Ruhig, friedlich und vom Ozean umgeben – Bells Heimat könnte idyllischer nicht sein. Das ändert sich jedoch schlagartig, als ein attraktiver Fremder auf der Insel auftaucht und sich als Halbgott zu erkennen gibt. Und als dieser verlangt der arrogante Neo von den Bewohnern das Undenkbare: Jede Familie mit mehr als einem Sohn muss einen davon entbehren, damit dieser Teil seiner Schiffs-Crew wird. Nur so kann die Prophezeiung, welche die Rückkehr der verbannten Götter besagt, vereitelt werden. Bell, die um jeden Preis verhindern will, dass ihr ältester Bruder seine hochschwangere Frau verlassen muss, schlüpft heimlich in dessen Kleider und schleicht sich an Bord des Schiffes. Nicht ahnend, dass sie damit nicht nur ihr Leben, sondern auch ihr Herz aufs Spiel setzt …
Der Klappentext hörte sich verlockend an. Und es schien eine Art Mulan-adaption zu sein von der Idee her. Also von der Grundidee war es wirklich nicht schlecht, es hatte auch so seine typischen Klischees drin, was ja erstmal nicht schlecht ist. Aber ich weiss leider nicht wie oft Bell, unsere Protagonisten, den Tränen nahe war und sich in Selbstmitleid gesuhlt hat. Ein wenig mehr Selbstvertrauen hätte ich mir gewünscht, zumal sie in manchen Ausnahme Situation sehr pfiffig war. Es hat für mich einfach nicht zusammen gepasst. Nero wurde für mich sehr typisch dargestellt, aber auch ein wenig zu sehr distanziert. Ja man merkt das da was zwischen den beiden ist, aber bei Bell könnte man meinen sie mag Nero nur wegen seines Äußeren. Also mit der anscheinend aufkommenden Liebesgeschichte kann ich im Moment nichts anfangen. Die Grundidee, wie erwähnt, find ich nicht schlecht, das alle 500 Jahre Halbgötter im Wettstreit mit den Göttern sind und das Schicksal der Welt auf dem Spiel steht. Ich bin mir noch sehr unschlüssig ob ich den nächsten Band noch lesen werde.
"An Ocean Full of Secrets" von Hanna Frost hat mich komplett in seinen Bann gezogen! Die Autorin überzeugt mit einer spannenden, absolut mitreißenden Romantasy-Geschichte, tollen Charakteren u. einem grandiosen Piratenschiff-Feeling!
Herzlichen Dank an Netgalley.de u. den Impress-Verlag für das Rezensionsexemplar!
Kurz zur Story: Die junge Bell lebt mit ihrer Familie auf einer idyllischen Insel mitten im Nirgendwo. Alles scheint perfekt zu sein, bis zu dem Tag, als ein eigenartiger Fremder auf der Insel auftaucht u. sich als Halbgott zu erkennen gibt. Wäre das nicht schon schlimm genug u. würde das Bells Weltansicht nicht völlig auf den Kopf stellen, verlangt Neo, der Halbgott, auch noch, dass jede Familie einen Sohn entbehren u. dieser dann Neo aufs Schiff begleiten muss. Aus den vielen Männern soll eine Schiffscrew entstehen, die die Welt davor schützen soll, gegen die verbannten Götter in einem Wettstreit zu verlieren. Weil Bell allerdings verhindern will, dass ihr Bruder seine hochschwangere Frau sitzen lassen muss, schleicht sie sich einfach selbst auf Neos Schiff u. gibt sich als ihr Bruder Phil aus. Nichtsahnend, in welche Gefahr sie sich dadurch begibt…
Wow, absolut wow! Nichtsahnend, was mich mit "An Ocean Full of Secrets" von Hanna Frost erwartet, habe ich mit dem Lesen begonnen u. konnte einfach nicht mehr damit aufhören! Die Romantasy-Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Bell erzählt, wodurch der Leser einen tiefen Einblick in ihre Gefühlswelt u. ihre Gedanken erhält. Dadurch u. durch den lockeren, lebendigen Schreibstil fühlt man sich mit Bell verbunden, fiebert mit ihr mit u. kann sich wunderbar mit ihr identifizieren. Bell ist absolut großartig: Sie ist liebevoll, mutig (auch, wenn sie das selbst nicht glaubt), vollkommen selbstlos u. opfert sich , um ihren Bruder u. dessen Frau eine schwere Bürde zu ersparen. Neo war von der ersten Sekunde an der mysteriöse, gut aussehende Kerl, den es gilt, zu knacken :-) Hinter seiner Fassade steckt auch mehr, als man zunächst denkt, u. je mehr Zeit Bell mit Neo verbringt, desto mehr bringt er auch ihre Gefühlswelt vollkommen durcheinander!
