das Leben als Analoge, also Menschen, deren Bewusstsein nicht in eine virtuelle Welt hochgeladen wurde. Hier begegnen wir einer wundervollen, toughen Protagonistin, die genau an der richtigen Stelle die Nerven verloren hat - nämlich als es um erzwungenen Nachwuchs ging (sie ist 15). Der Computer Godmother hat seinen Namen zurecht, denn spricht er teils wie ein Mensch - mitfühlend, zögernd, warnend - und wird dadurch zu der Mutter, die Yolanda verlor. Die Nebenfiguren gingen leider in dem Sinne etwas unter, als dass ihr Äußeres kaum bis nicht beschrieben wird und sie auch nicht durch spezifische Charakteristika auseinandergehalten werden können, also teilweise eher blass wirkten. Auch die Liebesbeziehung zwischen Tian und Silver war für mich nicht wirklich greifbar, da er scheinbar binnen eines Wimpernschlags seine Gefühle für Yolanda überwand und plötzlich Silver die große Liebe war. Dem digitalen Finn hätte ich einen Download in einen Körper gewünscht, ich mochte seine Figur sehr. Der Hintergrund, also weshalb es zu den Serverinseln kam, wie und wo diese verbreitet sind etc., war mir leider auch etwas zu wenig. Die Handlung wird primär in der Gegenwart in einem bestimmten lokal sehr begrenzten Setting getragen. Trotz dieser Kritikpunkte konnte mich der Roman durch Plot und Spannung überzeugen. Die Innovation des Themas übte eine regelrechte Sogwirkung aus. Auch der Schreibstil des Autors mit einmaligem Wiedererkennungswert ließ mich nur so durch die Seiten fliegen. Ich kann mir vorstellen, dass eine höhere Seitenzahl Handlung und Figuren gut getan hätte, so bleiben noch einige Fragen offen. Dennoch konnte mich der Autor auch auf 336 Seiten überzeugen, sodass ich eine klare Leseempfehlung aussprechen kann. Die Frage nach einem virtuellen Leben bleibt hochspannend, in der Danksagung wird hierzu interessante Literatur empfohlen. Toll!
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Rezension „Godland: Dein ewiges Leben hat einen Preis“ von Martin Schäuble
Meinung
Zukunftsorientierte Geschichten in Verbindung mit der digitalen Welt und dem „ewigen Leben“ sind nicht nur faszinierend und brandaktuell, sondern auch das Genre, welches mitunter die größten Möglichkeiten zur Entfaltung und dem Freiraum der eigenen Fantasie bietet. Das Cover ist perfekt auf diese Welt abgestimmt und es gab für mich nur noch eins: LESEN!
Die Idee mag nicht neu sein, aber ich empfand sie vom ersten Moment an als grandios und auch die Umsetzung zeigte sich von Beginn an lebendig und mitreißend. Das Spannungslevel ist von Seite 1 an unglaublich hoch und so verfolgte ich gebannt das Geschehen, welches wir aus der Sicht der 15. jährigen Yolanda erleben. Während Yolanda für mich lebensecht gezeichnet wurde blieben ihre Freunde teilweise etwas blass.
Wir treffen im Verlauf auf viele verschiedene Aspekte, die stellenweise nur angeschnitten wurden und auch der Widerstand, worauf hingedeutet wird, wurde meiner Meinung nach nicht ausreichend thematisiert. Die Geschehnisse gerieten teilweise in eine zu schnelle Abhandlung und so blieb für mich das große Thema ein wenig auf der Strecke. Wenngleich „Godland“ dennoch zu überzeugen weiß, hätte ich gern mehr Ausführlichkeit gehabt.
Fernab dieser für mich kleinen Schwachpunkte ist deutlich zu sagen, dass die Person hier im Vordergrund steht und wir im Hinblick dessen eine gewaltige Entwicklung erleben, die vor allem durch seine Hintergründe zum nachdenken und zur Selbstreflexion anregen.
