Gejagt von der Eiskönigin und vom Lord des Feuers fällt das Mädchen Cassim in die Hände von Morgwen. Ihr Retter – oder eine weitere Bedrohung? Auf jeden Fall übt der mysteriöse junge Mann eine unglaubliche Faszination auf Cassim aus. Und Morgwen geht es nicht anders. Trotzdem schwebt das Mädchen in höchster Gefahr …
Abgebrochen bei 57% Es tut mir so leid, aber das war einfach nicht meins. Die Charaktere waren so unscharf und die Prota so naiv und unselbstständig...!! Ich meine, die musste echt ständig rumgetragen werden wie ein Kleinkind weil sie ständig irgendwelche Wehwehchen hatte! Und sie denkt auch nicht so viel und sagt nicht so viel. Jedenfalls wird wenig über ihre Gedanken geschrieben (außer natürlich wenn sie wieder den geheimnisvollen Fremden anhimmelt, sonst ist nicht viel los bei ihr🙄). Wir werden eher mit Infos zur Odyssee der drei Hauptcharaktere gefüttert oder damit, dass jemand etwas Verdächtiges macht. Allerdings wundert sich Prota nicht viel über verdächtige Handlungen. Also jedenfalls nicht so, dass sie großartig Energie in Überlegungen investiert und die Situation mal überdenkt oder reflektiert oder sich einfach mal wundert (wie gesagt...) und daraus schließe ich die geistige Schlichtheit der Prota und das nervt🤷♀️
Bestimmt hat die Story noch einiges zu bieten, sonst wären ja die anderen Rezis nicht so gut, aber es ist einfach zu langweilig für mich und das können auch die wenigen spannenden Stellen nicht mehr rausreißen. Vielleicht lese ich es sogar eines Tages zuende, weil ich schon so weit gekommen bin und es hasse Bücher abzubrechen, aber momentan hab ich einfach keinen Bock auf die Story.
Mein größtes Problem war, dass ich mich mit der Protagonistin nicht ganz anfreunden konnte. Cassim erzählt bis auf wenige Abschnitte, die sich am Ende häufen, die Geschichte (aus der dritten Person) und irgendwie erreichte sich mich schonmal gar nicht. Selbst nach dem Lesen habe ich nur eine ziemlich blasse Vorstellung von ihr. Positiv ist vermutlich, dass sie tatsächlich mal abgesehen von ihrer Begabung ein ganz normales Mädchen ohne weitere besondere Fähigkeiten ist. Leider kommt sie so auch allein nicht wirklich zurecht und handelt auch irgendwie nicht. Zugegeben, vermutlich soll sie ein großes Herz haben und wenn es um Morgwen geht, zeigt sie auch eine gewisse Kratzbürstigkeit, aber alles in allem ist das wenig überzeugend. Ich habe auch irgendwie nicht mit ihr gefühlt, es war eher so, als sähe ich ihr aus der Ferne zu, und nicht, als würde ich das mit ihr erleben.
Trotz der für Bücher von Lynn Raven verhältnismäßig eher geringen Seitenzahl kam mir das Buch zwischendurch ziemlich zäh vor. Cassim hat lange Zeit irgendwie keine Ahnung (als Einzige, übrigens), und so steht der Leser erstmal auch ein wenig auf dem Schlauch. Während der Leser sich dann irgendwann schon die Hälfte von allem zusammengereimt hat, vertraut Cassim weiter jedem, hinterdenkt nichts und findet auch irgendwie nichts heraus, sodass der Leser gelangweilt dem Moment entgegensieht, wenn sie ein paar Erkenntnisse hat. Gegen Ende wurde es dann besser, auch wenn mich die Auflösung dann irgendwie wieder verwirrt hat. Dazu kam ein kleiner Logikfehler, als eines der wichtigsten Elemente einfach vergessen wurde.
Der beste (und tiefgründigste) Charakter des ganzen Buches dürfte Morgwen sein, der in den Augen einer anderen Protagonistin vielleicht noch besser zur Geltung gekommen wäre. Mysteriös, undurchschaubar und irgendwie dunkel ist er eben einfach ein Bad Boy. Aber auch hier hatte ich das Gefühl, dass sein Potenzial erst gegen Ende genutzt wurde und hätte mir gewünscht, dass das noch ein bisschen mehr ausgearbeitet würde.
Dabei ist es nicht so, als hätte die Idee kein hohes Potenzial, im Gegenteil. Die Autorin beschreibt eine fremde, in ewigem Schnee gefangene, faszinierende Welt mit besonderen Wesen. Das Setting ist ziemlich winterlich und von der Autorin bildlich beschrieben. Das Buch war durchaus flüssig und unterhaltsam zu lesen. Hätte ich nicht diese Differenzen mit Cassim gehabt, hätte es mich vielleicht auch begeistern können. Wem das anders geht, dem dürfte das Buch wohl auch um Einiges besser gefallen.
Fazit: Blasse Protagonistin, zu der mir die Nähe fehlte - infolgedessen leichte Längen und nicht ganz ausgenutztes Potenzial
Habe nach 50 Seiten nur noch geskippt, aber es wurde auch einfach nicht besser. Die Grundidee ist eigentlich ganz gut, aber der Schreibstil ist sowas von unterirdisch grottig und die Protagonistin denkt und redet als sei sie 10 Jahre alt. Leider minus fünf Sterne für die Umsetzung.
Einfach nur toll! Ich liebte dieses Buch schon vor Jahren und heute noch genauso sehr! Dieses, an ein Märchen angelehntes Buch, ist so toll geschrieben und die Charaktere, besonders Morgwen einfach hinreißend. Ich hab es auf meinem Flug in einem verschlungen.
Ich habe mich richtig drauf gefreut mal wieder ein schönes und packendes Fantasy-Buch von Lynn Raven zu lesen und das habe ich definitiv auch bekommen. 😍
Die Geschichte war von Anfang an richtig fesselnd und startete auch mit einem riesigen Knall. Man wurde sozusagen in die Welt hineingeschmissen und musste, wie die Protagonistin selbst, schauen wie man klar kam. Diese Spannung zog sich durch das ganze Buch durch und immer wieder wurde ich völlig aus der Bahn geworfen. Mir persönlich waren einige verborgene Aspekte der Geschichte schnell klar, aber trotzdem gab es immer noch haufenweise Dinge mit denen ich nicht gerechnet hatte. So auch die bombastische Offenbarung am Ende.
Zu den Charakteren, besonders zu Cassim, hatte ich schnell eine Beziehung aufgebaut und konnte mit ihnen mitfühlen. Cassim war mir persönlich manchmal etwas tollpatschig, aber das hat sie mit ihrer liebenswerten und mutigen Art auf jeden Fall wieder wett gemacht.
