Romaną leidykla "Gimtasis žodis" 2010 m. išleido lietuvių kalba. Tikrai po pirmųjų penkių puslapių (kaip teigiama knygos viršelyje) neprarijau vienu ypu. Priešingai - teko šiek tiek pasikankinti, kad perskaityčiau iki galo. Meilė, mirtis ir narkotikai – šių dienų realybė – nors ir labai įdomios temos, bet jų narpliojimas romane mane nei įtikino, nei sužavėjo. Tebūnie autoriui atleistina, nes tai jo pirmoji knyga...
Der Klappentext stimmt (ist ja auch von Brussig): der Roman fängt wirklich stark an, und man Schwierigkeiten, ihn beiseite zu legen. Aber am Schluss ist man doch ratlos. Einer Hauptperson, die man gar nicht versteht, kann natürlich alles passieren, aber vermutlich sucht man dann vergebens nach einm Sinn der einer Auflösung. Zum Glück muss man dann die Schuld dafür nicht bei sich selbst suchen.
Also ich weiß nicht ... bin ich derzeit nicht zufriedenzustellen oder suche ich mir unpassende Bücher aus? Auch von diesem Buch bin ich schrecklich enttäuscht. Klappentext, Pressestimmen ... überall spricht man von dem sympathischen, unmoralischen, erstaunlichen Protagonisten.
Geliefert bekommt man eine eher durchschnittliche Nulpe, die nie die Wahrheit sagt und genug Geld hat, sich aus blöden Situationen einfach freizukaufen.
Ein junger (?) Student, der einmal ein tolles Drehbuch schreiben möchte, muss zum Flughafen nach München (Verzeihung, wenn ich mich da zwischenzeitlich irre), um seine aktuelle Freundin dort zur Abreise nach Portugal zu treffen.
Aber eigentlich liebt er ja noch seine Ex, die er wegen der Neuen verlassen hat. Und nach Portugal will er ja eigentlich auch nicht. Genaugenommen will der Protagonist alles nicht, was ihm im Buch widerfährt, aber irgendwie findet er es dann halt doch klasse, säuft sich einen und weiter geht´s.
Er begegnet alten Schulfreunden, feiert mit ihnen und mit Fremden, die er auf seiner beliebigen Reise kennen lernt. Vielleicht ein spät Pubertierender, dem das Spätpubertieren durch die Moneten der Eltern leicht gemacht wird? Jedenfalls genau der Typ Mensch, neben dem ich auf Partys am Buffet zum Gespräch komme, die mich in Bussen rempeln, in Kneipen auf meine Füße treten, sprich: die es überall gibt, und nirgends kann ich sie besonders leiden.
Ich möchte dem Autor nicht unrecht tun, offensichtlich kann er schreiben, mag sein, dass meine Abneigung und Langeweile dem Buch gegenüber von anderen gar nicht empfunden werden ...
Thomas Brussig hält auf dem Umschlag für einen Werbespruch zu "Paradiso" her, Brussigs "Helden wie wir" habe ich ziemlich gerne gelesen, vielleicht findet sich manch Brussig-Fan dann auch im Paradiso wieder. Ausprobieren!
Ich habe nicht das Buch gelesen, sondern das Audiobuch - die komplette Lesung - gehört.
Leider war ich sehr enttäuscht. Der Sprecher war eigentlich gut, aber die Story hat mir überhaupt nicht zugesagt. Eigentlich wollte der Protagonist einfach nur von Potsdam nach München reisen, aber dabei geht alles schief und das liegt hauptsächlich an seinem Verhalten, was stark vom fast schon zwanghaften Lügen geprägt ist. Zwischendurch war die Geschichte auch ziemlich verworren, da der Protagonist Rückblenden einbaute und ich mit den verschiedenen Namen und Orten zwischenzeitlich fast den Überblick verlor. Irgendwie hat das Buch mich an "Soloalbum" von Benjamin von Stuckrad-Barre erinnert. Vielleicht mochte ich auch dieses Buch einfach nicht, weil mir der Protagonist enorm unsympathisch war, wer weiss. Jedenfalls kann ich es niemandem empfehlen, da ich es als Zeitverschwendung empfunden habe.
Wäre der Roman an sich nicht so flüssig geschrieben gewesen, dass man ihn an einem Tag durchlesen kann, hätte ich ihn ab der Hälfte in die Tonne gekloppt. Die Hauptfigur ist ein nerviger Lügner der alles und jeden ausnutzt und noch schlimmeres. Einen Plot gibt es nicht. Wie man das als "todkomisch" (Neon) oder als "Gesellschaftsroman" (Die Zeit) bezeichnen kann bleibt mir leider verborgen. Hoffentlich schreibt der Autor mit seinem Können bald noch andere Romane, ansonsten wäre hier Talent verschenkt.
Great book, catches attention on first few pages and keeps intrigue till the end. Ending is quite strange, but overall book is great and worth reading.