Fazit
„Godland“ überzeugt durch eine brandaktuelle Idee, die dank der ausgefeilten Zeichnung schnell zum Page Turner wird. Doch im Hinblick auf das Thema selbst und die verschiedenen Aspekte bleibt die Story an manchen Punkten unausgereift. Die Person steht hier im Vordergrund und so erleben wir hinsichtlich dessen starke Entwicklungen, Hintergründe und Details. Eine Dystopie, die auch mit kleinen Schwächen zum Erlebnis wurde.
Kennt ihr das, wenn man ein Buch gerne gelesen hat, es am Ende aber doch nicht überzeugen konnte? So ging es mir mit »Godland« leider 🥺 weil jede Dystopie aus den Programmvorschauen direkt auf meine tbr-Liste wandert, konnte ich hier auch nicht vorbeigehen. In »Godland« lernen wir Yolanda kennen, die in einer dystopischen, vom Klimawandel zerstörten Zukunft lebt. Vor seinem Tod kann man sich in das virtuelle Godland hochladen, wo das Bewusstsein weiterlebt. Wer sich das nicht leisten kann, kann 20 Jahre Dienst auf einer der Serverinseln ableisten und sich damit den Upload verdienen. Klingt mega spannend, war es auch! Ehrlich, die Spannungskurve war konstant gut und hat sich zwischendrin sogar gesteigert. Durch den recht simpel gehaltenen Schreibstil kommt man auch schnell durch das Buch durch, was genau das war was ich wollte 🙌🏻
Allerdings sind sowohl die Charaktere als auch die Handlung ziemlich flach geblieben und hätten mehr Tiefe vertragen können. Die Story hätte auf jeden Fall mehr Seiten oder vielleicht sogar einen Extraband hergegeben! Die zwei Punkte zusammen mit dem halb-offenen Ende (und einem weirden Plottwist zum Schluss, der nie weiter thematisiert wird?) haben mir das Buch insgesamt ein wenig kaputt gemacht 😕 Als gesellschaftskritische Schullektüre eignet sich »Godland« denke ich gut, vielleicht für die Mittelstufe – auf der Website des Autors gibt es sogar Unterrichtsmaterial. Ich schätze also es wurde auch mit der Intention geschrieben, deshalb war es einfach nichts für mich. Schade, dass es anders vermarktet wurde, denn als Unterhaltungsroman versagt das Buch für mich einfach in vielen Punkten 🙈 aber für einen easy read zwischendurch war es gut geeignet.
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Wir dachten, wir lesen mal "ein bisschen Zukunfts-Science-Fiction zum Chillen". Tja. Denkste. Dieses Buch hat uns komplett in seinen Bann gezogen – wie eine KI mit WLAN-Kabel direkt ins Hirn! Meine Tochter war schon nach den ersten Seiten drin und hat mich dauernd mit „Papa, du HÄNGST hinterher!“ genervt – und das zu Recht.
Godland ist wie ein Highspeed-Zug durch eine dystopische Zukunft, in der man sich fragt: Was, wenn Alexa plötzlich Mami spielt und entscheidet, was du essen, denken und fühlen sollst? Die KI Godmother ist so gruselig liebevoll, dass wir zwischendurch echt diskutieren mussten: „Ist das noch Fürsorge oder schon Psycho-Stalking?“
Yolanda ist eine Hammer-Protagonistin – tough, clever und irgendwie tragisch, ohne dass man das Gefühl hat, sie jammert rum. Und die Welt, in der sie lebt? So absurd realistisch, dass wir öfter mal beim Lesen innehalten mussten. Meine Tochter meinte: „Wenn das unsere Zukunft ist, fange ich jetzt schon an, Bäume zu kuscheln.“ Ich hingegen dachte still: „Ich brauch definitiv einen besseren Virenschutz.“
Martin Schäuble schafft es, ernsthafte Themen wie KI, Überwachung, Umweltzerstörung und Gerechtigkeit in eine Geschichte zu packen, die uns teilweise laut lachen, dann wieder still schlucken ließ. Die Kapitel flutschen nur so dahin, und der Schreibstil? Knackig, direkt und manchmal so schräg, dass wir uns wie Verschwörer auf dem Sofa gefühlt haben.