Der Verlauf der Geschichte ist spannend, höchst mitreißend u. mit einigen Herzklopfen-Momenten, die für die Extra-Portion an Love-Feeling sorgen! Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch die Entwicklung von Bell, sodass ich gar nicht mehr aufhören konnte, zu lesen. Das Buch endet mit einem gemeinen Cliffhanger :-D - zum Glück hatte ich aber schon Band 2 zur Hand, auf den ich mich jetzt umso mehr freue!
Ich bin gespannt, wie es mit Neo, Bell, Nala, Kai u. ihrem Wettstreit gegen Narius weitergeht! Klare Leseempfehlung!
Danke an den Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar!
Nach "Burning Soul" und "Iced Ashes" habe ich mich sehr auf Neues aus der Feder von Hanna Frost gefreut. Das Setting auf dem Schiff fand ich sehr interessant und auch zu Beginn die Insel war ehrlich traumhaft schön, ich hoffe, sie kehren dorthin bald wieder hin zurück. Bell wurde ja schon direkt als ziemlich naiv angekündigt, aber manchmal war sie mir für meinen Geschmack ein wenig zu begriffsstutzig und zurückhaltend, sie hätte ruhig mal kräftig auf den Tisch hauen können, ohne blind allen zu vertrauen und nicht nachzuhaken. Aber sie war ein toller Mensch und echt sympathisch, daher hat mich das gar nicht soo sehr gestört. Neo und seine Crew waren echt schwierige Persönlichkeiten, obwohl ich Neo sogar im Laufe der Geschichte noch recht gut verstehen konnte und mit ihm auch gut zurecht kam. Auch seine Crew lernte man besser kennen, nur Nala blieb mir vor allem gegen Ende einfach nur als seltsam im Gedächtnis, ihr traue ich so gar nicht, mal sehen, was sich also noch im zweiten Band ergibt. Der Wettbewerb mit den Göttern und Halbgöttern war sehr spannend, die Jagd nach den Artefakten auch wirklich interessant, obwohl ich es etwas drastisch finde, Männer zu zwingen, mitzukommen. Das Ende war ziemlich offen und die Ereignisse bis zur letzten Seite ziemlich spannend, daher bin ich mal super gespannt, wie es weitergeht.
Beim lesen wurde mir ganz schön warm und ich habe richtig Lust auf‘s Meer bekommen… die Kreaturen dürfen aber gern im Buch bleiben :) Eine richtige Wohlfühlen-Story mit ein wenig Spannung, frischer Salzluft & romantischen Gefühlen, auch wenn es hier und da nicht sofort mit der Romantik klappt.
Ich durfte tolle Charaktere kennenlerne und würde es jedem für zwischendurch empfehlen.
Ich freue mich auch schon auf den zweiten Teil um zu erfahren wie es bei Belle, Neo, Nala, Kai und der Mannschaft weitergeht, was für Abenteuer sie noch erleben und ob sie die restlichen Artefakte finden.
Das Buch war für mich ein richtiges Wohlfühlbuch. Die Geschichte war schön gestaltet und gut aufgebaut. Ich hoffe, dass sie auch in ihrem zweiten Buch den guten Schreibstil beibehält. Allerdings finde ich hätte sie die Geschichte größer aufziehen können. In ihr steckt so viel Potenzial. Beispielsweise hätte sie die Sichtweisen von Nala, Neo und Kai mit reinbringen können, um uns den Zirkel näher zu bringen und ihren Charakteren noch mehr Tiefe zu verleihen. Doch Bell als Hauptcharakter ist gut gewählt. Ich konnte mich mit ihr identifizieren. Ich bin mal gespannt wer der Verräter ist weil bis jetzt habe ich drei Theorien. Wir werden sehen.
