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Anelie Andersson #2

Eisjagd: Kriminalroman (Anelie Andersson ermittelt 2)

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Mördersuche im hohen Norden Schwedens.

Alljährlich im März findet am schwedischen Polarkreis ein spektakuläres Langlaufrennen statt. Auch Anelie Anderson, die leitende Polizistin aus Jokkmokk, freut sich auf diesen Tag, doch noch während des Rennens wird sie zu einem Tatort gerufen. Ein Läufer ist auf der Strecke tot zusammengebrochen. Was erst wie ein Unfall mit einem Skistock aussieht, entpuppt sich als heimtückischer Mord. Bei dem Toten handelt es sich um einen Millionär, der ganz im Norden auf seinem luxuriösen Anwesen gelebt hat. Doch wie genau wurde der Mann getötet und warum? Als Anelie der Wahrheit näherkommt, gerät sie selbst ins Visier des Täters ... 

Packend erzählt und voller Atmosphäre – ein rätselhafter Mordfall im magischen Arctic Circle.

385 pages, Kindle Edition

Published February 14, 2023

8 people want to read

About the author

Madita Winter

13 books2 followers

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Community Reviews

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Displaying 1 - 8 of 8 reviews
Profile Image for Michael Mueller.
34 reviews
July 23, 2023
Oh, yes, so it's even better than the debut. I was looking forward to this sequel and was not disappointed. The case is described throughout and seems very complex in the first three quarters. Here you can really ponder what and who has something to do with it. The characters and relationships between them have been developed well. The atmosphere and the setting are still first class. As a winter and Sweden lover, I get my money's worth here. The only shortcoming here is the ending. As with many stories, it is a bit too exaggerated and told too quickly. It seems as if one is working progressively towards the goal for 2 weeks, only to be through with it in 5 minutes. A little more complexity in the end and a little more outro would have been desirable. All in all, however, a super work! Madita, both of you please keep up the good work! Best regards from Germany :)
688 reviews10 followers
February 18, 2023
Tod eines Skiläufers

Hier wird viel gefroren: "Eisjagd" von Madita Winter spielt im nordschwedischen Jokkmokk am Polarkreis, sozuasagen zwischen Rentieren und sehr viel Eis und Schnee. Den Ort mit dem irgendwie lustigen Namen gibt es tatsächlich und hier wohnt auch das Autorienehepaar Madita und Stefan Winter, das sich hinter dem Teil-Pseudonym verbirgt.

Polizistin Amelie hat sich eigentlich auf eine entspannte Woche Urlaub mit ihrem Freund Daniel gefreut. Nur das 200 Kilometer Langlaufrennen, das in Jokkmokk ausgetragen wird muss noch von der einzig am Ort verbliebenen Polizistin bewältigt werden. Und klar: Es muss natürlich etwas passieren. In der Gruppe der ehrgeizigen Amateure kämpt der örtliche Geschäftsmann Stig um den Sieg und hat sich wie ein Profi darauf vorbereitet. Doch er ist derjenige,der plötzlich tot im Schnee liegt. Hat ihn der Skistock seines Vordermanns im Auge erwischt und eine tödliche Verletzung zugefügt? Schnell stellt sich heraus: Es war Mord, doch sowohl die Mordwaffe wie auch das Motiv bleiben zunächst im Dunkeln.

Denn Stig lebte äußerst zurückgezogen, galt aber gleichzeitig als ausgesprochen großzügig, berichten etwa das thailändische Hauspersonal und das norwegische Trainerteam. Auch die deutsche Freundin des Toten wirkt am Boden zerstört.

Während Amelie und der junge Polizist Sigge aus Lulea, der eigentlich nur während des Skirennens aushelfen mussten, über dem Fall rätseln, hilft der eigentlich schon pensionierte Arne bei einem anderen Fall aus: Irgendjemand schießt auf die Rentiere der örtlichen Sami, lässt die Tiere dann elend verenden. Es könnte um Neuregelungen bei der Vergabe von Jagdlizenzen gehen, die nun in den Händen der Indigenen liegen.

So ist "Eisjagd" nicht nur eine Beschreibung des arktischen Winters, sondern auch des nicht immer konfliktfreien Zusammenlebens zwischen Sami und Schweden, zwischen Modernismus und traditioneller Lebensweise. Dass die Gier auf die Rohstoffvorkommen am Polarpreis längst die Naturidylle bedroht, wird dabei ebenfalls thematisiert. Den Beschreibungen der arktischen Winterlandschaft, der Fahrten mit dem Schneeskooter und der Erfahrung von Schnee und Kälte ist anzumerken, wie sehr die Autoren von ihrer Wahlheimat fasziniert sind.

Amelie und ihre Kollegen, unterstützt von Daniel und seiner Schwester Liv, die ein Computer und Hackergenie ist, müssen nicht nur ein ganzen Knäuel von Hinweisen entwirren, sondern auch der Chefin in Lulea Kontra geben, die den Fall schnellstmöglich abschließen will und das kleine Plizeibüro in Jokkmokk am liebsten wegrationalisieren würde.

Die Lösung des Falls ist spannend und der Plot mit etlichen Haken versehen, die immer wieder für neue Wendungen sorgen, wenn die Ermittler schon glauben, jetzt aber auf der richtigen Fährte zu sein. Für Skandinavien- und Winterfans bietet die Eisjagd viel Spannung und Atmosphäre.