Der Aspekt, dass wieder einmal die Wölfe die meiste Zeit als böse dargestellt wurden, stößt mir immer noch bitter auf, da ihr Image sich so definitiv nicht ändern wird, aber ansonsten ist die Geschichte wirklich super gelungen. Blutbraut bleibt zwar mein absoluter Favourite der Autorin, aber Den Spiegel von Feuer und Eis würde ich trotzdem allen Fantasy-Lesern empfehlen.
Der Spiegel von Feuer und Eis steigt sofort in das Geschehen ein und hält nicht mit einer Einleitung auf. Es gibt bestimmte Begriffe oder Sachen, die man als Leser nicht sofort begreift, jedoch werden diese im Laufe der Geschichte erklärt oder man kann es gut dem Kontext entnehmen. Die Handlung an sich fand ich sehr gut, die Umsetzung davon eigentlich auch. Allerdings zog es sich an manchen Stellen in die Länge, oder manchmal wurden bestimmte Szenen, die ich sehr interessant fand zu kurz gehalten und dafür eher unwichtige Szenen etwas mehr beschrieben. Auch hier ging es um eine Liebesgeschichte, die aber nicht so sehr im Vordergrund stand, was ich in diesem Fall etwas schade fand, weil ich die beiden Charaktere Cassim und Morgwen zusammen sehr interessant fand. Das Ende fand ich etwas verwirrend und habe ich leider nicht auf Anhieb begriffen. Ausserdem fand ich es etwas zu schnell.. Auf jeden Fall war das ein typisches Ende für die Autorin Lynn Raven und war deshalb nicht sehr enttäuscht, dass es etwas "abrupt" aufgehört hat. Für alles Fans von Lynn Raven bestimmt empfehlenswert!
Ich bin verwirrt. 3.5 ⭐️ Das letzte Drittel/Viertel hat mich stark gefesselt und auch die Geschehnisse davor waren spannend zu verfolgen. Ich bin leider mit den Charakteren nicht so ganz warm geworden, worunter auch der Zauber der Liebesgeschichte gelitten hat. Die immer wieder auftretenden Perspektivwechsel erschienen nicht immer einleuchtend und statt des Rätselratens hätte ich mir gewünscht, dass manche Hintergründe früher für den Leser eindeutig enthüllt worden wären.
Cassim lebt nach dem tragischen Tod ihrer Eltern bei ihrem vermeintlichen Oheim. Dieser versucht sie eines Tages an den Höchstbietenden zu verkaufen und da gibt es so einige Interessenten- denn Cassim hört die Stimmen der Edelsteine und ist somit eine Meisterin in der Schmuckherstellung. Um ihrem Schicksal zu entgehen, flieht sie, wird dabei aber von etwas viel schlimmerem gefangen – dem Sohn der Eiskönigin. Dieser verschleppt sie in das Schloss seiner Mutter, wo ihr aufgetragen wird, den Spiegel von Feuer und Eis nach ihrem Willen wieder zusammen zu setzen. Dabei würde dadurch das ewige Gleichgewicht endgültig zerstört werden. Um das zu verhindern, muss Cassim erneut fliehen. Mit der Hilfe eines Jägers und eines Satyrs gelingt ihr das sogar und ihr Abenteuer kann beginnen…
Die Protagonistin:
Cassim ist eine rothaarige Schönheit, die sehr unter dem Tod ihrer Eltern zu leiden hat. Sie ist eine außergewöhnlich starke Person, die durchaus ihren Willen durchsetzen kann und mit ihrer Sturheit überzeugt. Versprechen hält sie eisern ein, Risiken scheut sie nicht und wenn es sein muss, ist sie auch dazu bereit, sich zu opfern. Gleichzeitig ist sie aber auch naiv und gutgläubig und hat ein Talent dafür, in gefährliche Situationen zu geraten.
Eigene Meinung:
„Der Spiegel von Feuer und Eis“ von Lynn Raven ist eine durchweg magische Geschichte, die einfach Spaß macht. Ein lockerer, jugendlicher Schreibstil lädt zum Lesen ein und regt überdimaßen das Kopfkino an. Das ist in dem Fall auch wirklich keine Übertreibung, denn ich habe noch nie ein Buch gelesen, das so „filmreif“ war.
Die Charaktere sind ihren jeweiligen Rollen entsprechen sympathisch und/oder unsympathisch. Einige wenige lassen sich auch gar nicht in die Karten gucken oder führen einen in die Irre. Insgesamt sind sie gut durchdacht, sehr vielseitig und plastisch. Lustig war nur, dass ich mich mehr in den männlichen Protagonisten einfühlen konnte, anstelle der Weiblichen.
Die Geschichte hat mich total an Narnia erinnert. Ein Land, das im ewigen Winter gefangen ist, weil eine böse Eiskönigin das Gleichgewicht zerstört und sich die Macht unter den Nagel gerissen hat. Ihre „Eliteeinheit“ sind Wölfe, wohingegen auf der Feuerseite tatsächlich auch Löwen sind und und und… Trotzdem hat mich das nicht gestört, ganz im Gegenteil musste ich eher schmunzeln. Es ist einfach eine klassische Fantasygeschichte. Man begleitet die Charaktere auf ihrer Reise durch ein fiktives, magisches Land. Sie erleben Abenteuer, haben mit verschiedensten Kulturen, Rassen und Kreaturen zu tun etc. – und es macht einfach Spaß!
Man muss nicht viel denken, kann sich stattdessen entspannt zurücklehnen und genießen. Ab und an braucht man das doch auch mal. Ich denke, dass dieses Buch auch sehr gut für Jüngere geeignet ist, weil es weder sonderlich blutig, noch an den Nerven zehrend spannend ist. Der Spannungsbogen reicht soweit, dass man ein wenig nervös wird, aber nicht weiter. Das mag für viele störend sein, aber für mich war es einfach nur Entspannung pur!
Einen kleinen Abzug gibt es dafür, dass der auktoriale Erzählstil bei den ganzen Perspektivenwechsel für ein wenig Verwirrung sorgte. Irgendwie hat Raven sich zeitweise so seltsam ausgedrückt, dass ich nicht wusste, wer gerade erzählt.
Fazit:
Lynn Ravens "Der Spiegel von Feuer und Eis" ist eine tolle Fantasygeschichte, die einfach Spaß macht. Das Motto lautet hier: zurücklegen und genießen. Es ist nicht besonders anspruchsvoll und auch gut für Jüngere geeignet. Eine gewisse Ähnlichkeit zu Narnia ist nicht von der Hand zu weisen, aber das hat mir persönlich nicht den Genuss verdorben. Klare Empfehlung für jeden Fantasyliebhaber, der gerne in andere Welten abtaucht und Zeit mit verschiedensten magischen Wesen verbringt.