This entire review has been hidden because of spoilers.
•An Ocean Full Of Secrets von Hanna Frost• Als ich das Buch begonnen habe, habe ich nicht erwartet, dass es mir so sehr gefallen würde. Aber nach wenigen Seiten und der ersten Skepsis konnte ich die Geschichte kaum noch aus der Hand legen. Bell, Neo und die anderen haben mich einfach nicht mehr losgelassen!💙
Außergewöhnlich finde ich das Cover zwar nicht, aber es ist dennoch ganz nett anzusehen und passt definitiv zum Inhalt der Geschichte. Außerdem gefallen mir die Farben sehr. Auch der Schreibstil konnte mich schlussendlich sehr von sich überzeugen. Anfangs wirkten einige Stellen noch recht unrund und das Lieblingswort der Autorin schien „Pff“ zu sein, aber das hat sich im Verlauf definitiv verbessert. Einige Szenen waren wirklich super emotional und zum Greifen nah.
Bell war eine sehr zurückhaltende und ängstliche Protagonistin, aber sie war mir dennoch von Anfang an sympathisch. Außerdem konnte man sie durch ihre Angst, Zurückhaltung und Vorsicht gut wachsen sehen. Am Ende der Geschichte war sie teils schon viel mutiger und anders als am Anfang. An einigen Stellen hätte ich mir von ihr zwar ein bisschen mehr Einstehen-für-sich-selber gewünscht, aber dennoch hatte Bell definitiv Biss und war bei Neo schlagfertig. Auch Neo mochte ich nicht weniger. Er war von Anfang an ein sehr interessanter, aufbrausender und kalter Charaktere. Und trotzdem kam an vielen Stellen immer wieder seine Sanftheit hervor, was mir sehr gefallen hat. Neo hat immer auf Bell aufgepasst und war im Kern doch etwas weicher, als er sich immer gegeben hat. Mein Herz hat er definitiv gewonnen, gerade auch durch seinen Kampfgeist.
Von den Nebencharakteren habe ich definitiv Kai am meisten ins Herz geschlossen. Seine Art und sein Humor waren mir so unfassbar sympathisch und haben mich sehr viel zum Lächeln gebracht. Er war auch so nett zu Bell und hat ihr zur Seite gestanden. Auch Nala mochte ich anfangs eigentlich unfassbar gerne. Sie hat mehr in Bell gesehen als alle anderen und sie stets ermutigt. Aber ihre Entwicklung hat mir gar nicht gefallen. Ich weiß nicht, wo dieses Verhalten plötzlich herkam und fand es absolut unmöglich. Ansonsten waren mir auch Bells Familie sowie Leah und Fynn sehr sympathisch. Auch Avid und Tarik fand ich super.