Fazit: Wenn Godland ein Computerprogramm wäre, würden wir sofort auf „Jetzt downloaden“ klicken – mit Herz, Verstand und Sicherheitsupdate. Absolute Leseempfehlung – nicht nur für Jugendliche, sondern auch für alle Eltern, die mal wieder wissen wollen, was die nächste Generation eigentlich so beschäftigt.
Godland erzählt die Geschichte von Yolanda, die auf einer Serverinsel im Ozean lebt. Dort liegen die Server von "Godland", wo sich Menschen nach ihrem Tod Hochladen können. Sofern sie reich genug waren oder ihre Dienstzeit abgeleistet haben, im Falle von Yolanda noch knapp 20 Jahre. Betreut wird das Ganze dabei von der KI "Godmother".
Mich hat das Buch direkt von Sekunde eins gepackt. Man wird mit dem ersten Satz direkt in die Welt hineingeworfen und versinkt ab dem Zeitpunkt in der Geschichte. Die Geschichte liest sich flüssig und leicht, trotz dem einen oder anderen moralischen Seitenhieb ohne dabei belehrend zu wirken. Denn die Menschheit ist selbst an ihrer Misere Schuld. Umweltverschmutzung und Vermüllung haben die Welt zerstört, sodass das Godland für alle die einzig wahre Hoffnung auf ein schönes Leben ist.
Ich fand es spannend wie die Sichweisen von älteren und jüngeren Menschen dargestellt wurden. ältere sehnten sich die alte Welt vor der Zerstörung herbei, während die jungen auf einen Neubeginn im Godland hoffen. Geber diese Passage im Buch habe ich viel nachgedacht. Man merkt, dass sich der Autor viele Gedanken um das Leben auf der Serverinsel gemacht hat. Vele Komponenten des Lebens werden dort in schlüssigen Handlungen erklärt.
Das Buch ist etwas kürzer, aber es fühlt sich genau richtig an. Es wirkt weder gestreckt noch gehetzt. Die Geschichte wurdein der richtigen Länge erzählt.
Das Ende macht Lust auf mehr und ich bin gespannt, was man von diesem Autor noch erwarten kann.
Futuristisch. Bedrückend. Faszinierend. Leseerlebnis: "Godland - dein ewiges Leben hat einen Preis" wird aus der Perspektive der Protagonistin Yolanda in der Ich- Form erzählt. Ich habe mich schnell und problemlos in die Handlung eingefunden und konnte mich in Yolanda hineinversetzen. Nach wenigen Seiten hat es Martin Schäuble geschafft, dass ich mich komplett in der Geschichte verloren habe und sie in einem Zug durchlesen musste. Die Frage wie gefährlich künstliche Intelligenz ist und wie weit sie schon unser Leben kontrolliert, ist erschreckend und brisant. Das Ganze wird hier noch weitergesponnen und ist faszinierend futuristisch und gleichermaßen erbarmungslos aktuell. Die Charaktere werden großartig gezeichnet und gerade die KI "Godmother" hat mir sehr gut gefallen. Der Handlungsverlauf ist immer wieder überraschend, spannend und in beeindruckenderweise extrem fesselnd. Fazit : Eine Near Future Dystopie (Climate Fiction) vereint mit Coming of Age und der Frage, wie gefährlich Künstliche Intelligenz ist. Ist ein virtuelles Leben wirklich unser Ziel? Absolute Leseempfehlung meinerseits.
Ein Wort: Highlight! Nach Klimakriegen leben die verbleibenden Menschen in einer Art Endzeit-Szenario und arbeiten jahrelang auf Serverinseln, um am Lebensende mit einem Upload in das virtuelle Paradies „Godland“ belohnt zu werden. Absolut geniales Jugendbuch, packend von der ersten bis zur letzten Seite! Tolle Story, sympathische Charaktere, sehr spannendes und interessantes World Building, das aber für meinen Geschmack noch etwas ausgereifter sein könnte.