Ähm … naja. Vielleicht bin ich mittlerweile auch einfach aus YA rausgewachsen. Ich hätte mir das Buch auch allein von Titel und Inhaltsbeschreibung her nicht mehr gekauft, hätte ich es in einem Laden gesehen. Allerdings hatte ich es aus unerfindlichen Gründen in meiner eBooks-Mediathek und noch nie gelesen und die wage Erinnerung daran, dass mehrere Freundinnen (auch welche, die mir schon gute Bücher empfohlen haben) meinten, Lynn Raven sei total toll.
Und … eben … naja. War irgendwie nichts Besonderes. Teilweise ganz schön geschrieben, aber die Charaktere waren flach, die Handlung vorhersehbar und alles … naja … was soll mir diese Geschichte sagen? Und obwohl die Handlung eigentlich relativ simpel ist, ist es an vielen Stellen so verwirrend geschrieben, dass man Mühe hat genau zu verstehen, was gerade passiert.
Und Cassim ist halt … Cassim. Unglaublich blöde und naiv, dabei gleichzeitig pseudo-tough, obwohl an ihr rein gar nichts tough ist, und … ach … was für eine schreckliche, schrecklich wundervolle HeLdiN. Würde sie in der heutigen Zeit leben, dann würde sie im Bus aufstehen und verkünden "Schwarze sind auch nur Menschen" und dann würden alle klatschen. Ich meine, wenn es wenigstens Konsequenzen für so ein grenzdebiles Verhalten gegeben hätte, aber nein … irgendwie wurde sie immer gerettet … oder es hat sich doch noch zum Guten gekehrt … weil … weil … ja, man weiß es nicht.
Wirklich geholfen hat es auch nicht, dass ich dank Cassims Namen ständig DIESEN Kas'im (https://twitter.com/Kasim_von_Lehon/p...) mit roten, langen Haaren vor Augen hatte, bei Jornas nur an einen blöde grinsenden Jonas Ems (YouTuber) denken konnte und … naja … Morgwen sah für mich ständig aus wie ein Videospielcharakter. Lange, zerzauste schwarze Haare, ein schönes Gesicht und eisblaue Augen? Äh … alles klar.
Und dieser Jornas? Hatte der überhaupt irgendeinen Charakter oder war der einfach immer nur dabei und im Endeffekt hat sich sPoiLeR rausgestellt? Weil … man weiß es nicht. Ich kann beim besten Willen keinen einzigen Charakterzug bei diesem Kerl ausmachen, außer dass er auch ein bisschen dämlich und eitel zu sein scheint.
So viel dazu. War mäßig unterhaltend. Also nicht schlecht. Nur … na, wie gesagt. Die Eloquenz spricht aus mir.
In einer Welt, wo immerzu Winter herrscht, gerät das Mädchen Cassim zwischen die Fronten der Eiskönigin und des Lord des Feuers. Denn durch ihre Gabe kann sie die Edelsteine flüstern hören und sogar heilen. Dies wollen sich die verfeindeten Parteien zu nutze machen, um den Spiegel von Feuer und Eis wieder zusammensetzen zu lassen. War dieser einst das Gleichgewicht zwischen Feuer und Eis, will die Eiskönigin ihm auf falsche Art zusammensetzen lassen und so die Waagschale endgültig zum ewigen Winter kippen. Dank der Hilfe des Fauns Jornas kann Cassim den Klauen der Eiskönigin entkommen und macht sich auf den beschwerlichen Weg, den Spiegel von Feuer und Eis richtig zusammenzusetzen. Unterstützt wird sie neben den Faun Jornas vom geheimnisvollen Morgwen, welcher überraschend zur Gruppe stößt und sie mehr als einmal vor der Verfolgung der Firnwölfen, den Häschern des Eisprinzen, rettet. Doch welche Motive haben ihre Begleiter wirklich?
Ein zauberhaftes Wintermärchen, welches in eine fantastische Welt voller Winterwesen entführt. Die Geschichte wird so erzählt, dass der Leser schnell wesentlich mehr als Cassim weiß, aber dennoch viele Fragen offen bleiben: Kann man Jornas trauen? Ist der Eisprinz wirklich nur eine Marionette der Eiskönigin? Was wird Cassim tun, wenn sie die Wahrheit über Morgwen erfährt? In einem dramatischen Finale entscheidet sich das Schicksal der Welt: Wird es niemals mehr Sommer werden?
Diese Geschichte lässt tief in ein verwunschenes Winterland eintauchen und wartet mit märchentypischen Flair auf. Auch wenn viele Sachen schnell klar sind, bleiben genug Sachen ungeklärt, die für die nötige Spannung sorgen. Ich würde dieses Buch aber nicht wegen der stellenweise doch eher mäßigen Spannung empfehlen, sondern wegen der sorgfältig gewebten Fantasiewelt, die viele bekannte Fabel- und Sagengestalten aufgreift. Schade finde ich vor allen Dingen, dass das durchaus überraschende Ende eher schnell wie schon bei “Der Kuss des Kjer” (Alex Morrin ist ein Pseudonym von Lynn Raven) ausfällt. Ansonsten hat es mir jedoch sehr gut gefallen, auch wenn erkennbar ist, dass beide Bücher aus der selben Feder stammen.
Ich wollte diesem Buch wirklich 5 Sterne geben, und lediglich das Finale hat mich davon abgehalten. Aber der Reihe nach:
Es handelt sich hierbei um ein wirklich tolles Fantasybuch mit traumhaft detaillreichen Schilderungen und Beschreibungen. Von der Geschichte will ich gar nicht viel erzälen, ihr könnt die Inhaltsangabe ja oben nachlesen. Obwohl die Story für mich größtenteils recht vorhersehbar war und ich auch fast von Anfang an eine Vermutung hatte die sich später auch bewahrheitete, hat mich das Buch sehr gut unterhalten. Die Charaktere wachsen einem sehr ans Herz so dass man einfach mitfiebern muss.
Lediglich das Ende wirkte auf mich etwas zu konstruiert und so als wollte der Autor auf Biegen und Brechen noch einen Aha-Moment miteinbauen. Auch erschienen mir die Schilderungen des großen Finales irgendwie nicht ganz stimmig mit dem restlichen Buch was letzen Endes zu dem einen Stern Abzug geführt hat. Nichtsdestotrotz ein tolles Fantasy-Buch über Gegensätze die dennoch zusammengehören.