Vermutlich hätte ich die Geschichte niemals gefunden, wäre das Buch nicht in meinem Adventskalender gewesen. Da der Klappentext mich nicht unbedingt angesprochen hat, habe ich nicht erwartet, dieses Buch so sehr zu mögen. Aber es haben schon wenige Seiten gereicht, um mich komplett vom Gegenteil zu überzeugen. Was die Autorin hier erschaffen hat, ist eine unglaublich spannende, intensive und abwechslungsreiche Fantasy-Geschichte mit dem Enemies to Lovers Trope. Ich habe vielleicht etwas Zeit gebraucht, um mich an den Schreibtisch zu gewöhnen und richtig in die Geschichte zu starten, aber ab dem Zeitpunkt konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Idee hinter der Geschichte ist wirklich toll und die Umsetzung noch so viel besser. Mir hat die Götter-Thematik und alles rund um Neo, sein Schiff, seine Leute und ihr Ziel sofort gefallen, sodass ich immer mehr erfahren wollte. Außerdem hat das Buch immer für guten Humor und eine mit Spannung geladene Atmosphäre gesorgt und die vielen Begriffe aus der Seefahrt waren da mit dem Setting auf dem Schiff auch wirklich cool. Zudem mochte ich auch den Fantasyanteil des Ganzen sehr. Es gab Fragen über Fragen und bis zum Ende war alles um Neo, Nala, das Schiff, Narius etc. unglaublich geheimnisvoll und interessant. Außerdem konnte ich persönlich nicht genug von Neo und Bell bekommen. Das war definitiv Enemies to Lovers! Es war unfassbar unterhaltsam, wie täglich die Fetzen zwischen ihnen geflogen sind und Neo es nicht lassen konnte, Bell zu bevormunden. Und trotzdem war da von Anfang an eine unglaublich Chemie zwischen ihnen. Die vielen kleinen sanften Momente waren Witch total schön und irgendwie hat Neo mein Herz zum Schmelzen gebracht. Die beiden waren einfach ein süßes Paar! Daneben muss ich auch sagen, dass die Geschichte unglaublich spannend war! Obwohl zwischendurch gar nicht so viel passiert ist, konnte ich es doch nicht weglegen. Ich habe jedes Abenteuer in mich aufgesaugt und hatte bei jeder Gefahr Herzklopfen. Vor allem das letzte Kapitel hatte es wirklich in sich. Nach dem Ende muss ich definitiv mit Band 2 weitermachen.
Fazit: abschließend gebe ich dem ersten Band der Geschichte von Neo und Bell 4,5 von 5 Sternen. Es gab vielleicht ein paar Kleinigkeiten, die ich zu bemängeln hatte, aber im Großen und Ganzen war es eine unglaublich gute Fantasygeschichte!
Puh, auch wenn das Buch keine 300 Seiten hatte, war es ein K(r)ampf und hat sich ziemlich gezogen. Trotz einer vielversprechenden Prämisse war die Geschichte nur zum Haareraufen.
Die Protagonistin, Bell, ist leider nicht nur völlig unfähig, sie ist für die Geschichte auch vollkommen überflüssig! Ohne Mist, sie trägt (zumindest in diesem Buch) wirklich überhaupt nichts zum Gelingen des Abenteuers bei, erschrickt vor ihrem eigenen Schatten, geht jeder noch so offensichtlichen Lüge auf den Leim und muss alle Nase lang von Neo gerettet werden.
Jedes Mal, wenn sie Anlauf nimmt, um jemandem die Meinung zu geigen oder sich vornimmt, es von nun an besser zu machen, legt sie im nächsten Moment eine Vollbremsung hin und ist doch wieder zu unsicher, zu ängstlich, zu planlos. Und gleichzeitig sagen die Leute um sie rum, wie toll sie sich macht, dass sie so mutig und ehrgeizig sei. Sorry, aber so ein Quatsch. Hier ein Beispiel aus dem Buch:
>>"Mir reicht es jetzt, ich werde diese Eindringlinge von meiner Terasse vertreiben", verkündete ich, während ich zeitgleich auf meine Füße sprang. [...] Unschlüssig, ob ich ihnen die Meinung geigen oder doch das Weite suchen sollte, blieb ich erstmal stehen und musterte die Fremden.<<
Und genau so verhält sie sich die ganze Zeit! Arghs!
Auch ansonsten hatte ich den Eindruck, dass die meisten Charaktere eine gespaltenene Persönlichkeit hatten. Sowohl Neo als auch Steuerfrau Nala können sich offenbar nicht entscheiden, ob sie Bell toll oder lästig finden bzw. als Freundin oder Konkurrentin ansehen. So als wären hier jeweils zwei Charaktere mal zu einem Charakter kombiniert worden, um Platz zu sparen.