225 reviews
July 11, 2023
Inhalt:
Jokkmokk, im Norden Schwedens. Beim jährlichen Langlaufrennen bricht einer der Läufer auf der Strecke tot zusammen. Bei dem Toten handelt es sich um niemand anderen als, stadtbekannter Millionär und einer der Anwärter auf den Amateursieg beim Langlaufrennens Anelie Anderson, die einzige Polizistin Jokkmokks, ist schnell vor Ort. Zunächst sieht alles nach einem tragischen Unfall mit einem Skistock aus. Doch bald stellt sich heraus, dass kein Unfall, sondern vielmehr ein brutaler Mord geschehen ist. Anelie Anderson übernimmt die Ermittlungen, Unterstützung bekommt sie dabei von ihrem bereits pensionierten Vorgänger sowie einem Kollegen aus Lulea. Wie genau wurde der Mann ermordet? Und wer steckt hinter der grausamen Tat?

Meine Meinung:
Nachdem mir bereits der ersten Band der Reihe („Mordlichter“) sehr gut gefallen hat, war ich gespannt auf die Fortsetzung. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, lassen sich die beiden Bücher problemlos auch unabhängig voneinander lesen.

Die sympathische Protagonistin der Reihe ist Polizistin Anelie Anderson. Sie hat sich aufgrund der Liebe von der Mordkommission in Stockholm ins kleine Jokkmokk versetzen lassen und ist dort als einzige Polizistin stationiert. Sie ist intelligent und hat ein gutes Gespür, zudem kommt ihr ihre Erfahrung aus der Zeit bei der Mordkommission zu Gute. Es macht Spaß, sie bei ihren Ermittlungen zu begleiten. Unterstützung bekommt sie dabei nicht nur von ihren Kollegen, dem jungen und engagierten Polizisten Sigge sowie dem bereits pensionierten Kollegen Arne, sondern ebenso von ihrem Lebenspartner Daniel, der wieder einmal sein Wissen über und Gespür für die Natur unter Beweis stellt, sowie dessen Schwester und Hackerin Liv. Allesamt sind sehr authentische und bereichern nicht nur die Ermittlungen, sondern die gesamte Handlung des Buches.

Der Schreibstil der beiden hinter dem Pseudonym Madita Winter steckenden Autoren ist angenehm zu lesen. Die Handlung wird – wie bereits beim Vorgängerband - größtenteils aus Sicht von Annelie geschildert, aber auch andere Charaktere kommen zu Wort. Besonderes Highlight waren für mich auch dieses Mal wieder die atmosphärischen Beschreibungen von Land und Leute, der rauen Natur sowie des Lebens am Polarkreis, das insbesondere im Winter mit einigen Entbehrungen und Gefahren verbunden ist. Man spürt förmlich die Verbindung der Autoren zur Natur. Zudem finde ich es jedes Mal wieder interessant, mehr über die in Schwedisch Lappland lebenden Sami und ihre Kultur zu erfahren.

Der Plot des Buches ist spannend und fesselnd. Schnell entpuppt sich der angebliche Unfall als Mord, doch nicht nur der Tathergang wirft so einige Fragen auf. Verdächtige gibt es auf Anhieb, doch scheint keiner so Recht ein Motiv und schon gar nicht die Möglichkeit zum Mord gehabt zu haben. Der Leser wird animiert, mitzurätseln und eigene Theorien aufzustellen. Dank einiger ungeahnten Wendungen bleibt der Plot bis zum Ende spannend. Die schlussendlich überraschende Auflösung konnte mich ebenso begeistern wie der packende Showdown. Ich hoffe sehr, dass es noch weitere Teile der Reihe geben wird.

Fazit:
Spannender und atmosphärischer Lapplandkrimi, der nicht nur durch sein besonderes Setting und die sympathischen Charaktere, sondern auch durch einen gelungenen Plot besticht.
Profile Image for Sim Hel.
346 reviews1 follower
September 25, 2025
Die Krimireihe des Autorenpaars Madita Winter erinnert mich ein bisschen an die Kate-Burkholder-Reihe von Linda Castillo, zumindest an das Polizeiklientel, denn die ermittelnden Polizisten sind durchweg sympathisch, halten zusammen und haben ein freundschaftliches Verhältnis miteinander. Einzig die Protagonistin Annelie Andersson selbst ist ein wenig blass und eindimensional geraten. Sie hat keine nennenswerten Eigenschaften, Hobbys, Familienangehörige oder Traumata (das ist allerdings etwas Besonderes!), insofern ist sie ein bisschen langweilig. Wett machen das aber die anderen Ermittler.

"Eisjagd" ist der zweite Band der Reihe und punktet bei mir vor allem mit den, wie gesagt, sehr sympathischen Ermittlern und der einzigartigen Landschaft Lapplands. Man erfährt sehr viel über diese besondere Gegend und kann sich richtig vorstellen, wie schön sie sein muss. Gut gefällt mir auch, wie immer wieder näher auf das schwierige Verhältnis zwischen den Ureinwohnern Lapplands und den Schweden eingegangen wird.
Die Krimihandlung selbst ist eher einfach gestrickt; ein klassisch erzählter Krimi ohne komplexe Handlung. Alles ist recht gradlinig und ohne doppelten Boden. Das mag manche vielleicht enttäuschen und langweilen, ich fand es zwischendurch einfach angenehm zu lesen.

Ich werde sicherlich auch die anderen Bände der Reihe lesen, weil mir die Ermittler und die Gegend einfach ans Herz gewachsen sind.
Profile Image for Evalitera.
679 reviews11 followers
March 13, 2023
Meine Erwartungen waren wohl zu hoch, da ich Teil1 sehr gut fand. Hier dauerten die Ermittlungen auf den ersten Mord sehr lange und mehr passierte nicht ausser Schneefall. Auf den Täter konnte man vorerst nicht kommen, doch dann war es ein ganz Böser 😉
Das letzte Viertel ist dann sehr spannend und doch gegen Ende leider etwas unwahrscheinlich.
Den nordischen Zauber des ersten Teils fand ich hier nicht wieder.
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