Wieder einmal hat Lynn Raven (oder Alex Morrin wie sie hier heißt) bezaubert. Sie hat mich in diese wundervolle Welt gezogen und mich bis zum Ende nicht mehr los gelassen. Außerdem bin ich immer wieder erstaun wie gut sie Spannung aufbauen kann und einen mit rätseln lässt. Immer wieder grübelte ich darüber nach was es mit Morgwen, Cassim und dem Spiegel auf sich hat und was noch alles passieren würde. Definitiv eine dicke Leseempfehlung!!
• Cassim war eine sympathische Protagonistin, mit der man sich leicht identifizieren konnte! Ich bin immer ein Fan von ruhigeren, introvertierteren Protagonisten, besonders weil es im Fantasy Genre viel öfter den Typ selbstbewusst, extrovertiert & kriegerisch gibt. Genau deswegen hat Cassim mir so gut gefallen und ich konnte mich mit ihr gut identifizieren. Sie ist wirklich sehr herzensgut, besorgt, woraus sie aber ihre Kraft schöpft auch mutig zu sein & gefährliche Situationen zu meistern. Zudem war sie aber auch ängstlich, zurückhaltend und naiv, was ich ebenfalls mochte, da sie das einfach menschlich sowie realistisch gemacht hat. Sie war also definitiv ein ausgewogener Charakter und mir hat sehr gefallen, dass sie am Ende eine Art roter Firnwolf/Katze geworden ist ♥
• Morgwen bestach natürlich durch seine mysteriöse Art, die Cassim sowie den Leser in seinen Bann zog! Ich mag generell die männlichen Hauptpersonen, die Lynn Raven immer erschafft, da sie meistens etwas mysteriös sind. So auch Morgwen, der allerdings trotzdem sehr fürsorglich und freundlich ist. Natürlich hat er auch seine Schwächen so wie seine Dickköpfigkeit und die Tatsache, dass er gerne mal das macht was er will. Oftmals streift er draußen alleine herum und streit sich mit Jornas, weil beide zwei ganz verschiedene Sichtweisen haben. Dann kam natürlich der große Plot Twist, den ich schon etwas erahnt hatte, weil sich langsam die Puzzelteile in meinem Kopf zusammen gefügt haben. Als Eisprinz tat sich eine andere Fassade von Morgwen auf, die auf den ersten Blick etwas erschreckend ist, da er kalt, höhnisch und abweisend wirkt. Erstmal habe ich etwas um ihn gebangt, weil er total anders war, aber dann haben sich beide Teile von ihm vereint.
• Die Romanze war natürlich wieder bittersüß & hat mir das Herz gestohlen. Aaaaaah ich liebe einfach alle romantischen Beziehungen die Lynn Raven schreibt, weil sie mich einfach immer mitreißen und mitfühlen lassen. So auch bei Morgwen und Cassim. Ihre Beziehung entwickelte sich langsam aber beständig und war das perfekte “Slow Burn”, was ich so gerne mag. Es wurde immer klarer, dass sie einander einiges bedeuten, aber dann musste natürlich zwischendrin etwas aus dem Lot geraten D: Morgwen wurde zunehmend abweisender und ich habe mir zwischenzeitlich große Sorgen um mein Ship gemacht, da zu der Zeit auch heraus kam, wer er wirklich war. All das ließ es so erscheinen als hätte er alles nur gespielt & würde sich gar nicht um sie sorgen. Doch ein Glück gab es für die beiden doch noch ein Happy End, da Morgwen nur so abweisend war, weil er glaubte Cassim hätte ihn zurück gelassen. Ich wusste es, dass er innerlich aber gar nicht mit ihr abgeschlossen hatte & am Ende wurde zwischen den beiden doch alles noch gut jaaaaaa!!! Ich war darüber s glücklich, besonders weil es bis zum Ende ganz düster aussah. Als Morgwen vorschlug, dass sie eine Firnwölfin werden könnte, damit sie wie er unsterblich ist habe ich vor Freude gequietscht ♥
• Jornas mochte ich hingegen nicht besonders. Getraut habe ich ihm sowieso von Anfang an nicht, weswegen sein Verrat nicht verwunderlich war. Ich meine er taucht mit einem Mal im Palast auf um Cassim zu helfen und behauptet der Lord des Feuers habe ihn geschickt? Das habe ich Jornas generell nie wirklich abgenommen und sein Verhalten wirkte auf mich gar nicht vertrauenswürdig. Dann gab es noch die eine Stelle wo gesagt wurde, dass Faun wie er eigentlich gar keine Treue zum Feuer hielten & ab da an war sehr klar, dass er ein Lügner war. Dass er tatsächlicher DER Zauberer war wusste ich zwar nicht, aber den Rest habe ich schon Ewigkeiten vorher vorhergesagt. Wie gesagt gemocht habe ich ihn auch nicht, weil er immer bestimmend und scheinheilig wirkte. Später zeigte er dann auch sein wahres Gesicht. Mich hätte nur mal interessiert was sein Urteil am Ende gewesen ist.
• Die Welt war wieder einfach fantastisch & mitreißend! Dieses Mal hieß es Feuer gegen Eis und ich liebe ja solche Gegensätze. Die ganze Welt hatte mal wieder eine unglaublich tolle Atmosphäre, die mich mitgerissen hat. Da ich sowohl Winter als auch Schnee mag, mochte ich es die Beschreibung der ganzen Landschaft zu lesen. Der Ewige Winter der herrschte fand ich super und den würde ich mir hier gerade Wünschen, denn es ist warm, stickig und Sommer (ugh). Auch die verschiedenen Fabelwesen, die mit eingebaut wurden waren sehr cool! (Faun, Zentauren, Minotauren) Besonders toll waren natürlich die Firnwölfe, die ich einfach super interessant und gruselig zugleich kam! Auf mich wirkten sie wie die Höllenhunde des Winters. Die Idee des Spiegels, der Gleichgewicht herstellt war auch echt super, genau wie die Idee, dass eine Begabt, die die Stein flüstern hören kann ihn wieder zusammen setzen kann. Die jeweiligen Herrscher über Eis und Feuer waren auch ein großer Teil der Geschichte. Den Lord des Feuers fand ich noch sehr interessant, aber die Eisköniginnen, waren mir einfach nur unsympathisch. Besonders mochte ich auch Jarlaith, die gefrorene Stadt und die Tragödie um Gerdan und ihren Gemahl, die nach langer Zeit seiner Besessenheit von den Spiegelsplittern sich langsam wieder annähern. Ich fand besonders toll, dass Prinz Kaylen seiner Frau Zeit gegeben hat sich ihm wieder anzunähern, nachdem er in seinem ehemaligen Zustand so viel Leid angerichtet hat.