Je mehr Details über den Wettkampf zwischen den Göttern und Menschen Bell zudem erfährt (denn außer ihr wissen natürlich ALLE schon in irgendeiner Form Bescheid), desto weniger Sinn ergibt er:
- 1 Gott tritt gegen 50 Halbgötter an auf der Suche nach 3 Artefakten. Aber eigentlich sind es keine Halbgötter, weil dazu ja Götter und Menschen Kinder haben müssten und die Götter leben in Verbannung. Es sind also 50 random ausgewählte Ungeborenene, die göttliche Kräfte bekommen. Und von den 50 haben aber eigentlich nur 48 göttliche Kräfte und 2 sind "Leser", die helfen sollen, die Artefakte zu finden (weil es ja zu einfach wäre, wenn die "Halbgötter" selbst die göttlichen Runen lesen könnten?). - Es gibt einen ominösen Zirkel, der das Wissen über diesen Wettkampf bewahrt und die "Halbgötter" ausbildet. Aber obwohl diese Auserwählten so wichtig sind, werden sie vom Zirkel wie Vieh behandelt? Und anstatt eine Garde von fähigen Menschen auszubilden, die die Auserwählten auf ihrer Suche begleiten, werden Verbrecher und Männer aus Familien mit zwei Söhnen zwangsverpflichtet, egal wie hinderlich und unfähig sie ggf. sein mögen? Wie bescheuert ist das denn? - Die drei Artefakte werden vor Beginn des Wettkampfs versteckt. Von wem? Wird nicht erklärt. Und woher kommen die Hinweise und Nachrichten, mit denen die Artefakte gefunden werden sollen? Ist ebenfalls bisher nicht geklärt. - Der Gott bzw. Halbgott, der ein Artefakt findet, muss es auf sich prägen. Doch vorher muss er eine Prüfung bestehen. Nur muss er die gar nicht selbst bestehen. Das kann auch irgendwer sonst machen, der gerade in der Nähe ist und "der ideale Anführer ist". Wtf? Und ist das Artefakt auf den Einen geprägt, wird es für den anderen unbrauchbar. Aber der Wettkampf geht, bis eine Seite sich auf alle Artefakte geprägt hat. Was passiert, wenn jede Seite eins der Artefakte bekommt? Endet der Wettkampf dann nie? - Aufgrund von einem noch nicht offenbartem Zwischenfall, der zwar ständig angedeutet, aber nicht offen angesprochen wird, gibt es von den 48 Halbgöttern nur noch 1. Den könnte der Gott im Wettbewerb jetzt einfach umbringen lassen oder selbst umbringen, Ersteres verstößt aber gegen den göttlichen Stolz und Letzteres gegen die wirklich bizarren Regeln des Wettkampfs. Weil Götter, die die Menschheit sowieso vernichten wollen, sich natürlich an diese Regeln trotzdem halten ...
Dass ist mir alles einfach zu hanebüchen. Ich habe das Buch beendet, weil es so kurz war, aber ich denke, den zweiten Teil spare ich mir. Diese Geschichte und ich, wir werden einfach keine Freunde.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Schon den Einstieg in die Geschichte fand ich toll. Man hat Bell, unsere Protagonistin, direkt kennen und in meinem Fall lieben gelernt. Ihre nette, freundliche, aber auch leicht kratzbürstige Art fand ich sehr erfrischend und unterhaltsam. Bell lebt auf einer kleinen Insel, auf der eigentlich nie etwas passiert, bis dann doch etwas passiert. Von heute auf morgen wird ihre Weltanschauung auf den Kopf gestellt und sie stürzt sich kopfüber in ein Abenteuer. Ein Abenteuer das unglaublich gefährlich aber auch sehr spannend ist. Bell entwickelt sich im Laufe der Geschichte in eine sehr gute Richtung. Sie wird erwachsener, lernt aus ihren Fehlern und beginnt nicht mehr vor allem Angst zu haben. Und lasst es euch gesagt sein, Bell fürchtet sich vor vielem. Doch sie stellt sich jeder einzelnen Angst und wächst da durch über sich hinaus. Durch ihr Abenteuer auf hoher See, erwartet einen als Leser ein abwechslungsreiches Setting. Das Leben auf einem Schiff gestaltet sich für Bell als absolute Herausforderung, da sie sonst nur ihre friedliche Insel kennt. Es kommt also so einiges auf sie zu. Neo, uiii uiii uiii, zwischen ihm und Bell fliegen von Anfang an die Funken, und das nicht im positiven Sinne.