• Die verschiedenen Perspektiven waren sehr interessant! Etwas ähnliches gibt es eigentlich mehr oder weniger in jedem ihrer Bücher. Immer wieder gibt es nämlich kryptische Kapitel, in denen andere Charaktere vorkommen, von denen man natürlich nicht so genau weiß wer sie sind und was sie wollen. Das kreiert nochmal ganz besonders eine große Spannung. Hier war es genauso und wie immer passen doch alle diese Kapitel gut in die Gesamtgeschichte und ergeben nachträglich betrachtet Sinn, wenn man alles erfahren hat, was man zu Anfang noch nicht gewusst hat!
• ICH WILL MEHR DAVON. Ein Manko bei Lynn Raven wird immer sein, dass sie nur eine einzige Buchreihe hat und ansonsten nur einzelne Bände. Ihre Welten sind einfach so komplex, dass sie das Potential locker in mehreren Büchern ausschöpfen könnte. Besonders bei Englischen Serien gibt es so oft den Fall, dass neue Bücher produziert werden, wenn keine mehr benötigt werden. Bei ihr ist es genau anders! Genau deswegen wünschte ich, dass es mehr von ihren Welten zu sehen gäbe, da man in einem Band nicht 100% der Welt mitbekommt. So auch hier: ich hätte generell gerne 100 Seiten mehr gehabt. Am Ende ging auf einmal alles so schnell & ich hätte noch gerne mehr Zeit mit Cassim & Morgwen verbracht, die ja gerade wieder zusammen gefunden hatten.
• Mein Herz hängt immer noch in der Welt von Feuer und Eis fest.
ZUSAMMENGEFASST: Der Spiegel von Feuer und Eis ist ein typischer Lynn Raven Roman, den ich nur wärmstens empfehlen kann! Das Buch besticht durch seine zauberhafte Welt aus Eis und Feuer und wirbt mit einer tragischen, bittersüßen Liebesgeschichte die gegen alle Vernunft geht! Leider hätte ich mir wie so oft eine Fortsetzung oder mehr Seiten gewünscht.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Ich liebe dieses Buch einfach. Ich hab gelacht, geheult und das Buch angeschrien. So gut war es. Vor allem ab Seite 282 wird es so richtig spannend und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen.
Cassim wird von der Eiskönigin gezwungen den Spiegel von Feuer und Eis wieder zusammenzusetzen. Wenn Cassim den Spiegel jedoch nach ihren Wünschen zusammensetzt, wird diese eine unbändige Macht besitzen und die Welt würde in Eis und Kälte untergehen. Mit der Hilfe vom Faun Jornas und dem geheimnisvollen Morgwen gelingt ihr die Flucht. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, den Spiegel richtig zusammenzusetzen. Aber kann sie ihren beiden Begleitern trauen?
Ich habe schon einige Bücher von Lynn Raven (auch unter Alex Morrin bekannt) gelesen und sie alle mehr oder weniger gemocht. Dabei habe ich bemerkt, dass Lynn eine Autorin ist, die ein Erfolgsrezept für ein Buch gefunden hat und seitdem dieses 'Rezept' benutzt, um fast alle ihre Bücher zu schreiben. Mir persönlich macht das aber nichts aus, denn Lynn schafft es immer aus jeden Buch trotz der Parallelen zu ihren anderen Büchern etwas originelles und einzigartiges zu machen.
Dieses Buch ist außerdem an 'Die Eiskönigin' von Hans Christian Andersen angelehnt. Ich finde es immer interessant, wenn Autoren eine vorhandene Geschichte nehmen (solange sie sie nicht komplett kopieren) und daraus etwas neues erschaffen. Lynn hat hier definitiv ihre ganz eigene Geschichte daraus gemacht.
Zu den Charakteren:
Cassim war eine sehr angenehme Protagonistin. Das Buch wird hauptsächlich aus ihrer Sicht erzählt. Sie hat die Fähigkeit Edelsteine zu hören und kann sie dadurch 'heilen'. Sie mag vielleicht zu schnell anderen Leuten vertrauen, aber sie hat auch ihren eigenen Kopf und lässt sich nur selten etwas vorschreiben. Der Spitzname 'Flammenkatze', den ihr Morgwen gegeben hat, passt sehr gut zu ihr.
Jornas ist ein Faun mit Zauberkräften. Er ist ein dickköpfiger Typ, der immer alles auf seine Weise erledigen möchte. Man merkt sehr schnell, dass er sehr ungeduldig ist und dass andere Leute ihm mehr oder weniger egal sind.
Morgwen ist ein geheimnisvoller junger Mann, der Cassim und Jornas hilft und sie auf ihrer Reise begleitet. Er ist ziemlich stur, arrogant und jemand, der gerne Befehle erteilt. Auch er hat nicht besonders viel Geduld. Trotzdem scheint da etwas zwischen ihm und Cassim zu geben.
Die Nebencharaktere waren gut ausgearbeitet und manche hat man einfach ins Herz geschlossen. Ich finde es immer gut, wenn auch die Nebencharaktere ihren eigenen Sinn in der Geschichte haben. Wenn sie nur da sind, damit die Hauptcharaktere nicht allein sind, ist das Buch einfach schlect geschrieben.
Die Liebesgeschichte zwischen Cassim und Morgwen war wunderschön. Sie hat sich langsam entwickelt und ist nicht einfach plötzlich aus dem nichts entstanden. Ich konnte vollkommen nachvollziehen, warum die beiden sich zueinander hingezogen gefühlt haben. Und natürlich wollte ich unbedingt, dass sie zusammenkommen.
In den meisten Lynn Raven Büchern gibt es außer der Sichtweise der Hauptperson, auch andere Sichtweisen. Bei diesen ist an Anfang meist nicht klar, wer das genau ist, aber nach und nach findet man es heraus und am Ende erkennt man auch den Zusammenhang der unterschiedlichen Handlungsstränge. Und ich liebe das, man bekommt einen Einblick in andere Personen und kann herumrätseln, was das zu bedeuten hat. Und keine Sorge, alle Fragen werden am Ende beantwortet.
Dieses Buch ist dem Buch Der Kuss des Kjer am Ähnlichsten von allen Lynn Raven Büchern. Mich persönlich stört das aber nicht, denn ich mag beide Bücher sehr gerne. Wenn ihr aber dieses Buch schon gelesen habt und dringend eine Buchempfehlung braucht, kann ich euch 'Der Kuss des Kjer' wärmstens ans Herz legen.
Das Ende des Buchs hat mich absolut zufrieden gestimmt. Normalerweise bringen mich Lynns eher offene Enden dazu, mindestens ein zweites Buch haben zu wollen, aber dieses Ende war absolut gelungen.