Denn hier handelt es sich absolut um eine Enemies to Lovers Story und die Autorin hat dies unglaublich gut umgesetzt. Die beiden haben sich Wortgefechte geliefert und es gab auch eine Situation in die ein Bierkrug und das entleeren dessen eine Rolle spielte. Ich fands großartig, ich musste mir oft ein schmunzeln verkneifen und habe mich köstlich amüsiert. Ab ca. 60% des Buches konnte ich meinen Ebook Reader auch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Die Story wurde zunehmend spannender und es hat sich vieles entwickelt, einiges das vorher zur Sprache kam hat sich aufgelöst und es war einfach nicht möglich mit dem lesen aufzuhören. Ich habe mitgefiebert, war gefesselt und wollte einfach wissen ob meine Vorahnungen sich bestätigen oder nicht. Auf einiges habe ich antworten bekommen, anderes blieb aber offen……und das macht mich verrückt. Aber erhöht natürlich auch die Spannung auf den zweiten Band der Reihe.
Für mich war “ An Ocean full of secrets“ ein wahres Leseerlebnis. Es gab Spannung, eine Slow-Burning Romance, Enemies to Lovers, Plottwists und ein richtig cooles Setting mit tollen Charakteren. Auch der Cliffhanger am Ende, huiiii, der hat es in sich.
Ruhig, friedlich und vom Ozean umgeben - Bells Heimat könnte idyllischer nicht sein. Das ändert sich jedoch schlagartig, als ein attraktiver Fremder auf der Insel auftaucht und sich als Halbgott zu erkennen gibt. Und als dieser verlangt der arrogante Neo von den Bewohnern das Undenkbare: Jede Familie mit mehr als einem Sohn muss einen davon entbehren, damit dieser Teil seiner Schiffs-Crew wird. Nur so kann die Prophezeiung, welche die Rückkehr der verbannten Götter besagt, vereitelt werden. Bell, die um jeden Preis verhindern will, das ihr ältester Bruder seine hochschwangere Frau verlassen muss, schlüpft heimlich in dessen Kleider und schleicht sich an Bord des Schiffes. Nicht ahnend, dass sie damit nicht nur ihr Leben, sondern auch ihr Herz aufs Spiel setzt...
Ich mochte die Geschichte sehr gerne und war die ganze Zeit über gut unterhalten beim lesen. Der Schreibstil ist super angenehm und flüssig zu lesen und so kommt man relativ gut vorran. Überwiegend in der ersten Hälfte habe ich auch immer wieder abwechselnd *Ein Kleid aus Seide und Sternen* und *Loreley* Vibes gehabt, und da ich die beiden Reihen sehr mochte war schnell klar das ich auch mit Bell und Neo viel Spaß haben werde. Und so war es dann ja auch. Bell ist eine super süsse wenn auch oft naive aber auch sehr mutige Protagonistin, die mir schnell super sympathisch war. Ja und Neo ist schon ein interessanter Typ denn ich zugegeben noch nicht komplett durchschaut habe. Alles in allem war ich wie gesagt sehr gut unterhalten und hab die Geschichte sehr genossen. Und nachdem das Buch dann auch noch super spannend und mit einem Cliffhanger geendet hat, freue ich mich sehr auf Band zwei. Von mir eine Leseempfehlung, perfekt für zwischendurch und perfekt für die Sommermonate wie ich finde. Von mir bekommt An Ocean Full Of Secrets 4 von 5 Sterne!
Ich hab ca. 40/50 Seiten gelesen und kam mit dem Schreibstil leider überhaupt nicht klar. Der war einfach nicht meins und hat verhindert, dass ich in die Geschichte eintauche, weil er sich sehr gewollt anfühlte. Keiner „sagt“ irgendwas, sondern es wird „gemurmelt“, „geflötet“, „sich empört“, „genuschelt“, oder „widersprochen“. Die Charaktere nennen sich alle 2 Sätze gegenseitig beim Namen und es fallen in den Unterhaltungen und auch in den Beschreibungen der Autorin altbackene Formulierungen wie „um deinen Betrug zu verbergen“, „Schauermärchen“, „erzürnte“, „Knirpse“, „harte Arbeit verrichten“, „ich gehe Menschen gern zur Hand“, „jemanden böswillig übers Ohr hauen“, „versäumen“ oder auch „Wir sind darauf angewiesen, aufeinander acht zu geben“.
Außerdem: Die Charaktere giggeln die ganze Zeit ohne Grund und als dann ein mysteriöser Fremder gefunden wird und kurz darauf verstirbt, spielt er vorher noch das Pronomen-Spiel und rückt nicht mal ansatzweise mit der Sprache über ein von ihm gehütetes Geheimnis heraus, ringt aber der Protagnoistin ein dadurch sehr kryptisches Versprechen ab.
Ich konnte die paar Seiten, die ich gelesen habe, wegen dieser „gewollten“ Sprache/Erzählweise leider nicht genießen und entferne die Reihe daher ungelesen vom SuB.
Bell lebt mit ihrer Familie auf einer kleinen, idyllischen Insel. Sie glaubt schon immer an übernatürliche Wesen, doch als der Halbgott Nero auftaucht, ist sie dann doch überrascht. Jede Familie mit mehr als einen Sohn, muss einen davon für Neros Schiffcrew "opfern" und das betrifft auch Bells Bruder. Doch Bell kann das nicht akzeptieren und so gibt sie sich als ihr Bruder aus und reist mit Neros Schieffcrew ab.
Da Mulan zu einen meiner liebsten Disneyfilme zählt, hat mich diese Geschichte natürlich absolut gereizt.
Die Autorin rast so ein bisschen durch die Geschichte. Ich fand das nicht unbedingt schlecht, aber es bleibt so wenig Raum für Gedanken und Gefühle der Charakteren, so dass alles etwas oberflächlich bleibt.
Trotzdem fand ich die Ideen ganz unterhaltsam. Es ist mal eine kurzweilige, leichte Fantasy-Geschichte, die wenig Raum für Überraschungen gelassen hat.
Insgesamt hat ich "An Ocean full of Secrets" aber gut unterhalten.
Zu Beginn ist es mir etwas schwergefallen, in die Geschichte zu finden, obwohl das Grundsetting gar nicht schlecht ist. Die Geschichte hat mich etwas gelangweilt und ich habe keinen Zugang zu den Charakteren und ihren Handlungen gefunden. Es wirkte alles etwas zu konstruiert und bemüht und mit der Hauptfigur Bell konnte ich mich auch nicht vollständig anfreunden. Besonders gestört hat mich ebenfalls das mangelhafte Lektorat - das Buch strotzt nur so vor Fehlern und Wiederholungen. Als Bell jedoch erst einmal auf dem Schiff angekommen ist, ist es der Geschichte irgendwie gelungen, mich komplett in ihren Bann zu ziehen - ich wollte eigentlich nur weiterlesen und bin in einen ziemlichen Suchtmodus verfallen. Außerdem muss ich jetzt unbedingt wieder "Fluch der Karibik" schauen, das Buch hat mir irgendwie erfolgreich diese Vibes vermittelt :D
Bell liebt ihre Heimat, die Insel liegt ruhig und wohlbehütet im Meer. Bis zu dem Tag als sie mit ihren Freunden den Toten am Strand findet und Neo mit seinem Schiff auftaucht. Er nimmt alle ältesten Söhne mit. Doch Bell lässt das nicht zu und die Geschichte beginnt. Bell und Neo sind sehr interessant. Bell kommt am Anfang sehr naiv und wohlbehütet vor. Gleichzeitig zeigt sie auch eine Stärke, die man auf den ersten Blick nicht gleich sieht. Neo ist mysteriös und zeigt uns, um was es eigentlich hier geht. Man lernt erst die beiden kennen und auch einige andere Charaktere bis die eigentliche Geschichte in den Vordergrund kommt und die Spannung steigt und dann mit einem Cliffhanger einen stehen lässt. Also bin ich total gespannt darauf, wie es in Band 2 weitergeht.