Fazit: Wer gerne langsamere Geschichten mag (Action gibt es natürlich auch, aber es ist nicht permanent im Vordergrund, wie bei anderen Büchern), was natürlich nicht heißt, dass das Buch langweilig ist, ist bei diesem Buch genau richtig. Auch Lynn Raven Fans, die nichts gegen Lynns Wiederholung ihres 'Grundkonzepts' haben, werden dieses Buch bestimmt mögen. Personen, die gerne nicht von Anfang gleich die ganze Geschichte voraussehen möchten und nichts gegen den ein oder anderen Plottwist haben, werden hier definitiv nicht enttäuscht.
Ich fand das Buch okay. Das winterliche Setting und die Fantasiewesen haben mir gut gefallen aber das Buch hat mich immer wieder verwirrt. Zum einen wurde ich dadurch verwirrt, dass die Perspektivwechsel nicht deutlich gekennzeichnet waren; häufig wusste ich nicht, aus wessen Sicht ich gerade lese. Zum anderen konnte ich schlecht filtern, welche Informationen für die weitere Geschichte relevant sein werden, weshalb ich immer wieder zurückblättern musste, um das Geschehen verfolgen zu können.
Darüber hinaus ist das Buch nicht in nummerierte Kapitel geteilt (nur in die Abschnitte I-IV), was ich etwas anstrengend fand. Die Schneeflocken konnten entweder auf einen Perspektivwechsel oder auf einen Zeitsprung hinweisen.
SPOILER: Ich mochte Cassim, auch wenn ihr unzähliges Stolpern und häufiges herumgetragen werden mich schon genervt hat.
Morgwen war mysteriös und seine geheime Identität als Eisprinz hat mich überrascht (ich dachte eher, dass er vielleicht der geheime Bruder ist oder etwas derartiges).
Das Ende fand ich eher unangenehm und zu kitschig. Cassim als Flammenkatze? Auch ihre Versöhnung ging mir etwas zu schnell und nachdem der Eisprinz so schlimm zu ihr war, verstehe ich nicht, wie sie ihm so schnell verzeihen konnte.
Trotz allem hab ich mich unterhalten gefühlt und hatte Spaß an dem Buch.
This entire review has been hidden because of spoilers.
I can explain this. Some many years ago, I liked a book very much which is called Blutbraut. It was written by the same author. YA in todays form did not yet exist and I did not even have access to ebooks. I barley read any books in english at all. So I bought all of the books by this author, because the first book I mentioned was a very good book (another book from her is too). This one was not. But it was standing on my shelf, for years and promised myself I would kill down my physical TBR. This one is a twist one the tale of the snow queen, so it needed to be read in winter.
I have read it.I am awesome. The idea was quite nice, but the writing was shitty. German fantasy books suck. They describe all the unnecessary details no one needs but never care to give enough details for the world building. It was very weird to read a regular modern book in German again. I am not used to reading this kind of writing anymore. There was a lot of hard cringe throughout the book.
Anyway, it is done. It is gone from my TBR and life is much better now.
Nachdem ich "Der Kuss des Kijer" gelesen hatte, hoffte ich, dass mir dieses Buch die gleichen Schmetterlinge im Bauch geben würde...das tat es leider nicht. Vom Aufbau her ist es sogar recht ähnlich, doch die Charaktere sind viel oberflächlicher und klischeehaft. Auch die Action-Szenen sind nichts besonderes. Und trotzdem mochte ich die Geschichte und bin für die letzten 200 Seiten bis um 3 Uhr nachts wachgeblieben...die Fantasiewelt aus Feuer und Eis ist einfach atemberaubend und dazu kommt, dass man am Ende richtig mit den Charakteren mitfiebert. Alles in allem eine gute Fantasy-Romanze für die Lernphase: Man kann komplett in eine neue Welt eintauchen ohne komplett süchtig nach dem Buch zu werden!
This book used to be my favorite when I was younger. It's probably where I started falling for the enemies to lovers trope haha. It's more on the slow side of plots I guess but I loved every page of it.
Das Buch ist von der Story her ganz in Ordnung. Trotzdem finde ich, dass der Leser keinen richtigen Bezug zu den Figuren aufbauen konnte und zu wenig Gefühl mit eingebracht wurde. Ich hab das Buch nur runter gerattert und das war’s
Story Gleich am Anfang muss ich sagen, dass es sich bei diesem Buch um ein wirklich typisches Fantasy Buch handelt. Die Welt ist erfunden, es gibt allerlei übernatürliche und magische Wesen. Natürlich fehlen auch nicht die Herrscher des Landes die irgendwie miteinander im Kampf liegen. So an sich also nichts neues. Dennoch gefiel es mir Cassim, das Menschenmädchen mit der großen Aufgabe, auf ihrer Reise zum Spiegel von Feuer und Eis zu begleiten. Das Geschehen war nie ganz zu durchschauen, ich hatte zwar ständig Vermutungen, doch diese bestätigten sich nicht immer. Manchmal wird der Leser überrascht, es geschehen Dinge, die man nie erwartet hätte. Überraschungen sind also vorprogramiert. Eine auffallende Frage, die sich sowohl Cassim als auch der Leser stellen lautet, wem kann ich trauen und wem nicht. Die Idee des Spiegels finde ich wirklich fantastisch, besonders am Ende ist mir das bewusst geworden. Vorraussehbar war leider die Liebesgeschichte zwischen Cassim und Morgwen (allein schon der Klappentext...). Dennoch gab es auch hier einige unerwartete Wendungen. Die Personenwechsel fand ich am Anfang ziemlich verwirrend, doch das legt sich im laufe der Geschichte. Ein riesiges fettes Minus für dieses Buch ist leider, dass sich nur 380 Seiten oft ganz schrecklich gezogen haben, was dazu führt, dass ich mich oft zum weiterlesen zwingen musste und auch in gewisser Weise froh war, fertig zu sein. Ich weiß nicht, ob das daran liegt, dass ich momentan nicht so gerne Fantasy lese oder am Buch...
Charaktere Cassim ist mir zwar symphatisch gewesen, aber es fehlte mir die Tiefe. Ich hatte das Gefühl, es wäre eine Wand aus Eis zwischen ihr und mir. Im Laufe des Buches bin ich näher an diese Wand herangelaufen, doch ich konnte sie nicht zerbrechen. Bei Jornas (und Morgwen) ging es mir ähnlich. Aber die beiden haben mich immerhin, im Gegensatz zu Cassim, noch ziemlich überrascht. Morgwen ist sehr vielschichtig. Mal ist er gut und nett, dann geheimnisvoll, einen Moment später total böse- kurz und knapp anziehend und abstoßend zugleich. Sowas liebe ich :) Jornas fand ich nur unsymphatisch! Die Nebencharaktere fand ich jedoch super. Vom kleinsten Bauern bis zu Prinz Kaylen, waren fast alle von ihnen wirklich gut ausgearbeitet. Prinz Kaylen ist erst mal der böse, die Dinge die er tut sind echt grausam! Doch dann erfährt man den Grund dafür und er verändert sich wieder (zu viel will ich hier nicht verraten ;)) Auf jeden Fall hat er echt Charakter. Auch der Feuerkönig und die Eiskönigin sind gelungen, doch von ihnen erfährt man erst am Ende mehr.
Schreibstil Morrin beschreibt alles mit schönen, gut gewählten Worten. Ich finde daran merkt man, dass sie schreiben kann. Dennoch war das Buch für mich oft nicht flüssig geschrieben und ich blieb beim Lesen oft hängen. Es fehlte der Schreibfluss, der dich aufsaugt und völlig ins Geschehen zieht. Trotzdem wird eine wundervolle winterliche Atmosphäre erzeugt.
Fazit Aus Cassim hätte die Autorin mehr machen können, schließlich ist sie die Protagonistin. Die Idee ist jetzt nicht super-originell, aber auch nicht abgekupfert. Wer gerne Fantasy Bücher liest und dem jetzt zur Weihnachtszeit die wundervolle winterliche Atmosphäre zusagt, sollte dieses Buch lesen.
Nachdem ich von einem anderen Buch der Autorin ("Kuss des Kjer") hellauf begeistert war, hatte ich eigentlich erwartet, dass mich "Der Spiegel von Feuer und Eis" ähnlich fasziniert zurück lassen würde. Doch leider war die Geschichte am Ende doch eher durchschnittlich und konnte meine Erwartungen somit nicht ganz erfüllen.
Am wenigsten gefallen haben mir leider die Charaktere. Besonders die Hauptprotagonistin Cassim war an vielen Stellen zu naiv und gutherzig und hat sich jeder Person, die ihren Weg gekreuzt hat, direkt anvertraut, ohne ihre Motive oder Identität zu hinterfragen. Ab der Hälfte des Buches habe ich in ihr immer öfter ein verwirrtes Schulmädchen gesehen, das weder Selbstständigkeit, noch einen klaren Verstand besitzt. Ständig war sie auf die Hilfe ihrer Begleiter angewiesen und musste sich von Morgwen tragen und aus eiskalten Gewässern und Schneestürmen retten lassen. Ihre Entscheidungen waren unüberlegt und riskant und haben mehrmals(!) dazu geführt, dass sie nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Mitmenschen in Gefahr gebracht hat. Was mich aber vor allem genervt hat, war die Tatsache, dass sie selbst durch die offensichtlichsten Hinweise nicht eraten konnte, wer ihre beiden Begleiter wirklich sind. Denn das ist für den Leser schon zu Beginn der Geschichte sonnenklar.
Auch Morgwen war für mich ein eher schwacher Charakter, der wesentlich mehr Potenzial gehabt hätte. Ich mochte es zwar, wie er sich zu Beginn um Cassim gekümmert hat, doch gegen Ende hat mich sein passiv-aggressives Verhalten eher abgeschreckt und mich hinterfragen lassen, ob er wirklich an ihr interessiert ist. Die Liebesgeschichte hat mich irgendwann kaum noch interessiert, da ich weder sie, noch ihn sympathisch fand.
Der zweite große Kritikpunkt ist leider das Ende. Während es der Geschichte am Anfang gut getan hat, dass sich die Geschehnisse so schnell entwickeln, so wurde es ihr am Ende zum Verhängnis. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin ihr Werk so schnell wie möglich beenden wollte. So haben einige wichtige Details gefehlt, z.B. was aus Jornas oder der Eishexe geworden ist oder wie sich die Beziehung zwischen Morgwens Eltern gewandelt hat. Teilweise fehlten mir die Zusammenhänge zwischen den Sätzen, sodass ich nicht ganz begreifen konnte, wie Person X von einem Ort zum anderen gekommen ist. Auch die Auflösung war teilweise undurchsichtig und ließ Fragen offen.
Nichts desto trotz, hat mich das Buch ganz gut unterhalten. Das liegt nicht nur am flüssigen Schreibstil der Autorin, mit dem sie es schafft, den Leser voll und ganz in die Welt der Geschichte eintauchen zu lassen, sondern auch an der Kreativität, die sich insbesondere in der Ausarbeitung der Feuer-und Eiswesen zeigt. Hätten mich die Charaktere und das Ende nicht so extrem gestört, dann hätte sich das Buch sicherlich auch vier Sterne verdienen können.
Ich hatte das Buch innerhalb von einem Tag durchgelesen, obwohl ich am nächsten Tag Geburtstag hatte und allein das sagt schon einiges über das Buch aus. Ich fand das Buch sehr gut. Es hatte die richtige Mischung aus Fantasy und Liebesgeschichte. Ein wenig mehr Fantasy-drumherum als bei beispielsweise Twilight, aber auch nicht so viel wie bei anderen Fantasyromanen. Richtig gut ist auch, dass das Buch eigentlich eine typische Fantasygeschichte ist, aber trotzdem komplett neue Aspekte hereinbringt, die dem Buch einen frischen Hauch verleihen. Allein die Idee der Eiswelt in dem das Buch spielt und die Umsetzung davon, war unheimlich mireißend. Man friert und man bekommt eine Gänsehaut, obwohl es im Zimmer eigentlich warm ist. Die Liebesgeschichte ist auch einfach nur toll. Cassim weiß nicht, wem sie vertrauen kann. Jeder versucht sie in verschiedene Richtungen zu ziehen und sie muss sich eben entscheiden, ob sie Morgwen wirklich trauen soll. Natürlich weist dieser Teil des Romans ziemlich viele typische Sätze und Szenen auf, die mit dem ganzen "Ich kann dir nicht trauen. Wir können nicht zusammen sein."-Kram zu tun haben und man hat ab und an doch auch wieder ein wenig das Gefühl zu wissen, wo das alles noch hinführen wird... Aber da Morgwen nicht gerade ein Durchschnittscharakter ist, war das nicht allzu schlimm. Was Cassim angeht... Eigentlich habe ich bei ihr genau das zu bemängeln, was es so oft zu bemängeln gibt: Extrem aufopferungsvoll, extrem sturköpfig und stellenweise auch extrem naiv. Allerdings hat mich das seltsamerweise bei "Der Spiegel von Feuer und Eis" weit weniger gestört, als es das normalerweise tut. Alex Morrin schreibt sehr detailliert und gut ausgearbeitet und man erlebt am Ende des Buches noch die eine oder andere Überraschung, mit der ich nicht gerechnet hätte. Es lässt aber auch Interpretationsspielraum, so dass nicht jede Nebenhandlung allzu detailliert beschrieben ist. Ich war froh, dass die Geschichte ein wenig Romantik hatte ohne damit zu übertreiben, wie das bei anderen Büchern oft der Fall ist.