Ich hatte keine hohen Erwartungen. Das Buch hat vielversprechend begonnen und wurde dann auch immer spannender. Die Insel auf der Bell zu Anfang zuhause ist ist sehr bildlich beschrieben. Auch die anderen Szenen sind sehr bildlich beschrieben und man konnte sich sehr gut hineinversetzen. Bell hat mir als Protagonistin gut gefallen. Sie war manchmal sehr stur und wollte ihren Willen durchsetzen. Manchmal war sie aber auch sehr schüchtern. Neo haben wir anfangs als ein arrogantes Arschloch kennengelernt,welcher dann allerdings im Laufe des Buches aufgetaut ist. Ich freue mich auf jedenfall auf Band und bin gespannt wie es weitergeht.
leichter schreibstil & die charaktere sind auch ok aber belle... love hate relationship weil sie dieses naive mädchen ist mit grünen augen und weiß blondem haar die viel zu gutmütig ist und ausgenutzt wird und zur liebe ihres bruders sich selbst opfert... sie ist ziemlich nervig aber dann wiederum auch realistischer. sie ist halt wirklich nutzlos aber sie merkt es halt auch, man kann es ihr nicht so übel nehmem. wäre in mehr perspektiven etwas besser. am anfang wurden auch sachen mehrmals erklärt, dass es nervig geworden ist. die wiederholung ist offensichtlich für die leser, aber es ist ein einfacher fantasy aufbau & struktur, bisschen unnötig.
Die Geschichte, der Aufbau und die Charaktere sind klasse. Das Buch liest sich in einem durch, der Schreibstil ist sehr schön. Ich finde es schade, dass der erste Band so dünn ist. Die Geschichte hat mehr Potenzial als bis jetzt ausgeschöpft wurde. Die Geschichte könnte sich noch viel länger ziehen und ausführlicher sein.
Das Cover sieht einfach toll aus! Die Farben passen gut zusammen und durch den Klappentext wollte ich es unbedingt lesen. Der Schreibstil war ganz okay, jedoch konnte ich nicht richtig in die Geschichte eintauchen und dadurch konnte der Schreibstil nicht glänzen. Dazu kam, dass ich weder mit Bell noch mit Neo warm wurde. Ich muss sagen, ich fand das Zusammenspiel der beiden oft etwas anstrengend und auch irgendwie nervig, ohne dass ich zu 100% sagen kann woran es lag. An sich war die Handlung zwar auch gut, trotzdem kam keine wirkliche Spannung bei mir auf und konnte mich dadurch einfach nicht fesseln. Die Gefühle kamen für mich ebenfalls nicht gut rüber. Insgesamt fühle sich das Buch dadurch leider sehr zäh für mich an. Objektiv kann ich trotzdem nachvollziehen warum man dieses Buch mag und es wird sicherlich einer Menge Menschen gefallen. Mich hingegen konnte es nicht überzeugen und ich werde Band 2 auf keinen Fall lesen.
2,5 ⭐️ An Ocean full of secrets war für mich leider nichts. Der Klappentext klang für mich so interessant und vielversprechend. Anfangs hat mich die Geschichte auch noch gefesselt und der Handlungsstrang mit der Prophezeiung bzw. dem Wettbewerb war so spannend. Bell hat mir als Protagonisitin eigentlich ganz gut gefallen, aber so eine richtige Verbindug konnte ich zu ihr irgenwie nicht aufbauen. Generell fiel es mir schwer, so richtig in die Handlung einzutauchen und obwohl das Buch relativ dünn ist, hat es sich für mich an manchen Stellen doch sehr gezogen. Es gab zwar auch ein paar spannende Szenen und einen "Cliff Hanger", die es für mich aber beide nicht rausgehauen haben. Den zweiten Band werde ich daher vermutlich nicht lesen.
Ich liebe leichte Fantasy Geschichten die man „einfach mal so“ lesen kann. Ich hatte viel Spaß beim Lesen! Der Schreibstil war super easy to read & Bell & Neo waren von Beginn an sehr süß! Zwar nicht viel romance aber kleine schöne Story! Macht Lust auf den 2ten Band