Das Buch ist fesseld und absolut herzzerreißend! Eine tolle Idee, die toll umgesetzt wurde. Allerdings weist die Liebesgeschichte wie so oft auch ihre Schwächen auf... Trotzdem fand ich, dass dieses Buch eines der einfallsreichsten der Autorin gewesen ist und hoffe, dass es noch mehr Bücher von ihr in Richtung Der Spiegel von Feuer und Eis und Der Kuss des Kjer geben wird!
Die junge Cassim ist nicht nur eine begabte Edelsteinschneiderin. Sie hat eine Gabe, die sie in ihrer Welt einzigartig macht: Sie spürt das Leben der Steine selbst und kann Edelsteine heilen. Gebrochene Juwelen werden wieder ganz unter ihren Händen und matte Steine bekommen ihren Glanz zurück. Cassim hört ihr Lied, ihre Klage, ihre Freude. Es ist diese Gabe, die sie interessant macht für die Mächtigen ihrer Welt: Die Eiskönigin und den Lord des Feuers, zwischen denen erbitterte Feindschaft herrscht, seit ein magisches Artefakt, der Spiegel von Feuer und Eis, zerschlagen wurde. Der Spiegel, einst verantwortlich für das Gleichgewicht zwischen Feuer und Eis, Sommer und Winter, ermöglichte den Wechsel der Jahreszeiten. Nun, da er zerschlagen ist, herrscht in Cassims Welt ewiger Winter unter der strengen Hand der grausamen Eiskönigin. Als ein Fremder Cassim von ihrem Onkel, der sie eine Sklavon hält, kaufen will, flieht sie und stolpert über den mysteriös-faszinierenden Morgwen und den Faun Jornas. Sie erzählen dem ahnungslosen Mädchen von dem zerschlagenen Spiegel und forden von ihr, der Edelsteinheilerin, den Spiegel wieder zusammenzusetzen. Doch schon in diesem eigentlich einfachen Auftrag steckt ein Riesenproblem – man kann den zerschlagenen Spiegel auf verschiedene Arten zusammensetzen und damit das Gleichgewicht zu Gunsten von Eis oder Feuer verschieben, oder ihn “richtig” zusammensetzen und den Wechsel der Jahreszeiten wieder herstellen. Jornas gibt sich als Diener des feuerlords aus, Morgwen scheint nur für sich selbst zu arbeiten. Cassim folgt ihnen und schenkt Morgwen, in den sie sich schon bald heimlich verliebt, ihr Vertrauen. Sie reisen gemeinsam zu dem Berg, der den zerschlagenen Spiegel beherbergt, doch unterwegs müssen sie zunächst noch Spiegelscherben aus der Hand eines grausamen Prinzen entwenden. Was es mit den Scherben auf sich hat, was sich hinter den mächtigen Firnwölfen verbirgt, die die kleine Gruppe jagen, und wie sich am Ende alles ganz anders auflöst, als man erwartet hätte, sollte jeder selbst lesen. “Der Spiegel von Feuer und Eis” ist ein spannendes Buch für junge Leserinnen, an denen aber auch ältere Fans romantischer Fantasy ihren Spaß haben werden. Alex Morrin ist es gelungen, eine faszinierende, eisklirrende Welt zu erschaffen. Mit Cassim und Morgwen begleitet der Leser Protagonisten, die ihn trotz der Eiswelt nicht kaltlassen. Das Ende überrascht und macht glücklich. Das ist romantische Fantasy wie ich sie mag.
Ich fand das Buch gut. Die anderen Lynn Raven Bücher waren auf jeden Fall besser aber außerordentlich enttäuscht war ich von Der Spiegel von Feuer und Eis auch nicht. Der schreibstil war schön, wie man das von Lynn Raven kennt. Die Story war auch sehr gut, es gab einige überraschende Wendungen, auch wenn man das Ende ein wenig vorersehen konnte. Ich hatte allerdings ein paar Probleme mit den Charaktern. Besonders am Ende waren mir die Beweggründe für Cassims Verhalten eher schleierhaft. Morgwen fand ich das ganze Buch hindurch unsypathisch.. Besonders in der Mitte.. Ich finde, Der Kuss des Kjer und Der Spiegel von Feuer und Eis weisen ein paar Parallelen auf. Die Story ist unterschiedlich, klar, aber das Schema des Buches ist sich doch ähnlich. *Achtung Spoiler* Mädchen wird entführt bzw. beginnt sich auf Reise mit Fremden durch fremdes Land/ Mädchen verliebt sich in Reisebegleiter bzw. Entführer/ Es gibt Probleme während der Reise (Agriffe)/Bei Ankunft am Ziel stirbt Reisebegleiter bzw. Entführer beihnahe- aber nur beihnahe. Nicht, dass das alles jetzt unbedingt schlecht wäre..Allerdings hat es für mich ein zweites Buch von Lynn Raven sehr vorhersehbar gemacht.
Ich gebe trotzdem 4 Sterne weil die Story gut war und es auf jeden Fall zum Ende hin sehr spannend wurde!
Ich habe zu erst das Buch "Der Kuss des Kjers" gelsen vond er gleichen Autorin (leider weiß ich nicht welcher Ihr Alias und welches ihr richtiger Name ist). Man erkennt ein Muster in ihren Geschichten, jedoch muss ich sagen, dass dieses Buch, auch wenn es etwas vor männlicher Dominanz pocht, eine sehr schöne Geschichte ist, die wenn ich jemals Kinder haben werde, es ihnnen vorlesen würde.
Ich empfele es allen die auf Liebesgeschichten in einer Fantasy Umgebung und einen Hauch Abenteuer mit Geheimnis um die Hauptprotagonisten mögen. Allerdings sollten hier die eingefleischten Feministen vorsichtig sein, da die Mentalität etwas leicht ins 18/19 Jahrhundert versetzt scheint, wobei man es viel harmloser ist als in ihrem Roman "Des Kuss des Kjers".
Das zweite Buch welches ich von der Autorin Lynn Raven gelesen habe und ich war wieder einmal sehr begeistert! Es ähnelt zwar der Geschichte von Kuss des Kjer, da es wieder um eine Reise geht. Trotzdem sind die Bücher unterschiedlich genug damit sie es wert sind beide gelesen zu werden :)
It's the second book I read of the author Lynn Raven and again I was flashed! You can compare it to 'Der Kuss des Kjer' because they're both about a journey but they are diffrent enough that you have to read them both :)